Erdogan will einen Krieg mit Syrien

On October 12, 2012, in Schall und Rauch, by admin

Als langer Beobachter des Unterschieds zwischen dem was Politiker sagen und was sie dann tun weiss ich, man muss immer vom Gegenteil ausgehen. Dafür gibt es hunderte Beispiele. Wenn also Erdoğan sagt, die Türkei will keinen Krieg mit Syrien, dann bin ich 100 Prozent sicher, genau das will er. Für mich ist auch klar, die Türkei wird den III. Weltkrieg auslösen, wenn türkische Soldaten in Syrien einmarschieren. Laut Hürriyet läuft die Planung für eine türkische Intervention in Syrien auf Hochtouren, in dem 250 Panzer, Artillerie-Einheiten sowie Kampf- flugzeuge an die Grenze verlegt wurden.

Das Blatt meldete am Freitag unter Berufung auf Militärkreise, die türkischen Militärplaner sind zu dem Schluss gekommen, dass sich die relativ flache Gegend um die Stadt Akcakale gut für einen Panzerangriff eignen würde. In diesem Grenzgebiet geht es seit acht Tagen sowieso schon heiss her, in dem von der Türkei aus ständig auf Syrien geschossen wird, mit der Ausrede, es gehen um Vergeltung. Laut Hürriyet sehen die Überlegungen vor, einen Panzereinsatz durch Luftangriffe auf syrische Stellungen vorzubereiten.

Hürriyet schreibt weiter, an der Grenze werden inzwischen Stellungen für die türkischen Truppen ausgehoben. Auch die Zahl der Artillerie-Einheiten sowie der Kampfflugzeuge in der Grenzgegend sei erheblich aufgestockt worden. Die Zeitung zitierte einen ungenannten Militärvertreter mit den Worten, Ziel einer möglichen Intervention wäre es, die syrische Seite der Grenze unter türkische Kontrolle zu bringen, also eine Invasion und Besetzung von syrischem Staatsgebiet.

Dabei weiss Erdoğan ganz genau, die Türkei wird nicht von Syrien angegriffen und die türkische Öffentlichkeit weiss es auch. Der Typ lügt ständig über eine syrische Bedrohung, genau wie er darüber lügt, es gab Waffen auf der syrischen Linienmaschine die er kapern lies. Es geht um die militärische Hilfe für die sogenannte Freie Syrische Armee, um Assad zu stürzen und die Macht zu übernehmen. Der Name für diese Terrorgruppe ist auch eine Lüge, denn sie ist weder frei, noch syrisch noch eine Armee, sondern eine Bande von blutrünstigen Massenmördern.

Die Granaten aus Syrien stammen ganz sicher von den Terroristen, denn die syrische Armee hat die Kontrolle über das Grenzgebiet verloren. Wie kann die türkische Regierung deshalb behaupten, die Türkei wird von Syrien angegriffen? Erdoğan lügt ständig wie gedruckt, denn die Terroristen kommen aus der Türkei und die Waffen auch. Das heisst, die Türkei greift sich selber an, über den Umweg der Terroristen, und hat die Frechheit als Antwort dann syrisches Gebiet zu bombardieren und erobern zu wollen.

Erdoğan ist eine Puppe von Washington, Riad, Doha und Tel Aviv. Er ist ihr Befehlsempfänger, meint aber, er kann dann ein Stück vom Kuchen haben, wenn Syrien aufgeteilt wird. Dabei vertritt er überhaupt nicht die Meinung der überwältigenden Mehrheit der türkischen Bevölkerung. Laut Umfragen befürworten nicht mehr als 5 bis 10 Prozent seine Kriegspolitik, 90 Prozent sind dagegen. Ist ja auch klar warum, kein Volk will Krieg, denn es sind ja die Bürger die ihr Leben für die Verbrecher da oben hergeben müssen. Sie sind ja zu feige selber an die Front zu gehen.

Wenn Erdoğan einen Krieg unbedingt will, dann soll er ein Gewehr fassen und sich an die Spitze der einmarschierenden Truppe stellen. Soll er zeigen wie mutig und was für ein Held er ist. Nicht immer nur Kriege von einem sicheren Ort aus befehlen und die armen Schweine in den Tod schicken. Nein, selber ran an den Feind und fürs Vaterland sterben. Das gilt für alle Kriegsbefürworter, ob Politiker oder die Grossmäuler an den Stammtischen. Wer Kriege will soll als erster ganz vorne stehen und das tun was er von anderen verlangt.

Aber nicht nur auf türkischem Gebiet werden Militärkräfte an die Grenze zu Syrien aufgefahren, sondern auch in Jordanien. US-Verteidigungs- minister Leon Panetta bestätigte die Entsendung von US-Soldaten ins Land. “Wir arbeiten seit längerer Zeit mit Jordanien zusammen“, sagte er. Als Ausrede nannte er die Sicherung von Lagerstätten chemischer Waffen in Syrien. Unter den 150 Spezialisten die im Hauptquartier der jordanischen Armee tätig seien, befinden sich Kommunikationsexperten, Logistiker, Planer und Ausbilder.

Auch Israel hat seine Truppen auf den Golanhöhen an der Grenze zu Syrien verstärkt, oder korrekt gesagt, auf Gebiet das Syrien gehört und seit dem Sechstagekrieg von Israel besetzt wird und 1981 von Israel annektierte wurde. Der Diebstahl von syrischen Territorium geht schon lange zurück und man will sich jetzt das ganze Stück holen. Wie auf Bestellung sind am Dienstag mehrere Granaten aus Syrien eingeschlagen, wird von israelischer Seite behauptet. Klar, Assad ist nicht nur so blöd und greift die Türkei an, sondern gleich Israel auch.

Wir sehen, von allen Seiten gibt es eine Eskalation und Vorbereitungen für einen Krieg und die Vereinigten Staaten und die NATO sind direkt involviert. Der türkische Aussenminister hat sogar ganz offen gesagt, die Türkei wird Syriens Grenze nicht respektieren und ihre Militäreinheiten reinschicken, genau wie sie die Grenze des Irak schon lange nicht respektieren und ständig mit Soldaten, Panzerfahrzeugen, Helikoptern und Kampfflugzeugen Stellungen der Kurden angreifen.

Was jetzt abläuft ist die seit langem geplante Militärintervention der türkischen Regierung zusammen mit Israel, der NATO und dem Pentagon, um Syrien als Staat zu vernichten. Bisher haben sie ihre angeheuerten Söldner als nützliche Idioten benutzt, Mitglieder der Al-CIAda, die von Saudi-Arabien und Katar bezahlt und bewaffnet werden und von türkischem Boden aus in Syrien einsickern, um Terror zu verbreiten und Massaker zu verüben. Jetzt provozieren sie Gründe, um selber mit regulären Truppen, Panzern und Flugzeugen in Syrien eindringen zu können. Das damit der III. Weltkrieg ausgelöst wird, nehmen die Psychopathen in Kauf.

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Sleipnir – Frei sein

On October 12, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

Sleipnir - Frei sein

Europäischer Traum
Video Rating: 4 / 5

Sleipnir Alles gut für Deutschland
Video Rating: 4 / 5

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Der Bundesgauck reist nach Tschechien und geht trauern. Natürlich nicht dort, wo Deutsche im Rahmen der Benes-Dekrete nach Kriegsende massakriert worden sind, denn das sind irgendwelche Deutsche, die einem Bundesgauck kein Gedenken wert sind. Nein, es geht an einen Ort, an dem Tschechen für das Attentat auf Reinhard Heydrich bestraft worden sind. Denn das war Unrecht, und die Deutschen haben ihr Schicksal verdient, sagt sich der Bundesgauck. Sein Geld, sein Amt und seine Würden bezieht er jedoch nach wie vor von der BRD. Vermutlich hat der Herr Pastor eine spezielle Ausgabe der deutschen Sprichwörter, so wie er eine Privatausgabe der Bibel besitzt, in der Ehebruch nicht erwähnt wird. Deshalb handelt er nach: Wes Brot ich eß’, des Schand’ ich sing.

Nun gut, Gauck ist nicht der erste Pfarrer, das war Niemöller, und leider wohl auch nicht der letzte, der falsch Zeugnis gegen das eigene Volk redet. Oder darf das ein Bundespräses schon eher, was der Pfarrer nicht sollte. Immerhin ist seine Einsegnung aber nicht aufgehoben. Und so macht er artig seinen Diener in Lidice und versichert, daß die heutigen Deutschen nicht mehr so böse seien wie die vor 70 Jahren. Und vergißt zu sagen, daß

Ursache und Auftrag für das Töten aus London kamen!

Den Briten und Exiltschechen unter Benes gefiel nämlich die ruhige Lage in Böhmen/Tschechien ganz und gar nicht. Den Tschechen ging es offenkundig zu gut unter dem deutschen Protektorat. Besser als vorher? Zumindest wohl weit, weit besser als den Danzigern unter polnischer Herrschaft oder den Sudeten unter tschechischer. Der deutsche Verwalter Reinhard Heydrich konnte es sich leisten, im offenen Wagen durch die Gegend zu fahren. Das traut sich seit Kennedy wohl kein westlicher Politiker mehr.

Die Attentäter sollten Repressalien provozieren, Hauptsache töten!

Da war Heydrich ein allzu leichtes Ziel für die hinterhältigen Mörder. Und gemäß Haager Landkriegsordnung waren gerade zum Schutz der Zivilbevölkerung entsprechende Sanktionen vorgesehen, um Partisanen – heute nennen wir sie Terroristen und sind unsre Hauptfeinde – von ihrem heimtückischen Tun abzuschrecken. Die Mörder selbst verstecken sich ja sicher hinter der Bevölkerung und überlassen sie ihrem furchtbaren Schicksal. Der Plan Benes’ und der Briten ging auf und nach der Ermordung Heydrichs erfolgten die Strafhinrichtungen der Männer des Dörfchens Lidice, wo die Attentäter untergetaucht sein sollten.

Muß ein deutscher Bundespräsident wahrhaftig sein?

Darf er all das verschweigen? Enteignung, Unterdrückung, Vertreibung, Mord und Totschlag von 3 Millionen Sudetendeutschen von 1919 an durch die Tschechen? Darf das ein Bundespräsident verschweigen und damit auf dem Leid und Andenken dieser Millionen Deutschen herumtrampeln? Ist Gauck vereidigter Sachwalter der Tschechen oder der Deutschen? Schließlich hatten selbst die Alliierten das Münchner Abkommen mit beschlossen, weil sich die junge Tschechoslowakei jahrzehntelang brutal und menschenrechtswidrig gegenüber ihren großen Mindeheiten verhalten hatte. Kennt Gauck die deutsche Geschichte nicht? Sicher hat auch er nur sozialistische Erziehung genossen, aber man muß doch nicht dumm bleiben!

Das eigene Volk in den Schmutz treten, um sich anzubiedern?

Er kennt sicher die Geschichte, aber er will sein Amt behalten im Gegensatz zu seinem Vorgänger und sagt und tut deshalb, was man von ihm erwartet. Also stört die Wahrheit und so redet er falsch Zeugnis. Wie all die Großen vor ihm auch. Jedoch ist das bei einem Pfarrer von besonderer Bewandtnis.

 

Das geschah in Tschechien 1945 mit Deutschen, darüber sprach der Bundesgauckler nicht.

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Des Kaisers neue Gemälde: Moderne Kunst war Erfindung der CIA

Gerhard Wisnewski

 

Haben Sie sich nicht auch schon mal über Kunstwerke wie die nichtssagenden Farbflächen eines Mark Rothko gewundert? Oder die »Seeschlacht von Lepanto« von Cy Twombly? Haben Sie nicht auch schon mal leise Zweifel befallen, ob es sich dabei nicht einfach um wirre Linien handelt? Oder sein Werk »Bacchus«: Offenbar planlos gezogene Kreise auf einer großen Leinwand? Wie konnte es sein, dass so etwas als Kunst betrachtet werden konnte? Wie kann es sein, dass Museen dem ganze Säle widmen?  Nun, natürlich nur indem jemand nachhalf, nämlich die CIA. Warum und wieso, lesen Sie hier.

 

Bereits die Fassade ist eine Botschaft: 36.000 vierkantige, bunte Keramikstäbe zieren die Außenwand des Museums Brandhorst in München, einen hochgelobten Tempel der modernen Kunst. Je mehr man sich von der Fassade entfernt, desto mehr verschmieren die bunten Stäbe optisch zu einem nichtssagenden Farbschlamm. Die Botschaft: Desorganisation. Im Inneren setzt sich der Eindruck fort. Allein im Obergeschoss hat das Museum dem Zyklus »Seeschlacht von

Lepanto« des abstrakten US-Expressionisten Cy Twombly einen mehrere Hundert Quadratmeter großen Saal gewidmet: Ein wirres, infantiles Gekrakel aus vagen Schiffsformen und verlaufender Farbe.

 

Kunst ohne Können – was soll das? Wie an dieser Stelle bereits ausgeführt, findet seit einigen Jahrzehnten eine weltweite Kampagne gegen Grenzen statt: finanzielle, administrative, kulturelle, intellektuelle, psychologische, sexuelle, künstlerische, nationale und ethnische Grenzen sowieso. Da Grenzen ein wichtiges Element jeder Organisation sind, bedeutet ihre Abschaffung Desorganisation – vulgo »Chaos«. So, als würde man im menschlichen Körper mit einem Medikament sämtliche Zellmembranen auflösen und/oder die Leberzellen animieren, doch bitte in die Lunge zu wandern. Der Tod ließe nicht lange auf sich warten.

 

Der »Kongress für Kulturelle Freiheit«

 

Im Bereich der kulturellen und künstlerischen Desorganisation wirkte der so genannte »Kongress für Kulturelle Freiheit«, eine Organisation des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA. Der investierte nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Hundert Millionen Dollar, »um in einer der größten Nachkriegsoperationen ein weltweites Kulturnetz zu knüpfen«. »Zentrum der CIA-Aktivitäten war der ›Kongress für kulturelle Freiheit‹ – eine Organisation mit Sitz in Paris unter vollständiger Kontrolle der dort tätigen US-Agenten. Nationale Zweigorganisationen unterhielt der ›Kongress‹ in sämtlichen Staaten Westeuropas.« Der Zweck des »Kongresses« bestand darin, nach dem Krieg eine völlig neue und politisch genehme Kulturszene »anzupflanzen«. Eine arte-Dokumentation wies 2006 nach, »dass die Einflussnahme der CIA bis in die Redaktionen westdeutscher Verlage und Sendeanstalten reichte und dass prominente Künstler wie der spätere Nobelpreisträger Heinrich Böll unwissentlich für den amerikanischen Geheimdienst tätig waren«. Da der »Kongress« europaweit tätig war, beruht ein großer Teil unserer heutigen Kultur auf Aktivitäten der CIA.

 

 

»Moderne Kunst war Waffe der CIA«

 

Ein besonderes Augenmerk hatte der US-Auslandsgeheimdienst auf die Auflösung der gegenständlichen Kunst. Am Anfang war »die moderne Kunst … eine Waffe der CIA« im Kalten Krieg,  schrieb der britische Independent. »Die Central Intelligence Agency nutzte die moderne amerikanische Kunst – einschließlich der Werke von Künstlern wie Jackson Pollock, Robert Motherwell, Willem de Kooning und Mark Rothko – als Waffe im Kalten Krieg. Die CIA hegte und pflegte den Abstrakten Amerikanischen Expressionismus mehr als 20 Jahre lang rund um die Welt.« Und zwar, um ihn dem streng organisierten sozialistischen Realismus entgegenzusetzen und diesen damit quasi zu desorganisieren. Die International Organisations Division (IOD) der CIA unter Tom Braden tat sich besonders hervor. Sie förderte Zeichentrickfilme, amerikanische Jazzmusiker und vor allem »Amerikas anarchistische Avantgarde-Bewegung, den Abstrakten Expressionismus«. Die Agenten der IOD »arbeiteten in der Filmindustrie, in Verlagshäusern, sogar als Reiseschriftsteller für die gefeierten Fodor-Reiseführer.« (Independent)

 

Das weltberühmte New Yorker Museum of Modern Art war demnach auf vielfältige Weise mit der CIA verbunden. Einige der Gründungsväter der »Agency« saßen in der Museumsleitung oder fungierten gar als Vorsitzende (John Hay Whitney). CIA-Mann Tom Braden, Chef der International Organisations Division (IOD) war gleichzeitig Geschäftsführer des Museums.

 

 

Das »Museum of Modern CIA«

 

Schließlich hing die »abstrakte Kunst« »in den Marmorhallen von Banken, in Flughäfen, in Rathäusern, Vorstandsetagen und großen Galerien. Für die Kalten Krieger, die sie förderten, waren diese Gemälde ein Markenzeichen, eine Signatur für ihre Kultur und ihr System, das sie an allen maßgeblichen Plätzen zeigen wollten«, so der Independent. Die wirren Krakeleien eines Twombly und Rothko »ein Markenzeichen« für die von der CIA angestrebte Kultur und ihr angestrebtes »System«? Ein Satz, den man sich einprägen sollte. Denn die Desorganisation der gegenständlichen Kunst hörte mit dem Kalten Krieg nicht auf. Inzwischen feiern die desorganisierten Kunstwerke Welterfolge und bekommen eigene Museen hingestellt, wie etwa die erwähnte Sammlung Brandhorst. Das extra dafür erbaute Museum kostete 48 Millionen Euro.

 

Aber die Kunst ist doch frei! Natürlich ist sie das, und das soll sie auch bleiben. Aber die Meinungsäußerung ist auch frei, und deshalb wird man doch nach dem Ursprung und dem Zweck bestimmter Entwicklungen fragen dürfen.

 

 

Das Wahre, Schöne, Gute

 

Wie man weiß, suchte der Mensch ursprünglich einmal nach »dem Wahren, Schönen, Guten« (Inschrift an der Frankfurter Oper). Aber wie kommt das? Und ist das überhaupt objektiv? Der Grund und der Maßstab dafür liegen in der Harmonie, oder noch abstrakter gesagt: in der Organisation. Faustregel: Je höher die Ordnung eines Kunstwerks, desto eher »gefällt« es oder löst es positive Gefühle aus. Die Werke von Bach, Beethoven, aber auch Mozart dürften wohl mit die höchste Form musikalischer Organisation darstellen, die wir kennen.

 

Organisation wird vom Menschen von Natur aus als schön und harmonisch empfunden (Musik, Malerei, Architektur etc.), weil er selbst das Produkt perfekter Organisation ist und weil er sie als göttliches Schöpfungsprinzip empfindet. Und das ist sie denn auch wirklich. Wo das Gehirn auch hinsieht oder -hört, versucht es, eine Ordnung zu erkennen. Man denke nur an die Sternbilder im chaotischen Muster des Alls. Kakophonien und Disharmonien dagegen

befremden es, weil es keinen organisatorischen Sinn darin erkennen und sich daher nicht daran »erbauen« (= organisieren, strukturieren) kann. Desorganisation ist daher ein Todesprinzip.

 

 

Des Kaisers neue Gemälde

 

Werke wie die von Rothko oder Twombly sind ein düsteres Menetekel an der Wand, weil sie die totale Desorganisation repräsentieren und sich auf dem Niveau der Vorsteinzeit bewegen. Und das ist nicht polemisch, sondern entwicklungsgeschichtlich gemeint. Denn bereits in Steinzeithöhlen findet man höher strukturierte Werke als in unseren heutigen Museen. Dabei erhöhen sich diese Künstler mit Hilfe der Unverständlichkeit ihrer Werke (und natürlich willfähriger Kunstkritiker), als würden sie nicht ein niedriges, sondern ein so hohes Niveau der Organisation repräsentieren, dass es eben kaum jemand versteht. Ein typisches Beispiel für des Kaisers neue Kleider: In Wirklichkeit sind sie nackt.

 

Oder man denke an Joseph Beuys. Sein »jeder ist ein Künstler« oder »alles ist Kunst« markierte gleichzeitig die Auflösung der Kunst. Das Ergebnis ist bekannt: Veranstaltungen wie die dOCUMENTA 13, deren Desorganisation bereits im Schriftzug deutlich wird. Die orthographische Organisation eines Eigennamens ist auf den Kopf gestellt; statt anfangs groß und dann klein, schreibt er sich am Anfang klein und dann groß. Beuys verstand sich nicht nur als führender Künstler, sondern auch als Sozialingenieur. Er sprach von einem »Energieplan für den westlichen Menschen« und von der Möglichkeit eines jeden, seine eigene Kunst »für eine neue soziale Organisation« zu machen.

 

 

Ein struktureller Krieg gegen die Menschheit

 

Diese »neue soziale Organisation« bedeutet in Wirklichkeit die Abschaffung jeder sozialen Ordnung und damit die totale Auflösung nicht nur dieser, sondern aller Gesellschaften. Man stelle sich unsere staatliche und soziale Organisation als modernes Kunstwerk von Beuys, Rothko oder Twombly vor. Denn mit der Auflösung des Gegenständlichen ist keineswegs nur die Kunst gemeint. Die Gegenständlichkeit der sozialen Organisation (die Struktur) soll sich genauso auflösen, Mensch und Gesellschaft jeglichen Halt verlieren. Daher ist das, womit wir es hier zu tun haben, keine akademische Diskussion. Es ist ein struktureller Krieg gegen die Menschheit, der grausamste und gleichzeitig hinterlistigste Angriff, den Menschen je erlebt haben. Die Wirkung entspricht der einer leisen Atombombe.

Wem noch nicht schlecht ist, kann diesen Zustand gerne herbeiführen, wenn er den folgenden Verweis von Gugel sich zu Gemüte führt. Moderne Kunst, ein positiv besetzter Begriff und ein vortreffliches Beispiel von Neusprech, wurde früher viel treffender ‘entartete Kunst’ genannt.

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Das Nobelpreiskomitee hat sich wieder als völlig unglaubwürdig und als nicht ernst zu nehmende Witzbude geoutet. Wie heute verkündet, wird der Friedensnobelpreis für 2012 an die Europäische Union vergeben. Begründung, weil die EU seit sechs Jahrzehnten ohne Krieg ist. Das ist doch eine glatte Lüge und Verarschung!

Die EU ist gleichzusetzen mit der NATO, denn es sind praktisch bis auf einige Ausnahmen die selben Länder Mitglieder in beiden kriminellen Vereinigungen, und die führt ständig Kriege, sogar gegen europäische Länder, wie wir mit dem Balkankrieg gesehen haben. Dann, was ist mit dem Krieg in Afghanistan, wo fast alle EU-Länder ihre Soldaten als NATO-Truppen dort haben? Oder den Angriffskrieg gegen Libyen, der auch hauptsächlich von EU-Ländern geführt wurde?

Bei allen Konflikten auf der Welt sind mehr oder weniger EU-Länder beteiligt. Es ist doch kein Zufall, dass die EU und die NATO in der selben Stadt ihre Zentrale haben, nämlich in Brüssel. Die NATO ist der militärische Arm der Europäischen Union und diese bekommt den Friedensnobelpreis? Was für eine Verarschung. Aber wir wissen ja, diesen Preis bekommen immer diejenigen, die am meisten die Produkte der Firma Dynamit Nobel verwenden.

Komiteechef Thorbjörn Jagland begründete die Entscheidung damit, dass die EU über sechs Jahrzehnte entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen habe. Ach ja? Dann fragen wir doch die Griechen und Spanier, ob in ihren Ländern Frieden herrscht? Gerade die EU und dessen Gemeinschaftswährung Euro hat eben nicht zu einer friedlichen Entwicklung beigetragen, sondern zu Staatspleiten, zu Massenarmut, Massenarbeitslosigkeit, zu sozialen Unfrieden und deshalb zu Protesten und Aufständen.

Wie kann man behaupten, in der EU herrscht Frieden, wenn die finanziellen und sozialen Verhältnisse katastrophal sind und wir tagtäglich ein gewaltsames Vorgehen der Polizeikräfte gegen friedliche Demonstranten erleben? Wie ich erst vor einigen Tagen aufgezeigt habe, die Polizei in Spanien drischt auf alle ein, die nicht schnell genug von den Strassen verschwinden. In Griechenland genau so, wie die Tränengasangriffe gegen die Demonstranten in Athen belegen, die gegen den Besuch von Merkel protestierten.

Seit vier Jahren erleben die Griechen schon Unfrieden und es wird immer schlimmer und immer mehr Länder der EU kommen dazu. Der ganze Süden Europas ist davon mittlerweile betroffen. Wenn die verbrecherische Politik der EU-Turbos so weitergeht, wird es zu einem Flächenbrand in ganz Europa kommen. Die EU macht alles andere als Frieden, weder innerhalb Europa noch ausserhalb. Der Frieden eines Friedhofs höchstens.

Warum nicht gleich die Bilderberger mit dem Friedensnobelpreis auszeichnen? Das wären die richtigen. Schliesslich ist die EU ihr Konstrukt und sie haben die nicht gewählten Politbüromitglieder wie Barroso und Van Rompuy uns vor die Nase gesetzt. Wer hat sie ins Amt als oberste Vertreter der EU wählen können? Niemand!!! Man kann die EU-Führung weder wählen noch abwählen. Genau wie die Kommissare auch nicht dieser EUDSSR. Das sind die richtigen Friedensapostel, dass ich nicht lache.

Die Staatsführer der EU überschlagen sich, wer noch mehr ein Kriegshetzer sein kann. Was ist mit Tony Blair, der mit unverschämten Lügen über Massenvernichtungswaffen uns den Irakkrieg beschärt hat. Alleine dort sind 1,4 Millionen Menschen getötet und 5 Millionen zur Flucht gezwungen worden. Oder Nikolas Sarkozy, der unbedingt die Bombardierung Libyens wollte. Ach ja und Merkel, auch so eine Kriegstante, mit ihrem in Afghanistan. Befördert noch den Oberst Klein zum Brigadegeneral, weil er über 100 Zivilisten in die Luft sprengen lies.

Der Friedensnobelpreis ist in Wahrheit ein Kriegsnobelpreis. Sieht man an den Vorgängern, die diesen bekommen haben, wie Henry Kissinger, der Millionen Menschen aus Vietnam, Laos und Kambodscha auf dem Gewissen hat. Er war daran massgeblich beteiligt, das mehr Bomben auf diese Länder fielen als im gesamten II. Weltkrieg. Oder was ist mit Obama? Der hat ihn sogar im Voraus bekommen. Nach erhalt hat er die Kriege von Bush ausgeweitet und neue begonnen, einschliesslich den mit Killerdrohnen.

Ich sag ja, der Friedensnobelpreis ist ein trauriger Witz!

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An der Schwelle

On October 12, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Seit 2010 verwendet die Bundeswehr in Afghanistan die unbemannten und unbewaffneten Aufklärungsflugzeuge des Typs „Heron 1“. Jetzt wird nicht nur in der Bundeswehr über die Beschaffung von Kampfdrohnen diskutiert, die als Luftunterstützung für deutsche Soldaten im Gefecht eingesetzt werden können. Die Debatte scheint sich vordergründig nur um ethische Fragen zu drehen.

Bei Frank Rieger vom „Chaos Computer Club“ ist vom ersten Schritt hin zu autonom kämpfenden Flugrobotern die Rede. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann, Vorsitzender der katholischen Organisation „Justitia et Pax“, befürchtet sogar die Absenkung der „Schwelle zur Gewaltanwendung“. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) teilt diese Bedenken nicht, schließlich macht eine bewaffnete Drohne genau das, was ein bewaffnetes Flugzeug auch tun würde:

Nur Linkspartei lehnt Kampfdrohnen ab

Sie bekämpft Ziele erst dann, wenn ein Soldat den entsprechenden Knopf drückt. Sie kann aber länger, kostengünstiger und risikoärmer eingesetzt werden als Kampfflugzeuge, weil der Pilot nicht mehr im Cockpit, sondern an einer Fernsteuerung sitzt. Zudem ist es fraglich, ob ein Kampfpilot, der gestreßt ist und sein Ziel auch nur am Bildschirm sieht, eine höhere „Schwelle zur Gewaltanwendung“ hat als ein Computerbediener.

Das ist aber nur eine Scheindebatte. Der politische Widerstand richtet sich gar nicht gegen die Beschaffung an sich. Nur die Linkspartei lehnt den Kauf von Kampfdrohnen kategorisch ab, selbst die Grünen können sich nicht zu einem klaren Nein durchringen: Deren verteidigungspolitische Sprecher, Omid Nouripour und Agnieszka Brugger, verlangen lediglich eine „ausreichende Debatte“ und möchten erklärt haben, wofür die Kampfdrohnen eingesetzt werden sollen. Es geht vielmehr um den Zeitpunkt der Beschaffung und – hier ist der Knackpunkt – um den Hersteller. So befürworten die Verteidigungsexperten Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Rainer Arnold (SPD) die Beschaffung solcher Fluggeräte, allerdings nur von europäischen Waffenbauern.

Militärische Zweckmäßigkeit gegen Industrieüberlegungen

2009 entschied sich der Staatssekretär für Haushalts- und Rüstungsangelegenheiten, Rüdiger Wolf, gegen den Kauf einer bewaffneten Drohne. Stattdessen mietete das Verteidigungsministerium drei Stück der von Israel Aerospace Industries (IAI) produzierten „Heron 1“. Mit einer Flughöhe von maximal 9.000 Metern kann sie bis zu 24 Stunden in der Luft bleiben. Damit ist sie für die derzeitigen Feinde der Bundeswehr faktisch unangreifbar und kann sehr große Gebiete überwachen.

Die Beschaffung gerade dieses Typs war schon 2009 umstritten. Genau wie heute hatte die Bundeswehr den Kauf bewaffneter Drohnen gefordert, nämlich die praxiserprobte „Predator“ der amerikanischen Firma General Atomics. Nur dieses Gerät soll die militärischen Vorgaben komplett erfüllt haben. Trotzdem wurde die „Heron 1“ gemietet. Und das nicht bei den Israelis selbst, sondern bei der sogenannten „Defence-Sparte“ der in Düsseldorf ansässigen Rheinmetall AG, die auch die Wartung und Instandsetzung im Einsatzland übernommen hat. Damit war also ein deutscher Waffenbauer im Spiel – was bei der „Predator“ nicht der Fall gewesen wäre.

Mit diesem Vorgehen hätten unzufriedene Militärs nach Angaben des Handelsblatts damals schon geargwöhnt, daß hier nicht etwa militärisch zweckmäßige, sondern industriepolitische Überlegungen für die Entscheidung ausschlaggebend gewesen seien. Ende 2012 hat die Rheinmetall AG diesen Vertrag dann an das neu gegründete Unternehmen „Rheinmetall Airborne Systems“ (RAS) übertragen und 51 Prozent der Neugründung an „Cassidian“ verkauft – ein Unternehmen, das zu Europas zweitgrößtem Rüstungskonzern „European Aeronautic Defence and Space Company“ (EADS) gehört. Mitte Juli hat RAS bekanntgegeben, daß der Auftrag mit der „Heron 1“ zunächst einmal bis Oktober 2014 verlängert wird. IAI bleibt also „Unterauftragnehmer“, deutsche und europäische Waffenbauer sind weiterhin im Geschäft.

Europäer können wohl erst 2020 liefern

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, hat nun aber erneut von der Politik die Beschaffung einer bewaffneten Drohne ab 2014 gefordert und wiederum die „Predator“ ins Spiel gebracht, ein Produkt, mit dem Rheinmetall und EADS derzeit noch nicht konkurrieren können. Sie werden wohl nicht vor 2020 eine eigene einsatzfähige Kampfdrohne im Programm haben.  Der Chef des Bundeswehrverbands, Oberst Ulrich Kirsch, äußerte sich in Müllners Sinne: „Wir können nicht warten, bis die europäischen Partner eine eigene Drohne entwickelt haben“, sagte er der Passauer Neuen Presse. Kirsch begründet die Forderung mit dem Schutz deutscher Soldaten.

Die relevanten Konfliktlinien dieser politischen Auseinandersetzung verlaufen also nicht zwischen Friedensbewegten und Militärs, wie man bei der Debatte um fliegende Kampfroboter und „Schwellen der Gewalt“ vielleicht meinen könnte. In einer etwas groben Darstellung sind zwei Streitparteien auszumachen: Auf der einen Seite stehen die, die sofort eine militärisch zweckmäßige Lösung verlangen, weil sie „vom Einsatz her denken“ und das beste Material für unsere Soldaten verlangen. Auf der anderen Seite stehen die, die im Sinne der europäischen Rüstungsindustrie handeln und damit wahrscheinlich nicht nur Arbeitsplätze, Forschung und Geld im Sinn haben, sondern auch das Machtpotential, welches sich aus der Weiterentwicklung der Waffenbauer im eigenen Land ergibt.

In acht bis zehn Jahren sollte sich dieser Konflikt erledigt haben, wenn die Europäer eigene Kampfdrohnen bauen. Bis dahin stellt sich die Frage, ob deutsche Soldaten durch das Fehlen einer solchen Waffe unnötig gefährdet werden oder nicht. Und falls dies der Fall ist, inwiefern rüstungspolitische Gründe mit der Sicherheit der Soldaten abgewogen werden können. Das wäre zwar keine ethische Frage, wie „Justitia et Pax“ sie gestellt hat, eine ethische Frage wäre es aber doch.

JF 42/12

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„Das ist ein Religionskrieg“

On October 12, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Ahmed Suleimani*, Arzt aus dem umkämpften Maarat an-Numan. Früher hat er Geld verdient. Jetzt versorgt er ehrenamtlich die Verletzten der schier endlosen Auseinandersetzungen. Im Interview mit der JF schildert er die Situation im Bürgerkrieg:

 

JF: Wie geht das Krankenhaus mit der aktuellen Kriegssituation um?

Suleimani: Die Lage ist schlecht. Das eigentliche Krankenhaus der Stadt war bis Montag von der Armee besetzt, sodaß wir in den vergangenen Monaten eine Schule für die Behandlung der Verletzten genutzt haben. Viele wollen Blut spenden – aber wir haben nicht genügend Blutsäcke. Ebenfalls fehlt es an chirurgischem Besteck, Antibiotika, Schmerzmitteln und Sterilisationsmaterial.

Ist bisher noch keine Hilfe aus dem Ausland eingetroffen?

Suleimani: Doch. Aus Saudi-Arabien und den USA. Außerdem kaufen Syrer auf eigene Rechnung Material in der Türkei ein. Aber es reicht alles eben nicht aus.

In Ihrem Warenbestand befindet sich auch das Blutgerinnungs-Granulat "Quik Clot" aus Israel, das vom US-Militär genutzt wird.

Suleimani: Wir können nichts dafür, was uns die Amerikaner schenken. Für mich als Arzt zählt es nur, Leben zu retten.

Maarat an-Numan ist derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten. Wie hat Ihr Freiwilligen-Spital auf das Problem reagiert?

Suleimani: Uns war bereits seit Tagen bekannt, daß die Rebellen eine Offensive planen. Wir haben uns mit Diesel eingedeckt und betreiben einen Generator.

Wie viele freiwillige Helfer sind vor Ort im Einsatz?

Suleimani: Insgesamt 44. Davon 12 Mediziner, 10 Krankenpfleger und 22 Unterstützer.

Humanität oder Revolution – welches ist das Kernmotiv Ihrer Freiwilligen?

Suleimani: Es geht allen darum, daß Baschar al-Assad und seine Leute das Land verlassen.

Ist es dieses Blutbad um uns herum wert?

Suleimani: Das entscheidet am Ende nur Allah. Was mir im Moment nur auffällt, ist, daß viele unserer Leute nicht nachdenken. Das Problem ist nicht Präsident Assad als Person. Das Problem ist die alte Garde aus der Zeit seines Vaters. Wir nennen sie auf Arabisch „al harris al kadim“, ein Verbund aus Geheimdienst und Mafia.

Das hieße aber, daß die so genannte „jemenitische Lösung“ nicht zum Wohle Syriens wäre.

Suleimani: Ziehe du deine Schlußfolgerungen. Baschar al-Assad hat vieles versucht. In der Frage des Schleiers für Schülerinnen ist er der sunnitischen Mehrheitsbevölkerung schon vor dem Aufstand entgegengekommen. Unter Präsident Hafis al-Assad war die Kopfbedeckung verboten. Sein Sohn hat ihn wieder zugelassen, um mäßigend auf seine Gegner einzuwirken.  

Wo also liegt das Problem?

Suleimani: Unsere Sunniten hier sind extrem intolerant. Ich zum Beispiel bin Linkshänder und habe deshalb stets Probleme mit meinem Umfeld. Gemäß der islamischen Tradition soll unser Prophet Mohamed, mögen Allahs Frieden und Segen auf ihm sein, stets mit der rechten Hand gegessen haben. Daraus leiten Muslime ab, daß man auch mit der rechten Hand zu schreiben hätte. Die Geschichte ist eine der vielen Überlieferungen, die 30 bis 120 Jahre nach dem Tod des Propheten, mögen Allahs Frieden und Segen auf ihm sein, aufgeschrieben worden sind. Ich bin da vorsichtig, aber kann natürlich nicht offen darüber sprechen, ohne mich der Gefahr auszusetzen, als Ungläubiger zu gelten.

Ist diese Problematik mit der aktuellen Situation zu erklären?

Suleimani: Nein. Alle reden über das Massaker von Hama, das Hafis 1982 im Kampf gegen die Moslembrüder angerichtet hat. Aber wer spricht über die Tat von Ibrahim Yussuf? Das war einer unserer Leute, der 1980 aus Haß gegen die Alawiten eine Kadettenkompanie in der Militärschule von Aleppo zusammengeschossen hat.  

Wie kommt es, daß Sie anders denken?

Suleimani: In Damaskus hatte ich mit Christen, Alawiten und Drusen zu tun – das hat mich nachdenklich gemacht. Beim weiteren Studium in Frankreich habe ich zwei Erfahrungen gemacht: Einmal respektieren die Muslime dort weder ihr Gastland, noch ihre eigene Religion. Zum anderen konnte ich in Europa meinen Islam freier leben als in Syrien, wo sich jeder Gläubige bei der Staatssicherheit verdächtig macht. 

Kann die Revolution die Situation in Syrien verbessern?

Suleimani: Mache Dir keine Illusionen – in Syrien haben wir es mit einem religiösen Krieg zu tun. Es stehen sich Sunniten und Schiiten gegenüber. Und eine einvernehmliche Lösung wird es nicht geben.

Es fällt auf, daß die hiesigen Leute als Muslime stark von sich selbst überzeugt sind. Werden sie allerdings nach den konkreten Koran-Suren gefragt, von denen sie ihre Kraftsprüche abzuleiten glauben, müssen die meisten passen.

Suleimani: Es gibt viele Unterschiede zwischen dem Islam und den Muslimen. Ich glaube, es war Benazir Bhutto, die mal folgenden Satz gesagt hat: Im Westen gibt es Islam ohne Muslime – und bei uns Muslime ohne Islam.

*Der Name wurde auf ausdrücklichen Wunsch des Betreffenden verändert.

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Multikulti: “Eine Kriegserklärung” von der französischen Jugend HD

YouTube hat die 1. Version des Videos für Deutschland gesperrt und das offensichtlich aus politischen Gründen, denn es gibt keine Copyright Beschwerden.

http://www.generation-identitaire.com/
http://www.facebook.com/GenerationIdentitaire

Déclaration de guerre – Génération Identitaire

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Weboy