Gehen dann die Lichter aus? (16.5.2012)

Griechenland hatte eine Experten-Regierung und Italien leidet ebenfalls unter einer solchen. Jetzt gerade, während ich diesen Text schreibe, sitzen die Politiker in Athen mit ihrem Staatspräsidenten zusammen, um über eine erneute Experten-Regierung zu verhandeln. Die Demokraten, die Parteibonzen, haben es nicht geschafft, sich untereinander zu einigen. Jetzt rufen sie, wie nach einer unglücklichen Schulhof-Rauferei, nach ihrem Papa.

Es ist bezeichnend und zugleich ein Armutszeugnis für den Dienstwagenadel, sich diese Expertise nicht zuzutrauen. Das Endstadium einer Parteiendemokratie, der Zerfall, wird durch den Mangel an Sachverstand beschleunigt. Ein Monarch, ein Diktator und sogar eine Einheitspartei wird Fachministerien mit Fachleuten besetzen, zumindest auf Beamtenebene. Günstlinge und verdiente Parteigenossen erhalten Orden und schöne Titel, werden aber auf Posten abgeschoben, auf denen sie keinen Schaden anrichten können.

In einer Demokratie – und nach einer Revolution – ist das anders. Die Griechen haben es etwas intensiver getrieben als die BRD, das Prinzip durch- und zersetzt jedoch alle Parteidemokratien. Zuallererst gilt das Gesetz der führenden Null, also des Ministers, der keine Ahnung hat, aber ein guter Parteisoldat ist. Er oder sie hat dem großen Genossen Parteivorsitzenden gute Dienste geleistet, und wenn der jetzt Kanzler oder Premierminister wird, bekommt der Parteisoldat sein Ämtchen. Natürlich gelten noch Hintergrundregeln. Bayern hat sieben Regierungsbezirke, aus jedem muß mindestens ein Minister kommen. Die Bundesregierung tariert zwischen Ost und West, evangelisch und katholisch, Arbeitern und Selbständigen, Männlein und Weiblein und den Landesverbänden der größten Regierungspartei.

Die führende Null gelangt auf den Chefsessel und sie sei konservativ. Ihrer eigenen Unfähigkeit bewußt, vertraut sie vor allem konservativen Parteigängern in ihrem Ministerium, die damit verbesserte Aufstiegschancen haben. Es ist nicht gut, dem Chef zu widersprechen, insbesondere, wenn man die besseren Argumente dank überlegener Fachkenntnisse vorbringt. Deshalb werden die Ja-Sager tendenziell schneller befördert als die Experten, die sich auskennen.

Lassen wir die Regierung wechseln, jetzt ist der Chef ein Sozialist. Der erkennt schnell, was in seinem Ministerium falsch gelaufen ist: die Parteigänger der Sozialisten warten alle auf ihre Beförderung. Dazu müssen ein paar Parteigänger der Konservativen aus dem Weg geräumt werden, sie werden auf unwichtige Posten abgeschoben. Mit ihnen geht die Erfahrung, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben.

Natürlich hat der Chef das Recht, neue Posten für Parteifreunde zu schaffen. Ebenso natürlich sollen das keine Pöstchen sein, bei denen man von früh bis spät arbeiten muß und obendrein Fachkenntnisse erforderlich sind. Stellen Sie sich vor, Sie müßten den ganzen Tag Zeitungen lesen. Artikel, in denen Frauen besonders gut wegkommen, schneiden Sie aus und heften sie, fein säuberlich auf Papier geklebt, in einem Ordner ab. Artikel, in denen Frauen negativ dargestellt werden, sammeln sie ebenfalls und heften sie in einen zweiten Ordner. Lesen müssen Sie können, schreiben wäre ganz nützlich, mehr brauchen Sie nicht als Frauenbeauftragte.

Als Chef dürfen Sie noch viel mehr Leute “beauftragen”. Umwelt, Ausländer, Kinder, Kirchen – es gibt praktisch keinen Bereich, dem Sie nicht durch einen Beauftragten besonderes Interesse widmen können. Kampf-Lesben, die sich um die Gleichstellung mit männlichen Homosexuellen kümmern, sind ganz hervorragende Beauftragte. Die Krönung des Ganzen ist natürlich der Beauftragten-Beauftragte, der als leitender Beamter alle anderen Beauftragten beaufsichtigt. Und wenn Ihnen wirklich kein Beauftragter mehr einfällt, ernennen Sie künftig Koordinatoren.

Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Handwerksmeister. Sie sind 20 Jahre älter als Ihre Gesellen, und da Sie schon als Kind bei Ihrem Vater zugeschaut und gelegentlich ein wenig mit angefaßt haben, sind Sie ihnen um 30 Jahre Berufserfahrung voraus. Sie wissen vieles besser, doch sollte einmal ein Geselle einen besseren Vorschlag vorbringen, sind Sie souverän genug, um diesen Vorschlag zu akzeptieren und die bessere Idee anzuerkennen.

Nun stellen Sie sich vor, Sie seien Minister, so ein Jungspund aus der Merkel-Regierung. Die leitenden Ministerialbeamten sind allesamt 20 Jahre älter als Sie, und da Sie außer Parteipolitik nichts gelernt haben, sind die Ihnen um 30 Jahre an Lebens- und Berufserfahrung voraus. Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie nehmen sich weise zurück, erledigen Ihre Hausaufgaben, arbeiten den Rückstand auf und werden wenigstens im Ansatz sachkompetent. Oder Sie legen den letzten Parteitagsbeschluß auf den Tisch und schikanieren die alten Säcke, bis die alles tun, was Sie möchten.

Andererseits, Sie sind ja kein Minister im Kabinett Merkel, denn dafür müßten Sie Parteifunktionär und Volldemokrat sein. Als langjähriger Leser dieser Texte wissen Sie außerdem, daß ich Volldemokrat schreibe, weil Vollidiot eine Beleidigung wäre. Als Volldemokrat in der BRD sind Sie natürlich bekennender Holocaust-Gläubiger. Daraus folgt, Sie haben als Minister nicht die Wahl, weise zu entscheiden. Das widerspricht Ihrer Natur, denn in die Ränge des Dienstwagen-Adels sind Sie aufgestiegen, weil Sie nicht weise, sondern Egoist und Terrorist in eigener Sache sind. Als solcher werden Sie folglich Ihre Mitarbeiter derart terrorisieren, daß diese zu konstruktiver Arbeit nicht mehr fähig sind. Falls diese endlich unter Burn-out leiden und um ihren Ruhestand bitten, ist wieder ein schöner Posten für einen Parteifreund freigeworden.

Die Seuche nimmt spätestens beim ersten Regierungswechsel ihren Anfang. Es gibt immer “Benachteiligte”, die zwar fleißig Wahlkampfplakate kleben können, aber sonst stinkfaule Dummköpfe sind, die bei einem Wechsel schleunigst auf eine angemessene Stelle befördert werden müssen. Jeder neue Minister bringt seine eigenen Günstlinge mit, die so ein Ministerium durchsetzen und damit lähmen. Eine Behörde in einer funktionierenden Parteiendemokratie sieht so aus: Ein Drittel Parteigänger des Chefs, frisch befördert, aber unfähig im Amt. Ein Drittel Parteigänger der vorherigen Regierung, ohne Aussicht auf Beförderung, unfähig im Amt und zu frustriert, um überhaupt etwas zu arbeiten. Das letzte Drittel sind neutrale Beamte, die alle Arbeiten erledigen, immer an allen Fehlern schuld sind, nur in Ausnahmefällen befördert werden und ansonsten die Tage bis zu ihrer Pensionierung zählen. Dieses letzte Drittel verfügt außerdem über mindestens 90% des Fachwissens und der Kompetenz in dieser Behörde.

Das Ergebnis sind große, überbesetzte Behörden, die in der Hauptsache sich selbst verwalten. Der Beamtenapparat aus Parteigängern und Ja-Sagern gebiert allenfalls Bürokratiemonster, keine Gesetze, die dem Land und dem Volk dienen. Vor allem die Beauftragten und Koordinatoren, deren Hobby zum Beruf erhoben wurde, glänzen durch unsinnige Vorschläge und von jeglicher Wirklichkeit unbeleckten Ansichten.

Das Endstadium der Parteien-Demokratie spült Leute wie den Freibaron Guttenberg nach oben. Der wußte nicht nur um seine eigene Inkompetenz, sondern auch um die seiner Beamten. Deshalb hat er für alle wichtigen Dinge externe Experten angeheuert, auch für seine Doktorarbeit und seine Autobiographie. Das werden andere Minister nun ebenfalls verstärkt praktizieren, denn ein paar richtige Entscheidungen zwischendurch verlängern die eigene Zugehörigkeit zum Dienstwagen-Adel.

Woran erkennt man einen Experten? Erst mal hat er studiert, natürlich in Oxford oder Harvard, schon Sankt Gallen ist bereits zu provinziell. Dann arbeitet er international, am besten für eine jüdische Anwaltskanzlei oder eine jüdische Großbank. Das hat den Vorteil, daß der Experte ein bekennender Holocaust-Gläubiger ist, der den Kampf gegen Rechts aufnimmt, mithin also kompatibel ist mit den Volldemokraten. Bei den Banken ist die allererste Adresse Goldman Sucks. Das sind jene, die sogar Staaten sagen können: “Ihr Geld ist nicht weg, das gehört jetzt bloß unserer Bank.” Außerdem fordern diese Experten horrende Honorare. Ein Artikel wie dieser, den Sie gerade lesen, der Ihnen abgesehen vom Unterhaltungswert nichts bringt, hieße bei denen “Gutachten” und kostet mindestens 150.425,- britische Pfund. 25 Pfund für den Praktikanten, der das Schreiben verfaßt hat, 400 Pfund pauschal für die Formatierung im Schreibbüro, den Ausdruck auf Papier mit Goldman-Sucks-Logo und die Zustellung, der kleine Rest geht an das Bankhaus, als “geschäftsanbahnende Zahlung”, damit sich die Bank überhaupt herabläßt, ein solches Gutachten zu verfassen.

Praktikanten von Goldman Sucks haben gegenüber Volksvertretern und Volldemokraten einige Vorteile. Erstens, sie können ganz offen für Goldman Sucks arbeiten. Zweitens, sie geben sich richtig Mühe, denn ein paar Milliarden für Goldman Sucks zu verdienen ist keine besondere Leistung. Nur dann, wenn es so aussieht, als sei es zum Wohl des Auftraggebers, daß Goldman Sucks ein paar Milliarden einstreicht, werden diese Praktikanten weiterhin beschäftigt. Drittens, die Praktikanten denken über alle Parteigrenzen hinweg an das Wohl von Goldman Sucks, sie sind also nicht an Parteitagsbeschlüsse von Delegierten gebunden, die keine Ahnung haben, wem die ganze Politik dienen soll. Viertens, sie verfügen über eine gewisse Sachkenntnis. Und fünftens, sie sind im Gegensatz zu Volldemokraten keine Profilneurotiker, weil sie als Praktikanten wissen, daß ihr Einsatzgruppenleiter den ganzen Ruhm für ihren Fleiß einstreichen wird.

Goldman Sucks glaubt, Gottes Werk zu tun. Aber die Bank ist nicht Gott und ihr Vorstandsvorsitzender auch nicht Gottes Stellvertreter auf Erden. Er ist weder in Glaubensfragen betreffend Baal Mammon noch in Geldgeschäften unfehlbar. Das heißt, nicht mal Goldman Sucks kann eine Parteien-Demokratie im Endstadium noch retten. Was die vorstehenden Experten und die arbeitenden Praktikanten jedoch können: sich möglichst große Anteile an der Konkursmasse sichern. Und anschließend gehen die Lichter aus.

Betrachten wir die EU, die G8 und die G20, die großen, alten und mächtigen Länder, so sehen wir eine informelle Gemeinschaft, von denen jeder Einzelne mehr oder weniger dicht am Staatsbankrott laviert. Japan oder USA, Großbritannien oder Frankreich – das sind alles Billionenschuldner, deren Souveränität bereits am Bankschalter verpfändet wurde. Auch Merkeldeutschland steht mit über zwei Billionen Euro in der Kreide, und gerade diese Kanzlerin, die mit “Tugenden der schwäbischen Hausfrau” wirbt und den Ländern Europas einen Fiskalpakt aufgeschwatzt hat, steht für hemmungslose Ausweitung der Staatsschulden. Dabei hat gerade sie zu Beginn ihrer ersten Amtszeit die größte Steuererhöhung aller Zeiten beschlossen; Geld, das wir alle bezahlt haben, wurde einfach verpulvert und noch mehr Schulden angehäuft.

Die Geschichte von Baron Münchhausen, der sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen hat, funktioniert heute so: Der Staat gibt den notleidenden Banken Geld, damit diese dem Staat Geld leihen können. Ja, ja, das funktioniert prächtig. Wenn Europa Hunderte Milliarden “nach Griechenland” schickt, so sieht der Spiros Normalgrieche davon keinen Cent. Das Geld wird bei den Großbanken als durchlaufender Posten auf dem Griechenland-Konto gebucht und gleich darauf an ein anderes Konto weitergeleitet. Damit werden griechische Altschulden getilgt und in Neuschulden umgewandelt, für die alle Länder der Eurozone bürgen, vor allem natürlich Deutschland. Geholfen wird damit keinem, außer natürlich Goldman Sucks und Komplizen.

Wenn die Volldemokraten nicht mehr weiter wissen, werden Experten geholt. Diese Experten heißen in der Realwirtschaft Konkursverwalter. Sie haben den Auftrag, das Land soweit wieder hinzubiegen, daß danach die Volldemokraten wieder übernehmen können. Anders als einem Konkursverwalter sind diesen Experten die Hände gebunden. Um ein Bild zu gebrauchen: der Kunde hat verfilztes Haar, 40 cm lang, voller Läuse und anderen netten Dingen. Die beste Lösung wäre ein Kahlschlag und das Zeug verbrennen, doch der Friseur darf noch nicht mal waschen, sondern nur die Spitzen ein wenig schneiden, auf 39,5 cm. Denn sonst gehen ja die Lichter aus…

Eine Revolutionsregierung würde reichlich Volldemokraten an die Wand stellen, die zwei Drittel der Parteibuchbeamten aus den Behörden prügeln, alle Beauftragten und Koordinatoren in resozialisierende Arbeitslager stecken und bei dem restlichen Drittel der Beamten genau hinschauen, wer brauchbar ist. Natürlich würden die Revolutionäre ihre eigenen verdienten Leute versorgen und so ihre Siegesdividende kassieren, also die Behörden wieder teilweise auffüllen. Am Ende sind die Wasserköpfe trotzdem halbiert bis geviertelt.

Ja, die Lichter gehen aus, wenn die Experten versagt haben. Das ist unvermeidlich. Wichtig ist aber nicht, daß sie ausgehen, sondern daß sie wieder angehen und das möglichst schnell. Goldman Sucks wird Oma Tüttelbek ausrauben, doch schuld daran sind nicht die Herren von Goldman Sucks, sondern Angela Merkel, Gerhard Schröder, Helmut Kohl – und mit ihnen alle Volldemokraten, die jemals in dieser BRD zum Dienstwagen-Adel gehört haben. Wenn eine Firma in die Pleite geht, ist daran nicht der Konkursverwalter schuld, sondern das vormalige Management.

Eine Firma verschwindet nach ihrem Bankrott in der Regel vom Markt, ein Staat hingegen besteht fort. Es gibt ein paar Gegenbeispiele, wie Schottland. Die Engländer haben durch die Jahrhunderte Kriege mit den Schotten geführt, und am Ende war es das schnöde Mammon, das die Schotten zu Großbritannien getrieben hat. Dort sind die Lichter wieder angegangen, und jetzt, wo England vor der Pleite steht, wird Schottland womöglich bald wieder frei sein.

Ja, ein Staatsbankrott ist ein Einschnitt, bei dem sich viele Dinge ändern werden. Und ja, da unser Geld keinen wirklichen Wert hat, sondern nur jenen Wert, den der Staat ihm zugeschrieben hat, geht das Papiergeld im Staatsbankrott unter. Vielleicht werden ein paar Leute aufgehängt oder anderweitig gelyncht, doch das hält sich in Grenzen. Danach geht es weiter, die Karten werden neu gemischt. Und die dümmsten aller Kälber werden danach die gleichen Metzger aufs Neue wählen, falls sie nicht dazulernen.

Übrigens, die Bildung einer Experten-Regierung in Griechenland ist gescheitert. Alle Zeichen stehen auf Neuwahlen.

©Michael Winkler

(184)

Die meistgehasste Behörde in den USA ist die Transportation Security Administration oder TSA. Ihre Aufgabe ist es die Sicherheitsüberprüfung am Flughafen durchzuführen oder die Passagiere zu scannen, zu durchleuchten und abzutasten. Im Zuge der umfangreichen Kontrollen kommt es immer wieder zu Fällen, in denen die Verhältnismässigkeit dieser Durchsuchungen in Frage gestellt wird, so z. B. bei der Kontrolle von Kleinkindern, älteren oder behinderten Menschen.

Ausnahmen werden keine gemacht, auch nicht bei Prominenten. Im Gegenteil, oft werden bekannte Schauspielerinnen und Models extra rausgeholt, damit man sie “genauer untersuchen” kann. Auch Politiker werden davon nicht verschont. Neuester Fall, Ober-Bilderberger und Kriegsverbrecher Henry Kissinger wurde auch einer Leibesvisitation unterzogen, als er einen Flug von New York nach Toronto nahm.

Kissinger, der diesen Monat 89 wird, wurde am Flughafen La Guardia gesichtet, als er die volle Abtastbehandlung erhielt. Der Reporter Matthew Cole erkannt ihn in der Warteschlange vor dem Sicherheitscheck. Nach dem er durch den Scanner lief, wurde Kissinger zur genaueren Überprüfung zur Seite gebeten.

Cole erzählt, Kissinger sass vorher in einem Rollstuhl, nicht weil er nicht mehr laufen kann, sondern weil der Weg zum Gate so lang war. Laut Cole wurde er von oben bis unten durchsucht.

Er stand ohne Jacket da und er trug Hosenträger. Sie tasteten ihn komplett ab. Keiner der Beamten erkannte ihn,” sagte Cole.

Folgender Dialog soll nicht stattgefunden haben:

TSA-Beamte: Na Herr Kissinger, wie gefällt ihnen mein Grapschen an ihrem Gelersch? Wir müssen doch gucken ob sie nicht eine Bombe dort vesteckt haben.

Kissinger: Von wegen Bombe. Diese intime Behandlung habe ich nicht mal in der Nazi-Zeit in Deutschland erlebt.

Kissinger ist dafür bekannt, dass er nicht mit Privatjets fliegt, sondern Linienflüge nimmt, natürlich dann 1. Klasse. So muss er die unsinnige Schikane die wir alle am Flughafen erleben auch über sich ergehen lassen. Nur in Amerika sind diese Kontrollen noch menschenunwürdiger. Seit dem inszenierten Fall des FBI mit dem Unterhosenbomber 2009, werden die intimsten Stellen bei den Passagieren abgetastet.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(138)

WASHINGTON. Ron Paul ist aus dem Rennen um die amerikanische Präsidentschaft ausgestiegen. Der Republikaner teilte am Montag mit, er werde keinen weiteren Ressourcen für den Wahlkampf in den Bundesstaaten aufwenden, in denen noch gewählt wird.

Der langjährige Kongreßabgeordnete aus Texas war der letzte Mitbewerber von Mitt Romney im Kampf um die Nominierung der Republikaner. Er galt schon lange als chancenlos. Dennoch kam seine Entscheidung überraschend, denn seine Kandidatur wurde übereinstimmend als Versuch interpretiert, seine radikalliberalen Positionen vorwärtszubringen. Paul tritt für eine massive Reduzierung des Staates ein, für niedrigere Steuern und die Abschaffung vieler gesetzlicher Vorschriften. Außenpolitisch tritt er für Isolationismus ein.

Zu Beginn des Wahlkampfs machte Paul eine gute Figur. Zu seinen Vorteilen gehört, daß er über eine über das ganze Land verteilte Anhängerschaft verfügt. Anders als etwa Rick Santorum, der frühere Gouverneur von Pennsylvania. Paul wurde bei den Vorwahlen in Iowa zeitweise sogar als Favorit gehandelt, landete aber am Ende auf dem dritten Platz. In New Hampshire wurde er Zweiter. An diese Erfolge konnte er aber in den darauffolgenden Wochen nicht mehr anknüpfen.

Da Paul angekündigt hat, nicht mehr für das Repräsentantenhaus zu kandidieren, tritt er mit dem Ende der laufenden Legislaturperiode von der politischen Bühne ab. Beobachter rechnen nicht damit, daß er seinen Parteifreund Mitt Romney offiziell unterstützen wird.

(133)

BERN. Derzeit tritt in der Schweiz fast ausschließlich der Linksextremismus gewalttätig in Erscheinung. Das geht aus dem „Nachrichtlichen Lagebericht“ (vergleichbar mit deutschen Verfassungsschutzberichten) hervor, der kürzlich veröffentlicht worden ist. 

Der Chef des Narichtendienstes des Bundes (NDB), Markus Seiler, sagte bei der Vorstellung des Berichts, weder Links- noch Rechtsextreme in der Schweiz seien „staatsgefährdend“. Und weiter: „Eine dominierende, direkte Bedrohung gegen die Sicherheit der Schweiz ist derzeit nicht auszumachen.“

Fast nur Linksextremismus

Die extremistischen Vorfälle liegen gemessen an deutschen Verhältnissen auf sehr niedrigem Niveau: 244 linksextreme Taten (2010: 254), davon 113 (109), stehen 51 rechtsextreme Taten (55) gegenüber, davon 18 Gewalttaten (13). Fazit: Zur Zeit tritt beinahe ausschließlich der Linksextremismus gewalttätig in Erscheinung.

Der Schweizer Nachrichtendienst, der ohnehin sehr beschränkte Kompetenzen hat – zum Beispiel kann er keine Lauschangriffe in Eigenregie vornehmen – hat seine Überwachung auch deshalb reduziert. Das Schweizer Parlament hatte den NDB zuvor kritisiert, weil dieser zu viele Daten über die Schweizer  Bürger gesammelt hat. „Der NDB bearbeitet Neonazis, Holocaustleugner, Rassisten oder Bezüger von Propagandamaterial grundsätzlich nicht mehr“, heißt es im Lagebericht 2012. (rg)

(132)

Asylzahlen steigen 2012 deutlich an

On May 15, 2012, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Zahl der Asylbewerber ist von Anfang Januar bis Ende April 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beantragten von Januar bis April 2012 15.482 Personen erstmals Asyl in Deutschland. Dies sind 11,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011.

Auch die Zahl der Folgeanträge stieg im bisherigen Jahr gegenüber dem Vorjahreswert (1.964 Folgeanträge) um 61,3 Prozent auf 3.168 Anträge. 2012 gingen bisher insgesamt 18.650 Asylanträge ein, 2011 waren es im Vergleichszeitraum nur 15.832 Asylanträge. Die meisten Asylbewerber kamen 2012 aus muslimisch geprägten Ländern wie Afghanistan (2.404), Irak (1.701), Iran (1.221), Pakistan (1.038), Syrien (850) und vom Balkan, inbesondere aus Serbien (1.562).

Trend zu steigenden Zahlen hält an

Von den in diesem Jahr bearbeiteten Asylbewerberanträgen wurden 49,1 Prozent abgelehnt, nur ein Prozent wurde als asylberechtigt gemäß Artikel 16a des Grundgesetzes anerkannt. 16 Prozent der Asylbewerber erhielten im bisherigen Jahr Flüchtlingsschutz, für mehr als 10,6 Prozent erließ das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Abschiebeverbote. Über 35.519 Asylgesuche hat das Amt Ende April 2012 noch nicht entschieden.

Der Trend zu steigenden Asylbewerberzahlen hält damit ungebrochen an. Bereits 2011 war der höchste Stand seit acht Jahren erreicht worden. Insgesamt nahm die Zahl der Asylsuchenden 2011 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent zu. (cs)

(121)

Ach Brocki, was warst Du am Sonntag doch aufgeregt. Ein halbes Jahr bist Du nun der Präsi von Hannovers Polizei. Die HAZ schenkte Dir dazu fast ne ganze Seite inklusive Interview und Fotoshooting. Am Sonntag gabs dann Besuch von Deinem Chef Herrn Schünemann. Stolz konntest Du ihm die neue Wache in Limmer zeigen. Hoffentlich halten die Zellen dort besser, als bei dem ja noch gar nicht so alten Gebäude der Polizeiinspektion Mitte. Für die besoffenen Wochenendrandalierer müssen deine Jungs ja jetzt extra die Waterloowache besetzen. Wir dachten schon die Zellen dort sind nur für uns und jetzt darf da am Wochenende jeder rein, dem beim Feiern in der Stadt die Kohle ausgegangen ist.
Ganz schön viel Trouble die letzten Tage…

Vielleicht kamen wir ja mit unserem Besuch etwas unpassend, während Du am Sonntag gerade den Innenminister begrüßen wolltest. Auch wir wollten Dir ein kleines Geschenk zu Deinem großen Tag vorbeibringen. Doch was machst Du? Stellst uns weder dem Innenminister vor, obwohl wir doch im Landtag gerade erst Inhalt seiner Antwort auf eine Anfrage der ehemaligen SED waren. Nun gut unser Geschenk war leider nur eine kleine Fälschung. Vielleicht hast Du es deshalb nicht gleich erkannt, weil das Original größer ist. Eine andere Erklärung könnte natürlich auch sein, dass Du dich mit einer billigen Kopie des Originals nicht abfinden wolltest. Dies halten wir übrigens für am wahrscheinlichsten. Deshalb entschuldigen wir uns auf diesem Weg für unsere einfallslose und unhöfliche Idee Dir eine kleine Plüschfigur vom Abschiebären zu schenken. Bei Kindern ist das Plüschtier sehr beliebt, müssen wir Dir sagen! Wir schicken Dir einfach mal einen Plüschabschiebären zu. Vielleicht hat bei Dir zu Hause ja jemand Verwendung dafür?

Damit Du verstehst, warum wir anfangs doch etwas sauer über Deine Reaktion waren, haben wir die Szene davon mal als Video auf diesen Blog gestellt. Nur für Dich. Wie beim Rhetorikseminar kannst Du Dir Deinen Auftritt dann noch mal anschauen. Wenn Du oder ein anderer Leser jetzt darüber diskutieren möchte, kann dies gern über das Kontaktformular geschehen.

Wir verbleiben dann mal leicht eingeschnappt mit besten Grüßen!

Deine Fans von Besseres Hannover

(127)

Am 19. Januar 2012 leitete der bekannte amerikanische Kamerakonzern Kodak das Insolvenz-Verfahren ein und beantragte Gläubigerschutz. Kodak brachte 1888 die erste Kamera für Endverbraucher auf den Markt und galt viele Jahrzehnte als eine Ikone der Fotografie. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat jetzt durchsickern lassen, für mehr als 30 Jahre ab 1974 hat Kodak einen eigenen kleinen Atomreaktor betrieben. Darin enthalten waren 1,6 Kilo hoch angereichtes Uran, welches sich im Keller des Gebäude 82 im Hauptquartier von Kodak Park in Rochester New York befand.

Wie die Zeitung “Democrat and Chronicle” in Rochester berichtet, war der Reaktor des Typ “Californium Neutron Flux Multiplier” (CFX) nicht für etwas “böses” gedacht, sondern soll zur Prüfung von Materialien auf Unreinheiten verwendet worden sein. Diese Radiografie benutzt ionisierte Strahlung um Objekte zu betrachte, wie es sonst nicht möglich ist. Es ist eine Methode um Material auf versteckte Fehler zu inspizieren, mit Strahlen die das Objekt durchdringen.

Im November 2007 wurde das Uran entfernt und zu einer staatlichen Anlage in South Carolina gebracht. Es war vom selben Typ aus dem man Atomsprengköpfe herstellen kann. Weder von der Anwesenheit noch vom geheimen Abtransport hat die Bevölkerung jemals was erfahren.

Jetzt stellt sich die Frage, wieso hatte Kodak die Erlaubnis waffenfähiges Uran zu besitzen und es mitten in einer bevölkerten Stadt zu verwenden? Auch wenn die Menge nicht für eine Kernreaktion gereicht hätte, war es trotzdem gefährlich.

Kodak hat nie gross darüber gesprochen und weder die Offiziellen der Stadt Rochester, noch die Polizei und Feuerwehr oder sonst jemand im Staate New York hatten eine Ahnung davon. Nur wenige Angestellte von Kodak und die Bundesbehörden wussten darüber Bescheid.

Normalerweise dürfen Privatfirmen niemals so ein gefährliches Material besitzen und verwenden. Der Kodak CFX war auch der erste und einzige seiner Art und keine andere amerikanische Firma hatte was ähnliches. Weltweit soll es höchstens 50 dieser Geräte geben, die meisten in Russland.

Da macht Washington schon seit Jahrzehnten ein riesen Theater und baut ein Schreckgespenst auf, wegen sogenannten schmutzigen Bomben, die in die Hände von Terroristen der “Al-Kaida” gelangen könnten, dabei lassen sie eine Privatfirma waffenfähiges Uran praktisch ungeschützt in ihrem Keller lagern. Dann will die US-Regierung, dass der Iran keine Atombombe baut und verlangt die strengste Überwachung der Anlagen, damit nichts abgezweigt wird. Aber selber haben sie sich nicht an die Regeln der “Nichtverbreitung” gehalten.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(140)

Premium WordPress Themes