Wollt ihr die totale Meinung?

Bei anderer Gelegenheit wurde da schon mal laut “ja” geschrien. Heutzutage macht der deutsche Staat derartiges leiser, aber nicht minder effizient. Er gibt das Geld und – wer bezahlt, bestimmt schließlich  die Musik – läßt nachgeordnete Truppenteile die Taktiken für die Gleichschaltung der Presselandschaft ausarbeiten und umsetzen. Soll heißen, daß unliebsame Zeitungen und Zeitschriften verschwinden. Nicht mit Verboten! Nein – das wäre ja undemokratisch und wird nur im Notfall gemacht – der allerdings immer öfter eintritt – wie bei nächtlich-gefährlich Demonstrierenden. Denn wir sind ja laut Grundgesetz sowas von frei, daß es fast nicht mehr auszuhalten ist und wir uns endlich demnächst in die EU-Tollität hinein auflösen wollen. Und dazu ist’s gut, vorher schon die totale Meinung hergestellt zu haben wie wir sie in Deutschland lieben und schon oft hatten. Also gibt das Familienministerium via DGB- an die ver.di-Jugend jede Menge Kohle und Order, damit diese eine Anleitung verfasse für ihre zahlreichen Fußtruppen, in der genau beschrieben wird, wie man vorzugehen hat.

“Aktiv gegen extrem rechte Zeitungen”

heißt dies informative Heftchen und beschreibt ausführlich, wie man – also die antifaschistische Jugendgruppe  – Zeitungshändler gelehrig und gefügig macht. Damit sie solch unzensierte Blätter wie Junge Freiheit, Zuerst oder Nationalzeitung gar nicht erst in die Regale legen? Natürlich kein plumpes “Kauft nicht bei Juden!” Und nicht gleich mit Scheiben einwerfen, Boykott, Mahnwachen und Protest-Demos vor dem Laden agieren, obwohl das ja erst den richtigen Spaß macht, nicht? Nein, das steht nur zum Schluß an als Empfehlung bei ganz uneinsichtigen sturen Händlern. Zunächst ‘reden’ wir natürlich ganz einfühlsam und subtil mit den Händlern, zeigen die Probleme auf, die Umsatzeinbrüche, das schlechte Image. UmGottesWillen nicht die Pistole an den Kopf halten. Gewalttätig sind ja nur die Rechten. Wir sind nur eine edle wehrhafte Demokratie, wo allerdings kein Platz für Nazi-Händler ist, nicht wahr?

Welch Händler sollte dieser Antifa-Argumentation widerstehen können?

Über kurz oder lang kann damit endlich auch die Presselandschaft nachhaltig harmonisiert werden. Bei Fernsehn, Rundfunk und Film ist’s ja schon ewig der Fall. DIE schöne heile und totale Medieneinfalt! Fehlt nur noch das Internet. Aber auch dort sind wir auf einem guten Weg – wie es ganz oben neuerdings immer öfter heißt! Früher führten alle Wege nach Rom – heute die besonders guten nach Brüssel (nur mal so angemerkt, hähä). Also, wie gesagt ein Axel Möller sitzt schon lange und nun auch ein Johannes Lerle wegen seiner Holocaust-Leugnung. Nun gut, diese war ihm eigentlich gar nicht nachzuweisen, aber irgendwie hatten die Richter doch so ein Gespür davon. Kurz – es lag was davon in der Luft. Ein Hauch – wie früher in der Berliner.

Wie bei Demjanjuk: Nichts ist nachweisbar – verurteilt wird trotzdem!

Wozu haben wir unabhängige Gerichte? Natürlich – zum Verurteilen von Rechten. Also “Auf geht’s Buan” – hat wohl auch die Schwandorfer Richterin Kerstin Schirmbeck gesagt, als sie den jungen Daniel Weigl zu 5 Monaten Haft wegen seiner nationalen Gesinnung verurteilte. Er hatte auf seiner Internetseite bis zum 25. Januar die Liedzeile “Ein junges Volk steht auf” stehen, welche aber Anfang des Jahres vom OLG Stuttgart als bösartiges Liedgut der HJ abgeurteilt wurde. Tschja, Pech für den armen Daniel: Nun sitzt er in der Löwengrube der deutschen Justiz! Die gewöhnlich gut informierten Denunziantenkreise waren schneller und nun isser dran – der Meinungsverbrecher.

Daniel Weigl – “der schlimmste geistige Brandstifter der Region!”

– wie ihn Richterin Schirmbeck tituliert. Sie schickt ihn von der Benutzeroberfläche sozusagen in die Tiefen der vergitterten Speicherplätze. Geht’s eigentlich nicht doch noch ‘ne Nummer kleiner? Ist das das Schirmbecksche Hochzeitsgeschenk dafür, daß er sich an einem unleidlichen Tage im April hat in Mitteldeutschland trauen lassen? Frau Schirmbeck paßt gut in die Zeiten der Rettungsschirme. Aber ist damit das deutsche System noch zu retten? Heißt es nur noch Zeit zu gewinnen, bis man unwiderruflich in der EU-Tollität gelandet ist. Dort liegen ja insgeheim schon ganz andere Gesetze parat:

In der EU darf scharf geschossen und getötet werden bei Bedarf!

Und ganz rechtens. Oh, ihr ungehorsamen Demonstranten, warm anziehn hilft da nichts mehr, höchstens die schußsichere Weste. Da wird dann endlich kurzer Prozeß gemacht und es heißt wieder: “Von nun an wird zurückgeschossen!” Wie sich doch die Dinge wiederholen in der Geschichte und Frau Schirmbeck und all die anderen Spießgesellen helfen gehorsamst und eilfertig mit…

Gefunden hier

Kriminalität: In Ungarn darf man Hühner- und Holzdiebe künftig erschießen

Das ungarische Wort für »Hühnerdieb« wird auch synonym für »Zigeuner« verwendet. Und Hühnerdiebe darf man in Ungarn künftig nach einer entsprechenden Gesetzesänderung durch das Parlament ganz legal erschießen.

Sie haben richtig gelesen: In Ungarn dürfen nach einer Verschärfung des Strafrechts künftig Hühner-, Holz- und Obstdiebe erschossen werden (http://pesterlloyd.net/html/1226neuesstrafrecht.html). Diese Form der »Selbstverteidigung« gilt allerdings nur nachts und wenn der Dieb einen Gegenstand mit sich führt, den er als Waffe benutzen könnte. Das Gesetz gilt ausdrücklich vor allem für den eigenen Garten. Zugleich wird die Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahre gesenkt. Auch das soll wohl vor allem die Zigeuner des Landes treffen. Erstaunlicherweise berichten deutsche Medien bislang nicht darüber, dass Einbrecher und Diebe in Ungarn nun erschossen werden dürfen. In der Slowakei gibt es derweil viel Zustimmung für einen Polizisten, der einfach so mehrere Roma erschossen hat (http://diepresse.com/home/panorama/w….home_panorama). Auch das lässt aufhorchen. Kein Wort dazu in deutschen Medien, die uns auch verschweigen, wenn Türken Zigeuner angreifen und vertreiben (http://salzburg.orf.at/news/stories/2537111/).

Während wir Deutschen uns Gedanken über die angeblich so armen Roma machen, erwirtschaften diese viel Geld. Jedes bettelnde Romakind verdient nach Angaben der Schweizer Polizei pro Tag etwa 600 Franken (http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/…story/19697863) – das sind 500 Euro am Tag und 15.000 Euro im Monat. Hinzu kommt noch die Sozialhilfe, die wir den Familien großzügig bezahlen.

Derweil erfahren wir aus deutschen Medien, wer in Deutschland federführend bei Einbrüchen ist: Roma (http://www.focus.de/panorama/welt/im…id_775554.html). Es ist ein politisches Tabu, das da gebrochen wird. Bislang erfuhren wir Bürger immer nur, wie sehr sie angeblich diskriminiert werden (http://www.abendblatt.de/region/stad…gedraengt.html). Wir sind angeblich böse und grenzen diese Mitbürger aus (http://www.fr-online.de/frankfurt/si…,16366956.html). Etwa 100.000 von ihnen sind seit der Grenzöffnung nach Deutschland gekommen. Viele ihrer Kinder sind Analphabeten oder sprechen unsere Sprache nicht (http://www.tagesspiegel.de/berlin/sc…r/6826434.html). In der Tschechischen Republik gehen 30 Prozent der Romakinder auf Sonderschulen (http://www.radio.cz/de/rubrik/tagese…-sonderschulen). Ganz anders ist die Betreuung in Deutschland: Wir stellen extra Lehrer für sie ein und finanzieren ihnen »Sprachvermittler« (http://www.tagesspiegel.de/berlin/zu…e/6521296.html).

Aber wir verändern das Wertesystem damit nicht. Diebstahl ist in unserem Kulturkreis mit Sanktionen belegt. Doch vieles, was wir als »Diebstahl« sehen, ist aus der Sichtweise von Roma nur das »Abschöpfen von Überflüssigem« (http://www.21co.ch/de/presse/2011/20110119Neue_LZ.pdf) und innerhalb der Romakultur nicht mit einem Tabu belegt. Wenn Romakinder hier zu Kindergeburtstagen eingeladen werden und ohne schlechtes Gewissen wie selbstverständlich die Geschenke mitnehmen, dann verfolgen sie damit keine »böse Absicht« – sie wurden in einem anderen Wertegefüge erzogen. Und wenn erwachsene Roma unlängst wie selbstverständlich die Dortmunder Diakonie plündern und das Mitgenommene auf dem Flohmarkt verkaufen, dann hängt auch das mit ihrem Werteverständnis und ihren Normen zusammen. Wir können Roma deshalb mit noch so viel »interkultureller Kompetenz« begegnen – es ändert bislang offenkundig nichts an deren Verhalten. In orientalischen Teestuben verkaufen Roma nun mitten in Dortmund Kinder für Sex (http://www.derwesten.de/staedte/duis…id4907216.html) – keiner schreitet dagegen ein. Türken, Weltmeister bei der Suche nach Kindersex, sind die Hauptkunden. Mit den Wanderungsbewegungen verschiedener Bevölkerungsgruppen bekommen wir offenkundig vor allem eines: Probleme.

Die Personenfreizügigkeit für Zigeuner empfinden nicht alle als wirklich große Bereicherung. Denn viele Bürger sind erstaunt, wenn sie erfahren, welch luxuriöse Villen die Sippenchefs der Roma in ihren Heimatländern haben. Weil der Luxus dort auch für reiche Schweizer einzigartig ist, gab es in der Schweiz sogar einen Bildband mit atemberaubenden Fotos der Romavillen. Die Neue Zürcher Zeitung vermerkte dazu unter der Überschrift »Schillernde Paläste – Bauzeugen einer Roma-Identität in Rumänien« (http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur…te-1.2630782): »Für diese Gebäude, gelegentlich (politisch unkorrekt) als Zigeuner-Paläste bezeichnet, hat die rumänische Fachwelt den Sammelbegriff Kastello geprägt. Hinreichend begründet wird der Terminus in einem aufsehenerregenden und schön gestalteten Bildband, der – von Bruno Andresoiu und Adrian Ciocazanu herausgegeben – dem bisher wenig beachteten Phänomen gerecht wird und in kurzen Begleittexten die regional unterschiedlich gearteten Palastbauten architektonisch und kulturanthropologisch zu erfassen versucht.« Woher das Geld kommt? Das ist doch kein Problem, wenn ein einziges Romakind im Monat 15.000 Euro nach Hause bringt (http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/…story/19697863). Und was machen wir? Wir beraten sie (http://www.derwesten.de/staedte/duis…id6719763.html) und klären sie über den Zugang zu unseren Sozialsystemen auf. Dafür bekommen wir im Gegenzug Kostproben einer kulturellen Vielfalt, die nicht jedem gefallen (http://www.derwesten.de/staedte/duis…id6489676.html). Viele Kostproben dieser kulturellen Roma-Vielfalt finden sich geballt im Sachbuch Albtraum Zuwanderung:

Udo Ulfkotte
Albtraum Zuwanderung

Zu wahr, um schön zu sein!

Dieses Buch öffnet all jenen die Augen, die für die Wahrheit offen sind, aber auch jenen, die immer noch ideologischen oder schwärmerischen Vorstellungen von einem friedvollen Zusammenleben unterschiedlicher, vor allem zugewanderter Kulturen in Europa das Wort reden. Die »Bereicherung« durch Migranten ist mittlerweile in einen »Albtraum Zuwanderung« mutiert, der mit enormen Kosten, dem Verfall der europäischen Kultur und zahllosen Gewalttaten verbunden ist.

Wie sieht unsere Zukunft nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise und unter Berücksichtigung des millionenfachen Unterschichtenimports aus fremden Kulturkreisen tatsächlich aus? Wo belügen uns Politik und Medien? Bestsellerautor Udo Ulfkotte überwindet bei der Beantwortung dieser Fragen die Grenzen der politischen Korrektheit.

Um die aktuelle Krise zu bewältigen und die Schulden abtragen zu können, benötigen wir in großer Zahl leistungsbereite und leistungsfähige Menschen. Doch viele von diesen infrage Kommenden wandern aus oder sind in Gebärstreik getreten, während sich die Vertreter zugewanderter bildungsferner Bevölkerungsgruppen stark vermehren. Es sind Menschen, die in Ländern mit einer intelligenten Einwanderungspolitik wie Kanada, Australien oder Neuseeland keine Chance hätten. Viele der Migranten sind nicht nur keine Hilfe, sondern sie müssen vom Steuerzahler teils lebenslang alimentiert werden.
Die Ereignisse in London vom August 2011, in deren Folge durch Chaotengewalt ganze Stadtteile in Flammen aufgingen, zeigen überdeutlich, was geschieht, wenn die dem Sozialstaat zur Verfügung stehenden Finanzmittel immer knapper werden und Zuwendungen gekürzt werden müssen: Migranten verhalten sich dann plötzlich so, wie wir es bisher nur aus Bürgerkriegsgebieten der Dritten Welt kannten. Diese Entwicklung wird sich auch im deutschsprachigen Raum fortsetzen. Wir müssen künftig offen aussprechen, was falsch gemacht wurde und dürfen die Wahrheit nicht länger mit einem Tabu belegen. Verdrängtes, das nicht ans Licht gebracht wird, kommt eines Tages auf gewaltsame Weise zum Vorschein.

Udo Ulfkotte redet in diesem Buch Klartext und belegt die geschilderten Fakten mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien sowie mehr als 1.000 hochinteressanten Quellenverweisen.
Gebunden, 320 Seiten

Historische Amnesie

On July 8, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Einmal mehr belegte eine Studie, daß das zeitgeschichtliche Wissen junger Leute katastrophal ist. Während jede Variante der Pisa-Studie hysterisch debattiert wird, obwohl Pisa nur „Kompetenzen“, aber kein konkretes Wissen testet, wird die aktuelle Studie der Freien Universität Berlin (FU) über die „Zeitgeschichtlichen Kenntnisse und Urteile von Jugendlichen“ bald wieder Staub anlegen. Dabei sind die Ergebnisse dieser FU-Studie erschreckender als so manche Pisa-Rangreihe.

Befragt hatte man rund 4.600 Jugendliche nach deren Wissen und Einschätzung zu vier Epochen der jüngsten deutschen Geschichte: zum Nationalsozialismus, zur DDR, zur Bundesrepublik vor und nach der Wiedervereinigung. Nur ein Drittel der Fragen konnten die Jugendlichen richtig beantworten.

Zum Beispiel ist den allermeisten Schülern nicht präsent, daß die Bundesrepublik der Jahre 1949 bis 1989 ein freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat war, ohne dessen Ausstrahlung es „1989/1990“ nicht gegeben hätte. Zudem fiel erneut auf, daß es ein erhebliches innerdeutsches Gefälle gibt. Bayerische Schüler schnitten am besten, Schüler aus Nordrhein-Westfalen am schlechtesten ab. Besonders erschreckend: Das höchst defizitäre Wissen schlägt sich auch im Urteilen nieder. Fast die Hälfte der Schüler kann nicht zwischen den Merkmalen von demokratischen und diktatorischen Systemen unterscheiden. Die Autoren der Studie stellen deshalb nicht zu Unrecht die Frage: „Später Sieg der Diktaturen?“

Verbreiteter historischer Analphabetismus

Die Arbeitsgruppe der Freien Universität um Professor Klaus Schroeder hatte übrigens bereits 2008 ähnliches zutage gefördert. Laut damaliger Studie („Soziales Paradies oder Stasi-Staat?“) ist das Wissen deutscher Schüler um die Zustände in der DDR höchst mangelhaft. Zum Beispiel: Mehr als die Hälfte der Schüler kennt das Jahr des Mauerbaus nicht. Nur jeder dritte weiß, daß die DDR die Mauer gebaut hat. Ebenfalls jeder dritte Schüler hält Konrad Adenauer und Willy Brandt für DDR-Politiker, und der Staatsratsvorsitzende und SED-Chef Erich Honecker ist angeblich demokratisch legitimiert gewesen.

Ein solcher historischer Analphabetismus droht sich zukünftig noch zu verschärfen, denn derzeit geistern die Forderungen nach „Entrümpelung der Lehrpläne“ und die Vorstellungen inhaltsleerer Kompetenzenpädagogik durch die Lande. Länder wie Hessen wollen aus ihren Geschichtslehrplänen zugunsten von „Kompetenzen“ alle konkreten Jahreszahlen, Epochenbegriffe, Namen und Ereignisse tilgen. Ein Geschichtsunterricht ohne Geschichte wird das.

Dahinter steckt Naivität – und Ideologie. Wenn deutsche Schüler wenig bis nichts über die jüngste deutsche Geschichte wissen, so reichen die Ursachen weit zurück. 1978 hatte die Kultusministerkonferenz (KMK) ihren Beschluß „Die Deutsche Frage im Unterricht“ gefaßt. Dort heißt es mit Blick auf alle Bildungseinrichtungen: „Das Bewußtsein von der deutschen Einheit und der Wille zur Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit ist wachzuhalten und zu entwickeln.“

Schöngefärbtes Bild über die DDR

Dieser Beschluß ist seinerzeit aus einer bestimmten Ecke heftig kritisiert worden. Es war die Rede von „Deutschtümelei“ und Schlimmerem. Zehn Jahre später – 1988 – galt es, erstmals Bilanz zu ziehen. Damaligen Untersuchungen zufolge war nur ein Viertel der Jugendlichen der Auffassung, daß beide Staaten in Deutschland eine Nation darstellten. 60 Prozent hatten keine Vorstellung vom Unterschied zwischen einem Volkskammer- und einem Bundestagsabgeordneten.  

Damit rächte sich, daß der KMK-Beschluß von 1978 nur auf dem Papier existierte. Manchem sozialdemokratischen Kultusminister war damals die unterrichtliche Behandlung der Verletzungen von Menschenrechten in Südamerika und Südafrika wichtiger als die Einheit der Nation oder als Menschenrechtsverletzungen in der DDR. Hinzu kam: Nicht nur ein guter Teil der Medien, sondern auch viele Schulbücher zeichneten ein schöngefärbtes Bild der DDR und ein überkritisches der „BRD“.

Ende 1995, fünf Jahre nach der deutschen Einigung, hätten die Kultusminister erneut die Chance gehabt, sich als deutschlandpolitisch mündig zu erweisen. Die Kultusminister konnten sich aber nicht auf die Verabschiedung einer Empfehlung mit dem Titel „Darstellung Deutschlands im Unterricht“ verständigen. Flankiert war das Nichtzustandekommen eines KMK-Beschlusses von Äußerungen Reinhard Höppners, des damaligen PDS-geduldeten SPD- Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, daß die frühere DDR im Entwurf der Kultusministerkonferenz zu schlecht wegkomme. Geändert hat sich an solchen Haltungen nichts. 2009 fand es der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), falsch, die DDR als Unrechtsstaat zu betrachten.

Anspruchsvollen Geschichtsunterricht stärken

Von daher ist es nachvollziehbar, daß manche Leute das Schulfach Geschichte gerne kleinhalten und inhaltlich entkernen möchten. Geschichte ist nämlich ein unbequemes Fach, weil es hilft, Ideologien zu zertrümmern und Legenden zu entzaubern. Deshalb möchte so mancher auf dem Wege eines seichten Geschichtsunterrichts doch lieber den „Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft“ (Hermann Lübbe).

Dagegen hilft nur eines: Stärkt endlich den Geschichtsunterricht mit mehr Unterrichtsstunden und mit konkreten, anspruchsvollen Inhalten!

JF 28/12

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Josef Kraus ist Autor des Buches „Bildung geht nur mit Anstrengung: Wie wir wieder eine Bildungsnation werden können“ (Classicus Verlag, Hamburg 2011).               

 

Während die Zahl der Asylantragsteller laut Bundesinnenministerium um 24,4 Prozent gestiegen ist, verlässt alle vier Minuten ein Deutscher das Land. An jedem Tag verlieren wir ein ganzes Dorf. Damit hat die Zahl der Auswanderer eine Dimension erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Der traurige Trend hat bereits dazu geführt, dass deutsche Fluggesellschaften zu Weihnachten sogar den Abtransport für Weihnachtsbäume organisierten, um Auswanderern den Abschied leichter zu machen.

Audio-Datei herunterladen (Volxsturm-Heimat.mp3)

Doch im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten und verzweifelte Arbeiter das Land, sondern junge und gut ausgebildete Deutsche. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker und Techniker. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verliert Deutschland besonders viele Akademiker. Inzwischen gibt es kaum noch eine Familie, die nicht betroffen ist.

Während die Demokraten hunderttausende Unqualifizierte aus den Randzonen Europas in das Land holen, fühlen sich immer mehr junge Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande fremder. Jeder Fünfte würde es den Auswanderern aus TV-Serien wie “Goodbye Deutschland” oder “Umzug in ein neues Leben” gleichtun, wie eine Allensbach-Umfrage zeigt. “Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation”, warnt der Migrationsforscher Klaus Bade.

Doch das sei alles nicht so schlimm, wie Holger Kolb, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, meint. “Deutschland war in seiner Geschichte schon immer ein Abwanderungsland. Daher darf man die aktuellen Abwanderungszahlen nicht dramatisieren.” Problematisch würde es seiner Meinung nach erst dann werden, wenn keine Rück- oder eine fehlende Zuwanderung nach Deutschland eintrete.

Für Menschen wie Kolb ist der Deutsche ein Niemand geworden, ein Mensch ohne Wert, der jederzeit gegen irgendeinen aus dieser Welt ausgetauscht werden kann und höchstens noch für das Bruttoinlandsprodukt wesentlich ist. Und genau das ist auch der Grund, warum Deutschland heute am Boden liegt.

In der Politik gibt es nur eine Daseinsberechtigung, wenn alles Wollen und Streben auf das Wohlergehen nicht des Einzelnen, sondern des Volkes ausgerichtet ist. Verfolgt man die Tagespolitik, wird schnell klar, dass die handelnden Gestalten wahrhaft unbelehrbar sind und außer Zahlen nichts mehr in der Seele haben. Mit ihnen wird es nur weiter in den Untergang gehen und es bleibt zu hoffen, dass das deutsche Volk sich rechtzeitig abwendet und auf seine eigenen uralten Stärken besinnt.

Na das musste ja irgendwann kommen! Die Linkspartei im Landtag fordert jetzt ein Verbot von „besseres-hannover.info“ und nennt dabei Brandenburg als Vorbild. So wie dort der Staat ein paar Nationalisten, die sich zum Teil nicht einmal persönlich kannten, zum Verein ernannte, um ihn verbieten zu können, so soll es nun auch hier in Niedersachsen geschehen. Dabei fällt mal wieder auf, mit welcher Unverfrorenheit sich ausgerechnet die Linken als Moralwächter aufspielen. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Pia Zimmermann kündigte an, noch im Juli eine Anfrage an die Landesregierung auf die Tagesordnung zu setzen um zu erfahren ob diese ein Verbot anstrebe:

Die Organisation greife gezielt Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten und politisch Andersdenkende an. Sie verteile regelmäßig Flyer und Zeitungen – vor allem auch vor Schulen. Außerdem organisiere sie spontane und unangemeldete Fackelumzüge. „Vorbild ist die ‚Widerstandsbewegung in Südbrandenburg‘, zu der auch personelle Verbindungen existieren.

Während sie einerseits die ewig selbe Leier von den angeblich so gewaltbereiten Neonazis abspielen, sind ihre regelmäßigen Ausschreitungen gegen Andersdenkende natürlich nur ein Ausdruck von Zivilcourage. Ist ja auch sehr couragiert, aus sicherer Entfernung mit Steinen und Flaschen auf politische Gegner und Polizisten zu werfen. Aber was will man auch schon von der mehrfach umbenannten Mauermörderpartei SED anderes erwarten.

Derweil schlottern uns natürlich die Knie vor so viel Beherztheit im Namen von Tolerie und Demokranz – oder wie heißt das noch? Sicher werden bald auch die Grünen und die Sozis auf den Zug aufspringen, und dann kämpfen alle zusammen ganz tapfer darum, eine kleine Internetseite mit der Verbotskeule zu zerschlagen. Ein Szenario, das so ernst klingt, dass es schon wieder lächerlich ist.

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