Unbestätigte israelische Quellen berichten, die Autokolonne von Hillary Clinton wurde am Montag auf dem Weg von Tel Aviv nach Jerusalem beschossen. Clinton hatte am Wochenende Ägypten besucht und dort den neuen Präsidenten Mohammed Mursi sowie den Präsidenten des Obersten Militärrats Hussein Tantawi getroffen. Anschliessend flog sie nach Israel. Laut Informationen hat ein weisses Auto der Marke Citroen sich der Kolonne genähert und dann das Feuer auf den Wagen in dem Clinton sass eröffnet.

Laut Beobachtern flüchteten die Angreifer und niemand der Passagiere wurde verletzt. Die israelische Polizei bestätigte auf Anfrage keinen Attentatsversuch, sondern meldete lediglich eine Grossfahndung mit Kontrollen an den Strassenkreuzungen.

Weder die israelischen Medien, noch westliche Medien, haben darüber berichtet. Ist ja auch klar warum, so eine Blamage und Versagen der Sicherheit will niemand zugeben, wenn der Anschlag echt war.

Interessant ist, nach ihrer Ankunft in Jerusalem betonte die US-Aussenministerin bei einer Pressekonferenz, dass ihr Land alles tun wolle, um das iranische Atomprogramm zu stoppen. Die Vorschläge aus Teheran seien ungenügend.

Wir werden alle Elemente von Amerikas Macht benutzen, um Iran am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern“, sagte sie nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Staatspräsident Schimon Peres.

Wieder wird die Lüge verbreitet, der Iran strebt Atomwaffen an. Dabei wissen wir, es geht Washington und Tel Aviv um einen “Regimewechsel” und die Einsetzung einer Marionettenregierung, welche die Befehle des Westens befolgt.

Die Aussage, “alle Elemente von Amerikas Macht benutzen“, heisst ja wohl in letzter Konsequenz einen Militärangriff, was denn sonst?

War der Anschlag eine “False Flag” Operation des israelischen Geheimdienstes, um Hillary Clinton einzuschüchtern und klar zu machen, was sie zu sagen hat? Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass die israelischen Sicherheitskräfte, die besonders effizient sind und jeden Quadratmeter überwachen, Attentäter im eignen Land nicht erwischen.

Wie passend ist jetzt der Anschlag in Bulgarien.

Mindestens sechs Menschen sollen in einem mit israelischen Jugendlichen besetzten Bus getötet worden sein. 32 weitere seien bei der Explosion am Flughafen der Küstenstadt Burgas verletzt worden, teilten die bulgarische Polizei und Krankenhausvertreter am Mittwoch mit. Benjamin Netanyahu machte sofort den Iran für den Anschlag verantwortlich und kündigte eine entschlossene Reaktion an, obwohl es keinerlei Beweise für diese Beschuldigung gibt.

Alle Zeichen deuten auf den Iran“, sagte Netanyahu. Ach ja? Welche denn? Es ist noch nichts durch die Spurensicherung analysiert worden und niemand verhaftet. Sieht mehr nach einer Mossad-Operation aus, um es den Iranern in die Schuhe zu schieben. Und das Motive ist auch ganz klar, einen Grund finden, um den Iran angreifen zu können.

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Lyrics!!! Für den Bundeskanzler ist deutsche Hilfe für den verwüsteten Süden der USA selbstverständlich. Er erinnerte an amerikanische Hilfe nach dem Zweiten Weltkrieg und kündigte konkrete Maßnahmen an. Die Bundesagentur für Arbeit bekommt die Softwareprobleme bei der Bearbeitung des Arbeitslosengeldes II zur Zeit nicht in Griff, so würden etwa monatlich Summen in zweistelliger Millionenhöhe an die Krankenkassen überwiesen, die ihnen nicht zustünden. Insgesamt, ist die wirtschaftliche Lage in den USA wesentlich besser als in Deutschland. Wer in den USA arbeiten will, findet nahezu in jedem Fall einen Arbeitplatz. In Deutschland ist das leider nicht der Fall. Die Zahl der Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund ist im ersten Halbjahr stark angestiegen. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums erklärte, die Landeskriminalämter hätten etwa 1.000 Delikte mehr, als im Vorjahreszeitraum verzeichnet. Insgesamt knapp 4.900 Straftaten. Wir wollen dass unser Land, auch ein Zufluchtsort für Flüchtlinge bleibt! Sie hetzen und sie spalten, sie lügen uns sie reden, sie verteufeln uns’re Herkunft, was andres könn sie euch nicht geben. Ihr versinkt in Scham und Mitleid, ihr seid schuldig und sonst nichts, sie erziehen euch zu Sklaven, in dem man euer Rückgrad bricht. Geführt von dunklen Mächten, vor lauter Lüge blind, habt ihr ganz vergessen, woher wir kommen und wer wir sind!? Die Grenzen sind gefallen, ganze Nationen fallen weg, ganz heimlich vorbereitet, bekommt ihr dass denn
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BERLIN. Der Haushaltsexperte der FDP-Fraktion im Bundestag, Jürgen Koppelin, hat sich dafür ausgesprochen, die D-Mark als Zweitwährung in Deutschland wieder einzuführen.

„Nach meiner Auffassung müssen wir vielleicht dahin kommen, daß wir zwei Währungen wieder haben – in vielen Eurostaaten. Wir in Deutschland die D-Mark, aber gleichzeitig den Euro für Export oder Handel“, sagte Koppelin im ARD-Morgenmagazin. So könnten auch die Griechen zur Drachme zurückkehren und trotzdem den Euro behalten.

Der Bundestag stimmt am Donnerstag über eine Notmaßnahme der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in Höhe von 30 Milliarden Euro für Spanien ab, deren Laufzeit 18 Monate betragen soll. Das Darlehen zur Rekapitalisierung spanischer Banken könne bis zu 100 Milliarden Euro betragen, heißt es in zwei Anträgen des Finanzministeriums.

Koppelin: Fraglich ob 100 Milliarden Euro ausreichen

Außerdem soll der Bundestag der Übertragung der Rechte und Pflichten der ESFS auf den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zustimmen, nachdem dieser in Kraft getreten ist. Dabei soll der ESM auf den eigentlich vorgesehenen bevorrechtigten Gläubigerstatus verzichten. Dies sei „eine einzelfallbezogene Ausnahme und dient dem Erhalt des Marktzugangs Spaniens“, meldet der Informationsdienst des Parlaments, Heute im Bundestag.

Für Koppelin stellt sich dabei allerdings unter anderem die Frage, ob 100 Milliarden Euro an Garantien für Spanische Banken überhaupt ausreichen, oder ob weitere Leistungen nötig werden könnten. Offen sei auch, ob nicht noch andere Länder wie beispielsweise Portugal, Italien und Zypern noch hinzukämen, die ebenfalls zusätzliche Mittel benötigten.

Sein Abstimmungsverhalten bei der Entscheidung über die Notmaßnahme für die spanischen Banken will der FDP-Politiker von den Ausführungen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU) abhängig machen, der den Mitgliedern des Haushaltsauschusses am Mittwoch Abend in einer Sondersitzung Rede und Antwort stehen soll. (krk)

Bunte Republik

Lindenberg und Wulff, 2 Landesverraeter

Bunte Republik“ oder auch „Bunte Republik Deutschland“ ist ein politischer Ausdruck in der BRD, der verwendet wird, wenn man betonen möchte, daß deren Zukunft in der sogenannten Multikultur liegen soll, statt auf dem deutschen Volk sowie dessen Kultur und Traditionen zu basieren. Der Ausdruck suggeriert somit, daß diese nicht „bunt“, sondern stattdessen grau und langweilig, seien.

Als »bunte Republik« hat der (…) Bundespräsident anläßlich seines Amtsantritts den Staat charakterisiert, dessen Oberhaupt zu werden es sich anschickte. Das als Provokation gemeinte, infantile und leicht verstaubte Schlagwort entstammt einer Zeit, als der Charakter der Bundesrepublik Deutschland als homogener Nationalstaat der Deutschen noch nicht offiziell in Frage gestellt wurde.

– Michael Paulwitz, Sezession 46, Februar 2012

 

Die Propaganda

Die propagandistische Phrase „Bunte Republik Deutschland“ euphemisiert die Umvolkung Deutschlands und wird gerne von linken wohlhabenden, sich explizit politisch „korrekt“ gebenden BRD-Spießbürgern verschiedener Couleur verwendet. Diese leben allerdings selbst nahezu alle nicht in den aus der Umvolkung resultierenden Elendsvierteln („Problemgebiete“, besser bekannt als No-go-Areas) und geben sich andererseits zumeist äußerst interessiert am Erhalt fremder (nichtdeutscher, schwerpunktmäßig auch nicht-europäischer und grundsätzlich nicht-nordischer) Völker und Kulturen; hierbei besonders betont an denjenigen aus Schwarzafrika, wobei die dort vorhandenen nicht-negriden Minderheiten allerdings in der Regel weniger Anteilnahme oder auch nur Zurkenntnisnahme finden, selbst wenn diese dort enteignet, vertrieben oder massakriert werden.

Bundespräsident Christian Wulff sagte in seiner Antrittsrede am 2. Juli 2010 ganz offen, daß er der Präsident der „Bunten Republik Deutschland“ sei. Auch die sonstigen Funktionäre der BRD-Blockparteien verschleiern diese Gesinnung inzwischen nur noch selten.

„Bunt statt braun“ oder „An ihren Früchten…“

Das Denkmal von Robert Wilms in Berlin während der deutschen Zeit

Das Denkmal in der bunten BRD

Das Skagerrak-Denkmal in Rostock

Der bunte BRD-Rest

Die EU zerfällt wie einst der Ostblock

Udo Ulfkotte

 

Wie Fettaugen auf der Suppe schwimmen deutsche Abgeordnete derzeit noch in den Steuergeldern der Bürger. Nach dem ESM-Ermächtigungsgesetz lassen sie die Bevölkerung in einer trüben Brühe zurück, welche die einfachen Bürger auslöffeln müssen.

 

Man kann sich von den im Bundestag versammelten Politikern als Bürger nur noch verspottet vorkommen. Kein Tag vergeht ohne neue Angriffe auf die Sparguthaben der Bürger. Jeden Tag gibt es neue Versprechen, die sofort wieder gebrochen werden. Den Bezug zur Realität haben unsere Politiker jedenfalls längst verloren. Der Bundestag wird an diesem Donnerstag dem Rettungspaket für Spanien zustimmen – und schon vor der entscheidenden Abstimmung erklärt uns Spanien, dass

man sich nicht an die Verträge halten werde. Nicht anders ist es bei den Griechen. Und trotzdem fließt das Geld. Warum nur? Jeder andere, der sich als Bürger so wie die Pleite-Schuldner verhalten würde, müsste empfindliche Strafen fürchten.

 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht in der Euro-Gemeinschaft eine Schicksalsgemeinschaft, die angeblich zusammenhalten muss. Einen anderen Weg gebe es nicht, so seine Worte. Erinnern wir uns an Erich Honecker, der behauptete, die Mauer werde noch in 100 Jahren stehen. Bald darauf war sie Vergangenheit. Erinnern wir uns an den rumänischen Diktator Ceaușescu, der die Stimmung in der Bevölkerung einfach ausblendete. Im Dezember 1989 wurde er von den eigenen Soldaten erschossen. Genauso blind für die Realität sind unsere Politiker. Thomas Straubhaar, Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, hat unlängst erklärt, dass Europa zerfallen werde wie einst der Ostblock. Und unsere Politiker werden dann völlig überrascht sein.

 

Viele Menschen fragen sich verzweifelt, warum die Politik diesen aussichtslosen Weg geht. Die Antwort darauf gibt uns der geistige Vater des Euro, der Wirtschaftsnobelpreisträger aus dem Jahr 1999, Robert Mundell. Er sagt uns im Londoner Guardian, was das eigentliche Ziel des Euro-Wahns ist: der Abbau von Arbeits- und Sozialgesetzgebung und die Schaffung einer schweren und bedrohlichen Krise als Grundlage für einen beschleunigten Einigungsprozess hin zum europäischen Superstaat. Kurz: Die Bürger sollen nach einem neuen Führer rufen – und den stellt dann die EU. Und dafür ist jedes – wirklich jedes – Mittel recht.

 

Der Euro ist allerdings nur ein Zwischenschritt zur Errichtung einer neuen Weltwährung. Robert Mundell gesteht das ganz offen ein. Robert Mundell gilt als der Mafia-Pate unter den Ökonomen. Er arbeitet auch für das CIA-nahe Council on Foreign Relations und es gibt seit der Euro-Einführung nicht eine Prognose von ihm, die nicht Wirklichkeit geworden wäre, so war es zuletzt auch beim Schuldenschnitt für Griechenland. Die Nationalstaaten sollen abgeschafft werden und es soll eine neue Weltregierung mit einer Weltwährung kommen. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv hat über alle Einzelheiten dieses Plans berichtet. Auf diesem Weg werden erst einmal weite Teile der Sparguthaben der Bevölkerung vernichtet. Und nur jene, die mit Sachwerten vorgesorgt haben, werden diese Entwicklung unbeschadet überstehen. Es ist absehbar, dass der diabolische Plan zur Einführung einer Weltregierung und Weltwährung am Widerstand der Bevölkerung scheitern wird. Wenn auch nur ein Land aus der Euro-Zone austritt, dann gibt es einen Dominoeffekt. Und deshalb versuchen Politiker, das mit aller Macht zu verhindern. Sie werden scheitern. Wie alle Diktatoren, die das zuvor schon versucht haben.

Linksextreme Gewalt steigt stark an

On July 18, 2012, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Zahl linksextremer Gewalttaten hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. Laut dem am Mittwoch von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und dem scheidenden Verfassungsschutzpräsidenten Heinz Fromm vorgestellten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2011 stiegen die von Linksextremisten begangenen Gewaltdelikte um 20 Prozent auf 1.157 Fälle (2010: 944).

Dagegen verzeichneten die Sicherheitsbehörden einen leichten Rückgang rechtsextremer Gewalttaten von 762 im Jahr 2010 auf 755 Delikte. Damit lag die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten um 52 Prozent höher als die der von Rechtsextremisten begangenen entsprechenden Delikte.

Vor allem Polizisten werden immer häufiger Opfer linksextremer Angriffe. Ihre Zahl stieg um 54 Prozent auf 700 (2010: 455). Ähnlich verhält es sich mit Attacken auf den politischen Gegner: So wurden „Rechtsextremisten oder vermeintliche Rechtsextremisten“ im vergangenen Jahr in 546 Fällen von Linksextremisten angegriffen, was einem Anstieg um 23 Prozent entspricht (2010: 443).

Fromm warnt vor NSU-Nachahmern

Die Zahl der gewaltbereiten Linksextremisten stieg um 300 auf 7.100 Personen. Ein gleicher Zuwachs war bei den gewaltbereiten Rechtsextremisten zu verzeichnen, deren Personenpotential von 9.500 auf 9.800 wuchs.

Bei der Vorstellung des Berichts warnte Fromm vor möglichen Nachahmern der Zwickauer Terrorzelle. So sei nicht auszuschließen, daß Rechtsextremisten sich die mutmaßlich von der Gruppierung Nationalsozialistischer Untergrund begangenen Morde und Bombenanschläge zum Vorbild nehmen könnten und ähnlich agierten. Hier sei eine hohe Aufmerksamkeit gefordert.

Im Verfassungsschutzbericht heißt es dazu: „Vor dem Hintergrund einer stark durch Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung geprägten rechtsextremistischen Szene können vergleichbare Radikalisierungsverläufe für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden.“ (krk)

Nena: Made in Germany

Wir alle kennen Nena aus den 80-iger Jahren, 99 Luftballons. Damals das Antikriegslied schlechthin. Nun, die Dame ist gereift und hat ein Stück aufgenommen, welches vom Ansatz her jedem Patriot das Herz höher schlagen läßt, hätte sie nur nicht diesen unsäglichen Ausdruck ‘Germany’ für Deutschland verwendet.

 

Die Melodie ist eingänglich und hat definitiv Gänsehautpotential…hört und lest selbst:

 

Made in Germany

Hier bin ich geboren
Hier ist mein zu Hause
Hier sind meine Leute
Hier gehöre ich hin
Weil ich hier am liebsten bin
Und hier will ich bleiben
Und manchmal muss ich reisen
Und immer wieder kommen
Und dir schöne Briefe schreiben

Germany
Germany
Hier gehöre ich hin
Hier gehöre ich hin
Weil ich hier am allerliebsten bin

Und hier ist mein zu Hause
Das lässt sich nicht mehr ändern
Hier gehöre ich hin
Weil ich hier am liebsten bin
Und hier will ich bleiben
Und immer wieder reisen
Und meine Kreise ziehen
Aber hier gehöre ich hin

Germany
Germany
Hier gehöre ich hin
Hier gehöre ich hin
Weil ich hier am allerliebsten bin
Weil ich hier am allerliebsten bin

Germany
Ich verlass dich nie
Germany
Dich verlass ich nie
Meine Liebe
Dich verlass ich nie
Du bleibst mein Germany
I am made in Germany
Wir sind Made in Germany

Made in Germany

I am made in Germany
Made in Germany
I am made in Germany
I am made in Germany
Wir sind made in Germany

Made in Germany

Made in Germany (English lyric)

Here I was born
Here is my home
Here are my people
Here I belong
Because I love to be here best
And here I want to stay
And sometimes I have to travel
And always come back
And write you beautiful letters

Germany, Germany
Here I belong to
Here I belong to
Because I like to be here best

And here is my home
That can’t be changed anymore
Here I belong to
Because I like to be here best
And here I want to stay
And always travel again
And always make circles
But here I belong to

Germany, I never leave you
Germany, you I never leave
My love, you I never leave
You remain my Germany
Are made in Germany
We are made in Germany
Made in Germany

Schäubles vorläufige Niederlage

On July 18, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Am 12. September will das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung über die Eilanträge gegen den Euro-Rettungsschirm ESM und den europäischen Fiskalpakt verkünden. Soviel Zeit haben sich die Verfassungsrichter in einem Eilverfahren noch nie gelassen.

Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der vergangene Woche in Karlsruhe die Richter zu einer schnellen Entscheidung aufgefordert hatte, ist dies zunächst eine Niederlage. Es ist aber wahrscheinlich, daß am Ende er als der strahlende Sieger dasteht.

So deutet der Aufschub der Entscheidung darauf hin, daß das Bundesverfassungsgericht wie gehabt die Entscheidungen des Bundestages absegnet, aber zur Besänftigung der Gemüter der Kritiker für die Zukunft angeblich enge Grenzen setzt.

Gericht wird ESM vermutlich als verfassungsmäßig einstufen

Schon in seinem Maastricht-Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Übertragung von weitreichenden Kompetenzen an die EU und die Einführung des Euro für zulässig erklärt, aber deutlich gemacht, dass der Übertragung weitere Befugnisse Grenzen gesetzt sind.

Auf dieses Urteil beriefen sich auch die Kläger gegen den Lissabon-Vertrag und mußten sich belehren lassen, daß der Vertrag, der deutlich die im Maastricht-Urteil gezogenen Grenzen überschritt, eben noch verfassungsgemäß sei. Es spricht vieles dafür, daß dies auch am 12. September wieder so sein wird.

Reformation (18.7.2012)

Wir schreiben das Jahr 1517. Ganz Europa ist fest in der Hand der römisch-katholischen Kirche. Ganz Europa? Nun ja, auf dem Balkan herrschen die Osmanen und in Rußland die russisch-orthodoxe Kirche, aber das sind Randgebiete, die nicht zählen. Die Türken expandierten zwar und 1529 sollten sie vor Wien auftauchen, doch damit hatten sie ihren größten Vorstoß zu Lande erreicht, erst im ausgehenden 20. Jahrhundert gelang ihnen das Vordringen ins Herz Europas. 1571 zeigte ihnen die Schlacht von Lepanto auf dem Mittelmeer die Grenzen ihrer Macht. Rußland hingegen stand noch am Anfang, es erholte sich noch immer von den Mongolen und hatte noch nicht hinausgegriffen in die Weiten Sibiriens.

Das christliche Abendland – kein Mensch wäre damals auf die schwachsinnige Idee gekommen, von einem “jüdisch-christlichen” Abendland zu sprechen – schickte sich an, die Weltherrschaft zu übernehmen. Europa hatte die Lücken längst geschlossen, welche die Pest verursacht hatte. Die Bevölkerung wuchs, das Mittelalter war der Renaissance gewichen. Was aus einem gewissen Abstand als prächtiger Königsmantel wirkte, zeigte jedoch bei näherer Betrachtung Löcher von intensivem Mottenbefall.

Die wachsende Bevölkerung und die Vorboten der “kleinen Eiszeit” sorgten für Teuerung im Lande. Die Ernten fielen schlechter aus, die kleinen Handwerker verarmten, weil große Kapitalgesellschaften den Markt diktierten. Die Fugger, die als Tuchhändler angefangen hatten, wurden zu einer internationalen Großbank. Die Mittelschicht schrumpfte, die Gegensätze zwischen Reich und Arm verschärften sich.

Und ausgerechnet jene Organisation, in welche die Menschen das größte Vertrauen setzten, die ach so heilige Mutter Kirche, beging damals aus purer Selbstherrlichkeit den größten Verrat. Die Kirche maßte sich an, über das Jenseits zu bestimmen, und diese Macht im Diesseits finanziell auszubeuten. Aus dem “Ego te absolvo”, mit dem der geweihte Priester den reuigen Sünder in der Beichte von seiner Schuld lossprechen konnte, erschloß sich die Kirche ein lukratives Geschäft, den Ablaßhandel. Der wohlhabende Gläubige brauchte nicht mehr zu bereuen, er kaufte sich einfach die Befreiung von seiner spirituellen Schuld. Und weil selbst das noch nicht genügend Einnahmen bescherte, bot die Kirche Ablaß für die Sünden Verstorbener feil, um deren Zeit im Fegefeuer zu verkürzen. Da selbst das noch nicht ausreichte, gab es die Ablaßbriefe sogar für künftige Sünden, gewissermaßen eine Lizenz für künftige Untaten.

Ich gestatte mir an dieser Stelle einen kleinen Einschub: Die Kirche hat aus einem im Grunde richtigen Prinzip ein Machtmittel geformt. Jesus Christus hat, laut Neuem Testament, einem reuigen Sünder nicht etwa 20 Rosenkränze als Bußübung auferlegt, sondern schlicht geraten: “Gehe hin und sündige nicht mehr!” Der Mensch soll folglich seine Fehler einsehen und sie als Zeichen seiner Einsicht künftig nicht mehr wiederholen. Mit der Beichte hat die Kirche das an sich gerissen, der Gläubige soll sich der Kirche gegenüber offenbaren, um anschließend von der Kirche, und nur von dieser, die Absolution, den gnädigen Freispruch von den Sünden zu erlangen. Damit hat sich die Kirche zwischen den Menschen und sein Gewissen gestellt, denn der große Beweis der Einsicht und Reue kann nicht im Herunterleiern von ein paar Vaterunsern sein, sondern nur das “nicht mehr sündigen”, das bewußte Vermeiden der bösen, schuldhaften Tat.

Im Jahr 1517 fühlten sich die einfachen Menschen von beiden Obrigkeiten, der geistlichen und der weltlichen Macht, im Stich gelassen. Die weltliche Macht schaute zu, wie sich Hunger und Armut ausbreiteten, die geistliche Macht versuchte, den Menschen die Ersparnisse abzunehmen. Das Gebot, das Diesseits geduldig zu ertragen, um der Belohnung im Jenseits willen, wurde durch die Verschlimmerung des Loses im Diesseits noch weiter verschärft.

Es konnte so nicht gut gehen. Ein Mann aus dem Establishment, ein Träger des Systems, Mitglied eines angesehenen Kirchenordens und Professor für Theologie, trug die Revolte ins Land: Martin Luther. Er wollte Veränderungen in der Kirche, wollte seine heilige katholische Kirche reformieren, auf den rechten Pfad zurückführen. Statt dessen hat er die Kirche gespalten, was er selbst 1517 ziemlich sicher nicht gewollt hatte. Luther wurde danach ein Getriebener der Ereignisse, er mußte führen, wenn er nicht überrollt werden wollte.

Was bei den Feiern des Reformationsfestes der heutigen evangelischen Kirche eher selten zur Sprache kommt, waren die weltlichen Folgen. Nach der Erschütterung der geistlichen Obrigkeit versuchten die Geknechteten, auch die Unterdrückung durch die weltliche Obrigkeit zu lockern. Die Folge waren die Bauernkriege, die erste Revolution auf deutschem Boden, die blutig niedergeworfen wurde.

Die nachfolgenden Kriege, jener des Schmalkaldischen Bundes bis hin zum 30jährigen Krieg, waren keine Revolutionen mehr, sondern Kriege der Fürsten und Mächtigen gegeneinander. Die geistliche Reformation hatte sich institutionalisiert, war zum Vehikel für Machtkämpfe geworden. Aus der geistigen Schlacht war eine physische geworden. Doch gerade jener 30jährige Krieg, mit all seiner Brutalität und Zerstörung, bewirkte eine Befreiung Deutschlands, entfachte jenes geistige Feuer, das dieses Land in den nächsten drei Jahrhunderten an die Spitze der Welt bringen sollte.

Die deutsche Teilung, die nach dem 30jährigen Krieg herrschte, brachte ihre eigenen, vorher nie gekannten Freiheiten mit sich. In meiner Heimatstadt Würzburg gibt es einen Stadtteil namens Heidingsfeld. Das war früher eine eigenständige freie Reichsstadt, Ausland, eine halbe Stunde Fußmarsch vom Würzburger Stadtzentrum entfernt. Wer in Würzburg Persona non grata war, folglich vor den Autoritäten der fürstbischöflichen Regierung fliehen mußte, war in Heidingsfeld sicher, jenseits der Grenze geborgen. Ein Friedrich Schiller mußte ein wenig weiter umziehen, doch auch er brauchte Deutschland nicht zu verlassen, um seinem Landesherrn zu entkommen.

Ein Engländer, ein Russe, ein Franzose der damaligen Zeit hatte diese Möglichkeiten nicht. Der Engländer konnte nach Amerika fliehen, in die Primitivität der damaligen Kolonien, abgeschieden von der Zivilisation. Für Russen, Franzosen und andere gab es das Exil, in einem anderen Land, mit einer anderen Sprache, fern der Heimat. Der Deutsche verlor nur seine Vaterstadt, doch nicht sein Mutterland. So blieb der Andersdenkende, der sich aus der Bedrückung lösende Geist, dem Lande erhalten. Er wirkte in seiner neuen Heimat, auf deutschem Boden fort, anstatt im fremden Land zu verkümmern. Er brachte Deutschland voran, nicht einen fremdes, weit entferntes Land.

Die Fundamental-Opposition gegen alles, bei gleichzeitiger totaler Leistungsverweigerung, war damals nicht möglich, weshalb die Partei der Grüninnen erst in der Dekadenzphase des 20. Jahrhunderts gegründet wurde. Bei aller Freiheit, wer sich für einen Staat entschieden hatte, mußte sich diesem Staat gegenüber loyal erweisen. Aus Würzburg fliehen, um dann in Heidingsfeld gegen den Stadtmagistrat zu hetzen, das war nicht möglich, das dürfen erst Asylbewerber in der BRD. In der neuen Wahlheimat gab es keine Almosen oder gar staatliche Unterstützung, sondern Arbeit. Auch ein Friedrich Schiller mußte arbeiten, mußte schreiben, mußte produzieren.

Das sind keine Grausamkeiten, sondern normale Verhältnisse! Wer ins Land des Kurfürsten von Brandenburg floh, war vor Nachstellungen des Herzogs von Baiern sicher, doch sein neuer Landesherr war nicht bereit, seinen neuen Untertanen umfassend zu versorgen, er wies ihm allenfalls ein Stück Sumpfland zu, das er trockenlegen und bebauen konnte. Mehr Wohltaten hatte kein Land der Welt zu bieten, die Alimentierung der Untüchtigen ist eine Errungenschaft der Dekadenzphase des 20. Jahrhunderts.

Und noch etwas können wir aus dem 30jährigen Krieg lernen: Im Westfälischen Frieden wurde ein Generalpardon verfügt, ein Verzicht auf Sühne für alle Kriegsverbrechen. Man war damals zur Einsicht gelangt, daß keine Seite sich als engelhafte Glaubenskrieger aufgeführt hatte, die alle Unschuldigen verschont. Ein solcher Friedensschluß wurde letztmalig 1815 praktiziert, seitdem hat jeder Sieger sich als Streiter für Gerechtigkeit dargestellt und den Verlierer als barbarische Höllenmacht, die schon allein aus Gründen der Humanität ausradiert werden mußte. Gerade wir Deutschen, in deren Land der Westfälische Frieden ausgehandelt wurde und der Wiener Kongreß stattgefunden hatte, haben im 20. Jahrhundert zweimal das exakte Gegenteil eines gerechten Friedens erleben müssen, bei dem der Besiegte nicht geachtet, sondern nachträglich auch noch geächtet und entrechtet wurde.

Wir erleben heute Zustände, die jenen des Jahres 1517 durchaus vergleichbar sind. Zwar fabulieren “seriöse” Klimaforscher immer noch von einer Erderwärmung, doch die schlechter werdenden Ernten deuten eher darauf hin, daß wir das Klimaoptimum der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hinter uns haben. Die Zustände in Feuerland und im Death Valley sind für uns weniger interessant, wir brauchen Kartoffeln aus Brandenburg und Weizen aus der Kölner Bucht.

Die Teuerung wird offiziell bestritten, die “seriösen” Inflationsraten sind immer sehr niedrig. Auf der anderen Seite hören wird das Wort “Reallohnverlust”, der seit 1990 all jene betrifft, die arbeiten. Manager, hohe Beamte, Politiker und Banker sind davon natürlich nicht betroffen, weder von Arbeit noch von Reallohnverlusten. Rechnen wir mit einer Inflation von 2,5% seit 1990, so erhalten wir eine Teuerung von 72%. Die offiziell eingestanden Inflationsrate war in den 1990ern höher, die vorgegebenen 2% werden erst in den Eurozeiten weitgehend eingehalten, selbst wenn dafür der zugrunde liegende Warenkorb ein wenig nachgebessert werden mußte.

Die Mittelschicht wird kleiner, die Reichen werden mehr, doch der Hauptzuwachs erfolgt bei den Armen. Wer 40 Jahre lang gearbeitet hatte, landet genauso in Hartz IV, wie jener geschätzte Zuwanderer, der nie auch nur einen einzigen Cent, geschweige denn Pfennig ins deutsche Sozialsystem einbezahlt hat. Der gute Christenmensch muß Toleranz üben, gegen jede Religion, selbst wenn diese ihm seine Kreuze abhängt und seine Kirchenglocken zum Schweigen bringt. Was seit tausend Jahren christliches Abendland gewesen ist, wird heute als “jüdisch-christlich” tituliert, und selbst der Islam gehört auf einmal dazu. Seit 1962 stürmen die Türken jene Bastionen, die einst den Janitscharen getrotzt haben, mit vollem Segen der Regierung, weil sie ja nach dem Krieg das Land wiederaufgebaut haben.

Den Ablaßhandel haben wir auch wieder, er nennt sich heute “Wiedergutmachung”. Für die Sünden unserer Vorfahren, ob real oder uns nur eingeredet, bezahlen wir nicht mehr mit klingenden Dukaten, sondern mit atomwaffenfähigen Unterseebooten. Mit dem Hinweis auf jene Sünden auferlegen uns Inquisitionsgerichte umfassende Toleranz, werden Zuwanderer bloß ausgeschimpft, wo Deutsche ins Gefängnis wandern. 1517 gab es nur den moralischen Druck, die lächerlichen Zettel der Kirche zu kaufen, 2012 wird uns das Geld einfach abgenommen. 1517 bezahlte man, um seinen Verwandten und der eigenen Seele Gutes zu tun, 2012 bezahlen wir, um große Banken zu erhalten, die uns alle seit Jahrzehnten ausbeuten.

Auch heute gibt es eine Institution, die als Geschenk Gottes jenseits jeder Kritik steht: die Demokratie. Begonnen mag diese mit Idealisten haben, doch was heute an Demokraten in den Parlamenten sitzt, sind mehrheitlich Parasiten, im Leben gescheitert, jetzt dressierte Affen, die auf Kommando das Pfötchen heben, ohne einen Funken Gewissen. Volksvertreter nennen sie sich selbst, Volksverräter ist die passendere Bezeichnung. Die einzig wahre Kirche entrechtete ihre Schäfchen im Namen Gottes, die einzig wahre Staatsform entrechtet ihr Stimmvieh im Namen der Gleichheit und Toleranz.

Oh ja, Gleichheit und Toleranz, die neuen Götzen der Menschheit! Wird Ihnen etwas genommen, müssen Sie Verzicht leisten, für Gleichheit und Toleranz. Bestehen Sie hingegen auf Ihre Rechte, so bescheiden Ihnen Staatsanwälte und Richter, daß Andere gleicher sind als Sie und Toleranz nicht gegenüber Ihnen, sondern nur gegenüber Anderen zu gelten hat. Als Deutscher haben Sie immer Unrecht! Und weil Sie Unrecht haben und mit der Erbsünde der deutschen Geburt belastet sind, haben Sie Ablaßbriefe zu kaufen, unentwegt, mit jedem Euro, mit jedem Cent, den Sie verdienen. So wie die Kirche Gebühren für die Gnade Gottes einzog, Sie zur Welt kommen zu lassen, so kassiert heute der Staat das Geld ein.

1517 war die Kirche eine überlebte Ordnung, die unfähig war, sich weiterzuentwickeln. Den Streit zwischen Kaiser und Papst hatten die Päpste und damit die Kirche gewonnen, trugen die Fürsten der Welt einfache Kronen, so hatte der Papst eine dreifache, zum Ausdruck seiner Macht über alles auf Erden. Kirchenfürsten thronten über allen Sterblichen, so wie heute Politiker losgelöst sind von den Problemen des Alltags. Die letzten Abgeordneten der DDR-Volkskammer amtierten ein halbes Jahr, doch dafür bekommen sie ab ihren 55. Lebensjahr Monat für Monat 1.000 Euro Rente. Ein Bundespräsident Wulff hat nicht lange durchgehalten, ehe ihn seine eigenen Verfehlungen der Vergangenheit eingeholt haben, er bekommt bis an sein Lebensende Monat für Monat über 30.000 Euro.

Für die Schafe, das Stimmvieh, den angeblichen Souverän des Staates, hat dieser Staat nur Kürzungen bei der Rente übrig. Wohltaten, einst als Wahlgeschenke im Namen der Gerechtigkeit gewährt, werden wieder eingesammelt. Ein Federstrich des Bundespräsidenten, und schon hat die BRD vermittels des ESM auf ihre Finanzhoheit verzichtet, dann wird der Ablaß einkassiert, ohne daß selbst die Volksverräter noch einschreiten können.

So wie einst die Kirche, so hat sich heute der demokratische Staat überlebt, er bedarf einer tiefgreifenden Reformation. Luthers neue Kirche war sittenstreng und glaubensstark, gab den Menschen die Freiheit zurück, selbst gegenüber Gott Verantwortung zu tragen. Der demokratische Staat hat sogar das korrumpiert; was sich heute evangelisch, protestantisch oder lutheranisch nennt, ist eher sittenlos und glaubensschwach, es weicht zurück, wo es für die eigenen Ideale einzustehen hätte. Das Christentum hat heute keine Verteidiger mehr, weder in Rom, noch in den zahlreichen lutheranischen Landeskirchen. Das jedoch ist nicht das Ergebnis von 1517, sondern eine Folge der Dekadenzphase des 20. Jahrhunderts.

Martin Luther war ein Mann des Establishments, das sollten wir nicht übersehen. Seine Gedanken betrafen die Erneuerung seiner Kirche, er wollte das Evangelium, die Botschaft Gottes, unter das Volk bringen. Für die aufbegehrenden Bauern, die eine Verbesserung ihres Loses im Diesseits anstrebten, hatte er nichts übrig, da stellte er sich auf die Seite der Schlächter, der weltlichen und kirchlichen Fürsten, die jene Revolution in Blut ertränkten. Seine Neuerungen waren eine Rückbesinnung auf das Alte, auf jene Grundlage, die bereits 1.500 Jahre alt gewesen ist. Er hat die Amtskirche aus der Religion hinausgedrängt, um die Bibel zur Geltung kommen zu lassen, das Neue Testament, das Evangelium. Er hat re-formiert, eine Institution auf ihre alten Werte zurückgeführt.

2012 benötigen wir ebenfalls eine Re-Formation, einen Rückgriff auf das, was sich bewährt hat, weil das, was daraus geworden ist, zu große Schäden anrichtet. Geschichte wiederholt sich nicht, lautet ein Lehrsatz, der durchaus berechtigt ist. Doch dieser Satz ist so erleuchtend wie die Aussage, daß man niemals an den gleichen Fluß zurückkehren kann. Der Fluß ist jedoch trotzdem der gleiche, auch wenn nun anderes Wasser in ihm fließt, andere Pflanzen an ihm wachsen und andere Leute an seinem Ufer stehen. Die Bauern werden natürlich nicht mehr die Würzburger Festung bestürmen, doch wenn heute Griechen und Spanier vor ihren Parlamenten protestieren, erwächst das aus dem gleichen Geist.

Der Wunsch nach Veränderungen greift um sich, sogar die Thesen sind bereits angeschlagen, nicht an der Schloßkirche in Wittenberg, sondern im weltweiten Netz. Die scheinheilige Regierung, die chinesische Dissidenten im Namen der Menschenrechte bedauert, gegen ihre eigenen Dissidenten jedoch vergleichbar gnadenlos vorgeht, ist längst entlarvt. Die “seriösen” Historiker, Klimaforscher und Bankenbosse sind längst als Scharlatane und Lügner bloßgestellt worden, nur die Trägheit der Massen schiebt sie noch voran.

Eine unblutige Reformation brauchen wir nicht zu erhoffen. Jeder derartige Umsturz hat Blut gekostet, Unmengen von Blut. Ob Madame Guillotine oder der Dankesorden des deutschen Volkes, der um den Hals getragene Laternenpfahl, sie sind die schaurigen Begleiter einer solchen Reformation. Der Westfälische Frieden, 130 Jahre nach dem Beginn der lutherischen Reformation von 1517, wurde auf den Trümmern eines Landes geschlossen, das ein Drittel seiner Bevölkerung in diesem Krieg verloren hatte. 130 blutige Jahre haben die Saat gelegt für die Freiheit, von Würzburg nach Heidingsfeld auszuwandern, von Karlsruhe nach Jena, von Baiern nach Brandenburg, um dort als Deutscher in Deutschland seine Gedanken frei zu äußern, ohne die Furcht vor der Obrigkeit, die sie anderswo unterdrückt hatten.

Freiheit hat ihren Preis, und eine Reformation, die neue Freiheiten bringt, hat einen sehr hohen Preis. Wir werden diesen Preis bezahlen müssen, denn wir sind an einem Punkt angelangt, an dem jedes Weitermachen in den ausgetretenen Bahnen immer neue, noch größere Opfer verlangt. Deshalb sollten wir uns nicht wehren, denn dies ist vergeblich. Die Reformation führte zur Gegenreformation, glänzten die protestantischen Staaten mit Gedankenfreiheit, so glänzten die katholischen Staaten mit der Kunstfreiheit, mit der Entfaltung im Barock. So gesehen, war der 30jährige Krieg, die große Katastrophe, die Geburtswehen und der Geburtshelfer jenes Deutschlands, das als Land der Dichter und Denker gerühmt wurde, das Land der Ingenieure und Wissenschaftler.

Wir leben heute in einer anstrengenden, schweren Zeit. Und wir leben in der Zeit, in der die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt werden!

©Michael Winkler

Vor über einem Jahr schrieb ich den Artikel “Italien ist das Senkblei des Euro” und machte darauf aufmerksam, der wirklich schwere Brocken, welcher den Euro in den Abgrund ziehen wird, ist die Überschuldung von Italien. Im Verhältnis zum BIP liegt Italien mit 121 Prozent an 3. Stelle der am meisten verschuldeten Länder der Welt, nach Japan 241 Prozent und Griechenland 165 Prozent.

Dazu kommt noch, die Hiobsbotschaften reissen nicht ab. Am Dienstag hat die US-Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von 13 italienischen Banken herabgestuft, nach dem sie bereits die Bonität des italienischen Staates vergangenen Donnerstag schlechter bewertete. Noch schlimmer ist die neueste Nachricht, jetzt soll Sizilien vor der Zahlungsunfähigkeit stehen.

Der nicht gewählte italienische Premier und Bilderberger Mario Monti hat am Dienstag gesagt, er erwartet den Rücktritt des Präsidenten von Sizilien, nach dem die wachsende Finanzkrise die autonome Inselregion nahe an die Pleite getrieben hat.

Monti sagte in einer Verlautbarung, es gebe “ernste Sorgen“, dass die Insel zahlungsunfähig wird und er hätte Präsident Raffaele Lombardo geschrieben, er erwartet seinen Rücktritt bis Monatsende.

Sizilien, welches einen speziellen autonomen Status geniesst, hat Schulden in Höhe von 5 Milliarden Euro, die in den Gesamtschulden Italiens von 2 Billionen Euro enthalten sind. Pro Jahr muss es 500 bis 600 Millionen Euro nur an Zinsen zahlen.

Damit ist Sizilien die erste italienische Region, die unmittelbar vor der Zahlungsunfähigkeit steht. Im schlimmsten Fall bedeutet das, die Gehälter von Staatsbediensteten und die Pensionen können nicht mehr ausbezahlt werden.

Die quasi Absetzung von Lombardo durch Monti könnte heissen, Rom will die Kontrolle über Sizilien übernehmen und damit die nach dem Zweiten Weltkrieg garantierte Unabhängigkeit wegnehmen. Das wäre ungefähr so, wie wenn Bayern von Berlin aus regiert und die bayrische Landesregierung entmachtet werden würde.

Wir sehen, der Plan der Bilderberger zur Zentralisierung der Macht mit Verlust der Souveränität läuft nicht nur auf der Ebene der Staaten, sondern auch mit den Bundesländern, oder in diesem Fall, mit den italienischen Provinzen. Wie heisst es so schön, lass keine Krise ungenutzt, um den grossen Plan durchzusetzen.

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