Sturmwehr 08-15 Rheinwacht Glut des Lebens.wmv

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Sturmwehr Glück auf!

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Kurz nach Beginn des von der NATO inszenierten Umsturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen im Februar 2011 warnte er den Westen vor den Konsequenzen. Wenn seine Regierung stürzen sollte, sei ganz Nordafrika vor einer Terrorwelle bedroht. Sein Land sei doch ein bedeutender Partner im Kampf gegen die radikal-islamischen Terroristen. Dem Land komme eine wichtige Aufgabe beim Schutz des Friedens in der Region sowie in der Welt zu. Deshalb würde er nicht verstehen, warum der Westen sich mit Al-Kaida verbündet hätte um ihn zu stürzen. Er sagte damals, wenn er fallen würde, dann würde Chaos und ein Krieg Nordafrika überziehen. Sieht so aus wie wenn seine Warnung richtig war und jetzt seine Vorhersage eingetroffen ist.

Der euphorische Sturz der Diktatoren in Tunesien, Ägypten und Libyen hat seinen Preis. Eines hatten diese Machthaber gemeinsam, unter ihnen gab es keinen radikalen Islamismus, oder sie hatten ihn mindestens unter Kontrolle. Durch ihre Entfernung mit dem sogenannten “arabischen Frühling” wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Spätestens durch die Ermordung des amerikanischen Botschafter in Bengasi und Stürmung des US-Konsulat hat der Westen erkennen müssen, die Kämpfer des Dschihad die sie rekrutierten, mit Waffen versorgten und gegen Gaddafi einsetzten, haben sich gegen sie gewendet und die Situation ist viel schlimmer als vorher.

Nicht nur haben die radikalen Islamisten in Libyen die Macht übernommen und das Land in ein Terrorregime verwandelt, sondern von dort aus wird der Kampf für einen Sturz der säkularen Regierungen in alle Nachbarstaaten getragen. Jetzt sind französische Soldaten und militärisches Gerät nach Mali entsandt worden, um vorrückende islamistische Kämpfer zurückzudrängen, die bereits Zweidrittel des Landes kontrollieren. In Algerien hat eine Bande von Al-Kaida Terroristen die aus Libyen über die Grenze kamen eine Gasförderanlage überfallen und mehr als 40 Geiseln genommen. Die Befreiung ist jetzt mit einem Blutbad zu Ende gegangen.

In Syrien genau so. Auch da verwendet der Westen die Dienste der extrem ausgerichteten Dschihadisten um Assad zu stürzen. Sie werden sogar aus den bekannten Kampfgebieten der Islamisten in Tschetschenien, Afghanistan und Pakistan rekrutiert, mit Türkish Airlines in die Türkei eingeflogen, in Lager an der Grenze ausgebildet und mit Waffen versorgt, um sie nach Syrien zu schicken, damit sie dort Terror und Chaos verbreiten. Die westlichen Medien haben die Aufgabe, die Darstellung der Situation völlig umzukehren und die Massaker an der Zivilbevölkerung der syrischen Armee anzuhängen, damit die NATO einen Grund hat aus “humanitären Gründen” intervenieren zu können.

Bereits in der 80-Jahren in Afghanistan hat Washington die Kämpfer des Dschihad benutzt um gegen die sowjetischen Besatzer einen Krieg zu führen. Die CIA erschuff damals diese Terrororganisation, die sie selber “Al-Kaida” nannte, und setzte Osama Bin Laden als ihren Führer ein. Die Aufgabe war es schon damals, ein unliebsame sozialistische Regierung in Kabul zu stürzen und den Erzfeind Sowjetunion ihr eigenes Vietnam-Debakel zu bescheren. Nach dem “Sieg” über die Sowjets sind die “Helden von Afghanistan”, wie sie Präsident Ronald Reagan nannte, nicht einfach verschwunden, haben sich die gelieferten Waffen nicht einfach in Luft aufgelöst, sondern wurden dann gegen den “grossen Satan” selber eingesetzt. Damit hatte man den Grund in Afghanistan einzumarschieren.

Jetzt ist es nicht so, dass die Politiker, Militärs und Strategen in Washington, Brüssel, London und Paris völlig verblödet sind und nicht wissen was sie tun. Wenn sie diese Taktik schon seit bald 30 Jahren einsetzen und jeweils das Resultat daraus kennen, dann muss es ganz klar Absicht sein. Sie benutzen die Terroristen als Werkzeug um Regierungen zu stürzen und wollen bewusst danach verbrannte Erde hinterlassen. Ausserdem können sie so ihre Interventionen begründen, sich als Retter der Zivilbevölkerung aufspielen. Dabei töten sie mit ihren Bombenangriffen mehr Menschen in einer Woche als die Diktatoren in ihrer ganzen jahrzehntelangen Herrschaft.

Ich will jetzt nichts beschönigen oder verniedlichen, aber wie viele der eigenen Bevölkerung hat Saddam Hussein in den 30 Jahren wo er im Irak regierte töten lassen? Es sind höchstens 10’000 wenn überhaupt so viel. Wer sich gegen ihn stellte wurde entfernt, gar keine Frage. Damals war er “unser” Diktator und durfte das. Dafür hatten die Iraker einer der höchsten Lebensstandards in der arabischen Welt, mit bester sozialer und medizinischer Versorgung in Sicherheit. Die verschiedenen Religionen und ethnischen Gruppen konnten frei ihren Glauben und ihre Kultur ausleben.

Durch die Sanktionen und den ersten und zweiten Golfkrieg den die Amerikaner gegen den Irak führten und eigentlich immer noch führen, denn sie sind ja noch dort, sind mindestens 2 Millionen Menschen getötet worden und 6 Millionen haben ihr Zuhause verloren. Die Infrastruktur des Irak ist völlig zerstört, Strom und Wasser fliessen nur sporadisch, die medizinische Versorgung und die der Lebensmittel ist katastrophal, es gibt keine Sicherheit, Terror und Angst beherrscht das tägliche Leben und die Iraker haben keinerlei Perspektive für eine Besserung. Und das nach 10 Jahren amerikanischer Besatzung!!!

Das gleiche trifft auf Libyen zu. Die Iraker und Libyer wünschen sich die Zeit von Saddam und Gaddafi zurück. Damals konnten sie wenigstens ein gutes Leben führen, ihre Kinder bekamen eine ordentliche Ausbildung, es gab genug Arbeit und für die Bedürftigen soziale Programme, niemand hatte Angst zu jeder Tageszeit auf die Strasse zu gehen, die Ausübung des jeweiligen Glaubens war gesichert, auch wenn sie politisch gesehen den Mund halten mussten. Jetzt sind sie von der NATO und den Amerikanern “befreit” worden und ihre Leben besteht nur aus Tod, Elend und Angst.

Das Paradoxe ist, die Freiheiten sind noch eingeschränkter als vorher, denn die Islamisten herrschen mit ihrer Scharia und zwingen alle sich ihrer perversen Auslegung des Koran zu unterwerfen. Die Salafisten sprengen die alten islamischen Kulturbauten in die Luft, verbrennen die historischen islamischen Schriften, zerstören christliche Kirchen und Friedhöfe, vertreiben und massakrieren die “Ungläubigen” und zwingen ihre intolerante Gesellschaftsform auf.

Das hat die Mehrheit der Syrer erkannt was ihnen blüht wenn sie auch “befreit” werden. Sie wollen nicht vom Westen zu ihrem “Glück” gezwungen werden und wollen keinen gewaltsamen Umsturz von Assad. Nicht weil sie ihn so toll finden, sondern weil er das geringste Übel ist. Schon gar nicht wollen sie von den Wahhabiten und ihrer teuflischen Ausgeburt den Salafisten befreit werden, damit dann eine intolerante religiöse Terrorherrschaft über das Land regiert. Deshalb hat Assad sehr viel Unterstützung in der syrischen Bevölkerung, deshalb kämpft die syrische Armee gegen die fremden Eindringlinge und deshalb ist der “Regimewechsel” in Syrien ins Stocken geraten.

Aber wie gesagt, das ist alles vom Westen so gewollt. Zerstören und Plattmachen, um Chaos und Unfrieden zu verbreiten. Am perfidesten ist die Taktik, die nützlichen Idioten der Al-Kaida dafür einsetzen. Wie ich schon mal sagte, sie engagieren Brandstifter damit diese die Häuser anzünden, um die Hausbesitzer zu vertreiben, damit sie dann als Feuerwehr einrücken können. Dann ist aber nur noch verkohlte Asche übrig und die Menschen die “gerettet” wurden sitzen in Trümmern. Erinnert irgendwie an die Taktik der Alliierten im Bombenkrieg gegen Deutschland und Japan. Welchen militärischen Zweck hatte es die ganzen Städte mit Bombenteppichen und sogar mit Atombomben von der Landkarte zu tilgen, bei dem Millionen von Zivilisten getötet wurden?

Wenn das nicht ein höchst krimineller Völkermord und ein Kriegsverbrechen war, dann weis ich auch nicht wie man es beschreiben soll.

Die überlebenden Menschen wurden nicht befreit, sondern in die Steinzeit zurückversetzt. In den arabischen Ländern werden sie in die Wüste zurückbefördert. Es geht um Vernichtung, damit sie sich nie mehr erholen können, damit ihre Kultur für immer ausradiert ist und sie am Boden dahinvegetieren. Wenn man ihnen überhaupt einen Wiederaufbau erlaubt, wie in Deutschland und Japan, dann nur mit einem ewig wehrenden Schuldgefühl und mit dem “Privileg”, als ausgebeutete Sklaven Qualitätsprodukte für die Herrscher der Welt produzieren zu dürfen.

Was jetzt in Nordafrika abgeht ist nicht ein Kampf gegen die bösen islamistischen Terroristen, denn diese gehören ja zum Spiel als Schachfiguren und Bauernopfer dazu. Es geht um einen Grund zu haben die Länder zu bombardieren und dort einmarschieren zu können. Man erschafft zuerst das Problem, um dann “die Lösung” zu liefern.

Die Regierung von Mali hat uns um Hilfe gebeten, deshalb müssen wir dort hin … lach, ja sicher. Wenn die Amerikaner und Europäer einfach so einmarschieren würden, um die Ressourcen zu plündern, dann kämen die ganzen kolonialen Erinnerungen und Ressentiment wieder hoch und es gebe Widerstand in Afrika. Der Trick ist, man lässt die eigenen Terroristen einsickern, erschafft einen Konflikt und dann rufen die betroffenen Länder die ehemaligen Kolonialherren selber um Hilfe und bittet sie ins Land. Ist doch psychologisch gesehen genial.

Die Opfer rufen ihre ehemaligen Vergewaltiger um Hilfe, um wieder vergewaltigt zu werden. Wie krank und abartig ist das denn?

Ihr glaubt doch nicht was Hollande sagt, der Militäreinsatz Frankreichs in Mali wird nur von kurzer Dauer sein. Also nur bis die eigenen malischen Kräfte auch von der deutschen Bundeswehr ausgebildet sind und selber den Kampf übernehmen können. Was für eine Lüge und Verarsche. Das funktioniert nicht in Afghanistan und im Irak ebenfalls nicht. Meistens ist es so, wo immer die westlichen Militärkräfte einmarschieren und Basen errichten, wird man sie nie mehr los. Sie hängen an einem wie blutsaugende Zecken. Fast 70 Jahre nach dem II. Weltkrieg sind Deutschland und Japan immer noch von den “Befreiern” besetzt. Was haben die denn dort noch zu suchen?

Für was wurde AFRICOM geschaffen mit seinem Hauptquartier in Stuttgart? Es geht um die militärische Eroberung Afrikas wegen der unglaublichen Menge an Bodenschätze die es dort gibt. Das Pentagon hat öffentlich verkündet was ihre Strategie ist, nämlich in den nächsten Jahren in über 30 afrikanischen Ländern Truppen zu stationieren, im “selbstlosen” Kampf gegen den Terror natürlich. In Wahrheit geht es darum, bevor man die Ressourcen den Chinesen überlässt, die als grosse Konkurrenten dort auftreten, muss man Stiefel am Boden haben und die Länder unter Kontrolle bringen.

Gaddafi musste deshalb fallen, weil er genau diese Rekolonialisierung Afrikas verhindert hat und im Wege stand. Er war derjenige der sich über Jahrzehnte für ein starkes und unabhängiges Afrika einsetzte, welches sich nicht mehr ausbeuten lassen wollte, sondern mit neuen Selbstvertrauen auf der Weltbühne auftreten. Das ist ihm auch im gewissen Sinne gelungen und er musste deshalb als Symbolfigur dieser emanzipatorischen Bewegung und afrikanischen Union vom Westen entfernt werden. Das ist der ganze Grund.

Was uns erzählt wurde, er war ein böser Diktator der sein Volk unterdrückte und deshalb musste der ach so gute Westen einen Krieg führen, um ihnen zu stürzen, sind die üblichen Märchen für die Gutmenschen, die jede tränendrückende Medienlüge schlucken. Es ist ja auch so einfach, erzähle im TV, da ist einer der Kinder frisst und Frauen misshandelt, dann hat man alle Schwarzen, Grünen und Roten auf seiner Seite und sie befürworten ohne Gewissenskonflikt einen Bombenkrieg. Der Balkankrieg wurde auch so begründet.

Dass die Bomben der NATO viel mehr Kinder und Frauen töten als der Bösewicht es je getan hat ist dann Kollateralschaden, ein notwendiges Übel, wird ausgeblendet und verschwiegen. Mindestens 80’000 tote Zivilisten hat die “Befreiung” Libyens durch die NATO gekostet und das Land liegt in Trümmern.

Was Gaddafi auch gelungen ist, er hat die ganzen ethnischen und stammesbedingten Differenzen in Nordafrika unter Kontrolle gehabt. Das ist jetzt vorbei und der Deckel der den Topf zuhielt ist entfernt. Jetzt sind die Terrorbanden bis zu den Zähnen bewaffnet, modernste Waffen die ihnen die Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar im Kampf gegen Gaddafi geliefert haben und breiten sich in die Nachbarländer aus. Aber das ist so gewollt.

Algerien steht als nächster auf der Liste, denn die Regierung in Algier ist auch ein Hindernis bei dieser westlichen Rekolonialisierung Afrikas. Da können die Algerier noch so kooperativ sein im “Kampf gegen den Terror”, was ja Gaddafi auch war, sie kommen früher oder später dran. Was im Erdgaskomplex Ain Amenas passiert ist der erste Schritt dazu.

Früher ist der Oberterrorist Osama Bin Laden immer in dem Land passend aufgetaucht, welches man wegen den “Krieg gegen den Terror” angreifen wollte. Jetzt ist es die “Al-CIAda” die man einschleust, damit sie ihren Terror im gewünschten Zielland verbreiten. Gaddafis Vorhersage, nach seinem Sturz wird ganz Nordafrika von einer Terrorwelle überrollt, hat sich bewahrheitet.

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Spruch des Tages

On January 20, 2013, in Aufklärung, by admin

100%BRD. Schwul, lesbisch, moslemisch, jüdisch, fidschisch oder ziehendgaunerisch… . Das ist die neue Herrenrasse!

Fundstueck auf dem Netz

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Wahnsinn auf dem Goldmarkt: Die Rückführung der deutschen Goldreserven der Nachkriegszeit

Prof. Michel Chossudovsky

 

Die Entscheidung der deutschen Bundesbank, Teile der deutschen Goldreserven aus Frankreich und New York, wo sie im Keller der Niederlassung der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) gelagert sind, nach Deutschland zurückzuführen, hat auf dem Goldmarkt für erhebliche Unruhe gesorgt. Analysten zufolge könnte dieser Schritt eine »Kettenreaktion auslösen und andere Länder ebenfalls dazu veranlassen, ihr in London, New York oder Paris gelagertes Gold zurückzuholen…«

 

»Sollte sich die Rückführung nationaler Goldreserven zu einem weltweiten Trend entwickeln, wäre damit offensichtlich, dass sowohl die USA als auch England ihre Glaubwürdigkeit als ›Hüter des Goldes‹ eingebüßt hätten. Für die weltweiten Goldmärkte könnte diese Entwicklung die Wende vom ›Finanzgold‹ zum ›physischen Gold‹ bedeuten; aber dieser Prozess steckt offensichtlich noch in seinen frühen Anfängen.

Die Entscheidung zur Rückführung des deutschen Goldes bedeutet einen großen Sieg für einen Teil der deutschen Presse, die als erste die Bundesbank zu dem Eingeständnis gedrängt hatte, dass 69 Prozent der deutschen Goldreserven außerhalb Deutschlands gelagert seien. Und es kann als sicher gelten, dass die deutschen Medien, aber auch mindestens einige Abgeordnete, ein Verfahren fordern werden, mit dem die Goldbarren im Rahmen ihrer Rückführung aus New York auf ihre Echtheit hin überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass Deutschland keine mit Gold überzogenen Wolframbarren untergejubelt werden. Offenbar trauen deutsche Entscheidungsträger ihren amerikanischen Partnern nicht länger über den Weg.« (Voice of Russia, 15. Januar 2013, Hervorhebungen von M.C.)

Während die Angelegenheit in Deutschland heftig diskutiert wird, spielen amerikanische Finanzmedien die Bedeutung dieser historischen Entscheidung, die die deutsche Regierung im vergangenen September getroffen hatte, herunter.

In der Zwischenzeit haben verschiedene deutsche Ökonomen, führende Vertreter der Wirtschaft und Rechtsexperten eine Kampagne zur »Rückführung unseres Goldes« initiiert. Und diese Initiative bezieht sich nicht allein auf Deutschland, sondern fordert auch andere Länder auf, ihre sämtlichen in ausländischen Zentralbanken gelagerten Goldbestände zurückzuholen.

 

Das Prinzip nationaler Souveränität und darin eingeschlossen die eigenständige Kontrolle der nationalen Goldreserven spielen bei den Diskussionen zwar auch eine Rolle, aber verschiedene Beobachter, darunter auch Politiker, haben die Frage aufgeworfen, ob man den ausländischen Zentralbanken (vor allem der amerikanischen, britischen und französischen Zentralbank), die das deutsche Gold in ihre »sichere Obhut« genommen haben, trauen könne:

»…Verschiedene deutsche Politiker … äußerten Unmut. Philipp Mißfelder, ein führender Abgeordneter der Mitte-Rechts-Partei der Bundeskanzlerin Angela Merkel, forderte von der Bundesbank das Recht, die Goldbarren in Paris und London in Augenschein nehmen zu können. Aber die Bundesbank wies diese Forderung mit der Begründung zurück, es gebe in diesen Einrichtungen nicht ausreichend Besucherräume, wie die Bild-Zeitung berichtete.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Unmuts in dieser Angelegenheit und dem Druck der Prüfer beschloss die Bundesbank im vergangenen Monat (September 2012), in den kommenden drei Jahren an die 50 Tonnen Gold aus New York an den Sitz der Bundesbank in Frankfurt zurückzuführen, wo sie gründlich auf ihr Gewicht und ihre Qualität hin geprüft werden sollen, wie es im Bericht heißt.

…Verschiedene Passagen des Prüfberichts waren in der Fassung, die den Abgeordneten vorgelegt wurde, unter Verweis auf die Befürchtung der Bundesbank geschwärzt, dass sie der Geheimhaltung unterliegende Informationen enthalten könnten, die die Zentralbanken betreffen, in denen das deutsche Gold gelagert ist.

In dem Bericht heißt es weiter, in London sei die Menge des eingelagerten Goldes aufgrund von kürzlichen Verkäufen und Rückführungen auf ›unter 500 Tonnen‹ gefallen. Es wurde aber nicht genauer darauf eingegangen, wie viel Gold  noch in den USA und Frankreich gelagert sei. In den deutschen Medien wurde ausführlich berichtet, dass an die 1.500 Tonnen Gold – praktisch die Hälfte der gesamten deutschen [Gold-] Reserven – in New York gelagert seien.« (Associated Press, 22. Oktober 2012, Hervorhebungen von M.C.)


Gold: Internationale Top-Experten enthüllen ihr Insiderwissen Wenn Krisen, Inflation, Deflation oder Kriege drohen, ist Gold ungekrönter König!Im Zeitalter des Börsenbooms und des Massenkonsums ging die Bedeutung des »Krisenmetalls« scheinbar verloren. Doch ein Crash an den internationalen Börsen, eine Wirtschafts- und Bankenkrise und der katastrophale Stand der öffentlichen Finanzen mit drohenden Staatsbankrotten haben uns ein beinahe schon vergessenes Investment wieder in Erinnerung gerufen: Gold hat sich wieder einmal als die beste Versicherung gegen Währungskrisen und Börsencrashs erwiesen.Gold ist seit der Antike die einzige Währung, die ihren Wert bis heute behalten hat. Erfahren Sie von führenden nationalen und internationalen Experten alles Wissenswerte über das faszinierende Edelmetall, und lassen Sie sich auf dieser DVD umfangreich und exklusiv beraten. Wer die Gesetze des Goldmarktes kennt, kann zum richtigen Zeitpunkt handeln und entscheiden, wann es sich lohnt, zu kaufen oder auch zu verkaufen. Der deutsche »Goldpapst« Dr. Bruno Bandulet und der Experte für Preismanipulationen am Goldmarkt, Dimitri Speck, berichten, wer auf dem Goldmarkt die Fäden zieht und welche Interessen sich dahinter verbergen.Der Goldbrief-Herausgeber Johann Saiger erklärt, warum es gerade in Krisenzeiten so wichtig ist, Gold in seinem Besitz zu haben. Saiger verrät, wie die Regierungen tricksen, um uns zum Narren zu halten. Und warum 3.000 Tonnen deutsches Gold für immer an die USA verloren sind.Dazu kommen praktische Tipps für Klein- und Großanleger von Udo Ulfkotte und dem Geschäftsführer der 2010 neu gegründeten Degussa, Wolfgang Wrzesniok-Roßbach. Erfahren Sie u.a., wo Sie sicher Gold kaufen, ob Sie in Münzen oder Barren investieren sollten, woran Sie Fälschungen erkennen und wo und wie Sie Gold richtig lagern.In seinem aktuellen Report berichtet Trendforscher Gerald Celente von den drei Großen »G's« (Gold, Guns and Getaway Plans) für eine sichere Zukunft, und der Schweizer Börsenexperte Marc Faber gibt einen interessanten Ausblick in die Entwicklung des Goldmarktes der kommenden Jahre. Er erklärt, warum es gerade jetzt einen Sinn ergibt, in den Goldmarkt einzusteigen, bevor die wachsenden Mittelschichten in Indien und China aufwachen. Und er legt den Europäern nahe, ihr Gold in Asien zu deponieren, da westliche Demokratien die Freiheitsrechte ihrer Bürger immer mehr einschränken werden, bis hin zu einem staatlichen Zugriff auf das Gold.Profitieren Sie vom Wissen dieser Gold-Experten! Mit diesen Informationen sind Sie optimal vor einer Krise geschützt - selbst dann noch, wenn der Staat versuchen sollte, Ihnen Ihre Goldreserven abzunehmen oder den Goldbesitz komplett zu verbieten.  DVD, Laufzeit ca. 128 Minuten
Eine vollständige Rückführung der Goldreserven ist allerdings nicht vorgesehen:

»Die Bundesbank will ab Beginn dieses Jahres 300 Tonnen Gold aus der Federal Reserve in New York und 374 Tonnen, also die gesamten in der französischen Zentralbank gelagerten Bestände, nach Frankfurt zurückholen.

Bis zum Jahr 2020 soll sich dann die Hälfte der etwa 3.400 Tonnen Gold mit einem derzeitigen Wert von fast 138 Mrd. Euro – lediglich die USA verfügen über größere Goldreserven – wieder in Frankfurt befinden, wo etwa ein Drittel der deutschen Reserven gelagert wird. Der Rest bleibt bei der amerikanischen Federal Reserve, der französischen Nationalbank und der Bank von England.« (Reuters, 16. Januar 2013)

Der Bundesrechnungshof  hat eine offizielle Inspektion der bei ausländischen Zentralbanken gelagerten deutschen Goldreserven gefordert. Als Begründung hieß es: »Sie sind noch niemals vollständig überprüft worden.«

 

Werden diese deutschen Goldbarren bei der Federal Reserve separat aufbewahrt und bewertet, oder werden sie klammheimlich der fungiblen Gold-»Verfügungsmasse« der Federal Reserve zugeschlagen? Verfügt die New Yorker Fed überhaupt in dem behaupteten Ausmaß über austauschbare Goldwerte? Ist sie überhaupt halbwegs in der Lage, die Rückführung von Goldwerten, die von verschiedenen Ländern gleichzeitig in Gang gesetzt würde, zu ermöglichen?

 

Warum wird deutsches Gold im Ausland gelagert?

Warum wird unser Gold in Paris, London und New York und nicht in Frankfurt gelagert? Die offizielle Erklärung, die ans Absurde grenzt, besagt, Westdeutschland habe sich zu Beginn des Kalten Krieges dazu entschieden, seine Goldreserven in London, Paris und New York zu lagern, um sie »dem Zugriff des sowjetischen Machtbereichs zu entziehen«, den es angeblich nach dem westdeutschen Gold gelüstete.

 

Die Nachrichtenagentur Reuters schrieb dazu:

»Als der Kalte Krieg begann, behielt Deutschland die Auslagerung seiner Goldreserven im Ausland bei, um sie außer Reichweite der Sowjets zu schaffen. Aber Regierungsvertreter empfinden zunehmend Unbehagen über die Auslagerung und haben die Bundesbank aufgefordert, die Barren zu inspizieren.

Auch die Bundesbank ist derzeit an einer Änderung der Vereinbarungen interessiert, auch wenn es hieß, man sehe keine Notwendigkeit, die Barren zu zählen oder die Reinheit des Goldes selbst zu überprüfen. Eine schriftliche Bestätigung der anderen Zentralbanken werde als ausreichend angesehen.

Nach Ende des Kalten Krieges ist es nicht länger erforderlich, die deutschen Goldreserven ›so weit westlich wie möglich und so weit entfernt vom Eisernen Vorhang wie möglich‹ aufzubewahren, wie Carl-Ludwig Thiele vom Vorstand der Bundesbank gegenüber Journalisten am Mittwoch erläuterte.

Die Bundesbank verfügt seit der Einführung des Euro in ihren Tresorräumen über größere Lagerkapazitäten.« (Reuters, 16. Januar 2013)

Nach einhelliger Darstellung der westlichen Medien hat die Bedrohung durch das »Reich des Bösen« in gewisser Weise den »Fürsorgewunsch« und die daraus folgende »sichere Verwahrung«
Die Souveränität Deutschlands Karl Albrecht Schachtschneider Wie souverän ist Deutschland wirklich? Deutschland sei »seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen«, bekundete Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, vor den versammelten Bankern des Europäischen Bankenkongresses am 18. November 2011. Das war geradezu eine Verbeugung des Staates vor dem neuen Souverän des entgrenzten Kapitalismus. In »Europa« sei die Souveränität ohnehin »längst ad absurdum« geführt.Wenn Deutschland aber nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staatengemeinschaft oder eine Person oder Personengruppe, irgendeine Macht, über Deutschland und Wolfgang Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des Deutschen Volkes. Vielmehr dient er fremden Interessen. Das lässt sich nicht mehr kaschieren.Aus dem Inhalt:    Die Geschichte der Souveränität und die gegenwärtigen Lehren hierzu.     Das Prinzip der kleinen Einheit gebietet die Freiheit. Warum Großstaaten keine Republiken sind, sondern obrigkeitlichen Charakter besitzen und die Bürger zu Untertanen degradieren.     Warum Revolutionen keinen Rechtsbruch darstellen, sondern Befreiungen zum Recht sind.    Deutschlands Souveränität und Deutschland als Staat.     Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: Das Deutsche Reich ist nicht untergegangen.    Gelten die SHAEF-Gesetze noch?    Der nicht abgeschlossene Friedensvertrag und Deutschland als Feindstaat des Zweiten Weltkrieges laut Artikel 107 UNO-Charta.    Die zunehmend tabuisierte Problematik der Ostgebiete des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 und die private Eigentumslage an den Grundstücken.     Die Haager Landkriegsverordnung und das in ihr geregelte Vertreibungs- und Enteignungsverbot.    Weshalb den deutschen Bürgern Abstimmungen nach Art. 20 Abs. 2 S. 2 Grundgesetz (GG) vorenthalten werden. Die Verletzung der Freiheit der Bürger, der Würde des Menschen und der Souveränität des Volkes.     Die verfassungswidrigen Bemühungen des Staates um die geistige Ausrichtung der Menschen und der Versuch, einen Moralismus, die political correctness, durchzusetzen, der die freie Entfaltung der Persönlichkeit und damit die Würde des Menschen verletzt.    Verwandelt das vielfache staatliche Unrecht Deutschland zunehmend in einen Unrechtsstaat? Die Bemühungen der deutschen politischen Klasse, die Nation als Gliedstaat in einem europäischen Bundesstaat aufgehen zu lassen, ohne das Volk, die Deutschen, um deren Zustimmung zu fragen.    Weshalb die freiheitliche Bürgerlichkeit beseitigt werden soll.    Die diktatorische Euro-Rettungspolitik als Staatsstreich und als Verbrechen gegen die Souveränität.    Der Europäische Gerichtshof - das größte Übel für die allgemeine Freiheit der Bürger und Völker. Ein Gericht, das sich so nennt, aber keines ist.    Die Befriedung des Planeten und die Beendigung von Kriegen durch einen Weltstaat als Endziel? Das Ende der Freiheit und die Herrschaft kleiner Eliten über die ganze Menschheit.Gebunden, 373 Seiten
von deutschen Goldbarren im Werte vieler Milliarden Dollar in den sicheren Tresoren der Zentralbanken Frankreichs, Großbritanniens und der USA ausgelöst. Es habe sich um eine »von Verantwortung getragene Initiative« dieser drei Länder – alles »Freunde Westdeutschlands« – gehandelt, um auf diese Weise die Bundesbank mit Sitz in Frankfurt vor einem sozusagen unmittelbar bevorstehenden Angriff der Roten Armee zu schützen.

 

Aber heute, 14 Jahre nach dem offiziellen Ende des Kalten Krieges, will die Bundesbank »einen Teil der in den Zentralbanken der USA und Frankreichs gelagerten deutschen Goldreserven nach Hause zurückholen und beugt sich damit dem Druck der Regierung, ein Manöver aus der Zeit des Kalten Krieges rückgängig zu machen, das das Staatsvermögen sicherte«.

 

Welches Ziel verfolgten die USA nach dem Zweiten Weltkrieg, als sie andere Länder dazu drängten, der amerikanischen Federal Reserve ihre Goldbarren zur Verwahrung zu überlassen?

 

Geschichtlich betrachtet hat die Anhäufung von Goldbarren in den Tresoren der amerikanischen Federal Reserve (im Auftrag anderer Länder) dauerhaft dazu beigetragen, das weltweite Dollar-System zu stärken. Dies gilt gleichermaßen für die Zeit des Goldstandards in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1946-1971), wie er in Bretton Woods vereinbart worden war, sowie für die Zeit nach dessen Abschaffung des Goldstandards im August1971.

 

Ein geschichtlicher Exkurs: Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Auslagerung von Goldbarren hat nichts mit der sowjetischen Bedrohung, sondern vielmehr mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der darauf folgenden unmittelbaren Nachkriegszeit zu tun. Die Strukturen des Zentralbanksystems der Nachkriegszeit wurden von den Siegern – insbesondere den USA, Frankreich und Großbritannien – diktiert.

 

Die Regierungen dieser drei Länder kontrollierten in der Zeit der militärischen Besatzung nach Kriegsende unmittelbar die westdeutsche Währungsreform, die nach 1945 einsetzte. Westdeutschland war in drei Besatzungszonen aufgeteilt worden, die jeweils von einer der drei Siegermächte  – den USA, Großbritannien und Frankreich – kontrolliert wurden. Von 1945 bis 1947 befand sich weiterhin die Reichsmark im Umlauf, wobei die Banknoten  in den USA gedruckt wurden.

 

Die von den USA und Großbritannien kontrollierten Besatzungszonen verschmolzen 1947 zur sogenannten anglo-amerikanischen »Bi-Zone«. Am 1. März 1948 wurde durch das »Gesetz Nr. 60« für das amerikanische Kontrollgebiet bzw. die »Verordnung Nr. 129« für das britische Kontrollgebiet unter Einbeziehung der amerikanischen Federal Reserve und der Bank von England die Bank deutscher Länder (BDL) gegründet. Parallel zum Marshallplan wurde seit Juni 1948 eine grundlegende Währungsreform durch verschiedene Gesetze und Durchführungsvorschriften vorbereitet das Erste, Zweite, Dritte und Vierte Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens.

 

Die Bank deutscher Länder hatte die Aufgabe, das Währungs- und Geldwesen der Bundesländer in der Bi-Zone unter der Kontrolle der Militärregierungen der USA und Großbritanniens zu lenken und zu regeln. Dies führte im Juni 1948 zur Einführung der Deutschen Mark, die die frühere Reichsmark ersetzte. Die Einführung der D-Mark wurde im Ersten Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens vom 20. Juni 1948 geregelt.
Der Krieg, der viele Väter hatte Gerd Schultze-Rhonhof Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg.»Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur zwanzig Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?«Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den 2. Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. »Dieser Krieg«, so der Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof, »hat viele Väter«.»Wer sich informieren möchte, hat ein Problem: das meiste, was im Buchhandel angeboten wird, folgt der Version der Siegermächte - und die revisionistische Literatur, die es unter dem Ladentisch auch gibt, neigt dazu, Hitlers Politik zu beschönigen. Kaum jemand weiß, dass Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten. (...) Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch eine fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert! (...) Schultze-Rhonhof erzählt ganz einfach die Geschichte so, wie sie nach heutiger Quellenlage abgelaufen ist. Besonders spannend in diesem Buch ist die Analyse der so genannten Schlüsseldokumente, die in Nürnberg herangezogen wurden, um der Reichsführung und den Generälen eine langfristige Weltkriegsplanung nachzuweisen. (...) Das bisher beste Buch zum Thema, das man besonders auch jüngeren Leuten in die Hand drücken sollte.«Dr. Bruno Banduletgebunden, 650 Seiten, zahlreiche Abbildungen

 

Bei diesen wirtschafts- und finanzpolitischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Währungsreform spielte Ludwig Erhard, der von 1949 bis 1963 im Kabinett von Bundeskanzler Konrad Adenauer Bundeswirtschaftsminister war und diesen später (1963 bis 1966) auch als Kanzler beerbte, eine zentrale Rolle. Er begann seine politische Karriere als Wirtschaftsberater der amerikanischen Militärregierung. 1947 wurde er zum Leiter der Expertenkommission Sonderstelle Geld und Kredit ernannt, die u.a. mit den Vorbereitungen zur Währungsreform beauftragt war. Chef der amerikanischen Besatzungszone war vom Januar 1947 bis Mai 1949 General Lucius D. Clay (Spitzname: »der Kaiser«), der damit die Durchführung der Währungsreform  beaufsichtigte.

 

Die Deutsche Mark wurde dann im November 1949 auch in der von Frankreich kontrollierten Besatzungszone unter Einbeziehung der französischen Zentralbank eingeführt (»Trizonen-Vereinbarung«).

 

Obwohl  die Bundesrepublik Deutschland  bereits im Mai 1949 gegründet worden war – am 24. Mai 1949 trat das Grundgesetz nach seiner am Vortag erfolgten Verkündung in Kraft –, wurde die Bundesbank erst acht Jahre später, nämlich 1957, geschaffen. Die deutschen Goldreserven unterstanden der Bank deutscher Länder und später der Bundesbank; aber die BdL war auf Initiative der drei Besatzungsmächte USA, Großbritannien und Frankreich entstanden.

 

Hier stellt sich nun eine wichtige Frage: Sahen die von den Besatzungsregierungen beschlossenen Verfahren und Vereinbarungen im Zeitraum 1947 bis 1948 vor, Teile der westdeutschen Goldreserven müssten in den Zentralbanken der Siegermächte, also der Federal Reserve, der Bank von England und der französischen Zentralbank, gelagert werden?

 

Die Goldreserven des Dritten Reiches

Das Problem der Goldreserven des Dritten Reiches ist ein Thema für sich und würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Einige Beobachtungen: Ab 1945 gingen erhebliche Mengen Goldes des Dritten Reiches in die Aufsicht der Militärregierungen über. Ein Teil dieses Goldes diente der Bezahlung der Kriegsreparationen.

 

Im September 1946 gründeten die USA, Großbritannien und Frankreich die Tripartite Commission for the Restitution of Monetary Gold (TGC). Die Kommission ging auf Abschnitt III des Pariser
Vom Goldstandard zum Euro Bruno Bandule tDas deutsche Trauma: Wenn Geld wertlos wird Bruno Bandulet erzählt eine hoch spannende und sehr lehrreiche Geldgeschichte. Schon nach den ersten Zeilen zieht sie den Leser in ihren Bann, weil er spürt, dass der Autor sein umfangreiches Wissen, sein Denken und zudem auch seine Zukunftsahnungen offen und großzügig mit ihm teilt. Dr. Bandulet gilt nicht umsonst als einer der renommiertesten Experten für Gold- und Währungsfragen im deutschsprachigen Raum.Und nicht zuletzt besticht das Buch durch die Integrität des Autors, die sich vor allem darin zeigt, wie er die Erkenntnisse seiner Analysen verständlich mitteilt und ihre Konsequenzen offen und ungeschminkt benennt. Zum Beispiel lautet seine Antwort auf die heute vielfach gestellte Frage, wieso Deutschland bei der Einheitswährung überhaupt mitmachen konnte: >Letzten Endes war es eine Mischung aus Feigheit, Inkompetenz, Selbsttäuschung und europäischem Illusionismus, welche die deutschen Politiker dazu brachte, in die Währungsfalle von Maastricht zu laufen.<Bruno Bandulet richtet in diesem Buch natürlich auch den Blick in die Zukunft. Er zeigt Szenarien auf, welchen Verlauf die Euro-Krise nehmen und zu welchem Ergebnis sie führen kann. Darauf aufbauend leitet er Ratschläge ab, wie der Sparer sich gemäß seinen persönlichen Bedürfnissen auf die kommenden Umbrüche einrichten kann. Dass dem Gold (und anderen Edelmetallen) bei der Vorsorge der Vorzug zu geben ist, ist eine folgerichtige Empfehlung, die der Autor aus den währungshistorischen und -theoretischen Erkenntnissen seiner Analyse ableitet.Wer Dr. Bandulets Schrift gelesen hat, der weiß nicht nur, dass staatliche Papierwährungen kommen und (immer wieder unter)gehen, sondern dass das Gold bleibt. Der Leser erfährt auch, warum das bisher so war und warum das auch künftig so sein wird. Denn solange die Regierungen und nicht die freien Märkte bestimmen, was Geld ist, wird das Geld schlecht sein: Es wird inflationär und ungerecht sein und mitunter - wie beim Euro - eine kurze Lebensdauer haben.Das vorliegende Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die danach streben, der deutschen Währungsgeschichte, die immer wieder so viel Unheil gebracht hat, auf den Grund zu gehen - und insbesondere auch das Euro-Debakel, seine Gründe und seine Folgen zu verstehen. Bruno Bandulets Buch wird ein Klassiker der deutschen Geldgeschichte werden, in dem Wahrheit, Klarheit und Klugheit zu Wort kommen und ideologische Verklärung sowie politischer Opportunismus mehr als entzaubert werden.«Professor Dr. Thorsten PolleitHonorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management»Das ultimative Armageddon wird kommen, und jeder Anleger muss für den Tag des jüngsten Gerichts Vorkehrungen treffen.« Marc FaberGebunden, 176 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Reparationsabkommens zurück, das am 14. Januar 1946 unterzeichnet worden war und die Kriegsreparationsforderungen gegenüber Deutschland betraf. In diesem Abkommen waren die drei Siegermächte aufgefordert worden, das von den Nationalsozialisten von Banken in den von ihnen besetzten Gebieten gestohlene oder geplünderte Gold zurückzuerstatten und in einen »Goldpool« einzubringen.

 

Über Forderungen an diesen Goldpool und die sich daraus möglicherweise ergebende Erstattung des Goldes an die anspruchsberechtigten Länder sollten die drei Westalliierten entscheiden. (Zu weiteren Einzelheiten siehe: US State Department, Tripartite Gold Commission, 24. Februar 1997).

 

Bei der Reichsbank in Frankfurt wurde das Foreign Exchange Depository (FED, »Devisen-Verwahrstelle«) eingerichtet, das bald schon als das »deutsche Fort Knox« bezeichnet wurde. Hier wurde das Gold im Namen des Alliierten Kontrollrates sowohl in Münzen- als auch in Barrenform gesammelt. Im Oktober 1947 befand sich bereits Währungsgold im Wert von 260 Millionen Dollar in der Obhut des FED (legt man den Goldpreis von 1947 zugrunde, entspräche dies einer erheblichen Menge an Barren).

 

Ein erheblicher Teil dieses Goldes wurde den verschiedenen anspruchsberechtigten Ländern, Organisationen und Einzelpersonen zurückerstattet. 1950 wurde die verbleibende, nach Angaben des amerikanischen Außenministeriums nur geringe Restmenge an Gold der Bank deutscher Länder übergeben (siehe dazu: William Z. Slany, »US Efforts to Restore Gold and Other Assets Stolen or Hidden by Germany During World War II«, US State Department, Washington 1997, S. 150-59).

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Neuer Rekord bei Asylanträgen in Deutschland

SPD-Innenministerin Öney möchte mehr Platz für Asylanten.

Zu einer wahren Asylantragsflut ist es im Jahr 2012 in der Bundesrepublik Deutschland gekommen. Dies geht aus einer Statistik des Bundesinnenministeriums in Berlin hervor. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurden 64.539 Asylanträge gestellt – ein Plus von satten 41 Prozent gegenüber 2011. In absoluten Zahlen stiegen die Asylanträge um rund 19.000. Der Fall der Visumspflicht gegenüber manchen Staaten sowie höhere Bargeldzahlungen an Asylwerber sind die Hauptgründe für den enormen Ansteig. Rot-Grüne Politiker wie die Stuttgarter Integrationsministerin möchten nun sogar noch bessere Unterbringungsmöglichkeiten für neue Asylanten.

Keine Visapflicht mehr für Serben und Mazedonier

Zahl der Asylbewerber aus Balkanländern angestiegenAls zentralen Grund für die starke Zunahme im der Asylanträge werten Experten die Aufhebung der Visumpflicht für Serbien und Mazedonien. Bereits ein Drittel der Asylsuchenden kommt aus diesen beiden Balkanstaaten, oftmals handelt es sich dabei um Zigeuner. Die beiden Nachfolgestaaten Jugoslawiens gehören zusammen mit Bosnien-Herzegowina, Syrien und Russland zu den Hauptherkunftsländern der Asylanten. Viele Antragsteller kommen auch aus Afghanistan und dem Irak. Eine große Anzahl der Asylanträge soll laut Experten unbegründet sein, da es sich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. So gab CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach vor wenigen Wochen bekannt, dass die Asylanträge aus Mazedonien und Serbien offensichtlich zu 99 Prozent als unbegründet zu bewerten seien. Auch das Innenministerium bestätigt: Bei keinem einzigen Asylbewerber aus den Balkanstaaten Serbien, Mazedonien oder Bosnien-Herzegowina konnte 2012 eine asylrelevante Verfolgung festgestellt werden.

Baden-Württembergs Integrationsministerin will mehr Raum für Asylanten


Albtraum Zuwanderung Udo Ulfkotte Zu wahr, um schön zu sein! Dieses Buch öffnet all jenen die Augen, die für die Wahrheit offen sind, aber auch jenen, die immer noch ideologischen oder schwärmerischen Vorstellungen von einem friedvollen Zusammenleben unterschiedlicher, vor allem zugewanderter Kulturen in Europa das Wort reden. Die »Bereicherung« durch Migranten ist mittlerweile in einen »Albtraum Zuwanderung« mutiert, der mit enormen Kosten, dem Verfall der europäischen Kultur und zahllosen Gewalttaten verbunden ist.Wie sieht unsere Zukunft nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise und unter Berücksichtigung des millionenfachen Unterschichtenimports aus fremden Kulturkreisen tatsächlich aus? Wo belügen uns Politik und Medien? Bestsellerautor Udo Ulfkotte überwindet bei der Beantwortung dieser Fragen die Grenzen der politischen Korrektheit.Um die aktuelle Krise zu bewältigen und die Schulden abtragen zu können, benötigen wir in großer Zahl leistungsbereite und leistungsfähige Menschen. Doch viele von diesen infrage Kommenden wandern aus oder sind in Gebärstreik getreten, während sich die Vertreter zugewanderter bildungsferner Bevölkerungsgruppen stark vermehren. Es sind Menschen, die in Ländern mit einer intelligenten Einwanderungspolitik wie Kanada, Australien oder Neuseeland keine Chance hätten. Viele der Migranten sind nicht nur keine Hilfe, sondern sie müssen vom Steuerzahler teils lebenslang alimentiert werden.Die Ereignisse in London vom August 2011, in deren Folge durch Chaotengewalt ganze Stadtteile in Flammen aufgingen, zeigen überdeutlich, was geschieht, wenn die dem Sozialstaat zur Verfügung stehenden Finanzmittel immer knapper werden und Zuwendungen gekürzt werden müssen: Migranten verhalten sich dann plötzlich so, wie wir es bisher nur aus Bürgerkriegsgebieten der Dritten Welt kannten. Diese Entwicklung wird sich auch im deutschsprachigen Raum fortsetzen. Wir müssen künftig offen aussprechen, was falsch gemacht wurde und dürfen die Wahrheit nicht länger mit einem Tabu belegen. Verdrängtes, das nicht ans Licht gebracht wird, kommt eines Tages auf gewaltsame Weise zum Vorschein.Udo Ulfkotte redet in diesem Buch Klartext und belegt die geschilderten Fakten mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien sowie mehr als 1.000 hochinteressanten Quellenverweisen.Gebunden, 320 Seiten
Davon unbeeindruckt, kommen altbekannte Töne aus dem grün-roten Lager. Baden Württemmbergs türkischstämmige Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) will die Unterstützung für Asylanten deutlich verbessern. Für die Aufnahme von Flüchtlingen soll ab 2013 der Nachweis einer Raumgröße von 7 statt 4,5 Quadratmetern pro Person durch die Behörde vorgeschrieben werden. Baden-Württemberg musste 2012 gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Anträge stiegen in diesem Bundesland auf 7913. Mit dem zusätzlichen Raum wird das Bundesland als Asylantenziel noch attraktiver.

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Hetz-Rad – Neue Anklagen gegen Sylvia Stolz

Wie zu erwarten dreht sich erneut das Hetz-Rad der Holosemiten gegen die Wahrheit. Der Berner Anwalt Daniel Kettiger, weltberühmt für seine Klagen zum “Nacktwandern“, hat nach einem Artikel des jüdischen Wochenmagazins “tacheles” Strafanzeige gegen Sylvia Stolz als auch gegen den Organisator der Anti-Zensur-Koalition Ivo Sasek gestellt wegen:

Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm

Grund dieser unterwürfigen Anklage aus Geltungsbedürfnis ist das öffentlich vorgetragene Referat von Sylvia Stolz über das Recht auf freie Meinungsäußerung auf der AZK im November 2012 (Link).

Laut des Strafantrages des “Herrn” Kettinger habe…

Ivo Sasek es „als verantwortlicher Moderator“ unterlassen, „Frau Stolz das Wort zu entziehen“, als diese über längere Dauer „offensichtlich Leugnung des Holocausts“ betrieben habe, heißt es in der Anzeige. Sylvia Stolz, verbandelt mit dem früheren NPD-Anwalt und notorischen Antisemiten Horst Mahler, soll bei der Konferenz am letzten Wochenende im November in der Stadthalle in Chur vor rund 2000 Teilnehmern u.a. behauptet haben, der Holocaust könne nicht gerichtlich bewiesen werden, es fehlten die Leichen, die Spuren der Täter und die Waffen.

Quelle: bnr.de

Wir fragen uns ob dieses Subjekt Kettinger auch Strafanzeige gegen sogenannte Holocaust-Überlebende stellen würde, deren zugegebene und bewiesenen Lügen über den sogenannten Holocaust aus reinen finanziellen Interessen heraus, ebenfalls eine Straftat wegen “offenkundigen” Betruges vollenden? Wohl eher nicht! Weil er dann kein öffentliches Interesse erwecken würde, es schickt sich nun mal nicht die Wahrheit zu vertreten wenn die Lügen mehr finanzelle Anerkennung finden… für so ein holosemitisches Arschloch!

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Die englischen Verhörlager – Cruel Britannia

Winckler Bad in Bad Nenndorf, FolterhausVorwort des Übersetzers: Der folgende Beitrag, den wir hier in Auszügen wiedergeben, erschien am 26. Oktober 2012 in der zweitgrößten britischen Tageszeitung „Daily Mail“. Der Artikel ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Cruel Britannia“ von Ian Cobain, das bislang noch nicht ins Deutsche übersetzt worden ist. Die britischen Kriegs- und Nachkriegsverbrechen werden mit Verweis auf angebliche oder tatsächliche NS-Verbrechen zwar als teilweise gerechtfertigt dargestellt, aber dennoch bekommt der Leser einen authentischen Einblick in die britischen Verhörmethoden während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Die dargestellten Geschehnisse ereigneten sich im London Cage, im Camp 020 sowie im Wincklerbad in Bad Nenndorf. Außerdem wird dargestellt, wie diese Verbrechen über Jahrzehnte von höchster Stelle aus vertuscht und die verantwortlichen Täter gedeckt worden sind.Der englische Original-Artikel ist unter folgendem Verweis einsehbar:

http://www.dailymail.co.uk/news/arti…clean-war.html

Gefoltert von britischen Soldaten? In Kriegsgefangenschaft? In London? Dieser Gedanke scheint unglaublich zu sein.

England hat einen Ruf als eine Nation, die sich selbst rühmt, eine Liebe zum „fair play“ und Respekt vor der Rechtsstaatlichkeit zu haben. Wenn es um Menschenrechte geht, fühlen wir uns moralisch überlegen. Wir gehörten zu den ersten, die 1929 die Genfer Konvention für die humane Behandlung von Kriegsgefangenen unterzeichneten.

Natürlich, Sie würden denken, Briten meiden die Folter? Aber Sie würden falsch liegen, wie meine Nachforschungen darüber zeigen werden, was sich hinter verschlossenen Türen über Jahrzehnte abspielte.

Es war im Jahr 2005 während meiner Arbeit als investigativer Journalist, als ich auf eine versteckte Erwähnung einer Haftanstalt des Zweiten Weltkriegs stieß, die als London Cage bekannt war. Nach einigen Anfragen an das Auswärtige Amt wurden die betreffenden Regierungsunterlagen schließlich widerwillig übergeben.
Aus diesen Unterlagen entfaltete sich eine finstere Welt – ein Folterzentrum, daß das britische Militär in den 40er-Jahren betrieben hatte, in aller Heimlichkeit, im Herzen eines der exklusivsten Viertel in der Hauptstadt.

Mehrere tausend Deutsche gingen durch diese Anlage, die London Cage genannt wurde.

Dort wurden sie geschlagen, unter Schlafentzug gesetzt und gezwungen, mehrere Tage lang in unbequemen Körperpositionen zu verharren.
Einigen wurde gesagt, daß sie ermordet und ihre Körper heimlich begraben würden. Anderen Inhaftierten wurde damit gedroht, daß man an ihnen unnötige Operationen durchführen würde. Diese Operationen sollten von Menschen ohne medizinische Qualifikation durchgeführt werden. Wachleute prahlten damit, daß sie die „englische Gestapo“ („the English Gestapo“) wären.

Der London Cage war Teil eines Netzes von neun „Käfigen“ in Großbrittanien. Betrieben wurden sie von der „Prisoner of War Interrogation Section“ (PWIS) (z. Dt.: Kriegsgefangenen Verhör-Abteilung – A.d.Ü.), welche unter die Zuständigkeit des Direktoriums der Military Intelligence (britischer Militärgeheimdienst – A.d.Ü.) fiel.

Wie können wir sicher darüber sein, welche Methoden im London Cage angewandt wurden?

Weil der Mann, der diese Methoden durchführte, es selbst zugegeben hat – was allerdings ein halbes Jahrhundert lang vertuscht wurde aus Angst vor der Schande, welche diese Geschichte über ein England bringen würde, das vorgab, für Ehre, Anstand und Rechtsstaatlichkeit gekämpft zu haben.

Dieser Mann war Colonel Alexander Scotland, ein akzeptierter Meister der Verhörtechniken. Nach dem Krieg berichtete er in seinen Lebenserinnerungen offen über seine Aktivitäten, in denen er sich erinnerte, wie er jeden Neuankömmling mit den Worten begrüßte: „Wer hier eintritt, lasse alle Hoffnung fahren.“
Denn, so sagte er, bevor er ins Detail ging: „Wenn irgendein Deutscher irgendeine Information hätte, die wir haben wollen, würden wir sie auf langsame Art aus ihm herausholen.“

Wie üblich, hatte Scotland sein Manuskript 1954 vor Veröffentlichung an das Kriegsministerium zur Genehmigung eingereicht. Chaos brach aus. Alle vier Kopien des Manuskriptes wurden beschlagnahmt. All diejenigen, die von dem Inhalt Kenntnis hatten, wurden unter Androhung von Strafverfahren nach dem Official Secrets Act zum Schweigen gebracht.
Was diese große Fassungslosigkeit hervorrief war sein Eingeständnis, daß die Schrecken nach dem Krieg weitergingen, als die Vernehmungspersonen von der Erpressung militärischer Geheimnisse dazu übergingen, Verurteilungen wegen Kriegsverbrechen zu sichern.

Von den 3.573 Gefangenen, die durch Kensington Palace Gardens gingen, wurden mehr als 1.000 Personen dazu gebracht, ein Geständnis abzulegen oder eine Zeugenaussage zu machen, die in Kriegsverbrecher-Prozessen genutzt werden sollten.

Fritz Knöchlein, ehemaliger Oberstleutnant der Waffen-SS, war ein solcher Fall. Er wurde verdächtigt, die Massenerschießung („machine-gunning“) von 125 britischen Soldaten angeordnet zu haben, die sich in Le Paradis im Norden Frankreichs während der Dünkirchen-Evakuierung im 1940 ergeben hatten. Er verteidigte sich damit, daß er zu diesem Zeiptunkt nicht einmal dort war. Bei seinem Prozeß behauptete er, daß er im London Cage nach Kriegsende gefoltert worden sei.

Er war nicht der einzige, dem es so erging. Er sagte aus, anderen Männern sei das ganze Gesicht zerschlagen worden und die Haare seien ihnen von den Köpfen ausgerissen worden. Ein Mithäftling habe darum gebeten, getötet zu werden, weil er eine solche Brutalität nicht mehr aushalten konnte. Alle Anschuldingungen Knöchleins wurden ignoriert. Er wurde für schuldig befunden und gehängt.

Beschuldigte eines anderen herausragenden Kriegsverbrechens – der Erschießung von 50 Offizieren der RAF (Royal Air Force, die britische Luftwaffe – A.d.Ü.), die aus dem Gefangenenlager Stalag Luft III ausgebrochen waren, was als „Great Escape“ (z. Dt.: Große Flucht – A.d.Ü.) bekannt wurde – wurden ebenfalls dem „Käfig“ übergeben.
Von den 21 Angeklagten wurden nach einem Kriegsverbrecher-Prozeß in Hamburg 14 erhängt. Viele davon „gestanden“ ihre Taten erst, nachdem sie von Scotland und seinen Männern verhört worden waren. Vor Gericht protestierten sie, sie seien Hunger ausgesetzt, ausgepeitscht und systematisch geschlagen worden. Einige sagten, sie seien mit glühenden Feuerhaken und „elektrischen Geräten“ bedroht worden.

Der Londoner Kaefig, FolterzentraleScotland bestritt natürlich alle Folter-Vorwürfe, ging in einem Prozeß nach dem anderen in den Zeugenstand, um seinen Anklägern zu sagen, daß sie lügen.
Um so überraschender war es dann, daß er ein paar Jahre später bereit war, über die Techniken, die im London Cage eingesetzt wurden, reinen Tischen zu machen.
In seinen Lebenserinnerungen offenbarte er, daß eine Anzahl von Männern gezwungen worden war, sich selbst zu belasten. Ein General wurde im Jahr 1946 zum Tode verurteilt, nachdem er im „Käfig“ ein „Geständnis“ unterzeichnet hatte, währenddessen er, so Scotlands Worte, „nach den verschiedenen Vernehmungen äußerst niedergeschlagen (‚depressed‘) war“.

Ein Marineoffizier wurde auf Grundlage eines Geständnisses verurteilt, daß „unter bestimmten erniedrigenden Aufgaben (‚duties‘)“ zustandekam, wie Scotland sagte.

Scotland bekannte ebenfalls, daß einer der Männer, welcher der Beteiligung an den „Great-Escape-Morden“ beschuldigt worden war und am Galgen endete, erst dann „gestand“, nachdem er – in Scotlands eigenen Worten – „psychisch bearbeitet“ worden war. Während des Prozesses beharrte der Mann darauf, er sei nicht nur psychisch, sondern auch körperlich „bearbeitet“ worden.

Andere teilten Scotlands Eifer nicht, sich dessen zu rühmen, was in Kensington Park Gardens (gemeint wohl: „Kensington Palace Gardens“ – A.d.Ü.) vor sich gegangen ist. Ein Rechtsberater („legal adviser“) des MI5 (britische Inlandsgeheimndienst – A.d.Ü.), der sein Manuskript gelesen hatte, kam zu dem Schluß, daß sich Scotland und seine Vernehmungsbeamten einem „klaren Bruch“ („clear breach“) der Genfer Konvention schuldig gemacht hatten. Sie hätten mit Kriegsverbrecher-Prozessen gegen sie selbst konfrontiert werden können.

Entsetzt über die Peinlichkeit („embarassment“), die sein Manuskript hervorrufen würde, wenn es jemals herauskäme, vereinbarten das Kriegsministerium und das Auswärtige Amt, daß es niemals ans Licht kommen werde.

Zwei Jahre später wurden sie jedoch gezwungen, einen Deal mit Scotland zu vereinbaren, nachdem er damit gedroht hatte, sein Buch im Ausland zu veröffentlichen. Ihm wurde gesagt, er würde nie die Erlaubnis bekommen, sein Original-Manuskript zurückzuerhalten, aber man einigte sich auf eine neugeschriebene Version, in der jede Zeile des belastenden Materials getilgt worden war.

Eine stark zensierte Version von „The London Cage“ erschien 1957 ordnungsgemäß in den Buchhandlungen. Aber die Beamten des Kriegsministeriums und ihre Nachfolger im Verteidigungsministerium blieben beunruhigt.

Jahre später, im September 1979, schrieben aus heiterem Himmel Scotlands Verleger an das Verteidigungsministerium und fragten nach einer Kopie des Original-Manuskriptes des bereits Toten Colonel für ihre Archive. Der Antrag löste neue Panik aus und die Beamten suchten nach Gründen, um die Anfrage abzulehnen. Aber am Ende hinterlegten sie im heutigen „National Archives“ in Kew (Stadtteil von London – A.d.Ü.) eine Kopie, wo sie unbemerkt verblieb – bis ich sie ein Vierteljahrhundert später fand.
Gibt es über London Cage noch mehr zu erzählten? Das ist so gut wie sicher. Auch heute noch bleiben einige Akten des Verteidigungsministeriums darüber unerreichbar.

Tineye colonel cheffoltererDer „Käfig“ war allerdings nicht Großbritanniens einziges geheimes Verhörzentrum während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der MI5 betrieb ebenfalls ein Verhörzentrum, Camp 020, im Latchmere House, ein viktorianisches Herrenhaus in der Nähe von Ham Common im Londoner Südwesten, dessen 30 Zimmer in Zellen mit versteckten Mikrofonen umgewandelt wurden. Verantwortlich war Colonel Robin Stephens, bekannt als „Tin Eye“ (z. Dt. etwa „Blechauge“ – A.d.Ü.), wegen des an seinem rechten Auge befestigten Monokels. Es war kein Ausdruck der Zuneigung.

Das Ziel der Befragung, wie Stephens seinen Offizieren sagte, war einfach: „Wahrheit in der kürzest möglichen Zeit.“ Ein strenggeheimes Memo sprach von „speziellen Methoden“ („special methods“), dies wurde allerdings nicht näher ausgeführt.

Mehrere Häftlinge wurden Scheinhinrichtungen ausgesetzt und wurden von den Wachen übel zugerichtet. Einige mußten offenbar monatelang nackt in einer Zelle verharren.

Camp 020 hatte einen hauseigenen Amtsarzt, Harold Dearden; ein Psychiater, der sich Methoden ausdachte, wie man mit den Mitteln des Hungers, des Schlafentzuges und der sensorischen Deprivation (Reizentzug – A.d.Ü.) den Willen der Gefangenen brechen konnte. Er experimentierte mit Foltermethoden, die nur wenige Spuren hinterließen – Methoden, die von den Peinigern abgestritten und von Beamten und Ministern geleugnet werden konnten.

Diese Techniken tauchten nach dem Krieg wieder in einem britischen Verhörlager in Bad Nenndorf auf, einem deutschen Kurort, in einem Internierungslager für diejenigen, die als eine Bedrohung für die alliierte Besatzung galten.

In den vier Jahren nach dem Krieg wurden 95.000 Menschen in der britischen Besatzungszone interniert. Einige wurden von jener Behörde verhört, die man heute Intelligence Divison nennt.

Federführend in Bad Nenndorf war „Tin Eye“ Stephens, ausgerüstet vom MI5, der sich auf seine Erfahrungen im Camp 020 stützte. Ein Häftling erinnerte sich, wie Stephens ihm schreiend Fragen stellte und ihn anschließend schlug.

In den folgenden zwei Jahren sollten 372 Männer und 44 Frauen durch seine Hände gehen. Ein deutscher Häftling erinnert sich, wie ihm ein britischer Geheimdienst-Offizier sagte: „Wir sind nicht an irgendwelche Regeln oder Vorschriften gebunden. Wir kümmern uns einen Scheiß darum, ob Sie diesen Ort auf einer Trage (gemeint ist wohl eine Krankentrage – A.d.Ü.) oder in einem Leichenwagen verlassen.
Er mußte bei Temperaturen von minus 20 Grad drei Nächte lang auf einem nassen Boden schlafen. Vier seiner Zehen mußten wegen Erfrierungen amputiert werden.

Ein Arzt in einem nahegelegenen Krankenhaus beschwerte sich über die vielen Häftlinge, die schmutzig, verwirrt und unter zahlreichen Verletzungen und Erfrierungen leidend zu ihm gebracht wurden. Viele von ihnen waren nach Monaten des Hungers stark abgemagert. Einige davon sind gestorben.

Deutscher Haeftling gefoltert in Bad NenndorfDas ganze System lief darauf hinaus, die Gefangenen zu schwächen, zu demütigen und einzuschüchtern.
Nach rapide zunehmenden Beschwerden wurde eine parlamentarische Untersuchungskommission einberufen, um zu untersuchen, was in Bad Nenndorf vor sich gegangen ist. Die Kommission befand, daß die Körperverletzungs-Vorwürfe der ehemaligen Häftlinge im wesentlichen richtig waren. Stephens und vier weitere Offiziere wurden verhaftet, während Bad Nenndorf abrupt geschlossen wurde.

Aber es war ein Dilemma für die Labour-Regierung. Die politischen Folgen hätten sehr schädlich sein können. Es gab noch andere ähnliche Verhörzentren in Deutschland.
Von ganz oben gab es eilige Vertuschungs-Bemühungen.

Stephens‘ Kriegsgerichts-Prozeß wegen Mißhandlung von Gefangenen wurde hinter verschlossenen Türen geführt. Er leugnete nicht eine der Gräueltaten. Er verteidigte sich damit, daß er keine Ahnung davon hatte, daß die Gefangenen, für die er verantwortlich war, geschlagen, ausgepeitscht, der Kälte ausgesetzt, der Schlaf entzogen und bis zum Tode unter Hunger gesetzt wurden.

Dies war die gleiche Verteidigungsstrategie, die – erfolglos – von KZ-Kommandanten durchgeführt wurde. Aber Stephens wurde freigesprochen.
Der Verdacht bleibt, daß er deshalb freigelassen wurde, weil die Grausamkeiten, die in Bad Nenndorf vorkamen, von Ministern der Regierung genehmigt waren.

Entnommen aus dem Buch „Cruel Britannia“ von Ian Cobain

Erschienen in: DailyMail, 26. Oktober 2012

DailyMail vollständige Übersetzung (PDF)

Übersetzung: S.Krolzig

Quelle: Trauermarsch Bad Nenndorf 2013

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