Es sind einige übertriebene oder sogar komplett falsche Berichte über die Ereignisse rund um einen Wertzerfall der iranischen Währung in Umlauf gekommen, die ich hiermit korrigieren möchte. Schliesslich war ich gerade im Iran und hab mit eigenen Augen gesehen was wirklich dort los ist. Ausserdem habe ich zuverlässige Kontakte aufbauen können, die mir als Augenzeugen was wirklich passiert erzählen.

Bei der sogenannten Währungskrise handelt es sich wieder um einen weiteren Teil des Krieges gegen den Iran, der schon seit langem auf allen Ebenen läuft. Der Iran wird von allen Seiten und in allen Bereichen ständig vom westlichen Ausland und von den Golfstaaten attackiert. Ziel ist es die iranische Bevölkerung zu verunsichern und das Vertrauen in den Staat zu untergraben. Jetzt ist die Währung des Iran dran.

Wie ich in einer meiner Tagesberichte erzählt habe, versammeln sich vor dem Basar in Teheran hunderte Personen die dort Notenhandel betreiben, also Dollar- und Euronoten kaufen und verkaufen. Die Mehrzahl dieser Personen betreiben diesen Handel illegal, es ist also ein Schwarzmarkt. Dieser hat mit den offiziellen Wechselkursen, welche die Banken anbieten, nichts zu tun.

Treffen der illegalen Geldwechsler vor dem Basar in Teheran:

Wie in jedem anderen Land, benötigt man auch im Iran eine Lizenz, um eine Wechselstube zu betreiben. Das haben diese Schwarzhändler nicht. Bisher haben die iranischen Behörden diese Form des illegalen Tauschhandels ohne gross einzugreifen zugeschaut. Klar ist, die Schwarzhändler betreiben ihr Spekulationsgeschäft mit der Absicht, so viel wie möglich an Gewinn herauszuschlagen.

Durch das Streuen von Gerüchten über eine Wirtschaftskrise im Iran, speziell von ausländischen Agenten, gab es in letzter Zeit hektische und übertriebene Fluktuationen auf diesem Schwarzmarkt. Dann verursachen die ständigen Drohungen eines Angriffskrieges auch eine Verunsicherung in der Bevölkerung. Die verschärften Sanktionen, speziell der Ölboykott, tragen ebenfalls zu grösseren Sorgen bei.

Es gibt einige Gruppen, speziell die Spekulanten, die auf grösseren Geldmengen sitzen, die diese Verunsicherung ausnützen und sie auch anheizen, um Profit damit zu machen. Wenn man den Rial schlechtredet, dann kann man mehr Gewinn einstreichen. Auch im Iran gibt es leider gierige Abzocker, die auch noch mit dem feindlichen Ausland zusammenarbeiten. Darunter leidet die Bevölkerung, die Massnahmen von der Regierung gegen die Schwarzhändler verlangt hat.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad führt die aktuelle Hecktik was den Rial betrifft auf den psychologischen Einfluss westlicher Sanktionen gegen sein Land zurück. “Passieren diese Schwankungen wegen wirtschaftlicher Probleme? Die Antwort ist Nein“, sagte Ahmadinejad am Dienstag. “Sind sie bedingt durch Regierungspolitik? Niemals. Der Grund ist psychologischer Druck. Es ist eine Psycho-Schlacht.

Was man nicht vergessen darf, die Sanktionen haben auch viel Positives bewirkt. Zur Schah-Zeit importierte der Iran fast 90 Prozent aller Waren und Lebensmittel und wendete das meiste seiner Öleinnahmen dafür auf. Heute ist es genau umgekehrt, der Iran ist fast in allen Bereichen autark geworden, produziert das meiste selber und nur ein kleiner Teil wird importiert. Die Wirtschaft und Industrie ist gestärkt worden und versorgt das Land fast selbstständig.

Deshalb spielt es praktisch keine Rolle wie der Wechselkurs der iranischen Währung zum Dollar oder Euro steht. Das interessiert nur die illegalen Geldwechsler und den Aussenhandel. Die Binnenwirtschaft wird dadurch nicht tangiert. Es handelt sich eher um einen psychologischen Faktor und das ist auch die Absicht der westlichen Aggressoren, mit wilden Gerüchten die Bevölkerung zu verunsichern.

Was jetzt passiert ist, die Behörden haben wegen der krassen Kursfluktuation bei den Spekulanten und Schwarzhändlern durchgegriffen und alle die keine Lizenz zum Geldwechseln haben vor dem Basar vertrieben bzw. ihnen den Schwarzhandel verboten. Dagegen gab es Proteste und die Polizei musste eingreifen. Ist klar, ihr lukratives Geschäft mit dem Notenhandel wollten sie nicht so leicht aufgeben.

Wenn es bei uns so einen Schwarzmarkt gebe, würde auch die Polizei einschreiten, also ist das was die Behörden in Teheran gegen dieses illegale Treiben durchführten völlig legitim. Die Schwarzhändler sind dann zu den Basaris gegangen und haben sie aufgefordert aus Solidarität ihre Geschäfte zu schliessen. Einige sind dieser Aufforderung gefolgt.

Auf keine Fall kann man deshalb von einer generellen Schliessung aller Geschäfte reden, wie es auf einer “harten” Webseite jetzt behauptet wird. Der Basar ist doch nur ein winziger Teil der Geschäftswelt. Auch die Behauptung, keiner will was verkaufen, nicht einmal eine Packung Zigaretten, ist lächerlich und falsch. Die Lebensmittelpreise explodieren auch nicht. Warum sollten sie? Die werden im Iran produziert. Die Situation ist völlig normal und es gibt alles zu kaufen.

Auch die Behauptung, die Infrastrukturprojekte stehen schon seit mindestens 6 Monaten still, ist falsch. Ich habe mit eigenen Augen viele Baustellen gesehen wo Tag und Nacht gearbeitet wird, sei es Autobahnen, Brücken, Fabriken, Hochhäuser oder Hotels. Die Aussage, die Menschen würden ihr Geld ins Ausland transferieren, zeigt mir, wer immer das behauptet hat keine Ahnung. Man kann gar kein Geld über das Bankensystem ins Ausland überweisen, weil die iranische Banken auf Befehl der NATO-Länder vom Swift-Zahlungssystem abgehängt wurden.

Man muss sich doch nur etwas mit Binnenwirtschaft und Aussenhandel auskennen, dann weiss man, ob die iranische Währung gegenüber den Dollar sich abwertet spielt doch im Inland keine Rolle. Speziell bei einem Land welches zum Grossteil autark ist, so wie der Iran. Die interne Volkswirtschaft ist doch davon überhaupt nicht berührt. Das betrifft nur den Im- und Export. Der Export hat einen Vorteil, dafür der Import nicht.

So lange der Iran eigenes Öl und Gas hat, kann es keine wirkliche schlimme Wirtschaftskrise dort geben. Der Iran ist doch mehr oder weniger vom Ausland unabhängig und produziert fast alles selber, gezwungenermassen. Es wird wieder Panik verbreitet und völlig übertrieben.

Wir sollten uns lieber um die ständige Abwertung des Euros Sorgen machen, denn Europa muss seinen Energiebedarf von Ausserhalb mit Devisen decken. Die Preise an den Zapfsäulen steigen ständig, ein deutliches Zeichen wie die Kaufkraft hier laufend abnimmt.

Hier einige Fakten über den Iran im Vergleich zu den anderen 193 Ländern:

13. in der Landwirtschaftsproduktion
11. in der Anzahl Internet-User
9. in der Anzahl Internet Service Provider (ISP)
12. in der Anzahl Telefonanschlüsse
14. in der Anzahl täglichen Zeitungen und Zeitschriften
8. in der Anzahl periodischen Zeitungen und Zeitschriften
4. mit höchstem Staatsbudgetüberschuss
4. mit höchstem Aussenhandelsüberschuss
2. mit der besten Performance des Aktienmarktes
5. im Anteil werktätiger Frauen
6. in Spareinlagen im Vergleich zum BIP
7. in der Anzahl Bücher die pro Jahr veröffentlicht werden
1. in der Anzahl weiblicher Schüler
8. in der Anzahl Universitätsstudenten
3. mit der grössten Universität der Welt
19. in Ausgaben für Bildung im Staatsbudget
1. mit Wachstum in Wissenschaft und Forschung
23. in Anzahl Frauen als Minister in der Regierung
6. in der Energieproduktion
2. mit Gasvorkommen
3. mit Ölvorkommen
2. mit billigsten Dieselpreis
3. mit billigsten Benzinpreis
1. als preisgünstigste Hauptstadt der Welt
1. als älteste Staat der Welt 3’200 BC gegründet
1. als grösstes antikes Imperium der Welt
2. mit grösster Ölfirma der Welt (NIOC)
1. in der Anzahl Autos die mit Erdgas fahren
12. in der Autoproduktion
16. in der Stahlproduktion
5. in der Zementproduktion

1. in der Anzahl ausländischer Flüchtlinge im Land
1. der am meisten durch Chemiewaffen betroffen Länder

Diese Daten stammen vom CIA World Factbook, der Weltbank oder UNO.

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(200)

BERLIN. Die Diskussion über die Einführung einer PKW-Maut nimmt an Fahrt auf. Mehrere Grünen-Politiker und Länderregierungen sprachen sich am Rande der Verkehrsministerkonferenz in Cottbus für eine sogenannte „Nahverkehrsabgabe“ aus. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), sagte der Saarbrücker Zeitung, eine derartige Abgabe lohne sich besonders für Großstädte. Voraussetzung sei jedoch, daß die Gelder auch für die Verkehrsinfrastruktur genutzt würden.

Unterstützung erhielt er dabei vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Mit einer derartigen Gebühr könne besonders in Ballungsgebieten eine Lenkungswirkung entfaltet werden. „Wenn wir keine neuen Instrumente finden, dann wird das Ergebnis sein, daß die Straßen verlottern, daß die Schienen immer schlechter werden“, betonte er gegenüber der Bild-Zeitung.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der sich in der Vergangenheit für eine PKW-Maut auf Autobahnen ausgesprochen hatte, zeigte sich dagegen skeptisch. Derartige Pläne stünden „nicht auf der Agenda der Bundesregierung“. Kritik kam dagegen vom Vorsitzenden des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Ernst Hinsken (CSU): „Fällt den Verkehrsministern der Länder nichts Besseres ein, als gerade die Pendler und Besucher großer Städte, die sowieso durch die hohen Benzinpreise mehr als gebeutelt sind, wiederum zur Kasse zu bitten?“ (ho)

(156)

BERLIN. Die Bundesbeauftragte für Integration, Maria Böhmer (CDU), hat anläßlich des Demographiegipfels der Bundesregierung gefordert, sich vermehrt um die Integration ausländischer Fachkräfte zu bemühen. „Zu einer gelebten Willkommenskultur gehört, die Zuwanderer vom ersten Tag an bei ihrer Integration zu unterstützen“, sagte die Christdemokratin. „Mit diesem Bewußtseinswandel hat Deutschland gute Chancen, die Herausforderungen des demographischen Wandels gut zu meistern.“

Lobend wies Böhmer auf das derzeit laufende Modellprojekt einer individuellen Integrationsvereinbarung hin. „Dabei wird individuell erfaßt, welche Unterstützung Zuwanderer bei ihrer Integration in unserem Land benötigen.“ Nach Vorstellungen der Staatsministerin sollen künftig Einwanderer „unmittelbar nach der Einreise begleitet werden, beispielsweise durch die Einrichtung von Welcome-Centern in Kommunen“. (FA)

(141)

BRÜSSEL. Der Europa-Abgeordnete Manfred Weber (CSU) hat vor einem geplanten Schnupftabakverbot durch die Europäische Union gewarnt. Bereits seit 2010 werde diskutiert, alle „rauchlosen Tabakprodukte“ zu verbieten. In einem Brief an die EU-Kommission mahnte Weber, derartiger Tabakkonsum sei „fester Bestandteil regionaler Traditionen“ und werde in vielen gesellschaftlichen Schichten praktiziert, berichtet die Passauer Neue Presse.

„Ich brauche nicht zu unterstreichen, was ein Schnupftabak-Verbot für die öffentliche Stimmung gegenüber der Kommission und ‘Europa’ bedeuten kann“, warnte der CSU-Politiker. Gerade in Niederbayern sei dieser zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Ein Verbot von Schnupftabak ist weder zur Förderung des gesundheitspolitischen Zieles geeignet noch im Sinne der Verhältnismäßigkeit angemessen.“

Ähnlich argumentierte auch der Geschäftsführer des Unternehmens Tabak Pöschl, Patrick Engels. Für die von ihm angestellten 380 Mitarbeiter seien die Pläne ein Schlag ins Gesicht, sagte er der idowa-Zeitungsgruppe, zu der unter anderem das Straubinger Tageblatt und die Landshuter Zeitung gehören. Die Firma stellt derzeit nach eigenen Angaben etwa 95 Prozent des Schnupftabaks in Deutschland her. Die endgültige Fassung der Richtlinie soll im Dezember veröffentlicht werden. (ho)

(162)

Als mein Vater seine Sprache verlor

On October 4, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Mein Vater war nur noch ein Skelett, als er im Oktober 1994 starb. 57 Jahre war er alt geworden. Seine letzten drei Jahre lag er in einem Krankenhausbett in unserem Wohnzimmer. Einmal am Tag kam stundenweise eine Pflegekraft, ansonsten war meine Mutter rund um die Uhr bei ihm. Ihre Haare wurden grau in dieser Zeit.

Kein Herzinfarkt, kein Schlaganfall hatte ihn von heute auf morgen aus der Bahn geworfen. Es war ein acht Jahre währender, schleichender Prozeß, der einen markanten, starken Mann in ein hilfloses, stummes Wesen verwandelte. Nicht schockartig, sondern in einer knapp acht Jahre währenden Zeitlupe. Die späte Diagnose der Ärzte: „Morbus Pick“, eine dem Alzheimer verwandte unheilbare Demenz-Erkrankung, die bereits Menschen trifft, die jünger als 60 Jahre alt sind.

Erste Schwierigkeiten beim Sprechen

Mein Vater war Berufsoffizier und Militärhistoriker gewesen, ein schlanker, aufrechter Mann, geradeaus, Preuße. Er sagte in unserer Familie, wo es langging. Und so ist es ein Tag im Hafen von Neapel im Juli 1986, der mir als Moment haftenblieb, als er erstmals nicht mehr wußte, wo es hingehen sollte. Er stand für auffällig lange Minuten ratlos da, blätterte ziellos in seinen Reiseunterlagen, bis er dann erleichtert doch den Ableger für unsere Fähre nach Ischia fand.

Wir Geschwister meinten damals amüsiert, nun wird unser strenger Vater endlich genügsamer, er läßt jetzt auch einmal fünfe gerade sein. Doch dann traten Schwierigkeiten beim Sprechen auf. Auch das fiel zunächst nicht auf, weil mein Vater ohnehin wortkarg war. Er besuchte eine Weile eine Logopädin, die jedoch nichts ausrichten konnte. Als ich 1988 in Lüneburg mein Rekrutengelöbnis hatte, war ich stolz, meinen Vater in der Uniform eines Oberstleutnants unter den Zuschauern dabeizuhaben.

Seine letzten Worte sprach er, als 1989 die Mauer fiel

Im Offizierscasino konnte er sich dann schon nicht mehr sein Gericht bestellen. Er hatte sich immer gesträubt, zu Ärzten zu gehen. Als diese schließlich sein Gehirn durchleuchteten, sah man auf dem Bildschirm Regionen, die bereits im fortgeschrittenen Zerfall begriffen waren: Sprache und Antrieb. Meine Mutter erlebte einen Nervenzusammenbruch, als ihr klar wurde, daß der Mann, mit dem sie alt werden wollte, sich zu einem Kind zurückentwickeln und sie mit fünf Kindern, davon vier in Ausbildung, allein lassen würde.

Seine damaligen Historikerkollegen am Militärgeschichtlichen Forschungsamt tuschelten über eine vermeintliche Alkoholkrankheit. Sie konnten sich seine Sprachlosigkeit und Apathie nicht erklären. Seine letzten Worte sprach er, als 1989 die Mauer fiel. Über die von ihm so ersehnte Wiedervereinigung konnte ich mit ihm nicht mehr sprechen. Dann folgten Stürze, Lungenentzündungen, Bettlägerigkeit, Intensivpflege. Die letzte Erinnerung: sein suchender Blick. Manchmal träume ich, daß er noch einmal mit mir spricht.

JF 41/12

(158)

Türkei will Krieg mit Syrien ausweiten

On October 4, 2012, in Junge Freiheit, by admin

ANKARA. Die türkische Regierung plant, weiter militärisch in den Syrien-Konflikt einzugreifen. Eine entsprechende Gesetzesvorlage wird an diesem Donnerstag im Parlament verhandelt. Seit Mittwoch kommt es zu Luftschlägen gegen das Nachbarland. Dabei sind nach Angaben von türkischen Militärs und syrischen Aufständischen mehrere Soldaten der syrischen Armee getötet worden, berichtet Spiegel-Online. Das Gesetz soll es dem türkischen Militär ermöglichen, auch außerhalb des Staatsgebietes zu operieren.

Anlaß für die direkte militärische Konfrontation war ein Raketenbeschuß des unmittelbar an der Grenze zu Syrien liegenden türkischen Ortes Akcakale am Mittwoch, bei dem fünf Menschen getötet und ein Dutzend verletzt worden sein sollen. Die Türkei machte daraufhin die syrische Regierung für den Angriff verantwortlich und begann wenige Stunden später mit Gegenschlägen.

Erstmals direkte militärische Konfrontation

Bisher unterstützte die türkische Regierung die syrischen Aufständischen gegen Amtsinhaber Baschar al-Assad nur mit Waffen und logistisch. Es ist das erste Mal, daß türkische Militärs nun offiziell mit Operationen im Nachbarland eingreifen. Unterstützung sagten bereits die Vereinigten Staaten von Amerika zu. „Wir stehen zu unserem türkischen Verbündeten“, hieß es aus Kreisen des Weißen Hauses.

Die syrische Regierung hatte sich bereits für den Vorfall entschuldigt. Informationsminister Omran al-Subi drückte im Staatsfernsehen im Namen der Regierung sein Mitgefühl mit den türkischen Opfern aus und kündigte eine Untersuchung an. Beide Länder sollten angesichts solcher Zwischenfälle vernünftig und verantwortungsvoll handeln, appellierte der Minister. (FA)

(163)

BERLIN. Der Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), Bekir Alboga, hat an den Beitrag der in Deutschland lebenden Türken zur deutschen Wiedervereinigung erinnert. „Wir haben die deutsche Einheit mit unserem Solidaritätszuschlag mitfinanziert und werden sie weiter finanzieren“, sagte Alboga anläßlich des Tags der offenen Moschee am Mittwoch in der ARD.

Für die Türken in Deutschland sei der 3. Oktober in zweierlei Hinsicht ein freudiges Ereignis. Sie feierten an diesem Tag sowohl die deutsche Einheit als auch den Tag der offenen Moschee.

Mehr als Tausend Moscheen öffneten ihre Türen

Der Tag der offenen Moschee wird seit 1997 immer am 3. Oktober von den islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland veranstaltet. Das diesjährige Motto lautete: „Islamische Kunst und Kultur“.

Damit wollte der Koordinationsrat der Muslime auf „das Potential der islamischen Kunst, Kultur und Wissenschaft aufmerksam“ machen. Insgesamt boten am Mittwoch nach eigenen Angaben mehr als Tausend Moscheen in Deutschland Führungen und Informationsveranstaltungen an. (krk)

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