Stahlgewitter: Man könnte meinen Adolf Hitler lebt

Egal, in welche Zeitung, welchen Sender du schaust.
Der böse Adolf, seine Nazis und der Holocaust.
Er ist noch allgegenwärtig und in aller Munde.
Ohne ihn vergeht auch heute hier noch keine Stunde.
Und jeden Tag kannst du es lesen.
Doch damals wären sie schön dabei gewesen.
Und jeden Tag kannst du es lesen.
Doch damals wären sie schön dabei gewesen.

Bei all dem Dreck der in der Zeitung steht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt.
Bei all dem Dreck der über’n Sender geht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt, lebt, lebt.

Was wären sie ohne ihn, was würde ihnen bleiben?
Ja, was sollten sie bloß senden, über was noch schreiben?
Ein Millionengeschäft mit ihm, obwohl sie ihn hassen.
Denn sein Name ist Garant für ihre volle Kassen.
Die von ihm leben, verfluchen ihn.
Doch damals hätten sie laut mitgeschriehen.
Die von ihm leben, verfluchen ihn.
Doch damals hätten sie laut mitgeschriehen.

Bei all dem Dreck der in der Zeitung steht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt.
Bei all dem Dreck der über’n Sender geht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt.

Ihre Schmierblätter wird schon bald kein Mensch mehr kennen.
Aber seinen Namen wird man noch in tausend Jahren nennen.

Und da gibt es noch einen Vogel, den wollen wir nicht vergessen.
Der hat die Weisheit über Adolf wohl mit Löffeln gefressen.
Geschichtsmanipulation sein gut bezahlter Job.
Ein selbsternannter Experte namens Guido Knopp.

Hey Guido zittern deine morschen Knochen?
Du wärst ihm damals in den Arsch gekrochen.
Vom Kuchen willst du heut den größten Bissen.
Doch als erster hättest du den Arm weit hochgerissen.

Bei all dem Dreck der in der Zeitung steht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt.
Bei all dem Dreck der über’n Sender geht, könnte man meinen Adolf Hitler lebt, lebt, lebt.

Man könnte meinen… Man könnte meinen Adolf Hitler lebt.
Man könnte meinen… Man könnte meinen Adolf Hitler lebt.
Man könnte meinen… Man könnte meinen Adolf Hitler lebt.
Man könnte meinen… Man könnte meinen Adolf Hitler lebt.
Man könnte meinen… Man könnte meinen Adolf Hitler lebt.

Wer hat Deutschland angegriffen, um daraus eine militärische Verteidigung durch die Bundeswehr begründen zu können? Niemand! Die Bundeswehr führt aber Kriege oder hilft damit Kriege stattfinden können. Auch die Vereinigten Staaten wurden von niemanden angegriffen, mit dem sie die Beistandsverplichtung laut NATO-Vertrag rechtfertigen. Was uns als Begründung für die “out of area” Einsätze erzählt wird sind Lügen.

Jetzt wo die Bundeswehr von einer Wehrpflichtarmee in eine Berufsarmee umgebaut wurde, sucht sie dringend Rekruten. Ist die deutsche Bevölkerung gefragt worden, ob sie diese einschneidende Massnahme will? Nein. Es wurde einfach entschieden. Warum? Weil man dadurch viel leichter die Soldaten in Kriege schicken kann. Deshalb ist eine Werbekampagne gestartet worden, um den Beruf des Tötens in fremden Ländern der Jugend schmackhaft zu machen.

Mit aufregenden “Eventmodulen” und mit der Unterstützung des privaten Radiosenders “Energy” gestaltete die Bundeswehr im Juni 2012 das Stadtfest in Leipzig. Auf historischem Boden warb die Bundeswehr um neue Rekruten.

Leipziger Friedensaktivisten sind empört. Sie fragen sich, wieso man nicht irgendeinen der vielen reichen Investoren im Raum Leipzig, das Stadtfest mit Hüpfburgen, Glücksrädern und Karusells ausstatten liess, wenn man als Stadt selbst schon nicht bereit ist, das Fest für die Bürger zu finanzieren.

Die Jugendlichen, welche gezielt mit dem Auftreten der Bundeswehr angesprochen wurden, waren über die Möglichkeit zum Klettern, Schiessen und des durch die Luft katapultiert werdens, natürlich begeistert. Da erscheint so eine “Karriere bei der Bundeswehr” doch glatt als Alternative zur sonst so hoffnungslos erscheinenden Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Dass man mit dieser Entscheidung sein Leben riskiert, wird oftmals ausgeblendet. Und dass die Bundeswehr im Auftrag der Bundes- regierung völkerrechtswidrige Angriffskriege unterstützt, will man auch nicht erkennen. Denn was früher noch “Landesverteidigung” hiess und räumlich klar definiert war, wurde von unserer Bundesregierung umdefiniert in den “Schutz Deutschlands”. Dieser darf dann natürlich auch am Hindukusch verteidigt werden.

Ein Film von Jan Gaertig der NuoViso Filmproduktion 2012

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Alle blicken nach Karlsruhe

On July 5, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Entsetzen beschlich, wer am vergangenen Freitag die Bundestagsdebatte und Abstimmung über den ESM verfolgte. Man sah ein Parlament, das sich aufgegeben hat. Mit einer Mischung aus lässiger Routine und launiger Feierabendstimmung wurde am späten Abend ein Monster-Vertrag durchgewinkt, der dem Bundestag die Hoheit über sein Budget nimmt und Deutschland der Haftung und Erpressung anderer EU-Schuldenstaaten ausliefert.

Es stachen nur wenige aufrechte Abgeordnete hervor, die ihrem Namen als Volksvertreter Ehre machten: stellvertretend Peter Gauweiler, Frank Schäffler und Klaus-Peter Willsch, die für diejenigen sprachen, die sich zum Nein entschlossen. Wohlgemerkt auch die Linkspartei, der man ihren Einsatz für die nationalstaatliche Verfassung Deutschlands aber nicht ganz abnehmen möchte.

Alle Augen richten sich jetzt auf das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, bei dem Eilanträge gegen den ESM-Beschluß eingegangen sind. Die Ankündigung einer mündlichen Verhandlung weist auf ernste Einwände – doch es grenzte an göttliche Fügung, wenn die höchsten deutschen Richter sich besännen und den verfassungsfeindlichen Akt von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat stoppen.

Geburtenquote auf Rekordtief

Allem lächerlichen Geschwätz über „Nachhaltigkeit“ zum Trotz ist unsere Nation und unser Kontinent im Griff einer verantwortungslosen Nomenklatura, die es verinnerlicht hat, von Beständen zu zehren, ohne neue zu schaffen. Die sich oben hält, indem sie dem Volk immer neue Versprechungen macht, um nicht abgewählt zu werden. Noch nie wurde derart auf Kosten kommender Generationen gelebt wie heute. Und so grassiert der Verfall der Sitten, wenn Schulden vergemeinschaftet werden und Mißwirtschaft weder bei Banken noch bei Staaten mit Pleite bestraft wird. Der ESM wirkt hier als Brandbeschleuniger, der die Bereitschaft zum Wirtschaften auf Pump ins nicht mehr Beherrschbare steigern wird.

Einer inneren Logik entspricht die Nachricht über die 2011 erneut auf ein erschütterndes historisches Tief gefallenen Geburtenzahlen in Deutschland. „Ein Land stirbt aus“, überschreibt die FAZ lakonisch ihren Bericht zu dieser traumatischen Nachricht, die unerbittlich die sich verflüchtigende Vitalität unseres Volkes dokumentiert. Und der politische Betrieb? Er verschleudert lieber Hunderte von Milliarden für eine auf morschen Fundamenten errichtete Währungsunion, statt sich an eine Erneuerung eigener Substanz zu machen.

Am vergangenen Wochenende ging über der Hauptstadt ein „Jahrhundertgewitter“ mit 8.000 Blitzen nieder. Am Fenster stehend, glaubte man in ein Inferno zu blicken. Indes ist es beängstigend, wie geräuschlos die Abwicklung Deutschlands über die Bühne zu gehen scheint. Oder erleben wir nur die Ruhe vor dem Sturm?

JF 28/12

 

BRÜSSEL. Die EU fordert 691 Millionen Euro an Subventionen zurück, die zu Unrecht ausgezahlt worden sind. Das geht aus dem Jahresbericht der Anti-Korruptionsbehörde Olaf für das Jahr 2011 hervor, der am Dienstag vorgestellt worden ist. 

Der größte aufgeklärte Korruptionsskandal ereignete sich in Kalabrien. In der süditalienischen Region wurden 389 Millionen Euro für ein Straßenbauprojekt veruntreut. Es sind solche EU-Strukturfondshilfen, die maßgeblich zum großen Schaden für den EU-Haushalt beitragen. Insgesamt wurden in dieser Kategorie 524 Millionen Euro falsch ausgezahlt. Subventionen im Bereich Zoll (113 Millionen) und Landwirtschaft (34 Millionen) liegen deutlich dahinter.

„Dank unserer Untersuchungen konnte ein hoher Betrag für den europäischen Steuerzahler zurückerlangt werden, und zahlreiche Kriminelle wurden für ihre Straftaten zum Schaden des EU-Haushalts von der nationalen Justiz zur Verantwortung gezogen“, sagte Olaf-Chef Giovanni Kessler laut der Netzseite euractiv.de. Insgesamt hat seine Behörde 2011 178 neue Fälle aufgenommen.

Das Gesamtvolumen des EU-Haushalts beträgt rund 142 Milliarden Euro. Olaf ist die europäische Antikorruptionsbehörde. Die Abkürzung stammt vom französischen Behördennamen „Office de Lutte Anti-Fraude“. (rg)

BERLIN. Mehr als 150 Wirtschaftswissenschaftler sind mit der Eurorettungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf ins Gericht gegangen. In einem Aufruf heißt es, unter den Beschlüssen vom vergangenen Euro-Gipfel in Brüssel würden noch „unsere Kinder und Enkel“ leiden. Unterschrieben wurde er unter anderem vom Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn.

„Es ist schlechterdings unmöglich, die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas für die Absicherung dieser Schulden in die Haftung zu nehmen“, schreiben die Experten. Zumal zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar seien. Streit und Zwietracht, befürchten die Unterzeichner, wären dann vorprogrammiert.

Heftige Kritik aus Gewerkschaftskreisen

Sinn und seine Mitstreiter appellierten an die Bevölkerung, das Thema sehr ernst zu nehmen und „es mit den Abgeordneten Ihres Wahlkreises zu diskutieren“. Der Ifo-Chef hatte die Pläne zu einer Bankenunion und zur Eurorettung in den vergangenen Monaten bereits mehrfach angegriffen und gewarnt, Deutschlands finanzielle Stabilität werde immer weiter gefährdet. Nun könne man nur noch auf das Verfassungsgericht hoffen.

Der Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, Gustav Horn, warf Sinn auf seiner Facebook-Seite vor, eine „nationalistisch angehauchte Demagogie“ zu vertreten. Horn betonte zudem, die deutschen Steuerzahler würden lediglich haften. Barzahlungen an bankrotte Südstaaten habe es noch gar nicht gegeben. Sinn wolle nur „den Euro zerstören“.

Unterdessen gab die Bundesregierung nach Informationen der Bild-Zeitung grünes Licht für weitere Hilfsmilliarden an Portugal. In der mittlerweile fünften Tranche soll die Regierung in Lissabon etwa vier Milliarden Euro aus den Euro-Rettungsschirmen erhalten. (ho)

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