Die Heimat verraten – nicht verkauft!

On June 15, 2013, in Pauke, by admin

OstpreußenOstpreußen, 700 Jahre deutsches Land, wurde von den Siegermächten des 2. Weltkrieges geraubt, die Bevölkerung vertrieben, verschleppt und ermordet. Nun kam ans Licht, daß deutsche Diplomaten und die damalige Bundesregierung russische Angebote auf Rückgabe des nördlichen Ostpreußens ausschlugen. Frage: wann werden diese Verbrecher endlich vor Gericht gestellt, die ihr eigenes Vaterland verraten haben?

Zu diesem Thema hier noch zwei hochinteressante Artikel der Preußischen Allgemeine Zeitung Ausgabe 21/10 vom 29.05.2010:

Das ausgeschlagene Angebot

Moskau wollte schon 1990 Verhandlungen über das nördliche Ostpreußen

Offenbar hat Moskau Deutschland nicht erst 1991, sondern auch bereits im Mai 1990 Verhandlungen über das nördliche Ostpreußen angeboten. Das Angebot wurde sofort und ohne jede weitere Sondierung von einem subalternen Diplomaten abgewiesen.

War das ernst gemeint oder war es eine Falle, fragt das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ und spielt damit schon fast die Nachricht als solche herunter: Im Mai 1990 suchte Generalmajor Geli Batenin, ein wichtiger Militärberater Gorbatschows, einen Gesprächstermin mit einem Vertreter der deutschen Botschaft in Moskau. Am 2. Juli findet das Gespräch mit Joachim von Arnim, dem Leiter der politischen Abteilung der Botschaft statt, zunächst geht es nur um die Nato-Mitgliedschaft des bis zu Oder und Neiße wiedervereinten Deutschlands.

Doch dann sprach Batenin „unter dem Siegel der Verschwiegenheit“ das Thema nördliches Ostpreußen an, es sei „ein in jeder Beziehung zurückgebliebenes Gebiet, nicht nur im Vergleich zum Vorkriegsstand“. Es gebe eine „Frage des nördlichen Ostpreußens“ und „dieses Problem werde sich für die Sowjetunion und Deutschland über kurz oder lang stellen“, erklärt Batenin und verweist auf die damaligen Unabhängigkeitsbestrebungen im Baltikum. „Batenins Worte lassen nur eine Deutung zu. Er will Verhandlungen über das nördliche Ostpreußen anstoßen“, so der „Spiegel“. Glaubt man dem Magazin, und alles spricht dafür, so hat von Arnim die Avance des Gorbatschow-Beraters sofort und ohne Rücksprache mit Bonn abgewehrt.  „Wenn die Sowjetunion Probleme mit der Entwicklung des nördlichen Ostpreußens habe, so sei das ihre Sache“, fertigt er seinen Gesprächspartner laut „Fernschreiben 2585“ ab.

Als eines der wenigen Dokumente dieser Art sei es damals als geheim eingestuft worden. Noch am selben Abend sei das Schreiben nach Bonn übermittelt worden, wo das Verhalten von Arnims offenbar gebilligt wurde. Das interessante Dokument ist nun beim „Spiegel“ gelandet – sei es durch Schlamperei im Archiv des Auswärtigen Amtes oder durch „unwiderstehliche Argumente“ des Magazins oder aber nach bewusster Freigabe im Vertrauen auf eine kaum mehr vorhandene demokratische Rechte in Deutschland, die sich über den damaligen Umgang mit einer solchen Initiative noch empören würde. Immerhin geschah der Vorstoß zu einem Zeitpunkt, als Ostpreußen völkerrechtlich noch zu Deutschland gehörte.

Der „Spiegel“ ist allerdings um „gute Gründe“ für das Verhalten von Arnims nicht verlegen: „Briten, Amerikaner und Franzosen hätten niemals einen sowjetisch-deutschen Ostpreußen-Deal akzeptiert, der Polen in eine Zangenlage gebracht hätte“, wenn nicht sogar überhaupt der ganze Vorstoß eine trickreiche Intrige gegen Michail Gorbatschow gewesen sei, unkt das Magazin, um diesem dann „vorwerfen zu können, er verrate russische Interessen“.            Konrad Badenheuer

und:

Mantel Gottes

Wie sensationell ist die Meldung, Moskau habe im Mai 1990 Verhandlungen über das Königsberger Gebiet gesucht und sei in Bonn auf Granit gestoßen? Der „Spiegel“ selbst berichtete ja schon 1999 „von einem Gerücht, das nie überzeugend dementiert wurde“: Gorbatschow habe 1991 Bundeskanzler Kohl den Verkauf von „Kaliningrad“ für 70 Milliarden Mark angedient, Jelzin habe diese Offerte später erneuert. Kohl sei „nicht bereit, zu diesem Thema etwas zu sagen“.

Leser dieser Zeitung wissen mehr: Schon im Mai, Juli und August 1991 berichtete das Ostpreußenblatt über entsprechende Sondierungen Moskaus, die damals Hans-Dietrich Genscher ablehnte. Ostpreußen-Sprecher v. Gottberg erklärte in einem Interview 2002: „Damals stand die konkrete Kaufpreisforderung von 48 Milliarden D-Mark im Raum, wobei Genschers Ausspruch überliefert ist, dass er ,Königsberg nicht einmal geschenkt’ haben wolle.“

Neu an der jetzigen Meldung ist der frühe Zeitpunkt: Die Ablehnung einer solchen Initiative noch vor der Unterzeichnung des 2+4-Vertrages am 12. September 1990 ist auch rechtlich überaus pikant, weil Ostpreußen bis zu diesem Tage de iure zu Deutschland gehörte.

Selbst wenn es stimmen sollte, dass ein Bonner Eingehen auf diese Initiative die „kleine“ Wiedervereinigung verhindert hätte, stockt einem bei der Lektüre der Atem. Wie erklärte v. Gottberg auf dem Deutschland-Treffen 2000: „Ob noch einmal in absehbarer Zeit – wie beim Gorbatschow-Angebot – der Mantel Gottes vorbeirauscht, wissen wir nicht. Wir erhoffen es, aber es muss dann auch jemand da sein, der sich bemüht, einen Zipfel des Mantels zu erhaschen.“

Man kann Herrn Penner nur voll zustimmen! Ehe und Familie sind das Fundament des Staate und der Kirche. Zerbricht dieses Fundament, hat der Staat seine Existenzberechtigung verloren! Homogamie ist schwerste Unzucht und eine ekelige Begierde. Da diese Leute, Mensch kann man eigentlich nicht sagen, verkehrt mit einander verkehren, kann nur das dabei heraus kommne, was selbst der Kaiser von China zufuß entsorgt hat. Der dreifaltige Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis, als Mann und Frau schuf er sie! Die Existenz des Creators, des Schöpfer Geist ist die allmächtige Liebe des Vaters zum Sohn und die hingebende Liebe des Sohnes zum Vater. Das Verhältnis des (Ehe) Mannes zu seiner (Ehe) Frau ähnelt dem Bild und Gleichnis des dreifaltigen Gottes. Durch die liebende Hingabe der (Ehe) Frau und der fürsorgenden Liebe des (Ehe) Mannes an seiner (Ehe) Frau wird ihre Liebe im Kind lebendig!
Kann es etwas Schöneres für einen Menschen geben als das Bewustsein, daß er sein Leben der Liebe seiner Eltern verdankt, also Vater und Mutter. Es ist nicht zu verstehen, daß das Bundesverfassungsgericht, wo ja angeblich kluge Leute zu Gericht sitzen, der Homogamie ihre Zustimmung gegeben haben. Sind die Verfassungsrichter eventuell nicht so unabhängig wie sie es als dritte Gewalt im Staate sein sollten? Müssen sie vielleicht Rücksicht auf Parteien nehmen, die sie in dieses Amt gehievt haben? Man wird ja noch fragen dürfen, oder?

Dann würde ich aber ganz einfach vorgehen. Wenns bei denen mal wieder brennt, weil man unfachmännisch beim Nachbarn oder vorm Zähler Strom abzapft wird, dann sollen sie auch ihren Brand selber mit der Hilfe von Allah löschen und unsere ungeliebte Feuerwehr in Ruhe lassen. Kroppzeug.

Herzlichen Dank für diese Gedanken. Gott segne Ihre Arbeit Herr Penner

Kommentar zu Gästebuch von Walter Mandl

On June 15, 2013, in Pauke, by admin

Nicht die dunklen Wolken der Vergangenheit sind zu fürchten.
Das Ausmaß und die Hetze, mit der HEUTE darüber berichtet wird, sind hingegen ein untrügliches Anzeichen dafür, das “Befreier” von einst längst wieder tätig sind und schuldhafte Opferlämmer brauchen. Geopfert und ausgeraubt, oder “nur” zur Teilnahme an ihren Raubzügen beordert, dienen sie.alle einem unstillbaren Durst der Gier und ihrem Machterhalt.

Führten die “Befreier” lange ihre Raubzüge fern ab, in den Weiten der Welt, sind sie nun wieder zurückgekehrt zu jenen Regionen in Europa, wo ihre blutige Vergangenheit sie einzuholen droht.
Deshalb müssen die letzten Reste überlebender Kenntnis und Aufrichtigkeit in einem Sumpf von Propaganda und allgemeiner Verblödung dünn und wirkungslos gewaschen werden.

“Nie mehr wieder” war die große Losung einst. Deutschland erwache, und sieh wo du bist!
Schmutz und Blut hast du an deinen Händen! Bist zum Vasallen der Räuber verkommen. Die großen Rechnungen werden bereits geschrieben, eifrig wird addiert und summiert. Die abfallenden Beutestücke den Eliten, die großen Summen “DEM DEUTSCHEN VOLKE”.

Auch wenn es manchmal anstrengend ist: Das Haushaltsrecht ist das Königs-Recht des Deutschen Bundestags. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Auch wenn es manchmal anstrengend ist: Das Haushaltsrecht ist das Königs-Recht des Deutschen Bundestags. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Herr Präsident, Hoher Senat,

die Beratungen vor einem Jahr hier an dieser Stelle waren überschattet von der Sorge um die Finanzmärkte – diese haben sich, so scheint es, einstweilen beruhigt, sich jedenfalls als robust erwiesen. Geblieben ist die Besorgnis über die Entwicklung der rechtsstaatlichen Demokratie in Europa, und die seitherige Entwicklung hat diese Besorgnis bestätigt und verstärkt. 

Der Beschluss über die Zypern-Hilfe hat deutlich gemacht: der ESM-Vertrag ist in der Tat geeignet, die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Bundestags zu überspielen  – jedenfalls dann, wenn man ihn mit jener largesse auslegen will, wie sie die Vertragsparteien hier an den Tag legten.

Und noch wenige Tage vor Verkündung des Urteils vom 12. September 2012 hat die Europäische Zentralbank mit ihrer Ankündigung, im Rahmen des sog. OMT-Programms unbegrenzt Anleihen einzelner Euro-Staaten zu erwerben, erkennen lassen: sie ist gewillt, die vertragsrechtliche Konzeption der Währungsunion zu durchbrechen und ihr Mandat zu überdehnen, ohne dass sie hierzu demokratisch legitimiert wäre. Unmittelbare demokratische Legitimation ist aber nur mit der Maßgabe zugunsten der Unabhängigkeit der EZB verzichtbar, dass sie sich EZB sich strikt in den Grenzen ihres Mandats bewegt.

Diese Entwicklungen vor allem erhärten unsere Einwände gegen jenes Gesamtpaket aus ESM-Vertrag, Fiskalvertrag und Änderung des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, das ja zunächst unmittelbarer Gegenstand unserer Verfassungsbeschwerden ist. Dies gilt nicht zuletzt im Blick auf jene Fragen, über die im Eilverfahren abschließend zu entscheiden der Hohe Senat noch keine Veranlassung hatte.

Wir möchten Sie, hohes Gericht, daher ersuchen, in Ihre Überlegungen im nunmehrigen Hauptsacheverfahren auch einzubeziehen, ob bei einem derartigen Rollenverständnis einer unabhängigen europäischen Zentralbank die Stabilitätsarchitektur der Währungsunion weiterhin als unangetastet gelten kann. Bereits mit der weitgehenden Aufhebung des bail-out-Verbots durch Art. 136 Abs. 34 AEUV wurde diese Stabilitätsarchitektur entscheidend geschwächt. Die Lockerung des bail-out-Verbots wirkt umso schwerer, wenn mit der bisherigen klaren Definition der Rolle der EZB ein wesentlicher Pfeiler der Stabilitätsarchitektur in sich zusammenfällt. Welche weiteren Elemente sind also entbehrlich, welche Stützpfeiler dürfen noch  herausgebrochen werden, soll nicht die gesamte Konstruktion in ihrer verfassungsrechtlichen Tragfähigkeit erschüttert sein ?

Wir möchten Sie, hohes Gericht, ersuchen, in ihre Überlegungen weiterhin einzubeziehen, dass das neue Rollenverständnis der Europäischen Zentralbank den ESM-Vertrag in einem neuen, einem klareren, einem, wenn Sie so wollen, härteren Licht erscheinen lässt. Denn die Haushaltsrisiken steigen, sie sind de facto nicht limitiert, die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Bundestags wird weiter geschwächt. Eben deshalb beantragen wir im Rahmen unseres Hilfsantrags, dass der Hohe Senat den bereits im Urteil vom 12. September ausgesprochenen Auflagen weitere Auflagen hinzufügt, um die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Bundestags und damit das Demokratiegebot des Grundgesetzes zu sichern. Dabei geht es uns um Handlungspflichten der Bundesregierung, die unmittelbar im Grundgesetz begründet sind, und die nur vom Bundesverfassungsgericht ausgesprochen werden können.

Herr Präsident, Hoher Senat,

die rechtlichen Sicherungen des Europäischen Stabilitätsmechanismus haben schon der ersten Bewährungsprobe nicht standgehalten. Unsere anfänglichen Bedenken, dass der Bundestag hier in die Rolle des bloßen Nachvollzugs gedrängt wird, haben sich bestätigt. Im Fall der Mandatsüberschreitung durch die Europäische Zentralbank bleibt ihm nicht einmal diese bescheidene Rolle. Es besteht die Gefahr, dass das Prinzip der Eigenverantwortung der Mitglieder der Währungsunion weiter ausgehöhlt, die demokratische Verankerung der Währungsunion weiter geschwächt wird. Es wird immer deutlicher, dass mit dem ESM und der Aufhebung des Prinzips der Eigenverantwortung durch die Aufhebung des bisherigen bail-out-Verbots der Weg in eine Transfer- und Haftungsunion angebahnt werden soll.

Wir wenden uns im Namen der Beschwerdeführer gegen diese Selbstentäußerung demokratischer Gestaltungsrechte. Es wäre dies dies ein Integrationsschritt, der den nach unserer Auffassung, legt man die Rechtsprechung des Hohen Senats zugrunde, ohnehin weitgehend ausgeschöpften Integrationsspielraum des Grundgesetzes sprengen würde. Wir ersuchen den Hohen Senat, dessen Grenzen aufzuzeigen.

Lassen Sie mich auf meine einleitenden Worte zurückkommen. Vor einem Jahr war hier sehr viel von Finanzmärkten die Rede, und auch im Vorfeld der heutigen Verhandlung wurde gewarnt vor negativen Folgen für die Finanzmärkte. Lassen Sie mich dem ein Zitat entgegenhalten –  es stammt vom Präsidenten der Republik Island, als dieser den Weg für ein umstrittenes Referendum freimachte: Er erinnert daran,

„…dass unser westliches Erbe auf zwei Säulen ruht, auf die wir stolz sind. Die eine ist die Entwicklung des freien Marktes, aber die zweite ist die Entwicklung der Demokratie. Und als ich mich einer Entscheidung gegenübersah zwischen den Finanzmärkten auf der einen Seite, Demokratie auf der anderen Seite, entschied ich mich für die Demokratie.“ – „I went for democracy“.

Die Wahrung der Prinzipien einer rechtsstaatlichen Demokratie ist in Ihrer Verantwortung, hohes Gericht.  Entscheiden auch Sie sich für die Demokratie.

 

Die US-Regierung rüstet ihre Polizei für die „Kontrolle von Unruhen“ aus. Die Bürger hingegen sollen entwaffnet werden. (Foto: Flickr/Elvert Barnes)

Die US-Regierung rüstet ihre Polizei für die „Kontrolle von Unruhen“ aus. Die Bürger hingegen sollen entwaffnet werden. (Foto: Flickr/Elvert Barnes)

Die US-Regierung breitet sich offenbar auf Unruhen im eigenen Land vor. Sie fordert in einer öffentlichen Ausschreibung Material an, die die Polizisten gegen Demonstranten schützen sollen. Die Bestellung hat erhebliche Ausmaße.

Das US-Heimatschutz-Ministerium kauft Schutzkleidung für seine Truppe FPS (Federal Protective Service), um sich auf die „Kontrolle von Unruhen“ vorzubereiten, berichtet Pakalert Press. Eine Ausschreibung vom 10. Juni dient der Ausrüstung der FPS-Truppe. Das FPS wird vor allem zum Schutz von Regierungsgebäuden, aber auch zur Überwachung von Demonstranten eingesetzt.

Die Ausschreibung des Heimatschutz-Ministeriums enthält Schutzkleidung, darunter Oberkörper- und Schulterschutz und Oberschenkel-Protektoren. Letztere sollten „während der Kontrolle von Unruhen“ vor Aufprallverletzungen schützen, so die Ausschreibung. Zudem enthält die Liste Krawall-Helme, taktische Handschuhe und Schienbeinschützer, die „wirksamen Schutz vor fliegenden Trümmern“ bieten sollten.

Befürchtungen, dass sich das Heimatschutz-Ministerium auf einen Bürgerkrieg vorbereiten könnte, haben sich verstärkt, seit das Ministerium begann, große Mengen Munition zu kaufen. Nachdem es bereits im vergangenen Jahr 1,6 Milliarden Patronen gekauft hatte, fragte das Heimatschutz-Ministerium im Mai bei den Munitionsherstellern des Landes nach, wie schnell diese große Mengen Munition beschaffen könnten.

Im vergangenen Jahr hat das Heimatschutz-Ministerium im ganzen Land hunderte neue FPS-Beamte angeheuert. Dies folgte auf eine umstrittene Übung in Florida, bei der FPS-Agenten mit semi-automatischen Waffen ausgestattet waren. Anwohner wurden während der Übung von den Beamten gezwungen, sich auszuweisen.

Klima-Skeptiker legen Daten vor, die zwar ein Ansteigen der CO2-Werte, jedoch einen Rückgang der Erderwärmung zeigen. Solche Darstellungen werden vom Umwelt-Bundesamt als Irrlehren diffamiert. (Grafik: icecap.us)

Klima-Skeptiker legen Daten vor, die zwar ein Ansteigen der CO2-Werte, jedoch einen Rückgang der Erderwärmung zeigen. Solche Darstellungen werden vom Umwelt-Bundesamt als Irrlehren diffamiert. (Grafik: icecap.us)

Der Bundestags-Abgeordnete Holger Krestel (FDP) befragte die Bundesregierung zu einem umstrittenen Bericht des Umweltbundesamtes. Darin hatte das UBA Kritiker der staatlichen Maßnahmen zum Umweltschutz pauschal und in manipulativer Weise diffamiert.

„Ich bin kein Umweltpolitiker“, sagte Holger Krestel den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Doch er sehe, dass es neben den Positionen des Umweltbundesamtes (UBA) auch „andere wissenschaftlich fundierte Positionen“ gibt. Und wenn diese Wissenschaftler auf Staatskosten diffamiert werden wie in einer umstrittenen Broschüre des Umweltbundesamts, dann schade das der wissenschaftlichen Freiheit erheblich.

Krestels wollte zunächst wissen, in welchem Umfang die Bundesregierung und das UBA die Klima-Forschung fördert und nach welchen Kriterien werden die Forschungsgelder vergeben werden. Diese Frage kann jedoch aufgrund der Geschäftsordnung erst zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich beantwortet werden.

Zudem wollte Krestel wissen, wie das UBA personell mit Klima-Lobbygruppen verflochten ist. Denn offensichtlich hat sich das Amt mit seiner Studie klar auf deren Seite gestellt. Die Bundesregierung sagte dazu lediglich, UBA-Mitarbeiter übten keine Nebentätigkeit für solche Organisationen aus. Über die vorherigen Tätigkeiten der UBA-Mitarbeiter konnte man dem Abgeordneten nichts sagen. Es sei ein zu großer Aufwand gewesen, dies zu ermitteln.

In der UBA-Studie wurden kritische Wissenschaftler als ahnungslos bezeichnet. Sie seien fachfremd und hätten nicht das Wissen, um überhaupt mitzureden. Die vom Staat verordneten Klimamodelle seien so komplex, dass man sie nicht in der Freizeit verstehen könne. Zudem unterstellte das UBA, die kritischen Wissenschaftler arbeiteten für die Energiewirtschaft und die Erdöl-Industrie und seien im Grunde bezahlte Propagandisten (mehr hier).

Der Abgeordnete Krestel stellt nun mit denselben Argumenten die Kompetenzen der für die UBA-Studie Verantwortlichen in Frage:

„Ich frage mich auch, ob die Autoren der Studie, eine Philosophin, ein Berufsschullehrer, ein ehemaliger Lobbyist bei Greenpeace und Eurosolar sowie eine Pressesprecherin und Kinderbuchautorin, in der Lage sind, den klimawissenschaftlichen Diskurs zu bewerten und eine fachliche und objektive Entscheidung über ‚Rechthaben und Nichtrechthaben‘ in der Debatte zu treffen.“

Zur Klimadebatte selbst will Krestel keine Stellung beziehen: „Ich bin auch kein Physiker oder anderer Naturwissenschaftler, der über falsch und richtig in diesem wissenschaftlichen Diskurs befinden kann.“ Auch die sonstige Arbeit dieser Behörde könne er nicht beurteilen.

Die Existenz eines Klimawandels hält Krestel durchaus für wahrscheinlich, sagte er. Er frage sich jedoch, wie hoch der menschliche Anteil daran ist und „ob wir erhebliche Ressourcen aufwenden sollen, um den Klimawandel aufzuhalten oder rückgängig zu machen – mit fraglicher Aussicht auf Erfolg“. Vielleicht sollten die Ressourcen eher dafür eingesetzt werden, sich mit dem Klimawandel zu arrangieren, so wie es andere Generationen auch getan haben, so Krestel.

Im Hinblick auf die aktuellen Hochwasser fragte der Abgeordnete: „Warum bauen wir nicht Deiche und Flussauslaufgebiete, die den klimatischen Herausforderungen gerecht werden können? Warum haben in den Jahren zwischen 2002 und 2011 gerade sogenannte Klima- und Umweltschützer den Bau wirksamer Hochwasserschutzanlagen rechtlich und tatsächlich behindert?“

Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Island werden auf unbestimmte Zeit eingefroren (Foto: Flickr/Danny Nicholson).

Die Stimmung zwischen der EU und Island ist derzeit alles andere als gut. Der neue Außenminister des Landes, Gunnar Bragi Sveinsson, ist auf seiner ersten Auslandsreise nach Brüssel gefahren. Dort teilte er der Europäischen Kommission mit, dass Island Bewerbung um eine EU-Mitgliedschaft vorbei sei.

„So funktioniert Demokratie“, sagte Gunnar Bragi Sveinsson am Donnerstag in Brüssel. Seit drei Wochen ist die neue Regierung Islands bereits im Amt. Beide Parteien, die die neue isländische Regierung bilden, hätten sich gegen einen EU-Beitritt des Landes ausgesprochen. „Wir sind ein Teil Europas und wollen unsere Beziehung auf andere Weise stärken“, zitiert der EUObserver  den Außenminister.

Der für Beitrittsverfahren zuständige EU-Kommissar, Stefan Füle, sagte:

„Es war für mich persönlich nicht leicht. Aber ich bin auch ein Profi und ich respektiere, ohne Fragen und Zweifel, den Willen der gewählten Vertreter und Bürger.“

Die ehemalige isländische Regierung hatte 2010 die Beitrittsverhandlungen mit der EU aufgenommen. Etwa ein Drittel der Verhandlungskapitel sind bereits abgeschlossen. „Das Niveau der Angleichung an EU-Beschlüsse in Island ist eigentlich besser als das einer Reihe anderer Mitgliedsstaaten“, so Füle. Aktuellen Umfragen zufolge befürworten derzeit jedoch lediglich 25 Prozent der Isländer einen EU-Beitritt.

Ausländische Investoren haben im April US-Staatsanleihen im Umfang von 54,5 Milliarden Dollar verkauft (hellblau). Das ist so viel wie niemals zuvor. (Grafik: Zero Hedge)

Ausländische Investoren haben im April US-Staatsanleihen im Umfang von 54,5 Milliarden Dollar verkauft (hellblau). Das ist so viel wie niemals zuvor. (Grafik: Zero Hedge)

Im April haben ausländische Investoren so viele US-Staatsanleihen verkauft wie nie zuvor. Auch Unternehmens-Anleihen stießen sie ab. Aktien hingegen kauften sie hinzu.

Im April haben staatliche und private Auslands-Investoren US-Staatsanleihen im Umfang von 54,5 Milliarden Dollar verkauft, berichtet Zero Hedge. Das ist der größte monatliche Verkauf von US-Staatsanleihen, den es je gegeben hat.

Diese Umkehr bei den US-Staatsanleihen wurde dadurch etwas abgemildert, dass ausländische Investoren im selben Monat hypothekarisch gesicherte Wertpapiere (MBS) im Umfang von 23 Milliarden Dollar kauften. Auch Aktien kauften die ausländischen Investoren im Umfang von 11,2 Milliarden Dollar. Unternehmens-Anleihen hingegen stießen sie im Umfang von 4,5 Milliarden Dollar ab.

Insgesamt zogen die Auslandsinvestoren erstmals seit Dezember 2011 wieder Geld aus den USA ab. Die vorhergesagte Great Rotation, die Abkehr der Investoren von Staats- und Unternehmens-Anleihen und die Hinwendung zu Aktien, findet bei den US-Investoren bisher nicht statt. Doch der Trend macht sich bereits bemerkbar (mehr hier). Bei den ausländischen Investoren in den USA ist er offensichtlich.

Die größten Verkäufer von US-Staatsanleihen im April waren die Japaner. Wenn sie die Erlöse aus diesen Verkäufen in den Nikkei investiert haben, dann haben sie allerdings massive Verluste hinnehmen müssen, denn die japanische Börse ist kürzlich innerhalb von nur zehn Tagen um 20 Prozent eingebrochen (mehr hier).

Wenn sich die Flucht aus den Staatsanleihen fortsetzt, droht ein Platzen der Staatsanleihen-Blase. Davor hat diese Woche der britische Zentralbanker Andy Haldane gewarnt, der zudem einräumte, dass diese Blase von den Zentralbanken bewusst aufgeblasen worden ist (mehr hier).

Weboy