Richard Wagner Die Walküre Act 1. Sieglinde…….Mariane Schech Siegmund……..Franz Völker Hunding………Friedrich Dalberg Bayerisches Staatsorchester Georg Solti, conductor Recording Live 7 May 1947 Prinzregententheater, München.
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Lorenz / Reining, Wagner, Die Walküre, act I (excerpt)

Richard Wagner Die Walküre act I, (excerpt) Sieglinde……….Maria Reining Siegmund………..Max Lorenz Orchester des Berliner Rundfunks Artur Rother, conductor Recording, 17 October 1941 Berlin.
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Das grösste NATO-Treffen der Geschichte findet in Chicago am 20. und 21. Mai statt. Die City ist in eine Festung deswegen verwandelt worden, da mit erheblichen Demonstrationen gerechnet wird. Völlig übetriebene Sicherheitmassnahmen sind implementiert worden, mit Tausenden Polizisten, speziellen Geräten wie Schallkanonen zur Massenkontrolle und sogar Kampfjets kreisen in der Luft. Die Demonstraten forderten ein Ende der teuren Kriegseinsätzen, damit Regierungen in ihre Sozialsysteme investieren.

Veteranen des Afghanistan- und Irakkrieg haben angekündigt, sie wollen ihre Kriegsmedallien den NATO-Generälen zurückgeben. Sie verlangen Gerechtigkeit und Aussöhnung mit den Menschen die von den verbrecherischen Kriegen der NATO betroffen wurden. Sie wollen nicht mehr länger die Abzeichen welche den “globalen Krieg gegen den Terror” repräsentieren tragen.

Die Weltverbrecher der Staats- und Regierungschef haben eine riesen Angst vor der Bevölkerung und deshalb wurde der vorher stattfindende G8-Gipfel von Chicago nach nach Camp David verlegt, wo sie über die Finanzkrise beraten. Die heutigen Arbeitssitzungen drehen sich ausserdem um Fragen der Energieversorgung, den Klimawandel und die Zukunft Afghanistans. Auch die finanzielle Hilfen für die Länder des Arabischen Frühlings steht auf dem Programm.

“Igitt” kann ich da nur sagen:

Live-Übertragung von NBC Chicago:

Gestern beteiligten sich insgesamt rund 3000 Menschen an Protest- kundgebungen in Chicago. Eine grosse Demonstration gegen den NATO-Gipfel ist am Sonntag geplant.

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Antisemitismus ist Verrat am Christentum

Vatikanischer Ökumene-Minister bei Vortrag in Rom: Freundschaft zwischen Juden und Christen "unverzichtbar für die gesamte Menschheit"


Rom (kath.net/KAP) Die "Plage des Antisemitismus" scheint nach Ansicht des Schweizer Kurienkardinals Kurt Koch in der heutigen Welt unausrottbar. Auch in der christlichen Theologie fänden sich antijüdische Tendenzen, sowohl auf Seiten von Traditionalisten wie auch in liberalen Strömungen, sagte der Kardinal am Mittwochabend bei einem Universitäts-Festakt in Rom. Die katholische Kirche müsse daher ständig deutlich machen, dass Antijudaismus einen "Verrat am christlichen Glauben" bedeute. Die geistliche Verbundenheit von Juden und Christen habe vielmehr ein "festes und ewiges Fundament" in der Heiligen Schrift, betonte der Kardinal in einem Vortrag über "50 Jahre christlich-jüdischen Dialog" an der römischen Universität "Angelicum".

Die Freundschaft zwischen Juden und Christen sei "unverzichtbar für die gesamte Menschheit", betonte Koch, der als vatikanischer Ökumene-Minister zugleich für die religiösen Beziehungen zum Judentum zuständig ist. Während der beispiellosen Grausamkeit der Schoah seien Christen "sowohl Urheber als auch Opfer der Verbrechen" gewesen; die breite Masse sei freilich passiver Zuschauer gewesen, die die Augen vor der brutalen Realität verschlossen habe, führte er aus. Die Schoah sei somit für das Christentum zu "einer Frage und Anklage" geworden. Die katholische Kirche habe daher nach dem Konflikt mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil eine theologische Neudefinition ihrer Beziehungen zum Judentum vorgenommen. Die dort verabschiedete Erklärung "Nostra aetate" über die Beziehungen zu den christlichen Religionen gelte auch nach 50 Jahren als "Gründungsdokument" für den Dialog zwischen Kirche und Judentum, so Koch. Der Konzils-Auftrag, gegenseitiges Verständnis und Respekt zu fördern, bleibe eine fortdauernde und unverzichtbare Aufgabe, um einen Rückfall in eine gefährliche Entfremdung zu vermeiden und um die Verbundenheit zu vertiefen.

Koch stellte klar, dass die Konzilsdokumente, einschließlich "Nostra aetate" mit seinen Aussagen zu Kirche und Judentum, für alle Katholiken bindend seien. Man könne nicht Katholik sein, ohne das Zweite Vatikanische Konzil und das daraus folgende kirchliche Lehre samt "Nostra aetate" zu akzeptieren. "Denn alle Dokumente, Dekrete und Konstitutionen des Konzils sind für jeden Katholiken bindend", so der Kardinal

Papst Johannes Paul II. wie auch Benedikt XVI. hätten sich mit Nachdruck für die christlich-jüdische Aussöhnung eingesetzt und sich dabei gegenseitig ergänzt, hob Koch hervor. Der aus Polen stammende Papst habe vor allem auf starke Gesten und Bilder gesetzt, der Theologe Ratzinger auf "die Kraft des Wortes und die demütige Begegnung". In seinen bisherigen sieben Amtsjahren habe auch Benedikt XVI. Auschwitz besucht, er sei zur Klagemauer gegangen, habe sich mit den Großrabbinern in Jerusalem getroffen und habe in der Gedenkstätte Jad Vaschem für die Opfer der Schoah gebetet. Zudem habe kein Papst vor ihm so viele Synagogen aufgesucht wie Benedikt XVI., hob Koch hervor.

http://www.kath.net/detail.php?id=36611

Das Neue Testament ist in Teilen erstaunlich "antisemitisch". Denn es ist ja kein Zufall, daß die katholische Kirche bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil sich anders gegenüber den Juden verhielt als danach. Daher lehnt der Kardinal natürlich diese "antisemtischen" Teile des Neuen Testamentes ab. Hier wird also ein Christentum propagiert, daß seinem Wesen nach von der Bibel losgelöst ist. "Verrat am Christentum" ist also etwas, daß man dem Kardinal eher wird nachweisen können, als den "Antisemiten".

(205)

Der Berliner Rapper Harris ist Sohn eines schwarzen US-Soldaten was sich natürlich in seinem Äusserem wiederspiegelt.
Aus Sicht der Linken hätte er die gesellschaftspolitische Aufgabe den Rassismus der Deutschen anzuprangern, sei es doch wenigstens den latenten.

Das er Rapper ist, ist aus Sicht der Linken wohl schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Aber jetzt wird die Sache kompliziert. Er liebt Deutschland und hat sich auch noch das Wort Deutschland auf die Brust tätowiert.
Und was die Linken zum Ausrasten bringt, er rappt nicht nur über seine Liebe zu Deutschland, nein, er wagt es auch noch integrationsunwillige Ausländer zu kritisieren, bieten ihnen in seinem Lied "Nur ein Augenblick" sogar an, sie persönlich zum Flughafen zwecks Heimreise zu bringen.

Für einen Linken der absolute Supergau, kann man ihn weder aufgrund seiner Hautfarbe als Nazi verunglimpfen, noch mit Farbeuteln oder Steinen bewerfen. Also fällt man verbal über ihn her, wie man so ein Stück überhaupt schreiben kann, oder entmündigt ihn, wirft ihm vor irregeleitet und blind zu sein, was den Rassimus der Deutschen angeht.

Der Rapper Harris äussert nämlich das er Rassismus wenn überhaupt nur als Augenblicke wahrnimmt, aber Deutschland an sich mit seinen Menschen grossartig ist.
Ich persönlich mag keinen Rap, finde aber den Rapper Harris dufte, Patriotismus steht jeder Hautfarbe.

Das er den Linken zu braun ist ; macht die Sache noch zusätzlich amüsant.

Hier eine Ankündigung des Interviews, welches er der Zeitung "Junge Freiheit" gegeben hat.

Rapper Harris: „Das ist ein gutes Land“


Harris: Der Berliner Rapper fordert ein unverkrampfteres Verhältnis zu Deutschland Foto: daistharry.de

BERLIN. Der Berliner Rapper Harris hat die Deutschen zu einem positiveren und unverkrampfteren Verhältnis zum eigenen Land aufgerufen. „Ich möchte, daß die Leute endlich begreifen, daß das ein gutes Land ist“, sagte Harris im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT.
Er verstehe nicht, warum so viele Deutsche, vor allem Linke, so ein Problem mit Deutschland hätten. Auch die Medien erzeugten einen Gruppenzwang, damit sich niemand unbefangen zu Deutschland bekennen könne. Wer das trotzdem tue, dessen Karriere sei vorbei, beklagte der Musiker. „Wenn man in Deutschland pro Deutschland redet, bekommt man Probleme – merkt eigentlich keiner, wie absurd das ist?“
„Nicht verantwortlich für das, was damals Schlimmes passiert ist“
Ein Freund habe einmal zu ihm gemeint, das habe historische Gründe und müsse sich langsam auswachsen, erläuterte der Rapper. „Aber ich habe keine Lust, mein Leben lang zu warten, bis sich Deutschland normalisiert hat. Ich lebe jetzt, ich bin nicht verantwortlich für das, was damals Schlimmes passiert ist. Und ich sehe deshalb nicht ein, jetzt den Mund halten zu müssen.“
Harris sorgte 2010 mit seinem Lied „Nur ein Augenblick“ für Aufsehen, in dem er scharfe Kritik an integrationsunwilligen Einwanderern übt. Darin heißt es unter anderem: „Wieso wohnst du hier über zehn Jahre? / Vielleicht länger und sprichst trotzdem nicht die deutsche Sprache? / Du sagst, Deutsche sind scheiße, deutsche Frauen sind Dreck / Tu Deutschland bitte einen Gefallen und zieh weg“.
> Das gesamte Interview mit Oliver Harris ist in der aktuellen Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT (Nr. 21/12) erschienen.

http://www.jungefreiheit.de/Single-N…276ccaa.0.html

Und hier das Video zu "Nur ein Augenblick"

http://www.youtube.com/watch?feature…v=5t71H4FE0eM#!

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Ein idealistischer Prophet der Tat

On May 19, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Johann Gottlieb Fichte war nicht nur ein gewaltiger Tribun und einer der größten Philosophen, die die Welt je trug, er war vor allem auch ein bis ins letzte aufrechter, ja knorriger Mann, dem man nichts vormachen konnte. Man muß lesen, wie unnachsichtig er gegen alle Formen ziviler Geschmeidigkeit ankämpfte, wie abgrundtief seine Verachtung für beifallheischendes Literatengeschmeiß und karrierebedachte Katzbuckelei war und wie schneidend er diese Verachtung zu formulieren verstand.

Er war kleiner Leute Kind, Sohn eines Bandwirkers aus der Oberlausitz, hatte dank der Unterstützung des örtlichen Gutsbesitzers Haubold von Miltitz das berühmte Elitegymnasium Schulpforta besuchen können und danach jahrelang das Hauslehrer- und Hofmeisterschicksal der damaligen deutschen Intellektuellen geteilt. Es bedeutete für ihn viel, als er 1794 als Professor nach Jena berufen wurde, aber gerade diese Stelle verscherzte er sich bald wieder durch seine Unnachgiebigkeit.

Ein von ihm mit einem Nachwort versehener Artikel von Friedrich Karl Forberg im Philosophischen Journal hatte der Vermutung Ausdruck gegeben, daß die Existenz Gottes nicht notwendig sei für die Errichtung einer moralischen Wertordnung. Das hatte das äußerste Mißfallen diverser Obrigkeiten erregt, der berüchtigte „Atheismusstreit“ brach aus, Sachsen und Preußen drohten, die Universität Jena zu boykottieren und ihr sämtliche Fördermittel zu entziehen.

Meinungsfreiheit aus Prinzip

Fichte stimmte nicht mit dem fraglichen Aufsatz überein, doch um des Prinzips der wissenschaftlichen Freiheit willen warf er sich stürmisch in den Kampf und ließ „gerichtliche Verantwortungsschriften“ und „Appellationen an das Publikum“ erscheinen. Nicht Forberg, sondern Fichte rückte unversehens in den Fokus der Auseinandersetzung. Er wurde aus seinem Lehrverhältnis entlassen, und aufgehetzte Studenten warfen ihm abends die Fenster ein.

Der zuständige sachsen-weimarische Minister, Johann Wolfgang von Goethe, der Fichte als Person an sich sehr achtete, kommentierte spöttisch: „Eine unangenehme Art, von der Existenz der Außenwelt Kenntnis zu nehmen.“ Seine Worte bezogen sich auf die Philosophie Fichtes, seine „Wissenschaftslehre“, die das berühmte „Ding an sich“ der Kantischen Theorie seiner Objektivität entkleidet und zum Produkt der dialektischen Vernunft gemacht hatte.

Goethe vermochte in Fichte nur eine Neuausgabe des seinerzeitigen englischen Bischofs George Berkeley (1685–1753) zu sehen, der das Vorhandensein einer unabhängig vom individuellen Bewußtsein existierenden Außenwelt leugnete und die Gegenstände als bloße individuelle Vorstellungen auffaßte. Die Reduktion Fichtes auf Berkeley und andere „subjektive Idealisten“ und Sensualisten ging jedoch völlig an der wesentlichen Problematik vorbei.

Das Ich setzt sich sein Nicht-Ich

Entscheidend war, daß Fichte als erster ein einheitliches voluntaristisches System entwarf, das keines Anstoßes von außen bedurfte, weil das Prinzip seiner Bewegung in ihm selbst ruhte. Es handelte sich bei diesem Prinzip nicht um irgendeinen biologischen „Trieb“, sondern um jenen Widerspruch in jedem denkenden Selbstbewußtsein, daß sich das „Ich“ nur dann als Ich denken kann, wenn es gleichzeitig auch ein „Nicht-Ich“ denkt.

Fichte konstatierte, daß sich der allgemeine Widerspruch zwischen Ich und Nicht-Ich in jeder konkreten Situation des Ich wiederhole. Immer und überall könne es nur im Nicht-Ich seine Bestimmung finden, es sei also ins Nicht-Ich hinein entfremdet, und sein wesentliches Bestreben sei es, diese Entfremdung aufzuheben und sich mit seinen konkreten Bestimmungen zu vereinigen. Dadurch aber entstehe der Weltprozeß wie auch der Prozeß jedes Individuums.

Diese Dialektik, als deren Schöpfer also mit Fug Fichte gelten kann, ist ungeheuer folgenreich gewesen: Hegel faßte ein wenig später die Entfremdung des Ich ins Nicht-Ich als „Negation“ und das Bestreben des Ich, das Nicht-Ich einzuholen, als „Negation der Negation“, baute diese Begriffe zu einer kompletten Methode aus und faßte mit ihrer Hilfe das ganze Material der damaligen Wissenschaften zu seinem epochemachenden System zusammen. Marx bediente sich bei seinen ökonomischen Analysen ebenfalls der Dialektik und gelangte dadurch zu seiner revolutionären Theorie vom Proletariat als der leibhaftigen Negation der bürgerlichen Gesellschaft.

Ein prophetischer Philosoph der Tat

Aber nicht genug damit. Dadurch, daß Fichte nicht gewillt war, die Dialektik zu objektivieren, mußte er folgerichtig zu dem Schluß gelangen, daß die Empfindung der äußeren Gegenstände nichts anderes sei als der freie Wille des Ich, sich Gegenstände zu setzen, um sie später wieder „einzuholen“, also zu zerstören. Der Denker war in erster Linie Täter, mag sein Untäter. Er formte die Welt nach seinem Willen – und nach dem Willen Gottes, von dem das Ich gleichsam ein „Teilchen“ und ein „Fünklein“ war.

Fichte war der Prophet der Tat, das Ich hatte sich bei ihm unentwegt an sozialen und politischen Konstellationen abzuarbeiten. So war er also, wie wir heute sagen würden, ein ungeheuer „engagierter“ Denker, der sich ungeniert und mit der ganzen Kraft seiner schier dämonischen Rhetorik in die politischen Händel einmischte. Er war nach seiner Vertreibung aus Jena nach Berlin gegangen, und dort stieg er in kürzester Zeit zu einem der bekanntesten Publizisten des Reiches auf.

Deutschland sah sich um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert den massiven Angriffen und Vereinnahmungen Napoleons ausgesetzt, und der Widerstand dagegen trug entscheidend zur Formierung des Landes als moderne Nation bei. Und Fichte war (mehr noch als Herder) von der Geschichte tatsächlich dazu ausersehen, diesen objektiven Prozeß klar und machtvoll ins öffentliche Bewußtsein zu heben. Seine „Reden an die deutsche Nation“ von 1808 waren ausdrücklich als Medizin gedacht, welche den Widerstand gegen die Fremdherrschaft und den Prozeß der Nationwerdung befördern sollte.

„Wo das Licht ist, ist das Vaterland“

Nichts Dümmeres gibt es, als Fichte als geborenen „Franzosenfresser“ und die „Reden“ als Ausdruck eines ignoranten Chauvinismus hinzustellen. In den ersten Jahren der Revolution von 1789 hatte Fichte Frankreich ja noch als Hort der Freiheit gefeiert, man denke an Schriften wie „Zurückforderung der Denkfreiheit von den Fürsten Europas“. „Ubi lux, ibi patria“, schrieb er da, „wo das Licht ist, ist das Vaterland“.

Erst unter dem Einfluß der Napoleonischen Kriege gab der Philosoph seine transrheinische Begeisterung auf. „Der Staat Napoleons“, hieß es nun in den „Reden“, „kann nur immer neuen Krieg, Zerstörung und Verwüstung erzeugen. Man kann damit zwar die Erde ausplündern und wüste machen und sie zu einem dumpfen Chaos zerreiben, nimmermehr aber sie zu einer Universalmonarchie ordnen.“

Zur selben Zeit, da Fichte vor größter Öffentlichkeit in Berlin seine Reden an die deutsche Nation hielt, trug er vor akademischem Publikum auch seine „Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters“ vor, will sagen: seine Geschichtsphilosophie, die natürlich ein überzeitliches, jeder politischen Aktualität enthobenes historisches Schema zu liefern begehrte. Dennoch bereitet es hohen Reiz, die „Reden“ sich in den „Grundzügen“ spiegeln zu lassen und umgekehrt.

Deutschland zum Licht heben

Fichte unterschied drei gesellschaftliche Grundstadien. Da ist erstens das „arkadische Zeitalter“, in dem primitive Zustände und allenfalls ein „Vernunftinstinkt“ herrschen, und zweitens das sogenannte „Zeitalter der vollendeten Sündhaftigkeit“, in dem das Gemeinwesen sich von sich selbst entfremdet hat und in unendlich viele divergierende Individuen auseinandergefallen ist. In dieser Sündhaftigkeit, daran läßt der Philosoph keinen Zweifel, leben wir jetzt.

Abgelöst aber wird diese Ära der Sündhaftigeit, drittens, vom „elysischen Zeitalter“, dem Zeitalter der „Vernunftkunst“. Dieses letzte Zeitalter, meint Fichte, wird sich erheben, wenn die sündhafte Willkür der Individuen ihren Höhepunkt erreicht hat und sie nur noch wie Atome konturlos durcheinanderschwirren. Angesichts der politischen Zustände im damaligen Deutschland mag der Geschichtsdenker ernsthaft überzeugt gewesen sein, daß das Zeitalter der Sündhaftigkeit nun also komplett sei und es „nur“ noch der Zusammenfassung aller individuellen Energien bedürfe, um Deutschland zu einem Land des Lichts und der Vernunft emporzuheben.

Wenn Fichte gut von den Deutschen sprach, dann sprach er immer in der Zukunft. In den „Reden“ betont er an vielen Stellen, daß eine Erhebung aus dem gegenwärtigen Zustande einzig unter der Bedingung denkbar sei, daß dem deutschen Volk eine neue Welt aufginge. Johann Gottlieb Fichte starb im Januar 1814, mitten im Siegeslärm der Befreiungskriege, am Lazarettfieber, das seine Frau, die in einem Hospital verwundete Landsturmleute pflegte, von daher mitgebracht hatte.

Ein tragisch-banaler, früher Tod. Aber er ersparte dem großen Philosophen immerhin so manche Enttäuschung, die die Nachkriegszeit mit ihren Demagogenverfolgungen und ihrer feigen Biedermeierei mit sich brachte. Sein Vermächtnis weht uns heute wundersam ungebrochen an.

JF 21/12

 

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Die Königin der Disco Donna Summer ist im Alter von 63 Jahren an Lungen- krebs gestorben. Sie selber hat geäussert, die Ursache der Krankheit läge am Einatmen von giftigen Staub- partikel nach dem 11. September 2001 in New York.

Ihren Kampf gegen den Krebs hat sie aus der Öffentlichkeit ferngehalten, deshalb kam die Todesnachricht überraschen für ihre Fans. Wie die Promiwebseite TMZ berichtet, hat sie ihren Freunden erzählt, der Staub vom WTC hätte den Krebs ausgelöst.

Donna lebte in einer Wohnung in der Nähe vom World Trade Center in New York während die Staubwolke sich über die halbe Stadt ausbreitete. Sie soll wegen der Luftverschmutzung fast paranoid gewesen sein.

Nach 9/11 hat sie unter einer Staubphobie gelitten und sprühte laufend Desinfektionsmittel in die Luft wo sie sich aufhielt. Sie hat auch Seidentücher aufgehängt, damit kein Staub in die Räume hereinkommt.

Obwohl sie geraucht hat, glaubte sie nie der Lungenkrebs wäre deswegen.

Wir erinnern uns, die damalige Leiterin des Umweltschutzministeriums, die Environmental Protection Agency oder EPA, Christine Todd Whitman hat bewusst gelogen und der Bevölkerung von New York einen Tag nach 9/11 verkündet, die Luft in Manhattan wäre sauber.

Im August 2003 kam nämlich heraus, die Bush-Regierung hat der EPA den Befehl trotz besseres Wissen gegeben, diese falsche Information zu verkünden. Dabei lagen Messwerte vor die zeigten, die Asbestbelastung war weit über den zugelassenen Grenzwert.

Der untere Teil von Manhattan wurde wenige Tage nach 9/11 für die Bewohner und Angestellten wieder zugänglich gemacht. Die Behörden der Stadt und des Bundes wussten aber es bestand eine tödliche Gefahr, denn der Schutthaufen gab wochenlang giftige Dämpfe ab.

Der Hauptgrund für die Freigabe war, Bush wollte dass die Wall Street Börsen und Banken so schnell wie möglich den normalen Betrieb aufnahmen. Wieder wurde das Finanzsystem wichtiger genommen als die Gesundheit der Bevölkerung.

Aber es waren noch mehr für dieses Verbrechen verantwortlich. Eigentlich war es das Büro von Condoleezza Rice, welche die endgültige Zustimmung zu der Pressemeldung der EPA gab, die Luft um das WTC wäre sicher. Rice war damals Chefin des Nationalen Sicherheitsrats und bestimmte das nationale Interesse.

Aber auch Bürgermeister Rudolph Guiliani sagte mehrmals, die Luft wäre sicher.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, 400’000 Menschen sind dem toxischen Staub ausgesetzt gewesen. Mittlerweile sind Tausende Menschen an der Lunge erkrankt und hunderte daran gestorben. Es gibt Experten die sagen, mehr Menschen werden nach 9/11 an den Folgen sterben als die 2’996 am Tag selber.

Ein Skandal ist, dass die Bush-Regierung bewusst die Gelder für eine Behandlung und Entschädigung der Opfer, die vielen Feuerwehrmänner, Polizisten und Arbeiter die aufgeräumt haben, blockiert hat und nie auf das Thema Gesundheitsschädigung eingegangen ist. Das wäre ja das Eingeständnis gewesen, sie sind verantwortlich dafür.

Bush hat einerseits die “Helden von 9/11” für seine Kriegspropaganda genutzt, aber sich einen Dreck um sie gekümmert als sie reihenweise erkrankten. Donna Summer ist jetzt möglicherweise ein weiteres Opfer dieser Lüge über eine saubere Luft.

Donna Summer Live-Auftritt 2007:

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“Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes. Wenn wir selbst dieses deutsche Volk emporführen zu eigener Arbeit, zu eigenem Fleiß, eigener Entschlossenheit, eigenem Trotz, eigener Beharrlichkeit, dann werden wir wieder emporsteigen, genau wie die Väter einst Deutschland nicht geschenkt erhielten, sondern selbst sich schaffen mussten.” – aus seiner ersten Rede als Reichskanzler im Berliner Sportpalast, 10. Februar 1933

Hitler Geburtstag

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