Selbst mit dem Fußball wird um sich geschossen

Frau Kanzlerin regt sich über das Schicksal von Frau Timoschenko auf. Die ehemalige Anführerin der orangenen Revolution der US-Finanzwirtschaft in der Ukraine sitzt dort ein, weil sie dem Land angeblich Schaden in Millionen $ Höhe zugefügt hat. Frau Merkel widerlegt die Vorwürfe nicht. Sie findet unerhört, dass ehemalige Regierungschefs überhaupt zur Verantwortung gezogen und dann noch für Fehlverhalten bestraft werden sollen. So etwas ist mit den Worten ihres Außenminister (laut Bildzeitung) mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht vereinbar. Westerwell hat nämlich dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch mit Konsequenzen im Fall Timoschenko gedroht, denn: “Die ukrainische Regierung muss wissen: Der Weg nach Europa führt über eine Brücke, die auf zwei Pfeilern steht: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.” Umweltminister Röttken erkennt dann auch sogleich auf „Diktatur“ in der Ukraine.

Sorgen sich Frau Merkel und Anhang um das Schicksal einer teuren Westagentin? Die Anklage in der Ukraine zielte nicht auf Hochverrat, sondern auf Veruntreuung von Staatsvermögen. Nicht einmal die rasante Vermehrung des Privatvermögens von Frau Timoschenko nach dem Sturz der kommunistischen Regierung war dabei Gegenstand des Rechtsverfahrens. Oder sorgt man sich, das Beispiel Ukraine könnte Schule machen und gewisse Politiker könnten für den Schaden, den sie im Widerspruch zu ihrem Amtseid anrichten, auch hier zur Verantwortung gezogen werden? Vielleicht könnte uns ein „Zur Verantwortung ziehen“ sogar der Demokratie und Rechtstaatlichkeit, von der wir uns mit Sieben-Meilenstiefel entfernen, wieder etwas näher bringen.

Pawel Kowal, Chef des EU-Ukraine-Ausschusses im Europaparlament, sagte “Welt Online”, es sei inzwischen “in Europa Mode geworden, ohne Sinn und Verstand auf die Ukraine einzudreschen”. Könnte die Mode von dem Wunsch herrühren, die Ukraine dafür zu bestrafen, dass sie sich doch nicht – wie ursprünglich geplant – an dem Überall Georgiens auf Südossetien im August 2008 beteiligt und so einen lukrativen Konflikt zwischen den einstigen kommunistischen Bruderstaaten verhindert hat. Meinen Sie, so etwas wäre unseren friedlichen Hasspredigern nicht zuzutrauen. Ihnen vielleicht nicht, aber ihren Auftraggebern (Geld stinkt im Unterschied zu Leichen nicht)?

Frau Merkel hat durchaus Grund zur Sorge, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Erinnern wir uns. Im September 2008 überredete Henry Paulsen (ehemals Goldman Sachs dann Federal Reserve Bank) den US-Kongress, 700 Mrd. $ für den Bailout von US-Banken bereitzustellen, weil sonst (wegen des Ausfalls des Georgien-Ukraine-Russland Kriegs-Geschäfts?) der Nationale Notstand drohe. Als Paulsen einen permanenten Bailout-Fonds – das Troubled Asset Relief Program – beschließen lassen wollte, verweigerte der Kongress die Gefolgschaft. Im Dezember 2011 brachte EZB-Präsident Mario Draghi, (ehemals Vizepräsident von Goldman Sachs Europe) mit Merkels Hilfe einen 500 Mrd. € Bailout für europäische Filialen der Hochfinanz unter Dach und Fach. Und schon im Januar 2012 wurde mit dem „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ ein solches permanentes, und vom Gouverneursrat beliebig aufstockbares Rettungsprogramm (Vgl. Artikel 10) für die Banken geschmiedet, d.h. den noch zahlungsfähigen EU-Bürgern eine Schuldenlast in unbegrenzter Höhe angedroht. Im Juli soll die Ratifizierung des Vertragswerkes erfolgen, das Europas Wirtschaft und Politik dem absoluten Diktat des Geschäftsführenden Direktors und des Gouverneursrats dieses „Mechanismus“ ausliefert. Diesen Leuten wäre dann nämlich nicht zu widersprechen, denn laut Artikel 27, Ziffer 2-3 gilt: „Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität…“ Diese gilt auch laut Artikel 30 ausdrücklich auch für die „Mitglieder des Gouverneursrats, Direktoren und Stellvertreter und das Personal“ des EMS. Ist es das Immunisierungs-Privileg, das Frau Merkel und Anhang durch den Prozess gegen Frau Timoschenko in der Ukraine gefährdet sieht?

Auch hat sie im Novemer 2011 geholfen, die EZB dem ehemalige Goldman-Direktor Mario Draghi zu unterstellen, der dann sofort (am 21.12) Geld (489 Mrd. €, die er oder die EZB nicht besaßen, sondern aus dem Hut gezaubert haben) zu niedrigen Zinsen an 523 Banken (Filialen der Hochfinanz) ausgeschüttet hat. An die Auszahlung knüpfte er keine Bedingungen – allenfalls die medienwirksam geäußerte „Hoffnung“, die Banken würden das Geld weiter verleihen, um damit neue Arbeitsplätze zu schaffen – was natürlich vorhersehbar unterblieb. Wofür sollten Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, wenn es für die Produkte keine zahlungsfähige Nachfrage gab und deren möglicherweise noch verbliebenen, spärlichen Reste durch die aufgebürdete Neuverschuldung abgeschöpft werden.

Warum verleiht man das Geld nicht direkt an die Regierung von Griechenland, die an die Banken derzeit 18% Zinsen zu zahlen hat? oder an Portugal (11,9 % Zinsen), oder an Ungarn (8,53%) usw. Das verbietet der EZB angeblich Artikel 123 des Lissabon-Vertrags. Und warum gibt es ein solches Verbot? Weil diejenigen, die diesen Artikel beschlossen haben, das Geschäft der Hochfinanz, Goldman Sachs und Kumpanen, betreiben und sie diesen die Volkswirtschaften ihrer Länder verpfänden. So etwas könnte man als Hochverrat auslegen und die Verräter entsprechend bestrafen.

Befürchten Kanzlerin und Anhang das, wenn der Fall Timoschenko Schule machen sollte? Was hat die Verpfändung der Volkswirtschaft an ein unkontrolliertes Gremium wie die EZB-Führung oder den EMS-Gouverneursrat mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu tun, Herr Westerwelle? – etwa dergleichen sogar noch weniger demokratisch „beschlossen wurde“ wie früher einmal die Ermächtigungsgesetze. Die Regierungen der Euro-Zone könnten ihre wirtschaftliche Souveränität dadurch wiederherstellen, dass sie ihre Zentralbanken wieder aktivierten und darüber praktisch zinsfreie Kredite zum Wohle des eigenen Landes zur Verfügung stellten. So handhabt es Australien mit der Commonwealth Bank of Australia oder in Kanada mit der Bank of Canada. Natürlich funktioniert so etwas nur, wenn die Bevölkerungen Politiker wählt, die das Wohl des Landes im Sinn haben und Wahlkämpf über verbindliche Konzepte geführt würde, wie das Wohl des Landes am besten zu fördern sei, und nicht über pr-mäßig aufbereitete Fiesagen oder Sprücheklopferei. Das wäre Demokratie. Doch wo gibt es die? Wo denken Wähler an das Wohl des Landes, wenn sie nicht einmal das eigene noch im Kopf haben. Jedenfalls hier und in den USA nicht.

Statt dessen regelt die kleine Besitzer-Clique der Hochfinanz die Volkswirtschaften dadurch, dass sie je nach Laune und Absicht Geld gegen Schuldverpflichtung reichlicher oder knapper in Umlauf bringen und dies für mehr oder weniger genau vorgegebene Aufgaben. Ihre Vorbeter in den Massenmedien stellen das Einverständnis und Bewusstsein der Masse dementsprechend ein und die Masse kümmert sich immer weniger um Herkunft und Inhalt ihrer nachgeplapperten „eigenen“ Meinung.

Aber die EU und selbst die Kanzlerin wollen doch nun die schwächelnde Wirtschaft mit Investitionen von bis zu 200 Milliarden Euro ankurbeln und vor allem Infrastrukturprojekte, den Hochtechnologiesektor oder (das, was sie darunter versteht) erneuerbare Energien fördern. Ein solcher Plan soll bei einem EU-Gipfel im Juni beschlossen werden.  Ziel sei es, private Geldgeber ins Boot zu holen, heißt es. Realistischer sei, die EU-Mitgliedsstaaten um 10 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung der Europäischen Investitionsbank (EIB) zu bitten. Damit soll die Kreditkapazität der EIB um 60 Milliarden erhöht werden. Aber wie oft wurden Kreditkapazitäten von Banken in letzter Zeit nicht schon  erhöht, ohne dass sich für andere als für Wertpapier-Spekulanten ein positiver Effekt abzeichnete? Das Zusätzliche Geld soll vom Steuerzahler d.h. aus der zahlungsfähigen Nachfrage abgezweigt werden. Frau Merkel unterstützt wie EZB-Präsident Mario Draghi das „Paket“. Wo liegt der reale Unterschied zum EMS. Es geht um Schuldenvermehrung und Konzentration der Machtausübung über die durch Verschuldung Geschwächten.

Demokratie hängt von der Denkfähigkeit der Bürger und von der Information durch Medien ab. Doch Medien berichten nur, was mit den politischen Zielen der Geldgeber und ihrer Politiker übereinstimmt oder zumindest diesen nicht abträglich ist. Auf die Wirklichkeit kommt es dabei kaum mehr an. Nehmen wir ein Beispiel. In Amerika geht es wirtschaftlich wieder aufwärts, wird gejubelt. Dort sinkt, dank der Wirtschaftspolitik des wieder zu wählenden Präsidenten Obama die Arbeitslosigkeit, singen und sagen selbst hier die Medien:

In den USA gibt es 243 Millionen Amerikaner im erwerbsfähigen Alter, davon sind 142 Millionen beschäftigt. Von diesen arbeiten nur 101 Millionen in Vollzeit-Jobs. Also haben nur 41,6% der US-Amerikaner im erwerbsfähigen Alter eine Vollzeit-Arbeitsstelle. Nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics haben 88 Millionen Amerikaner „entschieden“, keine abhängige Anstellung aufzunehmen (mehr als je zuvor in der US-Geschichte).

Die US-Arbeitnehmerschaft ist mit 63,8% der Beschäftigten deutlich niedriger als im Jahr 2000 (67,1%) also um rund 8 Millionen US-Amerikaner. Das Amt berichtet, die Zahl der arbeitslosen Amerikaner sei von 15,3 Millionen im Jahre 2009 auf derzeit 12,7 Millionen und damit die Arbeitslosenquote von 10% Ende 2009 auf 8,3% heute zurückgegangen, während im gleichen Zeitraum die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 5,7 Millionen, die der Beschäftigten nur um 3,6 Millionen gestiegen sei. Man muss schon ein regierungshöriger Medienangestellter sein, um aus solchen Daten einen dramatischen Rückgang der Arbeitslosenquote herauszurechnen und zu verkünden.

Seit 2000 ist die Zahl der Menschen in erwerbsfähigem Alter in den USA um 30 Millionen gewachsen. Aber die aktuelle Zahl derer, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, wuchs nur um 12 Millionen. Würde man die Arbeitslosigkeit wie noch in den dreißiger Jahren messen, hätte man eine Arbeitslosenquote von 22%. Wie konnte man eine solche Zahl vermeiden? Arbeitslose werden statt als arbeitslos als „arbeitsunfähig“ geführt. Aus diesem Grund soll nach dem Wall Street Journal vom 28.12. 2011 die Social Security Disability Insurance (Treuhandfonds der Sozialversicherung für Arbeitsunfähigkeit) 2017 pleite sein. Die Anzahl der Arbeitsunfähigen steigt noch schneller, als das WSJ annimmt, so dass der Fonds auch schneller leer sein dürfte. Seit Juni 2009 kamen in den USA auf jede Person, die einen Arbeitsplatz fand, zwei, die als arbeitsunfähig eingestuft worden sind. Die außerordentliche Leistung Obamas, die seine Wiederwahl rechtfertigt, war mehr Arbeitsunfähigkeit statt mehr Beschäftigung.  Seit Juni 2009 hat er 4,7 Millionen Arbeitslose in diese Kategorie umgruppieren lassen.

Er unterscheidet sich kaum von den Leistungen unserer politischen Klasse. Ein Herr Klingholz rechnete in der FAZ am 25.4. vor, Unternehmen in Deutschland müssten sich bis 2030 darauf einstellen, dass es 6,3 Millionen weniger Erwerbsfähige zwischen 20 und 64 Jahren geben wird. Denn bis 2050 werde die Bevölkerung in Deutschland um mindestens 12 Millionen abnehmen. Klingholz berücksichtigt dabei nicht die Abwanderung der technisch Interessierten und Begabten aufgrund der reaktionären, energiegewendeten Grundstimmung in Deutschland. Gleichzeitig nimmt bis dahin die Zahl der über 64-Jährigen um 5,5 Millionen Menschen zu. Die Lücken, die sich dadurch bei den privaten und gesetzlichen Rentenkassen auftun, sind gewaltig, bis 2050 soll dort ein gigantisches zwei Billionen Euro Loch entstehen. Dabei sind in den Billionen Euro die Pensionsansprüche der Beamten und Soldaten noch gar nicht enthalten. Die Versorgungsverpflichtungen des Staates erreichen 2050 um die 1,3 Billionen Euro, die über die möglichen Rückstellungen hinaus aus dem laufenden Haushalt finanziert werden müssten – wenn die Hochfinanz das zuließe. Doch selbst Geld kann man nicht essen, wenn das nötige Brot nicht vorher gebacken wurde. Dass dies dann noch geschieht ist dank Umwelthysterie und Energiewende keineswegs sichergestellt.

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Erfundene jüdische Geschichte: Von Ägypten bis Auschwitz

Artur Brauner, ein Überlebens-Lügner der Holocaust-Oberliga

Nicht nur der israelische Armee-Chef Benny Gantz widerspricht dem bekannten “Holocaust-Seifen-Promoter” Artur Brauner in Sachen Iran-Lüge, sondern auch israelische Wissenschaftler strafen Brauner Lügen mit seiner Exodus-Behauptung. Und so wird uns der ehemalige jüdische Filmproduzent Brauner nur wegen seiner Holo-Seifen-Lüge ewig in Erinnerung bleiben, sondern neuerdings auch wegen seiner tolldreisten Antwort auf Günter Grass‘ Israelgedicht mit seiner Exodus-Lüge.

Zur Erinnerung: 1995 stellte sein Stück von der Holocaust-Juden-Seife selbst alle seine Film-Phantasien in den Schatten. Am 6. Mai 1995 veröffentlichte er und seine Familie eine Anzeige in der FAZ, die folgenden Holocaust-Leckerbissen enthielt: “Wider das Vergessen, denn wie sollte man vergessen, daß Ilse Koch, die Frau des Buchenwald-Kommandanten, aus der Haut der getöteten Opfer Lampenschirme anfertigen ließ, daß die Haare der Opfer für Matratzen deutscher Haushalte verarbeitet und aus den ausgemergelten Körpern der Vergasten Seife hergestellt wurde.”

Na, ja, wie die meisten heute wissen, entstand die Holocaust-Seifenstory in kranken jüdischen Gehirnen, vor allem im Lügenhirn von Simon “Wizenthal”: “Es ist bekannt, daß die Deutschen keine Seife aus dem Fett oder der Asche von Juden machten. Dies ist eine Legende,” musste später die israelische Tageszeitung Ma’ariv eingestehen. [1]
Brauner Spatziert nobel gekleidet 1943 über den KuDamm

© BILD, 1.8.1998, Seite 3:
Atze spaziert stolz über den Kudamm.
1943, so BILD mit Jahreszahl, “spazierte Atze stolz” und in teurem Zwirn und Homburg (ohne Judenstern auf dem Frack) “über den Kudamm”. Zu einer Zeit also, zu der die Juden gemäß Brauner zu Seife verarbeitet wurden.

In seiner neuerlichen Anzeige als Antwort auf Günter Grass in der WELT vom 11.04.2012 stellt “Atze” erneut unter Beweis, welche Hirnakrobaten das Judentum hervorbringt. Er schwafelt darin vom Heldenkampf der Juden gegen die römische Besatzungsmacht vor 2000 Jahren und wie sie 200 Millionen Römern getrotzt hätten (“… die Israelis es geschafft haben, in einer Zahl von rund 600.000 gegen eine Übermacht von 200 Millionen erfolgreich zu bestehen.”). Abgesehen davon, dass die gesamte Weltbevölkerung seinerzeit (großzügige Schätzungen) bei etwa 300 Millionen lag, berichtet Wikepedia: “Nachdem die gut ausgerüsteten Aufständischen die römische Besatzung mehr und mehr in die Defensive drängten, marschierte im Jahr 67 der vom damaligen Kaiser Nero ernannte Vespasian mit 30.000 Legionären und etwa ebensovielen Hilfstruppen in Judäa ein und konnte vor allem in Galiläa schnelle Erfolge verbuchen.”

Die sogenannte jüdische Geschichtsschreibung ist von Ägypten bis Auschwitz erlogen. Der Auszug aus Ägypten (Exodus), sollte “die Wunder” Gottes für das in Ägypten versklavte jüdische Volk” belegen. Ein Märchen, wie die moderne Archäologie festgestellt hat. Es gab keinen Auszug aus Ägypten, jetzt sogar in Israel bestätigt: “Die Wirklichkeit ist, es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die Juden jemals in Ägypten versklavt waren…. Es gibt keine echten archäologischen Beweise, keine Aufzeichnungen im offiziellen Sinne und keine Primärquellen für diese Geschichte. Nichts existiert dahingehend. … Wie sollen etwa zwei Millionen Menschen durch den Sinai gezogen sein, ohne irgendwelche Rückstände zu hinterlassen (Gefäße usw.). Ägyptische Aufzeichnungen hinterlassen keine Hinweise über eine plötzliche Auswanderung von einem Viertel der damaligen Bevölkerung. Keinerlei Hinweise auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, hätte der Exodus stattgefunden. Keine Beweise in Israel, die belegen, dass es plötzlich eine so große Zuwanderung aus anderem Gebiet gab.” [2]

Brauner unterschreibt seinen Aufruf gegen Grass mit dem Titel: “Überlebender des Holocaust”. Wunderbar. Als die BILD Artur Brauner 1998 anlässlich seines Geburtstags ehrte, druckte sie ein Foto von ihm ab, wo er ohne Judenstern in teurem Zwirn 1943 über den Ku’Damm spazierte. Zu einer Zeit also, zu der der Holo in vollem Umfange in Gang gewesen sein soll.

Aber was stört die weltpolitisch geschützten Lügner schon die Wahrheit. Schon 1996 diskutierten die jüdischen Organisationen in England, wie sie die Erfindungen instand halten könnten und machten sich damit Mut, dass ja auch die Story vom Exodus standgehalten habe: “Der Holocaust wird ein fundamentaler Teil der modernen jüdischen Identität bleiben. So wie die Erzählung vom Exodus Teil jüdischer Identität geworden ist.” [3]

Eines wird vor diesem Hintergrund immer klarer: Die derzeit unternommenen Anstrengungen, den Iran von der Landkarte auszuradieren, geschieht nicht, weil der Iran angeblich eine atomare Bedrohung gegen Israel darstellt, sondern weil er die Weltmacht des Lobby-Judentums durch die Holo-Aufklärungsarbeit gefährdet. Aber selbst der israelische Armee-Chef Benny Gantz widerspricht offen der Lüge seines eigenen Premierministers Benjamin Netanjahu sowie die in Netanjahus Schlepptau schreienden BRD-Vasallen (Merkel und Konsorten), der Iran baue an einer Atombombe: “Israel: General glaubt nicht an Irans Bombe. Israels Armeechef rechnet nach eigenen Worten nicht damit, dass der Iran eine Atomwaffe bauen wird.” [4]

Zu derselben Erkenntnis gelangten kürzlich alle 16 amerikanische Geheimdienste, weshalb die US-Militärführung erneut den so sehnlichst von den Machtjuden herbeigesehnten Militärschlag gegen den Iran ablehnte. Militärs sind in der Regel von klarerem Verstand als die widerlichen, speichelleckerischen Lobby-Politiker. Deshalb weigerte sich die US-Militärführung bislang (von Peter Scholl-Latour in der Diskussionsrunde bei “Illner” am 12. April 2012 bestätigt), gegen den Iran militärisch loszuschlagen. Das bekannteste Widerstandsbeispiel ist Ex-Admiral William “Fox” Fallon. Er war CENTCOM-Chef (Oberkommandierender der US-Streitkräfte in Nahost) und verweigerte 2008 den Bush-Befehl, den Iran zu bombardieren: “Es war Fallon allein, der Präsident George W. Bush daran hinderte, den Iran anzugreifen.” [5]

Nachdem China es offenbar ernst mit der Drohung meint, den Iran auch zum Preis eines Dritten Weltkriegs zu verteidigen, [6] leistete nun sogar der israelische Armee-Chef Benny Gantz Widerstand gegen den Wahnsinn – zur Aufrechterhaltung des jüdisch-deutschen Universums-Mythos einen Dritten Weltkrieg zu beginnen. Die Militärs, ob in Israel oder in den USA, wissen ohnehin, dass die Zeit der Holo-Story abgelaufen ist, weshalb sie sich gegenüber Menschenfeinden wie Merkel und Netanjahu mittlerweile so offen verweigern, ein Weltenfeuer zu entfachen.

1 zitiert in Die Welt, 6.4.1995

2 Das schreibt die israelische Netzzeitung haaretz.com am 26.03.2012

3 Jewish Chronicle (London), 13.9.1996, S. 41

4 Die Welt, 26.04.2012, S. 1

5 haaretz.com – 12.3.2008

6 Der chinesische Generalmajor im Verteidigungsministerium, Zhang Zhaozhong, sagte, “China wird nicht zögern, den Iran selbst zum Preis eines Dritten Weltkriegs zu verteidigen.” (presstv.com, 04.12.2011)

Quelle: National Journal

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Die US-Regierung meint wirklich wir sind blöd. Jeder der Augen im Kopf hat und eine gesunde Skepsis durchschaut sofort die Märchen, die sie uns über Osama Bin Laden (OBL) neuerdings wieder erzählen. Denn anlässlich des Jahrestages seiner “Tötung” wurden uns einige Informationen aus dem Leben in seinem Versteck in Abbottabbad, Pakistan, präsentiert. Bei einer Analyse der Behauptungen fallen mir jedenfalls sofort Widersprüche auf, welche die ganze Sache als Fälschung entlarven.

So sollen die Navy SEALs beim Durchsuchen des Hauses von OBL im Badezimmerschrank das Haarfärbemittel “Just for Men” gefunden haben und es wird gesagt, damit hat er seinen Bart gefärbt. Das würde erklären, meint das Pentagon, warum er mit den Jahren in den Video-Botschaften immer jünger ausgesehen hätte. Diese Verjüngung wurde nämlich von den Skeptikern als Indiz genommen, es handle sich um einen Schauspieler und nicht um den 54-jährigen OBL. Mit dem “Fund” des Haarfärbemittels will man dieses Argument entkräften.

Links der echte OBL, rechts ein Double:

Lassen wir mal beiseite, dass streng gläubige Moslems sicher nie ihren Bart färben, weil es völlig gegen ihr Sitten verstösst, gibt es einen Beweis, dass diese Behauptung nicht stimmt? Ja sicher, denn es wurde uns vor einem Jahr ein Foto präsentiert, welches den Linkshänder OBL angeblich zeigt, wie er vor dem Fernseher in seinem Haus sitzt. Woher die Navy SEALs das Foto haben ist nicht klar, denn bei der Stürmung und Ermordung von OBL kann es nicht gemacht worden sein.

Was sehen wir darauf? Erstens, ein Mann hält eine Fernbedienung in der rechten Hand und drückt damit auf die Knöpfe. Zweitens, sein Bart ist völlig grau, ist deutlich zu sehen. Wer immer der Mann ist, der uns im Foto gezeigt wird, er ist eher Rechtshänder und er hat seinen Bart nicht schwarz gefärbt, was aber behauptet wird.

Dann habe ich geprüft, wer ist der Hersteller von “Just for Men” und wo wird das Produkt auf der Welt verkauft. Siehe da, nur in Nord- und Südamerika, in Australien und in Europa. Nicht in Afrika, nicht im Mittleren Osten und NICHT in Asien … also auch NICHT in Pakistan. OBL kann das Färbemittel gar nicht besessen haben. Siehe Karte der Länder wo es verkauft wird:

Damit fällt die Haarfärbe-Story in sich zusammen und ist offensichtlich eine Lüge.

Hallo Mitarbeiter der CIA-Fälscherwerkstatt in Langley, bitte nächstes Mal auf so Details achten. Ihr könnt nicht die Presseabteilung des Pentagon verkünden lassen, OBL hat das Haarfärbemittel “Just for Men” für seinen Bart benutzt, aber dann schiesst ihr ein Foto im Studio mit einem Model mit grauen Bart, der auch noch Rechtshänder ist und das Produkt gibts gar nicht in Pakistan.

Hallo “Kollegen” aus dem bezahlten Profijournalismus, statt mit Copy & Paste wie Roboter tagtäglich eure Artikel zur Volksverblödung zu basteln, wie wäre es wenn ihr endlich euren Job macht und alles was aus Washington kommt kritisch hinterfragt. Diese Widersprüche erkennt doch jeder der etwas recherchiert und der 1 und 1 zusammenzählen kann.

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Statt Kuscheljustiz: Eltern von missbrauchtem Mädchen schlagen Kinderschänder krankenhausreif


St. Andreasberg (DE) – Statt sich auf die Kuscheljustiz zu verlassen, haben die Eltern eines missbrauchenten Mädchens zur Selbstjustiz gegriffen: Im niedersächsischen St. Andreasberg im Harz verprügelten und würgten sie den Täter, bis er ins Krankenhaus musste.
Als der 63-jährige, der sich in stationärer psychiatrischer Behandlung befindet und gegen den wegen schweren sexuellen Missbrauchs zweier Kinder ermittelt wird, in Begleitung zweier Pfleger persönliche Dinge aus seiner Wohnung holen wollte, schlug der 41-jährige Vater des Mädchens unvermittelt auf ihn ein und würgte ihn, wie es in einer Polizeimeldung heißt. Die Mutter (38) attackierte den Kinderschänder ebenfalls. Er nutzte die Gelgenheit zur Flucht, wurde aber später wieder von der Polizei aufgegriffen. Nach der ambulanten Behandlung seiner Verletzungen kam er zurück in die Psychiatrieklinik.
Die Eltern müssen nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen

http://deutschlandecho.org/index.php…ankenhausreif/

Endlich mal verlassen sich Eltern nicht auf die Gestzessprechungen dieser Möchtegern Richter,schade das die Drecksau überlebt hat.War den beiden dann wohl auch egal,Typisch aber das sie jetz vor Gericht müssen,und mit Wahrscheinlichkeit verurteilt werden:thumbdown

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Gerd Ittner verhaftet / Operation Feuersturm wird ausgelöst

Vorhin erhielt ich folgende Nachricht:

„Hallo Christian,

ich soll Sie schoen gruessen von Ihrem alten Freund Gerd Ittner. Er ist am
11.4. verhaftet worden und sitzt jetzt in Beja in U-Haft.

Hier seine Anschrift:

Gerhard Ittner
Estabelecimento Prisional de Beja
Rua de Lisboa Nr. 81
P – 7801-906 Beja
Portugal

Mit freundlichen Gruesen

xxx“

Seit dem in der e-post mitgeteilten Zeitpunkt erhielten wir auch keine Nachrichten mehr von Gerd. Dies erklärt sich nun mit seiner Verhaftung in Portugal.

Das BRD-System hat unlängst versucht ihn in irgendeine Verbindung zum NSU zu bringen – siehe z.B. hier: http://www.thueringer-allgemeine.de/…ern-1254976775

Offenbar gelang es ihnen auch nur auf diesem Wege die portugiesischen Kollegen von einer Verhaftung zu überzeugen, da Verurteilungen wegen Holocaustleugnung nicht zwangsläufig für eine Auslieferung ausreichen. So inszenierte man, nachdem Gerd den Ermittlern offenbar ins Visier geraten ist, eine hanebüchene Geschichte, die ihn nach sieben Jahren auf der Flucht zum Verhängnis wurde, sich in der Sache aber als haltlos erweisen wird.

Leider wissen aber offenbar die portugiesischen Beamten zu wenig über die Machenschaften und Inszenierungen der OMF-Geheimdienste, um dieses böse Spiel zu durchschauen. Dafür wissen die Systemlinge hierzulande bisher nichts von der nun beginnenden Operation Feuersturm, die im Falle der Inhaftierung unseres Kameraden Gerd Ittner ausgelöst wird.

Um es kurz zu sagen: es geht darin um Dokumente, die führende BRD-Politiker in Sachen Pädophilie schwer belasten und deren Fakten nun – so hoffe ich zumindest – von Seiten Dritter entsprechend öffentlich gemacht werden. Bisher wurden diese Herrschaften viel zu lange systemintern geschützt – damit ist dann Schluß!

Bei mir ist diesbezüglich nichts gespeichert und ich habe weder die Aufnahmen, noch die Dokumente gesehen. Gerd berichtete mir lediglich davon, auch daß er diese entsprechenden Stellen zukommen lassen wolle – sicher hat er dafür sorge getragen, sodaß nun die Operation Feuersturm ausgerufen werden kann.

Es waren wohl taktische Gründe die bisher dazu beitrugen, daß die Dokumente nicht schon längst eingesetzt wurden – aber ich hatte sie ja auch nicht in der Hand (weiß auch nicht wer sie letzten Endes bekam) und von Geduld bin ich in diesen Fragen auch nicht gerade gesegnet – man wird es mir nachfühlen können.

Herzlichst, Euer Christian

(227)

Die Forderung des verstorbenen Erzbischofs von Fulda, Johannes Dyba, man brauche wieder mehr Philosophen statt bloßer Lehrstuhlinhaber, wird gegenwärtig wohl von niemandem stärker eingelöst als von Robert Spaemann. Auch wenn der Superlativ sparsam verwendet werden sollte: Der Münchner Emeritus ist schon seit einiger Zeit der weltweit bedeutendste katholische Philosoph.

Das Elternhaus bringt den am 5. Mai 1927 in Berlin geborenen Spaemann früh mit dem Katechismus, aber auch mit der deutschen Literatur in Berührung. Der Vater, ein geistlicher Schriftsteller, wird nach dem Tod seiner Frau mit päpstlicher Genehmigung zum Priester geweiht. Im Dritten Reich bilden sich Prägungen heraus, die Spaemann im Kontext seiner Studien verarbeitet. Jedweder Konformismus, auch der liberal-postmoderne unserer Tage, ist ihm seither unsympathisch.

Keine instrumentale Auffassung von Religion

In Joachim Ritter findet er einen akademischen Lehrer, der ihn nachhaltig prägt. Im Münsteraner „Collegium Philosophicum“ kristallisiert sich ein heterogener Kreis aus „Thomisten, evangelischen Theologen, Positivisten, Logikern, Marxisten und Skeptikern“ heraus, der die Kulturgeschichte der Bundesrepublik nachhaltig beeinflußt. 1952 promoviert Spaemann über den französischen Restaurationsphilosophen Louis de Bonald. Die Beschäftigung mit diesem Protagonisten funktionalistischer Religionstheorie lehrt den Doktoranden, daß eine instrumentelle Auffassung von Religion dieser nicht gerecht werde.

Nach einer Zeit als Verlagslektor legt Spaemann 1962 seine Habilitationsschrift vor, die sich mit dem Denken des französischen Erzbischofs François Fénelon (1651–1715) auseinandersetzt. Die grundlegende Frage der Arbeit lautet: Ist die Gottesliebe eine Funktion des menschlichen Glücksstrebens (wie Bischof Bossuet meint) oder muß die Liebe Gottes um Gottes willen erfolgen (wie Fénelon hervorhebt)?

Nach der Tätigkeit an der Technischen Hochschule Stuttgart folgt 1969 ein Ruf an die Universität Heidelberg als Nachfolger von Hans-Georg Gadamer. 1974 erhält Spaemann den (Konkordats-)Lehrstuhl in München. Bald bildet sich an der dortigen philosophischen Fakultät ein einflußreiches Dreigestirn (mit Dieter Henrich und Werner Beierwaltes) heraus.

Maßstäbe eines gelingenden Lebens aus der Antike

Spaemanns wissenschaftliche Anliegen sind vielfältiger Natur: Der Ordinarius betont die Unzulänglichkeiten des „modernen Bewußtseins“, als dessen Hauptrepräsentanten er Friedrich Nietzsche sowie Jean-Jacques Rousseau erkennt. Spaemann besteht darauf, daß die humanen Gehalte modernen Denkens (Toleranz, Wissenschaftsfreiheit, soziale Dispositionsfähigkeit und so weiter) nicht innerhalb der hypothetischen Annahmen der Moderne eingelöst werden könnten, sondern der Bezug auf Gottesidee und Christentum unabdingbar sei.

Er hebt die fortdauernden, vor allem ökologischen, Belastungen hervor, die die Kehre der Frühen Neuzeit mit sich bringt. Die herausragenden Gelehrten dieser Epoche, Galilei, Hobbes, Descartes und andere, werden im Zeitalter des Umweltschutzes ohnehin kritischer als früher betrachtet. Im Gegensatz zu ihnen greift Spaemann bei der Suche nach Maßstäben eines gelingenden Lebens gern auf die Antike zurück, vor allem auf Aristoteles. In der Ablehnung des neuzeitlichen Nützlichkeitsdenkens fordert er eine Wiederbelebung der alten aristotelischen Frage „Wozu?“.

In der moralphilosophischen Debatte verteidigt der Weggefährte Joseph Ratzingers die Pflichtenethik, die von der Unerlaubtheit bestimmter Handlungen, etwa Mord und Lüge, ausgeht. Zuletzt macht er mit einer Neufassung des alten Genres der Gottesbeweise von sich reden. Viel Resonanz finden auch seine zweibändigen gesammelten Schriften, die in den letzten beiden Jahren erschienen sind. Diese Beiträge unterstreichen zudem seinen Rang als Essayisten. Abhandlungen wie „Glück und Wohlwollen“ oder „Personen“ sind längst Standardwerke.

Abwehr des Psychoterrors der politischen Korrektheit

Seit fünf Jahrzehnten ist der „Altkonservative“ (Habermas) an vielen Kontroversen beteiligt: an der Diskussion über den neuartigen Charakter von Kernwaffen ebenso wie an der Auseinandersetzung um die Elmauer Rede Peter Sloterdijks über „Regeln für den Menschenpark“, an der Debatte um die Liberalisierung von Abtreibung sowie Sterbehilfe und an dem Streit um den Personbegriff. Er weigert sich, den Begriff des Menschen von dem der Person zu trennen. Die Deutung der EU als Wertegemeinschaft lehnt er ab. Zur Abwehr des Psychoterrors der politischen Korrektheit erhebt er öfter seine Stimme: gegen die Ausgrenzung der JUNGEN FREIHEIT genauso wie gegen (mitunter totalitäre) Anmaßungen von Homosexuellenverbänden. Seit vielen Jahren engagiert sich der gläubige Katholik für die Pflege des klassischen Meßritus der Kirche.

Daß dem mit Ehrendoktoraten und dem Karl-Jaspers-Preis ausgezeichneten Spaemann eine längere Lebenszeit beschieden ist als vielen seiner Altersgenossen, hat er produktiv umgesetzt. Eine Reihe früherer Veröffentlichungen ist in den letzten Jahren in überarbeiteter Auflage auf den Markt gekommen. Wie aktiv der Gelehrte gegenwärtig kirchenpolitisch noch ist, belegen nicht zuletzt seine Äußerungen im Fall von Pfarrer Oblinger in dieser Zeitung.

Der Kenner der Materie weiß, daß er der letzte bedeutende Vertreter einer längeren Reihe von katholisch-konservativen Philosophen des 20. Jahrhunderts ist, die die Weisheitstradition des Abendlandes vermittelt und Denker wie Erich Przywara, Alois Dempf, Josef Pieper und Max Müller umfaßt. Nicht zuletzt deswegen gilt er als Solitär in der Philosophenlandschaft der Gegenwart. Auch im letzten Abschnitt eines erfüllten Lebens wird ihn der begleiten, den er als das „unsterbliche Gerücht“ bezeichnet hat.

JF 19/12

 

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Na sieh mal einer an:

Zitat:

EU-Ausländer haben Anspruch auf deutsche Sozialhilfe

Selbst gleich nach der Ankunft in Deutschland können EU-Ausländer deutsche Sozialleistungen beantragen. Das geht aus einer Anfrage der Linken hervor. Die Antwort überrascht die Partei offenbar selbst.

Arbeitssuchende Europäer haben in Deutschland zwar keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II, sie können aber Sozialhilfe beantragen. Zudem erlaubt ihnen das europäische Recht, für eine Arbeitssuche in Deutschland einen in ihrem Herkunftsland erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld bis zu sechs Monate nach Deutschland zu exportieren.

Das geht aus einer Unterrichtung des Arbeitsministeriums an den Ausschuss für Arbeit und Soziales hervor, die "Welt Online" vorliegt.
Die Bundesregierung hatte im Dezember einen Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) eingelegt, um zu verhindern, dass Zuwanderer aus den anderen 17 Mitgliedstaaten des Abkommens bereits in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts in Deutschland Hartz IV bekommen. "Wir wollen die Zuwanderung von Fachkräften, aber keine Zuwanderung in die Sozialsysteme", begründete das Ministerium damals die Entscheidung.

Kein Anspruch auf Hartz IV, aber auf Sozialhilfe

Trotz des erklärten Vorbehalts ist aber gerade dies wohl weiter möglich: "Der Vorbehalt wurde nur für die Anwendung des Sozialgesetzbuchs (SGB) II erklärt," schreibt nun das Ministerium in der Unterrichtung an den Ausschuss. Die Betroffenen könnten aber "stattdessen einen Anspruch auf Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII", also der Sozialhilfe, haben.

Sozialhilfe wird allerdings nur an Bedürftige gezahlt, die nicht erwerbsfähig sind. Wer arbeiten kann, bekommt Hartz IV. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass Gerichte Ausländern aus den 17 EFA-Vertragsstaaten dennoch Sozialhilfe zusprechen könnten, erklärt das Ministerium.

Katja Kipping, Ausschussvorsitzende von der Linkspartei, sagte der "Welt Online": "Erst auf wiederholte Nachfrage der Opposition im Ausschuss hat die Bundesregierung eingestanden, dass für Arbeitssuchende ohne deutschen Pass zwar kein Anspruch auf Hartz IV, aber womöglich auf Sozialhilfe besteht."

Kommunen zahlen die Zeche

Das Pikante an diesem Vorgang, so Kipping: Für Hartz-Leistungen hätte der Bund bezahlen müssen, für Sozialhilfe sind die Kommunen zuständig. "Schwarzgelb schiebt also die finanziellen Folgen der Abschottungspolitik auf die Kommunen ab." Ohnehin habe sich die schwarzgelbe Regierung beim Vorbehalt gegen das Fürsorgeabkommen "wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert", meinte Kipping.

Im EFA haben sich insgesamt 18 Staaten des Europarats zu Fürsorgeleistungen für die Bürger eines jeweiligen anderen Landes verpflichtet. Zu den EFA-Staaten gehören auch Griechenland, Portugal und Spanien, die mit einer sehr hohen Arbeitslosigkeit kämpfen. In Spanien ist jeder zweite Jugendliche arbeitslos.

Für alle EU-Bürger gilt, dass sie frühestens nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen haben. Das Bundessozialgericht hatte im Oktober 2010 entschieden, dass diese Regelung nicht für Menschen aus den 17 Ländern gilt, die das Fürsorgeabkommen unterzeichnet hatten.
SPD bezeichnet Vorbehalt als "falsches Signal"

Ein Franzose hat die Wirksamkeit des EFA vor dem Gericht eingeklagt. Mit dem Vorbehalt gegen das EFA wollte die Bundesregierung für alle EU-Bürger das gleiche Recht schaffen. Andernfalls hätte etwa ein Este Hartz IV bekommen, ein Österreicher aber nicht, da Österreich das Abkommen nicht unterzeichnet hat.

Auch andere Länder legten nach Angaben der Bundesregierung bereits Vorbehalt ein, so Norwegen, Großbritannien oder die Türkei.
Gegen den Vorbehalt hatte es scharfe Kritik der Opposition gegeben. Die Bundesregierung falle mit Blick auf arbeitswillige Migranten aus der EU "sozialpolitisch auf den Stand vor 1953 zurück", hatte die SPD geklagt.
Angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland sei der Vorbehalt ein falsches Signal. Die Bundesregierung suggeriere damit, es drohe massenhafte Einwanderung ins Sozialsystem. Dies treffe aber gar nicht zu.
Keine Anzeichen für Einwanderung ins Sozialsystem

Das Ministerium verteidigte in der Unterrichtung an den Ausschuss die Entscheidung erneut. Es bestehe in Europa der Konsens, dass die Mitgliedstaaten berechtigt sind "Vorkehrungen gegen einen ungeregelten Zugang in ihre Sozialleistungssysteme" zu treffen. Die Erklärung des Vorbehalts sei rechtlich zulässig und notwendig.

Wie viel Personen Leistungen auf Grundlage des Europäischen Fürsorgeabkommens bekommen haben, ist unbekannt. Darüber lägen keine statistischen Daten vor, teilte das Ministerium mit. So liefert auch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit keine Anhaltspunkte, dass die in ihrer Heimat von hoher Arbeitslosigkeit geplagten Südeuropäer im Hartz-IV-Bezug einen besonderen Anreiz gesehen hätten, nach Deutschland zu kommen.

Der Jahresvergleich zeigt kaum Bewegung: Während im September 2011 rund 32.000 Griechen einschließlich Kindern in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften lebten, waren es ein Jahr davor 31.900. Für Spanier lagen die Zahlen 2011 bei knapp 7000, im September 2010 waren es rund 6500.


Quelle

Unfassbar.

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