Spatz: Für eine wirkliche Energiewende

On January 12, 2013, in Spatz, by admin

Für eine wirkliche Energiewende

 

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Bekanntlich feiern die Russen am 6. Januar ihr Weihnachtsfest. Aber auch für die EU war in diesem Jahr an Epiphanias Bescherung. Der Chef der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, erklärte vor portugiesischen Diplomaten höchstoffiziell das Ende der Euro-Krise. Die Herren Van Rompuy und Schäuble, der Zahlmeister nickten bestätigend zu. Beide hatten schon im Dezember das Ende der Euro-Krise ausgerufen. Barroso war eindeutiger und legte Wert auf die Betonung, dass mit Jahresbeginn 2013 die Euro-Krise endgültig und ein für allemal vorbei sei. Die Investoren, das heißt die Großbanken und ihre Frontfirmen hätten begriffen, dass die europäischen Führer es wirklich ernst meinten und, um am Ruder bleiben zu dürfen, zur Rettung des Euro alles Erforderliche unternehmen würden – wahrscheinlich sogar die Verpfändung der gesamten EU. Damit sei die Risikowahrnehmung verschwunden und es könne wieder gepumpt werden. Dazu habe die EU-Kommission wirkungsvolle Konzepte entwickelt, um die verbliebenen geringen Probleme in der Euro-Zone zu lösen. Am 10.1. legte Van Rompuy noch einmal nach: “Das Jahr 2012 war ein Wendepunkt. Das Schlimmste, so die Gefahr für die Existenz des Euro, ist bereits hinter uns“

Na denn: Hoch die Tassen und nachträglich ein erleichtertes „Prosit Neu Jahr!“ Doch halt! In Brüssel stellte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor etwa zur gleichen Zeit den aktuellen EU-Sozialbericht vor. Danach könne von einem Krisenende keine Rede sein. Nach fünf Jahren Wirtschaftskrise in der EU sei nun die Rezession zurückgekehrt. (Wie? War die Rezession während der Krise ausgeflogen?) Jedenfalls habe die Arbeitslosigkeit Höhen erreicht wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Die Krisenjahre hätten die Sozialsysteme in den Krisenländern ausgelutscht, so dass es dort schier unmöglich geworden sei, den Privathaushalten überlebensnotwendige Einkünfte zu sichern. Die Geldmittel für das Arbeitslosengeld (nicht für die Bankenrettung) würden immer knapper. In zwei Dritteln der EU-Staaten seien die Realeinkommen in den vergangenen Jahren drastisch gefallen. Erschwerend käme hinzu, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen dramatisch zunehme. 2011 seien 42,5 Prozent der Arbeitslosen länger als ein Jahr erwerbslos gewesen.

Auch die Eliten-Stiftung Weltwirtschaftsforums Davos gießt Wasser in den Sekt der EU-Angestellten. Jüngste Ergebnisse einer Umfrage unter 1000 Elitären hätten ergeben, ihre Hauptsorgen seien das zunehmende Sozialgefälle und der Anstieg der Wetterextreme. Das war natürlich vornehm ausgedrückt. Man warnte eigentlich vor sozialen Unruhen und erinnerte vorsichtig an das Projekt Klimarettung. Denn, so die Spitzenleute, die Politik scheine nicht mehr die Kraft für eine Trendwende aufzubringen. Ihr Vertrauen in die Führungsfähigkeit der Regierungen nehme immer weiter ab. Und der zuständige Geschäftsführer des Forums behauptete sogar, dass die Risiken im Krisenjahr 2012 weiter gewachsen seien.

Da die EU das Testfeld für die Internationalen Großbanken und bestimmte Think Tanks ist, erleben wir hier die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen den Verwaltern des Test (alles gut gelaufen) und den Anwendern (so noch nicht brauchbar). Denn auch im Musterland des Versuchsgebietes läuft es nicht rund. Der Vorsitzende der Creditreform sieht laut Die Welt vom 11.1. eine Pleitewelle auf uns zu rollen und der Vorstand des Bundesverbands für Groß- und Außenhandel (BGA), Anton Börner, fürchtet den wachsenden Konkurrenzdruck auf dem Weltmarkt. Laut Reuters sagte Herr Börner, Arbeitskosten und Energiekosten zeigten klar, dass Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den erstarkenden Konkurrenten zurückfalle. Jeder zehnte deutsche Großhändler sehe sich von einer immer stärker werdenden Konkurrenz bedroht. Dies betreffe die Südeuropäer (!), die mit harten Reformen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, und die Chinesen, die sich von Massenproduzenten zu Qualitätsanbietern entwickelt hätten. Auch die USA würden wieder aufrücken. Die starke Konkurrenz aus den USA bedrohte vor allem die energieintensiven Branchen, weil sie die Energie um 70 Prozent günstiger einkaufen könnten. Schon in wenigen Jahren würden sich die USA aufgrund der Schiefergasförderung zudem zum Netto-Energieexporteur hocharbeiten. Einen weiteren Wettbewerbsvorteil hätten die USA in ihrer wesentlich jüngeren Bevölkerung. Im Gegensatz zu Deutschland haben die USA eine wachsende Bevölkerung mit vielen jungen Leuten, was viele deutsche Unternehmen (unter anderem) veranlasst, ihre Produktion in die USA zu verlagern. Außerdem sei das Wirtschaften in Deutschland überreguliert und überbürokratisiert, was kreatives Unternehmertum und letztlich Wachstum verhindert. Auf gut Deutsch: Die Löhne sind zu hoch, die Energie zu teuer, Belegschaft zu wenig belastbar, die Politblockade unerträglich. Hörte man die Klage nicht schon immer? Ein Punkt war neu: Die Energie ist zu teuer. Der Punkt ist hausgemacht.

Die Politik in Deutschland erweist sich als unfähig, stümperhaft und hört vorwiegend auf Einflüsterungen der Konkurrenz im Ausland. Ich beziehe mich nicht nur auf die Planungsmisere in Berlin Hamburg, Stuttgart und überall. Die zuständigen Behörden scheinen wegen des Partei-Proporzdenkens nicht mehr in der Lage zu sein, sachverständige Bauingenieure und Manager einzustellen, die ein komplexes Angebot anständig prüfen und seine Abwicklung nach Plan und Vorgaben überwachen zu können. Jeder Bauherr übersieht die nötigen Gewerke und verlangt von den beauftragten Firmen, dass sie sich an ihre Kostenvoranschläge und Fristen halten. Warum ist das den Ämtern mit (angeblich) ausgebildeten Fachleuten nicht möglich? Ist hier die Korruption bereits endemisch?

Auch kann die Politik die Folgen ihrer Regelungen nicht mehr überblicken. „Erzeuger von Wind-, Solar- und Bioenergie benötigten 2012 mehr Fördergeld als erwartet“ titelte die FAZ am 7.1. richtiger wäre: „als von der Politik erwartet“. Im Text der FAZ wird dann deutlich, weshalb deutsche Firmen gegenüber ihrer Konkurrenz zurückfallen. Deutschlands Ökostromerzeuger haben im vergangenen Jahr für die Energie erstmals mehr als 20 Milliarden Euro bekommen (das heißt auf grund des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eintreiben dürfen). An der Börse, wo der (kraft Gesetzeszwang zu übernehmende) Strom verkauft werden muss, war dieser allerdings nur 2,9 Milliarden Euro wert. Das teilten die Betreiber des deutschen Elektrizitätsnetzes am Wochenende mit. Die Differenz von fast 17 Milliarden Euro zahlen die Stromverbraucher mit einer Umlage.“ Die Zwangsabgaben infolge der Energiewende erreichten mit 20 Mrd. € einen neuen Höchstwert. (2011 lag er noch bei 17,1 Mrd. €, 2010 bei 13,1 Mrd.) Als Folge der „Energiewende“ müssen die Verbraucher jedoch weit mehr zuzahlen, nämlich die Kosten für Hoch- und Mittelspannungsleitungen zum Abtransport der alternativen Energien (Investitionen und Betriebs-, und speziell die Leitungsverlust-Kosten), den zusätzlichen Bau konventioneller Kraftwerken als Standby-Anlagen zum Ausgleich der volatilen Leistung der Wind- und Photovoltaikanlagen (das sind: Doppel-Investitionen mit außergewöhnlich hohen Gestehungskosten wegen überhöhter Kapitaldienste und Lohnkosten, starken Anlagenverschleißes und verminderter Wirkungsgrade infolge der niedrigen und unregelmäßigen Anlagenauslastung), Investititions- und Betriebskosten für künftige Energiespeicher (über die es jedoch bisher keinerlei konkrete Vorstellungen gibt), Kosten für die vorzeitige Außerbetriebnahme von wirtschaftlich und technisch voll intakten Kernkraftwerken, steigende Kosten für künftig zunehmende Strom-Importe, erhöhte Leistungen der Bundesagentur für Arbeit infolge von Arbeitsplatzverlusten, weil vermehrt Unternehmen wegen überhöhter Energiepreise abwandern.

Dem gegenüber scheint sogar die EU-Bürokratie intelligenter als deutsche, ideologisierte Politiker zu sein. Jedenfalls plant sie laut Spiegel online vom 9.1. in ihrer “Energy Roadmap 2050″ eine Atomoffensive als Rückbesinnung auf eine zukunftsfähige Energieversorgung. „Die Europäische Union setzt laut einem Zeitungsbericht weiter im großen Stil auf die Atomkraft; ein Grundsatzpapier sieht bis zu 40 neue AKW in 20 Jahren vor.“ Das Umerziehungsorgan Der Spiegel, wie seine indoktrinierten Leser in den zugehörigen Kommentaren, ist darüber empört und sieht einen Streit zwischen der Bundesregierung, die den Ausstieg noch beschleunigen will, und dem deutschen EU-Kommissar Oettinger aufziehen. „Es ist ein Affront gegen die Bundesregierung.“ Denn das Papier soll „ein europäisches Gerüst für die nationale Energiepolitik der nächsten Jahrzehnte liefern.“ Im Bericht der Behörde Oettingers heißt es auch. “Eine neue Generation der Atomtechnik könnte helfen, die Abfall- und Sicherheitsbedenken zu adressieren.”

Was mit der „Neuen Generation der Atomtechnik“ gemeint ist, beschrieb der britische Telegraph am 6.1.unter der Überschrift „China macht sich zum Vorreiter (blazes trail) für eine sauber Kernenergie aus Thorium“. Die Zeitung berichtet, dass Jiang Mianheng, der Sohn von Jiang Zemin“ ein Projekt der Nationalen Akademie der Wissenschaft mit einem Start Kapital von 350 Mio $ vorantreibt und dazu bereits 140 Wissenschaftler (bis 2020 sollen es 750 sein) angeheuert hat, die am Shanghai Institute of Nuclear and Applied Physics vollzeitlich an der Entwicklung eines neuartigen Thorium Reaktor entwickeln sollen. Laut World Nuclear News (13.12.12) wird in China nach gründlicher Überprüfung in Folge von Fukushima auch am Thorium Kugelhafenreaktor Shandong Shidaowan HTR-PM eine Weiterentwicklung des in Deutschland abgetriebenen HTR von Hamm Uentrop weiter gebaut. Bei dem neuen Thorium-Reaktor handelt es sich um einen unterkritisch betriebenen Reaktor, der wegen schnellen Neutronen aus einem Beschleuniger auch zur Transmutation radioaktiver Abfälle energiegewinnbringend genutzt werden kann. Er arbeitet inhärent sicher, lässt sich über den Beschleuniger einfach abschalten, wobei die verbleibende Restwärme zu gering ist, um irgendetwas (z.B. die Rohre durch die flüssige Brennstoff fließt) zum Schmelzen zu bringen.

Die Chinesen setzen auf den Spaltstoff Thorium wegen seiner viel weniger problematischen Spalt- und Brutprodukte (Uran 233) und wegen seiner reichen Vorkommen. Thorium-Erz fällt beim Abbau seltener Erden an. Der Brennstoff wird als gut regelbare flüssige Salzlösung durch den Reaktor geführt. Wissenschaftler aus Cambridge, die mit den Chinesen in Verbindung stehen, hatten letzten Februar in Annals of Nuclear Energy geschrieben, dass es möglich sein, „transurane nukleare Abfälle in einem Thorium-Reaktor fast vollständig zu verbrennen“ (herunterzuspalten).

Die Technologie ist nicht mehr ganz neu. Das Oak Ridge National Laboratory in Tennessee (USA) hatte einen ähnlichen Reaktor bereits in den 1960er Jahren entwickelt. Das Projekt wurde abgeblasen, weil das Pentagon an Waffenplutonium interessiert war, das damit nicht erzeugt werden kann. Die Technik wurde vom ehemaligen NASA-Ingenieur Kirk Sorensen wieder ausgegraben. Aufgrund der alten Unterlagen arbeitet er in seiner Gruppe Flibe Energy an einem entsprechenden 250 MW Reaktor, der auf den Energie-Bedarf einer Kleinstadt oder eines einzelnen Stahlwerks zugeschnitten werden kann. Er steht in Kontakt mit den Chinesen.

Xu Hongjie, der Direktor des Shanghai Project, sagte, das US-Energy Department habe sich für die chinesischen Pläne interessiert, und man arbeite an einem Abkommen über die „Zusammenarbeit“. Interesse hätten auch die Russen, Inder, und Norweger gezeigt, die über große Thorium Vorräte verfügen. Auch die Japaner und die Britten seien interessiert.

“Auf China muss man achten!” sagte Baroness Bryony Worthington, eine frühere Aktivistin der radikal-grünen Friends of the Earth und jetzige Vorsitzende des Ausschusses „on Thorium Energy“ im UK-Parlament bei ihrem Besuch zusammen mit einem Team des Britischen National Nuclear Laboratory im Shanghai Projekt, „Sie machen sich wirklich ans Werk und haben talentierte Forscher. Sie können einen gewaltigen Durchbruch schaffen“.

Man kann das, für einen neuen Technologiewettlauf halten. Dabei ist es unerheblich, wer schließlich den Durchbruch schafft. Der Versorgung der Menschen wäre damit gedient. Daran wird die senile deutsche Elite Gott sei Dank nichts ändern können. Allerdings hatten schon die Hauptspieler in der Kernenergie-Industrie ein großes Interesse daran, die Entwicklung des Thorium-Reaktors in Deutschland zu verhindern, weil sie um die Gewinne aus ihren enormen Investitionen in die veraltete Kerntechnik fürchteten. Schließlich ist der Kugelhaufenreaktor auch nicht an den „Grünen“ gescheitert, sondern an Siemens und den Verfechtern des Schnellen Brüters (Häfele), für die die SPD Nordrhein Westfalens nur die Kohlen aus dem Feuer holen durfte, um die KE-Verfechter dann selbst dort hineinzustoßen.

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»Länder von der Landkarte ausradieren«: Wer macht eigentlich Länder zu »gescheiterten Staaten«?

Prof. Michel Chossudovsky

 

Washington ist dabei, eine lange Liste von Ländern abzuarbeiten, die zerschlagen werden sollen. Wer »radiert nun eigentlich Länder von der Landkarte aus«? Der Iran oder die Vereinigten Staaten?

 

Über die ganze Welt hinweg hat sich ein gefährliches Gerücht verbreitet, das katastrophale Folgen haben könnte. Der iranische Präsident soll, einer Legende nach, gedroht haben, Israel zu zerstören oder, um das falsche Zitat wiederzugeben, ›Israel müsse von der Landkarte getilgt werden‹. Entgegen der landläufigen Meinung ist diese Äußerung niemals gefallen.«

(Arash Norouzi,»Wiped off  The Map: The Rumor of the Century«, Januar 2007)

 

»Die USA haben seit August 1944 etwa 44 Länder auf der ganzen Welt direkt oder indirekt angegriffen, viele davon sogar mehrmals. Mit diesen Militäraktionen wollte man jeweils einen ›Regimewechsel‹ herbeiführen. Begriffe wie ›Menschenrechte‹ oder ›Demokratie‹ wurden ausnahmslos dabei nur vorgeschoben, um einseitige und illegale Handlungen zu rechtfertigen.«

(Professor Eric Waddell, »The United States’ Global Military Crusade (1945- )«, in: Global Research, Februar 2007

 

 

»›Dies ist ein Memorandum [des Pentagon], in dem dargelegt wird, auf welche Weise wir sieben Länder in fünf Jahren ausschalten wollen – zuerst den Irak, und dann Syrien, den Libanon, Libyen, Somalia, den Sudan und schließlich am Ende den Iran.‹ Ich fragte: ›Ist es als geheim eingestuft?‹ ›Ja, Sir‹, lautete seine Antwort. ›Dann zeigen Sie es mir nicht.‹«

General Wesley Clark, in: Democracy Now, 2. März 2007)

 

In der Zeit, die euphemistisch als »Nachkriegszeit« bezeichnet wird und den Zeitraum von 1945 bis zur Gegenwart umfasst, haben die USA direkt oder indirekt mehr als 40 Länder angegriffen.

 

Die Prinzipien der amerikanischen Außenpolitik gründen sich angeblich auf die »Verbreitung demokratischer Verhältnisse«, demgegenüber hat das ständige Eingreifen der USA mit militärischen Mitteln oder über verdeckte Operationen zur offenen Destabilisierung und Aufspaltung souveräner Nationen geführt.

 

Die Zerstörung ganzer Länder gehört zur imperialen amerikanischen Politik und zielt letztlich auf eine globale Vormachtstellung ab. Ferner verfügen die USA offiziellen Quellen zufolge über insgesamt 737 Militärstützpunkte im Ausland. (Stand: 2005.)

 

Der Begriff des »gescheiterten Staates«

Das National Intelligence Council (NIC) mit Sitz in Washington hat in seinem Bericht über »Globale Entwicklungstrends« vom Dezember 2012 »vorhergesagt«, 15 Länder in Afrika, Asien und der Nahmittelostregion würden sich bis zum Jahr 2030 aufgrund ihres »Konfliktpotenzials und ihrer Umweltschäden« zu »gescheiterten Staaten« entwickeln. Zu diesen Ländern, die in dem NIC-Bericht 2012 aufgeführt werden, gehören u.a. Afghanistan, Pakistan, Bangladesch,
Das Szenario eines Dritten Weltkriegs Michel Chossudovsky Die geheimen Pläne des Pentagons zur Errichtung einer Neuen Weltordnung Ein Dritter Weltkrieg ist kein hypothetisches Denkspiel mehr. Die USA und ihre NATO-Verbündeten bereiten sich darauf vor, einen Atomkrieg sowohl gegen den Iran als auch gegen Nordkorea zu führen. Die Folgen wären verheerend. Dieses militärische Abenteuer gefährdet die Zukunft der Menschheit. Die Verheerungen, die sich aus dem Einsatz »neuer Technologien« und modernster Waffensysteme in einem Dritten Weltkrieg ergäben, übersteigen jedes menschliche Vorstellungsvermögen.Die Massenvernichtungswaffen der USA und der NATO werden als »friedenschaffende und -erhaltende Werkzeuge« dargestellt. Die amerikanischen Mini-Atombomben, verharmlosend als »Mini-Nukes« bezeichnet (mit einer Sprengkraft bis zum Sechsfachen der HiroshimaBombe) werden als »humanitäre Bomben« dargestellt.Ein Atomkrieg ist zu einem viele Milliarden Dollar schweren Geschäft geworden, dessen Gewinne in die Taschen der Geschäftspartner des Pentagons fließen. Es droht die Gefahr einer »Privatisierung des Atomkriegs«.Die weltweiten militärischen Absichten des Pentagons zielen auf die Weltherrschaft ab. Schon jetzt werden die Streitkräfte der USA und der NATO in verschiedenen Regionen der Welt gleichzeitig eingesetzt.Der Desinformationskampagne der Massenmedien kommt eine entscheidende Bedeutung beim Verständnis des Kriegskonzeptes zu. Die Öffentlichkeit wird manipuliert und in die Irre geführt.Dieses Buch liefert wichtige Hintergrundinformationen. Es will die Kriegstreiberei stoppen und die Kriegsverbrecher in hohen Ämtern sowie die einflussreichen und mächtigen Lobbygruppen, die sie unterstützen, zur Rechenschaft ziehen.Aus dem Inhalt:    Die Gefahren eines Nuklearkriegs: Geheimtreffen im Hauptquartier des  US Strategic Command    Die Privatisierung des Atomkriegs: Das Pentagon und amerikanische Rüstungskonzerne schaffen die Voraussetzungen dazu    Die Pläne des US Strategic Command für einen Luftangriff auf den Iran    Israels konventionelles und atomares Waffenarsenal    Weltweite Kriegführung: Die Rolle des US Strategic Command    Die Globalisierung und Eroberung der weltweiten Energiereserven    Die Vorbereitungen auf einen Dritten Weltkrieg    Manipulation und Desinformation durch die Medien    Der militärische Fahrplan: »Erst der Irak, dann der Iran«    Simulationsszenarien eines weltweiten Kriegs: die Kriegsspiele Vigilant Shield 07    Der Iran im Visier taktischer Atomwaffen    »Die Mutter aller Bomben« (MOAB) soll gegen den Iran eingesetzt werden    Kriegstreiberei, der Kriegskurs und die Aufdeckung der Lügen»In einer Welt, in der künstlich herbeigeführte, präemptive oder - moderner ausgedrückt - >humanitäre< Aggressionskriege zur Regel geworden sind, könnte dieses fesselnde Buch dazu beitragen, uns alle endlich wachzurütteln.« Denis Halliday, langjähriger Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und Humanitärer Koordinator im Irak Gebunden, 160 Seiten
der Tschad, Niger, Nigeria, Mali, Kenia, Burundi, Äthiopien, Ruanda, Somalia, die Demokratische Republik Kongo, Malawi, Haiti und der Jemen (Seite 39).

 

In einem früheren Bericht aus dem Jahr 2005, der zu Beginn der zweiten Amtszeit Präsident George W. Bushs veröffentlicht wurde, war das NIC davon ausgegangen, Pakistan werde sich bis 2015 ebenfalls zu einem »gescheiterten Staat« entwickeln, da es »unter bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen, einer massiven Radikalisierung der islamischen Bevölkerung und dem Kampf um die Kontrolle der Atomwaffen zu leiden hat«. Pakistan wurde damals mit Jugoslawien verglichen, das nach einem Jahrzehnt andauernder und von den USA und der NATO unterstützter »Bürgerkriege« in sieben Staatsgebilde auseinandergefallen war.

 

Das NIC sah für Pakistan ein Schicksal »ähnlich dem Jugoslawiens« voraus, da das Land »von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, blutigen Konflikten und Rivalitäten zwischen den Provinzen  zerrüttet« werde (Energy Compass, 2. März 2005).

 

In dem Bericht werden »gescheiterte Staaten« als »sichere Zufluchtsorte für politische und religiöse Extremisten« bezeichnet (Seite 143), aber es findet sich dort kein Hinweis auf die Tatsache, dass die USA und ihre Verbündeten seit den 1970er Jahren extremistische religiöse Organisationen und Gruppen verdeckt unterstützt haben, um souveräne, weltlich geprägte Länder zu destabilisieren. Sowohl Pakistan als auch Afghanistan zählten in den 1970er Jahren zu den weltlich geprägten Staaten.

 

Der Status eines »gescheiterten Staates« nach jugoslawischem oder somalischem Muster ist nicht die Folge interner gesellschaftlicher Konflikte und Spaltungen, sondern ein strategisches Ziel, das über verdeckte Operationen oder militärisches Eingreifen erreicht wird.

 

Die gemeinnützige Organisation Fund for Peace mit Sitz in Washington, die es als ihre Aufgabe sieht, »durch Forschungen einen Zustand nachhaltiger Sicherheit« zu befördern, veröffentlicht alljährlich auf der Grundlage von Risikoeinschätzungen einen so genannten »Failed States Index«. Dort werden 33 Länder (einschließlich der Kategorien »hohe Gefährdung« und »Gefährdung«) als »gescheiterte Staaten« aufgelistet. Aus Sicht des Fund for Peace sind die »gescheiterten Staaten« auch »Ziele und Anlaufstellen für mit al-Qaida
Der Aufstieg des Vierten Reiches Jim Marrs Schaffen Geheimgesellschaften in den USA eine nationalsozialistische Neue Weltordnung?Das Naziregime endete nicht mit dem Tod Adolf Hitlers. Im Gegenteil: Der Faschismus passte sich nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen Verhältnissen an. Hier ist die unglaubliche Geschichte des Aufstiegs des Vierten Reiches.Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Zeitgeschichte zu wissen glaubten. Vergessen Sie die offiziellen Geschichtsbücher und schalten Sie die von der Hochfinanz gesteuerten Massenmedien ab. Und, was auch immer Sie tun, glauben Sie auf keinen Fall etwas von dem, was die Regierungen Ihnen erzählen.Der Aufstieg des Vierten Reiches enthüllt die Wahrheit über die Macht in den USA. In diesem explosiven neuen Buch berichtet der legendäre Autor des Bestsellers Heimliche Herrscher über die reale Möglichkeit, dass die Vereinigten Staaten zu einem Vierten Reich mutieren könnten und die Ideologie übernehmen, von der die meisten Menschen glauben, dass sie vor mehr als 60 Jahren besiegt worden sei.Diese Möglichkeit mag jenen als absurd erscheinen, die nicht in der Lage sind, die Lügen, Halbwahrheiten und Verzerrungen zu durchschauen, mit denen uns die Medien Tag für Tag für dumm verkaufen – jene Medien, die sich im Besitz derselben Familien und Großkonzerne befinden, die vor dem Zweiten Weltkrieg die Nazis tatkräftig unterstützten. Wie Jim Marrs überzeugend nachweist, ist der Nationalsozialismus niemals untergegangen. Seine Ideologie und Philosophie sind quicklebendig und in den heutigen USA sehr aktiv. Unglücklicherweise wissen die meisten Menschen nichts von den Verbindungen zwischen Geheimgesellschaften und den Großkonzernen, zwischen dem Militär und den gewählten Vertretern des Volkes.Eine globale Elite arbeitet hart für die Verwirklichung der Neuen Weltordnung. Ihre Ideologie geht davon aus, dass der Zweck die Mittel heiligt. Mittel, zu denen völkerrechtswidrige Angriffskriege und die Einschränkung der individuellen Freiheits- und Bürgerrechte gehören.Jim Marrs legt fundierte Beweise vor, dass während der letzten 60 Jahre intensive Bemühungen unternommen wurden, in den Vereinigten Staaten eine neue Form von Nationalsozialismus zu etablieren – ein Viertes Reich.Der Nationalsozialismus ist nie untergegangen. Er wurde in den USA wiedergeboren – und er ist dabei die Macht zu übernehmen! gebunden, 432 Seiten
verbundene Terroristen«.

 

»Die jährliche Einstufung von Ländern durch den Fund for Peace/Foreign Policy aufgrund von Warnzeichen für ein Scheitern oder einen durch hohe Instabilität gekennzeichneten Zustand erfolgte parallel zu einer wachsenden internationalen Sorge, mit al-Qaida verbundene Extremisten seien dabei, im Norden Malis eine halbstaatliche Zufluchtsstätte für eine Ausweitung des Dschihad zu errichten.«

 

Es erübrigt sich der Hinweis darauf, dass die Geschichte al-Qaidas als Aktivposten des amerikanischen Geheimdienstes und ihre Funktion, in der Nahmittelostregion, in Zentralasien und im Afrika südlich der Sahara fraktionelle Spaltungen und Instabilität zu schüren, mit keinem Wort erwähnt werden. Die Aktivitäten der Al-Qaida-Einheiten, die ihren »heiligen Krieg« in den meisten dieser Länder führen, sind integraler Bestandteil der infamen, verdeckten geheimdienstlichen Agenda.

 

Eine Bedrohung für die USA: »schwächere« und »gescheiterte Staaten«

In einer verqueren Denkweise bedrohen nach Ansicht des amerikanischen Kongresses, »schwächere und gescheiterte Staaten« die Sicherheit der USA. Zu diesen »Gefährdungsmomenten« gehören »verschiedenartige Bedrohungen, die von Staaten ausgehen, die jeweils unterschiedlich als schwach, instabil, verwundbar, vor dem Scheitern stehend, unsicher, gescheitert, in einer Krise steckend und zusammengebrochen« bezeichnet werden.

»Als die Ära des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre ihrem Ende entgegenging, befürchteten die Analysten, jetzt könnte sich eine weltweite Sicherheitslage entwickeln, in der schwache und gescheiterte Staaten zu willfährigen Handlangern für die länderübergreifende organisierte Kriminalität, zu Durchgangsländern für die Weiterverbreitung von Atomwaffen und zu Krisenzonen werden könnten, in denen jederzeit Bürgerkriege und humanitäre Katastrophen möglich wären. Mit den Anschlägen al-Qaidas auf die USA vom 11. September 2001, die Osama bin Laden von den sicheren Zufluchtsorten aus, die Afghanistan bot, organisierte und steuerte, wurde diese potenzielle Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA, die von schwachen und gescheiterten Staaten ausging, schlagartig offensichtlich. Die Ereignisse dieses 11. September 2001 veranlassten Präsident George W. Bush dazu, in der U.S. National Security Strategy 2002 zu behaupten, ›schwache  Staaten, wie etwa Afghanistan, könnten eine ebenso starke Bedrohung unserer nationalen Interessen wie starke Staaten darstellen‹«. (Weak and Failing States: Evolving Security, Threats and U.S. Policy, CRS Report for the US Congress, Washington, 2008)

Auch in diesem Bericht wird geflissentlich jeder Hinweis darauf vermieden, dass diese »Krisenzonen des organisierten Verbrechens und bürgerkriegsähnlicher Konflikte« die Folge verdeckter Operationen amerikanischer Geheimdienste waren.

 

Es ist vielfach dokumentiert, dass die afghanische Rauschgiftwirtschaft, die mehr als 90 Prozent des Weltheroins produziert, eng mit vielen Milliarden Dollar umfassenden Geldwäscheoperationen verwoben ist, an denen große Finanzinstitutionen beteiligt sind.

 

Der Drogenexport aus Afghanistan wird von der CIA und den Besatzungstruppen der USA und der NATO geschützt.

 

Syrien wird ebenfalls als »gescheiterter Staat« eingestuft

Die Gräueltaten der von den USA und der NATO unterstützten Freien Syrischen Armee (FSA) an der syrischen Bevölkerung begünstigen die Entstehung bewaffneter Konflikte aufgrund religiöser Rivalitäten. Dieser religiöse Extremismus begünstigt wiederum ein Auseinanderbrechen Syriens als Nationalstaat und die Entmachtung der Zentralregierung in Damaskus.

 

Die Außenpolitik Washingtons zielt darauf ab, Syrien in einen, wie es das NIC nennt, »gescheiterten Staat« zu verwandeln. Ein Regimewechsel würde bedeuten, eine Zentralregierung
Breaking the Silence Der Terror gegen die palästinensische Bevölkerung Israelische Soldatechen ihr Schweigen. Ihre Augenzeugenberichte enthen brüllen die Realität ihrer Einsätze, bei denen sie nachts durch die Dörfer des Westjordanlands patrouillieren. Sie halten die Bevölkerung mit Blendgranaten vom Schlafen ab, verschaffen sich Zutritt zu Häusern, bestehlen die Bewohner und verwüsten die Räume. Sie führen Menschen in Handschellen ab und misshandeln sie. Sie berichten, dass Palästinenser als menschliche Schutzschilder missbraucht und in Einzelfällen unbewaffnete Zivilisten erschossen werden.Der Name »Israelische Verteidigungsarmee« suggeriert, ihre primäre Aufgabe sei die Verteidigung des Landes und die Verhinderung von Terroranschlägen. Was die israelischen Soldaten hier in 146 Zeugenaussagen zu militärischen Einsatzprinzipien zwischen 2000 und 2010 berichten, lässt jedoch einen ganz anderen Schluss zu. Die lebendigen und detailreichen O-Töne der Soldaten belegen: Tatsächlich hat die Armeepolitik dazu geführt, die Übernahme des palästinensischen Landes zu beschleunigen, das normale soziale und politische Leben dort zu lähmen und die palästinensische Unabhängigkeit zu verhindern.»Wenn du als Soldat einen Schritt in die besetzten Gebiete machst, dann ist das, als ob du deine Moral in den Reißwolf wirfst - nach einer Minute ist nichts mehr davon übrig.«Jehuda Schaul - Ex-Soldat der israelischen Armee und Gründer von Breaking the SilenceGebunden, 410 Seiten, zahlreiche Abbildungen
aufrecht zu erhalten – nur eben eine andere. Im Zuge der Entfaltung der Krise in Syrien änderte sich aber die Stoßrichtung. Es geht nun nicht länger um einen Regimewechsel, sondern man will die Zerschlagung und Aufspaltung Syriens als Nationalstaat.

 

Die USA, die NATO und Israel wollen das Land in drei schwache »Staaten« aufteilen. In neuesten Medienberichten heißt es, sollte sich Baschar al-Assad weigern, abzutreten, drohe Syrien ein ähnliches Schicksal als »gescheiterter Staat« wie Somalia.

In der israelischen Presse wurde als ein mögliches Szenario die Bildung separater und »unabhängiger« sunnitischer, alawitisch-schiitischer, kurdischer und drusischer Staaten genannt. Generalmajor Yair Golan von den israelischen Streitkräften sagte dazu: »In Syrien herrscht ein Bürgerkrieg, an dessen Ende ein ›gescheiterter Staat‹ stehen könnte. Davon würde der Terrorismus profitieren.« Die israelische Armee untersuche derzeit, »wie und mit welchem Ergebnis Syrien möglicherweise auseinanderbrechen könnte« (Reuters, 3. Mai 2012).

Im November deutete der Friedensunterhändler der Vereinten Nationen, Lakhdar Brahimi, an, Syrien könne sich »zu einem ›neuen Somalia‹ entwickeln« und warnte »vor einer Entwicklung, in der Kriegsherren und Milizen die Lücke füllen, die von einem zusammenbrechenden Staatswesen gerissen wird« (Reuters, 22. November 2012):

»Aber ich befürchte noch Schlimmeres… den Zusammenbruch des Staates und dann die Entwicklung Syriens zu einem neuen Somalia … meiner Meinung nach wird diesem Problem nicht ausreichend entgegengewirkt, die Gefahr besteht weniger in einer Teilung als darin, dass sich Syrien in ein neues Somalia verwandelt: der Zusammenbruch staatlicher Strukturen und als Folge das Auftauchen von Kriegsherren, Milizen und anderen bewaffneten Gruppen.« (Ebenda)

Der UN-Sondergesandte verschweigt, dass das Auseinanderbrechen Somalias beabsichtigt war
Kriegsversprechen II Frank Höfer Terrormanagement im 21. Jahrhundert Für Millionen von Menschen ist es eine Tatsache, dass die Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington von westlichen Geheimdiensten inszeniert wurden. Selbst die Mainstreammedien verteidigen die offizielle Version nicht länger und ignorieren das Thema stattdessen.Das Misstrauen der Bevölkerung in die westlichen Regierungen wächst angesichts der Tatsache, dass die von den USA und der NATO geführten Angriffskriege weiterhin mit solchen Operationen »Unter falscher Flagge« begründet werden. Jeder Widerstand aus den westlichen Bevölkerungen selbst wird mit immer schärferen innenpolitischen Gesetzen unterbunden. Im Kern ging es nach dem Zerfall der Sowjetunion darum, die Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert zu sichern, und das ist auch heute noch die entscheidende Frage. Dazu wurden völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen geführt, und für Syrien und Iran plant man derzeit ebenfalls großangelegte Militärinterventionen.Der Film Kriegsversprechen II wirft einen Blick auf die geostrategischen Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 1990er-Jahre und stellt erschreckende Parallelen zur Gegenwart fest.DVD, ca. 270 Min.
und zu einer verdeckten amerikanischen militärischen und geheimdienstlichen Agenda gehörte, die sich nun auch gegen verschiedene andere Länder im Mittleren Osten, in Afrika und Asien richtet, die als »gescheiterte Staaten« angesehen werden.

 

Aber die zentrale Frage lautet doch: Wer sorgt eigentlich dafür, dass diese Staaten »scheitern«? Wer will sie »ausschalten«?

 

Die geplante Zerschlagung Syriens als souveräner Staat ist Teil einer abgestimmten regionalen und militärischen Agenda, die den Libanon, den Iran und Pakistan einschließt.

 

Angesichts der »Prognosen« des NIC ist damit zu rechnen, dass die Zerschlagung Pakistans im Verlauf der kommenden drei Jahre in Angriff genommen wird.

(279)

Hier eine Szene aus der TV-Serie “The Newsroom” des Oscarpreisträger Aaron Sorkin, welche die Wahrheit über den Zustand von Amerika beschreibt. Die Serie zeigt den Alltag der Nachrichtenredaktion eines fiktiven Kabelsenders.

Ein junge Frau aus dem Publikum fragt das Expertenteam auf der Bühne: “Können Sie erklären warum die USA das grossartigste Land der Welt ist?” Darauf bekommt sie eine Antwort die nicht die üblichen Propagandalügen beinhaltet, sondern die Wahrheit beschreibt:

Wir sind nicht dass grossartigste Land der Welt, das ist meine Antwort. Wir sind 7. in der Alphabetisierung, 27. in der Mathematik, 22. in der Wissenschaft, 49. in der Lebenserwartung, 178. in der Kindersterblichkeit, 3. im Durchschnittseinkommen, 4. in der Arbeitsbevölkerung und 4. bei den Exporten.

Wir führen die Welt nur in drei Kategorien an. In der Anzahl Menschen die in Gefängnissen sitzen, in der Anzahl Leuten die glauben Engel gibt es wirklich und in den Verteidigungsausgaben, wo mir mehr ausgeben als die nächsten 27 Länder zusammen, davon sind 25 unsere Alliierten.

Wenn sie fragen, was macht uns zum grossartigsten Land der Welt, dann hab ich keine verdammte Ahnung von was sie reden. Wegen dem Yosemite Nationalpark?

Es war einmal so. Wir standen für das was richtig war. Wir kämpften für Gerechtigkeit. Wir verabschiedeten Gesetze aus moralischen Gründen. Wir kämpften gegen die Armut und nicht gegen die Armen. Wir opferten uns und kümmerten uns um unsere Nachbarn. Wir machten das was wir sagten. Wir haben nicht damit geprahlt.

Wir haben tolle Sachen auf den modernsten technologischen Errungenschaften gebaut. Wir haben den Weltraum erforscht. Wir besiegten Krankheiten. Wir förderten der Welt besten Künstler und wir hatten mal der Welt beste Wirtschaft. Wir haben nach den Sternen gegriffen und handelten wie Männer. Wir strebten nach Intelligenz und haben sie nicht belächelt. Wir waren nicht so voller Angst wie jetzt.

Wir waren das alles und haben das alles gemacht weil wir informiert waren. Durch grossartige Menschen die wir verehrt haben. Der erste Schritt ein Problem zu lösen ist zu erkennen es gibt eins. Amerika ist nicht mehr das grossartigste Land der Welt. Genug gesagt?

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