Siedler schießen auf Palästinenser – Militär schaut nur zu

Schon länger stand das Gerücht im Raum, jetzt ist es traurige Gewissheit: Jüdische Siedler schießen auf unbewaffnete Palästinenser – als ob diese Freiwild wären. Das Militär schaut tatenlos zu.

Kühl zielt der jüdische Siedler auf den Kopf eines palästinensischen Jugendlichen. Es fällt ein Schuss – und der Junge sinkt blutüberströmt auf den Boden. Die Szene demonstriert die absolute Rechtlosigkeit, unter der die Palästinenser zu leiden haben.

Die erste Aufnahme zeigt eine Gruppe von Siedlern, die von einem Hügel aus auf das Dorf zulaufen. Vermutlich kommen sie aus der nahe gelegenen Siedlung Yitzhar. Einige von ihnen sind vermummt. Als sie sich dem Ort weiter nähern, beginnen jugendliche Dorfbewohner, die Siedler mit Steinen zu bewerfen. Diese werfen zurück.

Das zweite Video wurde nach Angaben von B’Tselem etwa eine halbe Stunde später aufgenommen. Es zeigt eine Gruppe jüdischer Siedler, die mit automatischen Gewehren und Pistolen bewaffnet wenige Meter vor dem Dorf stehen. Begleitet werden sie von israelischen Soldaten und Grenzpolizisten. Das Feld hinter ihnen steht in Flammen. Die palästinensischen Jugendlichen sind nur etwa 25 Meter von ihnen entfernt. Wieder bewerfen sich beide Seiten zunächst mit Steinen, dann richten die Siedler ihre Waffen auf die Palästinenser und eröffnen das Feuer. Dadurch wird ein 24-jähriger Dorfbewohner am Kopf verletzt. Er wird später ins Krankenhaus nach Nablus gebracht. Nach Angaben von B’Tselem ist sein Zustand mittlerweile stabil. Fünf weitere Palästinenser sollen durch Steinwürfe verletzt worden sein.

Eine weitere Aufnahme aus anderer Perspektive zeigt, dass die anwesenden Soldaten nichts unternehmen, um die Siedler an den Steinwürfen und den Schüssen auf die Jugendlichen zu hindern. Tatenlos sehen die Uniformierten zu, wie wenige Meter von ihnen entfernt die Siedler mit scharfer Munition feuern. Laut B’Tselem trägt einer der Bewaffneten ein Sturmgewehr vom Typ Tavor, das von der israelischen Infanterie benutzt wird. Dies lasse vermuten, dass der Angreifer ein Soldat auf Heimatbesuch sei. Ein Sprecher der Siedlung Yitzhar machte die Palästinenser für den Gewaltausbruch verantwortlich. Sie hätten ihr eigenes Land in Brand gesetzt, um so die Siedlung niederzubrennen. Yitzhars Bewohner hätten lediglich versucht, die Flammen zu löschen, als sie "von Hunderten Palästinensern" angegriffen worden seien. Dem widersprechen jedoch die Videoaufnahmen. Sie zeigen, dass die Felder beim ersten Angriff der Siedler noch nicht in Flammen stehen.

Die Bewohner des palästinensischen Dorfs Asira al-Qibliya erklärten, die Siedler würden regelmäßig ihre Bauernhöfe angreifen. Sie selbst würden ihre eigenen Felder niemals in Brand setzen.

Die israelische Armee hat eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt. In einer Erklärung räumte das Militär ein, dass scharfe Munition zum Einsatz gekommen sei, stellte jedoch klar: "Es scheint, dass das Video den Vorfall nicht in seiner Gänze wiedergibt."

Der Vorfall unterstreicht die Rechtlosigkeit, in der die etwa 1,7 Millionen Palästinenser unter israelischer Besatzung im Westjordanland leben. Die israelische Armee hat dort vorrangig den Auftrag, die mehr als 300.000 jüdischen Siedler zu schützen, die nach internationalem Recht illegal auf palästinensischem Gebiet leben.

Gegen Übergriffe der Siedler auf Palästinenser schreiten Militär und Polizei hingegen kaum ein. Regelmäßig schildern Augenzeugen Vorfälle, bei denen Siedler unter den Augen des Militärs auf unbewaffnete Araber schießen. Etwa 50 Palästinenser sind so nach Angaben von Menschenrechtlern seit dem Jahr 2000 von israelischen Zivilisten getötet worden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan…-a-834446.html

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Sleipnir – Vater Odin

On May 22, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

Sleipnir – Vater Odin

Ich spür den Regen, wie Nadelstiche auf meiner Haut. Ich zieh ein Resümee, aus einer Zeit die nie vergehen sollte, denn sie war mir so vertraut. Ich bin immer wieder ausgebrochen, aus ihrer Norm, viel zu oft ertrunken, in dieser Kälte fasst erfror’n. Wie oft habe ich es verflucht, dieses Leben zwischen geistigen Mauern. Doch es gibt nichts zu bereuen, nichts zu bedauern. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Ein Leben für ein Ziel, ohne Fragen „Weshalb?”, „Warum?”. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Eine Konsequenz bis zum Ende, es gibt nichts zu bereuen. Alles hatte seinen Grund. Ich weis es war nie einfach, das Ziel in den Kopf gesetzt. Bin über Leichen gegangen, wurde viel zu oft selbst verletzt. Ich scheiß auf Freunde die Keine sind, viel zu lange war ich blind. Mit neuer Kraft geht’s jetzt nach vorn, es gibt kein Zurück. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Ein Leben für ein Ziel, ohne Fragen „Weshalb?”, „Warum?”. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Eine Konsequenz bis zum Ende, es gibt nichts zu bereuen. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Ein Leben für ein Ziel, ohne Fragen „Weshalb?”, „Warum?”. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Eine Konsequenz bis zum Ende, es gibt nichts zu bereuen. Alles hatte seinen Grund. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Ein Leben für ein Ziel, ohne Fragen „Weshalb?”, „Warum?”. Engel leben ewig, Rebellen sterben jung. Eine Konsequenz bis zum Ende, es gibt nichts zu bereuen. Engel leben ewig, Rebellen
Video Rating: 5 / 5

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Sleipnir – Vater Odin

On May 22, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

Sleipnir - Vater Odin

Sleipnir – Vater Odin
Video Rating: 4 / 5

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Achtung, Gefahr bei Facebook!

On May 22, 2012, in Thiazi Forum, by admin
Eine Warnung an die Kameraden, welche das Fratzenbuch nutzen:

Zitat:

Neuer Wurm verbreitet sich per Facebook
Veröffentlicht am Tuesday, 22.May 2012 von Redaktion

Die Virenschutzfirma Trend Micro hat eine Warnung vor einem Wurm herausgegeben, der sich über das soziale Netzwerk Facebook und Instant Messaging derzeit verbreitet. Das Schadprogramm verbirgt sich hinter einer Facebook-Nachricht, die einen Kurzlink beinhaltet und auf eine Archivdatei verlinkt. Der Name der Datei täuscht eine Bilddatei vor aber in Wirklichkeit handelt es sich dabei um den gefährlichen Wurm.
Wenn die Archivdatei geöffnet wird, erfolgt eine Infizierung des Rechners und dieser deaktiviert die installierte Virenschutzsoftware. Der virtuelle Störenfried nimmt zudem Verbindung zu bestimmten Webseiten auf über welche er Informationen empfängt und sendet.

Es wird außerdem ein zweiter Wurm heruntergeladen, der die Browser-Aktivitäten des Anwenders überwacht. Die Cyberkriminellen können das Schadprogramm auf diese Weise schnell weiter verbreiten. "Anwender sollten Facebook-Nachrichten und Instant Messages von unbekannten Absendern stets genauestens prüfen und niemals auf eingebettete Webadressen klicken, ohne diese vorher zu verifizieren", erklärte Udo Schneider, der Solution Architect bei Trend Micro ist in Bezug auf den Wurm.

Er empfiehlt Usern eine aktuelle Sicherheitslösung zu installieren, die gefährliche Facebook-Nachrichten und Webseiten blockieren kann. Wer im Internet und Facebook unterwegs ist, der sollte generell vorsichtig sein und nicht einfach auf fremde Links oder Nachrichten klicken, weil sonst eventuell der eigene PC oder das Notebook mit einem Virus, Trojaner oder Wurm infiziert werden könnte.


Quelle

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LUXEMBURG. Deutschland darf EU-Ausländer auch dann abschieben, wenn diese seit mehr als zehn Jahren in der Bundesrepublik leben. Dies geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Dienstag hervor, mit dem die Klage eines verurteilten italienischen Kinderschänders gegen seine Ausweisung abgelehnt wurde.

Die Richter betonten jedoch, eine Abschiebung setze voraus, daß der Verurteilte eine „tatsächliche und gegenwärtige Gefahr“ darstelle, die ein Grundinteresse des Staates berühre. Dabei stehe es den EU-Mitgliedsstaaten jedoch frei, Straftaten zu definieren, aus denen sich eine Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung ableiten ließe.

Klage eines Kinderschänders abgewiesen

Bei jeder Ausweisung müsse allerdings berücksichtigt werden, wie lange der Verurteilte bereits im Land lebt, ob er kulturell integriert sei und ob er Bindungen zu seinem Heimatland habe. EU-Ausländer dürfen nach geltendem Recht zudem nur abgeschoben werden, wenn sie eine „tatsächliche und gegenwärtige Gefahr“ darstellen. Dies sei im bei dem verurteilten Italieners der Fall gewesen.

Der Mann lebt seit 1987 in Deutschland und hat keinen Schul- und Berufsabschluß. Das Landgericht Köln verurteile ihn 2006 wegen sexuellen Mißbrauchs und Vergewaltigung eines zu Beginn der Taten acht Jahre alten Mädchens zu einer siebenjährigen Haftstrafe, die 2013 endet. (ho)

(137)

BERLIN. SPD und Grüne haben die Pläne der Bundesregierung, vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen und Vereinen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, scharf kritisiert. „Diese Gesetzesänderung wäre fatal für zivilgesellschaftliche Organisationen“, warnte der Haushaltspolitiker der Grünen, Sven-Christian Kindler.

„Der Verfassungsschutz wird damit einmal mehr zum Handlanger der schwarz-gelben Extremismusdoktrin, die unter fragwürdigen und pseudowissenschaftlichen Kriterien all das als ‘extrem’ einstuft, was von einer angeblich guten Mitte der Gesellschaft abweicht.“

„Einfallstor für Willkür gegen politisch mißliebige Organisationen“

Die Bundesregierung sollte statt dessen zu erst das Versagen des Verfassungsschutzes im Fall der sogenannten „Zwickauer Terrorzelle“ aufklären und daraus die notwendigen Konsequenzen ziehen, forderte der Grünen-Politiker. Diese schrieen danach, die Behörde umfassend zu reformieren, statt ihren politischen Einflußbereich zu vergrößern.

Kritik an dem Gesetzesvorhaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kam auch von der SPD. Die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion“, Daniela Kolbe, sprach von einem möglichen „Einfallstor für Willkür gegen politisch mißliebige Organisationen“.

Mit der neuen Klausel werde es ein Leichtes, Organisationen auf die Liste des Verfassungsschutzes zu setzen und sie so in den finanziellen Ruin zu treiben. (ms/krk)

(132)

BERLIN. Nach Empörung im Internet haben die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau einen Text von Mely Kiyak, in dem gegen Thilo Sarrazin gehetzt worden ist, auf ihrer Netzseite gelöscht. Die kurdischstämmige Kolumnistin hatte sich unter der Überschrift „Liebe Wissensgemeinde“ sehr abwertend über Thilo Sarrazin geäußert.

Wörtlich hatte Kiyak die „Verplemperung unserer Fernsehgebühren“ beklagt, „für diese lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, die Sonntagabend in Ruhe das tun darf, was er am besten kann; das Niedrigste im Menschen anzusprechen. Ich meine Sarrazin.“

Nachdem am Montag Kritik an der menschenverachtenden Sprache laut geworden war, strichen die Verantwortlichen zunächst diesen einen Satz. Am Dienstag wurde die Kolumne gänzlich entfernt. Die Gründe dafür sind unklar: Sowohl die Chefredaktion als auch die Onlineredaktion regierten überrascht auf die Nachfrage der JF. Eine Mitarbeiterin der Onlineredaktion teilte mit, es seien „rechtliche Bedenken“ aufgetaucht. (rg)

(166)

Was ist “Demokratie”?

Theokratie und Demokratie sind die größten Lügen, die jemals ersonnen sind:

a. Es ist nicht wahr, daß die politische Freiheit, das gleiche aktive und passive Wahlrecht, das höchste Gut der Menschen sei.

b. Es gibt keine “allgemeinen Menschenrechte”.

c. Es gibt kein “allgemeines, natürliches Völkerrecht!’

d. Die Gleichheit der Menschen kann nicht unser Ziel sein.

e. Es ist verkehrt, Ungleichen Gleichheit zu geben:
den Frauen und den Männer,
den Jungen und den Alten,
den Schwachen und den Starken,
den Nichtbesitzenden und den Besitzenden,
den Dummen und den Klugen,
den Fleißigen und den Faulen,
den Volksgeschwistern und den Fremdstämmigen,
den Weißen, Gelben, Roten und Schwarzen.

f. Es ist nicht wahr, daß in der demokratischen Republik besser für das Wohl der unteren Klassen gesorgt werde, als in
der Monarchie; oder von einer durch das allgemeine gleiche Wahlrecht gewählten Volksvertretung als von einer aus dem
Klassenwahlrecht hervorgegangenen.
Die Demokratie ist nur eine Maske für die PLUTOKRATIE, für die Herrschaft des Geldes:

a. In den demokratischen “Musterländern” Frankreich, England, U.S.Amerika besteht die Tyrannei einer kleinen Clique von
Geldleuten, die mit ihrem Geld Regierung, Volksvertretung und Presse beherrschen.

b. Für alle anderen Länder werden die demokratischen Ideale als Köder benutzt, um sie zu Ausbeutungsobjekten für die
internationalen Börsenkönige zu machen.

c. Der Kampf um das “parlamentarische System” wurde nicht im Interesse des Volkes, sondern der Geldleute geführt.

Wie der demokratische Gedanke, so sind auch “status quo”, “offene Tür, “Völkerrecht”, Friedenskongresse”, Genfer Konvention”, “internationale Kulturgemeinschaft”, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft”, NATO*, “westliche Wertegemeinschaft”*, “Warschauer Pakt”* “Vereinte Nationen”, “Völkerbund” nur Mittel, um uns Deutschen zu fesseln, während sich Franzosen, Italiener, Angelsachsen, Amerikaner und Slawen niemals dadurch gebunden fühlen.

“Der verhängnisvollste Aberglaube unserer Gegenwart ist der Wahn von dem Gottesgnadentum der Völksvertretungen!”

(Mit geringfügiger Veränderung(*) aus “Angewandte Geschichte” von Prof. Dr. Heinrich Wolf, 1920, entnommen.)

Quelle: Recht und Wahrheit

(140)

Der Österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hat in einem Interview mit der Zeitung “Die Presse” am vergangenen Sonntag einige Aussagen gemacht, die für einen westlichen Politiker bemerkenswert sind. Er warnt vor einem Angriff auf den Iran, kritisiert den NATO-Raketenschild und attackiert Israels Aussenminister Lieberman. So viel Mut, Ehrlichkeit und gesunder Menschenverstand sind selten, da die meisten Politiker Opportunisten, völlig korrupt und gehirngewaschen sind. Darabos ist für seine kontroversen Aussagen was das Militär betrifft bekannt und er sieht sich selber nicht als Militarist, obwohl er für die Landesverteidigung zuständig ist.

Zur Frage über die Aufstellung des NATO-Raketenschild sagte er:

Ich halte es für wichtig, dass Russland eingebunden wird … Die bisherigen Verhandlungen wurden nicht so geführt, dass Russland einsteigen kann. Zudem stimmen gewisse Informationen nicht, die gestreut wurden, um auf die Dringlichkeit des Raketenabwehrschirms hinzuweisen … Die iranischen Raketen haben noch nicht die Reichweiten, um Mitteleuropa zu gefährden. Es gäbe also noch Zeit, auf die Russen zuzugehen.

Zu einem präventiven Angriff gegen die iranischen Atomanlagen durch Israel sagte er:

Der Iran ist nicht so weit, diese Bombe bauen zu können. Israels Drohungen sind deshalb entbehrlich. Ein Angriff Israels auf den Iran würde einen Flächenbrand in der Region auslösen, der nicht mehr beherrschbar wäre … Man muss den Druck diplomatisch und wirtschaftlich erhöhen.

Dann zur Frage über seine Einstellung zur israelischen Regierung:

Ich bin froh, dass die Kadima-Partei in die israelische Regierung eingetreten ist. Das könnte die Radikalisierung mildern. Insgesamt ist die israelische Politik für mich schwer nachzuvollziehen … Ich sehe Verbesserungspotenzial in der Siedlerpolitik. Zudem stellt Israel offenbar Aussenfeinde wie den Iran oder auch die Palästinenser in den Vordergrund, um von inneren sozialen Problemen abzulenken … Und wenn Sie mich so offen fragen: Ein Herr Lieberman ist für mich als Mitglied der israelische Regierung unerträglich.

Dann zum Konflikt in Syrien und einem vom Westen angezettelten Regimewechsel sagte er:

Nur ist die Frage, was nach Assad kommt. Mittlerweile ist klar, dass der Arabische Frühling nicht unbedingt zu Demokratisierung und Stabilität führt. In Libyen bekämpfen sich die Milizen, die Gaddafi beseitigt haben, nun gegenseitig. Auch die syrische Opposition ist nicht wirklich eine demokratische Alternative. Minderheiten wie die Christen wären nach einem Sturz Assads höchst gefährdet. Schon jetzt ist, wie mir UN-Generalsekretär Ban gesagt hat, das Terrornetzwerk al-Qaida in Syrien eingesickert.

Klar hagelte es dann gleich Kritik der Opposition.

FPÖ-Chef Heinz Christian Strache sagte am Montag: “Der einzige der hier unerträglich ist, ist Darabos selbst“. Einem Zivildiener wie Darabos stehe es in keinster Weise zu, die Verteidigungspolitik Israels zu beurteilen, kritisierte Strache. Seine Äusserungen seien ein Affront gegenüber einem befreundeten Staat, der durch äussere Feinde von seiner Existenz bedroht sei.

So, so, wenn einer nicht “gedient” hat, dann darf man zu einem drohenden Krieg nichts sagen. Das heisst, die meisten Frauen haben auch den Mund zu halten, oder was? Strache disqualifiziert sich damit selber. Lächerlich ist auch seine Aussage über eine “Existenzbedrohung”. Die einzigen die wirklich nicht als vollwertige Menschen und Nation existieren dürfen sind die Palästinenser.

Auch aus eigenen Regierungskreisen wurde die Kritik laut: „Die Äusserungen geben in keiner Weise die Haltung des Aussenministeriums oder der Bundesregierung wieder“, hatte ein Sprecher des Ministeriums mitgeteilt. Zudem entsprächen sie nicht dem Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Österreich.

Wer so einen Rassisten und Faschisten wie Liebermann damit verteidigt, den in Israel selber praktisch keiner will und unmöglich findet, der ist am falschen Posten und soll zurücktreten. Sogar Obama hat zum Beispiel Lieberman noch nie getroffen und boykottiert ihn.

Die Jerusalem Post griff die Aussagen von Darabos auf und bezeichnete Österreich als „einen der schärfsten Kritiker Israels in der EU.

Und? Was soll das heissen? Darf man keine Kritik an einem Unrechtsregime üben?

Bin ja gespannt wie lange es dauert bis Darabos einen “Unfall” hat.

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LEIPZIG. Einem Wehrmachtsrichter, der an einem Feldkriegsgericht in den besetzten Gebieten tätig war, kann nicht grundsätzlich unterstellt werden, er habe gegen die Menschlichkeit oder die Rechtsstaatlichkeit verstoßen und dem nationalsozialistischen Regime Vorschub geleistet. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Die Nachfahren eines ehemaligen Wehrmachtsrichters, der in Norwegen eingesetzt war, hatten vom Land Berlin Ausgleichszahlungen für den 1949 in der sowjetischen Besatzungszone enteigneten Besitz gefordert. Das Land hatte dies mit der Begründung abgelehnt, der Mann habe als Wehrmachtsrichter dem nationalsozialistischen System erheblichen Vorschub geleistet.

Einzelne Richter wollten Unrecht vermeiden

Die Leipziger Richter verwiesen nun jedoch darauf, daß keine Einzelheiten der Amtsführung des Mannes bekannt seien. Andererseits könne weder „aus zeitgeschichtlichem Erfahrungswissen“ noch aus allgemein zugänglichen Quellen abgeleitet werden, daß grundsätzlich jeder Richter an einem Feldgericht gegen die vorgegebenen natürlichen Rechte des Einzelnen verstoßen oder die Ziele  des Nationalsozialismus „in erheblicher Weise“ gefördert habe.

Vielmehr sei der Forschung zu entnehmen, daß bei aller Perversion der Rechtsordnung eine Minderheit der Wehrmachtsrichter bestrebt gewesen sei, Unrecht zu vermeiden. (ms)

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