Um zu beweisen, die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU ist tatsächlich ein Witz und eine Farce, hat das verbrecherische Regime in Brüssel keine drei Tage nach der Ehrung den Wirtschaftskrieg gegen den Iran verschärft und die Sanktionen ausgeweitet. Das ist ja so friedlich! Gleichzeitig hat die EU den Satellitenbetreiber Eutelsat angewiesen, 19 iranische TV- und Radio-Programme abzuschalten, unter anderem auch Press-TV. Das ist ja so freiheitlich!

Bundessauminister Guido Westerwelle begründete die Entscheidung mit dem mangelnden Kooperationswillen der Führung in Teheran. Nicht nur will die “friedliche” EU den Krieg gegen den Iran auf wirtschaftlicher Ebene erhebliche verschärfen, sondern die ach so “demokratische” und “freiheitliche” EU zensiert die iranischen Medien, denn die EU-Bürger dürfen keine “schädlichen” Informationen erhalten und müssen davor beschützt werden.

Weil die Gespräche bislang nicht ausreichende substanzielle Fortschritte gebracht haben, werden wir die Sanktionen verschärfen müssen“, sagte die Schwesterwelle in Luxemburg. “Iran spielt auf Zeit“, fügte er hinzu. Das Land habe “selbstverständlich das Recht, Atomkraft für zivile Energiegewinnung zu nutzen“, betonte er. “Aber Iran hat selbstverständlich auch die Pflicht, auf jede Form einer atomaren Bewaffnung zu verzichten.

Diese wiederholten und ständigen Unterstellungen über ein angebliches iranisches Atomprogramm einerseits und die Doppelmoral, was das zionistische Gebilde betrifft auf der anderen Seite, das Atomwaffen tatsächlich hat und nicht kooperiert, ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Man muss sich fragen, wer hat diesen Politikern ins Gehirn geschissen und total unter Kontrolle, um so realitätsfremde Entscheidungen zu treffen, die völlig auf falschen Annahmen und Lügen beruhen. Ach ich weiss wer, jemand dessen Namen nicht genannt werden darf.

Auf das Ölembargo folgt jetzt auch ein Importverbot von Erdgas aus Iran. Zu den Strafmassnahmen gehören auch Geschäftsverbote gegen 34 Unternehmen, die Verbindungen zur Regierung in Teheran unterhalten. Ausserdem wurde der iranische Energieminister mit einem Einreiseverbot belegt. Obendrein sind Exporte bestimmter Metalle fortan verboten, gleiches gilt für Software für die Schiffsindustrie. Europäische Firmen dürfen auch keine Öltanker mehr an den Iran liefern oder verleihen, EU-Regierungen keine kurzfristigen Exportkredite mehr erteilen.

Ist ja ganz schön blöd von der EU, denn diese Sanktionen treffen nur die eigene Wirtschaft und sind ein Schuss ins Knie. Das beste Beispiel dafür sind die Probleme des französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroën, der Werke schliessen und Arbeiter entlassen muss. Warum? Weil der Autokonzern wegen der Sanktionen ihren besten Kunden verloren hat, der 20 Prozent des Umsatzes beschärte. Dafür liefern die Chinesen und Koreaner ihre Autos in den Iran. Die Medien berichten natürlich nicht über den wahren Grund für die Krise bei PSA und warum die Arbeitslosigkeit in Frankreich deswegen steigt.

Präsident Mahmoud Ahmadinejad reagierte bereits auf die verschärften Sanktionen und forderte die iranischen Bürger auf, einheimische Produkte zu kaufen und auf ausländische Autos und andere Luxusgüter zu verzichten. Zudem will man die Importe drosseln, um den Sanktionen entgegenzuwirken. Nach aussen hin gibt man sich aber weiterhin sehr selbstbewusst. Aussenminister Ali Akbar Salehi meinte in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku gegenüber Journalisten, dass “die westlichen Sanktionen keinen länger andauernden Effekt auf die iranische Wirtschaft hätten.

Bin ja gespannt, wen der Westen als nächsten Buhmann mit Dreck bewirft und falsche Aussagen unterjubelt, da die Amtszeit von Ahmadinejad im Juni 2013 ausläuft und ein Nachfolger gewählt wird. Ist echt ein Problem, einen neuen Bösewicht aufbauen zu müssen, da ihnen der bisherige abhanden kommt, weil die Iraner ihr Wahlrecht ausüben. Wie undemokratisch!

Wir wissen, Meinungsfreiheit gilt ja nur so lange man das sagt was unsere Regierungen gut finden. Deshalb wurde die Firma Arqiva von Eutelsat wegen der EU-Sanktionen befohlen, die iranischen Satellitenprogramme von den Hot Bird Frequenzen zu entfernen. Betroffen davon sind Press TV, al-Alam, Jam-e-Jam 1 und 2, Sahar 1 und 2, Islamic Republic of Iran News Network, Quran TV und al-Kawthar auf Arabisch. Auch zahlreiche iranische Radiostationen werden abgeschaltet.

Bereits seit Monaten werden iranische Kanäle von Europa aus absichtlich gestört und auch iranische Webseiten verlangsamt oder ganz blockiert. Diese Massnahmen, die eher dem Vorgehen vom kommunistischen China entspricht, um die Informations- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken, zeigt wie die EU alles tut, um alternative Nachrichtensender zum Schweigen zu bringen.

Die Menschen in der EU dürfen nur einseitig durch ihr Medienmonopol informiert werden. Eutelsat SA beugt sich diesem Druck, ein klarer Verstoss gegen die eigenen Gesetze und gegen die UN-Menschenrechtcharta, von wegen “… es findet keine Zensur statt“.

Der Atomwaffensperrvertrag oder Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (englisch Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, NPT) ist ein internationaler Vertrag, der das Verbot der Verbreitung und die Verpflichtung zur Abrüstung von Kernwaffen sowie das Recht auf die „friedliche Nutzung“ der Kernenergie zum Gegenstand hat. Der NPT wurde mittlerweile von 190 Staaten unterzeichnet bzw. ratifiziert, einschliesslich dem Iran. Nur das zionistische Regime plus Indien, Nordkorea und Pakistan sind die einzigen, die nicht unterschrieben haben und keine Inspektoren der IAEA zulassen.

Das absurde ist deshalb, ständig den Iran als NPT-Unterzeichner zu bestrafen, der keine Atomwaffen hat und auch keine will, aber die anderen, die den NPT NICHT respektieren und Atomwaffen haben in Ruhe zu lassen, ja sogar zu belohnen. Aber dieses ständige Lüge, der Iran bastelt an einer Atombombe, ist nur eine erfundene Ausrede und alle wissen es.

Tatsächlich will man den Iran nur deshalb bestrafen und schlussendlich angreifen, weil es das einzige wirklich unabhängige Land der Welt ist, zufällig auch noch mit den zweitgrössten Öl- und Gasreserven der Welt, weil es sich dem Diktat der globalen Finanzelite nicht beugt, um sich ausplündern zu lassen.

In Wirklichkeit müsste es um das Atomwaffenprogramm Israels gehen:

1. Im Frühling hat Rose Gottemoeller, stellvertretender US-Aussenminister und Washingtons oberster Atomwaffenverhandler, Israel aufgefordert den Atomwaffensperrvertrag (NPT) zu unterzeichnen. Israel weigerte sich.

2. Die Vereinten Nationen verabschiedeten eine Resolution in der Israel aufgefordert wurde den NPT zu unterzeichnen und Inspektoren der IAEA zu erlauben. Israel weigerte sich.

3. Die IAEA forderte Israel auf den NPT zu unterzeichnen und ihre Inspektoren zuzulassen. Israel weigerte sich.

4. Im Gegensatz dazu ist der Iran Unterzeichner des NPT und erlaubt IAEA Inspektoren in alle Atomanlagen. Überall sind Videokameras installiert, die jede Tätigkeit in den Anlagen übertragen und aufzeichnen.

5. Die IAEA und ALLE 16 Geheimdienste der Vereinigten Staaten haben wiederholt bestätigt, der Iran baut keine und hat keine Atomwaffen.

6. Im Jahr 1986 hat der israelische Atomwissenschaftler Mordachai Vanunu Informationen und Fotos in die Öffentlichkeit gebracht die beweisen, Israel hat eine geheime Atomwaffenfabrik unter dem Reaktor in Dimona. Dafür sass er jahrelang im Gefängnis und jetzt sitzt er unter Hausarrest.

7. Israel hat auch behauptet, der Irak hätte ein Atomwaffenprogramm und bombardierte deswegen am 7. Juni 1981 ein Kraftwerk in Osirik. Nach der Invasion des Irak durch amerikanische Soldaten 2003, haben internationale Experten die Ruinen des Kraftwerks untersucht und keinen einzigen Beweis für ein Atomwaffenprogramm gefunden. Das heisst, Israel und der Westen log damals und sie lügen heute wieder.

8. Veröffentlichte Geheimdokumente beweisen, nicht nur besitzt Israel Atomwaffen, sondern sie haben sogar diese dem Apartheidregime in Südafrika zum Kauf angeboten. Tatsächlich wurde waffenfähiges Uran und 30 Gramm Tritium geliefert, genug für zwei Dutzend Atomsprengköpfe.

9. Am 22. September 1979 haben die optischen Sensoren des amerikanischen Vela-I-Satelliten im südlichen Atlantik zwei kurz aufeinander folgende Lichtblitze registrieren, wie sie nur von Atomwaffenexplosionen verursacht werden. Tage darauf haben verschiedene Wetterstationen in der Antarktis eine erhöhte Radioaktivität gemessen. Aufzeichnungen von Hydrophonen und seismische Messungen deuteten auf die Detonation eines nuklearen Gefechtskopfes mit einer Sprengkraft von etlichen Kilotonnen TNT, die auf Meereshöhe oder wenig darüber gezündet wurden. Vermutet wird, Südafrika und Israel führten einen Atomwaffentest durch.

10. Im Jahr 1965 haben israelische Geheimagenten 200 bis 600 Pfund waffenfähiges Uran aus Atomanlagen in den Vereinigten Staaten gestohlen. Das war der Grundstock für das eigene Atomwaffenprogramm, welches aus Norwegen und Frankreich massive technische Unterstützung erfuhr.

11. Niemand geringerer als die Jerusalem Post bestätigte, Israel hat ihre von Deutschland gelieferten U-Boote der Dolphin Klasse mit Atomsprengköpfen bewaffnete Marschflugkörper ausgerüstet. Als Günter Grass in einem Gedicht darauf hinwies, wurde er mit einer Flut von Beschimpfungen überschüttet und als Antisemit hingestellt.

Das einzige kriminelle Regime, welches ein Atomwaffenarsenal besitz, die Fähigkeit hat Atomsprengköpfe ins Ziel zu bringen und damit wirklich den Nahen Osten und die ganze Welt bedroht, ist Israel und nicht der Iran. Deswegen müssten logischerweise die Sanktionen gegen Israel gerichtet sein und nicht gegen den Iran.

Aber ich wiederhole, die Beschuldigungen, der Iran hat die Absicht Atomwaffen zu bauen und deshalb müssen Sanktionen verhängt oder sogar ein Angriffskrieg geführt werden, ist gar nicht die wahre Sorge des Westens. Wenn es wirklich den USA und der EU um die Atomwaffen und um Inspektionen ginge, dann müssten sie gegen die Nichtunterzeichner des NPT zuerst vorgehen, gegen Indien, Nordkorea, Pakistan und Israel. Tun sie aber nicht.

Es geht wieder nur um eine falsche Beschuldigung, damit sie einen verbrecherischen Krieg für einen “Regimewechsel” gegen den Iran führen können. Der Wirtschaftskrieg dauert schon seit über 30 Jahren und wird immer verschärfter geführt, wie jetzt wieder beschlossen. Der Schiesskrieg könnte jederzeit folgen … und wenn sie einen Grund mit einer inszenierten Aktion gegen sich selber provozieren müssen.

Damit wir uns nicht eine ausgewogene Meinung über den Iran und was in der Welt passiert bilden können, werden auch noch von der EU die iranischen TV- und Radioprogramme blockiert, dürfen wir nicht hören uns sehen. Der Beweis, die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU ist tatsächlich ein Witz und eine Farce und es handelt sich um die EUDSSR!

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Dee Ex – schlampe oder Star?

On October 15, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

DANKE + “Patriotische Grüße” an “Dee EX” von nohoearmy.wordpress.com oder http Zitat vom Ex-Bundespräsident Horst Köhler: “Liebe Landsleute, der Volksbund handelt für uns alle. Denn die sorgende Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt ist nicht allein ein privates Bedürfnis der Familien und der Freunde. Die sorgende Erinnerung geht unser ganzes Volk an und hilft ihm. Es sagt viel über uns aus, wie wir unsere Toten behandeln. Unsere Nation braucht das Gedenken auch, um die Erinnerung daran wach zu halten, welche Lehren wir Deutsche aus unserer Geschichte gezogen haben, und um diese Lehren weiter zu beherzigen.”
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EDINBURGH. Die Schotten sollen im Oktober 2014 über ihre Unabhängigkeit abstimmen dürfen. Darauf haben sich am Montag der schottische Regierungschef Alex Salmond und der britische Premierminister David Cameron geeinigt. An der Abstimmung dürfen erstmals auch 16- und 17jährige teilnehmen.

Dabei werden die Schotten jedoch nur für oder gegen die Unabhängigkeit ihres Landes stimmen können. Eine dritte Option, die einen erweiterten Autonomiestatus vorgesehen hätte, konnte die schottische Regionalregierung in den Verhandlungen mit London nicht durchsetzen.

Stimmung derzeit gegen Unabhängigkeit

Laut jüngsten Umfragen würden sich derzeit nur 28 Prozent der Schotten für eine vollständige Unabhängigkeit aussprechen, während 53 Prozent den Verbleib im Vereinigten Königreich befürworten.

Bei der Terminwahl konnte sich Salmond hingegen durchsetzen. Der britische Premierminister hatte auch angesichts der Umfragesituation auf einen früheren Termin schon im kommenden Jahr gedrängt.

Camerons Konservative Partei spricht sich ebenso wie die sozialdemokratische Arbeitspartei und die an der Koalitionsregierung beteiligten Liberaldemokraten für den Verbleib des Landes in der Union aus. Schottland verlor im Jahr 1707 seine Eigenständigkeit und ist seitdem Teil des Königreichs Großbritannien. (tb)

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BERLIN. Die Verbraucher in Deutschland erwartet im kommenden Jahr eine deutliche Erhöhung des Strompreises. Grund für den Anstieg ist die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien. Wie die vier Übertragungsnetzbetreiber am Montag bekanntgaben, steigt diese von derzeit 3,592 Cent pro Kilowattstunde um 47 Prozent auf 5,277 Cent.

Laut der Nachrichtenagentur dpa bedeutet dies für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden Mehrkosten von gut 60 Euro. Dessen Stromrechnung dürfte von derzeit etwa 155 auf 185 Euro steigen.

Betreiber erwarten steigende Ökostrom-Einspeisung

Die vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen in Deutschland haben den Auftrag, jährlich im Oktober in einer Prognose den erzeugten Ökostrom für das kommende Jahr zu ermitteln. Zudem sind sie für die Vergütung des eingespeisten Solar-, Wind- oder Biogasstroms an dessen Erzeuger zuständig.

Hauptgrund für die Erhöhung der Ökostromumlage ist eine von den Übertragungsnetzbetreibern erwartete „deutlich steigende Einspeisung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen bei gleichzeitig geringeren Vermarktungserlösen je Megawattstunde“. (krk)

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Leipzig: Linksextremisten drohen Polizei

On October 15, 2012, in Junge Freiheit, by admin

LEIPZIG. Nach Ausschreitungen im linken Leipziger Stadtteil Connewitz hat die linksxtremistische Szene mit weiterer Gewalt gedroht. Die Aktionen der Polizei würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es auf der linksradikalen Internetplattform Indymedia: „Auch ein Heer von Bullen ist machtlos gegen unsere Stadtguerilla Taktiken.“

Bereits in der Nacht zu Samstag hatten mutmaßlich linksextreme Täter ein Polizeigebäude mit Molotowcocktails beworfen, welche allerdings nicht explodierten. Auch Farbbeutel wurden geschmissen. Später zündeten laut Polizeiangaben etwa 25 Vermummte Müll und Blumenkübel an. Polizisten wurden mit Pflastersteinen beworfen und Autos in Brand gesetzt.

Drogenrazzia als Auslöser der Gewalt

 

Vorausgegangen war eine Razzia der Polizei in dem von zahlreichen Linksextremisten bewohnten Viertel, bei der die Beamten mehrere Kilogramm Rauschgift und Waffen beschlagnahmten. Vier Personen wurden festgenommen, von denen sich zwei mittlerweile wieder in Freiheit befinden. In der Vergangenheit war Connewitz wiederholt Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Linksextremisten und der Polizei gewesen.

Nach der Wiedervereinigung hatten sich zahlreiche Mitglieder der linksalternativen Szene in dem Vierteil einquartiert und Häuser besetzt. Die so genannten Connewitzer Krawallnächte sorgten damals deutschlandweit für Aufsehen. (tb)

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Brutaler Überfall schockiert Berlin

On October 15, 2012, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Der brutale Überfall auf einen jungen Vietnamesen in Berlin hat die Diskussion über die Sicherheit in der Hauptstadt neu entfacht. Polizei und Politik sprachen von einer gesungenen Hemmschwelle zur Gewalt, die nicht mehr akzeptierbar sei. Mediziner räumen dem Opfer mittlerweile keine Überlebenschancen mehr ein.

Der 20 Jahre alte Vietnamese hatte in der Nacht zu Sonntag den Geburtstag eines Freundes in einer Bar am Alexanderplatz gefeiert. Stark alkoholisiert verließ er den Club gegen vier Uhr morgens mit zwei 25 und 29 Jahre alten Bekannten. Da der junge Mann nach Angaben der Polizei kaum noch in der Lage war, zu gehen, setzten ihn seine beiden Freunde auf einen Stuhl vor einem geschlossenen Lokal, um ein Taxi zu rufen.

Ohne Vorwarnung nährte sich plötzlich ein Unbekannter dem Vietnamesen und riß ihm den Stuhl weg. Als dieser sich wieder aufrappeln wollte, erhielt er einen Faustschlag ins Gesicht und ging erneut zu Boden. Gleichzeitig wurde er von einem weiteren Täter massiv getreten, wobei der Vietnamese schwerste Kopfverletzungen erlitt.

Zeugen beschreiben Täter als Türken oder Araber

Als einer seiner beiden Freunde ihm zu Hilfe eilen wollte, wurde auch er von der mittlerweile auf sieben Personen angewachsenen Gruppe attackiert, die daraufhin unerkannt flüchtete. Zeugen beschrieben die Angreifer als „türkische oder arabische Männer“.

Den alarmierten Rettungskräften gelang es zwar, das leblose Opfer noch am Ort des Überfalls zu reanimieren, laut den Ärzten im Krankenhaus gibt es jedoch keine Hoffnung, daß er die den Angriff überlebt. Die Verletzungen seien zu schwer.

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Peter Trapp (CDU), zeigte sich von der Tat entsetzt. „Man sieht leider mehr und mehr, daß die Hemmschwelle zum Einsetzen von Gewalt drastisch sinkt“, sagte er nach einem Bericht der Berliner Morgenpost. Zudem forderte er die Justiz auf, durch Urteile deutlicher als bisher klarzumachen, daß so etwas nicht geduldet werde. Die Urteile müßen abschrecken.

Polizei spricht von gesamtgesellschaftlichen Problem

Der Geschäftsführer der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin, Klaus Eisenreich, sprach hingegen von einem gesamtgesellschaftlichen Problem. „Der Begriff Ordnung ist in Deutschland leider negativ belegt, man gilt als ordentlicher Mensch gleich als Spießer. Das macht sich auch in vielen Familien bemerkbar, oftmals findet Erziehung nicht mehr in dem Maße statt, wie es erforderlich wäre. Dazu gehört auch, den Kindern Gewaltlosigkeit zu vermitteln“, beklagte er gegenüber dem Blatt.

Die Menschen kümmerten sich nicht mehr umeinander. Dies führe dazu, daß die Hemmschwelle zur Gewalt sinke und nicht einmal mehr vor wehrlosen Opfern haltgemacht werde. (krk)

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