Egal welche Entdeckung oder Technologie auftauch, sie wird über kurz oder lang zu einer Waffe umgewandelt und gegen die Menschheit eingesetzt. Wie krank ist das denn? Egal ob es sich um Chemiestoffe, Bakterien, Viren, Impfungen, Strahlung, Schallwellen, oder Kernspaltung handelt, oder technische Geräte wie Schiffe, Flugzeuge, Fahrzeuge, Computer, Roboter, ja sogar das Wetter und die Erde selber, alles wird zu einer Waffe umfunktioniert.

Erinnert ihr euch noch an den Film “Alien” vom Regisseur Ridley Scott? Was war die eigentliche Geschichte des Films? Der Wissenschaftsoffizier Ash, der ein Bioroboter war, hatte den Auftrag vom Militärisch-Industriellen-Komplex, das unbesiegbare ausserirdische Monster zu schützen und zur Erde zu bringen, damit man eine Waffe daraus machen kann. Dabei war es egal ob das Alien-Wesen die ganze Raumschiffbesatzung als Brutobjekt verwendet und tötet. Eine satanische Kaltschnäuzigkeit, die wir in allen Bereichen schon seit langem erleben.

Kommandant Ripley konfrontiert den Bioroboter Ash, nach dem sie von “Mutter” den wirklichen Grund für die Mission erfahren hat:

Aus der Entdeckung der Kernspaltung hat man auch als erstes die Atombombe entwickelt und auf Menschen abgeworfenen, dabei 500’000 mit einem Blitz ermordet, bevor man diese Technologie für die Stromproduktion einsetzte. Der Abwurf von zwei Atombomben hatte nicht den Zweck den Krieg mit Japan zu beenden, sondern war eine Machtdemonstration gegenüber der ganzen Welt. Schaut her, wir können den ganzen Planeten ausradieren. Ist das nicht geil?

Wer sind diese geisteskranken Psychopathen, die nur eines im Sinn haben, aus jedem Ding eine Waffe zu bauen, die noch tödlicher und noch schrecklicher ist als alles vorher? Es sind die, welche uns ständig einen künstlichen Feind vorsetzen, den sie selber erschaffen. Da es keine wirklichen Feinde gibt die uns bedrohen, müssen sie diese erfinden und damit ihre Bewaffnung begründen.

Mit Propaganda versetzen sie uns in Angst und Schrecken, damit wir glauben, die Waffen und die Aufrüstung dazu sind notwendig. Der einzige Präsident der aus Technologie etwas sinnvolles machte, da sehr viele nützliche Nebenprodukte daraus entstanden, war John F. Kennedy mit seinem Apollo Mondprogramm. Nur, wir wissen was sie mit ihm gemacht haben. Am helllichten Tag mit drei Scharfschützen den Kopf weggeblasen. Das war ein Putsch durch das Böse und seit dem ist jeder Präsident ihre Marionette.

Krieg ist das grösste und lukrativste Geschäft und die Spielwiese für die Psychopathen. Damit können sich die wirklichen Feinde der Menschheit austoben und ihrem Okkult frönen, rituelle Opfer darbieten und Satan dienen. Wie ich in meinem Artikel “‘Nie wieder’ muss auch nie wieder heissen” aufgezeigt habe, die Kriegsmaschinerie der Vereinigten Staaten ist seit dem II. WK für den Tot von 20 bis 30 Millionen Menschen in der ganzen Welt verantwortlich.

Warum ist das Pentagon ein Pentagram? Spätestens seit Lévis Dogme ist das „umgekehrte“ Pentagramm das Zeichen für den Okkultismus und Satanismus. Das Verteidigungsministerium der USA ist doch in Wirklichkeit das Kriegsministerium, welches auf der ganzen Welt Kriege führt und Millionen von Menschen dabei tötet. Die Aufgabe dieser Organisation zusammen mit ihrem Ableger NATO, ist den Planeten zu erobern und zu unterdrücken.

Jeder mit Augen muss doch erkennen, es ist alles auf den Kopf gestellt, alles pervertiert und anders rum als es den Anschein hat. Schon Orwell prägte den Begriff “Krieg ist Frieden”. Die NATO ist doch kein Verteidigungsbündnis, sondern ein aggressives Kriegs- und Eroberungswerkzeug. Wie ich schon mal geschrieben habe, den Friedensnobelpreis bekommen ausgerechnet die Leute, welche am meisten die Produkte von Dynamit-Nobel verwenden.

So wie Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger, der 2’756’941 Tonnen Bomben auf Kambodscha runterregnen lies, doppelt so viele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Seine “Heiligkeit” Barack Obama hat in sogar im Voraus bekommen, damit er den Freibrief hat noch mehr Kriege zu machen als sein Vorgänger.

Satan ist die Lüge in Engelsgestalt und alle Kriege werden mit Lügen begründet. Der Vietnamkrieg basierte auf eine Lüge, genau wie der Krieg gegen den Irak, oder der gegen Afghanistan, oder gegen Libyen, und die jetzt angedroht werden gegen Syrien und den Iran auch. Der “Krieg gegen den Terror” ist auch eine Lüge, denn die Terroristen sind sie selber, genau wie der “Krieg gegen Drogen”, denn sie sind die grössten Drogenhändler.

Das ist keine Verschwörungstheorie sondern Verschwörungsfakt.

Sie schicken unsere Söhn und Töchter in Kriege, damit wir andere Söhne und Töchter töten. Mit Propaganda der Medien bauen sie in uns Feindbilder auf, damit wir glauben wir sind bedroht und müssen deshalb in fernen Ländern Kriege führen. Kein einziges westliches Land ist angegriffen worden, welches eine Verteidigung rechtfertigen würde. Sind die Vereinigten Saaten von Korea oder Vietnam angegriffen worden? Oder von Afghanistan, oder den Irak oder Libyen? Wen bedroht Syrien? Das Märchen über eine Bedrohung aus dem Iran ist auch frei erfunden.

Eine kleine selbst ernannte Machtelite dieser Welt bestimmt wer ein Feind ist und der wird mit allen Mitteln bekämpft. Das einzige was diese “Feinde” falsch machen ist, sie stehen der totalen Dominanz und Kontrolle des Westens im Wege, gehorchen nicht den Befehlen Washingtons. Dabei werden die Kriege geleichzeitig als Testfall für die neuen Waffen verwendet. So zum Beispiel die Uranmunition, die sogar zwei Mal tötet. Erstens bei der Anwendung zur Zerstörung und zweitens mit der langsamen radioaktiven Verseuchung der Bevölkerung.

Gehts noch krimineller? Das ist Völkermord!!!

Aber wir sind selber schuld. Ja wir, weil wir diesen Irrsinn zulassen und dabei aktiv mitmachen. Wir sind doch die 99% und sie nur die 1%. Wir haben die Macht sie zu stürzen und ihrem verrückten treiben ein Ende zu setzen. Wer sind denn die Wissenschaftler die bereitwillig ihre Entdeckungen in Waffen verwandeln? Wer sind denn die Soldaten die freiwillig in die Kriege ziehen? Wer bedient denn die Waffen die Zerstörung, Elend und Tot verursachen? Wer sind denn die Sicherheitsorgane, welche die Verbrecher schützen und die Opposition niedermachen? Wir doch.

Die Elite sitzt nur zurückgelehnt da und guckt zu wie wir die Dreckarbeit für sie erledigen. Selber machen sie sich nicht die Hände schmutzig. Ohne der Masse an Mitläufer und Mitmacher könnten sie gar nichts. Warum sind wir so eine willenlose Schafherde, die nur durch einen Schäfer und einen kläffenden Hund zusammengehalten und in die gewünschte Richtung gelenkt werden können? Wohlwissend wir werden regelmässig geschoren und am Schluss gemetzget.

Wir lassen alles mit uns machen.

Der Polizeistaat wird eingeführt, mit der lächerlichen Begründung, es ist nur zu unserem Schutz und wir erdulden die Schikanen. Unser Kaufkraft und unsere Ersparnisse werden uns gestohlen, aber wir akzeptieren das auch. Die Bankster verzocken in ihrem Spielkasino genannt Finanzsystem unser ganzes Geld und wird sind bereit die Schulden dafür zu übernehmen. Sie drehen die Steuerschraube ständig hoch, aber wir zahlen gerne mehr. Unser Essen, Wasser und Luft wird vergiftet, aber wir nehmen das ohne zu Murren in uns auf. Wir wehren uns auch nicht gegen die Behandlung mit Pharmaprodukte und sind willig ihre Dauerpatienten. Sie zerstören ganze Länder und wir schauen zu wie unsere Brüder und Schwestern zugrunde gehen. Wir glauben immer wieder aufs neue ihren Lügen, obwohl wir schon so oft verarscht wurden.

Es gibt mittlerweile Schall- und Infrarotkanonen, die gegen Menschengruppen eingesetzt werden. Renitente Bürger werden mit Elektroschockpistolen die 50’000 Volt abgeben ausgeschaltet. Körperscanner gehen mit ihren Strahlen bis ins intimste und zeigen die volle Nacktheit. Mit DNA-Analysen und den Datenbanken dazu ist jeder Mensch identifizier- und auffindbar. Unsere elektronische Kommunikation und Bewegung im Internet wird aufgezeichnet.

Kurz gesagt, sie führen einen Krieg gegen uns und benutzen alles als Waffe, aber wir sitzen nur da, gucken in die Glotze, meinen es ist doch nicht so schlimm und wenn man es ignoriert wird alles an einem vorbeigehen. Ja es gibt genug Leute, die diese Sklavenhaltung gut finden und verteidigen. Das Wasser zwischen der Realität und die manipulierte öffentliche Wahrnehmung darüber wird immer tiefer und breiter. Vielleicht gibt es zu viel Angst zum anderen Ufer zu schwimmen, denn man müsste dann seine Komfortzone zurücklassen. Je länger man aber wartet, je reissender wird der Strom.

Der mehr Zeit man ihnen gibt, je mehr werden sie alle Technologien gegen uns als Waffe einsetzen. Wir sind jetzt schon mit der Digitalisierung und Biometrie, mit Computer, Internet, Datensammlung, Verchipung, Bankkarten und Kameraüberwachung total kontrolliert und gläsern. Was ist erst wenn sie alle technischen Möglichkeiten umgesetzt haben? Wenn über uns ständig Drohnen mit einem allsehendem Auge fliegen und bewaffnete Roboter für Sicherheit sorgen. Wenn wir alle verdächtig sind und keine Privatsphäre mehr haben. Wenn sie uns einfach digital ausschalten können. Dann ist es zu spät sich zu wehren. Dann haben die teuflischen Macher von Skynet gewonnen.

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Neue Generation der Umerzieher in ihrem Metier

 »Experten« und »Spezialisten« verhöhnen die Wehrmacht

»Bisher geheime Abhörprotokolle zeigen, mit welchem Vergnügen die deutschen Soldaten mordeten.«

Endlich ist sie entdeckt, die allerwahrste Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg, auf die wir gerade noch gewartet haben. In Zeiten, in denen bundesdeutsche Qualitätsjournalisten und -historiker alle paar Monate neue Kapriolen schlagen, sind wir Deutschen mittlerweile ja so einiges gewohnt. Letztes Jahr war es die selbstredend wissenschaftliche Erkenntnis über Adolf Hitler, der »beim Essen furzte und Fingernägel kaute«, kürzlich präsentierte die Qualitätspresse eine Heldengeschichte über Marlene Dietrich, die den Führer verführen wollte, freilich nur um ihn zu töten. Und nun wartet ein Hofhistoriker mit seinem Sozialpsychologen mit einer im S. Fischer Verlag erschienenen Schwarte namens Soldaten mit einer neuen – natürlich ebenso wissenschaftlich fundierten – »Sensation« auf: Deutsche Soldaten der Wehrmacht mordeten und hatten Spaß dabei.

Die bundesdeutsche Medienwelt jauchzt. Der Welt zufolge stelle »die Soldatenstudie« von Sönke Neitzel (Jahrgang 1968) und Harald Welzer (Jahrgang 1955) nach Reemtsmas Antiwehrmachts-Wanderausstellung einen weiteren (!) substantiellen Beitrag (!) dar, »der das Bild der Wehrmacht, die nicht so schlimm wie die Waffen-SS gewesen sein soll«, korrigiere. Auch Der Spiegel konnte sein Glück nicht fassen: Der Mythos von der sauberen Wehrmacht müsse nun wohl endgültig begraben werden.

Und genau darum geht es ja auch: den letzten weißen Fleck auf der ohnehin braunen Weste der Deutschen zu beschmutzen und die deutsche Soldaten-Großvater-Generation endgültig ins Reich der Täter abzuschieben. Alles, was hierzulande einschlägigen Namen hat oder haben will, haut in gewohnt unkritischer und opportunistischer Weise just in diese Kerbe. Der Spiegel ist geradezu verzückt und erblickt einen »Sensationsfund«, der »eine Innenansicht des Zweiten Weltkriegs« ermögliche »und den Blick auf diesen verändern« werde. Der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zufolge, liefere das Buch »eine Rekonstruktion der Kriegswahrnehmung von Soldaten in historischer Echtzeit«, auf eine solche Formulierung muß man erst einmal kommen! Zugegeben, sie stammt nicht von der Stiftung selbst, sondern wurde von ihr aus der Eigenwerbung Neitzels wortgetreu kopiert. Der hatte sie wiederum aus dem Werbetext des Verlages übernommen. Oder umgekehrt. Ist ja auch egal, Abschreiben gilt in der BRD nicht erst seit jüngster Zeit schon fast als wissenschaftliches Instrument. Wiederkäuen ohnehin.

So überrascht es denn nicht, daß der Tenor dieser »überzeugenden Mentalitätsgeschichte« der alt bekannte ist: die Deutschen sind Schuld und ihre Geschichte ist ein Verbrecheralbum. Die »einzigartige Quellengrundlage«, so »Luftkriegsexperte« Neitzel, basiere auf der »150.000 Seiten Abhörprotokolle deutscher Soldaten in britischer und amerikanischer Gefangenschaft«, die er aufgestöbert und ausgewertet haben will. Die Soldaten seien in »eigens eingerichteten Lagern« abgehört worden – »heimlich« versteht sich. In ihren Zellen, da ist sich der Fachmann ganz sicher, hätten sie über »militärische Geheimnisse« und auch über »die Judenvernichtung« gesprochen.

Bereits im November 2007 behauptete Neitzel allen Ernstes: »Die Gefangenen tauschten sich zwanglos aus, über den Kriegsverlauf, die Siegchancen oder über Greueltaten. Dabei redeten sie auch über Dinge, von denen sie aufgrund ihrer Position eigentlich keine Kenntnis haben konnten. Zum Beispiel sprach der ehemalige Kommandeur einer Flakdivision in Afrika, Georg Neuffer, Ende 1943 mit seinem Zellennachbarn über den Holocaust. Als sie darüber redeten, wie viele Juden wohl bisher umgebracht worden seien, nannte er als Zahl drei Millionen. Das war zum damaligen Zeitpunkt relativ exakt. Neuffer mußte viele Gespräche geführt haben, die ihm eine solch präzise Schätzung erlaubten.« (Der Spiegel, 12. November 2007, S. 22.)

Diese Vorgaben nimmt die bundesdeutsche Presse dankbar auf. In qualitätsjournalistischem Übereifer jubiliert Die Welt: »Daß die Wehrmacht in der Sowjetunion und auf dem Balkan und auch an anderen Fronten einen Vernichtungskrieg geführt hat, ist spätestens seit der zweiten Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht anerkannt. Militärexperte Neitzel und Verhaltensspezialist Welzer wollen die Hintergründe dieses Vorgehens zeigen: Sie wollen verstehen, warum so viele der überwiegend jungen Männer, die einen Querschnitt der deutschen Bevölkerung darstellten, zu diesen Taten fähig waren.« Damit ist die Bresche zu »Wissenschaftler« Daniel Goldhagen geschlagen, der vor 15 Jahren den Deutschen ein »antisemitisches« Gen unterstellte und seine abstrusen Theorien in seinem Machwerk Hitlers willige Vollstrecker zu Papier brachte. Die Welt entblödete sich nicht zu sinnieren: »Doch mit dem Argument ließ sich nicht erklären, warum auch Millionen nichtjüdische Russen, Jugoslawen und Westeuropäer ermordet wurden«. Dieses Manko sei glücklicherweise nun behoben. Folglich sei das Buch von Neitzel/Welzer »ein entscheidender Schritt zur Bewältigung deutscher Geschichte«. Die geschichtsbewältigende Schwarte ist denn auch mit den bekannten als volkspädagogisch wertvoll zu erachtenden Behauptungen und Ergüsse vollgestopft.

Einen Piloten namens Bäumer läßt das Experten-Spezialisten-Duo beispielsweise behaupten: »Da haben wir vorne eine Zwei-Zentimeter-Kanone einbauen lassen. Dann sind wir im Tiefflug über die Straße, und wenn uns Autos entgegenkamen, haben wir den Scheinwerfer angemacht, die dachten, es käme ein Auto entgegen. Dann haben wir mit der Kanone reingehalten … Das war sehr schön, das machte riesigen Spaß.« So lustig ging es bei der Wehrmacht nicht selten zu! Neitzel/Welzer lassen einen Unteroffizier Fischer prahlen: »Ich hieß in unserer Staffel der ›Berufssadist‹. Ich habe alles umgelegt, Autobus auf der Straße, Zivilzug in Folkestone« – und Münchhausen im Feindanflug auf zwei Uhr, möchte man, wie in einigen Foren dieses Phantasiegeschwätz berechtigterweise ergänzt wird, hinzufügen.

Die Antwort auf die sich aufdrängende Frage, warum die gefangenen deutschen Soldaten, von General zum Gefreiten, ihre begangenen Grausamkeiten überhaupt ins Zellen-Mikrophon ausplauderten, liefert Spezialist Welzer praktischerweise gleich mit: »Der menschliche Drang zu reden, ist erkennbar stärker als die Furcht, der Feind könnte mithören.« Bei derart wissenschaftlicher Argumentation kann man nur das Haupt senken und bedächtig schweigen.

Tabus kennen die beiden »Wissenschaftler« keine. Und des psychologischen Effekts, den Schauergeschichten über Greuel an Kindern haben, sind sie sich genau bewußt. Schließlich haben sie ihre Hausaufgaben gemacht. Schon den alliierten Propagandisten im Ersten Weltkrieg war dieser reputationsvernichtende Effekt bekannt gewesen. Im Jargon des österreichischen Kinofilms Die Erben (1982) von Walter Bannert plaudern angeblich abgehörte Wehrmachtsangehörige reihenweise von Erschießungen von Frauen und Kindern. Da habe »gar kein Leutnant Befehl geben brauchen. Pistole raus, Frauen, Kinder, alles was sie gesehen haben, rein«. Dabei galt, der Neitzel/Welzer-Kombo zufolge, das Erschießen kleiner Kinder als Problem. Natürlich nicht aus ethischen Gründen, »sondern weil sie nicht so still hielten wie die Erwachsenen.« Und weil es ohne »Holocaust« nun mal nicht geht, kommt auch ein Generalmajor zu Wort, der laut Sensationsfund-Originalquelle Zeuge von Judenerschießungen war: »Ein Stück weiter mußten sie sich ausziehen, durften nur Hemd und Schlüpfer anbehalten. Das waren alles nur Frauen und kleine Kinder, so Zweijährige.« Und einen anderen Offizier läßt Neitzel gar bekunden, daß im Januar 1945 auf Feindflug nach England befohlen ward, »auf alles zu schießen, nur auf nichts Militärisches«. In diesem Stil geht es auf Hunderten von Seiten weiter. Eine deutsche Militärgerichtsbarkeit hat im Zweiten Weltkrieg offenbar überhaupt nicht existiert. Fachleute, die diese Bezeichnung allerdings verdienen, wie der Strafrechtslehrer Erich Schwinge, der Jurist Karl Salm oder der Historiker Franz W. Seidler, die in ihren Standardwerken bereits vor Jahrzehnten nachgewiesen haben, daß Verbrechen innerhalb der Wehrmacht nicht nur dem gesamten Wesen und Aufbau des deutschen Militärapparates zuwiderliefen und die absolute Ausnahme waren, sondern daß diese Einzelfälle rigoros strafverfolgt und bestraft wurden, und daß die Militärrichter der deutschen Wehrmacht keine willigen Werkzeuge und fanatische Vertreter der nationalsozialistischen Justiz waren, haben offenbart phantasiert – wie jetzt die Lauschangriffe bestätigen.

http://lebenimleben.files.wordpress.com/2007/04/adolf_gates.jpgVergleiche mit der Wanderausstellung des sogenannten Hamburger Instituts für Sozialforschung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht«, die eine »demagogische Inszenierung« (Gerhard Kaiser) der ultimativen Fälschung, der Lüge und des Betrugs war, drängen sich auf. So wie sich von dieser nicht nur Helmut Schmidt, Gerhard Stoltenberg und selbst Richard von Weizsäcker scharf distanzierten und den Vorwurf der pauschalen Verurteilung und der verletzenden Herabsetzung der 19 Millionen Soldaten der Deutschen Wehrmacht, erhoben, ist auch das Machwerk Soldaten schon bei seiner Drucklegung widerlegt. Eine Vielzahl von Dokumenten belegt, daß den Angehörigen der besten Armee der Welt (sowohl Sir John Colville, britischer Diplomat und Sekretär Winston Churchills als auch der britische Militärhistoriker Max Hastings) nach dem Krieg weltweit Hochachtung gezollt worden ist, und das mit größtem Recht: Earl Harold Alexander, britischer Feldmarschall und Oberbefehlshaber der alliierten Truppen auf dem italienischen Kriegsschauplatz, stellte klar: »Wenn Leute meinen, die deutsche Armee des Zweiten Weltkrieges schlecht machen zu müssen, dann ohne mich! Der deutsche Soldat hat sich als tapfer und tüchtig erwiesen.« (Hajo Herrmann, Supersoldiers – Die Wehrmacht im Urteil ausländischer Experten, München 2007). Martin van Creveld, Militärhistoriker an der Hebräischen Universität Jerusalem, bescheinigt in seinem Buch Kampfkraft (Graz 2005) auf Seite 189: »Das deutsche Heer war eine vorzügliche Kampforganisation. Im Hinblick auf Moral, Elan, Truppenzusammenhalt und Elastizität war ihm wahrscheinlich unter den Armeen des zwanzigsten Jahrhunderts keine ebenbürtig«. Der britische Rechtsanwalt Reginald Theodor Paget, Labour-Abgeordneter im Londoner Unterhaus, erklärte wenige Jahre nach dem Nürnberger Tribunal: »Ich habe versucht, das Beweismaterial aus Ost und West objektiv zu studieren und ich glaube, daß die deutsche Wehrmacht sich mindestens ebenso gut benommen hat, wie nur irgendeine Armee, die ihr gegenüberstand – ausgenommen vielleicht unsere eigene, und weit besser als die Armeen von einigen unserer Alliierten.« (Der Spiegel, 2. April 1952, S. 8.) Selbst Dwight Eisenhower, ehemaliger Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und späterer Präsident der USA, korrigierte am 23. Januar 1951 seine früher abwertende Meinung: Der deutsche Soldat habe für seine Heimat tapfer und anständig gekämpft: »Ich für meinen Teil glaube nicht, daß der deutsche Soldat als solcher seine Ehre verloren hat. Die Tatsache, daß gewisse Individuen im Kriege unehrenhafte und verächtliche Handlungen begangen haben, fällt auf die betreffenden Individuen selbst zurück und nicht auf die große Mehrheit der deutschen Soldaten und Offiziere.« (Verheimlichte Dokumente, München 1988, S. 288).

Der langjährige Präsident des Verbandes Deutscher Historiker, Christian Meier, sprach im Zusammenhang mit der Antiwehrmachtsausstellung von einer »haarsträubenden, demagogischen Ausstellung«, mit der der Leiter Hannes Heer an die Öffentlichkeit getreten sei. Was nicht anders zu erwarten war: Heer war bekanntlich früher aktives Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und später der maoistischen Kommunistischen Partei Deutschlands. Bezeichnenderweise sind auch die beiden hier in Rede stehenden jüngeren Vertreter der Umerziehung einschlägig (medien)politisch aktiv. Welzer ist u.a. Leiter der sogenannten Forschungsgruppe »Erinnerung und Gedächtnis« und tätig für die antifaschistischen Blätter für deutsche und internationale Politik, welche im der DKP nahestehenden Pahl-Rugenstein-Verlag (heute Blätter) erscheinen und zu dessen Autoren, dem Verfassungsschutz zufolge, »überwiegend Kommunisten und Funktionäre kommunistisch beeinflußter Organisationen« zählen. Tatsächlich finden sich selbst in der Herausgeberschaft Namen von Personen, deren antifaschistisches, umerzieherisches und/oder geschichtsverfälschendes Engagement außer Frage stand bzw. steht, darunter Hermann Rauschning, Micha Brumlik, Jürgen Habermas, Detlef Hensche, Rudolf Hickel, Walter Jens, Reinhard Kühnl, Claus Leggewie und Rosemarie Will. Die Vernetzungen dieser »Wissenschaftler« untereinander und Verstrickungen der Organisationen, in denen sie tätig sind, sind teilweise in den Verfassungsschutzberichten nachzulesen, vor allem aber in Büchern dokumentiert, die sich kritisch mit dem sogenannten Antifaschismus befassen. Es ist folglich schon fast zwingend, daß bei diesen Akademikern auch enge Verbindungen zu prozionistischen Organisation nicht fehlen. So veröffentlichte Welzer 2005 bei einer zionistischen Pressure Group, dem American Jewish Committee (AJC), sein Buch Grandpa wasn’t a Nazi. National Socialism and the Holocaust in German Memory Culture, das 2002 bereits unter dem Namen Opa war kein Nazi. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis erschienen war.

Die volkspädagogische Absicht dieser und artverwandter Publikationen ist klar: Am diesjährigen »Holocaust-Gedenktag« erklärte Welzer bei der dritten »Internationalen Konferenz zur Holocaust-Forschung« in seiner ihm eigenen wissenschaftlichen Art: »Zivilcourage läßt sich lernen. Dafür muß man sich aber von der Vorstellung verabschieden, ein vermeintlich guter Mensch sein zu müssen. Dieses Ideal ist überhaupt nicht zielführend, weil auch im ›Dritten Reich‹ die Menschen ihrem Selbstverständnis nach gute Menschen waren. Es geht darum, systematisch zu gucken, in welchem konkreten Zusammenhang tue ich Dinge, die zu schlimmen Ergebnissen führen können und was könnte ich tun, damit das Ergebnis ein besseres wird.«

Selbstverständlich ist auch der zivilcouragierte Neitzel fest im Räderwerk der BRD integriert. So profiliert er sich unter anderem als »Berater« für die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und ist obendrein bei der ZDF Redaktion Zeitgeschichte tätig. Kein Zufall also, daß das Buch von seinem Gehalt und seiner Intention her auf der Stufe der Erkenntnisse eines Qualitätshistorikers á la Guido Knopp steht.

Auch wenn es den BRD-Hofhistorikern und Lizenzmedien nicht schmeckt: Als historische Tatsache bleibt bestehen, daß die Deutsche Wehrmacht vor allem dank der Ausbildung und Moral der Truppe und deren höchsten Tapferkeit und Ritterlichkeit weltgeschichtlich einmalige Erfolge erringen konnte. Die nahezu einhelligen Meinungen und Beurteilungen ausgewiesener Fachleute sowie hochrangiger Militärs, Staatsmänner und Politiker aus dem Ausland dokumentieren den tadellosen Leumund der Deutschen Wehrmacht, den auch bundesdeutsche Emporkömmlinge im 21. Jahrhundert nicht beschmutzen können. Das gilt im übrigen auch für die »schlimme« Waffen-SS. Kein geringerer als Konrad Adenauer bescheinigte in einem persönlichen Brief an Generaloberst Paul Hausser, daß die am »3. Dezember 1952 vor dem Deutschen Bundestag abgegebene Ehrenerklärung für die Soldaten der früheren deutschen Wehrmacht auch die Angehörigen der Waffen-SS« umfasse. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Quelle: Claus Nordbruch

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Spatz: Glaube versetzt

On May 20, 2012, in Spatz, by admin

Glaube versetzt

„Glaube versetzt Berge“ heißt es. Die Bedeutung ist: Wenn jemand von einer Sache absolut überzeugt ist, dann setzt er sie auch um. Dagegen behauptet ein anderer Satz: Glaube heißt nichts Wissen. Nicht-Wissen versetzt aber keine Berge – oder doch? Beide Behauptungen beziehen sich auf religiösen Glauben, die zweite ist „kritisch“ aber auch dümmlich oberflächlich. Der Glaube ist die Begründung für Entscheidungen über den Sinn des eigenen Lebens und den Zweck dem diese Leben dienen will. Solche Aussagen lassen sich in der Regel mit den als „wissenschaftlich“ anerkannten Methoden nicht beweisen aber auch nicht widerlegen. Ihnen liegt eine nicht anderswoher ableitbare Entscheidung über die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens zugrunde: man muss selbst für sie einstehen.

Kürzlich hat ein Physiker und Meteorologe bekannt, dass er leichtfertig Vorträge im Sinn des amtlichen Klimaschutzes gehalten habe, weil er dem IPCC geglaubt habe, ohne nachzuprüfen. Nun schäme er sich dessen. Denn er habe nachgeprüft und festgestellt, dass es außer Computerhochrechnungen von Parallel-Erscheinungen (C02-Anstieg und Temperaturanstieg) keinen physikalischen Beweis für die Klimawirksamkeit von CO2 gäbe. Warum hatte er nicht vorher nachgeprüft? Dazu hat er sich nicht geäußert. Er hatte eben geglaubt und der Glaube war stärker als das Wissenwollen.

Auch der Gaia-Guru und frühere Oberklimaschützer James Lovelock hat nach http://worldnews.msnbc.msn.com/_news/2012/04/23/ seine Meinung geändert: „Das Problem ist, wir wissen nicht, was das Klima macht. Vor 20 Jahren hatten wir es noch zu wissen geglaubt. Das führte zu einigen alarmistischen Büchern – auch zu meinem. Aber das Klima vollführt nur seine üblichen Tricks.“ In den letzten 12 Jahren hätten die Temperaturen steigen sollen, das taten sie aber nicht – und 12 Jahre sind ein beträchtlicher Zeitraum. Lovelock war nicht so ehrlich wie der deutsche Physiker, aber mutiger als der sogenannte Konsens. Irren ist menschlich. Man schämt sich, wenn mehr im Spiel ist, wenn es an den Lebenssinn rührt.

Die Aussagen des IPCC behaupten, wissenschaftlich zu sein. Sie sind es nachprüfbar nicht. Trotzdem glaubt man ihnen. Und die das tun, nehmen dafür sogar die Demontage der produzierenden Wirtschaft, von denen ihr materieller Lebensstandard abhängt, in Kauf. So etwas ist nur möglich, wenn „sinnstiftende“ Bezüge im Spiel sind. Die Sinnfrage wird heute leichtfertig abgetan. Leute, Institutionen, Ideologien, die einen Lebenssinn vorgeben wollen, werden leichtfertig als unglaubwürdig abgetan. Das geschieht im Namen der Freiheit, unterschlagen wird dabei, dass es ein sinnloses Leben auf Dauer nicht gibt. Richtig daran ist wiederum, dass man über die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens zwangsläufig (bewusst oder unbewusst) selbst entscheidet. Denn im Nachhinein ist erkennbar, welchem Zweck dieses Leben, gleichgültig ob man es sich eingesteht oder nicht, gedient hat. Manche werden gelebt.

Warum glaubte der Wissenschaftler unbesehen dem IPCC? Warum glauben Leute auf der Straße, dass Kernenergie für den Menschen nicht sicher zu handhaben und deshalb der Ausstieg unumgänglich sei? Worauf gründet eine solche Behauptung – etwa auf Wissen? Wenn dem so wäre, könnte man sie aufklären. Doch gerade dagegen sträubt sich der Glaubende. Das macht eine Widerlegung so schwierig, Glaubende klinken in gewisser Weise ihr Leben an dergleichen Behauptungen, sie haben sich „über-zeugen“ (noch einmal zeugen) lassen. Glauben ist daher stärker als Wissen. Das konnte man als Außenstehender leicht in der DDR Wissenschaft beobachten. In vielen wissenschaftlichen Aufsätzen fand man in der Einleitung oft ein Bekenntnis zu Aussagen des x. Parteitags der SED, um dann in der Untersuchung die Widerlegung einer der Thesen zu finden, welche die Parteitagsbekundung stützte, aber ohne dass dies eine Auswirkung auf den Glauben an die Bekundung gehabt hätte. Ähnlich hier: Da und dort widerlegt ein „Wissenschaftler“ eine Spezialbehauptung der Klimahysterie oder Energiewende, um trotzdem eine drastische Reduktion der CO2-Emission zu verlangen.

Die Festigkeit des sinnstiftenden Glaubens hat mit dem Nichtwissen, mit der Unsicherheit unserer Existenz zu tun. Früher lebten die Menschen zwar in viel übersichtlicheren Verhältnissen aber recht unsicher. Im Mittelalter z.B. lebten die meisten unmittelbar von den Erträgen ihrer Felder abzüglich der Abgaben, die sie für die militärische Eigentumssicherung dieser Felder zu leisten hatten. Die eigentliche Unsicherheit betraf das Wetter und seine Wachstumsfreundlichkeit. Um der Unsicherheit zu begegnen, glaubte man, spendete man, beteiligte sich an Prozessionen und führte sonstige heilige (heilende) Handlungen aus. Heute garantiert eine angebliche Rechtsstaatlichkeit den Besitz nahezu fraglos. Ob wir hungern oder nicht, schieben wir nicht auf die Unbill des Wetters, sondern auf die Frage, ob man uns ermöglicht, ein entsprechendes Einkommen zu erwirtschaften.

Über entsprechende Möglichkeiten entscheidet (neben der vermeintlichen eigenen Geschicklichkeit) die „Konjunktur“. Diese hängt mehr oder weniger davon ab, dass das, was gebraucht wird, auch in ausreichender Menge produziert wird und wir an dieser Produktion gegen ein Entgelt so beteiligt sind, dass wir damit die benötigten Produkte erwerben können. Wir leben in einer hoch arbeitssteiligen Welt und hängen davon ab, dass die Zusammenarbeit aller so ausgewogen erfolgt, dass das, was gebraucht wird, im nötigen Umfang produziert wird und das Anrecht auf den jeweiligen Anteil am Gesamtprodukt (Lohn) so verteilt wird, dass jeder das Benötigte auch bekommt.

Dass die entsprechend ausgeglichene Steuerung der Zusammenarbeit aller Menschen von Spenden, Prozessionen und sonstigen heiligen Handlungen abhängt, wird kaum jemand erwarten. Für die Steuerung ihrer Zusammenarbeit sind die Menschen selbst verantwortlich, sie tun das bewusst (politisch) oder unbewusst (über den „Markt“).

Wer aber wäre schon bewusst an der Steuerung der Zusammenarbeit beteiligt, wer hat auch nur eine Ahnung, wie sie zu bewerkstelligen sei? Man überlässt die Verantwortung für die Steuerung notgedrungen Fachleuten. Diese wählt man in einer westlichen Demokratie nach Gutdünken alle paar Jahre wieder. Weil ihrer viele sind und sie ein eigenes Interesse daran haben sollten, dass die Zusammenarbeit (trotz einkalkulierter Vorteilnahme) einigermaßen ausgewogen bleibt, glaubt man, dass im Großen und Ganzen so günstige Voraussetzungen geschaffen werden, dass man sich je nach eigener Pfiffigkeit und Gelegenheit das jeweils Bestmögliche herausnehmen kann.

Dem Zusammenwirken der großen Zahl, deren Sonderinteressen sich gegenseitig begrenzen, traut man das Gelingen der eigenen materiellen Existenz an. Das verknüpft den eigenen Glauben an das, was die große Zahl glaubt. Das war schließlich auch der Grund, weshalb der besagte Physiker dem IPCC auch dann noch traute, als er schon auf die Unstimmigkeit der einen oder anderen konkreten Behauptung dieses Gremiums gestoßen war. Irren ist menschlich. Der eine oder andere beteiligte Wissenschaftler konnte sich geirrt haben. Doch dem würden die Überlegungen und Erkenntnisse der anderen entgegenstehen. Warum sollte eine große Menge an Wissenschaftlern ein Interesse an falschen Aussagen und Behauptungen haben? Ähnlich denkt der Kleinbürger hinsichtlich der Kernenergie: Mit Kernenergie lässt sich die Produktivität steigern und viel Geld verdienen. Sicherlich kann der eine oder andere Hinterwäldler dem „neumodischen Kram“ nicht trauen wollen. Dem würde sich aber der Nutzen für die große Mehrheit entgegenstellen. Wenn nun aber Fachleute, Wissenschaftler, Unternehmen, Politiker, die Medien, die alle selbst ein Interesse am produktiven Nutzen dieser Technologie, wenn es ihn gäbe, haben sollten, plötzlich Bedenken äußern, warnen und aussteigen wollen, dann muss der Grund dafür in der Sache liegen. Wer dann trotzdem noch diese Technologie einsetzen will, tut dies aus Eigennutz auf Kosten und zur Gefährdung der Mehrheit. Also empfiehlt sich logischer Weise der Ausstieg. Aber handeln die scheinbar Wissenden nun aufgrund ihres Wissens oder Glaubens?

Die komplexe Zusammenarbeit der Menschen lässt sich bisher nur über den Kopf der meisten hinweg planen. Das engt die Selbstbeteiligung, die freie vielleicht geniale Entscheidung des einzelnen mit negativen Folgen für die Gesamtleistung ein. Ein solcher Versuch ist unter Stalin weitgehend gescheitert. Der Austausch unter den Individuen sorgt für die nötige Freiheit und Initiative der Einzelnen. Aber gibt es einen solchen Austausch? Die Steuerung geschieht über Geld. Prinzipiell lässt sich sagen: Produziert wird, wofür eine zahlungsfähige Nachfrage erkennbar ist. Ist sie für ein Gut (oder eine „wissenschaftliche“ Expertise) nicht erkennbar, wird dieses nicht produziert. Die zahlungsfähige Nachfrage ergibt sich aus der Summe der Entgelte für alle an der Herstellung von Gütern Beteiligten – heißt es. Wäre dies der Fall, könnte es prinzipiell keinen Geldgewinn geben, da Wirtschaftsbeteiligte nur das erlösen, was andere Wirtschaftssubjekte als Kosten aufbringen. Das gilt auch für den Staat. Nun ist aber Geldgewinn das einzig anerkannte Motiv des Wirtschaftens. Geldgewinne werden erst möglich, wenn zusätzlich Geld von außen in den Güterverkehr (Herstellung, Verteilung, Verbrauch) hineinfließt. Im Wesentlichen geschieht das über Bankkredite, die mengenmäßig über die Kundeneinlagen bei der Bank hinausgehen. Doch nicht alle Banken können nach den derzeit gültigen Regelungen das Geldvolumen vermehren oder drosseln. Lügner behaupten, der Staat würde das tun. Das ist aber falsch. Neuerdings sorgt der Staat allenfalls dafür, dass ungedeckte Forderungen aus Fiktionen (aus Derivate oder Luft-Geschäften) in Forderungen an Steuerzahler umgewandelt werden. Er schöpft aber kein Geld. Das leisten Zentralbanken und Bankenzentralen, die weitgehend in der Hand ganz weniger Banken und ihrer Geschäftsführungen, der sogenannten Hochfinanz, sind.

Hat die Hochfinanz ein Interesse, die Zusammenarbeit der Menschen zu regeln? Das wäre anzunehmen, so lange nicht ein darüber hinausreichendes Interesse erkennbar ist. Dieses Interesse könnte darin bestehen, sich den über Jahrzehnte mühsam errungenen und per Kredit möglichen Einfluss auf das Weltgeschehen erhalten zu wollen. Was könnte diesen Einfluss gefährden? Die Antwort ist relativ einfach: ein Überfluss an materiellen, die Existenz sichernden Gütern. Gäbe es einen solchen Überfluss, dann machte das Streben nach Besitz unabhängig vom tatsächlichen Bedarf keinen besonderen Sinn, weil der nicht mehr zu gesellschaftlicher Anerkennung oder Hochachtung führen würde. Ein solches Streben würde mitleidig belächelt. Auch würde sich niemand für die Herstellung oder den Erwerb solcher Güter besonders hervortun oder sich dadurch – wie im Falle des Mangels – zu etwas zwingen lassen. Über Güter und das Streben nach Gütern ließe sich keine Macht mehr aufbauen. Im Güterüberfluss würde Machtausübung allmählich verschwinden und es könnte sich allmählich eine gemeinsame Steuerung der Existenz sichernden Güterproduktion über Absprachen einspielen. Das würde noch bestehender Macht den Hahn abdrehen.

Die gegenwärtige verfügbare Produktionstechnologie könnte einen solchen Überfluss für alle und auf Dauer ermöglichen. Das wäre nur für die Machthaber gefährlich. In der bisherigen Geschichte hat gesellschaftliche Überproduktion immer dazu geführt, die Produktivkräfte weiter zu steigern und dadurch den bestehenden Machtverhältnissen den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Die Machthaber haben dem bisher immer durch Verschwendung des gesellschaftlichen Mehrprodukts entgegen zu wirken versucht. In der gängigen Wirtschaftswissenschaft hat die Verschwendung keinen Platz, sie wird als irrationales Fehlverhalten (Prunksucht, Unmoral, Dummheit etc) versteckt.

Doch hat Verschwendung als Vernichtung des Mehrprodukts einen wesentlichen System erhaltenden Zweck. Das wird heute offenkundig, wo das potentielle Mehrprodukt so gewaltig groß ist, dass die zahlenmäßig geschrumpfte Elite dies auf die bisherige scheinbar irrationale Weise nicht beseitigen kann, sie muss es rational tun. Sie betreibt es a) durch Fehlleitung des Geldes: Vernichtung des als Kredit kreierten Geldes (Zahlungsfähigkeit) in Derivate-Spekulation und b) durch Vernichtung des potentiellen Mehrprodukts in bewusster Fehlproduktion, wie Klimaschutz und Energiewende. Das geschieht wie der neueste WWF Bericht “Living Planet Report for 2012″, der von der European Space Agency unterstützt wird, belegt, ganz bewusst. Danach kann nämlich nur globale Armut die derzeitigen Herrschaftsverhältnisse beibehalten (vgl. http://www.theregister.co.uk/2012/05/16/wwf_living_planet_report/) Wenn Sie Ihr Überleben an den derzeitigen Verhältnissen festmachen, werden sie es glauben und für Klimaschutz und Energiewende eintreten – und wie (von anderen) gewünscht in Armut enden. Dank der Mehrheit sind wir auf dem demokratischen Weg dahin.

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Illegaler Juden-Siedler erschießt wehrlosen Palästinenser-Teenager

So geschehen am 15. Mai 2012 im Gazastreifen, Hintergrund hier, in Englisch

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Neues Sarrazin-Buch: Wolfgang Schäuble tickt wutentbrannt aus

Thilo Sarrazin Europa braucht den Euro nicht  Thilo Sarrazin sorgt erneut für Furore   Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin meldet sich nach seinem Sensationserfolg von Deutschland schafft sich ab jetzt erneut mit einem provokanten Buch zurück: Europa braucht den Euro nicht.  Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüßt und seine Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa« versucht die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch, aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße. Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Nach der Veröffentlichung seines Buches Deutschland schafft sich ab schlug jedoch das mediale Inquisitionstribunal der »Heiligen Political Correctness« wieder zu und Thilo Sarrazin musste diesen Posten räumen.Berlin (DE) – Das neue Buch von Dr. Thilo Sarrazin ist noch nicht einmal auf dem Markt, da rollt schon die erste Welle der Empörung durch die üblichen Verdächtigen heran.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (Bild) zeigte sich wutentbrannt. Der überzeugte Eurokrat befürwortet den Euro um jeden Preis. Er ist bereit dafür alles zu zahlen und den nationalen Ausverkauf Deutschlands bis zum Zusammenbruch voranzutreiben. Sein nächsten Etappenziel sind die „Vereinigten Staaten von Europa“. Da ist ein Thilo Sarrazin der mit Fakten, Zahlen und Hintergründen mit den etablierten Lügenmärchen aufräumt, natürlich ein arges Ärgernis. Schäuble konnte daher auch mit seinem Emotionen nicht ans ich halten. Der CDU-Politiker hat das Buch noch nicht einmal gelesen und will dennoch darüber urteilen. “Himmelschreiender Blödsinn oder verachtenswertes Kalkül“, brüllt der Mann, der mit der Schwarzgeldaffäre um Helmut Kohl eine traurige Berühmtheit erreichte, sichtlich ohne echte Argumente um sich. Schäuble beschwerte sich, Sarrazin täte so, als würde ein Tabu gebrochen um ihm dann zugleich den Mund verbieten zu wollen. Erinnert sei daran, dass Sarrazin schon bei seinem letzten Buch den Arbeitsplatz im Vorstand der Bundesbank einbüßte. Wolfgang Schäuble lügt so offensichtlich, dass es fast schon nicht mehr auffällt. Dem autokratischen Eurokraten hängen die Pobacken augenscheinlich im Anbetracht der Wahrheit auf Grundeis.

Das neue Sarrazin-Buch, DeutschlandEcho hatte bereits berichtet, trägt den Namen „Europa braucht den Euro nicht. Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat.“ Am heutigen Sonntag ist Sarrazin in die Sendung von Günther Jauch um 21:45 Uhr eingeladen. Schäubles Behauptung, es gäbe keine Sprech- und Denkverbote, wird hier sogleich widerlegt.

Der SPD-Politiker Reinhold Robbe, sagte: “Mit Sarrazin sollte sich niemand mehr in eine Talkshow setzen.” Unterstützung erhielt er von der Grünen Renate Künast: „Nationalistischer Unsinn von Sarrazin passt nicht zum Bildungsauftrag eines öffentlich-rechtlichen Senders.” Die Grünen wollen, dass nur noch ihre linksliberalen Positionen in den Medien eine Rolle spielen. Mehr auch nicht. Ein Thilo Sarrazin treibt ihnen daher die Zornesröte in die böse schauenden Gesichter. FDP-Generalsekretär Patrick Döring befand ganz plump und dumm: “Das hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.” So sehen in der Bundesrepublik also Meinungsfreiheit und Bildung aus: Zensur, Gesinnungsterror und Lügenmärchen. Danke Herr Schäuble, für ihre ehrliche Meinung!

Hier können Sie das Buch bestellen, und gleichzeitig dem Cryptojuden helfen:

 

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Anschlag in Brindisi Bombe vor italienischer Schule tötet Mädchen (16)

Mafia-Bombe? Explosion tötet ein Mädchen in Brindisi

Quelle: AP/BILD.de

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Veronica Capodieci

19.05.2012 — 10:51 Uhr
Brindisi (Italien) – Bei einem Bombenanschlag vor einer Berufsschule in der süditalienischen Hafenstadt Brindisi (Apulien) ist ein Mädchen (16) getötet worden. Sieben weitere Schüler wurden zum Teil schwer verletzt. Die Bombe soll direkt vor der Schule auf einer Mauer detoniert sein.

Die Motive für den feigen Anschlag sind noch unklar. Die Francesca-Morvillo-Falcone-Schule ist nach der Ehefrau des bekannten Mafia-Jägers Giovanni Falcone benannt. Falcone wurde am 20. Mai 1992 mit seiner Frau und drei Leibwächtern bei einem Mafia-Attentat in Sizilien getötet.
Nach Informationen des Internetportals „corriere.it“ bestand der Sprengkörper aus zwei miteinander verbundenen Gasbomben, die in einem Rucksack versteckt waren.

Die Bombe explodierte um 7.45 Uhr, die Schüler waren gerade auf dem Weg zum Unterricht. Ein Sprecher des italienischen Zivilschutzes sagte, dass die Explosionen gewaltig gewesen seien.
Neben dem Namen der Berufsschule gibt es weitere Hinweise, die auf einen Mafia-Anschlag hindeuten: In Brindisi werden heute die Teilnehmer eines Anti-Mafia-Marsches erwartet. Der Protestlauf gegen die Mafia startete am 11. April in Rom und steuert verschiedene italienische Städte an.

Die Polizei sperrte die Gegend um die Berufsschule, in der rund 600 Fachkräfte für die Tourismus- und Modebranche ausbildet werden, weiträumig ab.
Italienische Medien berichteten zunächst, dass auch eine zweite Schülerin durch die Bombe gestorben sei. Der italienische Zivilschutz dementierte dies.
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Anschlag in Brindisi Italien: Bombe tötet Schülerin (16)

Zerfetzte Hefte, Bücher, Glasscherben: Bei dem Attentat vor einer italienischen Berufsschule starb eine Schülerin (16)

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Bekenntnisse mit Beigeschmack

On May 20, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Die EKD hat eine neue Stellungnahme veröffentlicht, und niemand interessiert sich. Das hat Gründe. Einer ist die sinkende Relevanz der Kirchen im allgemeinen und der evangelischen im besonderen, ein anderer die Vorhersagbarkeit all dessen, was der Gremienprotestantismus von sich gibt: politisch korrekt, mit deutlichem Linksdrall, ohne Wirklichkeitsbezug.

Wenn die Lektüre der Erklärung zum Rechtsextremismus aus Anlaß des „Tages der Befreiung“ (im Original ohne Anführungszeichen) trotzdem empfohlen wird, dann, weil selbst der versierte Leser stutzen dürfte, sobald er auf folgende Sätze stößt: „Gleichzeitig mahnen wir einzusehen, daß die Schuld der nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft nicht wegerklärt oder verharmlost werden darf. Wir bitten darum, daß Gott uns immer neu unsere Schuld erkennen läßt und neue Anfänge schenkt.“

Nachdem man zuvor über die Gefahren des Rechtsextremismus und die Segnungen der Multikulturalität aufgeklärt wurde und es offenbar um das Hier und Jetzt ging, wird plötzlich ein Zusammenhang mit der Vergangenheit hergestellt, und das schuldige „Wir“, von dem die Rede ist, umfaßt offenbar nicht nur die EKD-Ratsmitglieder oder die Evangelischen insgesamt, sondern das deutsche Volk. Zwingend ist diese Deutung natürlich nicht, dazu bleibt die Formulierung zu schwammig, aber wahrscheinlich würde von seiten der EKD auch kein Widerspruch erhoben.

Der „Bund von Nation und Altar“ wird zur Kollektivschuld

Der Grund dafür liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der die Kirchenleitung nach wie vor das Recht reklamiert, im Namen aller Deutschen aufzutreten. Ein Vorgehen, das nur zu erklären ist als Spätfolge der Theologie des „Bundes von Nation und Altar“, die im 19. Jahrhundert entstand und das Ende der Monarchie, die Zeit der Weimarer Republik, das NS-Regime und die Teilung mehr oder weniger unbeschadet überstand.

Die Annahme einer Sonderbeziehung von Volk und Kirche erinnert nicht zufällig an die alttestamentliche Überlieferung von Israel, das als Kollektiv in einem Bundesverhältnis zu Gott stand und als Kollektiv für seinen Gehorsam belohnt und für seinen Ungehorsam bestraft wurde. Zugespitzt konnte man im nationalen Protestantismus sogar von einem eigenen „Volksnomos“ (Wilhelm Stapel) reden, der die Deutschen an die Stelle der Juden in das Verhältnis der Auserwähltheit rückte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg schienen solche Spekulationen tabu, überlebten aber in kaschierter Form. Um das Gemeinte deutlich zu illustrieren, genügt ein Blick auf das Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945, in dem die Repräsentanten der EKD zum ersten Mal öffentlich die Kollektivschuld der Deutschen behaupteten und stellvertretend Bußbereitschaft gelobten. Aber klar erkennbar wird die Tendenz erst mit dem Siegeszug des Linksprotestantismus seit den fünfziger Jahren, der die Politisierung der Kirche vorantrieb mit dem Argument, daß sie ein prophetisches Wächteramt gegenüber den Deutschen besitze und deren politisches – nicht etwa religiöses – Wohlverhalten zu kontrollieren habe.

Widerstand gegen die Schuldliturgie

In Kenntnis dieses Zusammenhangs bietet die aktuelle Verlautbarung der EKD wenig Überraschendes. Die in dem zitierten Text gebrauchten Formeln lassen sich unschwer gegen frühere austauschen, etwa in der Erklärung zur Gefahr eines neuen Antisemitismus der EKD-Synode vom 13. März 1963, in der es hieß: „Auch der Bürger, der an den Verbrechen nicht beteiligt war, ja nichts von ihnen wußte, ist mitschuldig geworden“, oder in der „Ostdenkschrift“ von 1966, die die Vertreibung damit rechtfertigte, daß dieses „Unglück“ durch „das deutsche Volk schuldhaft“ verursacht wurde, das lernen müsse, sich als „einzige große Schuld- und Haftungsgemeinschaft“ zu begreifen, die jeden eigenen Rechtstitel aufzugeben habe.

Derartige Behauptungen sind in endloser Folge aneinanderzureihen und finden sich auch in offiziellen Stellungnahmen der Kirchenleitungen zum Kriegsende, zum Volkstrauertag, zum Wehrdienst oder zur Wiedervereinigung, nicht zu reden von allen möglichen Predigttexten, „Politischen Nachtgebeten“ oder Programmen irgendwelcher Initiativen. Allerdings ist im Lauf der Zeit die theologische Qualität immer weiter verfallen und hat man den Eindruck, als ob evangelischerseits gar nichts anderes mehr zu erwarten steht als das Plappern sinnfreier Formeln, sobald es um die deutsche Geschichte geht.

Dabei gab es in der Vergangenheit durchaus Widerspruch gegen diese Schuldliturgie. Das war schon unmittelbar nach der Stuttgarter Erklärung der Fall, als der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher den Verdacht äußerte, hier wolle eine Gruppe, die tatsächlich verantwortlich gemacht werden könne als Fürsprecherin eines enthemmten Nationalismus, zügig die Schuld auf alle umverteilen. Weiter kam es zu einer deutlichen Kurskorrektur in Teilen der evangelischen Kirchenführung angesichts der alliierten Besatzungsverbrechen, der Absurdität von Internierungs- und Entnazifizierungspraxis, und um die Ostdenkschrift tobte im Protestantismus ein so erbitterter Kampf, daß zeitweise eine Spaltung zu befürchten war.

Katholiken widersprechen der „ungerechten Beschuldigung“

Trotzdem bleibt festzuhalten, daß die deutlichsten Worte gegen die infame Behauptung deutscher Kollektivschuld aus dem Lager der anderen Konfession kamen. Schon am 1. Juli 1945, wenige Wochen nach Kriegsende, hielt der Bischof von Münster, Clemens Graf Galen – nebenbei gesagt ein Mann des Widerstands gegen den Nationalsozialismus – eine Predigt, in der er unmißverständlich festhielt:

„Wenn man heute es so darstellt, als ob das ganze deutsche Volk und jeder von uns sich schuldig gemacht habe durch die Greueltaten, die von Mitgliedern unseres Volkes im Kriege begangen sind, dann ist das ungerecht. Wenn man sagt, das ganze deutsche Volk und jeder von uns sei mitschuldig an den Verbrechen, die in fremden Ländern und im deutschen Land, die vor allem in den Konzentrationslagern begangen sind, so ist das gegen viele von uns eine unwahre und ungerechte Beschuldigung.“

Galen weiter: „Darum fort mit der unwahren Beschuldigung, die behauptet, alle Deutschen seien mitschuldig an den Schandtaten, die im Kriege geschehen sind, seien mitverantwortlich für die Greueltaten in den Konzentrationslagern. Fort mit solch unwahrer und ungerechter Untermauerung einer Haltung, die es zuläßt, daß der Rest unserer Habe aus den durch Bomben zerstörten Wohnungen weggeschleppt, daß Häuser und Höfe auf dem Lande von bewaffneten Räuberbanden geplündert und verwüstet, daß wehrlose Männer ermordet, daß Frauen und Mädchen von vertierten Wüstlingen vergewaltigt werden.“

Eine zur Schau getragene Zerknirschung

Galen folgte einem seelsorgerlichen Impuls und trat deshalb für unser Volk ein. Genau das vermißt man schmerzlich auf evangelischer Seite. Deren Schuldbekenntnisse sind nicht nur wohlfeil, sie haben immer einen Beigeschmack. Die zur Schau getragene Zerknirschung und das Bekenntnis können nicht täuschen: Hier geht es nicht um Vergebung, sondern um das Festschreiben von Versagen, nicht um Brüderlichkeit, sondern darum, eine Waffe gegen die zu haben, die man als „unbußfertig“ betrachtet, nicht um Gerechtigkeit, sondern um Selbstgerechtigkeit.

Insofern sei an das Gleichnis erinnert, das Jesus vom Pharisäer und vom Zöllner erzählt. Während der Pharisäer seine Frömmigkeit demonstrierte, stand der Zöllner zerknirscht in der Ecke des Tempels. Das eigentlich Entlarvende an der Handlungsweise des Pharisäers war aber, daß er auf den anderen wies und Gott dankte, nicht zu sein „wie jener da“.

> Die Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

JF 21/12

 

(120)

NEIN wenn der Chef Arschkriecherei im Austausch für Karrierechancen verlangt. NEIN wenn ein Fernseher so groß wie ne Schrankwand glücklich macht. NEIN wenn mal wieder Lohnverzicht für Arbeitsplatzsicherheit gefordert wird. NEIN wenn die GEZ mal wieder klingelt. NEIN wenn Brüssel Deine Kohle will. NEIN wenn Deine Tochter ein Kopftuch tragen soll. NEIN wenn der Zentralrat nervt. NEIN wenn Du mehr konsumieren sollst, um den Wirtschaftsaufschwung zu bringen. NEIN wenn Deine Straße Asylheim wird. NEIN wenn Deine Kohle die Bank retten soll. NEIN wenn die BRD Dich in Uncle Sams Kriege schickt. NEIN wenn Drogen Dir den Tag verschönern sollen. NEIN wenn Deine Tochter Tiffany oder Courtney heißen soll. NEIN wenn Liebe jetzt Porno heißt. NEIN wenn Fernseher die Wahrheit verkünden. NEIN wenn mal wieder gewählt wird. NEIN wenn die Üstra mal wieder teurer wird. NEIN wenn die Plastikfressen in den Chefetagen Deine Vorbilder sein sollen. NEIN wenn die Leihbude Deine Blutprobe will. NEIN wenn BRD Deutschland sein soll. NEIN wenn Dein Leben ne Scheiß-Castingshow sein soll. NEIN wenn Pillen glücklich machen sollen. NEIN wenn kämpfen nicht mehr erlaubt ist. NEIN wenn Du nett zu Detlef und Sahrah sein sollst. NEIN wenn die BILD Deutschland sein will.

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Heute jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag einer der größten Denker, welches unser Volk je hervorgebracht hat. Johann Gottlieb Fichte ist einer der bedeutendsten Philosophen der Welt und gilt als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Idealismus. Wenn man in seiner Stammkneipe an einem Samstagabend wie heute mit seinen Freunden über Politik und im späteren Verlauf des Abends auch über die Kultur und Geschichte Deutschlands philosophiert so kommt man über kurz oder lang nicht an diesen Mann vorbei. Fichte wurde am 19. Mai 1762 im ­sächsischen Rammenau in der Nähe von Bischofswerda geboren. Er wuchs als Ältestes von 8 Kindern in einem eher ärmlichen Verhältnis auf. Seine Gabe, sich Dinge gut einprägen zu können, fielen dem Gutsherrn Freiherr Haubold von Miltitz auf, nachdem dieser die sonntägliche Dorfpredigt verpasst hatte. Der damals 10 jährige Johann konnte den Pfarrer so perfekt imitieren, dass der Gutsherr, Fichte finanziell unterstütze und ihm somit eine Schulausbildung ermöglichte.

Nach dem Tod seines Förderers, musste Fichte sein eigenes Geld verdienen und bekam 1788 in Zürich eine Stelle als Hauslehrer, die er aber nur zwei Jahre ausübte, da er der Auffassung war, dass man, bevor man Kinder erzieht, zuallererst die Eltern erziehen müsse. Er ging daraufhin wieder nach Leipzig, um Prinzenlehrer zu werden. Diese Idee scheiterte jedoch. Seine zweite Idee, eine „Zeitschrift für weibliche Bildung“, lehnten mehrere Verleger ab. Trauerspiele und Novellen brachten ihm ebenfalls keine finanzielle Sicherheit.

Ein Aufnahmefähiger 10 jähriger und späterer Nachhilfelehrer ist jedoch noch kein Eintrag in der „Ruhmeshalle nationaler Helden“ wert. Diesen Eintrag, hat Fichte unter anderen mit seiner „Rede an die deutsche Nation“ oder auch mit dem Gedicht „Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben“ errungen.

“Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an deines Volkes Aufersteh’n;
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, was gescheh’n.
Und handeln sollst du so als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär dein.”

Fichtes Gedanke war es, einen neuen Menschen hervorzubringen, der zum Träger eines neuen, völkischen Lebens wird. Die Frage nach der politischen Befreiung wurde für ihn also zur Frage nach der Erziehung des Volkes.

“Wir wollen durch die neue Erziehung die Deutschen zu einer Gesamtheit bilden, die in allen ihren einzelnen Gliedern getrieben und belebt sei durch Eine Angelegenheit.”

Die neue Erziehung sollte den Einzelnen zum tätigen Einsatz für das eigene Volk erziehen. Gegenüber dem verdorbenen Zustand seiner eigenen Zeit, die Fichte durch die Selbstsucht beherrscht sah, forderte er eine neue Erziehung, die die Selbstsucht im Menschen in einer zuverlässigen Weise überwindet. Die Auflösung dieser Forderung gehört zu den großartigsten und überzeugendsten Gedanken bei Fichte.

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