2006 – Treffen der Generationen, Vorträge von Kurt Barckhausen und Friedhelm Busse

Die schlechten Nachrichten aus Griechenland, Italien und Spanien haben am Montag wieder einen Höhepunkt erreicht, aber das kümmert die deutschen Politiker scheinbar wenig. Merkel und Schäuble werden Berlin verlassen und für drei Wochen ihre Ferien geniessen, wie Regierungssprecher Georg Streiter verkündete.

Schäuble wird sich morgen noch mit dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos treffen und dann verschwinden. Merkel ist bereits gegangen. Dabei kracht und knallt es überall in der Eurozone. Mal schauen wie der Zustand ist, wenn sie wieder zurückkommen. Steht das Euro-Konstrukt dann noch?

Die Aktienmärkte haben auf breiter Front erhebliche Verluste erlitten. Der FTSE 100 ist -2.1% getaucht, der CAC -2,7%, der DAX -3%, der IBEX -0,6%, der MIB -2,2% und der DOW -1%.

Die italienische Börsenaufsicht und auch die spanische haben den Leerverkauf von Aktien wieder verboten. Damit wollen sie den freien Fall der Aktienkurse verhindern. Viel Glück!

Die schlechtesten Meldungen kommen aber von der Zinsfront. Für die 10-jährigen Staatsanleihen muss Italien 6,2% zahlen und Spanien sagenhafte 7,3%. Das kann unmöglich gut gehen.

Die Vereinigung der italienischen Provinzregierungen hat heute gewarnt, sie werden möglicherweise die Schulen nach den Sommerferien nicht mehr eröffnen können, wegen der geplanten Kürzungen.

Mit diesen Kürzungen werden wird die Schulen dieses Jahr nicht mehr öffnen können,” sagte der Präsident der Vereinigung Giuseppe Castiglione gegenüber Reportern in Rom.

Bei der Pressekonferenz sagte Piero Lacorazza, Präsident der Provinz Potenza in Süditalien, das wäre “keine Übertreibung“, und er fügte hinzu, “die Hälfte der Provinzen sind in ernsten finanziellen Schwierigkeiten“.

Die Insel Zypern versinkt auch im Schuldenmeer. Am Wochenende sind Offizielle der Troika (EZB, IWF und EU) dort angekommen. Sie wollen mit dem Finanzministerium besprechen, wie viel Geld die Banken dort benötigen und der Staat selber auch. Noch jemand aus der Eurozone der gerettet werden muss.

Griechenland wird frühestens im September die nächste Tranche der Rettungshilfe bekommen, verkündete die EU-Kommission heute. Echt lustig, dann ist das Land zwischendurch bereits zahlungsunfähig.

Zwei Staatsanleihen in der Höhe von 3,1 Milliarden Euro werden am 20. August fällig. Wie sollen die refinanziert werden? Keiner gibt Griechenland noch Geld, ausser vielleicht zu irrsinnigen Zinsen, wenn einer den Mut hat.

Nicht nur die italienischen Provinzen sind pleite, auch die spanischen. Am Freitag war Valencia die erste Region die nach einer Rettung beim Bund in Madrid nachsuchte, die selber in erheblichen Schwierigkeiten ist. Heute meldeten sich gerade mal sechs weitere an. Katalonien, Castilla-La Mancha, die Balearen, Murcia, die Kanarischen Inseln und Andalusien.

Wenn man für Spanien in die Zukunft schaut, dann kommt der Hammer erst noch. Bis Mitte 2015 muss das Land 547,5 Milliarden Euro refinanzieren, mehr als die Hälfte des BIP. Wenn die Zinsen weiter so hoch bleiben, dann ist das der Killer.

Zu dem ganzen Ungemach kommt noch, der Euro ist gegenüber dem Dollar erheblich abgesackt. Der Kurs lag am Nachmittag bei nur noch 1,21. Das bedeutet, auch der Franken verlor erheblich an Wert, weil durch die Kursfixierung angebunden. Gemeinsam geht das Währungspaar unter. Danke Schweizer Nationalbank (lach).

Aber ehrlich, es gibt nichts mehr zu lachen.

Wer glaubt die Chinesen werden als letzte Hoffnung Europa retten, muss ich eine Absage erteilen. Der chinesische Benchmark Index ist auf den tiefsten Wert seit drei Jahren gefallen. Die Wirtschaft dort wächst nicht mehr wie geplant. Wenn die Exporte nicht mehr so brummen, weil Amerika und Europa nicht mehr so viel kaufen können, dann wirkt sich das auch dort aus.

Aber wie oben gesagt, wenn die Führungsriege der Eurotanic in die Ferien geht, warum sollen wir uns dann Sorgen machen? Alles wird gut.

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BERLIN. Der frühere Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für dessen Verhalten in der Euro-Krise scharf kritisiert. Er habe das Gefühl, die Mehrheit der Politiker erfasse die aktuellen Probleme nicht in ihrer ganzen Dimension.

Schäuble, als einer der zentralen Akteure, gebe sich wie eh und je und predige dasselbe wie in den neunziger Jahren, sagte Sarrazin im Interview mit finant.net. „Der ist ein Kind der fünfziger Jahre und glaubt tief an die Notwendigkeit der europäischen Integration und an die Überwindung der Nationalstaaten. Dafür sieht er den Euro als zentral an. Die riesigen Kosten dafür scheint er aber genauso in Kauf zu nehmen, wie ein Feldherr unter Friedrich II. in Kauf genommen hat, daß in einer Schlacht 30 Prozent seiner Soldaten fielen. Für mich ist er eine Fehlbesetzung als Finanzminister in der heutigen Zeit.“

Kritik auch an Merkel

Auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fand Sarrazin wenig lobende Worte: „Sie ist schwer zu beurteilen – wie ein rätselhaftes Tier, das man noch nicht erforscht hat.“ Merkel halte sich extrem bedeckt, äußere sich nur zu ihren jeweils nächsten zwei, drei Schritten und lasse kein Konzept erkennen, kritisierte Sarrazin. „Sie formuliert zwar vorsichtig richtige Prinzipien, zahlt dann aber quasi vorab Belohnungen aus der deutschen Kasse für Versprechungen anderer EU-Regierungen auf ein künftig besseres Verhalten. Das halte ich für einen Fehler, zumal viele Versprechen gebrochen werden.“

Die Wahrscheinlichkeit, daß Griechenland in den nächsten zwölf Monaten aus dem Euro ausscheidet, liegt nach Ansicht des ehemaligen Bundesbank-Vorstandsmitglieds bei 60 bis 70 Prozent. Gravierende Folgen für die deutsche Wirtschaft hätte dies seiner Meinung nach aber nicht.

Die privaten Banken wären wenig davon betroffen. Griechische Staatsanleihen lägen vor allem bei den Staatsbanken Commerzbank und Hypo Real Estate. „Für unsere Exporteure spielt das Land ebenfalls keine große Rolle. Der beste Exportkunde ist ohnehin nicht der, der am meisten bestellt, sondern der, der auch bezahlt. Insofern wäre Griechenland nach einem Euro-Austritt und einem harten Anpassungsprozeß über vielleicht drei bis fünf Jahre ein besserer Geschäftspartner als heute“, sagte Sarrazin. (krk)

> Empfehlung des JF-Buchdiensts: Thilo Sarrazin: Deutschland braucht den Euro nicht

DÜSSELDROF. Der nordrhein-westfälische Landesverband der Grünen hat die Räumung seiner von Linksextremisten besetzten Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf durch die Polizei verteidigt.

Zwar habe man eine schnelle polizeiliche Räumung abgelehnt, um mit den Besetzern über ihre Forderungen zu reden, diese seien aber auch nach mehrstündigen Gesprächen nicht bereit gewesen, das Gebäude freiwillig zu verlassen. „Daher sahen sich die Grünen gezwungen, Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen“, hieß es in einer Erklärung.

„Ein Teil der Besetzer wollte die Eskalation“

„Wir bedauern sehr, daß es zu der polizeilichen Räumung kommen mußte. Die Gespräche verliefen zunächst konstruktiv und sachlich. Wir haben offen und ohne Androhung juristischer Konsequenzen die Protestierenden angehört“, sagten die Vorsitzende der Düsseldorfer Grünen, Mona Neubaur, und der Landesvorsitzende Sven Lehmann. Acht Personen hätten danach friedlich und ohne Personalfeststellung die Geschäftsstelle verlassen.

„Nach dem Angebot einer öffentlichen Erklärung zur Unterstützung der Forderungen hatten wir aber den Eindruck, daß ein Teil der Gruppe eher Eskalation wollte. Dies ändert jedoch nichts an unserer Unterstützung der politischen Forderungen“, betonten die beiden Grünen-Politiker.

Knapp vierzig Mitglieder des linksextremen „No Border Camp“, mit dem „antirassistisch bewegte Gruppen“ vom 13. bis 22. Juli in Köln und Düsseldorf gegen Abschiebungen protestierten, waren am Freitagnachmittag in die Geschäftsstelle der Grünen eingedrungen und hatten diese besetzt. Sie forderten unter anderem ein Gespräch mit Grünen-Politikern und kündigten an, in dem Gebäude übernachten zu wollen. Nachdem die Grünen Strafanzeige gegen die Besetzer gestellt hatten, räumte die Polizei die Landesgeschäftsstelle am Freitagabend und nahm mehrere Linksextremisten fest.

Grüne kritisieren Polizeipräsident

Hintergrund ist ein Beschluß des Verwaltungsgerichts, daß den Linksextremisten zwar genehmigte, ihr Lager auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf abzuhalten, ihnen jedoch verbot, dort auch in Zelten zu schlafen.

Die Grünen gaben in ihrer Pressemitteilung dem Düsseldorfer Polizeipräsidenten Herbert Schenkelberg die Schuld dafür, daß die Situation letztlich eskaliert sei. Dieser habe das Übernachtungsverbot verfügt. Man bedauere, daß er sich nicht kooperativ verhalten habe, um mit den Demonstranten einen gemeinsamen Weg zu finden, der die volle Versammlungsfreiheit garantiert hätte.

Auch die Grünen setzten sich seit Jahrzehnten für eine humane Flüchtlingspolitik auf allen Ebenen ein. „Menschenrechte sind für uns nicht vom deutschen Paß abhängig“, erläuterten Neubaur und Lehmann.

Teilnehmer des „No Border Camp“ hatten zuvor ebenfalls am Freitag das französische Generalkonsulat in Düsseldorf besetzt, um gegen die Abschiebepraxis in Frankreich zu demonstrieren. Auch das Konsulat erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs, woraufhin die Polizei das Gebäude räumte. Zu weiteren Protestaktionen kam es am Sonnabend auf dem Düsseldorfer Flughafen. (krk)

 

BERLIN. Nach der Aktenvernichtung im Fall der Zwickauer Terrorzelle durch das Bundesamt für Verfassungsschutz hat sich der Innenexperte der Union, Hans-Peter Uhl (CSU), skeptisch über die Erfolgschancen eines NPD-Verbotsverfahrens geäußert.

„Das Material des Verfassungsschutzes, das dem Bundesverfassungsgericht in einem NPD-Verbotsverfahren vorgelegt wird, ist natürlich angreifbarer als früher“, sagte Uhl der Berliner Zeitung. „Das macht ein Verfahren noch unwahrscheinlicher, als es vorher schon war. Es hat sich so gut wie erledigt. Es wird ja auch von keinem mehr ernsthaft betrieben.“

NPD-Anwälte würden Affäre nutzen

Sollte es zu einem Verbotsverfahren kommen, würden die Anwälte der NPD die Verfassungsschutzaffäre dazu nutzen, die Glaubwürdigkeit des Inlandsgeheimdienstes und seiner Quellen zu untergraben, warnte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. Dem sei schwer zu begegnen.

Ende Juni war bekanntgeworden, daß im Bundesamt für Verfassungsschutz kurz nach der Entdeckung des Zwickauer Trios im November vergangenen Jahres mehrere Akten aus deren früherem Umfeld in der rechtsextremen Gruppierung „Thüringer Heimatschutz“ vernichtet worden waren. Verfassungsschutz-Chef Heinz Fromm bat daraufhin um seine Versetzung in den Ruhestand. (krk)

Systemmedien und Geschichtslügen

Als ich heute, Sonntag, den 22.Juli 2012, kurz nach 9:00 Uhr versehentlich in Ihren ZFD-Infokanal zappte, hielt sich mein Brechreiz in Grenzen. Schließlich sind durch Systemmedien verhetzte Geschichtslügen so allgegenwärtig, dass man sich nicht jedes Mal seines Mageninhalts begeben kann, wenn man in ihre Falle tappt.

Damit auch der letzte NSU-Dödel das Verkündungsanliegen Ihrer Schmierenkomödie schnallt, ward sein Gegenstand idiotensicher verpackt: „Die Deutschen im 20.Jahrhundert. Hitlers Reich: Intoleranz, Besessenheit, Gewalt. Die Macht des Fanatismus.“

Noch ehe ich die off-Funktion meiner Fernbedienung erfingern konnte, musste ich die Realstiere der unsäglichen Professoren Sönke NEITZL und Guido KNOPP über mich ergehen lassen, dass die ach so bösen Nazis am 1. September 1939 das ach so friedliche Polen mir nichts dir nichts überfielen. Eine so offenkundige Abwegigkeit, dass sie auch durch ihr gebetsmühlenmäßiges Dauer-Ableiern kein Jota wahrer wird. Dann pfiff der Teekessel. Mein Fehler: erst gebrüht, dann weggedrückt. So blieb ich auch von der an Lächerlichkeit nicht zu überbietenden Infernalisierung von Hitlers eher mäßigem MEIN KAMPF nicht verschont, „für den das deutsche Volk noch immer nicht reif ist.“ Für Überfremdung, Umvolkung, Ausplünderung und Islamisierung schon.

Auch wenn es völlig sinnlos ist, Ihr Sender wäre morgen geschlossen und Ihr willfährigen Auftrags-Historiker flögen hohen Bogens auf der Straße, bemühten Sie sich um geschichtliche Wahrheit, kann ich mir, offensichtlich ignorierens-resistent, die rhetorische Frage nicht verkneifen, ob Sie und Ihre Fälscherbanden wissen:

– dass am 05. November 1916 Deutschland bei der Gründung eines selbständigen Polen Geburtshilfe leistete? Aus „Dankbarkeit“ besetzte Polen ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hin zum Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. „Polnische Korridor“.

– dass Polen 1918 mit Bereza Kartuska und Kalisz-Szczypiorno die ersten europäischen Konzentrationslager errichtete und dass nach dem Krieg deren 1.256 für Deutsche gab?

– dass Polen seit 1918 alles tat, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren und im Sommer 1939 die Einwohner nicht länger hinnehmbar provozierte und drangsalierte?

– dass Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte?

– dass Polen ab schwerste Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Nichtpolen, Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen beging, die umfassend dokumentiert sind?

– dass man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“

– dass am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident SIKORSKI feststellte, dass „die deutsche Gefahr“ nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

– dass am 09. Oktober 1925 in die GAZETA GDANSKA stand: „Polen muss darauf bestehen, dass es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, dass ganz Ostpreußen liquidiert wird.“

– dass 1930 die PILSUDSKI-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewusst, dass Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.“

– dass am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle“ beschreibt?

– dass in „NATION“, einer bedeutenden USA-Zeitschrift, am 02. April 1938 William ZUCKERMANN, selbst Jude, informierte: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…“

– dass am 15. Juni 1932 Lord NOEL-BUXTON berichtete: „Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.“

– dass Polen unter PILSUDSKI ab Februar 1933 drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

– dass Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe angezündet, die Bauern vertrieben, Menschen in den Städten misshandelt und erschlagen.

– dass am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow Polen alle 3.000 Deutschen aus ihren Arbeitsstätten jagten und ihre Wohnungen plünderten?

– dass die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE – „Volk im Krieg“ -am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muss polnisch bleiben und Deutschland muss gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.“

– dass die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten musste, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

– dass auf die Teilmobilmachung vom März 1939 am 30.August des gleichen Jahres die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam?

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Von der diplomatischer Bemühungen Deutschlands, den von England und Frankreich erklärten Krieg nahezu um jeden Preis zu verhindern und, als das nicht möglich war, baldmöglich zu beenden, ganz zu schweigen.

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: ”Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Gräueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.” Gräueltaten von Polen an Deutschen. Bis heute ungesühnt.

Dass alles spielt für Sie und Ihre Propaganda-Lakaien keine Rolle. Polen, das ewige Opferlamm war und ist eine lupenreine, friedfertige Demokratie. Und sicher geben Sie Ex-Bundespräsident-Kandidatin Gesine SCHWAN Recht, die sich in die Ungeheuerlichkeit verstieg, Polen müsse sich FÜR NICHTS entschuldigen. Absolution für Massenmord aus Opfervolksmund. Unüberwindliches Hindernis auf dem Weg zu dauerhaftere Aussöhnung und guter Nachbarschaft.

Dr. Frank Kretzschmar
dottoerfrank@hotmail.com

BERLIN. In der Bundesregierung wächst offenbar die Skepsis, daß eine Staatspleite Griechenlands noch abwendbar ist. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, seien die wichtigsten Geldgeber Athens nicht mehr bereit, der griechischen Regierung über die bereits gemachten Zusagen hinaus noch weitere Hilfsleistungen zu gewähren. Dies gelte sowohl für die Bundesregierung als auch für den Internationalen Währungsfonds.

Dem Bericht nach fehlt im Sanierungsprogramm der Griechen ein Betrag in zweistelliger Milliardenhöhe. Dies sei zum einen den Wahlkämpfen geschuldet, während denen die Reformvorhaben praktisch zum Erliegen gekommen waren. Zum anderen brauche die griechische Regierung wegen der von ihr erbetenen Verlängerung um zwei Jahre zur Umsetzung der Reformen mehr Geld. Dadurch reichten die Kredite in Höhe von 130 Milliarden Euro aus dem zweiten Hilfspaket der EU nicht mehr aus.

Die Süddeutsche berichtet mit Verweis auf Regierungskreise, es sei „undenkbar, daß Kanzlerin Angela Merkel noch einmal vor den Bundestag tritt und um Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bittet“.

Rösler sieht Chancen für Griechenland skeptisch

Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht kaum noch Chancen, daß die Griechen die von der EU geforderten Reformen erfolgreich umsetzen. „Ich bin mehr als skeptisch“, sagte der FDP-Chef im Interview mit der ARD. Allerdings habe ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone für ihn mittlerweile längst seinen Schrecken verloren.

„Wenn Griechenland seine Auflagen nicht erfüllt, dann kann es keine weitere Zahlungen mehr geben“, unterstrich Rösler. Athen werde dann zahlungsunfähig sein, wodurch es vermutlich zu einer Diskussion in Griechenland kommen werde. „Die Griechen werden dann selber zu der Überzeugung kommen, daß es vielleicht klüger ist, aus der Euro-Zone auszutreten“, erläuterte der Minister.

Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, griff Rösler wegen dieser Äußerung am Montag im Deutschlandfunk scharf an: „Es nützt überhaupt nichts, hysterisch durch die Sommerpause zu hüpfen und immer das zu fordern, was man schon vor der Sommerpause gefordert hat“, kritisierte Trittin.

Für Donnerstag wird die Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und IWF in Athen erwartet. Die Experten prüfen, inwieweit die Griechen die ihnen auferlegten Sparvorlagen erfüllen. Unter anderem von ihrem Urteil hängt es ab, ob Griechenland in der Euro-Zone verbleiben kann. (krk)

Es begann mit der Tötung eines Mannes durch die Polizei in Anaheim im Grossraum von Los Angeles am Nachmittag. Wütende Zeugen der Polizeiaktion aus der Nachbarschaft warfen angeblich Flaschen auf die Polizisten, die dann mit Tränengas und Gummigeschosse antworteten, um die aufgebrachte Menge auseinanderzutreiben.

Es gab aus unbekannten Gründen eine Verfolgung von drei Männern und einer davon der zu Fuss flüchtete wurde von der Polizei gestellt und angeschossen. Er starb drei Stunden später im Spital. Der getötete Mann war in der Nachbarschaft bekannt und die Menschen begannen die Polizisten zu beschimpfen.

Sie sagten, die Polizei hätte völlig überreagiert und nicht den unbewaffneten Mann töten müssen. Danach brach das Chaos aus, denn die Polizei ging massiv gegen die protestierende Menge vor.

Aufnahmen des TV-Senders KCAL zeigen chaotische Zustände, in dem Polizisten auf Menschen schossen, unter ihnen Frauen und Kinder. Sie warfen sich auf den Boden und andere liefen schreiend davon. Zahlreiche Bewohner wurden verletzt und andere verhaftet.

Man sieht wie ein Polizeihund eine Frau mit Kinderwagen angreift, dann sich auf einen Mann stürzt und ihm in den Arm beisst. Polizisten mit Schrottflinten schiessen auf die Leute, die sich versuchen zu schützen.

Am Abend wurde eine Hauptstrasse durch die Bewohner blockiert und Mülltonnen angezündet. Der Reporter berichtet, die Polizisten hätten versucht die Videoaufnahmen der Zeugen zu kaufen. Für was? Weil sie wissen sie haben falsch reagiert und man sie mit den Bildern belangen kann?

Die Polizei von Anaheim ist schon länger bekannt für ihre Brutalität und zahlreiche Beamte sind wegen überrissener Anwendung von Gewalt angezeigt worden. Die Bewohner protestieren regelmässig dagegen und verlangen ein Ende der Übergriffe.

Dieses Ereignis zeigt wieder, wie immer brutaler die Polizei in den USA gegen die Bevölkerung vorgeht und damit noch mehr Unruhe stiftet. Beim kleinsten Mucks wird sofort massiv zugeschlagen, was den Zorn noch mehr anheizt.

Wenn die Armut, der Frust und die Repressalien weiter wachsen, die Menschen realisieren, sie leben in einem Polizeistaat und die korrupte Regierung zusammen mit den Verbrechern der Wall Street haben ihnen die Zukunft gestohlen, dann kann es zu einer Revolution kommen.

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