1942. Götterdämmerung - Set Svanholm, Marta Fuchs (Karl Elmendorff, Bayreuth)

Richard Wagner Götterdämmerung (1876) 1:56:55 – Act 2 2:58:48 – Act 3 Set Svanholm — Siegfried Egmont Koch — Gunther Friedrich Dalberg — Hagen Robert Burg — Alberich Marta Fuchs — Brünnhilde Else Fischer — Gutrune Camilla Kallab — Waltraute Camilla Kallab — 1. Norn Hildegard Jachnow — 2. Norn Charlotte Siewert — 3. Norn Hilde Scheppan — Woglinde Irmgard Langhammer — Wellgunde Margery Booth — Floßhilde Karl Elmendorff Chor & Orchester der Bayreuther Festspiele 21 Jul 1942 Scores and libretto: docs.google.com Synopsis: metoperafamily.org Translations: opera-guide.ch . .

BERLIN. Die Reederei „Peter Deilmann“ hat dem Kapitän der „MS Deutschland“, Andreas Jungblut, das Kommando entzogen, weil er sich weigert, statt unter deutscher künftig unter der Flagge Maltas zu fahren.

Der aus der ZDF-Serie „Das Traumschiff“ bekannte Luxusdampfer liegt derzeit in London und soll nach den Olympischen Spielen die deutschen Athleten nach hause bringen. Es ist weltweit das einzige Kreuzfahrtschiff, das noch unter deutscher Flagge fährt.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung plant die Reederei, die nach ihrer Insolvenz 2010 vom deutschen Finanzinvestor Aurelius übernommen wurde, die „MS Deutschland“ künftig in Malta registrieren und unter der Flagge des Inselstaates fahren zu lassen. Dies sollte bereits im Juli geschehen.

„Man wechselt die Flagge nicht wie ein Unterhemd“

Kapitän Jungblut protestierte in einem Schreiben an Bundespräsident Joachim Gauck, der für dieses Wochenende auf der „Deutschland“ erwartet wird, gegen den Flaggenwechsel. Man wechsle eine Flagge nicht wie ein Unterhemd, schrieb Jungblut. Er und die Besatzung des Schiffs seien sicher, auch künftig wirtschaftlich unter deutscher Flagge fahren zu können.

Die Reederei schickte den 59jährigen daraufhin von Bord. Offiziell aus Urlaubsgründen. Derzeit habe der zweite Kapitän regulär Dienst, begründete eine Sprecherin des Unternehmens die Entscheidung.

Dies sieht Jungblut anderes. Dem Boulevardblatt sagte er: „Das ist ein einmalig würdeloser Fall in der Schiffahrt, daß ein Kapitän von Bord geworfen wird.“ Ihm sei Schiffsverbot erteilt worden.

CSU-Politiker Mayer: „Das Traumschiff müsse deutsch bleiben“

An ihren Plänen, das Schiffsregister zu wechseln, will die Rederei definitiv festhalten. Ein genauer Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest, erklärte die Sprecherin der Reederei. Laut Bild soll das Schiff allerdings unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Deutschland am 15. oder 16. August umgeflaggt werden.

Unterstützung erhält Kapitän Jungblut vom innenpolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stephan Mayer. Der Abgeordnete appellierte an „das Heimatgefühl und den Nationalstolz der Reederei“. Das Traumschiff müsse deutsch bleiben. (krk)

BONN. An deutschen Hochschulen waren im vergangenen Jahr so viele ausländische Studenten eingeschrieben wie noch nie. Nach Angaben des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) studierten in Deutschland 2011 mehr als 250.000 Ausländer. Dies seien 11,4 Prozent aller Studenten. Die meisten von ihnen kamen aus China. Mit Abstand folgten Rußland, Bulgarien, Polen und Österreich.

Chinesen seit Jahren größte Gruppe

Laut dem DAAD stellen Chinesen seit Jahren die größte Gruppe der ausländischen Studenten. 2011 seien 22.828 Chinesen an deutschen Hochschulen immatrikuliert gewesen – Tendenz steigend. Grund hierfür sei die gestiegene Zahl von Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Universitäten und Fachhochschulen. Derzeit gebe es 750 solcher Projekte.

Auch die Zahl der ausländischen Studienanfänger erreichte 2010 mit 66.400 ein Rekordniveau. Etwa ein Drittel davon komme aus Asien, die Hälfte aus Europa. Unter letzteren dominierten die osteuropäischen Staaten wie Rußland, Bulgarien und Polen. Allerdings steige auch die Zahl westeuropäischer Studenten. Hier seien die wichtigsten Herkunftsländer Österreich, Frankreich und Spanien. (krk)

Seit Jahren die gleichen Versprechungen, die gleichen Beteuerung, die gleiche geheuchelte Euphorie – doch am Ende ausschließlich blanker Populismus.

1998 – Koalitionsvertrag SPD, Grüne:

“Deutschland muss eine Ideenfabrik werden. Wir wollen ein Klima des geistigen Aufbruchs fördern, das Bildung, Wissenschaft und Forschung neue Entfaltungsmöglichkeiten bietet, bestehende strukturelle Verkrustungen aufbricht und der jungen Generation Zukunftschancen eröffnet. Bildung, Forschung und Wissenschaft sind unsere Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.”

2002 – Koalitionsvertrag SPD, Grüne:

“Wir setzen auf die bestmögliche Bildung für alle, auf ein Bildungssystem, das die Fähigkeiten des Einzelnen fördert. […] Deutschland muss im Bildungsbereich weltweit einen Spitzenplatz einnehmen.”

2005 – Koalitionsvertrag CDU, CSU, SPD:

“Bildung ist der Schlüssel für individuelle Lebenschancen und kulturelle Teilhabe, für Entwicklung und Innovation. […] Der Zusammenhalt und die soziale Entwicklung unserer Gesellschaft, unser Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft hängen immer stärker davon ab, welchen Stellenwert Bildung erhält. Bildung ist der entscheidende Zukunftsfaktor für unser Land, aber auch für die Chancen jedes einzelnen Menschen.”

2009 – Koalitionsvertrag CDU, CSU, FDP:

“Bildung und Forschung sind Grundlagen des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts. […] Deswegen sagen wird der Bildungsarmut den Kampf an. […] Wir wollen Deutschland zur Bildungsrepublik machen, mit den besten Kindertagesstätten, den besten Schulen und Berufsschulen sowie den besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen.”

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Rotte Charlotte // Bildet Banden

Der Bildungssektor wird von den demokratischen Parteien gern als ein zentrales Wahlkampfthema verstanden, findet nach der Wahl nochmal Einzug in die utopischen Regierungsziele der frisch gekürten Machthaber, um sich dann schnell zu all den Bereichen zu gesellen, die von diesen Kunstfiguren mittlerweile völlig kaputt regiert und reformiert wurde.

Stand einst das Label “Made in Germany” für den deutschen Erfindergeist, Innovation und Qualität, zeichnete sich unser Volk über Jahre hinweg durch seine geistig-schöpferische Kraft aus, haben sich Millionen Deutsche einst den stolzen Ruf der Zuverlässigkeit und des Pflichtbewusstseins erarbeitet, um diesen dann über Generationen hinweg gerecht zu werden, so reichten den Demokraten gerade mal 60 Jahre, um aus dem Volk der Dichter und Denker ein Heer von Schulabbrechern und Unterqualifizierten werden zu lassen.

Man glaubt, dass jeder die gleichen Möglichkeiten hätte und hängt damit immer noch dem Marx-Gedanken an, dass der Mensch sozusagen wie ein leerer Sack auf die Welt käme und nur durch seine Umwelt etwas werde. Und je mehr leere Säcke man füllt, umso mehr Forscher und Erfinder hat man dann zur Verfügung! Dem gleichen Geist entspringt auch der dann logisch erscheinende Gedanke, die Geburtenarmut der Deutschen durch Zuwanderung auszugleichen – denn leerer Sack ist doch gleich leerer Sack – oder?

Welche Früchte jahrzehntelange demokratische Bildungspolitik schlussendlich trägt, lässt sich aus einem am Mittwoch erschienenen Bericht der Nachrichtenagentur dpa erahnen, welcher auf einen Entwurf des “Berufsbildungsberichts” der Bundesregierung verweist. Demnach gelten mittlerweile 47,3 Prozent der Schulabgänger als “nicht ausbildungsreif”. Die meisten der Betroffenen müssen vor der Vermittlung in eine Lehrstelle zusätzliche Fördermaßnahmen absolvieren.

Zwar wurde diese Zahl von der Bundesregierung mittlerweile dahingehend korrigiert, dass diese 47,3 Prozent nicht für den Anteil der Jugendlichen steht, welcher generell nicht in der Lage ist, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung anzutreten, sondern für den Teil, welcher nach der Schule einen zusätzlichen Grundbildungs(!)kurs in Anspruch nimmt, so lässt sich doch trotz aller möglichen Korrekturen und Zahlenwischerei nicht über den Umstand hinweg täuschen, dass die Demokraten auch in puncto Bildung völlig versagt haben.

Die fatale demografische Entwicklung gepaart mit der Unfähigkeit der Herrschenden, das geistige Potential dieses Volkes zu erkennen und zu erwecken, sorgt somit dafür, dass von dem wenigen Nachwuchs, der dem Arbeitsmarkt in Zukunft überhaupt noch zur Verfügung steht, ein großer Teil nicht in der Lage sein wird, den Anforderungen der an sie gestellten Aufgaben gerecht zu werden.

Selbst große Firmen, die ja generell als Anlaufpunkt einer Vielzahl von Bewerbern auf die angebotenen Ausbildungsplätze gelten, verzeichnen neben einem Rückgang der Bewerber auch eine immer schlechter werdende Leistungsfähigkeit der Interessenten.

So äußerte sich auch Martin Stöckmann, Ausbildungsleiter von Siemens am größten Ausbildungsstandort des Konzerns in Berlin, zur derzeitigen Situation:

“Die Qualität der Schulabgänger nimmt ab. Manche können keine drei zusammenhängenden Sätze sprechen oder schreiben. Die Durchfallquote bei unserem Einstellungstest ist signifikant gestiegen.”

Welche Auswirkungen der Bildungsmangel der kommenden Generationen haben wird, ließ sich unlängst einer Prognose der Brüsseler Denkfabrik “Centre for European Policy Studies” (CEPS) entnehmen.

Demnach könnte die deutsche Wirtschaft aufgrund fehlender Investitionen in Bildung in den kommenden 30 Jahren europaweit stark absteigen und sogar hinter der polnischen Wirtschaft zurück fallen. Laut Daniel Groß, Leiter des CEPS, liegt das überwiegend an zu vielen Schulabbrechern und zu wenig Uni-Absolventen im deutschen Bildungssektor. Verknüpfe man die Akademikerquote mit den Resultaten der PISA-Studie, liege Warschau bereits vor Berlin.

Laut Groß werde diese Entwicklung Deutschland in der nächsten Generation zum Land der Hilfsarbeiter machen. Eine Entwicklung, die im Bereich der Politik schon vor Jahrzehnten eingetreten ist.

Spricht man sich gegen die Demokratie als Staatform aus, so wird auch von nationaler Seite allzu oft darauf verwiesen, dass das System der Demokratie heute zwar schlecht, in seinen Grundsätzen jedoch besser sei als alles, was als Alternative in Frage käme. Man müsse die Demokratie nur “richtig machen”, zum Beispiel die im Grundgesetz verankerten Grundrechte beachten. Demokratie heiße schließlich “Volksherrschaft”, und was könnte eine Volksbewegung gegen die Umsetzung dieser Volksherrschaft einzuwenden haben?

Die Gleichsetzung von Demokratie und Volksherrschaft ist jedem Deutschen seit dem Kindesalter unentwegt vermittelt worden – dies auch in der ehemaligen DDR, wo gerade das System des Westens unter der Hand als Inbegriff des “Besseren” gehandelt wurde. Gleichsam wurde die selbstverständliche Verbindung dieser Volksherrschaft mit größtmöglicher Freiheit und Gerechtigkeit derart penetrant propagiert, dass es einiger Überzeugungsarbeit bedarf, den politisch interessierten Deutschen überhaupt für Gedanken empfänglich zu machen, die den Tellerrand der Demokratie überschreiten. Zu dieser Überzeugungsarbeit sind Argumente unerlässlich, die inhaltlich fundierter sind als der oft bemühte Tenor “das System ist schlecht und hier sind tausend Beispiele” – schließlich wird der überzeugte Demokrat jedem dieser Beispiele sofort entgegenhalten, dass dies alles “undemokratisch”, in einer “echten” Demokratie jedoch ganz anders wäre.

Es bedarf daher der Prüfung, ob es eine solche “echte” Demokratie in Deutschland geben kann und ob diese im Interesse des deutschen Volkes wäre. Auf Argumente, die mit dem Hinweis auf eine “bessere, echte Demokratie” negiert werden könnten, wird dabei bewusst verzichtet.

Der Herrscher herrscht zum eigenen Nutzen

“Demokratie” bedeutet nach ihrem Wortsinn tatsächlich “Volksherrschaft” – abgeleitet aus den griechischen Worten dēmos (Volk) und kratía (Herrschaft). Dies allein stellt zunächst jedoch nur den Unterschied zu anderen Herrschaftsformen, zum Beispiel zur Herrschaft des Adels (Aristokratie) oder der Kirche (Theokratie), heraus.

Aristoteles untersuchte Herrschaftsformen danach, ob sie zum Nutzen aller oder zum Nutzen der Herrschenden angelegt seien. In diesem Zusammenhang stellte er zum Nutzen aller Monarchie, Aristokratie und Politie in eine Reihe, wohingegen Tyrannis, Oligarchie und Demokratie zum Nutzen der jeweils Regierenden angelegt waren. Geht man philosophisch nun davon aus, dass der Mächtige stets primär zum eigenen Nutzen handeln wird, so ist aus Sicht des Beherrschten der Monarch der Tyrann, der Fürst der Oligarch, der Mensch aus dem Gemeinwesen (gr. polis) der Demokrat. Folglich kommen faktisch nur Tyrannis, Oligarchie oder Demokratie als reale Herrschaftsformen in Frage. Da polis begrifflich alle den Staat und das Gemeinwesen umfassenden Angelegenheiten beinhaltet, erscheint folgerichtig, dass – wenn schon der Herrschende stets zu seinem eigenen Nutzen regieren wird – das Volk idealerweise selbst herrscht, um Ungerechtigkeit gerade gegenüber diesem Volk zu verhindern.

Diesem Gedanken lässt sich jedoch entgegenhalten, dass beispielsweise im antiken Athen alle männlichen Vollbürger ab 20 Jahren eine Versammlung bildeten, die bei wichtigen Beschlüssen mindestens aus 6.000 Mitgliedern bestehen musste. Insgesamt lebten in Athen nur 40.000 männliche Vollbürger, sodass – wollte man die BRD in selber Weise regieren – wichtige Beschlüsse durch die Mehrheit aus mindestens 12,3 Millionen Staatsbürgern ergehen müssten. Dies ist jedoch nicht der Fall – stattdessen werden diese Beschlüsse im Bundestag durch mindestens 598 (derzeit 622) Abgeordnete gefasst. Selbst also, wenn man idealisiert annimmt, der Bundestag wäre aus der “Mitte des Volkes” in freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgegangen, herrschen damit nicht die “Menschen des Gemeinwesens”, sondern nur ein Teil von ihnen.

Wenn zwingend ist, dass die Herrschenden zum eigenen Vorteil handeln, so müssten – soll es vorteilhaft für das Volk sein – alle Menschen aus dem Volk herrschen. Durch die Wahl von Repräsentanten fällt jedoch keinerlei Entscheidung über Herrschaftsinhalte, sondern nur über Personen, die dann oftmals sogar konträr zu ihren Versprechen im Wahlkampf handeln.

Als Alternative wird oft die “direkte Demokratie” gepriesen. Hierbei soll das Volk selbst in Abstimmungen über Einzelfragen konkrete Herrschaftsinhalte beeinflussen. Zweifellos würde das Volk “zum eigenen Nutzen”, also beispielsweise gegen jede Steuererhöhung, votieren. Fraglich ist aber, ob solche Entscheidungen 1. fachlich vertretbar wären und 2. nicht zu starken Einflüssen von Demagogen [Medien] ausgesetzt wären, sodass faktisch lediglich eine Herrschaft der Massenmedien die Herrschaft der demokratischen Machthaberclique ablösen würde.

Dies führt zu der Frage, ob jeder Einzelne innerhalb eines Volkes überhaupt intellektuell in der Lage ist, die Politik des Staates zu gestalten. Eine Analyse dieser Frage ist müßig, kann doch jeder politisch denkende Mensch aus dem Stehgreif bereits sagen, dass die übergroße Mehrheit der Menschen in seinem Bekanntenkreis hierzu nicht in der Lage ist. Dies ist kein Schwächezeichen für ein Volk, sondern eine naturgegebene Tatsache – ein Volk voller Juristen und Wirtschaftswissenschaftler könnte weder Brot backen noch Maschinen bauen, wäre mithin nicht lebensfähig und deshalb lange schon ausgestorben. Es ist deshalb fernliegend, das gesamte Volk für politische Einzelentscheidungen bemühen zu wollen; sollte tatsächlich jeder Angehörige des Volkes eine umfassende Meinung zu jeder sich stellenden politischen Frage bilden müssen, käme das reale Leben innerhalb des Staates zum Erliegen. Ohne umfassende Meinungsbildung wäre ein sinnvolles Abstimmungsverhalten ausgeschlossen und damit auch das Entstehen guter politischer Entscheidungen.

Die eben dargestellte Argumentationsweise wird selbst von den Herrschenden gegen die direkte Demokratie gebraucht. Eine Antwort bleiben sie aber stets schuldig, wenn danach gefragt wird, was “die Mehrheit” dann befähigen soll, sinnvoll über die Zusammensetzung der Parlamente zu befinden, wo es ihr doch nachweislich an politischem Sachverstand fehlt.

Gemeinschaftsidentität als Grunderfordernis

Doch auch unter den verhältnismäßig Wenigen innerhalb einer Gemeinschaft, die intellektuell politikfähig wären, stellt sich ein Problem: Neben der geistigen bedarf es der moralischen Eignung. Hier liegt das Schlüsselproblem der Demokratie. In einer moralischen Vorstellungswelt, in der die Freiheit des Individuums und dessen Selbstverwirklichung höchsten Stellenwert genießen, wird die philosophische Aussage Aristoteles‘ hinsichtlich des Herrschens zum eigenen Nutzen um ein wesentliches Moment verkürzt: Der Mensch aus dem Gemeinwesen, der zum Herrscher gewählt wird, ist in seiner Identität nur Mensch, nicht aber Bestandteil seines Volkes, ohne welches er niemals existiert hätte. Er identifiziert sich deshalb nicht mit “dem Volk”, sondern allenfalls mit der Machtclique selbst, wo es eben nötig ist. Nimmt man nun mit Aristoteles an, dass die Mächtigen zum Nutzen ihrer selbst herrschen, so herrschen diese Demokraten [die Bundestagsabgeordneten] zum Nutzen ebendieser Demokraten [der Bundestagsabgeordneten], ganz so, wie der Monarch als Tyrann oder der Aristokrat als Oligarch. In den Auswirkungen dieser Herrschaft macht es für das Volk keinen Unterschied, ob eine bestehende herrschende Klasse sich “Adel” oder “Demokraten” nennt.

Dadurch, dass die Demokraten nach Wahlen weit überwiegend nur die Plätze der Regierungsmehrheit und der Opposition tauschen, nicht aber durch gänzlich neue “Menschen des Gemeinwesens” ersetzt werden, wird dieser Effekt noch verstärkt: Wer über mehrere Legislaturperioden Mitglied des Bundestages war, wird schwerlich von sich behaupten können, sich nicht als Bestandteil einer “herrschenden Klasse” zu fühlen.

Wenn Monarchie, Aristokratie und Demokratie zu Auswahl stehen, sich aber niemand mit seinem Volk, sondern jeder nur mit sich selbst identifiziert, so ist es völlig egal, welche Herrschaftsform letztlich besteht – immer wird es eine identitätsstiftende herrschende Klasse geben, und die Regierung erfolgt zum Nutzen dieser herrschenden Klasse. Das Modell der Demokratie könnte so nur in verhältnismäßig kleinen Gemeinschaften funktionieren (Beispiel Athen) – denn wenn sich keine herrschende Klasse herausbilden kann, weil faktisch alle an den Abstimmungen teilnehmen, besteht letztlich eine Herrschaft zumindest durch die Gemeinschaft, nicht jedoch zwingend zu deren Wohl. Bereits im antiken Griechenland warnten Philosophen vor der Gefahr durch Demagogen.

Will man also eine Herrschaftsform realisieren, die den Interessen eines Millionenvolkes bestmöglich gerecht wird, muss man sich zuerst von überkommenen Vorstellungen über politische Modelle lösen.

Vorstellung eines alternativen Modells zur Herausbildung geeigneter Machthaber

Um Machthaber herauszubilden, die auch dann noch im Interesse der Gemeinschaft handeln, wenn die Macht besteht, sich dagegen zu entscheiden, ist es zunächst wichtig, die grundsätzlich Politikfähigen innerhalb eines Volkes ausfindig zu machen. Neben intellektueller Eignung sind dabei Durchsetzungsvermögen, Entschlusskraft, Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht vonnöten. All dies wird unmöglich in Wahlkampfveranstaltungen zu erkennen sein, in welchen sich bis dato völlig unbekannte Akteure oftmals an ein Manuskript von psychologisch geschulten Werbefachleuten halten.

Vielmehr bedarf es einer Beobachtung und ggf. Förderung solcher Eigenschaften schon im Jugendalter. Ein Volk also, welches sich durch seine politische Selbstbewusstwerdung zur Nation aufschwingt und einen Staat bildet, um sich ein nach innen und außen verbindliches rechtliches Fundament zu geben, muss bereits seine Jugend für die wichtigen Aufgaben der Staatsleitung sensibilisieren. In der Jugenderziehung im Elternhaus und bei Veranstaltungen einer staatlichen Jugendorganisation treten die Anlagen erkennbar zutage, die es sodann zu fördern gilt. Hieraus entwickeln sich Führungscharaktere.

Der natürliche Egoismus des Menschen, der auch diesen Charakteren innewohnt, muss dabei stets auf das Gemeinwesen, das ganze Volk, ausgedehnt werden – dies kann anhand historischer Beispiele überzeugend geschehen. Schlägt es fehl, deutet das auf Anlagen hin, die den Träger zum Politikunfähigen machen – als solcher hat er dann einen anderen geeigneten Platz innerhalb der Gemeinschaft auszufüllen, nicht aber den eines politischen Führers.

Aus denjenigen, die sich als politische Führer eignen, geht derjenige letztlich als mächtigster hervor, der die dafür nötigen Eigenschaften am deutlichsten in seiner Person vereint. Andere aber erfüllen ihre Aufgaben für die Gemeinschaft an ihren Plätzen und maßen sich nicht an, “aus dem Bauch heraus” in Wahlen oder Abstimmungen über Fragen zu entscheiden, für deren Beantwortung sie persönlich sich schon aufgrund ihrer Anlagen als ungeeignet erwiesen haben.

Historische Beispiele der Art, dass Einzelne sich für ihre Gemeinschaft aufopferten, stammen aus Zeiten, in denen eine altruistische Einstellung noch selbstverständlich war – deshalb nämlich, weil sie sich als überlebensnotwenig für vorangegangene Generationen erwiesen hatte.

Konsequenzen für den Widerstand

Im System der Demokraten hingegen hat sich eine egoistische Einstellung als vorzugswürdig durchgesetzt, da jene, die ihr am konsequentesten folgen, es zu den größten Reichtümern oder den mächtigsten Positionen im Staate bringen konnten. Gleichsam ist mit dieser Lebenshaltung unweigerlich das Aussterben des deutschen Volkes verbunden, wie es demografische Statistiken zweifelsfrei belegen. Abermals ist daher der Beweis für künftige Generationen anzutreten, dass eine Besinnung auf gemeinwohlfördernde Verhaltensweisen Grundlage ist für das Überleben unseres Volkes.

So, wie sich in der beschriebenen Weise einst politische Führer herauskristallisieren werden, so muss es heute in den Reihen des Widerstandes geschehen. Dabei ist ein Rückgriff auf die überkommenen Modelle Demokratie, Aristokratie und Monarchie überflüssig: Es darf nur darum gehen, Machtansprüche daran festzumachen, ob sich Einzelne zu politischen Führern eignen. Selbst, wenn eine Machtübernahme durch eine Wahl nach den Vorgaben des Grundgesetzes erfolgen soll, ist die Demokratie nicht zu propagieren, sondern innerhalb der Propaganda bestmöglich auszuklammern, da auf unser Modell einer Staatsleitung durch Deutsche, die dazu aufgrund ihrer Anlagen befähigt sind, verwiesen werden muss.

Es versteht sich von selbst, dass derartige Ansichten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) nicht entsprechen. Eine Partei unter diesen Gesichtspunkten führen zu wollen, ist deshalb aussichtslos. Die Frage ist nun, ob der organisationstechnische Vorteil von Parteistrukturen die propagandistischen Nachteile aufwiegt, die ein Verzicht auf das Beziehen klarer Positionen zur Demokratie mit sich bringt. Doch selbst, wer der demokratischen Partei als nötiger Organisationsstruktur bedarf, ist gehalten, sein inneres Selbstverständnis bezüglich “der Demokratie” zu überprüfen.

In homogenen Gemeinschaften mit verhältnismäßig wenigen Angehörigen ist die Demokratie im Wortsinne praktikabel – so am Thingplatz unserer Ahnen, auch, wenn sie dort niemand als “Demokratie” bezeichnete. Doch durch starke politische Führer wurde aus den Stämmen an den Thingplätzen ein Millionenvolk, das die Welt über Jahrhunderte geprägt hat. Mit der Zahl unserer Volksangehörigen wuchs auch die Schwierigkeit, unser Volk gerecht und effektiv zu regieren. Die Losung, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgehe, mag einfach und gerecht klingen – sie ist aber nicht mehr als eine Floskel, hinter der sich auch nichts verbirgt als das leere Papier, auf das sie gedruckt wurde. Es mag verlockend erscheinen, die Herrschaftsform zu befürworten, die dank medialer Propaganda schon jetzt bei Millionen Menschen auf Zustimmung trifft – dadurch wird diese Herrschaftsform aber nicht besser. Vielmehr müssen wir uns fragen, warum die Machthaber und die Medien die Demokratie unablässig lobpreisen – schließlich sind sie es, die auch sonst stets im Widerspruch zu unseren Positionen stehen.

Wenn sie sich selbst und alles, was gegen uns gerichtet ist, als “demokratisch” bezeichnen, dann bietet dies nur einen sinnvollen Ansatzpunkt: Wir können sie beim Namen nennen. Wir können all das, was sie zum Unwohle unseres Volkes leisten, als Taten der Demokraten öffentlich machen – damit sich durch unsere Propaganda ein negatives Bild des “Demokraten” bei allen politikverdrossenen Deutschen abzeichnet. Wenn die Medien dann von Demokraten sprechen, wenn Vereine sich die “Demokratie” auf die Fahnen schreiben, wenn “demokratischer” Protest gegen uns stattfindet – dann soll künftig jedem klar sein, aus welcher Richtung der Wind weht, nämlich aus der volksfeindlichen!

Fazit

Eine – wie auch immer geartete – Demokratie zum Nutzen unseres Volkes kann es in Deutschland aufgrund der hohen Bevölkerungszahl und aufgrund der in der Demokratie angelegten politischen Kompetenzen für politisch Inkompetente niemals geben. Den Beweis treten die Demokraten tagtäglich an.

Im Jahre 1978 sprach der Sozialdemokrat und ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt auf der Tagung der Stiftung “Theodor-Heuss-Preis” und des “politischen Clubs” der Evangelischen Akademie Tutzing folgende Worte:

“Es war ein großer Fehler in der Nachkriegszeit, ein Fehler der “reeducation”, dass die Deutschen schließlich geglaubt haben, die Demokratie sei etwas schlechthin Ideales. Das ist sie auf keinen Fall. Die Demokratie ist mit unsäglichen Geburtsfehlern behaftet, die unbehebbar sind. Zum Beispiel mit dem Geburtsfehler, dass nicht derjenige Recht kriegt, der Recht hat, sondern derjenige Recht kriegt und Recht setzen kann, der die Mehrheit hat.”

Mit “reeducation” ist das amerikanische Umerziehungsprogramm gemeint, dessen Methoden bis heute erfolgreich angewandt werden. (Nebenbei bemerkt, erscheint in diesem Lichte das Geschrei der Demokraten um die “nicht ausbildungsreifen“ Schulabgänger um so heuchlerischer, weil diese Erscheinungen ja beabsichtigte Ziele der Umerziehungsprogramme waren.)

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Faustrecht // Die Macht des Kapitals

Helmut Schmidt benannte einen Fehler der “reeducation”, dabei ist insgesamt die manipulative Umerziehung eines ganzen Volkes ein Verbrechen, zuletzt mit der dramatischen und logischen Folge, dass das von sich selbst entfremdete deutsche Volk heute vom Aussterben bedroht ist.

Aber auch in anderer Hinsicht hat Helmut Schmidt nicht weiter gedacht, denn die Mehrheit hat der, der die Werbetrommel am lautesten rührt – und wenn man die Wahlaussagen der demokratischen Parteien beleuchtet, wird schnell klar, dass werbetechnische Erwägungen heute wichtiger sind als der Gehalt einer politischen Idee. So kann auch von “Mehrheitsentscheidungen des Volkes” im “freiesten Staat, den es jemals auf deutschem Boden gab”, keine Rede sein. Und das die Forderung nach “mehr Demokratie” selbstverständlich keine Lösung sein kann, erkannte schon Friedrich Nietzsche:

“Die europäische Demokratie ist zum kleinsten Teil eine Entfesselung von Kräften. Vor allem ist sie eine Entfesselung von Faulheiten, von Müdigkeiten, von Schwächen.”

So liegt in diesem System auch der Keim des Verderbens und Paul de Lagarde folgerte:

“Wem es nicht ein Genuss ist, einer Minderheit anzugehören, welche die Wahrheit verficht und für die Wahrheit leidet, der verdient nie zu siegen. Deutschland ist moralisch feige geworden, seit man der Majorität zu folgen zum Staatsprinzip gemacht hat.”

Denn die “moralische Feigheit” macht vor der Geldherrschaft schlapp und die sich pestartig ausbreitende Erscheinung der Korruption in der “Gesellschaft” der Gegenwart ist nicht Zufall – sondern Ergebnis der Folgerungen, die aus den Worten von Friedrich Nietzsche und Paul de Lagarde gezogen werden müssen.

Jedenfalls dann, wenn man zu den Wenigen gehört, die noch selbständig denken. Und wer es noch nicht weiß – das ist in einer Demokratie nicht erwünscht.

In den vergangenen Jahrhunderten ging man von der Annahme aus, dass in der Natur ein ewiger Kampf herrsche, bei dem jeder gegen jeden kämpft. Doch das ist falsch: Schon Darwin hatte in Ansätzen gesehen, dass es bei den höheren Lebewesen eine Gruppenevolution gibt. Es haben also nicht Einzelwesen gegeneinander gekämpft, sondern der Kampf der Gruppen war untereinander erheblich bedeutsamer.

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HG // Das letzte Stück Identität

In solchen Gruppen entwickelt sich einerseits die Abgrenzung gegenüber Fremden, die nicht zur Gruppe gehören und denen man gleichgültig bis kämpferisch gegenübersteht, andererseits die Solidarität gegenüber den eigenen Gruppenangehörigen, die man unterstützt. In unserem genetischen Erbe ist das eigennützige wie auch das gemeinnützige Handeln vorprogrammiert, wobei sich das gemeinnützige Handeln auf die eigene Gruppe bezieht.

Der Begriff “Nächstenliebe” ist darum durchaus gut gewählt, auch wenn die Kirche darunter etwas anderes versteht. Der “Nächste” ist für uns nicht der Bewohner eines Kraals in Afrika, sondern die eigene Familie, die Menschen in unserem Volk. Wollte man die Nächstenliebe wie die Kirche auf alle Menschen der Welt übertragen, würde das evolutionstheoretisch keinen Sinn ergeben, denn die Gruppenevolution ist ja keine Laune der Natur, die überwunden werden muss, sondern die gesamte Höherentwicklung hat dadurch stattgefunden, dass in bestimmten Gruppen Verbesserungen des Erbgutes durch Mutation stattgefunden haben.

Dadurch, dass diese Gruppen klein waren, konnten sich diese Verbesserungen im Erbgut der Gruppe durchsetzen. Die gesamte Gruppe wurde so leistungsfähiger gegenüber anderen Gruppen und konnte sich so ausbreiten und vergrößern. Diese natürlichen Evolutionsprinzipien können nicht mehr wirksam sein, wenn derartige Gruppen nicht mehr existieren, sondern eine vereinheitlichte Weltbevölkerung den gesamten Erdball besiedelt. Das Wesen der Völker würde sich völlig ändern.

In der Geschichte sehen wir Beispiele für solche Wesensveränderungen. So wollte Benito Mussolini mit dem Faschismus an das Imperium Romanum anknüpfen. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte er 20 Jahre Zeit gehabt, sein Volk nach diesen Werten auszurichten. Doch die Erziehung zur “römischen Größe” hatte nichts bewirkt – die Leistung der italienischen Soldaten war ebenso schwach wie im Ersten Weltkrieg. Die Italiener sind schlicht biologisch keine “Römer” mehr, sondern die Nachfahren derer, die aus dem gesamten römischen Weltreich zusammengeströmt waren – so auch der Kaufleute und der Sklaven von den Latifundien. Sie haben mit den Römern vom Schlage eines Cato biologisch nichts mehr gemeinsam. Das Anknüpfen an die altrömische Tradition musste scheitern, weil die biologische Voraussetzung für diese Tradition nicht mehr bestand.

Darum müssen wir uns bewusst von fremden Einflüssen lösen und zu unserer eigenen Art zurückkehren, so wie es Johann Wolfgang von Goethe schon vor langer Zeit erkannte:

“Was euch nicht angehört,
müsset ihr meiden;
was euch das Inn’re stört,
dürft ihr nicht leiden.”

Das politische und wirtschaftliche System der Republik hat das deutsche Volk an den Rand des Abgrundes geführt. Nun muss sich entscheiden, ob es bemüht ist, den Glauben an die bisher gepredigten Werte zu erhalten und unterzugehen, oder ob das System selbst noch genug Kraft aufbringen kann, sich mit anderen wissenschaftlichen oder sozialen Lehren zu verkoppeln, um neue Antworten auf die dringenden Fragen der Gegenwart zu finden.

Denn die bisherigen Antworten des BRD-Systems bestanden immer nur darin, die selbst verursachten Probleme der Gegenwart mit immer neuen Krediten auf Kosten der kommenden Generationen in eine ferne Zukunft zu verschieben.

Doch gleichzeitig hat man bevölkerungspolitische Erwägungen nicht nur ignoriert, sondern das Wachstum des deutschen Volkes durch den gepredigten Konsumglauben an Wohlstand und Vergnügen so behindert, dass der Bestand des deutschen Volkes heute äußerst gefährdet ist. Man hat nicht einmal den Wert des zukünftigen Steuerzahlers und Lastenträgers anerkannt, geschweige denn den biologischen Wert deutscher Kinder.

Bestand das deutsche Volk im Jahr 2002 noch aus 82,5 Millionen Menschen, wird sich diese Zahl bis zum Jahre 2050 auf rund 53 Millionen Menschen reduzieren. Aber dieser Bevölkerungsrückgang ist nur deswegen für den Bestand des deutschen Volkes bedrohlich, weil von diesen 53 Millionen Deutschen dann jeder dritte über 65 Jahre alt sein wird, und sich ein vergreisendes Volk zuletzt nicht mehr selbstständig ernähren kann. Selbst der 30jährige Krieg, der 2/3 des deutschen Volkes auslöschte und ganze Landstriche entvölkerte, konnte den biologischen Bestand unseres Volkes nicht so gefährden, wie die heutige Situation.

Zugleich hat sich unser Volk von sich selbst entfremden lassen und achtet fremde Werte, fremde Sprachen, fremde Kulturen, fremde Lehren und fremde Geschichte höher als die arteigenen Werte. Der Wiederaufbau nach dem letzten verlorenen Weltkrieg war zugleich das letzte Zeugnis der Kraft und Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes – danach lebte es nur noch vom Erbe alter Werte, die, wenn sie nicht zerstört wurden, tief unter dem Schutt der vergangenen Jahrzehnte begraben sind.

Man hat seitdem die Demokratie mit allen notwendigen und unvermeidbaren Begleiterscheinungen am deutschen Volk erprobt, geändert, reformiert – doch eine wirkliche Wende zum Besseren stellte sich nie ein.

Im Gegenteil verschlimmerte sich die Situation von Jahr zu Jahr – denn man suchte auch jetzt die Lösungen der Probleme nicht im eigenen Volk – sondern immer weiter und ferner in fremden Völkern, internationalisierte sich immer weiter, globalisierte, gab auch noch den Rest deutscher Tat- und Schaffenskraft auf und ist heute noch nicht einmal in der Lage, die Ursachen zu erkennen. Und man muss heute wohl sagen, dass der äußere Untergang des deutschen Volkes die zwangsläufige Folge davon ist.

Der innere Wert der Gemeinschaft des deutschen Volkes wird nicht mehr anerkannt – daher entspricht der Glaube an die Rettung des deutschen Volkes aus diesem System heraus nur einem Wunschdenken, kann aber durch nichts begründet werden.

So ist das jetzige System wohl noch eine Weile dazu in der Lage, die ausufernde Situation zu verwalten – doch der Glaube der Menschen schwindet. Die äußere Form zersetzt sich, alte Bindungen und Ordnungen sinken infolge einer mehr und mehr um sich greifenden Glaubenslosigkeit in sich zusammen und die Autorität des Staates geht verloren.

Das Zusammenbrechen dieser Ideen und Lehren, die einstmals als das gloriose Ergebnis eines angeblich fortschreitenden Entwicklungsprozesses einem Menschentum dargestellt wurden, das bereits durch großstädtische Verkümmerung der instinktiven Sicherheit seines Urteils beraubt worden war, bedeutet gleichzeitig das Ende einer Epoche.

Nach dem völligen inneren und äußeren Zusammenbruch des alten Systems wird sich entscheiden, ob das deutsche Volk endgültig den Weg in einen Untergangszustand beschreitet, oder ob es genügend Kräfte aufbringt, ein neues Ideal als Darstellung eines neuen Ideengehaltes und einer neuen Rangordnung der Werte zu errichten und den Deutschen damit Selbstständigkeit, Arbeit, Freiheit und Eigentum zurückgewinnen kann.

Anläufe zu einer wirklichen Erhebung hat es viele gegeben: die Reformation gehört in ihrem inneren Antrieb dazu, die deutschen Freiheitskriege 1813 schufen den modernen Nationalismus, einige einsame Seher erschauten ein unerreichbares Land ihrer Träume, und auch die Zeit der Gründung des Zweiten Deutschen Reiches gehörte unzweifelhaft dazu.

Doch Friedrich Nietzsche schrieb in dieser Zeit:

“Es liegt eine gewisse Verdüsterung und Dumpfheit auf den besten Persönlichkeiten unserer Zeit, ein ewiger Verdruss über den Kampf zwischen Verstellung und Ehrlichkeit, der in ihrem Busen gekämpft wird, eine Unruhe im Vertrauen auf sich selbst, – wodurch sie ganz unfähig werden, Wegweiser zugleich und Zuchtmeister für andere zu sein.”
(Unzeitgemäße Betrachtungen, Schopenhauer als Erzieher)

Und als Nietzsche gesehen hatte, dass niemand auf ihn hörte, als er einsam, verzweifelt der Nacht entgegenging, war sein letzter Ruf:

“Werfen wir einen Blick ein Jahrhundert voraus, setzen wir den Fall, dass mein Attentat auf zwei Jahrtausende Widernatur und Menschenschändung gelingt. Jene neue Partei des Lebens, welche die größte aller Aufgaben, die Höherzüchtung der Menschheit in ihre Hände nimmt, eingerechnet die schonungslose Vernichtung alles Entarteten und Parasitischen, wird jenes Zuviel von Leben auf Erden wieder möglich machen, aus dem der dionysische Zustand wieder erwachsen muss. Ich verspreche ein tragisches Zeitalter: die höchste Kunst im Jasagen zum Leben, die Tragödie, wird wiedergeboren, wenn die Menschheit das Bewusstsein der härtesten, aber notwendigsten Kriege hinter sich hat, ohne daran zu leiden…”

In seiner Zeit aber trieb die optimistische Gesellschaft weiter Geschäft und Handel, prunkte mit Ideen und Stilen aus allen Jahrtausenden, nahm atavistisch die Demokratie für Fortschritt und stieß schließlich in einem Weltkrieg zusammen.

Dieser erste Weltkrieg war, äußerlich gesehen, sinnlos wie nur je ein Völkerbrand der Vergangenheit, weil er im Ergebnis weder den Sieg einer Weltanschauung noch die Herrschaft eines starken politischen Prinzips mit sich führte, sondern stattdessen sowohl die allgemeine Schwächung des dynastischen Gedankens wie den Ekel vor demokratischer Verwahrlosung.

Das Ende des ersten Weltkrieges stärkte die Auswüchse des Kapitalismus, vermehrte zugleich die Heere der Unterwelt und war zuletzt überhaupt keine Erneuerung – und auch das Ende des zweiten Weltkrieges wurde nicht genutzt, um nun endlich Ordnungen zu errichten, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden könnten. Stattdessen setzten sich machtpolitische Erwägungen durch und so mussten zwangsläufig nach dem Wiederaufbau irgendwann weitere Jahre der Verzweiflung, Ohnmacht und Zerrissenheit folgten.

Heute nun muss es sich erweisen, ob das von allen bedrängte deutsche Volk die Wurzeln seiner Kraft wirklich neu entdeckt und dass jene, die heute den Ruf nach einer neuen Ordnung erheben, die starken Saiten des Volkes zum Erklingen bringen können.

Hier wird an den Mittelpunkt des Deutschen appelliert, von dem aus allein alle seine Großtaten ins Leben getreten sind: an die Ehre, an die Auffassung, dass Politik nur als Intrige begriffen ihm fremd ist, er politisch nur werden kann, wenn er instinktiv einen inneren Sinn mit dem Kampf ums Dasein zu verbinden weiß.

Dieser Kampf ums Dasein aber ist kein parteipolitischer Kampf, kein Ringen um Meinungsumfragen, Mandate und Parlamentssessel – sondern der Kampf um das freie Bewusstsein des deutschen Menschen für einen neuen Glauben und eine neue Ordnung.

Es liegt in der harten Wirklichkeit der Systempolitik begründet, dass sich ein neues Bewusstsein zukunftsträchtig erst dann entfalten kann, wenn das bestehende System vollends gescheitert ist und in Trümmern daniederliegt. Denn bis zu diesem Zeitpunkt werden die Träger des bestehenden Systems alle zur Verfügung stehenden Machtmittel gegen die vermeintliche Bedrohung ihres Daseins einsetzen.

Deutschland erlebte 1989 in der sowjetisch besetzten Zone den endgültigen Zusammenbruch der DDR, weil das seinerzeit bestehende System ebenfalls keine Antworten mehr auf die Fragen der Gegenwart hatte – und noch heute wird die “Friedlichkeit” dieses Niederganges betont. Tatsächlich aber schoss das alte System unter Honecker nicht auf seine Gegner, weil es sie nicht einzeln ausmachen konnte.

Die Unzufriedenen, die da “Wir sind das Volk” riefen, waren in der Gesamtheit gegen das alte System und revoltierten dagegen; aber sie traten nicht für ein neues System, eine neue Idee oder einen neuen Glauben ein und sie waren im Ganzen nicht organisiert – doch als Organisation hätte man sie als echte Bedrohung empfunden, ein richtiges Ziel gehabt, sie verfolgt und zuletzt auch auf sie geschossen.

So war das Ende der DDR zwar friedlich – doch die “Revolution” war gestalt- und formlos, schaffte nichts neues, verlief sich – und wurde vom verwandten System der BRD aufgesogen. Für eine neue Bewegung fehlte die neue verbindende Idee – und so hätten sich auch echte Persönlichkeiten nicht dauerhaft behaupten können. Die Wortführer verschwanden von der Bildfläche oder in den Altparteien der BRD – sie hatten es auch in der Zusammenbruchsphase nicht mehr vermocht, eine Volksbewegung für eine neue Ordnung zusammen zu schmieden.

Das System der BRD bekämpft seit Jahren aktiv seine organisierten Gegner und wird nicht zögern, diesen Kampf weiter auszuweiten. Es hat Gesetze geschaffen, mit denen es seine Gegner äußerst wirksam unterdrückt und benutzt die Gegnerschaft gleichzeitig als Berechtigung zur Verschärfung dieser Gesetze. Tatsächlich ist ein friedlicher Systemwechsel durch Wahlen unmöglich gemacht – das System lässt nur “Gegner” zu, die alle Gepflogenheiten des Systems vom Kompromiss bis hin zur Herrschaft der Majorität anerkennen und dann natürlich keine Gegner mehr sind.

Wer das erkannt hat, muss also eine neue Position einnehmen. Die Herrschaft der Majorität in der Demokratie hatte schon Goethe unnachahmlich charakterisiert:

“Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will.”

Wenn aber nun die Menge durch das allgemeine Stimmrecht die Herrschaft an sich gerissen hat, dann riet Goethe, sie gewähren zu lassen; er liebte nicht Gewalt – denn:

“Die Philister aber sind Legion, und man muss sie gewähren lassen, allenfalls nur sie hänseln, wie ich’s von Zeit zu Zeit auch getan habe.”

So wird jeder offene Widerstand, der als “verfassungsfeindlich” und “umstürzlerisch” oder als “Versuch zur Beseitigung der Demokratie” ausgelegt werden kann, die “Philister” nur noch umso mehr ermutigen, an ihrer starren Haltung festzuhalten und die Opposition mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Das ist ähnlich wie auf einer hilflos im Ozean treibenden Nussschale, auf der die Menschen wie wild von einer Seite auf die andere rennen, um die Schwankungen auszugleichen – jeder Aufruf zur Ruhe und Besonnenheit muss wirkungslos bleiben. Erst, wenn die Philister und Panikmacher durch die Schwankungen über Bord gegangen und ordentlich abgekühlt sind, können die Zurückgebliebenen beruhigt, geordnet und neu ausgerichtet werden, um das Boot in sichereres Fahrwasser zu bringen.

Und so muss auch die neue Position sein – das System muss in seiner charakterlichen Haltung scharf gezeichnet und mit allen Fehlern und aller Unfähigkeit so deutlich skizziert werden, dass jeder erkennen kann, dass die Demokratie dem Untergang genauso geweiht ist, wie eine Bleikugel im Atlantik.

In der Kritik an diesem System liegt zugleich der Vorschlag für eine Änderung und dafür, wie es sein müsste – und dem System bleibt kaum eine Möglichkeit, dagegen vorzugehen. Denn dieser Kampf ist ein Kampf um die Glaubwürdigkeit – und je weniger Menschen an das System glauben, desto schneller verliert es seine Daseinsberechtigung.

Glaubwürdigkeit kann das System nicht erzwingen – jeder dahin gehende Versuch, die Meinungsfreiheit mit Verboten einzuschränken, würde den Verfall weiter beschleunigen. Bereits heute hat das System so bedrohlich an Glaubwürdigkeit verloren, dass Maßnahmen der Regierung kontraproduktiv sind – die zahlreichen Reformen werden nur noch teilnahmslos registriert, möglichst umgangen und wirken nur noch lähmend und ertötend.

Die Schwankungen, die die Philister zuletzt über Bord gehen ließ, haben sie selbst ausgelöst; und so ist der Gegner, dem das System tatsächlich zuletzt erliegen wird, es selber. Würden die Philister vorher über Bord geworfen werden, würde ewig die Gefahr drohen, dass viele weiterhin glauben, in der BRD hätte ja doch noch alles gut werden können, wenn man nur Sozialdemokraten und CDU/CSU noch etwas Zeit gegeben hätte, damit sie ihre letzten hektischen “guten Rettungsvorschläge” doch noch hätten verwirklichen können.

Diese Haltung kam 1938 in der melancholischen Abschiedsrede des scheidenden englischen Ministerpräsidenten Baldwin, besonders auch menschlich sympathisch zum Ausdruck. Vor der Jugend des Empire sagte er, sie solle im Leben die Pflicht voranstellen und erst nachher an ihre Rechte denken, ein Gedanke, der uns verwandt erscheint, mit dem Geschrei der sonstigen als verwandt bezeichneten Demokratie aber wenig gemeinsam hat.

Baldwin fügte hinzu, es sei wohl möglich, dass die Zukunft die Demokratie vor sich selber retten müsse! Er forderte seinerzeit dagegen eine “geordnete Freiheit, innerhalb des Gesetzes, mit der Macht im Hintergrund und nicht im Vordergrund”.

Aber selbst dafür ist es heute zu spät – das System steht vor der Zahlungsunfähigkeit und dem totalen Bankrott und ist selbst beim besten Willen nicht mehr zu retten. Und selbst wenn das möglich wäre, wäre die Rettung dieses Systems ein unverzeihlicher Fehler, weil diese “Rettung” immer nur ein kurzer Aufschub bis zur nächsten Katastrophe sein könnte; sofort würden die gleichen Gestalten, die sich bisher als unfähig erwiesen haben, wieder ans Ruder drängen.

So muss es wohl im selbst verursachten Chaos mit allen notwendigen Begleiterscheinungen enden und es muss jedem klar werden, dass die Demokraten für Niedergang verantwortlich waren und vor allen Dingen: dass das System scheitern musste – erst dann kann nach dem Wegräumen der Trümmer ein wirklich neues und tiefes Fundament für einen neuen hohen Bau errichtet werden.

Das bedeutet schon heute unendlich viel Arbeit – denn in diesen kommenden Niedergangs- und Auflösungszeiten können nur echte und in sich geschlossene Persönlichkeiten die Menschen bewegen und die Antworten geben, die dann dringend benötigt werden.

Und schon wieder gibt es etwas neues von der Überfremdungsfront, diesmal direkt aus dem niedersächsischen Sozialministerium. Die bekannte Vorzeigemigrantin, die sich dort seit einiger Zeit als Chefin versucht, möchte mehr von ihresgleichen in allen Beamtenstuben unseres Bundeslandes sitzen sehen. Zwar hält sie offiziell nichts von einer Migrantenquote, jedoch soll demnächst bei jeder Ausschreibung deutlich gemacht werden, dass Bewerber mit ausländischen Wurzeln erwünscht sind. Mit anderen Worten, sie werden bei den Einstellungen bevorzugt, denn anders lässt sich das Ziel von Frau Özkan wohl kaum erreichen.

Hintergrund: Der Ausländeranteil unter den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst liegt mit rund 8 Prozent weit unter dem an der Gesamtbevölkerung in Niedersachsen mit 17 Prozent. Fast ein Fünftel der Einwohner im Land haben demnach fremde Wurzeln, dann muss das natürlich auch in den Behörden so sein, denkt sich Aygül. Besonders gering ist der Anteil der Zuwanderer übrigens laut Kultusministerium unter den Lehrern. Na da gibt’s ja noch eine Menge zu tun, für unsere Überfremdungsministerin. Auf dass es weiterhin gelingt, das verhasste Deutschtum zurückzudrängen, wo es nur geht, nicht wahr. Das ist es ja, worum es letztlich immer nur geht: Entgermanisierung auf allen Ebenen. Aber begreifen werden das die meisten immer erst dann, wenn sie selbst davon betroffen sind, wenn sie zum Beispiel bei einer solchen Bewerbung das Nachsehen haben. Möge es ihnen dann auch bewusst werden, dass die Absage etwas mit ihrer deutschen Herkunft zu tun hat.

Vom Geld fremder Leute

On July 27, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, by admin

Wie nicht anders zu erwarten hat die Berliner Quasselbude auf die Schnelle neue Steuermilliarden für ausländische Großbanken durchgewunken. Der Euro-Rettungsschirm EFSF (European Financial Stability Facility) soll in Kürze rund 100 Milliarden Euro für angeschlagene spanische Banken bereitstellen, wovon die BRD alleine bis zu 30 Milliarden übernimmt. Bei der Abstimmung im Bundestag, zu der die Pfötchenheber aller Parteien extra aus dem Urlaub angekarrt wurden, gab es wie nicht anders zu erwarten keine Überraschung. Ohne zu prüfen und ohne kritische Fragen zu stellen, wurden mal eben 30 Milliarden in den Sand gesetzt – Geld, das man auch in ein großes schwarzes Loch hätte schütten können. Denn man muss kein Studium in BWL haben, um zu wissen, dass alle Milliardenhilfen die an die zockende Finanzindustrie fließen, unwiederbringlich verloren sind. Es werden nicht die letzten Milliarden gewesen sein, die die BRD für nichtdeutsche Interessen ausgegeben hat, von den Geldern, die bereits gezahlt wurden, ganz zu schweigen.

Verwundern sollte diese Art von Politik jedoch nicht, schließlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Die Demokraten sitzen gut “geschmiert” im Bundestag, erhalten Diäten und sonstige Annehmlichkeiten, von der jeder Deutsche der normal seiner Arbeit nachgeht, nur träumen kann. Lobbyismus ist in dieser Republik die Regel, nicht die Ausnahme.

Aber, was ist schon dabei? Die Demokraten verteilen schließlich nur das Geld fremder Leute, nicht ihr eigenes, welches sie wohl schon längst in Sicherheit gebracht haben. Sie folgen generell der Parteiendisziplin und nicht ihrem Gewissen, sofern sie denn eins haben. Entscheidend für sie ist schließlich nur ihre Wiederwahl. Bis dahin wird noch viel Wasser die Leine herunterfließen und noch mehr Geld in ein Schwachsinnsprojekt namens EU geflossen sein, das längst jegliche Legitimation verspielt hat.

Weboy