Panik und Beschwichtigung im EURO

Die Allianz-Versicherung hat einen Chefvolkswirt und dieser hat in seine Glaskugel geschaut und gewürfelt, was auf Deutschland zukäme, sollte es zur D-Mark zurückkehren. In den qualitätsfreien Medien steht “berechnet”, aber dafür müßte Ökonomie ja eine exakte Wissenschaft sein und keine Glaubenslehre. Jedenfalls meint dieser Herr, das würde Deutschland einen erheblichen Teil seines Wohlstands kosten und zu einer Abwanderung von Arbeitsplätzen führen. Ja, Abwanderung. Verlust hätte ich kommentarlos akzeptiert, aber wohin sollen diese Arbeitsplätze abwandern? In die sich auflösende Euro-Zone, deren Länder dann allesamt Verfallswährungen besitzen? Da hätten zu Zeiten der alten D-Mark massenhaft Arbeitsplätze zur Lira, Peseta oder Drachme abwandern müssen, was aber nicht passiert ist. Nach China? Entschuldigung, aber dessen rasanter Aufstieg schwingt gerade aus. In die USA? Nun ja, wer jung ist und Söldner werden will, der kann es versuchen. Irgendwo auf der Welt werden US-Sicherheitsfirmen immer Leute brauchen, die gerne mal ein Gemetzel veranstalten.

Alles in allem würde die deutsche Wirtschaft vier bis fünf Jahre nach einem Ende der Währungsunion Produktionsverluste von bis zu 25 Prozent erleiden, sagt der hochbezahlte Herr. Das mag durchaus sein, weil das Ausland danach nicht mehr so viel Geld hat, um unsere Waren zu bezahlen. Genau dieses Geld hat das Ausland schon heute nicht mehr, denn was Deutschland ausführt, wird oft genug mit Geld bezahlt, das uns diese Damen und Herren Ausländer schuldig bleiben. Ich sage nur Target 2. Diese Scheinwirtschaft bricht zusammen, ob mit oder ohne Währungsreform. Es dauert vielleicht ein paar Monate länger, wenn der Euro weiterhin gehalten wird, mit dem Ergebnis, daß der Preis dafür, den WIR mit unseren Ersparnissen zahlen, immer noch höher wird.

Hohe Arbeitslosigkeit und Armut – das bekommen wir sowieso, dank Kohl, Schröder, Merkel und ihren Komplizen. Der Zusammenbruch steht bevor, ob in drei, zwölf oder dreißig Monaten, darauf kommt es nicht an. Der Herr Chefvolkswirt weiß das natürlich, nur wird er sich hüten, das zu sagen. Die oberseriösen Propagandamedien würden das auch nicht bringen, allzuviel Wahrheit ist ungesund. Da träumen wir lieber weiterhin vom Endsieg des Euro.

Juncker, der mit der Salamitaktik zur Beschneidung der Freiheitsrechte, bekommt langsam Panik. Es sei keine Zeit mehr zu verlieren, der Euro müsse gerettet werden und alle Spekulationen über den Austritt Griechenlands seien Geschwätz und billiger innenpolitischer Diskurs. Nun, wenn der Euro unbedingt gerettet werden muß, warum hat dieser Eurogruppenchef das nicht schon längst getan? Er ist ja nicht erst seit gestern dabei, sondern hat all die sinnlosen Eurorettungs-Gipfel besucht. Mehr als mit Säcken voll Geld nach dem Problem zu werfen ist ihm nicht eingefallen. Wobei dieses Geld natürlich aus Deutschland kommen muß. “Wieso eigentlich erlaubt sich Deutschland den Luxus, andauernd Innenpolitik in Sachen Eurofragen zu machen? Warum behandelt Deutschland die Eurozone wie eine Filiale? Wenn das alle 17 Regierungen machten, was bliebe dann übrig von dem, was uns gemeinsam ist?” Tja, Herr Juncker, Sie sprechen doch Deutsch, oder? Da gibt es ein schönes Sprichwort: Wer zahlt, schafft an. Wenn die übrigen 16 Regierungen so viel bezahlen wie Deutschland, werden sie nicht mehr als Filialen behandelt. Ideenlose Giftzwerge helfen uns leider nicht weiter.

picutres from “Alter Südfriedhof” Munich, Germany

Wer sich die TV-Übertragung der Olympischen Spiele anschaut stellt fest, teilweise gibt es viele leere Plätze in den Stadien, wie zum Beispiel beim Schwimmen, Dressur, Volleyball und Tennis. Offiziell sind aber die Veranstaltungen ausverkauft. Wie ist das möglich? Viele Londoner sind verärgert, denn sie würden gerne “ihren” Spielen zuschauen, können aber keine Tickets kaufen. Der Grund, es wurden massenweise Eintrittskarten an die VIPs, Offizielle und Sponsoren vergeben, die sie aber nicht nutzen.

Ein Sprecher der Organisatoren (Locog) sagte: “Es ist uns bewusst, einige Veranstaltungen haben leere Plätze. Wir glauben, die leeren Sitze sind in den akkreditierten Bereichen und wir wollen herausfinden, wer dort sitzen sollte und warum sie nicht gekommen sind.

Was auch passiert ist, wegen der Sonderspur, die extra für die VIPs auf den Strassen von London eingerichtet wurden, sind die Staus enorm und teilweise ist der Verkehr zusammengebrochen. Besitzer von Eintrittskarten sind gar nicht rechtzeitig zu den Sportveranstaltungen gekommen.

Nur die Veranstaltungen, bei denen es keinen Eintritt benötigt, werden von vielen Zuschauern besucht. Wie die Rennen der Velofahrer, wo schätzungsweise 1 Million Londoner am Strassenrand Beifall klatschten.

Die Organisatoren wollen jetzt Claqueure zum Jubeln in den Stadien einsetzten, wie damals in Peking 2008, und die freien Sitze mit britischen Soldaten füllen. Auch an Schulklassen und Studenten sollen Eintrittskarten verteilt werden.

Wenn wir gerade von VIPs reden, beim Schwimmwettbewerb am Samstagabend war Bill Gates anwesend. Michelle Obama, Gattin des US-Präsidenten, besuchte das Basketballspiel der Amerikaner am Sonntag.

Einer der Grosssponsoren der Olympiade ist BMW. Man sieht sie überall die VIPs, Offizielle, sonstigen Wichtsäcke und Sportler herumkutschieren. Insgesamt sind 4’037 BMW Diesel-, Hybrid- und Stromfahrzeuge, sowie Motorräder und Velos der deutschen Automarke während der Spiele auf den Strassen von London unterwegs.

Gerüchten zu folge haben sich reiche Geschäftsleute die Benutzung der VIP-Spur für 20’000 Pfund pro Person erkauft. Insgesamt sind 60 Kilometer Strassen in London mit der speziellen Spur eingerichtet worden. Diese dürfen 80’000 akkreditierten Mitglieder der “Olympischen Familie” und die 10’500 Athleten benutzen, wenn die Fahrzeuge auf der Frontscheibe die entsprechende Vignette zeigen.

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Überwachung aus der Luft mit Drohnen: INDECT ist gestartet

 

Die EU hat ein tolles Projekt auf den Weg gebracht: INDECT. Überwachungskameras werden online ausgewertet, dann eine Drohne ausgeschickt, die einen Verdächtigen verfolgt und noch bessere Photos schießt. Tja, und dann? Ach, man kann diese Drohne bestimmt mit einem Präzisionsgewehr ausrüsten, oder eben gleich Hellfire-Raketen. Nun stellen Sie sich einen kleinen Datenfehler vor, bei dem Ihr Bild ins System gelangt ist, an Stelle des verabscheuungswürdigen Meinungsabweichlers. Sie besuchen eine öffentliche Toilette und die dortige Überwachungskamera jubiliert und schickt die Drohne los. Die erwischt sie zunächst in Großaufnahme und kurz darauf mit einem schnellen, fast schmerzlosen Kopfschuß. Menschliches Zutun ist nicht erforderlich, das Ministerium für Wahrheit begeht keine Fehler, und wenn doch, werden diese als Nazis begraben.

Klingt das nach schlechter Science Fiction? Das passiere nur in Polizeistaaten und Diktaturen? Tja, was für ein Zufall, daß sich die sogenannten Demokratien derzeit immer mehr in Richtung Polizeistaat und Diktatur bewegen. Freie Meinungsäußerung war vorgestern, die ist längst abgeschafft. Mündige Bürger sind absolut unerwünscht, die Gleichschaltung hat nicht nur begonnen, sie ist nahezu vollendet. Wo bekommen Sie noch unabhängige Informationen? Fernsehen, Radio, Zeitungen – überall wird der gleiche Einheitsjargon benutzt, überall herrscht Meinungseinheitsbrei. Es gibt nur zwei Gründe, eine solche Technik zu entwickeln: Entweder man will sie einsetzen, oder man will sie verkaufen. Meine Einschätzung: zuerst wird das verkauft, und wenn es sich bei einer vertrauenswürdigen Diktatur wie Saudi-Arabien oder einem Apartheidsstaat wie Israel bewährt hat, bekommen wir es zurück. Die EUdSSR wird das Potential zu nutzen wissen, für eine schöne neue nazifreie Welt!

Zusammen mit der unglaublichen Ausweitung des Überwachungs-Polizeistaats, der schon jetzt alle Telefongespräche, E-Mails, Aktivitäten sozialer Netzwerke und die Suche nach Websites überwacht, bedeutet diese Entwicklung, dass die »Rebellion der Maschinen [Terminator 3]« wahrscheinlich mit kleinen fliegenden Robotern statt mit den zweifüßigen Maschinen wie in Terminator vonstattengehen wird.

 

Wenn Sie sehen wollen, wie weit diese Drohnen in den vergangenen Jahren bereits vorgedrungen sind, schauen Sie sich dieses erstaunliche Video zum Thema »Aerobots neues Design – Der Ring – Dodecacopter« an:

oder dieses:

Die Menschen aus der vordersten Schlachtlinie nehmen

 

Schon lange ist es der Wunsch der Militärs, alle Menschen aus der vordersten Schlachtlinie zu nehmen. Wenn Maschinen die Arbeit der Menschen übernehmen könnten, wäre es nicht mehr nötig, (still und heimlich) Leichensäcke nach Hause zu transportieren; außerdem würde niemand die ethische Zulässigkeit beispielsweise von bewaffneten Angriffen auf zivile Demonstranten anzweifeln.

 

Das Einzige, was die Militärs im Moment noch von völliger globaler Dominanz trennt, sind diese »verdammten Menschen«, die im Weg stehen und sich weigern, Befehle zu befolgen, die einen Völkermord bedeuten würden. Man ersetze die Menschen durch eine Armee von Robotern, und man hat den perfekten Sturm für eine mechanisierte, robotergestützte globale Kriegsmaschinerie.

 

Und welcher machthungrige Bürokrat wünschte sich nicht zehn Millionen gehorsamer, bewaffneter fliegender Roboter unter seinem Kommando? Für alle, die nach Macht streben – und das ist praktisch jeder in Washington D.C. und im Pentagon –, wird ein Traum wahr.

Es führt unweigerlich zum Krieg der Menschheit mit Robotern.

Es folgen einige Informationen, die Menschen helfen könnten, den Drohnen-Krieg zu überleben:

 

 

Typische Arten von Drohnen

 

  • Starrflügler: In der Lage, in großer Höhe und mit großer Reichweite zu fliegen. Können mit Kamera-Pods für extrem genaue Überwachung ausgestattet werden. Tageslicht- und Infrarotkameras. Relativ große Nutzlast (mehrere Hundert Kilo). Langstreckenflüge und Kontrollbereich, mehrere Dutzend Kilometer. Führende Hersteller sind die USA und Israel. Eine typische Starrflügler-Drohne ist die Predator. Eine experimentelle Drehflügler-Drohne der US Navy sehen Sie hier.

 

  • Multirotor-Drohnen: Viel kleinere Geräte als die von DraganFly hergestellten – geeignet für geringe Nutzlasten wie Kameras, Mikrofone und potenziell kleine Waffen. Sehr leises, stabiles Flugprofil. Sehr begrenzte Reichweite, einige nur 150 Meter. Typische Einsatzmöglichkeiten: lokale Polizei- und Sicherheitskräfte, die überwachen wollen, was im Hinterhof vor sich geht. Begrenzte Flugzeit (etwa zehn Minuten).

 

  • Hybrid-Rotor-/Räder-Drohne (in naher Zukunft): Diese Drohne kann ein Ziel ansteuern, landen, die Rotoren einfahren und sich in Tarnkappenmanier auf Schienen oder Rädern auf dem Boden fortbewegen. Diese Methode der Fortbewegung spart im Vergleich zum Schweben erheblich Energie. Eine mögliche Konfiguration einer solchen Drohne ist ein hybrides Benzin-/elektrisches System, bei dem ein kleiner Benzinmotor den Antrieb für den Flug und ein geräuschloses Elektrosystem die Energie für die Fortbewegung am Boden liefert. Diese Hybrid-Drohnen wären ideal zur Sammlung von Informationen am Boden, durch den Einsatz von Richtmikrofonen und Videokameras, wo immer ein langer Überwachungszeitraum erforderlich ist. Über einen kleinen Generator könnte der Benzinmotor während des Fluges die Batterien wieder aufladen.

 

Übrigens: Es werden bereits Drohnen entwickelt, deren Energiesysteme vom Boden aus wieder aufgeladen werden, so dass sie 40 Stunden oder länger ununterbrochen fliegen können.

 

 

Sensorische Ausstattung der Drohnen

 

Drohnen können mit zahlreichen Aufnahmegeräten ausgestattet werden, wie beispielsweise:

 

  • Tageslicht-Fotokameras
  • Tageslicht-Videokameras
  • Tageslicht-Videokameras mit Videoübertragung zum Kontrollzentrum
  • Infrarotkameras, Foto und Video
  • Strahlungssensoren
  • Richtmikrofone und Geräuschsensoren

 

 

Operationelle Einsatzprofile der Drohnen

 

Drohnen würden in der Regel folgende Arten von Einsätzen durchführen:

 

  • Visuelle Überwachung unbeweglicher Ziele aus großer Höhe: Außer Sichtweite des Zieles am Boden bleiben, ein wiederholtes Muster fliegen, um die Position über dem Ziel zu halten, während Live-Video-Aufnahmen gemacht und an das Kontrollzentrum übertragen werden. Wird in der Regel von einer Starrflügel-Drohne durchgeführt.

 

  • Verfolgung eines mobilen Ziels aus großer Höhe: Starrflügel-Drohnen verfolgen ein Fahrzeug oder eine Person, behalten sie im Blick und übermitteln an das Kontrollzentrum.

 

  • Überwachung aus geringer Höhe (Schweben) (Multirotor-Drohnen): Dieses Einsatzprofil käme eher für die Überwachung taktischer Situationen wie Brandbekämpfung oder Konfrontationen infrage. Durch die Schwebefähigkeit sind sie ideal für das Spähen durch Fenster aus der Froschperspektive, allerdings machen die begrenzte Flugzeit und Reichweite sie zu relativ leichten Zielen für Gegenangriffe.

 

  • Landungsüberwachung (nur möglich mit Multirotor-Drohnen): Dabei landet die Drohne an einem vorher bestimmten Ort, bringt Mikrofone und Überwachungskameras in Position und fliegt dann zum Auftanken zurück. Der Vorteil liegt in der lautlosen Überwachung, während sich die Drohne am Boden befindet. Die am besten geeignete Drohne für dieses Einsatzprofil ist eine hybride Rotor-/Rad-Drohne, die landen, sich am Boden auf Schienen oder Rädern fortbewegen und bei Bedarf zum Kommando zurückfliegen könnte.

 

  • Kamikaze: Dieses Einsatzprofil verwendet die Drohne als Selbstmordbomber, um entweder eine feste Nutzlast gegen ein Ziel zu richten oder Masse und Schwungkraft der Drohne selbst als Waffe zu nutzen. Wird nur selten auf diese Weise eingesetzt, da es entweder zur Zerstörung oder zum Verlust der Drohne führt (wobei die Drohnen-Technologie dem Feind in die Hände fallen könnte).

 

 

Nutzlast der Drohnen

 

Die Nutzlast der Drohnen, die Regierungen gegen einen »Feind« einsetzen, könnte folgendermaßen aussehen:

 

  • Miniraketen: Lenksysteme, die von der Drohne in eine zielnahe Position gebracht, dann mithilfe eines Raketenantriebs bei hoher Geschwindigkeit abgeschossen werden. Lenksysteme führen geringfügige Anpassungen durch, um die Rakete auf Zielkurs zu halten. So etwas wie eine kleine Hellfire-Rakete.

 

  • Hochexplosive Tornister: Eine »Tornister«-Last, die von der Drohne herunterfällt und beim Kontakt mit dem darunterliegenden Ziel explodiert.

 

  • Radioaktive schmutzige Bomben: Radioaktiver Staub, der bei optimaler Höhe über dichtbesiedeltem Gebiet freigesetzt werden kann, um massenweise Strahlenvergiftungen und jahrzehntelange Ernteausfälle zu bewirken.

 

  • Biowaffen: Diese Nutzlast kann insgeheim und lautlos über einer großen Stadt abgeworfen werden, um eine Pandemie auszulösen.

 

  • Propaganda: Eine Nutzlast kleiner Papierzettel mit schriftlichen Instruktionen oder Forderungen, die von der Bevölkerung am Boden aufgehoben und gelesen werden.

 

  • Selbstzerstörungsbombe: Ein elektrischer oder chemischer Selbstzerstörungsmechanismus, der ferngesteuert ausgelöst werden kann. Ein elektrischer Mechanismus würde die Elektronik der Drohne »einfrieren« und ausschalten. Ein chemischer Auslöser bestünde aus einer kleinen Menge hochexplosiven Materials und würde entweder eingesetzt, um zu verhindern, dass eine Drohne einem Feind in die Hände fällt, oder um die Drohne selbst als Lenkwaffe zu nutzen (»Kamikaze-Drohne«).

 

 

Drohnen ausweichen

 

Drohnen auszuweichen würde wahrscheinlich folgende Strategien einschließen:

 

  • Tarnung bei Tageslicht: Der Einsatz von Netzen über Fahrzeugen und Tarnmuster für andere Objekte, die optische Erkennungssysteme verwirren. Das gegenwärtig beste Tarnmuster ist bekannt als A-TACS, es nutzt ein fraktales mathematisches Modell, um Muster innerhalb von Mustern zu bilden, so dass der Tarneffekt in fast jedem Zoombereich funktioniert.

 

  • Licht-Disziplin während der Nacht: Drohnen werden bei Nachtstarts Autoscheinwerfer und Taschenlampen selbst aus großer Entfernung (mehrere Kilometer) sehr schnell erkennen. Wenn Drohnen ausgewichen werden soll, ist bei jeder Bewegung in der Dunkelheit der Einsatz von Nachtsichtgeräten erforderlich.

 

  • Weltraumdecken zur Wärmeabdeckung: So genannte »Weltraumdecken« (Mylar sheets) blockieren Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen) üblicher Quellen. Versucht eine Drohne, zum Aufspüren von Menschen Infrarotsensoren einzusetzen, werden Überlebende vermutlich Weltraumdecken-Ponchos nutzen, um nicht entdeckt zu werden.

 

  • Ausnutzung der Wetterbedingungen: Drohnen können bei heftigem Regen, Hagel, hohen Winden und anderen widrigen Bedingungen nicht fliegen. Wer Drohnen entkommen will, sollte seine Bewegungen so planen, dass er sich schlechtes Wetter zunutze macht. Ein klarer Himmel ist ein Hinweis darauf, dass Drohnen auf Beobachtungsposten sind.

 

 

Gegenmaßnahmen gegen Drohnen

 

In den obersten Etagen des US-Militärs ist bekannt, dass »feindliche« Kräfte – seien es bewaffnete Kämpfer eines fremden Landes oder sogar Freiheitskämpfer im eigenen Land – versuchen, alle Arten von Drohnen (Überwachung, Waffen-Nutzlast, et cetera) zu zerstören, unschädlich zu machen oder ihnen zu entkommen.

 

Über die verschiedenen Gegenmaßnahmen, diese Aufgabe zu meistern, wird bislang nur wenig im Detail diskutiert:

 

  • Direktes Abschießen: Dieser Methode zum Abfangen von Drohnen wird kein großer Erfolg beschieden sein. Flinten haben eine geringe Reichweite, bei Gewehren reicht diese zwar aus, aber es ist selbst für einen sehr gut ausgebildeten Schützen äußerst schwer, die Entfernung und den nötigen Schusswinkel zu schätzen, um eine am Himmel fliegende Drohne zu treffen. Das gilt besonders für die Nachtstunden, wenn Drohnen am Himmel unsichtbar sind. Handwaffen einzusetzen, um Drohnen in großer Höhe abzuschießen, ist nur Verschwendung von Munition.

 

  • Rauch: Rauchbomben und -granaten waren stets ein taktisches Mittel, um sich unter Deckung zu bewegen. Werden Drohnen gegen eine Zivilbevölkerung eingesetzt, wird diese wahrscheinlich Rauch zur Tarnung taktischer Bewegungen einsetzen.

 

  • EMP-Waffen: EMP-Waffen wären gegen Drohnen äußerst wirksam, sind aber so schwer zu bauen und einzusetzen, dass sie im Feld kaum anzutreffen sein werden.

 

  • Drohnenaufspürende Drohnen: Die erfolgreichste Gegenmaßnahme gegen Drohnen wäre wahrscheinlich eine »drohnenaufspürende Drohne«, deren einzige Funktion darin besteht, bei hoher Geschwindigkeit mit einer anderen Drohne zusammenzustoßen und sie dadurch außer Gefecht zu setzen. Diese »drohnenaufspürenden Drohnen« wären wahrscheinlich batteriebetriebene Gegenmaßnahmen nach dem Motto: »Abfeuern und vergessen«. Man könnte sie anschalten, in die Luft werfen, und sie flögen sofort los, mit dem einzigen Ziel, eine andere Drohne bei hoher Geschwindigkeit abzufangen. Das würde mit einem einfachen Infrarotsensor in Kombination mit Geräuschsensoren bewerkstelligt. Alle Drohnen strahlen Hitze ab und machen Geräusche. Bisher sind keine »Tarnkappen«-Drohnen bekannt.

 

  • Hohe Drähte: In Gebieten, wo Multirotoren-Drohnen versuchen würden, einem Beobachtungsziel oder einem militärischen Ziel sehr nahe zu kommen, wäre es eine wahrscheinliche Gegenmaßnahme, Drähte oder sogar Angelschnüre zwischen hohen Objekten wie Bäumen oder Telefonmasten auszuspannen. Jede Drohne, die mit einer Angelschnur in Berührung kommt, wird sich wahrscheinlich sofort darin verfangen und abstürzen.

 

  • GPS-Spoofing: Kleine, tragbare GPS-Transmitter sind bereits vorgestellt worden, die GPS-Signale täuschen und damit die Navigationskommunikation der Drohnen abfangen. Dies kann beispielsweise eingesetzt werden, um Drohnen zur Selbstzerstörung zu veranlassen oder sie sogar zu kapern und auf einer Landebahn landen zu lassen (das hat der Iran bereits mit einer US-amerikanischen militärischen Drohne getan).

 

Mehr über GPS-Spoofing erfahren Sie hier:

CS Monitor

UTexas

Marine Corps Times

Am Sonntag, den 29. Juli 2012, wird Erich Priebke 99 Jahre alt.

Im 18. Jahr seiner lebenslänglichen Gefangenschaft, im Hausarrest in Rom seines Schutzengels Dr. Paolo Giachini.

Von den BRD-Deutschen vergessen und verachtet, von den Menschen mit Herz und Seele, sei es Deutsche oder andere, geehrt und nicht vergessen. Ein deutsches Martyrium.

Lieber Herr Priebke: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Ein Buch, das auf über 250 Seiten eine Forderung widerlegen will, die von niemandem ernsthaft erhoben wird, könnte man überflüssig nennen und seine Autoren töricht. Weniger wohlwollend handelt es sich um eine Propagandaschrift und bei den Verfassern um Demagogen. Damit wäre das „Deutschland ohne Ausländer“ betitelte „Szenario“ der beiden Frankfurter Rundschau-Journalisten Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme im Grunde bereits auf den Punkt gebracht.

Eine neue „rechtspopulistische Regierung“, so die Ausgangsannahme, hätte also zu einem Stichtag die Ausweisung aller „Ausländer“ angeordnet und mit diesem Millionen-Exodus eine Katastrophe heraufbeschworen: Deutschland versänke in Dreck und Kulturlosigkeit, weil es an ausländischen Putzfrauen, Sterneköchen und Opernsängern fehlte, die Wirtschaft bräche zusammen, weil ihr die ausländischen Fließbandarbeiter und Autodesigner, Prostituierten, Dönerbudengründer und internationalen Topmanager ausgingen, dem Wohnungsmarkt fehlten die Mieter, den Hochschulen die Studenten, der Bundesliga die internationalen Profis, und Deutschland wäre international isoliert, weil es von ausländischen Touristen und internationalen Institutionen gemieden und geächtet würde.

Einfältige Totschlagargumente und Demagogie

Sogar Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain müßte man nach dieser Logik ausweisen, munkeln die Autoren, und die Banken würden einfach abwandern, denn die folgen immer den „Höchstqualifizierten“ ihres Faches, egal wo die sind; an dieser Stelle läßt sich immerhin erahnen, in wessen Interesse Bebenburg und Thieme so eifrig dem Einreißen aller Zuwanderungsschranken das Wort reden.

„Aber ihr geht doch auch gern zum Italiener“, lautete schon in den Achtzigern das einfältige Totschlagargument, das Rosa-Brille-Multikulturalisten jedem Hinweis auf Immigrations-Fehlentwicklungen entgegenzuhalten pflegten. Bebenburg und Thieme walzen es mit ihrem absurden Szenario auf Buchformat aus. Weil sich viele Deutsche „weniger Ausländer“ wünschen – und dabei in der Regel ganz bestimmte, problematische Gruppen im Blick haben –, unterstellen die beiden Volkspädagogen, die unterschiedslose Ausweisung aller wäre mehrheitsfähig; so geht Demagogie.

Karikaturen aus dem Gutmenschen-Abziehbilderbuch

Ihre „Rechtspopulisten“ sind eine vage Nazi-Karikatur aus dem Abziehbilderbuch des Gutmenschen; auch wenn immer wieder mal von Haider und Le Pen geraunt wird, bleiben sie genauso Projektion wie „die Ausländer“, die von den Autoren unterschiedslos in einen Topf geworfen und zunächst allein an der Staatsbürgerschaft identifiziert werden.

Da würden sich die „Rechtspopulisten“ aber wundern, wie viele „Ausländer“ immer noch da wären, wenn man alle Fremdpaßinhaber wegschickte, trumpfen die Autoren auf; als wüßten andere nicht sehr wohl, wie viele eingebürgerte – und trotzdem nicht integrierte – Einwanderer es hierzulande gibt. Integrationsverweigerung und Parallelgesellschaften kommen bei Bebenburg und Thieme allerdings genausowenig vor wie die überproportionalen Sozialhilfe-, Schulabbrecher-, Arbeitslosigkeits- oder Kriminalitätsanteile bestimmter Einwanderergruppen, vor allem bei den hier erst geborenen Generationen. Derlei störende Phänomene werden im undifferenzierten „Migranten“-Begriff der Multikulturalismus-Lobby aufgelöst, den auch die Autoren zugrunde legen.

Mit Akrobatik zum gewünschten Ergebnis

Trotzdem bedarf es einer gehörigen Portion Akrobatik, einen „positiven Finanzierungsbeitrag“ der ausländischen Bevölkerung zu den deutschen Staatsfinanzen zu errechnen; den im Buch zitierten Studien gelingt das Kunststück, indem die durch Beitragsleistung erworbenen hohen Rentenansprüche der Einheimischen mit reinen staatlichen Transferleistungen in einen Topf geworfen und einwanderungsbedingte höhere staatliche Infrastrukturausgaben ausgeblendet werden. Die ausführlich zitierte Studie von Holger Bonin hat Thilo Sarrazin längst zerpflückt, weil sie weder die gesamte Migrationsbevölkerung einbezieht noch nach den verschiedenen und äußerst heterogenen Einwanderergruppen differenziert.

Nicht zufällig ist das Kapitel „Kriminalität ohne Ausländer“ eines der kürzesten und dürrsten. Nach altem Soziologenbrauch werden solange Äpfel mit Birnen verglichen und Sondereffekte aus dem Hut gezogen und herausgerechnet, bis die Ausländerkriminalität sogar noch unter der Rate der Einheimischen liegt; und die Ursachen von Ausländerkriminalität werden allein in „sozialen“ Verhältnissen verortet, als hätten die mit ethnisch und kulturell bedingten Mentalitäten nicht das geringste zu tun.

Schon im Ansatz lächerlich machen

Reihenweise werden Kronzeugen vornehmlich aus Kreisen der Multikulti-Lobby aufgeboten, die brav bestätigen, wie „grauenhaft“ ein Deutschland ohne Ausländer doch wäre. Ausgerechnet Günter Wallraff, der allen Ernstes als „Experte“ interviewt wird, darf zum Schluß noch einmal sagen, wer mit den ominösen „Rechtspopulisten“ gemeint ist, die das seltsame Werk widerlegen soll: der Gottseibeiuns Sarrazin! Der soll sich angeblich ein Deutschland ganz ohne „Migranten“ wünschen, ziehen Bebenburg und Thieme den Anlaß ihres Buches aus einem überinterpretierten Halbsatz in „Deutschland schafft sich ab“ an den Haaren herbei.

Die Intention ist durchsichtig: Differenzierte und kritische Einwanderungsdiskurse sollen mit einer Materialschlacht von mehr oder weniger weit hergeholten Argumenten schon im Ansatz lächerlich gemacht werden, damit sie nicht politisch wirksam werden. Daß Sarrazin selbst sehr genau unterscheidet und eben nicht, wie die beiden FR-Journalisten, vietnamesische Abiturienten und russische Hochschüler mit türkischen Sozialhilfeempfängern und arabischen Haßpredigern in einem Migrantentopf zusammenrührt, wird mit unwissenschaftlicher Arroganz dreist ignoriert.

Munter durch logische Widersprüche zum Sarrazin-Bashing

Bereits das Differenzieren von Einwanderern nach Nützlichkeit, daß die bösen „Rechtspopulisten“ also wohl doch nicht alle Ausländer ausweisen, sondern die produktiven „behalten“ würden, soll allerdings auch wieder „ausländerfeindlich“ sein – obwohl doch angeblich Einwanderung sowieso nur Nutzen bringen soll.

Aber wen kümmern solche logischen Widersprüche, wenn Multikulti- und Einwanderungslobbyisten für ihresgleichen schreiben. Klischee reiht sich an Klischee – nach der Massenausweisung klärt die eingebürgerte türkische Studentin die vormittags schon Bier saufenden arbeitslosen deutschen Dachdecker über die „Neuen Deutschen“ auf; Naika Foroutan, die Vorzeige-Soziologin dieser Spezies, die sich in der Sarrazin-Debatte durch unqualifizierte Kritikversuche blamiert hat, darf im zitierten „Experten“-Reigen natürlich auch nicht fehlen, der für den Fall einer rigideren Einwanderungspolitik unverhohlen mit „Bürgerkrieg“ droht.

Mit einem breiten Mainstream-Chor von Jubelrezensionen für das Sarrazin-Bashing der in der Integrationsindustrie bestens vernetzten Autoren dürfte für den Verlag, der sonst sein Geld mit MBA-, Karriere- und Managerliteratur verdient, die Kasse schon gestimmt haben. Auf der anderen Hochzeit tanzt man aber auch ganz gern: Für Oktober kündigt der Verlag mit dem Prädikat „Gleiche Zielgruppe und Leserschaft wie ‘Deutschland schafft sich ab’“ einen „ultimativen Faktencheck“ an, der enthüllen soll, „wie wir von Politik und Wirtschaft für dumm verkauft werden“. Na denn.

Pitt von Bebenburg, Matthias Thieme: Deutschland ohne Ausländer. Ein Szenario. Redline Verlag, München 2012, gebunden, 272 Seiten, 19,99 Euro.

JF 30-31/12

 

 

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