Das im Video verwendete Bild stammt nicht von mir sondern von Traby_Racer und der Seite www.divisiongermania.org
Video Rating: 5 / 5

(303)

BERLIN. Die Serie linksextremer Überfälle auf Polizisten in Berlin reißt nicht ab. Mutmaßliche Mitglieder der linken Szene haben am Mittwochabend zwei Beamte nahe der Rigaer Straße in Friedrichshain überfallen und mit Säure bespritzt. Beide trugen Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper davon und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

Die Situation war eskaliert, nachdem die beiden Polizisten einen 26 Jahre alten Mann vorübergehend festgenommen hatten und sich eine Gruppe von 15 Personen mit diesem solidarisierte. Im Verlauf der Auseinandersetzungen kam es zu Drohungen und Beschimpfungen gegen die Sicherheitskräfte. Beide Beamten wurden schließlich von zwei Frauen aus der Menge heraus mit einer ätzenden Flüssigkeit bespritzt. Die Täter konnten fliehen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeigewerkschaft spricht von Terror

Erst am vergangenen Wochenende warfen Vermummte einen Brandsatz in einen mit zwei Polizisten besetzten Streifenwagen. Zudem wurde bekannt, daß die Sicherheitsbehörden am 1. Mai drei Rohrbomben nahe der Demonstrationsroute der linksextremen „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“. Während dieser waren 124 Polizisten verletzt worden.

Der Berliner Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Polizei, Klaus Eisenreich, sprach von einer „neuen Qualität“ von Gewalt gegen Polizisten, die in den vergangenen Tagen zu beobachten gewesen sei. „Man muß diese Vorfälle im Zusammenhang sehen. Insbesondere der Brandanschlag auf die Polizisten am Sonnabend und die Rohrbomben vom 1. Mai haben durchaus terroristische Dimensionen“, sagte Eisenreich der JUNGEN FREIHEIT. Aber auch die Säure-Attacke auf die Funkstreifenbesatzung vom Mittwoch zeige, mit welcher skrupelloser Gewalt mittlerweile gegen Polizisten in der Hauptstadt vorgegangen werde.

Hochburg der linken Szene

Die Rigaer Straße gilt als traditionelle Hochburg der linken Szene. Seitdem die Polizei dort zwei illegal besetzte Häuser geräumt hat, werden die neuen Bewohner terrorisiert, angegriffen, beleidigt und bedroht. Erst im vergangenen Jahr war auch ein Dachstuhl angezündet worden. In den vergangenen Wochen waren immer wieder Polizisten gezielt aus dem Hinterhalt von Anhängern der linken Szene attackiert worden. (ho)

(157)

In Schweden schreibt man Zivilcourage ganz groß. Besonders wenn es um Sport oder Politik geht. Daß die rechten Schwedendemokraten doch tatsächlich an dem traditionellen Fußballspiel zwischen Opposition und Regierung teilnehmen wollten, stieß bei Linken, Grünen und Sozialdemokraten auf helle Empörung.

Das Problem: Auch die Schwedendemokraten sind in der Opposition und hätten demnach mit den unterschiedlichen Linksparteien gegen die bürgerliche Regierung spielen müssen. Für Christer Adelsbo, der für die Sozialdemokraten im Reichstag sitzt, offenbar eine Unmöglichkeit.

Und überhaupt, weil die Rechtspartei der Regierung sowieso viel näher stände, vertraute er dem Svenska Dagbladet an, solle sie doch lieber mit dieser in einem Team spielen, statt sich in die rot-grün-dunkelrote Einheitsfront einzumischen.

Die bürgerlichen Parteien wollen davon allerdings ebensowenig wissen.Während nun angestrengt darum gerungen wird, wo die Schwedendemokraten nun mitkicken dürfen, beschied deren Abgeordneter, Per Rahmhorn, den zankenden Reichstagsparteien lakonisch eine „Sandkasten-Mentalität“. (ho)

(161)

POTSDAM. Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Danny Eichelbaum, hat der Linkspartei die Verherrlichung antidemokratischer Kommunisten vorgeworfen. „Wer heute noch Ernst Thälmann lobt und ehrt, hat entweder keine Geschichtskenntnisse oder verherrlicht bewußt antidemokratische Kommunisten und übt sich in DDR-Nostalgie“, sagte Eichelbaum.

Thälmann sei kein Kämpfer für Freiheit und Demokratie gewesen, „sondern ein Antidemokrat, der die Weimarer Republik bis aufs Messer bekämpfte und in Deutschland eine Diktatur nach sowjetischen Vorbild errichten wollte“. Die Hauptfeinde von Thälmann seien nicht die Nationalsozialisten, sondern die Sozialdemokraten gewesen, mahnte der CDU-Politiker.

Hintergrund ist eine Rede des Vorsitzenden der Linkspartei in Teltow-Fläming Süd, Klaus Pollmann, anläßlich des Tages der deutschen Kapitulation am sowjetischen Ehrenmal im brandenburgischen Jüterbog. In dieser hatte Pollmann die Forderung der CDU kritisiert, Straßen, Stadien und öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen umzubenennen, wenn diese die Namen von in der DDR verherrlichten Kommunisten tragen.

„Relativierung faschistischer Verbrechen“

„Wer wohl überlegt 2012 Straßennamen und Denkmale schleifen will, die an die Befreiung vom und den Widerstand gegen den Faschismus erinnern, der spielt denen in die Hände, die faschistische Parolen brüllend durch unsere Gemeinden ziehen“, sagte Pollmann nach einem Bericht der Märkischen Allgemeinen.

Dies passe dazu, daß national-konservative Kreise bis heute Probleme mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands gegenüber der Roten Armee hätten. Der Widerstand gegen Hitler in der Wehrmacht würde heroisiert und „Geschichtsrevisionismus“ sei zum „Volkssport“ geworden. Der 8. Mai dagegen werde nicht als Tag der Befreiung anerkannt. „Mit uns ist eine Relativierung der faschistischen Verbrechen und ein Kleinreden der Verdienste der Roten Armee nicht zu haben“, betonte Pollmann.

Als besonders erschreckend bezeichnete der CDU-Politiker Eichelbaum, die Aussagen des Jüterboger Linkenchefs über den deutschen Widerstand. „Wie in den düstersten Zeiten der DDR wird von Pohlmann die Rolle der Hitler-Widerstandskämpfer innerhalb der Wehrmacht verleugnet. Dabei waren es die Offiziere des 20. Juli 1944 oder des Kreisauer Kreises, die Deutschland die Ehre und Würde wiedergegeben haben, die die Nazi-Verbrecher unserem Land geraubt hatten.“ Die mutige Tat des 20. Juli sei wesentliche Voraussetzung für die Rückkehr des deutschen Volkes in die Gemeinschaft zivilisierter Nationen gewesen. (krk)

(339)

TARGET2 geht durch die Decke!

On May 10, 2012, in Schall und Rauch, by admin

Bei mehreren Gelegenheiten habe ich auf die immens steigenden Zahlen im Finanzsystem hingewiesen, am besten durch Grafiken dargestellt, die alle steil nach oben zeigen. So auch im Interview mit Schweiz5 neulich wo ich sagte, die Kurven gehen immer schneller ballistisch, sind nicht mehr tragbar und führen zu einem jähen Absturz.

Eine dieser Diagramme, welches sehr deutlich die Unhaltbarkeit des Euro zeigt, ist das TARGET2 der Bundesbank. Da muss man kein Experte sein um zu erkennen, so geht es nicht weiter.

Was ist TARGET2? Einfach erklärt handelt es sich um die Guthaben oder Schulden der Zentralbanken der Länder der Eurozone bei der Europäischen Zentralbank, bzw. bei der Deutschen Bundesbank. Wie aus dem Bild ersichtlich, sind die TARGET2-Salden seit November 2007 sehr stark gestiegen, heisst die Forderungen der Bundesbank gegenüber den anderen Teilnehmern im Eurosystem gehen durch die Decke!

Die Summe per 30. April 2012 beläuft sich auf sagenhafte 644 Milliarden Euro. Das schlimme ist, diese Zahl stieg alleine im April um 28,6 Milliarden und seit Januar um 181 Milliarden!

Was den wenigsten bewusst ist, diese Forderungssumme ist durch nichts gedeckt. Das heisst, sollten die Eurozone auseinanderbrechen, dann ist das Geld futsch, wird die Bundesbank es nie wieder sehen. 644 Milliarden Euro sind ja nur ca. 25 Prozent des BIP der Bundesrepublik (lach).

Woher kommt dieses Ungleichgewicht zwischen den Ländern der Euro-Zone gegenüber Deutschland? Ganz einfach, es ist hauptsächlich der Exportüberschuss den Deutschland mit den anderen EU-Ländern erwirtschaftet. Das heisst, das Exportplus Deutschlands bewirkt ein Handelsbilanzdefizit bei den Importländern in Europa und bei der Bundesbank landen die Schulden und das Risiko.

Diese Illusion eines funktionierenden Exportmarktes ist mit dem Risiko erkauft, die Bilanz der Bundesbank explodiert. Sie finanziert den Konsum von deutschen Produkten in der Eurozone. Eine Kritik an dieser wechselseitigen unbegrenzten und unbesicherten Kreditfazilität der einzelnen Zentralbanken der Eurozone einerseits und der EZB andererseits, läuft schon länger.

Die Schulden der südlichen Eurostaaten bei der Deutschen Bundesbank steigen ins Unermessliche. Das Risiko besteht darin, im schlimmsten Fall bei einem Währungszusammenbruch, muss der deutsche Steuerzahler die Rechnung übernehmen.

Eine Kritik an diesem Ungleichgewicht wurde bisher immer mit dem Argument abgeschmettert, ein Währungszusammenbruch ist undenkbar und ausgeschlossen. Nach dem Motto, was nicht sein darf, kann nicht sein. Da wäre ich in der heutigen Situation nicht mehr so sicher. Wenn Griechenland, Portugal oder erst recht Spanien zahlungsunfähig werden, dann geht die Lawine los die alles mitreisst.

Auch wenn nichts passiert und die Eurozone “koste es was es wolle” zusammengehalten wird, wie sollen diese Schulden jemals zurückgezahlt werden? Da müsste ja Deutschland aufhören Exportweltmeister zu sein und nur noch Produkte von den anderen EU-Ländern kaufen, damit sich der Saldo mit der Zeit ausgleicht. So viel Wein, Tomaten, Olivenöl und Spaghetti können sie gar nicht in sich stopfen (lach).

Dazu kommt noch die Summe aus dem ESM-Rettungsschirm mit 700 Milliarden Euro oder mehr. Es wird behauptet, im schlimmsten Fall ist der deutsche Anteil bei einem Zahlungsausfall nur 661 Milliarden Euro. Wenn man aber alles in allem zusammenrechnet haftet Deutschland mit 2 Billionen! Da können die Politiker noch so oft sagen, es sind nur Bürgschaften und Kredite. Es gibt sogenannte Experten sie sogar das abstreiten. Tatsache ist, wenn die PIIGS-Länder sie nicht zurückzahlen wollen oder können, dann muss der deutsche Steuerzahler dafür gerade stehen.

Die verantwortlichen Politiker in Deutschland und in der Eurozone ignorieren dieses Problem, welches im Fehlkonstrukt der Währungsunion eingebaut ist. Die Gemeinschaftswährung war eine rein politische Entscheidung ohne gesunder reeller Basis. Wenn überhaupt, hätten nur die Kernländer den Euro einführen dürfen. Jetzt erleben wir die schmerzhaften Konsequenzen einer Grossmannssucht. Die Zukunft der Kinder und Kindeskinder wird verspielt und sie führen Europa in den politischen und wirtschaftlichen Abgrund.

Nigel Farage – Wir stehen vor der Möglichkeit von Massenaufständen und sogar Revolutionen!

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(147)

GÖTTINGEN. Zugezogene Ausländer dürften sich keine deutsch klingenden Vor- und Nachnamen zulegen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Göttingen und wies damit die Klage einer Familie aus Aserbaidschan zurück. Die als Asylanten anerkannten Eltern hatten für sich und ihre drei Kinder geltend gemacht, deutsch klingende Namen würde sie vor Diskriminierung schützen.

Für das Gericht gab es keinen triftigen Grund, der eine Namensänderung nötig gemacht hätte. Es reiche nicht aus, wenn ein Name fremdsprachigen Ursprungs sei, heißt es in der Urteilsbegründung. Weder würden Vor- noch Nachnamen die Familie aus der Masse der ausländischen Namen in Deutschland hervorheben, noch seien diese kompliziert zu schreiben.

Zwar wurde die von der Familie vorgetragene Möglichkeit zur Diskriminierung über den Namen vom Gericht prinzipiell nicht ausgeschlossen. Doch ein muslimischer Vorname alleine werde von anderen nicht als eine aktive Glaubensausübung wahrgenommen. Zudem sei es nicht Aufgabe des Namensrechtes, gesellschaftlichen Fehlentwicklungen entgegenzusteuern. (FA)

(140)

Aktion wider den undeutschen Geist

Flugblatt mit insgesamt 12 Thesen der deutschen Studentenschaft wider den undeutschen Geist

Die sogenannte Bücherverbrennung des Jahres 1933 war eine symbolische „Aktion wider den undeutschen Geist“ durch die deutsche Studentenschaft. Am 10. Mai 1933 wurden auf dem Berliner Opernplatz und in einigen weiteren Städten einzelne Exemplare von Büchern und Schriften jüdischer und marxistischer Autoren symbolisch den Flammen überantwortet, die als „unmoralisch und zersetzend“ bewertet wurden, wobei es sich nicht um eine staatlich geplante und ausgeführte Aktion handelte.

Im Ganzen wurden durch die Studenten neun Forderungen gestellt, denen jeweils eine kleine Auswahl an möglicherweise repräsentativen Autoren zugeordnet war. Der unmoralische und zu der Zeit als pornografisch geltende Erich Kästner Roman „Fabian“ wurde ebenfalls ins Feuer geworfen. Allerdings wurde sein Kinderbuch „Emil und die Detektive“ nicht, wie oft behauptet, verbrannt, es wurde sogar ausdrücklich von der „Schwarzen Liste“, die angeblich als Grundlage für die Verbrennungsaktion galt, ausgenommen („Kaestner, Erich: alles außer: Emil“).

Forderungen

1. Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky.
2. Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.
3. Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat, für Hingabe an Volk und Staat!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Friedrich Wilhelm Förster.
4. Gegen seelenzerfasernde Überschätzung des Trieblebens, für den Adel der menschlichen Seele!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Sigmund Freud.
5. Gegen Verfälschung unserer Geschichte und Herabwürdigung ihrer großen Gestalten, für Ehrfurcht vor unserer Vergangenheit!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Emil Ludwig und Werner Hegemann.
6. Gegen volksfremden Journalismus demokratisch-jüdischer Prägung, für verantwortungsbewusste Mitarbeit am Werk des nationalen Aufbaus!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Theodor Wolff und Georg Bernhard.
7. Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque.
8. Gegen dünkelhafte Verhunzung der deutschen Sprache, für Pflege des kostbarsten Gutes unseres Volkes!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Alfred Kerr.
9. Gegen Frechheit und Anmaßung, für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist!
Verschlinge, Flamme, auch die Schriften von Tucholsky und Ossietzky!

Bewertung

Es handelte sich um eine studentische Aktion, die den einzelnen Forderungen in Tradition der Wartburgfeste gerecht werden wollte und mitnichten um eine generell feindliche Haltung gegen die genannten Autoren. Die ausgewählten Werke sollten repräsentativ die Forderungen der deutschen Studentenschaft zur Erneuerung Deutschlands unterstreichen. Die Auswahl der Studenten erfolgte offensichtlich nicht anhand der sogenannten „Schwarzen Liste“. Die Studenten hatten offenbar eine eigene Zusammenstellung . Dies wird belegt durch die Tatsache, daß die Studenten auch Bücher von Sigmund Freud, Theodor Wolff, Georg Bernhard und Carl von Ossietzky symbolisch den Flammen überantworteten, obwohl diese Autoren nicht auf den Listen zu finden sind.

Joseph Goebbels sagte dazu in seiner Ansprache auf dem Opernplatz in Berlin:

Liebe Kommilitonen! Deutsche Männer und Frauen! Das Zeitalter eines überspitzten jüdischen Intellektualismus ist nun zu Ende, und der Durchbruch der deutschen Revolution hat auch dem deutschen Weg wieder die Gasse freigemacht. (…)
Darüber aber sind wir geistigen Menschen uns klar: Machtpolitische Revolutionen müssen geistig vorbereitet werden. An ihrem Anfang steht die Idee, und erst wenn die Idee sich mit der Macht vermählt, dann wird daraus das historische Wunder der Umwälzung emporsteigen. Ihr jungen Studenten seid Träger, Vorkämpfer und Verfechter der jungen, revolutionären Idee dieses Staates gewesen.
(…) Ein Revolutionär muß alles können: er muß ebenso groß sein im Niederreißen der Unwerte wie im Aufbauen der Werte! Wenn Ihr Studenten Euch das Recht nehmt, den geistigen Unflat in die Flammen hineinzuwerfen, dann müsst Ihr auch die Pflicht auf Euch nehmen, an die Stelle dieses Unrates einem wirklichen deutschen Gut die Gasse freizumachen. Der Geist lernt im Leben und in den Hörsälen, und der kommende deutsche Mensch wird nicht nur ein Mensch des Buches, sondern auch ein Mensch des Charakters sein. (…)
Und deshalb tut Ihr gut daran, um diese mitternächtliche Stunde den Ungeist der Vergangenheit den Flammen anzuvertrauen. Das ist eine starke, große und (…) symbolische Handlung, – eine Handlung, die vor aller Welt dokumentieren soll: hier sinkt die geistige Grundlage der November – Republik zu Boden, aber aus diesen Trümmern wird sich siegreich erheben der Phönix eines neuen Geistes, – eines Geistes, den wir tragen, den wir fördern und dem wir das entscheidende Gewicht geben und die entscheidenden Züge aufprägen! (…)
Niemals war eine junge studentische Jugend so berechtigt wie diese, stolz auf das Leben, stolz auf die Aufgabe und stolz auf die Pflicht zu sein. Und niemals hatten junge Männer so wie jetzt das Recht, mit Ulrich von Hutten auszurufen: O Jahrhundert! O Wissenschaften! Es ist eine Lust zu leben! (…)
Das Alte liegt in den Flammen, das Neue wird aus der Flamme unseres eigenen Herzens wieder emporsteigen! Wo wir zusammenstehen und wo wir zusammengehen, da fühlen wir uns dem Reich und seiner Zukunft verpflichtet. (…)

Im Gegensatz zur „Aktion wider den undeutschen Geist“, die alleinig die innenpolitische kulturelle Reinigung Deutschlands nach der Zersetzung während der Weimarer Zeit zum Ziele hatte und in ihrer Symbolik durch nichts mit der alliierten Büchervernichtung ab 1945 vergleichbar ist, war der Zweck der alliierten Büchervernichtung die totale kulturelle Zerstörung ihres außenpolitischen Konkurrenten Deutschland. Kein Deutscher hat es jemals gewagt, das Kulturgut eines anderen Landes so anzutasten oder gar gezielt zu zerstören in einer Weise, wie dies gegen Deutschland durchgeführt wurde. Während des anglo-amerikanischen Terrorbombardements gegen deutsche Städte waren schon bereits zuvor Millionen von Büchern verbrannt, darunter unwiederbringliche Kulturschätze.

Im Gegensatz zur derzeit propagierten Version nach der politischen Korrektheit war es kein Akt der Kulturbarbarei sondern eine Mahnung, die deutsche Kultur zu bewahren.

(199)

Letzter Wehrmachtbericht vom 9. Mai 1945

Am 9. Mai 1945 um 20:03 Uhr verlas Rundfunksprecher Klaus Kahlenberg

den letzten Wehrmachtbericht des Großdeutschen Rundfunks über den Reichssender Flensburg, in dem das Ende des Krieges bekanntgegeben wurde.

“Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
20 Uhr und 3 Minuten. Reichssender Flensburg und die angeschlossenen Sender. Wir bringen heute den letzten Wehrmachtsbericht dieses Krieges.
In Ostpreußen haben deutsche Divisionen noch gestern die Weichselmündung und den Westteil der Frischen Nehrung bis zuletzt tapfer verteidigt, wobei sich die 7. Infanterie-Division besonders auszeichnete. Dem Oberbefehlshaber, General der Panzertruppe von Saucken, wurden in Anerkennung der vorbildlichen Haltung seiner Soldaten die Brillanten zum Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.
Als vorgeschobenes Bollwerk fesselten unsere Armeen in Kurland unter dem bewährten Oberbefehl des Generaloberst Hilpert monatelang überlegene sowjetische Schützen- und Panzerverbände und erwarben sich in sechs großen Schlachten unvergänglichen Ruhm. Sie haben jede vorzeitige Übergabe abgelehnt. In voller Ordnung wurden mit den nach Westen noch ausfliegenden Flugzeugen nur Versehrte und Väter kinderreicher Familien abtransportiert. Die Stäbe und Offiziere verblieben bei ihren Truppen. Um Mitternacht wurde von deutscher Seite, entsprechend den unterzeichneten Bedingungen, der Kampf und jede Bewegung eingestellt.
Die Verteidiger von Breslau, die über zwei Monate lang den Angriffen der Sowjets standhielten, erlagen in letzter Stunde nach heldenhaftem Kampf der feindlichen Übermacht. Auch an der Südost- und Ostfront, von Fiume über Brünn bis an die Elbe bei Dresden, haben alle höheren Kommandobehörden den Befehl zur Einstellung des Kampfes erhalten. Eine tschechische Aufstandsbewegung in fast ganz Böhmen und Mähren kann die Durchführung der Kapitulationsbedingungen und die Nachrichtenverbindungen in diesem Raum gefährden. Meldungen über die Lage bei den Heeresgruppen Löhr, Rendulic und Schörner liegen beim Oberkommando der Wehrmacht zur Stunde noch nicht vor. Fern der Heimat haben die Verteidiger der Atlantikstützpunkte, unsere Truppen in Norwegen und die Besatzungen der Ägäischen Inseln in Gehorsam und Disziplin die Waffenehre des deutschen Soldaten gewahrt.
Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen. Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt. Damit ist das fast sechsjährige heldenhafte Ringen zu Ende. Es hat uns große Siege, aber auch schwere Niederlagen gebracht. Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.

Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk für immer Unvergeßliches geleistet. Die Heimat hat ihn bis zuletzt mit allen Kräften unter schwersten Opfern unterstützt. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden.
Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen. Jeder Soldat kann deshalb die Waffen aufrecht und stolz aus der Hand legen und in den schwersten Stunden unserer Geschichte tapfer und zuversichtlich an die Arbeit gehen für das ewige Leben unseres Volkes.
Die Wehrmacht gedenkt in dieser schweren Stunde ihrer vor dem Feind gebliebenen Kameraden. Die Toten verpflichten zu bedingungsloser Treue, zu Gehorsam und Disziplin gegenüber dem aus zahllosen Wunden blutenden Vaterland.

Wir brachten den Wortlaut des letzten Wehrmachtsberichts dieses Krieges. Es tritt nun eine Funkstille von drei Minuten ein.”

Quelle: Metapedia

(183)

Pfründe, Posten und Penunzen

On May 10, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Seit die Piratenpartei vor einem halben Jahr, im September 2011, mit 8,9 Prozent in Berlin den ersten Einzug in ein Landesparlament geschafft hat, befindet sie sich auf einem ungebremsten Siegeszug: Es folgte im März das Saarland mit 7,4 und nun Schleswig-Holstein mit 8,2 Prozent. Am kommenden Wochenende ist der Einzug in den Landtag des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen so gut wie programmiert. 

Die etablierten Parteien reagieren verunsichert, denn durch eine weitere Partei gerät die Arithmetik durcheinander, sind Koalitionen schwieriger zu arrangieren. Abgeordnete unterschiedlicher Fraktionen, die teils seit mehreren Legislaturperioden gemeinsam die Parlamentsbänke drücken, handeln delikate Fragen wie die Erhöhung von Diäten oder eine üppigere Parteienfinanzierung geräuschlos ab. Vorwitzige Neulinge stören dann, die auf die Idee kommen, das Ganze zu hinterfragen.

Dennoch erleben wir nach dem ersten Hallo bereits die schleichende Entzauberung der neuen Partei. Daran wird von den anderen Parteien natürlich kräftig gearbeitet, denn es geht schließlich um Pfründe, Posten und Penunzen. Nach anfänglicher Scheu und vermeintlichem „Welpenschutz“ knöpfen sich Politiker und Journalisten die digitalen Weltverbesserer vor: Und tatsächlich eiern die Piraten bei vielen zentralen politischen Fragen – Afghanistaneinsatz, Nahostkonflikt, Finanzkrise – hilflos herum.

Das Parteiensystem und der Zeitgeist haben die Piraten selbst geboren

Andererseits kristallisieren sich immer stärker gesellschaftspolitische Positionen heraus, die die Piratenpartei zu einer „Linkspartei mit Internetanschluß“ (Christian Lindner) machen: Drogenlegalisierung, Einführung einer Einheitsschule, diverse steuerfinanzierte Flatrates, lässige Asyl-Politik, Abschaffung des Eheprivilegs und das Einstimmen in den geistlosen „Kampf gegen Rechts“.

Es ist nicht überraschend, daß die Piratenpartei überwiegend „irgendwie links“ ist. Sie ist das moderne politische Medium einer neuen Generation. Und weil der Zeitgeist „irgendwie links“ ist, fast alle Journalisten „irgendwie links“ sind, ist auch das Generationenprojekt Piratenpartei „links“. Alles andere wäre merkwürdig. Warum nur wollen die mit Twitter und Facebook groß gewordenen Piratenjünger sich nicht dankbar bei den analogen Oldies SPD und Grüne einreihen und Sigmar „Siggi Pop“ Gabriel oder der rebellischen Claudia Roth zujubeln? Weil es saturierte Bonzen sind, die als uncool gelten.

Das Parteiensystem und der Zeitgeist haben die Piraten selbst geboren. Daß sie unfähig sind, sich in entscheidenden Fragen (Euro-Rettung, Zuwanderung, Sozialstaat) zur Stimme einer erpreßten Mittelschicht zu machen, zeigt, wie unpolitisch sie wiederum sind – und demnächst wie eine Welle am Damm der Altparteien brechen oder als linker Mehrheitsbeschaffer vereinnahmt werden.

JF 20/12

(151)

FDP nimmt Griechenland ins Visier

On May 10, 2012, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Forderungen innerhalb der FDP nach einem Ausschluß Griechenlands aus der Euro-Zone werden lauter. Sollte Griechenland sich nicht an seine Sparversprechen halten, stehe „die Rückkehr zur Drachme auf der Tagesordnung“, bekräftigte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke.

Das Gespenst einer drohenden ungeordneten Insolvenz habe seinen Schrecken in Anbetracht der Vorsorge der anderen Euro-Mitgliedsstaaten längst verloren, sagte der FDP-Politiker der Saarbrücker Zeitung. Unterstützung erhielt er dabei seinem Parteikollegen Frank Schäffler (FDP).

Der Finanzexperte kritisierte die für Donnerstag vorgesehene Auszahlung von 5,2 Milliarden Euro an Griechenland scharf. „Wir finanzieren damit das Defizit des bankrotten griechischen Staats, der die versprochenen Reformen nicht vereinbarungsgemäß umgesetzt hat und dessen zukünftige Regierungsmitglieder damit prahlen, daß sie ohnehin die Verträge brechen werden.“ Daß die Bundesregierung dieser Zahlung zugestimmt habe, sei schlicht „verantwortungslos“, betonte Schäffler. „Wann, wenn nicht jetzt, wird dieser Rettungswahnsinn ein Ende haben?“

Regierungschaos in Griechenland

Unterdessen versuchen die griechischen Parteien nach der Wahl vom Wochenende, bei der vor allem linke- und linksextreme Parteien dazugewinnen konnten, weiterhin eine neue Regierung zu bilden. Der Führer der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, dessen Partei trotz herber Verluste mit 19 Prozent stärkste politische Kraft wurde, war mit seinen Versuchen, eine handlungsfähige Koalition zu bilden, gescheitert.

Auch der linksradikalen SYRIZA war es nicht gelungen, ein Regierungsbündnis zu schmieden. Dessen Führer, Alexis Tsipras, hatte jedoch bereits angekündigt, die Schulden des Landes nicht zurückzahlen zu wollen und das Sparprogramm zu beenden. Beobachter gehen von baldigen Neuwahlen aus. (ho)

(143)

WordPress主题