WW2 in color Montage

On January 26, 2013, in WW2 In Farbe, by admin

Plus jamais ça !
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NAZI-VORWURF GEGEN BIW

On January 26, 2013, in Pauke, by admin

Timke

Wurde mal wieder vom linken Lager angefeindet: BIW-Chef Jan Timke (Bild: BIW)

Wie die Bild-Zeitung berichtet, kam es in der 34. Sitzung der Bremischen Bürgerschaft bei einer Debatte um das Ausländerwahlrecht zu einem handfesten Eklat: SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe beleidigte Jan Timke, indem er den BIW-Chef in die Nähe des Nationalsozialismus rückte.

Die rot-grüne Landesregierung in Bremen plant eine Änderung des Wahlrechts: Künftig sollen in dem Stadtstaat alle Ausländer bei Kommunalwahlen und alle nicht-deutschen EU-Bürger bei Landtagswahlen ihre Stimme abgeben dürfen. Dem Gesetzentwurf hat die Mehrheit der Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft zugestimmt.

Bisher dürfen nur nicht-deutsche EU-Bürger bei Kommunalwahlen wählen, bei Landtags- und Bundestagswahlen steht hingegen nur deutschen Staatsbürgern das Wahlrecht zu. Union und Bürger in Wut (BIW) lehnten das Vorhaben von SPD und Grünen ab. Die Linkspartei in Bremen unterstützte die Änderung des Wahlrechts, die FDP ist an der Weser nicht im Landtag vertreten.

Aus völkischen Gründen“

Als das Thema am Donnerstag in der Bürgerschaft debattiert wurde, kam es zu einem handfesten Eklat. Nachdem der BIW-Vorsitzende Jan Timke seine Haltung in einer Rede vorgetragen hatte, war SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe an der Reihe und attackierte die Gegner der Gesetzesänderung, allen voran eben jenen Timke. Bild-Online zitiert: „Es würde mich interessieren, dass Sie hier offen bekennen (…), dass Sie das aus völkischen Gründen nicht wollen. Es geht gar nicht um Juristerei, sondern es geht Ihnen um die Reinerhaltung des deutschen Volkes.“

Von den Anfeindungen Tschöpes fühlte sich auch der CDU-Abgeordnete Thomas vom Bruch angesprochen und rief dazwischen: „Was ist das denn für eine Unterstellung?“ Tschöpe erwiderte, dass er nichts unterstelle und verwies auf „die 14 Leitlinien der BIW“. Dann wurde er erneut von dem CDU-Abgeordneten unterbrochen. Daraufhin schaltete sich der Landeschef der Grünen, Hermann Kuhn, in die Debatte ein und verteidigte Tschöpe mit den Worten: „Er redet über Herrn Timke!“ Fast wirkt es so, als hätte Kuhn kurzfristig ein Gemeinschaftslager der Etablierten ausgerufen, in das sich CDU-Mann vom Bruch doch gefälligst begeben solle.

Ausschließlich an Herrn Timke gerichtet

Bemerkenswert ist, dass vom Bruch auch danach noch bei der Einschätzung blieb, dass es sich bei den Aussagen Tschöpes um eine Unterstellung handele. Der SPD-Fraktionsvorsitzende hingegen hielt auch auf Nachfrage der Bild-Zeitung an seinen Äußerungen fest und verteidigte die beleidigenden Vorwürfe gegen Jan Timke: „Ich finde es unerträglich, wenn in deutschen Parlamenten regelmäßig rechtspopulistische oder rechtsextreme Parteien unwidersprochen fremdenfeindliche Reden schwingen. Sie sollen offen sagen, wofür sie stehen und was sie wollen. Dazu habe ich Herrn Timke aufgefordert. Das werde ich, wenn nötig, auch wieder tun.“

Später in der Debatte hatte Tschöpe ein weiteres Mal das Wort ergriffen und klargestellt, dass er zwischen der Haltung der CDU und der Haltung der BIW differenziere. Seine Worte hätten sich ausschließlich an Herrn Timke gerichtet, wenn das nicht deutlich gewesen sei, könne er sich „an dieser Stelle bei Ihnen (gemeint ist: bei der CDU; Anm. d. Red.) entschuldigen“.

Die Argumente ausgegangen“

In seiner Rede hatte Timke verfassungsrechtliche Bedenken an dem Vorhaben der rot-grünen Landesregierung vorgetragen. Der BIW-Chef verwies auf zwei Gutachten der Bundesregierung sowie Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Bremer Staatsgerichtshofs. Stellvertretend zitierte Timke aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2009, in dem die Richter festgestellt hatten, dass das Wahlrecht bei Wahlen oberhalb der kommunalen Ebene nur für deutsche Staatsbürger gelte. Auch das Wahlrecht für Bürger aus Drittstaaten bei Kommunalwahlen stünde in klarem Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Dementsprechend stellte Timke klar: „Ich werde keinem Gesetzentwurf zustimmen, der klar gegen das Grundgesetz und die höchstrichterliche Rechtsprechung verstößt.“

Angesichts der Rede Timkes (siehe Video am Ende des Beitrages), in der es zuvorderst um die Frage ging, ob das Vorhaben der rot-grünen Regierung in Einklang mit dem Grundgesetz steht, erscheinen die Vorwürfe des SPD-Fraktionschefs noch unsinniger, als sie ohnehin schon sind. Gegenüber der Bild-Zeitung mutmaßte Timke, dem SPD-Fraktionschef seien wohl „die Argumente ausgegangen“ (die kurze Stellungnahme Timkes findet sich allerdings nicht im Artikel selbst, sondern bezeichnenderweise nur unter dem letzten der vier oberen Artikelbilder).

Ein eiskaltes Machtkalkül“

Tatsächlich muss bezweifelt werden, dass der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung angesichts derart eklatanter Widersprüche zum Grundgesetz (Artikel 20) wirklich umgesetzt werden kann. Der Wutausbruch Tschöpes könnte durchaus auch darin begründet gewesen sein, dass Timke die rechtlich unsolide Vorgehensweise der Regierungsparteien in dieser Deutlichkeit anprangerte. In den meisten anderen Wortbeiträgen in der Debatte wurde – vor allem von Politikern der linken Parteien – hauptsächlich die Gleichberechtigung betont, rechtliche Aspekte spielten in den Vorträgen kaum eine Rolle. Grünen-Chef Kuhn beispielsweise erklärte, das Wahlrecht sei ein Grundrecht, das allen Menschen zustünde. Eine hochgradig ideologisierte Haltung, die sich mit dem Grundgesetz nicht rechtfertigen lässt.

Nebst Ideologie dürften aber auch und vor allem taktische Überlegungen das rot-grüne Vorhaben begründen, wie der Stellvertretende Bundesvorsitzende der BIW, Torsten Groß, gegenüber blu-News erklärte: „Das Eintreten der politischen Linken für die Ausweitung des Ausländerwahlrechts hat nichts mit Humanität oder einem fortschrittlichen Demokratieverständnis zu tun“. Dahinter stecke vielmehr „ein eiskaltes Machtkalkül“. Denn: „Man weiß, dass Zuwanderer deutlich überproportional für linke Parteien stimmen, weil sie überwiegend den unteren sozialen Schichten angehören. SPD, Grüne und Linkspartei versuchen in verfassungswidriger Weise, mit Hilfe unkontrollierter Zuwanderung und der unzulässigen Ausweitung des Wahlrechts auf die gesamte ausländische Wohnbevölkerung in Deutschland ein neues Staatsvolk zu formen.“

Das kennen wir schon“

Zudem wies Groß den Vorwurf des SPD-Fraktionsvorsitzenden, die Haltung der BIW sei völkisch motiviert, in aller Deutlichkeit zurück: „Es geht uns nicht darum, den hier hart arbeitenden Griechen von der politischen Teilhabe fernzuhalten. Wenn der Jurist Tschöpe unserem Abgeordneten Jan Timke in seinen letzten Redebeiträgen zur Thematik zugehört hätte, dann müsste er das auch besser wissen.“ Es sei aber nicht das erste Mal, dass die politische Linke versuche, „anderslautende politische Meinungen Konservativer mit der ‘Nazikeule’ zu unterdrücken“, so Groß. „Das kennen wir schon, es ist aber nicht unser Politikstil.“(MP)

Machen Sie sich selbst ein Bild – Das Video von Timkes Rede, nach der SPD-Fraktionschef Tschöpe „völkische Gründe“ unterstellte:

Quelle:Blu-News

Arno Breker – Impressions

On January 26, 2013, in WW2 In Farbe, by admin

Arno Breker – Impressions

A video to share pictures of France during its occupied time in colour. Along with two songs ‘Frankreich lied’ and ‘Gegen Briten und Franzosen’. I’ve placed the song text of both so you can sing along;). Enjoy. Lyrics: Frankreichlied Kamerad, wir marschieren gen Westen Mit den Bombengeschwadern vereint; Und fallen auch viele der Besten, Wir schlagen zu Boden den Feind! Vorwärts! Voran, voran! Über die Maas, Über Schelde und Rhein Marschieren wir siegreich Nach Frankreich hinein, hinein, Marschieren wir, marschieren wir Nach Frankreich hinein. Sie wollten das Reich uns verderben, Doch der Westwall der eherne, hält; Wir kommen und schlagen in Scherben Ihre alte verrottete Welt. Vorwärts . . . . Kamerad, wir marschieren und stürmen, Für Deutschland zu sterben bereit Bis die Glocken von Türmen zu Türmen Verkünden die Wende der Zeit. Vorwärts . . . . Gegen Briten und Franzosen Als Soldaten Adolf Hitlers, Ziehen wir zum Kampfe aus, Gegen Briten und Franzosen, Niemand bleibt zu Haus, zu Haus! Gegen Briten und Franzosen, Niemand bleibt zu Haus! Refrain: Lebe wohl mein Kind, Denn im Westen pfeift der Wind, der Wind. Leb’ wohl Mütterlein, Heute muß geschieden sein! Ladet eure schärfsten Waffen, Drückt auch nicht ein Auge zu, Siegreich woll’n den Feind wir schlagen, Und die Welt hat Ruh, hat Ruh. Siegreich woll’n den Feind wir schlagen, Und die Welt hat Ruh. Lebe wohl mein Kind. . . . Haben wir die Brut vernichtet, Pflanzt nach gutem deutschen Brauch Auf das Grab der Kameraden
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Spatz: Größenwahn kommt vor den Fall

On January 26, 2013, in Spatz, by admin

Größenwahn kommt vor den Fall

 

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebaelk

Wenn schon nicht die neueren wissenschaftlichen Bestätigungen der Svensmark These über die Abhängigkeit des irdischen Klimas von der kosmischen Strahlung, so sollte wenigstens die weltweite Abkühlung die Leute allmählich zu Verstand bringen – sollte man meinen. Doch wenn da keiner ist, oder wenn es um ganz andere Interessen als den „Klimaschutz“ geht, – was dann? Nordrhein-Westfalen verbraucht 40% der Energie in Deutschland. Jetzt will das Land, das in sieben eigenen Spielbankbetrieben außerhalb der Landesgrenzen Verluste in Millionen € einfährt, „nun erst recht“ das Klima schützen.

Die rot-grüne Regierung hat als erstes Bundesland ein eigenes „Klimaschutzgesetz“ verabschiedet. Die Emission von CO2, der emittierten Ernährungsgrundlage der Pflanzen, soll bis 2050 um „mindestens 80 Prozent“ im Vergleich zu 1990 zurückgefahren werden, beschloss der Landtag am 23.1. Wie das zu geschehen hat, legt ein Klimaschutzplan fest, der in diesem Jahr erstellt und alle fünf Jahre fortgeschrieben werden soll. Dazu soll ein Sachverständigenrat (Arbeitsplätze für akademische Parteigänger) die Einhaltung der Klimaschutzziele überwachen und die Landesregierung bei der Erarbeitung und Fortentwicklung des Klimaschutzplans beraten (Handelsblatt 23.1.). Es geht um den Umbau der Industrie: Nach den Worten des grünen Johannes Remmel soll an die Stelle der alten Güter produzierender Industrie der Industriebarone die neue Umweltschutzindustrie der Genossen treten und künftig für Arbeit (ohne brauchbares Einkommen zu schaffen) sorgen.

Das Land entspricht damit den Weisungen der „anerkannten“ Weltelite. IWF Chefin Christine Lagarde hat nämlich das Eliten-Kasperle-Theater Wirtschaftsforum in Davos mit den richtungweisenden Worten eröffnet: “Man muss sich stets das Vermächtnis für die nächste Generation vor Augen führen, und dabei gelte es vornehmlich, sich bezüglich des Klimas verantwortlicher zu verhalten, denn die künftigen Generationen sollen schließlich nicht im heißen Klima gebraten werden !” Frau Merkel wird in der illustren Gesellschaft mit gleichlautenden, markigen Bekenntnissen nicht nachstehen wollen.

Auf dem Forum in Davos war bereits 2005, – in dem Jahr, in dem Merkel zur Kanzlerin gekürt wurde – der “urgent call” zur Klimarettung erklungen, und zwar von so Rot-Grünen wie den Vorständen bei BP, E.On, Siemens und VW. „Der sensationelle Vorstoß einiger Weltwirtschaftsführer des World Economic Forum und der Führer der G-8-Staaten, die für einen ‚harten‘, wirksamen Klimaschutz durch ein globales Emissionshandelssystem eingetreten waren“, soll nicht vergessen werden. Der Strom-Konzern E.ON hatte es sich damals viel kosten lassen, z.B. auf dem VDEW-Kongreß 2005 in Berlin, um Merkel auf den Schild zu heben.

Nun dürfen in diesem Jahr beim Forum in Davos etwa 3.300 Soldaten die Wirtschafts- und Finanzbosse mit ihren Staats- und Regierungschefs, darunter der britische Premierminister David Cameron und der italienische Ministerpräsident Mario Monti, schützen und den Luftraum in einem Radius von 46 Kilometern um das Nobelkaff sichern. Mit mehr als 16 Km Stacheldraht sollen Attacken in Davos abgewehrt und Ausschreitungen von Globalisierungsgegnern verhindert werden. Denn “ein gewisses Gewaltpotenzial ist vorhanden, das können wir nicht verneinen”, erklärte Divisionär Jean-Marc Halter (54). Die Sicherheit des Forums wird den Schweizer Steuerzahler etwa 8 Mio. Franken kosten. Das fünf Tage andauernde Treffen der vorgeschobenen Wirtschafts- und Finanzelite, das am 23.1. begann, ist der größte Einsatz für die Schweizer Armee in diesem Jahr. “Die Armee soll eingesetzt werden, wenn die Schweiz vom Ausland bedroht wird”, meint dazu Geri Müller von den Schweizer Grünen. “Sie hat dort nichts zu suchen.”

Abgesehen von dem elitären Spektakel, hat die Klimaschutzpolitik der Kyoto-Staaten, (weitgehend nur noch Europa) oder die Energiewende in Deutschland keine Bedeutung für den weltweiten Energiemarkt. International ist CO2 oder eine angebliche Klimaerwärmung kein Schreckgespenst mehr, um Bürger besser melken zu können. Klimaschutz bleibt, was es war, eine Wohlstandsideologie, die nur dort funktioniert, wo andere existenzielle Probleme verdrängt werden.

Den globalen Energiemarkt verändert die sich wandelnde Rohstoffversorgung. Die USA, denen die „Peak-Oil“-Propagandisten bereits für 1970 die Abnahme der Ölförderung prophezeit hatten, werden schon bald vom Importeur zum Exporteur von Öl werden. Die weltweiten Ölreserven haben seit dem Jahr 2000 um 77 Milliarden Tonnen zugelegt und können trotz gesteigertem Verbrauch in den kommenden 100 Jahren nicht versiegen. Nun hat die Firma Linc Energy gerade entdeckt, dass auch Australien im unberührten Arckaringa Becken auf 3.5 bis 233 Mrd. Fass Öl sitzt, meldete http://www.news.com.au/ am 23.1. Diese Ölmenge habe das Potential, aus dem Importeur Australien einen Exporteur zu machen, hofft Firmenchef Peter Bond. Auch anderswo wird man fündig. Dazu löst Gas das Öl als Haupt-Energieträger ab. Shell z.B. wird ab diesem Jahr mehr Gas als Öl fördern.

Aber es nicht damit zu rechnen, dass in Deutschland ausgerechnet im Wahlkampfjahr 2013 wirtschaftliche Vernunft und pragmatische Lösungen die Oberhand gewinnen. Vielleicht fördert die Eskalation der Schuldenkrise Nachdenken und wirtschaftliche Vernunft in Europa, ehe es sich von seinen „Führern“ freiwillig in den Abyss hinabführen lässt. Eurostat veröffentlichte gerade den Stand der öffentlichen Schulden der Euro-Zone und der EU27. Am Ende des dritten Quartals 2012 belief sich der öffentliche Schuldenstand im Euroraum auf 90% des Brutto Inland Produkts (PIP), im 2. Quartal waren es noch 89,9% gewesen. Bei der EU 27 lag der ausgewiesene Schuldenstand bei 85,1%. Im Jahr davor lagen die Schulden des Euroraums noch bei 86,8% und in der EU27 bei 81,5%. Die Schuldenberge der europäischen Staaten wachsen also stetig weiter, was bei ihrer Wendepolitik kein Wunder ist. Wer produktive Produktion durch grüne Arbeitsplätze ersetzt, macht Schulden oder hungert und friert – so einfach ist das. Daher belaufen sich die öffentlichen Schulden in der Euro-Zone offiziell auf 8,5 bln. €. In der EU 27 wird eine Staatsverschuldung von gut 10,9 bln. € Schulden offiziell eingestanden. Berücksichtigte man die implizite Staatsverschuldung etwa aus Pensionsverpflichtungen etc. dann wöge die gesamte Schuldenlast wesentlich mehr. Kenner schätzen sie auf über 300% des BIP der EU 27 oder im Bereich von 40 bln. €. Die Krise wächst mit den Schulden.

Vor der Bundestagswahl beim Zahlmeister herrscht in den Medien inzwischen weitgehend Schweigen beim Thema Euro-Krise. Das dürfte sich nach der Wahl schlagartig wieder ändern. Das vermutet jedenfalls der viel geehrte, sich in seinem Buch der sexuellen Kinderschänderei rühmende, grüne Daniel Cohn-Bendit im Spiegel vom 21.1.: “Nach der Bundestagswahl werden die Länder eine Schuldenunion schaffen”, d.h. die Mitglieder der Euro-Zone werden gemeinsam für die Staatsschulden haften. Dies könne über einen Schuldentilgungsfonds oder gar über Euro-Bonds erreicht werden. Bisher lehnt die Bundesregierung dieses Vorgehen ab. Doch “vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen hatte Merkel eine Hilfe für Griechenland ausgeschlossen. Kurz danach kam es dann aber doch dazu”, meinte Cohn-Bendit. Das gleiche geschah auch in Bezug auf die gemeinsame europäische Finanzaufsicht: Diese wurde von Bundesregierung vor zwei Jahren strikt abgelehnt, um ihr dann „alternativlos“ zuzustimmen.

Um die Bundesrepublik zu nötigen, viel in den Schuldentilgungsfonds einzuzahlen, will die EU-Bürokratie nun ihre Befähigung dazu untergraben. Hebel sind die „deutschen Exporte“. Sie hätten die “Warnschwelle” überschritten. Diese liegt nach Auffassung der EU-Bürokraten bei sechs Prozent, was darüber liegt sei “stabilitätsgefährdend” und werde mit Sanktionen belegt. Daher ist laut Brüssel der “Deutscher Exportüberschuss Schuld an der Finanzkrise” („Schuld!“ wer sonst?) und so bedroht man Deutschland mit einem Strafverfahren. Denn laut Reuters (21.1.) errechnete das Ifo-Institut: “In Euro umgerechnet beträgt der deutsche Leistungsbilanzüberschuss 169 Milliarden.” Das entspricht 6,4% des BIP, nach 5,7% im Jahr 2011.“ Für 2012 rechnet das Ifo-Institut sogar mit einem Anstieg auf 6,6% und gibt an, dass nur Exportweltmeister China einen größeren Überschuss als Deutschland aufzuweisen hat. Aber womit denn sonst soll der Schuldenstand der anderen abgefedert werden, als mit der unausgeglichenen Forderungsbillanz der Bundesbank, die aus den Exportüberschüssen schöpft? Doch in den Augen des EU-Politbüros liegt Deutschland damit eindeutig in der roten Zone. ‚Deutschland muss schwächer werden, damit die anderen auch eine Chance haben‘, besagt die Logik der zumeist rot-grünen Bürokraten und ihrer Medien.

Ist es da verwunderlich, dass der Meinungsprüfer YouGov bei einer Umfrage Anfang der Woche unter 2.000 Bürgern ermittelt hat, bei einem Volksentscheid würden zurzeit rund 40% der Briten für einen EU-Austritt Großbritanniens stimmen, und nur 37% der Befragten für einen Verbleib in der EU votieren. 18% erklärten, sie hätten dazu keine Meinung, sechs Prozent, sie würden an einer solchen Abstimmung gar nicht erst teilnehmen. Bei dieser Stimmungslage kündigte der britische Premierminister David Cameron am 23.1. an, im kommenden Jahr eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU abzuhalten. Die „Populisten“ jubeln und wollen „das Volk befragen”. Die Bürokraten schäumen.

Frankreichs Präsident Francois Hollande meinte am 23.1. in Grenoble, die EU solle sich von der britischen Regierung nicht erpressen lassen: “Europa muss so genommen werden, wie es ist”, darüber ließe sich kein Referendum veranstalten. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sagte der Bild-Zeitung (24.1.), England begebe sich mit der Abstimmung auf einen “völligen Irrweg”. Kein Land in Europa könne mehr allein im Wettbewerb mit China, Indien und anderen aufstrebenden Staaten bestehen usw. Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, stellte bei einem Briefing am 23.1. noch einmal klar, die USA befürworten nach wie vor die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU. Der deutsche Wadenbeißer der gleichen Institution, Joschka Fischer, darf da natürlich nicht nachstehen. Nur Goldman Sachs‘ und Italiens Monti gibt sich gelassen: Lasst sie abstimmen, dann wissen wir wenigstens, woran wir sind (als ließen sich Abstimmungen nicht… na, Sie wissen schon.). Doch auch Volkes Stimme ist, wie immer, unzuverlässig. Denn nur wenige Tage zuvor hatten sich in einer eben solchen YouGov-Umfrage nur 34% der befragten Briten für einen Austritt und 40% für den Verbleib in der EU ausgesprochen.

Ein Wort noch zur praktischen Umweltpolitik der EU. Zehntausende Bäume sind in Griechenland der EU-Politik zum Opfer gefallen. Leute hatten sie in dem spärlich bewaldeten Land gefällt, weil sie nicht frieren wollten und die üblichen Heizkosten nicht mehr aufbringen konnten, schrieb das Wall Street Journal am 12.1. Und zur Sozialpolitik: Zwischen 2008 und 2012 wurden 6,8 Million Jobs in der Industrie und am Bau als Folge der Energiewende in Europa aufgegeben und weitere werden folgen EurActiv, 21.1 2013. Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, will künftig auch die Landwirtschaft mit Klimaschutz schröpfen. Bauern sollen für ihre Ställe Verschmutzungszertifikate erwerben, denn „gerade Rinder verursachen hohe Methan-Emissionen, die das Klima stark schädigen“ sagte er in Die Welt. US-Hedgefondsmanager Kyle Bass – und nicht nur er – sieht in der EU bald soziale Unruhen und sogar Kriege aufgrund der schleichenden Erosion der sozialen und politischen Bindungen und wegen eines tückischen Vertrauensverlusts heraufziehen www.format.at.

Ach, es bereitet halt rot-grünen Gutmenschen einen solch großen Genuss, das Geld anderer Leute großzügig auszugeben. Wer wollte ihnen den verwehren, wenigstens solange es  immer gerade nur den anderen trifft. Na denn – raus mit der Konkursmasse und auf den Umweltmüll damit! Die wollen es ja nicht anders.

Division Germania

On January 26, 2013, in Liedtexte und Gedichte, by admin

TS Server der Division.Germania in combat arms eu

Unser Ts2 server eh bissl verickt xD^^
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soldatengrab Sie gaben Ihr Leben für Deutschland. Für die Freiheit und für ihre Heimat starben sie. Viele Millionen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen und in unmenschlichen Lagern der Siegermächte.

Heute verfallen ihre Gräber. Ehrenmale werden von roten Verbrechern geschändet und den Politikern unserer Parlamente abgerissen.

 

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht”

Charles de Gaulle

Der deutsche Soldat hat getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk, für immer Unvergeßliches geleistet. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden.
Aus: „Der letzte Wehrmachtsbericht“ (9.Mai 1945)

Niemand sollte das Soldatentum des letzten Krieges herabsetzen; man verletzt sonst die Ehrfurcht vor denjenigen, die in Erfüllung ihrer Pflichten gefallen sind.
Großadmiral Karl Dönitz

Danke, Heino!

On January 26, 2013, in Junge Freiheit, Liedtexte und Gedichte, Videos, by admin

Danke, Heino!Heino: Ein echter Rocker

Heino als RockerEr ist einfach eine Institution. Seit gefühlten 150 Jahren macht Heino jetzt schon Musik. Wer sich in einer vermeintlich „hippen“ Umgebung zur Persona non grata machen will, muß nur seinen Namen nennen. Wer dann auch noch gesteht, die Musik des Schlagerstars zu hören, gilt schnell als absonderlich, rückständig und langweilig.

Nun kehrt der 74jährige aus der Versenkung zurück, in die er zumindest für viele Großeltern nie verschwunden war. Statt mit Schlagern wartet der Sänger mit der unvergleichlichen Stimme nun mit einem Album auf, das es in sich hat: Rammstein, Oomph!, Die Ärzte, Sportfreunde Stiller, Peter Fox. Keine deutsche Musikgröße bleibt ungeschoren. Harley Davidson statt Rollator. Lederjacke statt Bayern-Tracht. „Schwarzbraun ist die Haselnuß” und „Blau blüht der Enzian“ waren gestern.

Die Songs klingen aus Heinos Kehle unverfälschter und ehrlicher als im Original. Wenn er beim Ärzte-Titel „Junge“ anstimmt „Und immer deine Freunde, ihr nehmt doch alle Drogen – und ständig dieser Lärm“, ist ihm die elterliche Fürsorge in jeder Sekunde anzumerken.

Ein echter Konservativer

Selten hat ein Volksmusiker sich selbst und die Konkurrenz genüßlicher durch den Kakao gezogen. Soviel Selbstironie kann nur ein überzeugter Konservativer aufbringen. Weit weniger Spaß verstand da offenbar der Sänger der Möchtegern-Rocker von Oomph!, Dero Goi. „Heino hat einige Lieder in seinem Repertoire, die man durchaus als völkisch-verherrlichend bezeichnen kann.“ Bei ihm höre der Spaß dort auf, vertraut er der Bild-Zeitung an. Bei den Deutschen, fängt er da offenbar erst an. Sein Album „Mit freundlichen Grüßen” steht mittlerweile unangefochten auf Platz 1. der Amazon-Verkaufsschlager.

Reichlich unentspannt äußerte sich übrigens auch der Manager der Ärzte, Axel Schulz, nach Angaben des Boulevard-Blattes. „Solange dieser Heini den Originaltitel nicht mutwillig verändert, werde ich nichts dagegen unternehmen“, läßt sich Schulz zitieren. So schnell kann das gehen: Gestern noch eine bemüht unbequeme Punkgruppe, heute schon eine nölige Miesmacherband mit Wackeldackel-Image. Der Schlagerstar reagiert süffisant: „Jetzt zeige ich den jungen Leuten mal, was man aus ihren Liedern machen kann.“ Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke Heino! Du bist ein wahrer Rocker!

1913/2013: Scheidender Euro-Gruppen-Chef Juncker warnt vor Krieg

 

Gerhard Wisnewski

Gerade erst gab der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker den Vorsitz der Euro-Gruppe ab. Soweit, so normal. Sonst noch was? Und ob: Nur zwei Wochen zuvor hielt Juncker beim Neujahrsempfang für die luxemburgische Presse seine eigentliche Abschiedsrede – zugleich sein politisches Vermächtnis.

Darin machte Juncker äußerst dunkle Andeutungen…

 

 

Jean-Claude Juncker ist ein ganz alter Hase und die große Spinne im Netz der europäischen Nomenklatura. Wenn man jemanden als europäischen, ja globalen Insider bezeichnen kann, dann wohl ihn. 1989 wurde Juncker luxemburgischer Finanzminister und Gouverneur bei der Weltbank sowie einer der Architekten des Vertrages von Maastricht. Seit 1995 ist Juncker Premierminister von Luxemburg. Mehrmals amtierte er als EU-Ratspräsident; von 2005 bis Anfang 2013 war er Vorsitzender der Euro-Gruppe.

 

Die Mitgliedsstaaten der EU überschütteten ihn mit Auszeichnungen – einschließlich des Großen Bundesverdienstkreuzes. Als Karlspreisträger hat er höchste europäische Weihen erhalten und gehört zur obersten Elite der europäischen Zirkel. Damit ist er auch eine zentrale Figur des internationalen diplomatischen Parketts und kungelte mit sämtlichen Mächtigen dieser Welt. Kurz: Jean-Claude Juncker ist ein Elefant der internationalen Politik.

 

Eine totgeschwiegene Rede

Wenn so einer spricht, dann haben seine Worte eine besondere Wucht. Insbesondere, wenn diese Rede gleichzeitig so etwas wie seine Abschiedsrede ist und sein politisches Vermächtnis beinhaltet. Gemeint ist die Neujahrsansprache Junckers vor der luxemburgischen Presse am 7. Januar 2013 – also zwei Wochen vor seinem Abtritt als Euro-Gruppen-Chef am 21. Januar. Und wenn so einer redet, sollte man meinen, dass seine Worte nicht ungehört bleiben und die internationale, insbesondere aber die europäische Presse ausführlich darüber berichtet.

 

Doch interessanterweise ist diese Ansprache glatt an unseren Medien vorbei gegangen. Bemüht man Google News, findet man keine einzige Fundstelle in den Mainstreammedien – was eigentlich nur eine Deutung zulässt: Die Rede wurde totgeschwiegen.

 

Zaunpfahl und Holzhammer

In seiner Ansprache schwang Juncker den Zaunpfahl und den Holzhammer zugleich und stieß die etwa 80 versammelten Journalisten immer wieder mit der Nase auf seine Kernbotschaft: 2013 ist nicht irgendein Jahr, sondern 2013 jährt sich das Vorkriegsjahr 1913 zum 100. Mal. Das Jahr 2013 habe »eine besondere Bedeutung, wenn man sich für Geschichte interessiert«, unkte der scheidende Euro-Gruppen-Chef. Er sei »überrascht, dass man sich in der Luxemburger Publizistik nicht mit der Bedeutung des Jahres 1913 und mit dem, was seither geschehen ist, beschäftigt hat.

 

Ganz im Gegensatz zum Rest der internationalen Publizistik, wo dies ein vorherrschendes Thema der Jahreswende war.« Tatsächlich? Die deutsche Publizistik kann Juncker damit nicht gemeint haben. Denn eine Debatte über dieses letzte Jahr vor dem Ersten Weltkrieg hat es hier so gut wie nicht  gegeben. Bei Google News fällt zum Stichwort »1913« hauptsächlich das beredte Schweigen der deutschen Presse auf.

Die geheimnisvolle 13

In der Zahl 13 liege ja »so manches«, fährt Juncker mit einer geradezu okkulten Bemerkung fort. Ihm habe diese Zahl zwar immer Glück gebracht. Aber im Jahr 13 liege »viel Geheimnisvolles, viel, das es zu hinterfragen gilt, und im Jahr 1913 ist viel geschehen, was nicht ohne Parallelen mit dem Jahr 2013 ist«. Im Jahr 1913 sei die Globalisierung »enorm weit vorangeschritten, weiter als Geschichtsunkundige wissen«. Tatsächlich unterscheide sich »die Globalisierung des Jahres 2013 nicht grundsätzlich von derjenigen des Jahres 1913«, die durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen worden sei. Bevor es später (nach den beiden großen Kriegen) zum Kalten Krieg gekommen sei, »hatten wir ein Jahr 1913«, reitet Juncker weiter auf diesem Jahr herum, damit es auch noch der Letzte kapiert.

 

Ein Jahr, in dem »die Menschen meinten, der Friede sei für ewige Zeiten gesichert«. So finde man in der Literatur des Jahres 1913 »eine Friedensgläubigkeit, die unbändig war. Und die in keinerlei Hinsicht den Sturm verraten hat, der bereits im Jahr 1914 über Europa hereingebrochen ist – zunächst im Ersten und dann im Zweiten Weltkrieg«.

 

»Unendliche Parallelen«

Ja, das Jahr 1913 weise »unendlich viele Parallelen zum Jahr 2013 auf. Oder das Jahr 2013 zeigt unendlich viele Parallelen
Der Krieg, der viele Väter hatte Gerd Schultze-Rhonhof Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg. »Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur zwanzig Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?«Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den 2. Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. »Dieser Krieg«, so der Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof, »hat viele Väter«.»Wer sich informieren möchte, hat ein Problem: das meiste, was im Buchhandel angeboten wird, folgt der Version der Siegermächte - und die revisionistische Literatur, die es unter dem Ladentisch auch gibt, neigt dazu, Hitlers Politik zu beschönigen. Kaum jemand weiß, dass Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten. (...) Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch eine fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert! (...) Schultze-Rhonhof erzählt ganz einfach die Geschichte so, wie sie nach heutiger Quellenlage abgelaufen ist. Besonders spannend in diesem Buch ist die Analyse der so genannten Schlüsseldokumente, die in Nürnberg herangezogen wurden, um der Reichsführung und den Generälen eine langfristige Weltkriegsplanung nachzuweisen. (...) Das bisher beste Buch zum Thema, das man besonders auch jüngeren Leuten in die Hand drücken sollte.«Dr. Bruno Banduletgebunden, 650 Seiten, zahlreiche Abbildungen
zum Jahr 1913«, so Juncker. Und »jeder wäre gut beraten, diese Jahre miteinander zu vergleichen, 13 und 13. Und die 100 Jahre, die dazwischen liegen, sowie auch die Tatsache zu würdigen …, dass wir auch im Jahr 1913 gemeint haben, der Friede sei endgültig gesichert, weil wir damals auf 42 Jahre Frieden in Europa zurückblicken konnten«. »Die Dinge«, warnt Juncker überdeutlich, »liegen nahe beieinander und die Dinge berühren sich, wie ich hoffe, auf nicht dramatische Art und Weise«.

 

Weiß der scheidende Euro-Gruppen-Boss etwas, das wir nicht wissen? Hängt es vielleicht mit der Schulden- und Wirtschaftskrise zusammen und damit, dass derartige Probleme bisher immer mit einem Krieg einher gingen? Denn die Währungs- und Schuldenprobleme der Union dürften dem obersten Euro-Chef vertraut sein wie sonst niemandem. Und wenn sich Wirtschafts- und Schuldenkrisen nicht anders lösen ließen, war ein Krieg bisher noch immer die letzte Option.

Denn wie sagte doch einst der US-Notenbankchef Paul Volcker: »Bei einem derart hohen Verschuldungsgrad war bislang noch immer ein Krieg bezeichnend.«

Siehe auch

Nach Angaben von Google erreicht Zahl der Anfragen zu Nutzerdaten Rekordhöhe

 

Die Zahl der Anfragen von Regierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden zur Offenlegung personenbezogener Nutzerdaten, die dem Internetkonzern Google 2012 übermittelt wurden, erreichte eine noch nie dagewesene Höhe. Die Anfragen stiegen um 25 Prozent, wobei die USA den bei weitem größten Anteil stellten.

 

Diese Ergebnisse legte der Suchmaschinengigant in seinem alljährlichen Transparenzbericht vor. Die Zahl der Anfragen wurde pro Land genau offengelegt. Seit Google diese Zahlen 2009 erstmals veröffentlichte, stieg die Anzahl der Anfragen zur Offenlegung um mehr als 70 Prozent. Das Unternehmen erklärte, bei 66 Prozent der Anfragen sei es der Aufforderung nachgekommen.

 

Regierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden forderten 2012 insgesamt in 42.320 Fällen eine Offenlegung personenbezogener Daten; dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen drastischen Anstieg um 34.001 Anfragen.

 

 

Mit über 8.438 Anfragen allein in der zweiten Jahreshälfte 2012 stellen die USA den Löwenanteil der Anfragen zur Offenlegung privater und personenbezogener Informationen, wobei der Großteil der Anfragen in Form einer strafbewehrten Aufforderung erfolgte. Google kam in 80 Prozent der Fälle diesen Aufforderungen nach. Dies war der bisher niedrigste Wert seit Beginn der Offenlegung dieser Zahlen durch den Suchmaschinengiganten.

 

Kein anderes Land erreichte auch nur annähernd diese Spitzenwerte der USA. Mit 2.431 Anfragen in der zweiten Jahreshälfte landete Indien abgeschlagen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Frankreich mit 1.693 Anfragen. Auch Großbritannien forderte in erheblicher Höhe Nutzerdaten an, die in 70 Prozent der Fälle auch zur Verfügung gestellt wurden. Google erklärte, es könne keine Einzelheiten zu den jeweiligen Anfragen offenlegen, aber »die Statistik weist vor allem Anfragen im Zusammenhang mit Straftaten auf«. In einigen Fällen könnte ein und dasselbe Gmail-Konto
Der globale Polizeistaat Thomas Darnstädt Droht uns die totale Überwachung?Der »Kampf gegen den Terror« führt Polizei, Militär und Geheimdienste immer öfter ins rechtliche Niemandsland. Westliche Regierungen arbeiten am Modell eines globalen Weltpolizeistaates, in dem die Bürgerrechte bei Bedarf eingeschränkt werden können. Gedanken und Pläne sogenannter »Risikobürger« sollen schon frühzeitig erkannt werden. Für solche »Risikobürger« werden bereits Internierungslager eingerichtet. Bereits heute können US-Computer über jeden Bürger der Welt 1,6 Millionen Datensätze speichern … Wissen Sie, ob Sie nicht vielleicht auch schon ein »Risikobürger« sind?Taschenbuch, 346 Seiten
mehrfach angefragt worden sein, schreibt Google in seinem Bericht. Darüber hinaus verwies Google darauf, die Statistiken seien nicht zu 100 Prozent genau, weil das Unternehmen einer Anfrage erst zu einem späteren Zeitpunkt nachkommen könnte.

 

Private Daten, kein »Selbstbedienungsladen«

Die Datenschutzgruppe Privacy International mit Sitz in England erklärte, der Bericht zeige, dass sich  Google, Facebook und Twitter nicht in ausreichendem Maße gegen Eingriffe der Regierung zur Wehr setzen könnten. »Die alarmierende Statistik in dem jüngsten Transparenzbericht bekräftigt noch einmal die Notwendigkeit wirksamerer nationaler und regionaler Regelungen zum Datenschutz und zum Schutz der Privatsphäre im Zusammenhang mit der Internetkommunikation«, erklärte Carla Neyt, die Leiterin der Organisation International Advocacy in einer Stellungnahme.

 

Weiter sagte sie, die personenbezogenen Informationen, die sich bei Google ansammelten, »zeichnen ein detailliertes Bild unserer Persönlichkeit – von politischen und religiösen Überzeugungen bis hin zu unseren Freundschaften, Verbindungen und Aufenthaltsorten«. Vor diesem Hintergrund müsse die Regierung damit aufhören, Google und ähnliche Unternehmen als Informations-Selbstbedienungsläden zu betrachten und beim Abschöpfen von Informationen oft Justizbehörden oder den Rechtsweg zu umgehen, sagte sie.

 

Will die Europäische Union einen anderen Weg einschlagen?

Angesichts der Zunahme von Offenlegungsforderungen zu personenbezogenen Daten durch nationale Regierungen will die EU stärker kontrollieren, welche Informationen Unternehmen wie Google, Facebook und Twitter ohne Einwilligung und Wissen der Nutzer weitergeben dürfen. In der vergangenen Woche schlug ein deutscher Europaparlamentarier vor, das Datenschutzgesetz von 1995 zu verändern und die Art und Menge von Daten, die Google und Facebook ohne Zustimmung der Nutzer verkaufen können, zu beschränken. »Die Nutzer müssen darüber informiert werden, was mit ihren Daten geschieht«, erklärte der deutsche grüne EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht. »Und sie müssen in der Lage sein, bewusst der Weitergabe von Daten zuzustimmen oder sie abzulehnen.«

 

Google und Facebook haben derartige Änderungen der Gesetze auf EU-Ebene mit der Begründung kritisiert, dies verhindere Innovationen und schädige die Wirtschaft in Europa.

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