Seit die Götter nach Walhall schritten, hat sich auf, über und unter der Erde viel verändert. Wotan hält es nicht in der allzu teuer erkauften Traum-Burg. Angst treibt ihn um: die Angst vor Alberichs Anschlägen und vor Erdas Warnung. Und Angst, sich entladend in Terror, Krieg, Zerstörung, in den Kampf jedes gegen jeden, ist der herrschende Ausdruck der Zeit geworden, die das große End-Spiel des RING in DIE WALKÜRE erreicht. Dirigent: Donald Runnicles Mit Violeta Urmana, Clifton Forbis, Mark Delavan, Judith Németh, Evelyn Herlitzius ua
Video Rating: 4 / 5

RICHARD WAGNER - TRISTAN UND ISOLDE act 3

Tristan:Jon Fredric West; King Mark: Kurt Moll; Isolde: Waltraud Meier; Kurwenal:Bernd Weikl; Melot: Claes H. Ahnsjo; Brangäne: Marjana Lipovsek; Shepherd: Kevin Conners; helmsman: Hans Wilbrink; young sailor: Ulrich Ress – Bayerische Staatsoper Chor and Bayerische Staatsoper Orchestra – Conductor: Zubin Metha
Video Rating: 4 / 5

(188)

Wenig Spielraum für Hollande

On May 7, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Frankreichs Linke jubiliert. Allen voran der Sieger der Präsidentschaftswahl Francois Hollande. Der von ihm im Vorfeld versprochene „Wandel“ habe nun begonnen, erklärte er siegestrunken. Geht es nach dem 57jährigen bleibt kein Stein auf dem anderen. Schluß mit dem Sparzwang. Neuverhandlung des Fiskalpaktes. Kampf den Finanzmärkten. Einführung eines Spitzensteuersatzes von 75 Prozent. Den Reichen nehmen, den Armen geben – zudem soll niemand mehr diskriminiert werden.

Der ehemalige Berater des letzten sozialistischen Präsidenten François Mitterrand hat sich weit aus dem Fenster gelehnt. Ja, er wird sich weiter aus dem Fenster lehnen müssen. Geht es doch darum, den knappen Wahlsieg (51,7 zu 48,3 Prozent) bis zur Parlamentswahl Mitte Juni auszubauen. In der Nationalversammlung hält Sarkozys UMP seit der letzten Wahl 2007 eine klare absolute Mehrheit, die gilt es zu brechen, ja umzukehren. Die Frage ist, ob Hollande die Erfolgswelle bis dahin reiten kann – oder ob ihn die europäische Realität, ob ihn die Umarmungsversuche Angela Merkels, schnell auf den Boden der Tatsachen zurückwerfen. Viel Spielraum hat er nicht.

Im Hintergrund lauert die Chefin des rechten Front National, Marine Le Pen. Den Erfolg im ersten Wahlgang im Rücken, kann sie nun in Ruhe auf Ausrutscher Hollandes hoffen und sich angesichts des erwarteten Erosionsprozesses innerhalb der UMP als wahre Oppositionskraft etablieren.

(189)

Die Griechen hatten am Sonntag die Wahl – und sie haben sich eindeutig entschieden: Etwa zwei Drittel der Wähler sagten klar Nein zum Sparkurs der sogenannten Expertenregierung, die in den vergangenen Monaten die Vorgaben der EU und des Internationalen Währungsfonds umzusetzen hatte. Die bisherigen Regierungsparteien – Nea Dimokratia (ND) und die sozialistische Pasok –, die 2009 noch zusammengerechnet fast 78 Prozent geholt hatten, kamen nun gemeinsam nur noch auf knapp 33 Prozent.

Eigentlich hätten die linken und rechten Kritiker des vom Ausland aufgezwungenen Spardiktats eine überwältigende Mehrheit im Parlament, doch der Volkswille wird durch eine Besonderheit des griechischen Wahlrechts verzerrt: Die jeweils stimmenstärkste Partei (diesmal die ND mit knapp 19 Prozent) erhält automatisch 50 zusätzliche Mandate in der 300sitzigen Volksvertretung. Doch selbst dieser traditionelle Mehrheitsbonus dürfte diesmal nicht reichen – laut aktuellem Auszählungsstand kommen ND und Pasok nur auf 149 Abgeordnete. Ob eine der drei Linksparteien (die zusammen mit den beiden rechten Parteien eigentlich eine Regierungsmehrheit hätten) eine „große“ ND-Pasok-Koalition stützt, ist noch unklar. Nur eines ist offensichtlich: Die Griechen haben sich am Sonntag mit ihrer Ablehnung des Spardiktats auch klar gegen den Euro entschieden. Deutschland und die anderen Nettozahler und Bürgen der Euro-Zone sollten nun das griechische Volk beim Wort nehmen und auf einen Ausschluß Griechenlands aus der unglückseligen Währungsunion drängen.

Das wäre zwar nicht einfach, aber unterm Strich besser für alle – denn nur mit einem kompletten Schuldenschnitt und der Rückkehr zu einer – an die griechischen Verhältnisse und Traditionen angepaßten – nationalen Währung, also einer „Neuen Drachme“ kann Griechenland wieder auf die Beine kommen. Nicht das südliche „Laissez-faire“ hat die griechische Wirtschaft ruiniert, sondern der für Athen viel zu harte Euro. Das kleine Wirtschaftswunder beim Nachbarn Türkei ist Beweis dafür – es ist nicht zuletzt der eher unterbewehrteten türkischen Lira zu verdanken.

(128)

… endete die Zeppelin – Hindenburg beim Landeanflug auf Lakehurst in einem Flammenmeer, weil die Amerikaner kein Helium (nicht brennbar)lieferten, deshalb der leicht entzündbare Wasserstoff zum Einsatz kam – Wirtschaftskrieg schon lange vor dem 2. WK gegen das Reich!

Briefmarken aus den 30-iger Jahren des Deutschen Reiches (‘die glücklichen Jahre’) erinnern an die faszinierende Zeit der Starrluftschiffe:

Artikelbild  Artikelbild   Artikelbild  Artikelbild  Artikelbild  Artikelbild

 

(145)

Die Finanzmärkte haben nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland mit Tiefstständen reagiert. Der Euro fiel im asiatischen Handel unter die Marke von 1,30 zum US-Dollar. Die Spekulanten befürchten ein Ende der europäischen Sparbemühungen und die Börsenindexe SMI, Dax und EuroStoxx50 verloren zur Eröffnung jeweils rund ein Prozent. Obwohl die Wähler die klare Botschaft mit ihrer Abtimmung aussenden, sie machen das Sparen auf ihre Kosten nicht mit, wird sich wohl nichts wirklich ändern. Denn eines zeigt die Geschichte, die grossmundigen Wahlversprechen werden praktisch nie eingehalten. Wenn an der Macht machen alle Parteien das selbe. Warum? Weil sie gar nichts ändern dürfen.

Der Sieg des Sozialisten Francois Hollande bei der Präsidentenwahl in Frankreich war zwar weitgehend erwartet worden. Aber Hollandes Ankündigung, die vor allem von Deutschland verfolge Sparpolitik nicht unverändert weiterzuführen, sowie das schlechte Abschneiden der Regierungsparteien in Griechenland schüren Bedenken, dass die Bemühungen um Haushaltssanierung und Reformen in Europa ins Stocken geraten.

Nur keine Angst, Hollande wird bald einen Besuch von den wirklichen Besitzern des Landes bekommen. Dabei wird ihm dann der Tarif schon durchgegeben. “Adieu Wahlkampf, bonjour Realität, Monsieur Hollande. Wir gratulieren ihnen zur Wahl zum Präsidenten, aber jetzt reden wir mal Tacheles. Was Sie im Wahlkampf versprochen haben können Sie schön vergessen. Sie werden genau das tun was wir Ihnen sagen, sonst passiert was“. Hollande wird sofort merken, er hat keinen Spielraum und wird sich der Finanzmacht beugen müssen.

Ganz sicher werden wir ganz andere Töne von ihm hören, wenn er im Élysée-Palast einzieht und sich zum ersten Mal mit Merkel trifft. Die im Vorfeld angekündigten Differenzen zum von Berlin diktierten Sparkurs, werden sich in Harmonie auflösen und beide werden in die Kameras lächeln. Die Märkte verlangen das und wenn sie unglücklich über den Wahlausgang sind, dann haben die Politiker die angekündigten Wahlversprechen zu vergessen, denn das Establishment duldet keinen Kurswechsel.

Als sein sozialistischer Vorgänger Mitterrand 1981 gewonnen hatte, konnte die Linke ihren Triumph nur kurz ausleben – Verstaatlichungen, weniger Arbeit, mehr Rente. Sehr schnell wurden auch sie eines besseren belehrt, wer wirklich die Macht hat und Mitterand musste sich dem Diktat der “Währunsghüter” in Frankfurt unterwerfen und abrupt zu sparen beginnen. Genau so wird es Hollande ergehen. Frankreich ist jetzt noch schwächer als damals, um sich dem Finanzsystem entgegen zu stellen.

Das gleiche gilt für Griechenland. Da können die etablierten Parteien noch so wegen ihrem Verrat von den Wählern abgestraft werden und die Randparteien links und rechts gewonnen haben. Wenn dann eine Koalitionsregierung mit Abweichlern zustande kommt, die zum Beispiel von einer Kündigung der Sparveträge träumt, werden auch sie mit der Realität konfrontiert und klein beigeben müssen. Der von den Geldgebern verlangte strikte Konsolidierungskurs wird fortsetzen werden.

Es hat doch keiner den Mut und das Rückgrat dem Beispiel von Island zu folgen und der Finanzwelt den Mittelfinger zu zeigen. Die Politiker und Banker, welche das Desaster angerichtet haben zu verhaften und anzuklagen, eine eigene Währung einzuführen, diese massiv abzuwerten und die Schulden nicht mehr anzuerkennen, um nach schwerzhaften zwei Jahren mit diesen Massnahmen damit aus dem Loch rauszukommen.

Frankreich und Griechenland, sowie alle anderen im EU-Gefängnis eingesperrten Länder, haben schon längst ihre Souveränität verloren. Sie sind so eingebunden und dadurch erpressbar, da kommen sie nicht mehr raus. In Griechenland sind die Aktienkurse heute Morgen abgestürzt. Sie fielen kurz nach Öffnung der Börse in Athen bereits um 7,7 Prozent. Ein deutliches Zeichen und Wink mit dem Zaunpfahl, die Märkte werden eine Veränderung nicht zulassen.

In Grossbritannien und Spanien haben die Wähler auch die Regierungen abgestraft und die Opposition gewählt, in der Hoffnung es wird sich was verbessern. Nur was ist? Nichts hat sich verändert, beide Länder sind tief in die Rezession gefallen und die Zukunftsaussichten sind sehr schlecht. Die Sparmassnahmen der Vorgänger wurden übernommen, ja sogar weil es die Finanzelite verlangt verschärft.

Wir kennen ja den Spruch, wenn Wahlen etwas bewirken würden, dann wären sie schon längst verboten. Sollte der neue französische Präsident tatsächlich wie angekündigt von der Austeritätspolitik abrücken, dann wäre das ein Wunder. Ein Wunder ist das einzige was uns noch vor dem geplanten Absturz in die Armut und Versklavung durch die Überschuldung retten kann.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(132)

Halten wir mal die wichtigsten Fakten fest: Die SPD hat über 3.000 Stimmen verloren und ist weit, weit weg von ihrem selbstgesetzten Wahlziel – mit vierzig Prozent stärkste Partei zu werden. Für Rot-Grün reicht es vorne und hinten nicht. Die Linkspartei ist zudem sang- und klanglos aus dem Kieler Landesparlament rausgeflogen. Und schließlich hat die FDP die drohende Niederlage abgewendet und das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte errungen.

So gesehen hat die politische Linke wirklich wenig zu feiern. Trotzdem versuchen es Rote und Grüne jetzt mit Unterstützung der dänischen Minderheitenpartei, die seit Jahren auf ihre Gelegenheit zu warten scheint, sich als linker Mehrheitsbeschaffer nützlich machen zu dürfen. Die künftigen Oppositionsparteien CDU und FDP sollten mal darüber nachdenken, ob das Minderheiten-Privileg unter diesen Umständen noch zeitgemäß ist.

Aber vielleicht kommt es ja gar nicht dazu. Mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit hat es auch Heide Simonis seinerzeit versucht. Die Wahl zum Regierungschef und später jeder Haushalt werden damit zum Ritt auf der Rasierklinge. Es kann gut sein, daß auch dieser Sechs-Parteien-Landtag schneller wieder aufgelöst wird, als bislang geglaubt.

Es sei denn, die Piraten bieten sich tatsächlich als linkes Kraftreservoir an. Gestern deutete sich dies an. Wenn die Piraten tatsächlich eine linke Regierung unterstützen, dann machen sie sich unglaubwürdig. Beim SSW war seit langem klar, daß er der verlängerte Arm der SPD ist. Aber die Piraten haben bis zum Wahlsonntag suggeriert, daß sie einen Politikwechsel wollen. Spielen sie nun die Hilfstruppe für Rot-Grün, so spricht einiges dafür, daß es ihnen mit dieser Position so gehen wird wie der Linkspartei. Diese wurde auch vom Protest ins Parlament hineingetragen und nur eine Legislaturperiode später wieder herausgespült. Scheitert die Linkspartei auch nächste Woche in Nordrheinwestfalen, so ist die Partei mit ihrer Westausdehnung an einem Wendepunkt angelangt. Er zeigt, daß auch durch das Auftreten einer neuen Partei – in diesem Fall: die Piraten – das linke Wählerpotential nicht unendlich maximiert werden kann. Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis aus dieser Landtagswahl.

Hier geht es zu den Wahlergebnissen aus Schleswig-Holstein.

Folgen Sie dem Autor auf Twitter: @ronaldglaeser

 

(137)

Zitat:

Offener Brief an den Bundesvorstand der Nationaldemokratischen Partei Deutschland

An den NPD Bundesvorstand
Postfach 840157
12531 Berlin

Betreff: Austritt aus der NPD

Regensburg, den 7.5.2012

Kameradinnen und Kameraden,

hauptsächlich aufgrund nachfolgender Gründe ist es mittlerweile zahlreichen Funktionären im Landesverband der NPD Bayern nicht mehr möglich, die Parteipositionen gegenüber den eigenen Mitgliedern – aber auch gegenüber dem deutschen Volk und letztendlich den Wählern – glaubwürdig zu vertreten.

Unsere (aber auch von vielen anderen getragene) Kritik richtet sich insbesondere gegen die Führung des Landesverbandes Bayern und dessen mit Nachdruck geführten Kleinkriege gegen freie Kräfte und/oder Funktionären, die diesen Schwachsinn nicht mittragen wollen. Maßgeblich richtet sich unsere Kritik an den derzeitigen Landesvorsitzenden Ralf Ollert und seine ständigen Diffamierungsversuchen auch in der Systempresse – in der er freie Kräfte der Internetplattform „Freies Netz Süd” als quasi kriminelle Vereinigung darstellt.

Dazu kommen mehrere Beschlüsse vom neuen Bundesvorstand, Kreisverbänden in der Oberpfalz und anderen Kreisverbänden in Bayern – die maßgeblich mit freien Strukturen zusammenarbeiten – zu blockieren. So wurden zum Beispiel komplett sinnfrei Abgrenzungen und/oder Auftrittsverbote gegen Parteinichtmitglieder beschlossen, so zum Beispiel gegen Karl-Heinz Hoffmann und Martin Wiese u. a. Des Weiteren sollen alle Veranstaltungen – gleich ob frei oder Partei – zuerst beim Landes- und Bundesvorstand gemeldet und dort um Erlaubnis gebeten werden. Dieser Beschluss ist allein dahingehend schon Schwachsinn, da uns der derzeitige Landesvorstand immer ein Verbot aussprechen würde, um konstruktive Arbeit zu verhindern. Dass die NPD in der Oberpfalz bislang eine der aktivsten Verbände in Bayern war, hat die Vergangenheit eindeutig bewiesen!

Auch an den Grundprinzipien der NPD wird mehr und mehr herum gefeilt, um aus einer nationalen Partei eine Systempartei zu zimmern. In Bayern macht sich das beispielsweise bemerkbar, in dem in einem Strategiepapier das Existenzrecht Israels bekräftigt wird oder durch ein aktuelles Positionspapier des stellvertretenden Landesvorsitzenden Sascha Roßmüller eine der ur-nationalistischen Forderungen – das Abstammungsprinzip – als Grundlage gestrichen werden soll. Dadurch möchte sich der LV Bayern offensichtlich neue Wählerschichten aus Nichtdeutschen erschließen.

Der derzeitige Landesvorstand hat auch kein Problem damit und gibt das auch offen zu, mit dem Staatsschutz zusammen zu arbeiten und Veranstaltungen mit diesem abzusprechen obwohl dies durch die Parteisatzung ausdrücklich untersagt wird.

Dazu kommt noch der unglaubliche Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen in Bayern und Parteigeldern im Allgemeinen. Seit zig Jahren bezahlen bayerische Parteimitglieder eine Umlage in Höhe von 1,50 ¤ im Monat. Der Beschluß einer Umlage wurde seinerzeit gefasst, um mit diesem Geld eine Landesgeschäftsstelle zu erwerben. Die bayerische NPD unter Ollert kann bislang nicht einmal eine Garage ihr eigen nennen. Und statt diese Umlage – wie es eigentlich Voraussetzung sein sollte – auf einem gesonderten Konto zu sammeln, um bei einem entsprechenden Immobilienangebot flüssig zu sein, wurde es im normalen Haushalt mit verpulvert. Inzwischen wurde diese Umlage für einen Geschäftstellenerwerb umgelogen, in dem man nun behauptet, man hätte damit nie den Kauf einer Immobilie gemeint, sondern dieses Geld wäre schon immer dafür gedacht, um damit den hauptamtlichen Geschäftsführer zu bezahlen. Dieser vertritt ja die „Landesgeschäftsstelle”. Ältere Mitglieder werden die Unwahrheit dieser Behauptung kennen. Zudem haben wir einige fest alimentierte Funktionäre, die immer von anderen Mitgliedern mehr Spenden aus Solidarität fordern, ohne selbst nur überhaupt ein Flugblatt im Wahlkampf in die Hand zu nehmen.

Bis jetzt konnten wir Aktivisten in der Oberpfalz keine auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landesverband führen, da sich die Funktionäre im Landesvorstand immer wieder über Absprachen und Zusagen hinweg setzten oder diese hinter dem Rücken ihrer Gesprächspartner ohne deren Kenntnis ummodellierten. Bei anstehenden Wahlkämpfen erinnert man sich plötzlich wieder ans gemeine Fußvolk und versucht es wieder zu mobilisieren.

Aus diesen Gründen – und es gäbe noch zahlreiche hinzuzufügen – legen wir alle Ämter nieder und treten mit dem heutigen Tag aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) aus.

Eine ähnliche Entwicklung ist nicht nur in den anderen bayerischen Bezirken, sondern auch in der gesamten NPD nach der Wahl Holger Apfels zum Bundesvorsitzenden zu verzeichnen und nicht mehr weg zuleugnen. Die sinkenden Mitgliederzahlen belegen das eindeutig.

Wir werden selbstverständlich weiterhin für die Befreiung Deutschlands und unserer Heimat kämpfen, allerdings nicht mehr in den Reihen einer gleichgeschalteten NPD, die sich in Bayern – und auch angesichts des derzeitigen Parteivorstands – zusehends zur Systempartei entwickelt und damit zur Auflösung unserer nationalen Weltanschauung massiv beiträgt.

In nationalen freien Strukturen und auf kommunaler Ebene sehen wir daher unser zukünftiges Aufgabenfeld, um nationale Politik sichtbarer vor Ort zu betreiben.

Allen Kameradinnen und Kameraden, die uns und andere in der Partei die ganze Zeit über unterstützt haben, möchten wir hier noch einmal nachhaltig danken. Wir hoffen auch in Zukunft weiter auf ein gutes Verhältnis mit den konstruktiven Kräften innerhalb der NPD und wünschen uns weiterhin mit diesen eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Kampf um Deutschland.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Daniel Weigl

* Vorsitzender NPD Bezirksverband Oberpfalz
* Vorsitzender NPD Kreisverband Cham-Schwandorf

Robin Siener

* Stellvertretender Vorsitzender NPD Bezirksverband Oberpfalz
* Vorsitzender NPD Kreisverband Regensburg-Stadt/Land

Simon Preisinger

* Beisitzer NPD Bezirksverband Oberpfalz
* Vorsitzender NPD Kreisverband Tirschenreuth


Quelle

(213)

BONN. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen 25jährigen alten Salafisten wegen versuchten Mordes eingeleitet. Sie wirft dem wegen Gewaltstraftaten einschlägig vorbestraften radikalen Moslem vor, während der schweren Ausschreitungen am Sonnabend in Bonn zwei Polizisten niedergestochen zu haben. Die Salafisten hatten versucht, eine Veranstaltung von Pro NRW zu stürmen, auf der islamkritische Karikaturen gezeigt wurden.

Insgesamt wurden bei den Krawallen 29 Polizisten verletzt. Mehr als 100 Salafisten hatten die Beamten mit Steinen, Stangen und Messern attackiert. 109 Personen wurden von den Sicherheitskräften daraufhin festgenommen. Bereits im Vorfeld der Demonstration waren drei Islamisten wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen worden. Die Polizei fand bei ihnen Teleskopschlagstöcke und Steinschleudern. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) kündigte ein „konsequentes Vorgehen gegen Salafisten“ und das angeblich „provozierende Auftreten“ von Pro NRW an.

Mordanschlag auch in Berlin

Auch Berlin kam es am Wochenende zu schweren Übergriffen auf Polizisten. So bewarfen vermummte Linksextremisten in Kreuzberg einen Streifenwagen mit Steinen und schleuderten einen Molotow-Cocktail ins Fahrzeuginnere. Die Beamten konnten sich aus dem Wagen retten, erlitten jedoch einen Schock. Berlins Innensenator, Frank Henkel (CDU) reagierte entsetzt auf den Anschlag: „Ich frage mich, wie haßerfüllt einige sein müssen, um so einen feigen Überfall zu begehen“, sagte er nach einem Bericht der Berliner Morgenpost.

Unterstützung erhielt er dabei vom Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Bodo Pfalzgraf. Dieser sprach von einem „hinterhältigen Anschlag einer feigen Mörderbande“. In der Umgebung des Tatortes wurden weitere Brandsätze entdeckt. Damit reagiert die linke Szene offenbar auf die Auflösung der Demonstration am 1. Mai in der Nähe des Jüdischen Museums. Während der jährlichen Ausschreitungen waren 124 Polizisten verletzt worden. 24 mehr als im Vorjahr. Zahlreiche Politiker hatten dagegen von einem „Rückgang der Gewalt“ gesprochen. (ho)

(161)

Neuer Franzosenpräsident.

On May 7, 2012, in Thiazi Forum, by admin
Nun hat Hollande in Frankreich die Wahl gewonnen und der Ferkelfreund ist weg.

Mal sehen ob unser "Schweinchen Dick" jetzt mal ordentlich Gegenwind bekommt.

Hollande will ja nicht sparen sondern die Neuverschuldung hochtreiben.
Ein gutes Zeichen gegen den Euro und diese EU.
Mal schauen ob der Linke nicht wieder nur ein Dummschwätzer ist.
http://www.sueddeutsche.de/politik/w…eind-1.1345153

(122)

Weboy