Sado Sathanas-Stahlgewitter.MP4

On October 14, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

live beim darkmoonfestival 2012
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Für mich sieht es aus, wie wenn die Farce die sich das Nobelpreis- komitee wieder erlaubt hat eher mit der Sorge um die Zukunft der EU begründet ist, als aus Gründen die sie angegeben haben, die Vergangenheit der 60 Jahre Frieden und Harmonie, was eh gelogen ist. Befürchtet das Gremium in Norwegen ein Auseinanderfallen der EU und gewaltsame Aufstände? Haben sie Angst, die Kräfte die eine Rückkehr zu nationaler Souveränität und Eigenständigkeit verlangen an Zulauf gewinnen? Jedenfalls haben die Menschen es satt ständig belogen zu werden und mit ihrer Verarmung den Preis für die Rettung der Bankster zahlen zu müssen.

Niederschlagung von Protest gegen die Sparmassnahmen in Spanien:

Ich meine, für die Millionen die seit Jahren protestieren, weil sie durch die verbrecherische Politik der Bankenrettung in Arbeitslosigkeit und Armut gelandet sind, ist die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU ein weiterer Schlag ins Gesicht. Speziell die Griechen sind mit der Auszeichnung völlig vor den Kopf gestossen. Einen inneren Frieden im Lande kennen sie schon lange nicht mehr. Merkel wurde deshalb bei ihrem merkwürdigen 6-stündigen Besuch in Athen entsprechend empfangen, weil die Demonstranten in Merkel, die auf strikte Haushaltsdisziplin pocht, die Hauptschuldige für den wirtschaftlichen Niedergang des Landes sehen.

Es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen und die Kanzlerin musste von 7’000 Polizisten beschützt werden. Da klingt es wie blanker Hon wenn Merkel bei einer Presskonferenz mit ihrem Amtskollegen Samaras sagte, ihr sei klar, dass den Menschen im Land vieles abverlangt werde. “Viele Griechen leiden,” sagte sie. Es sei jedoch schon ein grosser Teil des Weges zurückgelegt worden, “und dieser Weg wird sich für die Griechen lohnen“. Samaras zeiget auch sein wahres Gesicht in dem er sagte, die höchste Priorität habe in Griechenland nun die Konsolidierung des Haushalts. “Das griechische Volk blutet, aber es möchte in der Euro-Zone bleiben.

Merkel und Samaras geben zu, die Griechen leiden und sie bluten, wollen aber die strenge Sparpolitik noch verschärfen, damit es sich “lohnt“. Wie herzlos und kaltschnäuzig ist das denn? Dieses Verbrecherpack gaukelt den Griechen eine Utopie weiter unter der Zwangsjacke des Euros vor, die sie mit Gürtel enger schnallen und totalen Armut erreichen sollen. Nicht die Verursacher der Krise werden bestraft, sondern das gemeine Volk. Was haben sie am Schluss davon? Nichts, ausser das Griechenland von Brüssel zwangsverwaltet wird und keine souveräner Staat mehr ist.

Die Denkweise von Thorbjørn Jagland, Vorsitzender des Nobelkomitees, muss wohl sein, die EU zusammenhalten, koste es was es wolle. “Die Hauptbotschaft lautet, wir müssen realisieren was wir erreicht haben auf diesem Kontinent, und nicht den Kontinent wieder auseinanderfallen lassen.” Der Zusammenbruch der EU könnte zu einem Aufkommen des “Extremismus und Nationalismus” führen, was so viele “schlimmen Kriege” brachte, warnte er.

Da hat dieser Dummschwätzer wohl die wahre Geschichte des I. und II. Weltkrieg nicht mitbekommen. Die wurden nicht durch Extremismus und Nationalismus angefangen, sondern weil die westlichen Grossmächte Deutschland kleinhalten und im Endeffekt zerstören wollten. Ausserdem, der Krieg gegen Jugoslawien hat er auch vergessen, den die EU und NATO führte, und ein Auseinanderfallen in Einzelstaaten verursachte, was als NATO-Strategie der Balkanisierung nun bekannt ist.

Es wird keine Macht geduldet neben ihrer eigenen, die sich nicht unterwirft und Befehle befolgt. Deshalb musste auch Saddam Hussein und Gaddafi weg und jetzt ist Assad dran. Zu behaupten, die EU wird wegen 60 Jahre Frieden ausgezeichnet, ist eine Lüge, denn in allen Kriegen sind EU-Länder beteiligt. Es erfolgt auch ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung, ein Krieg um alle zu verarmen, schön verpackt als Austeritätspolitik bezeichnet, um die EU und den Euro zu retten.

Die Wahrheit ist, die Mehrheit der Europäer haben dieses künstliche Konstrukt satt, dass ihnen ohne sie zu fragen aufgezwungen wurde. Die Gehirnwäsche über die Vorteile funktioniert immer weniger. In den wenigen Ländern wo Volksabstimmungen stattfanden, gab es ein klares Nein zur EU, wurde aber von den Feinden der Demokratie in Brüssel und von den Euro-Turbos ignoriert. Das Resultat der politischen Zwangsunion und der Währungsunion, nur die Apparatschiks, die Geldelite und die Konzerne profitieren davon, während der Lebensstandard der Massen immer tiefer sinkt (Wettbewerbsfähigkeit) und ihr Mitspracherecht nicht mehr existiert (Demokratieabbau).

Das EU-Parlament ist eine kostspielige Versammlung von Marionetten, die sich am Futtertrog mästen, die nichts zu sagen haben. Die dürfen nicht mal mehr Gesetze einbringen, sondern nur noch abnicken. Regiert wird die EU von einem nicht gewählten Politbüro, das nur der Schattenmacht (Bilderberg) dient und von ihr ferngelenkt wird. Die Finanzoligarchen haben wie eine Krake überall ihr Tentakeln drinnen, die ganze Gesellschaft umklammert und saugen alle aus. Das perverse Finanzsystem bestimmt alles und mit den ständig steigenden Schulden und den Zins- und Zinseszinssystem werden alle versklavet.

Als Lösung wird noch mehr von dem was die Krise verursachte verlangt, mehr Schulden, mehr Entmündigung und mehr Macht nach Brüssel, als “mehr Europa” verkauft.

Aber vielleicht wachen die Leute endlich auf, dass dieser Weg für “mehr Europa” der falsche ist und “weniger Europa” besser wäre. Realisieren sie, egal wen oder was man wählt, immer die gleiche Politik betrieben wird? Das wir faktisch in einem Einparteinsystem leben und es nur verschiedene Ausgaben vom gleichen Produkt gibt, mit anderersfarbiger Etikette aber gleichem Inhalt?

War der Empfang von Merkel am vergangenen Freitag in Stuttgart ein Zeichen dafür? Eine Wahlkampfveranstaltung als Hilfe für den parteilosen OB-Kandidaten Sebastian Turner wurde von lauten Buhrufen, Pfiffen und Sprechchören übertönt. “Lügenpack, Lügenpack” wurde laut gerufen und Plakate mit der Botschaft “Frau Merkels Politik: Staatsstreich durch ESM und Fiskalpakt! Das Land zur Plünderung freigegeben! Nein, Danke!” hochgehalten.

Obwohl es von der Systempresse und den Behörden abgestritten wird, die Selbstanzündung vor dem Reichstag in Berlin am Samstag kann auch eine symbolische Protestaktion sein, so wie sie bereits mehrmals in Athen wegen der Not dort stattgefunden hat. Behauptet wird, es waren persönliche Gründe, warum sich ein 32-jähriger Berliner am Mittag vor dem Haupteingang des Reichstages sich mehrmals selber in die Brust stach, anschliessend mit Benzin übergoss und sich anzündete. Er starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Wenn es eine persönliche Verzweiflungstat war und kein Fanal, warum vor den Augen von Hunderten Zuschauern am Reichstag?

Den Menschen in der EU, speziell in den Südländern, geht es immer schlechter und die Not kommt immer näher. Da können die Politiker sich noch so oft selber mit Preisen auszeichnen und sich gegenseitig loben, die Nobel-Farce wird Europa nicht retten.

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Bei der Gelegenheit möchte ich auf den neuen Verein “Freunde des Grundgesetzes e.V.” hinweisen. Dieser Verein setzt sich für den Erhalt der derzeitigen Verfassungsordnung, sowie den Bestand der Bundesrepublik Deutschland und ihre souveräne Staatlichkeit ein. Ich bin der Meinung, so lange es keine vom deutschen Volk sich selbst gegeben Verfassung gibt, was die oberste Priorität eigentlich wäre, muss das Grundgesetz verteidigt werden, denn es wird ständig durch die Politiker in Berlin ausgehöhlt und demontiert und von den Rechtsorganen eben nicht verteidigt.

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Tatort Genf

On October 14, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Und wenn doch alles ganz anders war? Wenn Uwe Barschel von einem Killerkommando ermordet wurde, das den Auftrag hatte, es wie Selbstmord aussehen zu lassen? 1987 war das Publikum genauso empfänglich für diese These wie heute. Der Unterschied zur Gegenwart: Damals hätte es keine Tatort-Folge gegeben, die sich dem Mord an Barschel widmet. Die meinungsbildenden Medien hatten sich schnell auf die These vom Selbstmord Barschels festgelegt.

Vor 25 Jahren gab es kein Internet. Viele der Details über den bis heute rätselhaften Tod sind erst Jahre später ans Licht gekommen. Zuletzt durch Enthüllungsliteratur wie das Buch des zuständigen Staatsanwalts Heinrich Wille („Der Mord, der keiner sein durfte“).

Ein Spiel mit Verschwörungstheorien

So war es nur eine Frage der Zeit, wann sich der deutsche Film an das Thema wagt, nachdem die Barschel-Witwe 2010 in einer skurrilen RTL-Sendung mit ihrem toten Mann Kontakt aufgenommen hatte. Jetzt rollt also Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) den Fall noch einmal auf.

In erster Linie geht es um den Mord an dem Kieler Autor Dirk Sauerland. Dieser hatte eine geheime homosexuelle Beziehung mit dem Politiker Karl Martin von Treunau (Thomas Heinze), einer Mischung aus Guido Westerwelle und Ole von Beust. Doch dieser Mordfall rutscht in den Hintergrund, als Fotos auftauchen, die zeigen, daß Sauerland in Genf war, als Barschel ermordet wurde. Während Borowski erst nichts von den „ganzen Verschwörungstheorien“ hören mag, steigert sich Assistentin Sarah Brandt (hervorragend: Sibel Kekilli) in den alten Fall hinein.

Einer der besten Tatort-Krimis

Der Tatort, einer der besten Krimis seit langem, spielt mit diversen Verschwörungstheorien, auch mit den abseitigen. So taucht ein mysteriöser Professor auf, der erst Informationen liefert, dann aber plötzlich von der Bildfläche verschwindet.

Niemand weiß, was in Barschels Zimmer passiert ist. Auch die Filmemacher nicht. Der Schauspieler Axel Milberg etwa vermutete damals Mord, heute eher Selbstmord. Barschel könnte es so inszeniert haben, damit es aussieht wie Mord. Sicher ist er sich nicht. Aber deshalb ist das für ihn der Stoff, „aus dem Filme gemacht werden“.

Nachrichtendienste entziehen sich den Polizeiermittlungen

Der frühere Leitende Polizeidirektor Winfried Tabarelli, in den neunziger Jahren Chef der polizeilichen Ermittlungsgruppe Genf, gilt als einer der letzten prominenten Vertreter der Selbstmordtheorie. Er war Berater bei den Dreharbeiten. Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT äußert er große Skepsis, was alternative Theorien angeht. Allerdings räumt er auch ein: „Alles, was Nachrichtendienste machen und tun können, das entzieht sich größtenteils unserer Kenntnis.“

Die Deutschen werden mißtrauischer gegenüber Geheimdiensten, und das Fernsehen trägt dem Rechnung. Das war auch Zeit, zwei Jahrzehnte nach der spektakulären Aufdeckung vieler MfS-Umtriebe im Westen. Zehn Jahre nach den „wasserdichten Beweisen“ für irakische Massenvernichtungswaffen. Und ganz aktuell nach dem Bekanntwerden der Geheimdienstverstrickungen in das NSU-Komplott.

Der Film ermittelt weiter als die Polizei

Wer genau Barschel auf dem Gewissen haben könnte, bleibt unausgesprochen. Die Andeutungen ziehen sich jedoch durch das Drehbuch: Der BND konfisziert Akten des Mordopfers. Später verschwinden Dateien und Beweismaterial. Sarah Brandt schließlich liest demonstrativ das Enthüllungsbuch von Victor Ostrowski („Geheimakte Mossad“), in dem der Mord an Barschel als Aktion des israelischen Dienstes geschildert wird.

Der Chefaufklärer Tabarelli hat sich diese Mühe nie gemacht. „Ich habe dieses Buch nicht gelesen. Aber die Aussagen über die Ursachen zum Todesfall Barschel sind reine Spekulation“, sagt er. Insofern sind die Fernsehkommissare 2012 weiter als die echten Ermittler damals.

Tatort: Borowski und der Freie Fall, ARD, 14. Oktober 2012, 20.15 Uhr

 

JF 42/12

 

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