Sleipnir 2012 - Schicki micki - Das Resümee

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Band: Sleipnir Album: Das Resümee [Ein Rückblick] Genre: RAC/Ballads Year: 2012 Label: Wolfszeit Kauflink(s): www.wolfszeit.net
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Das Politiker Wasser predigen und selber Wein saufen ist uns hinlänglich bekannt. Sie verlangen von den Bürgern, sie sollen den Gürtel enger schnallen und sich mit einem bescheideneren Lebensstiel zufrieden geben. Selber sind sie nicht bereit Opfer zu bringen oder sich einzuschränken. So ist es auch bei Frankreichs neuen “sozialistischen” Präsidenten, der seine Wahl mit den Aussagen zum Teil gewonnen hat, er könne die Reichen “nicht ausstehen” und er will sie mit höheren Steuern zur Pflicht nehmen. Jetzt stellt sich heraus, Francois Hollande ist selber kein armer Schlucker, sondern besitzt drei Liegenschaften an der Côte d’Azur in Cannes.

Seine Immobilien haben einen Wert von 1,17 Millionen Euro, wie laut französischen Gesetz das Vermögen eines neuen Präsidenten veröffentlicht werden muss. Er hat ein Haus in Mougines im Wert von 800’000 Euro, eine prestigeträchtige Hügellage über Cannes, wo auch Pablo Picasso mal lebte. Dann zwei Eigentumswohnungen in der Stadt im Wert von 230’000 und 140’000 Euro jeweils.

Interessant ist, Hollands Immobilienbesitz liegt gerade unter dem Wert von 1,3 Millionen Euro, wo die Vermögenssteuer einsetzen soll. Hollande griff im Wahlkampf regelmässig Sarkozy an, unter anderem mit dem Argument, sein Vorgänger wäre ein “Bling Bling” Präsident. Dabei muss sich Hollande jetzt den Vorwurf aussetzen, er wäre ein “Gauche Caviar’ oder Champagner Sozialist.

Zusätzlich zu seinen Immobilien in Cannes, lebt Hollande in einem grosszügigen Apartment in Paris, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Valerie Trierweiler. Obwohl er angekündigt hat, er wird sein Gehalt um 30% kürzen, wenn er das Amt antritt, wird er immer noch 156’000 Euro pro Jahr bekommen, plus alle luxuriösen Zulagen und Vergünstigungen eines Präsidenten mit Einzug in den Élysée-Palast.

Apropos Palast, ich hatte mal die Gelegenheit in einer “Datscha” von Josef Stalin zu übernachten, wo er seine Sommerferien am Schwarzen Meer verbrachte. Der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion liess sich insgesamt 20 oder mehr dieser “Residenzen” bauen. Was ich erlebte war ein Schloss, mit riesiger Parkanlage, Repräsentationsräume, Festsaal, Hallenbad, Privatkino, Billardraum, 8 Schaftzimmer mit jeweils einem Badezimmer und Privatzugang zum Meer.

Noch mehr übertrieben hat es ausgerechnet Michail Gorbatschow von allen kommunistischen Parteiführern. Alleine die Fläche seines ehemaligen Sommerdomizil war 1’000 Hektar, inmitten eines Naturschutzgebiet, mit eigener Zugangsstrasse und Dorf ausserhalb für die Bediensteten, komplette mit elektrischen Stacheldrahtzaun und Wachtürmen umgeben. Neben mehreren Gebäuden mit allen erdenklichen Luxus hatte er auch einen eigenen Bootshafen. Ich habs mit eigenen Augen gesehen.

Das Ex-Sommerdomizil von Gorbatschow am Schwarzen Meer:

Ja, einige “Sozialisten” liessen es sich richtig gut gehen als sie an der Macht waren, residierten in Luxus den sogar Royals arm aussehen lässt. Mal schauen ob der “linke” Hollande das Gebaren des möchtegern “Napoleon” Sarkozy fortsetzt oder das tut was er von den Franzosen an Einschränkung und Bescheidenheit verlangt.

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Spatz: Die Opposition lahmt gekonnt

On May 12, 2012, in Spatz, by admin

Die Opposition lahmt gekonnt

Auf Kritik stößt man links, rechts und überall, aber alle Kritiker traben „alternativlos“ wie die Kanzlerin – murrend aber im Gleichschritt hinter der Bürokratie her. Das hat seine Ursachen. Etwa die im Folgenden beschriebenen?

Politische Korrektheit klang in den frühen achtziger Jahren noch lächerlich. In bester Absicht konnte man dahinter vielleicht den Wunsch entdecken, die Fehler und gehässigen Vorurteile der Vergangenheit dadurch zu beheben, dass man bei den Worten selbst, bei der Redeweise ansetzt. Doch schon bald zeigte sich, dass es darum gar nicht ging. Es kam nur auf die Rhetorik an, das manieristische Geschwätz, um die Zweideutigkeiten der “liberalen Demokratie” zu umgehen, das alle imperialen Intrigen im Namen der “Freiheit” und „Menschenrechte“ rechtfertigt und der jeweiligen „kulturellen“ Rückständigkeit die Schuld an der „wirtschaftlichen Ungleichheit” zu geben pflegte. Aus Verzweiflung über die Unfähigkeit, die Versprechen der „Demokratie“, nämlich Freiheit, Wohlstand, Interesse am Gemeinwohl etc. für alle einzulösen, hielten es Intelligenzija und Volk für besser, sich selbst zu belügen. Wie Hacker drangen sie in den täglichen Sprachgebrauch ein, veränderten die Daten und frisierten die Wörter, die zu offen auf die Probleme hinwiesen, die sie hätten lösen sollen.

Dahinter steckte eine besonders „aufgeklärte Denke“ (akademisch „Postmoderne“ oder „Dekonstruktivismus“ etc. genannt). Danach soll das menschliche Erfassen von Wirklichkeit nur als ein Gewebe von Diskursen möglich sein, von denen die Diskurse der Herrschenden als die gültigen und diejenigen der Randgruppen als die abwegigen angesehen werden. Der eigentliche Inhalt der „Philosophie“ lautet: Es gibt keine Wahrheit, keine Vernunft, keine Gerechtigkeit, keine Mitmenschlichkeit als Prinzip, es gibt überhaupt keine Prinzipien – also auch keine Kriterien. Solche „Universalien“ sind alles nur Blüten auf dem Sumpf eines Gewirrs unterschiedlicher „Diskurse“ unterschiedlicher Gruppierungen, die jeweils ihren Träumen universale Geltung verschaffen wollen. Alles behauptete „Wahre“ sei nur die Manifestation der Machtanmaßungen bestimmter Gruppeninteressen.

Diese neo-linke Theorie gibt sich „kritisch“, gilt oft als „marxistisch“ und tut wie die politische Korrektheit so, als vertrete sie die Interessen derer, die am Rand der Gesellschaft stehen und unter ihr leiden. Doch das stimmt nicht. Sucht man ihre Ursprünge, dann findet man sie (neben der sogn. Frankfurter Schule, die Ähnliches bewirkte) bei drei sublimen Hasspredigern, die einmal Pfarrer beziehungsweise Priester werden wollten, sich dann anders entschieden und ihren Hass nicht nur gegen die Kirche als Herrschaftsinstrument, sondern gegen das Christentum als gesellschaftliche Matrix richteten: Nietzsche, Heidegger und George Batailles beziehungsweise dessen Akademisierer, Michel Foucault. Besonders Foucault erscheint als Vater moderner Sozialarbeit. Denn, oberflächlich betrachtet, schien es dieser Schule darum zu gehen, den früher stummen Opfern von Folter und Missbrauch, den “schwachen Objekten” westlichen Unterdrückung eine Stimme zu verleihen: also den kolonialisierten Völkern, den Armen, Schwachen, Frauen, Kindern und Homosexuellen etc.. Doch schaut man näher hin, geht es überhaupt nicht darum. Diese Sozialphilosophen bieten überhaupt keine Lösung, streben eine solche auch gar nicht an. Nichts deutet auf die Absicht hin, etwas zum Wohl der „Unterdrückten“ unternehmen zu wollen, wie das zum Beispiel bei Christentum oder Marxismus zu einem gewissen Grad der Fall ist.

Das Interesse dieser Schule war es, neue Kategorien von “displaced subjects”, von Unterdrückten herauszufiltern und diese mit einem je eigenen Diskurs auszustatten, der – wie mit Nachdruck verlangt wurde – genau so edel, legitim und ehrlich sei wie derjenige der etablierten eurozentrischen Weißen. Als beste Möglichkeit schlug Foucault den Gruppen einen wilden, verbissenen Widerstand, die Revolte gegen die etablierten Mächte der Unterdrückung und den Versuch vor, diese dadurch zu untergraben, dass man sie subversiv von den Rändern der Gesellschaft her angreift. Er kreierte eine Art Evangelium des intellektuellen Ungehorsams im Namen eines sentimentalen, stillschweigenden Gewähren-Lassens der Unterdrückten dieser Welt. Aber auch das ist erst die halbe Wahrheit. Das Bequeme an ihr ist, dass man bei diesem Spiel viel zersetzen konnte und nichts aufzubauen brauchte. So wurden tausend Kritikpunkte entdeckt, an denen sich Protestgruppen, die das wegen des eigenen Unbehagens nötig hatten, abarbeiten konnten.

Vor allem wurde durch das neue Evangelium keine systematische Verbindung zwischen den verschiedenen Stellungen und Diskursen angeregt. Im Gegenteil, ein entsprechender Versuch würde als eine Art Vereinnahme geradezu verpönt. Die “neuen Abweichler” lehnen so etwas als “totalisierenden Diskurs”, als eine “Universalie” und damit als ein Tabu schlechthin ab. Aber widersprüchlich, wie diese “Dekonstruktivisten” an sich nun einmal sind, schmiedeten sie dabei doch eine Art Bündnis: eine scheinbar lockere, aber entschlossene Allianz gegen alle, die sich bemühen, das gesamte politisch kritische Spektrum im Namen von mehr konkreter Gerechtigkeit zusammenzuschließen. Die “neue Widerstandskultur” steht für ein Bündnis gegen jede Art von Bündnis, das über punktuelle solidarische Aktionen hinausreichen soll.

Dagegen werden Studenten und Gefolge angehalten, auf die besonders hervorgehobenen Feinde der Postmoderne einzuprügeln. Patriarchat, Phallokratie, Bevormundung, Rassismus, Sexismus, Machismo, Klimagefährdung, Eurozentrismus, alles Männliche, Katholiken, Religion, Gott, die Transzendenz, die Metaphysik, Geist, Kolonisation, die früheren Imperialismen und die als Kapitalismus zusammengefasste Industrie werden in den Lehrsälen zum tausendsten Mal vorgeknöpft, angeklagt und verurteilt. Studenten und Gefolge werden konditionieren, sofort aufzuheulen, die Zähne zu fletschen und zuzubeißen, wenn irgendetwas nach “Sexismus”, “Absolutismus” „Eurozentrismus” oder “weißem Male-Chauvinismus“ riecht. Sie werden durch den politisch korrekten Mangel an jeder Art geistiger Gewissheit, sofern diese sich nicht auf den Gruppenegoismus und den gruppenspezifischen Diskurs bezieht, diszipliniert.

Daher kommt es, dass nirgends auf der Neuen Linken – soweit sie überlebt hat – oder der Neuen Rechten das „System“, in dem wir leben, in seiner tatsächlichen Funktionsweise als spezifischer Machtapparat und nach den Personen an seinen entscheidenden Schalthebeln untersucht wird und nirgends Hebelpunkte ausgemacht werden, an denen es effektiv im Sinne von mehr Gerechtigkeit für alle umgestellt werden könnte. Wenn dergleichen Fragen aufkämen, stellt sich rasch, aller dekonstruktivistischen Kritik zum Trotz, ein Allgemeinplatz als Hauptfeind ein: Das System, der Kapitalismus, der Zins, die Industrie, der Umweltschutz, das Privateigentum etc., oder einfach die schlechthinnige Ursache das „Es“ mit Verb im Passiv. Die linke (wie die rechte) Postmoderne sucht nach Differenzierungen, Aufhebung von Grenzen und Freizügigkeit und steht damit in enger harmonischer Übereinstimmung mit den wesentlichen Merkmalen unserer von Grußunternehmen und scheinbarer Marktorientierung geprägten Zeit.

Der Regierung gelang es zunehmend effektiver und raffinierter, jede Form des Widerspruchs zu verwirren, zu zähmen, zu neutralisieren, abzulenken und zu unterdrücken. Die Kombination der üblichen Einschüchterungstaktiken (Polizei, Mobbing und Sanktionierung) mit der ideologischen Verbreitung eines Evangeliums der Aufspaltung der Gesellschaft scheint (bisher noch) zur Zufriedenheit der Bürokratie zu funktionieren. Hauptursachen für die gesellschaftlichen Lähmungserscheinungen dürfte dieser “Glauben an die Aufspaltung”, die postmoderne Politik der Verschiedenheiten sein. Der Zustand der Lähmung und Verwirrung infolge dessen ist außerordentlich zersetzender und wirksamer als die alte Spaltung zwischen Rechts und Links. Denn Postmoderne und politische Korrektheit arbeiten Hand in Hand mit dem neuen administrativen Autoritarismus. Dadurch, dass man das “Unterschiedliche”, das post-koloniale “Andere” feiert, die “Schwarzen” gegen die “Weißen”, die Frauen gegen die Männer, die Homosexuellen gegen die Heterosexuellen ausspielt, hat sich die gebildete Klasse selbst in die Enge getrieben und einen allgemeinen Zustand der Apartheid geschaffen. Die nach Geschlecht, Rasse oder Religion definierten Gruppen nehmen je für sich radikale Positionen ein und brechen schließlich jede Verständigung untereinander ab. Das sich Verschanzen in Sonderinteressen hat recht wirksam in die Propaganda der bürokratischen Maschinerie hineingespielt; damit konnte sie zum Beispiel ihre geopolitische Verstrickung im Nahen Osten oder Zentralasien als Befreiungskriege im Namen von Freiheit und Demokratie (nach “liberalem” Ethos) oder für die “Unterschiedlichkeit” (z.B. Afghanistan Krieg als „erster feministischer Krieg“, also nach postmoderner Einstellung) darstellen.

Die Hochfinanz hat sich mit der Postmoderne eine neue, starke „Ideologie der Tyrannei“ geschaffen. Ihr Produkt und gesellschaftlicher Träger ist der „Bürger neuen Typs“: ein fanatisiertes Hybrid, das Leben in Kosten und Nutzen zerlegt, Mitgefühl für eine (teure und unnötige) Option hält, das von seiner geistigen und kulturellen Überlegenheit gegenüber all jenen Leuten überzeugt ist, die mit neuen Technologien oder den raffinierten Möglichkeiten des Handels nicht so recht vertraut sind. (Näheres zu dem ganzen Komplex in: Guido G. Preparata The Ideology of Tyranny, Palgrave Macmillan, New York 2007)

Es blieb nicht nur bei der Ideologie. Die Hochfinanz schuf sich auch ihre eigenen Protestgruppen, wie zum Beispiel Avaaz. Diese kümmert sich um vielerlei Anliegen und zählt inre Mitgliedschaft in Millionen. Mitglieder haben außer dem Recht, je nach Gusto für unterschiedliche “gute Zwecke” zu spenden oder aktiv zu werden keine weiteren Rechte. (http://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/880-avaazorg-und-der-geheime-informationskrieg-um-syrien.html) Den Avaaz-Vorstand stellen zurzeit ein Ricken Patel, Eli Pariser und Ben Brandzel. Sie regieren mit 52 Festangestellten. Die Gruppe wurde 2007 von folgenden Institutionen gegründet: ResPublika, Moveon.org, Service Employees International Union. Hinter diesen stehen wiederum, Open Democracy, eine NGO des Großspekulanten George Soros, die Rockefeller Foundation, der Rockefeller Brothers Fund, die Ford-Foundation und die US-Stiftung Atlantic Philantrophies, dazu noch Soros Open Society Foundations mit ihrem Open Society Institute und Obamas Thinktank Center for American Progress, die International Crisis Group, in deren Vorstand u. a. George Soros und Joschka Fischer sitzen. Zur Anschubfinanzierung trugen Ölkonzerne wie Chevron und Shell, ein Mix aus weiteren US-Stiftungen, Milliardären und westlichen Regierungen bei. Die Führungsgruppe in Washington DC unterhält 17 Stützpunkte im Ausland und arbeitet mit „Analysten“ in 50 verschiedenen, in Krisen hinein manövrierten Ländern zusammen. Arbeitsschwerpunkte der Organisation sind: Islamismus, Gewalt und Reformen, Energiepolitik, Gender, Klimawandel, internationaler Terrorismus, Demokratisierung, die EU und ihr Krisenmanagement und HIV/AIDS als Sicherheitsproblem. Sie verfolgt als „eigene“ Doktrin die „Responsibility to Protect“ (die Verantwortung, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten zum Schutz ihrer Zivilbevölkerung einmischen zu müssen). Greenpeace dürfte beim früher noch nötigen weniger auffälligeren Vorgehen ein ähnlich gelagerter Fall gewesen sein. Dazu gibt es viele ähnliche Gruppen.

Zur Methode heißt es: „Unserer Kampagnen kreisen um kritische Themen und richten sich an eine breite progressive Öffentlichkeit, konzentrieren sich auf klare Ziele, liefern konkrete Siege und verbreiten wichtige progressive Berichte und Werte.“ Dem Klientel werden Informationen geliefert, die zu leicht abzuwickelnden Aktionen ermuntern, die wiederum gute Erfolgserlebnisse versprechen. Auf diese Weise soll aus den Aktivierten eine Community, die Illusion einer Gemeinschaft mit eigenem Diskurs entstehen. Diese soll durch die Informationen, durch die Teilnahme an der vorgeschlagene Aktion und die hohe Qualität der Serviceleistung für die Betroffenen seriös erscheinen. Wenn Präsident Ricken Patel (im Guardian vom 2.3.2012) sagt: „Man kann Geld online schneller sammeln als auf irgendeine andere Art und Weise.” Dann darf man das nicht mit dem Motiv verwechseln. Das Motiv ist wie bei vielen ähnlichen Gruppen die Indoktrination der „Ideologie der Tyrannei“.

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Das bewaffnete Wort
Jugendliche werden von der Polizei gejagt. Wilde Funksprüche sind zu hören. Ein Dutzend Mannschaftswagen der Polizei ist mit Blaulicht und Martinshorn zum Maschsee ausgerückt, um die Demokratie an diesem Abend zu verteidigen. Festnehmen können sie niemanden. Die Jugendlichen haben sich unter die Menschen am See gemischt, sind wie vom Erdboden verschwunden. Die Polizeiwagen bewachen noch stundenlang den Ort des Geschehens.
Hier am Maschsee, dem Ort an dem vor dessen Bau 1936 noch eine Bismarcksäule stand, vor der am 10. Mai 1933 eine öffentliche Bücherverbrennung stattfand, fand dieses Jahr eine Mahnwache statt. Während zeitgleich die Demokraten am Opernplatz, versteckt in einem Zelt Lesungen von Kurt Tucholsky u.a. lauschen gibt es noch junge Deutsche, die darauf aufmerksam machen, dass Biblioklasmus heute genauso stattfindet wie es schon immer in der Geschichte war. Wurden unbeliebte Schriften schon seit dem Mittelalter ganz öffentlich dem Feuer in einer Zeremonie mit Volksfestcharakter übergeben, geschieht dies heute heimlich. Bücherverbrennungen wurden in der Geschichte immer vom ganzen Volk getragen. Die Demokraten feiern keine Bücherverbrennungen. Sie nennen sie einfach Indizierung. Wie so was funktioniert konnte der geneigte Leser hier mitbekommen. Die letzten betroffenen Autoren von staatlicher Indizierung in Hannover sind die Redakteure der Schülerzeitschrift Bock – Sprachrohr der Gegenkultur. Da der Bock eine Zeitschrift für Schüler ist, steht er naturgemäß nicht in den Regalen von Büchereien, sondern liegt in den Klassenräumen von Schulen.
In einigen Deutschen Städten wurden 1933 die Bücher in Ochsenwagen zur Bücherverbrennung gebracht. Um sinnbildlich zu zeigen, was man von ihnen zu halten hat, wurde obendrauf noch eine Mistgabel gesteckt. Parallelen hierzu konnten wir vor einigen Tagen den hiesigen Gazetten entnehmen. Vor einigen Hannoveraner Schulen steht seit Neuestem eine Braune Mülltonne, in die man die verteufelten Jugendzeitschriften werfen kann.

Bücherverbrennung heißt bei denen, die für Toleranz, Liberalismus und die Herrschaft der Minderwertigen einstehen heute also Indizierung. Bücherverbrennung wird verteufelt und Indizierung wird als wehrhafte Demokratie gelobt. Dem Kind einen anderen Namen geben und im geheimen Kämmerlein diskutieren was und von wem gelesen werden darf und was nicht, nennen wir Heuchelei. Der Protest am Jahrestag der Bücherverbrennung am Maschsee richtet sich gegen solch eine. Wie die Demokratie darauf reagiert wurde in den ersten Zeilen dieses Textes beschrieben.
Der Protest fand am Maschsee statt und nicht in dem Zelt, an dem zeitgleich an die Bücherverbrennung von 1933 erinnert wurde. Gejagt wurden die Protestler trotzdem. 1933 nahmen in Berlin über 70 000 an der Bücherverbrennung teil. Unter Ihnen war auch Erich Kästner. Seine Bücher wurden ebenfalls dem Feuer übergeben. Kästner wurde auf der Veranstaltung, erkannt und es geschah, wie er später selber schreibt “nichts”. Was wäre wohl geschehen, wären die, die heute bei dem Protest am Maschsee waren und von der Polizei gejagt wurden, nicht am Maschsee gewesen, sondern bei der Lesung des Oberbürgermeisters am Opernplatz?

http://www.besseres-hannover.info/wordpress/?p=1890

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On May 12, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, by admin

Keine Indizierung: Gigi in Musica nicht jugendgefährdend

Das Zwölfergremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) lehnte es auf seiner Aprilsitzung ab die CD „25 Jahre (1986 – 2011)“ des nationalen Musikers „Gigi“ auf den Index zu setzen.


Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien nimmt jugendgefährdende Medien in eine diesbezügliche Liste auf
– und zwar in den Teil A – auf, d.h. sie indiziert sie, – wenn sie die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefährden, also zu einer sozialethischen Verwirrung führt. Das ist nach dem Gesetzestext der Fall, wenn die betreffenden Medien unsittlich sind, verrohend wirken, zu Gewalttätigkeiten, zu Verbrechen oder zum Rassenhaß anreizen. In den Teil B der Liste werden jugendgefährdende Medien aufgenommen, die die BPjM für strafbar hält.

Das in Rede stehende Album „25 Jahre“ enthält unter anderem ein Lied des linksgerichteten Liedermachers Wolfgang Ambros mit dem Titel „Kanacken zerhacken“. Ambros richtete sich mit dem ironischen Lied gegen rechte Gewalt.

Nichts desto trotz wurden von aufgeschreckten Gutmenschen eine Reihe von Strafanzeigen gegen den Musiker und Vertriebspartner der CD gestellt und öffentlich in Szene gesetzt. So auch gegen den NPD-Landtagsabgeordneten David Petereit, da er die CD über sein Versandhaus Levensboom zum Kauf anbot.

Keine Gründe

Am 12. April entschied das 12er-Gremium der Bundesprüfstelle die CD nicht zu indizieren,
weil diese nicht jugendgefährdend, insbesondere nicht verrohend ist und nicht zu Gewalttätigkeiten oder zum Rassenhaß anreizt.

Was das Lied „Kanacken zerhacken“ betrifft so richtet es sich nicht gegen die Ausländer und fordert auch nicht zum Töten von Ausländern auf. Sondern prangert die Verlogenheit vieler Spießbürger hierzulande an, die eine ausländerfeindliche Einstellung haben, heimlich mit Rechtsextremisten sympathisieren und sich selber gewissermaßen „die Finger nicht schmutzig machen“, weil die Skinheads die „Drecksarbeit“ in Bezug auf die Ausländer erledigen oder erledigen sollen.

Offener Affront gegen die BPjM

„Gigi“ veröffentlichte in den zurück liegenden zweieinhalb Jahrzehnten etliche Tonträger, von denen die meisten von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert oder verboten wurden. Zwar wurden die Texte in der Regel anwaltlich geprüft, doch ficht das die BPjM nicht an, welche den Rahmen des gerade noch Erlaubten fortwährend verschob. Daraus resultierte eine willkürliche und mittlerweile kaum noch hinnehmbare Einschränkung der Kunst- und Meinungsfreiheit.

Die Scheibe „Gigi in Musica“ war daher auch ein offener Affront des Musikers gegen die BPjM. Das letzte Lachen dürfte in dieser Angelegenheit zweifelsohne „Gigi“ gebühren.

Quelle: MUPINFO

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Wähler, hört die Signale

On May 12, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Wahlsieger sind keine Gewinner mehr. Die Volksparteien erodieren weiter, neue Kräfte tauchen auf und gehen vielleicht wieder unter. Ein wahrer Satz entfuhr CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, als er am Abend der Landtagswahl in Schleswig-Holstein das Ergebnis betrachtete: Das Parteiensystem verändere sich, stellte der Merkel-Getreue fest.

Man kann es noch deutlicher sagen: Zwischen Nord- und Ostsee ist ein kleines Stück Griechenland sichtbar geworden – mit dem Unterschied, daß die großen Parteien noch über 60 Prozent der abgegebenen Stimmen haben. Berücksichtigt man die Nichtwähler, vertreten CDU und SPD nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung – wie Sozialisten und Konservative in Athen.

Das Ergebnis von Kiel zeigt: Die Bindungskraft der großen Parteien hat einmal mehr zugunsten zentrifugaler Kräfte nachgelassen. Im angeblich so politisch stabilen Deutschland wird es seltener möglich, Zweierkoalitionen zu bilden. Sollte es in Kiel Rot-Grün geben, dann muß der dänische Südschleswigsche Wählerverband (SSW) als Mehrheitsbeschaffer helfen.

Traditionelle Aufgaben der Parteien sind passé

Damit ist die traditionelle Rolle der FDP als Mehrheitsbeschafferin endgültig passé. Das trifft aber auch auf die Grünen zu, die hofften, diese Rolle von der Partei des Genscher-Diadochen Philipp Rösler übernehmen zu können. Obwohl Grünen-Chefin Claudia Roth am Wahlabend in Kiel jubelte, als hätte ihre Partei die absolute Mehrheit, ist der Zenit erreicht. Die Grünen sind – eine für sie bittere Erkenntnis, die sich wie Gift langsam ausbreitet – alt geworden. Wer jung,  politisch engagiert und kein Karrierist ist, wird Pirat.

Angstvoll versuchte der einstige SPD-Vordenker Erhard Eppler die Piraten zur Eintagsfliege zu deklarieren, „weil der Anlaß zu ihrer Gründung keine politische Jahrhundertaufgabe war“ – als hätten die SPD-Genossen vom Senioren Eppler bis zum Jung-Schwergewicht Sigmar Gabriel auch nur das Geringste von Netz-Affinität und Lebensgefühl der heutigen jungen Generation begriffen. Heribert Prantl giftete in der Süddeutschen von den Piraten als  „Vampiren“, die seinem Lieblingsmodell Rot-Grün die Kraft nehmen. Recht hat er.

Soft- und Hardware verändern unser Leben immer schneller. Das Bewußtsein für Information und ihre Technologie hat sich gewandelt  wie einst die Einstellung zu Umwelt und Naturschutz, was den Grünen den Weg ebnete. Sie müssen nicht Piraten heißen, die eines Tages den Reichstag entern werden; aber daß das Ereignis stattfinden wird, steht außer Zweifel. Die nächsten Signale werden in wenigen Tagen aus Nordrhein-Westfalen kommen. Die Titanen des deutschen Parteiensystems – CDU, CSU und SPD sowie die FDP als Zünglein an der Waage – sind auf Schrumpfkurs.

Die Linkspartei kann die Oppositionsrolle nicht nutzen

Für die Berliner Ebene ändert sich durch die Wahl in Schleswig-Holstein zunächst nichts, da die Mehrheit im Bundesrat für Schwarz-Gelb ohnehin schon weg war und Merkel auch diese zehnte Wahlniederlage für ihre Koalition bequem aussitzt. Ihr dürften die französischen Präsidentschaftswahlen mehr Kopfzerbrechen bereiten.  Auch die nordrhein-westfälische Landtagswahl, egal wie sie ausgeht, wird keine Auswirkungen auf den Reichstag haben.

In den zentralen Fragen wie Euro und EU kann sich Merkel neben der FDP auf SPD und Grüne verlassen. Die SPD kommt mit der deutschen Realität nicht mehr klar. Am liebsten würde sich Gabriel in einer großen Koalition hinter Merkel verstecken. Ihr Widerstand gegen die heute schon bestehende übergroße Koalition in Berlin hilft den Linken eigenartigerweise nicht. Mit einer Strahlkraft wie Honeckers SED in der Schlußzeit der DDR blicken die Kommunisten in Westdeutschland dem Müllhaufen der Geschichte entgegen – im Osten dürften sie langsam aussterben.

Es fragt sich, was mit den Untoten von der FDP passieren wird. Nach Schleswig-Holstein fing mancher an, an ein Leben nach dem politischen Tod zu glauben. Vorsicht ist geboten. Die vermeintliche Belebung der Liberalen läßt sich ziemlich genau auf die zweite Aprilhälfte terminieren. Seinerzeit erschien in der taz ein Artikel des Soziologen und Politologen Timo Lochocki mit einer verquast wirkenden Theorie:

Eine von den Medien stabilisierte FDP

Danach verhindert eine FDP mit ihrer Ausrichtung auf Wirtschaftsfragen das Aufkommen rechtspopulistischer Parteien, das in allen Nachbarländern zu beobachten ist. Da die Wirtschaftsinteressierten an die Steuersenkungspartei FDP gebunden werden, kommen Rechte an dieser Flanke nicht durch. Statt dessen bleiben sie bei Ausländer- und Islamthemen stecken. „Es mag für die politische Linke in Deutschland wie ein Paradox klingen: Aber wem am Herzen liegt, hierzulande eine starke rechtspopulistische Kraft und einen Rechtsruck der gesamten politischen Kultur zu verhindern, der sollte der kriselnden FDP ‘alles Gute’ wünschen“, postulierte Lochocki.

In der Folge setzte ein mediales Konzert für die FDP ein, daß sich sogar die Pressesprecher in der Berliner Parteizentrale über Überschriften wie „Die FDP erlebt ihr gelbes Wunder“ (Financial Times Deutschland) wunderten. Der schleswig-holsteinische Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki, ein Querulant Möllemannscher Prägung, schien schon vor der Wahl und zu Lebzeiten vor der Seligsprechung zu stehen. In Nordrhein-Westfalen steht Christian Lindner, der als FDP-Generalsekretär Fahnenflucht beging und dem aus früherer Tätigkeit der Geruch des Pleitiers anhaftet, möglicherweise vor einem guten Ergebnis. Dieser „Lindner-Effekt“ könnte zwar Rösler das Amt kosten, aber Merkel würde mit der schwachen FDP-Fraktion weiter regieren können.

Stabil ist das alles nicht mehr. Die Zentrifugalkräfte werden kräftiger. Wenn Euro-Bonds kommen sollen, die Europäische Zentralbank der Politik untergeordnet werden soll und die EU-Kommission noch mehr Macht an sich reißen will, wird die Union das erleben, was die SPD schon kennt: Plötzlich tummeln sich andere in ihrem Revier.

JF 20/12

 

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Video in Englisch, bisher keine Übersetzung bekannt.

“More than Taboo” (1hr 44mins) Edited from “One Third of the Holocaust” (9hrs) D. Bud plus added Clips from David Cole, Bradley Smith.

Editing and commentary by Ryan Dawson

That’s One Third of the Holocaust plus Auschwitz all debunked.
For more on the “6 million” myth follow this… (coming soon)

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Hei, wir können stolz sein auf Hannovers Sprayerszene! Wie sich der Volkszorn über die Multikulti-Republik mittlerweile manifestiert, lässt uns erzittern! Die Sprühereien an dem zukünftigen Asylheim, pardon, der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft wecken den Archäologen in uns. Was wollten die wackeren Volksgenossen denn wohl mit dem Satz „Weiß bleibt unser Heini“ oder heißt es „Weiß bleibt unser Heim“ aussagen? Wer ist dieser Heini? Oder geht es um die nicht europäische Herkunft unserer Flüchtlinge? Hm, jedenfalls sollte man vor den fünf Litern Bier und dem anschließenden Stadtbummel mit der Sprühdose erstmal das Parolenhandbuch konsultieren. Sonst heißt es später: Was will uns der Künstler damit sagen? Allein um dieser Frage auf den Grund zu gehen ist die Gründung eines Bündnisses gegen Rechts in Ricklingen von übergroßer Wichtigkeit!

Und dann diese kryptischen Zahlenfolgen! Die 88 und die 3000! Warum reden immer alle nur von der 88? Und warum ist die überklebt? Kann man eine Zahl eigentlich verbieten? Selbst in der BRD dürfte das schwer sein. Wenn die 88 für HH steht, könnte sie dann nicht auch „Habe Hunger“ bedeuten? In der sozialen Kälte Ricklingens nicht ganz auszuschließen!

Um nochmal auf die fünf Liter Bier zu kommen, die der Höhlenmaler vor seiner Tour getrunken haben wird. Ist es nicht eine zu würdigende Leistung, dann noch auf das Dach einer Garage zu klettern, um dort altgermanische Runensymbole, nämlich die Sonnenrune in gleich doppelter Ausführung , anzubringen? Nun wird uns die Journaille und der Staatsschutz sicherlich eine Mittäterschaft unterstellen wollen. Aber als Hobbyarchäologe muss man sich nur mal die Bilder im Netz angucken. Dann weiß man mehr. Schön, was man in der BRD so alles einfach überklebt.

Nun noch der Schriftsatz KISS. Die Älteren unter Euch und die Typen, die sich in Comicläden rumtreiben kennen sicherlich noch die Kapelle KISS. Für manche, die auf hochtoupierte Kerle, Plateausohlen und Fantasieuniformen auf der Bühne stehen, waren und sind sie Kult. Für andere ist KISS Tuntenrock! Jedenfalls sollten wir uns mal überlegen, wie Gene Simmons, seines Zeichens Frontman der Combo und längste Zunge im Rockgeschäft, wohl so ein Asylheim in seiner Nachbarschaft finden Würde. Die Frage ist eigentlich von vorne herein schon unrealistisch, da solche Einrichtungen nie in Wohngegenden der oberen Zehntausend sind. Oder gibt´s bei Schröders gegenüber eines? Doris würde sich bedanken!

Ob es Gene wohl stören würde, dass er sein Fahrrad jetzt lieber mir drei statt nur einem Schloss sichern müßte? Aber mit Plateausohlen fährt es sich eh schlecht Fahrrad. Er wird wahrscheinlich eher eine fette Karre fahren. Und wenn er morgens Brötchen holen will und statt seiner goldenen Felgen nur eine Bananenschale auf dem Dach seines Vehikels finden würde, wäre er bestimmt sauer.

Dafür wäre die Verfügbarkeit von Drogen mit dem Zuzug der armen Verfolgten aber deutlich verbessert. Und das ist für einen dauernd Parties feiernden Rockstar ein großer Vorteil.

Dass die Kommentarfunktion auf der Netzseite seiner Lokalzeitung mal wieder nicht funktioniert, damit kein Bürgerprotest gegen das Asylheim sichtbar wird, wird er sicher auch nicht so schlimm finden.

Onkel Gene ist es natürlich egal, ob man das Geld für den Asylbunker nicht auch in Kindergärten und Schulen hätte investieren können. Er ist mit dem Teufel in Form einer komplett übersilikonisierten, alterslosen Blondine verheiratet und das gemeinsame Kind der beiden wird zu Hause von einem Privatlehrer betreut, weil es Hörner und einen Pferdefuß hat.

Asylheim hin-Widerstand her-Deutsche wehrt Euch und lasst Euch nicht verarschen!

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Als ich in meiner Jugend in den 60gern in Australien lebte, war Surfen eines meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. Die höchste Welle die ich mal in Torquay im Bundesstaat Victoria erwischt habe war vielleicht 10 Meter und da dachte ich schon, das wars dann wohl, als die Wasserwand über mich zusammenkrachte und ich im Sog verschwand.

Aber guckt euch dieses Video an. Das Guiness Buch der Rekorde hat den Ritt des 44-jährigen Profisurfer Garrett McNamara aus Hawaii auf einer 30 Meter Monsterwelle an der Küste Portugals in Praia do Norte als Rekord anerkannt. Dort entstehen die grössten Wellen der Welt, wegen der besonderen Topografie unter Wasser.

Die Aufnahme zeigt den 1,80 grossen McNamara als winzige Figur im Vergleich zur Welle, wie er am Anfang von einem Jetski angezogen wird und dann im Höchsttempo die gigantische Wasserwand hinunter rauscht. Er verschwindet kurz in der Gischt, um unversehrt aufzutauchen und den Ritt zu beenden. Unglaublich der Mut von diesem Könner.

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