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Linke gegen Rechte: Erneut Schlägereien in Elberfeld

Übergriffe und Verletzte am Döppersberg und auf dem Ölbergfest – Linienbus der WSW beschädigt.

Großbild Andreas Fischer Ein Bus der Linie 643 – hier bei einem regulären Einsatz am Ölbergfest zu sehen – wurde bei einem Übergriff beschädigt.

Wuppertal. Auch das Wochenende stand im Zeichen links- und rechtsradikaler Gewalt. Ihren Anfang nahmen die Auseinandersetzungen bereits am Freitagabend am Döppersberg, wo erneut Mitglieder der linken und rechten Szene aufeinandertrafen und sich eine Schlägerei lieferten.

Angriff mit Reizgas bis auf den Bahnhofsvorplatz

Nach Angaben der Polizei trafen gegen 21.15 Uhr acht Personen des rechten Spektrums – sie sind zwischen 16 und 32 Jahre alt – auf etwa 25 Mitglieder der linken Szene: Dem Übergriff der Linken, bei dem laut Einsatzbericht auch Reizgas benutzt wurde, folgten Ausschreitungen bis auf den Bahnhofsvorplatz, wo ein Teil der achtköpfigen Gruppe in den Wagen eines 32-Jährigen steigen wollte. Der Nissan wurde bei der Auseinandersetzung beschädigt, und die Angreifer flüchteten. Ein 16-Jähriger klagte über Verletzungen der Atemwege.

Rangelei am Tunnel zum Hauptbahnhof

Gegen 23.30 folgte am Freitag dann der nächste Polizeieinsatz, als drei Angehörige der rechten Szene (17, 20 und 24 Jahre alt) am Fußgängertunnel Döppersberg auf fünf Personen, die nach eigenem Bekunden der Antifa-Szene zugehörten, trafen.

Dem folgte eine Rangelei, bei der der 24-Jährige im Gesicht verletzt wurde. Auch hier flüchteten die Täter, und der Staatsschutz hat einmal mehr die Ermittlungen aufgenommen. Noch drastischer fiel am Samstagabend allerdings ein Zwischenfall auf dem Ölbergfest aus: Er nahm seinen Anfang, als zwei Frauen (19 und 22 Jahre alt), die laut Polizei der rechten Szene angehören, gemeinsam mit drei Begleiterinnen am Schusterplatz gegen 20.45 Uhr in einem Linienbus der Stadtwerke unterwegs waren.

Linie 643: Stadtwerke stellten Betrieb nach Steinwurf ein

An einer Haltestelle ging eine Angehörige der antifaschistischen Szene die beiden Frauen lautstark an, und außerhalb des Busses versammelte sich eine Gruppe von etwa 40 bis 50 Angehörigen der linken Szene. Sie versuchte, den Bus zu stoppen und schlug zunächst auf die Seitenscheiben ein. Der Busfahrer (45) hielt die Türen geschlossen und fuhr langsam weiter. Ein noch unbekannter Täter versuchte daraufhin, den Weg des Busses zu blockieren, und die Lage eskalierte, als aus der Menge heraus ein Stein durch eine Seitenscheibe geworfen wurde. Er traf eine 22 Jahre alte, unbeteiligte Passagierin am Hinterkopf. Als die Polizei eintraf, waren auch hier die Angreifer bereits geflüchtet.
Jetzt läuft ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Und auch hier ermittelt der Staatsschutz. Die Stadtwerke stellten den Betrieb der Linie 643 bis auf Weiteres ein. mel


Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/wu…rfeld-1.973249

Es war wohl ein bewegtes Wochenende in Wuppertal. Besonders die Zusammenrottung zum Lynchmob der 40-50 Zecken gegen die beiden Kameradinnen finde ich besonders erschreckend. Ein Dank geht an den Busfahrer, dass er seiner Fürsorgepflicht gerecht wurde und besonnen handelte.

(227)

LONDON. Der prominente britische Astronom Patrick Moore hat in einer Sendung von Radio Times vor einem dritten Krieg zwischen Deutschland und England gewarnt und hinzugefügt: „Nur ein toter Kraut ist ein guter Kraut.“ Kommentatoren äußern Verständnis für seine Haltung.  

Kraut ist im Englischen eine abfällige Bezeichnung für Deutsche. Doch Moore ist nicht nur für seine provokanten Äußerungen gegenüber denen bekannt. Auch von Franzosen hält er nicht viel. Diese hätten England verraten, betonte er in der gleichen Sendung. Und die Belgier seien untätig geblieben. Auf die Deutschen hat er es jedoch besonders abgesehen. Vielleicht gäbe es anständige Deutsche, sagte er später in dem Interview. Jedoch: „Ich habe noch keinen getroffen.“

Haltung stößt auf Verständnis

Seine antideutschen Tiraden stießen auch auf Verständnis. Der Journalist Nigel Jones etwa von der Daily Mail schrieb in seiner Online-Kolumne: „Solche Ansichten waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts absolut normal. Nur wer die Deutschen nicht gehasst hat, wurde als krank und verrückt angesehen.“

Der 89jährige Moore war Präsident der British Astronomischen Gesellschaft, ist Autor von 70 Büchern und gilt als frühere BBC-Moderatorenlegende. Als Ursache für seinen Deutschenhaß wird der Tod von Moores Verlobter bei einem deutschen Bombenangriff 1943 angesehen. (rg)

 

(145)

Das wundert mich nun aber garnicht mehr…
Jörn Lemke stand ja schon 2002/2003 in dem Verdacht…

Lütke steht nun auch nicht mehr für Ämter zur Verfügung, wo der Verfassungsschutz seine Mitarbeiter zurück ziehen will wegen dem NPD Verbotsverfahren…. komisch….

Zitat:

Boykott und V-Mann-Vorwurf

In Schleswig-Holstein greifen die Freien Kameradschaften die NPD an. Ihr Vorwurf: Der Partei-Pressesprecher arbeite seit zehn Jahren für den Verfassungsschutz.von Andreas Speit

Wird bedroht von Leuten aus dem eigenen Lager: NPD-Landespressesprecher Jörn Lemke. Bild: Indymedia

HAMBURG taz | Diese Schwierigkeit dürfte die NPD im Landtagswahlkampf nicht erwartet haben. Kurz vor der Wahl ruft der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel selbstverständlich zur Wahl seiner Partei auf. In Schleswig-Holstein werden aber nicht alle Kameraden dem Aufruf folgen. Aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften wird stattdessen zum Wahlboykott aufgefordert, NPD-Kandidaten werden diskreditiert und die Behauptung, ein NPD-Funktionär sei ein V-Mann, macht die Runde.
„Sehr geehrte Damen und Herren, nun sind wir wieder da. Und jetzt geht es auch gleich nach Lübeck. Zu dem hauptberuflichen ’Geheimagenten‘ Jörn L.. Wir fordern Deinen Rücktritt“, schreibt die „Nationalsozialistische Störungsgruppe Holstein“ (NSH) im Internet. Damit meint der neue Zusammenschluss aus Kameraden des „Nationalen Widerstands Lübeck“ und den „Autonomen Nationalisten Stormarn“ den NPD-Landespressesprecher und Kreisvorsitzenden Lübeck-Ostholstein, Jörn Lemke.
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Auf der Website werden Lemke, der früher selbst aus der Kameradschaftsszene kam, viele Vorwürfe und Vorhaltungen gemacht. So wird gefragt: „Warum gab es gegen Dich nie wirkliche Strafanzeigen (…). Warum stiftest Du zu Straftaten an, aber bist dann nie dabei. Warum hast Du es am 28. 6. 2003 nicht zur Hausbesetzung geschafft. Warum haben die Ordnungsorgane der BRD schon im Vorwege von der Besetzung gewusst.“
Auch wird angemerkt, dass Lemke trotz Hartz IV „immer Kapital“ habe, um seine „Projekte“ zu finanzieren. Sie halten ihm auch vor, bewusst nur „Vollidioten oder absolute Asoziale“ in die NPD und den „freien Widerstand“ zu holen und gleichzeitig „fähige“ Männer rauszudrängen. Dem Vater werfen sie zudem vor, die eigenen Kinder nie zur mittlerweile verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend geschickt zu haben.
Schon zehn Jahre, so die NSH, soll Lemke als V-Mann agieren. Er verantwortete lange den „Trauermarsch“ in Lübeck und leitete bis zum Verbot 2003 das „Bündnis nationaler Sozialisten für Lübeck“ mit. Ihr Fazit: „Du hast dafür gesorgt, dass Menschen wegen Dir in den Schulden stecken, oder verfolgt (…) werden. Du hast dafür gesorgt, dass nationale Politik keinen fruchtbaren Boden findet“. Und sie drohen: „Wir kennen Dein Leben Jörn, wir kennen Deine Geheimnisse und Gelüste. Vielleicht haben wir sogar Zugriff auf Deinem PC, zu Deiner Wohnung, oder sogar zu Deinem PKW. Vergiss nicht: Wir sind wie der Schatten in der Nacht!“
Das Kieler Innenministerium möchte den V-Mann-Vorwurf weder bestätigen noch dementieren: „Kein Kommentar“ heißt es. Die NPD war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.
Im Internet hat die NSH auch über andere Aktivisten sehr Privates veröffentlicht, um sie zu diskreditieren. „Wie schafft es Wolfgang S. bitte auf die Spitzenkandidatenliste?“, fragen sie, denn der gemeinte NPD-Kandidat Wolfgang Schimmel hätte mit seiner „lettischen Ehefrau“ ein Kind gezeugt. Erneut fordern sie seinen Rücktritt. Dem Kandidaten hinter dem NPD-Spitzenkandidaten Jens Lütke, Ingo Stawitz, drohen sie: „Und zu Dir Ingo S. kommen wir auch noch. Aber dazu später“.


Quelle: http://www.taz.de/Nazis-gegen-Nazis-/!92383/

(333)

SOLINGEN. Rund sechzig mit Stöcken und Steinen bewaffnete Salafisten haben versucht, eine Wahlveranstaltung der Bürgerbewegung Pro NRW zu überrennen. Bei der anschließenden Auseinandersetzung mit der Polizei wurden drei Beamte und ein unbeteiligter Passant verletzt. Grund für den Gewaltausbruch waren zehn Zeichnungen mit islamkritischen Motiven, unter anderem des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard, die bei der Kundgebung in der Nähe einer Moschee gezeigt wurden.

Nachdem sich zahlreiche Salafisten vor einer Verhaftung in die Moschee flüchteten, durchsuchte die Polizei das Gebäude und verhaftete insgesamt 44 Anhänger der radikalislamischen Strömung. Gegen diese wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch ermittelt. In einer Stellungnahme zeigte sich der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Jörg Uckermann „schockiert“: „Wir sehen hier eine Entwicklung, vor der wir immer gewarnt haben: Islamisten stellen die Scharia über unser Grundgesetz und setzen sich notfalls sogar mit Gewalt über unsere Gesetze hinweg!“

Gewaltaufruf im Internet

Nach einem Bericht der Welt sollen in einem radikalislamischen Internet-Forum Pressefotos der Polizeiaktion gegen die Salafisten aufgetaucht sein. Zu sehen sind Polizisten und am Boden liegende Moslems, einer von ihnen verletzt. Die Fotos wurden zusammen mit dem Vers veröffentlicht: „Wir bitten Allah, sie zu schützen und den Feind, das Böse, den Mörder, zu töten.“ Urheber des Aufrufs könnte der radikale Prediger Mohamed M. sein, der inzwischen in Ägypten lebt.

Uckermann betonte, daß jeder in Deutschland Kritik ertragen müsse. „Das gilt selbstverständlich auch für den Islam und islamische Einrichtungen.“ Erst am Montag hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf der islamkritischen Bewegung das Zeigen der Karikaturen erlaubt und ein Verbot des Innenministeriums aufgehoben. Pro NRW will in einer Kampagne unter dem Motto „Freiheit statt Islam!“ vor rund zwei Dutzend Moscheen in Nordrhein-Westfalen Mohammed-Karikaturen zeigen, darunter die Siegesentwürfe aus dem parteieigenen Karikaturenwettbewerb. (FA)

(145)

Mir ist aufgefallen wie lange es schon her ist, dass die Medien in ihren Finanznachrichten über Bankenpleiten in Amerika berichten. Bedeutet das, es haben keine mehr stattgefunden oder berichten sie diese einfach nicht, weil es nicht ins Bild passt? Letzteres ist der Fall. Ende April meldete die FDIC, der Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten, 5 Banken schlossen ihre Türen, was die Zahl auf 22 seit Januar 2012 erhöht. Die Pleite der Banken geht also munter weiter, nur man hört kaum was davon.

Die FDIC meldet folgende Banken wurden am 27.April geschlossen:

– Palm Desert National Bank
– Plantation Federal Bank
– Inter Savings Bank
– HarVest Bank of Maryland
– Bank of the Eastern Shore

Diese 5 Banken haben schon länger ums Überleben gekämpft und die FDIC musste jetzt einspringen.

Das einzig positive als Trend, die Anzahl an Bankschliessungen pro Monat ist etwas zurückgegangen. 91 Banken gingen 2011 pleite im Vergleich zu 157 im Jahre 2010. Der Hauptgrund ist immer noch die Hypothekenkrise, der Wert der Immobilien liegt weit unter den Schulden auf den Objekten und die Besitzer können die Zinsen nicht bezahlen, werden zwangsversteigert. Deshalb müssen die Banken einen Grossteil der Kredite abschreiben, was ihr Kapital massiv schmälert und sie die Bilanz deponieren müssen.

Neben den überschuldeten privaten Hausbesitzern stellen die vielen leeren gewerblichen Immobilien ein grosses Kreditausfallrisiko dar. Ganze Einkaufszentren und Bürogebäude haben keine Mieter mehr. Es stehen fast 1’000 Banken auf der Liste der gefährdeten Finanzinstitute, wegen Hypotheken die unter Wasser sind, Fehlspekulationen mit Derivate und falschen Investitionen. Das Bankensterben geht in den USA weiter und es ist keine Erholung in Sicht.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(141)

BERLIN. Der Berliner Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf, hat die Kritik des Piraten-Politikers Oliver Höfinghoff am Vorgehen der Polizei während der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ zurückgewiesen. Der Berliner Abgeordnete hatte der Polizei vorgeworfen, sie habe die Situation bewußt eskalieren lassen. „Herr Höfinghoff leidet offenbar unter Wahrnehmungsstörungen“, sagte Pfalzgraf der JUNGEN FREIHEIT.

Wer in der deutschen Hauptstadt das Jüdische Museum angreife, müsse damit rechnen, daß die Polizei dem nicht tatenlos zusehen werde, machte Pfalzgraf deutlich: „Es gibt Menschen, die sind einfach nur verblendet. Herr Höfinghoff gehört offenbar dazu. Er sollte sich lieber mal die Sachschäden ansehen, bevor er solche Behauptungen in die Welt setzt.“

Hintergrund ist die „Revolutionäre 1. Mai-Demonstration“, an der am Dienstag in Berlin mehr als 10.000 Personen, darunter zahlreiche Linksextremisten, teilnahmen. Als der Aufzug am Jüdischen Museum im Stadtteil Kreuzberg vorbeikam, flogen Steine und Flaschen auf das dortige Wachhäuschen der Polizei.

Höfinghoff: „Die Cops sind aufgestachelt“

Bereits zuvor waren Polizisten immer wieder mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern aus der Demonstration heraus attackiert worden. Auch Rauchbomben wurden gezündet. Zudem flogen mehrfach Steine gegen Banken, einen Supermarkt und eine Tankstelle, wodurch Scheiben zu Bruch gingen. Nach den Ausschreitungen beim Jüdischen Museum stoppte die Polizei den Protestzug und löste die Demonstration, die ursprünglich im Berliner Bezirk Mitte unweit des Regierungsviertels enden sollte, in Absprache mit dem Versammlungsleiter vorzeitig auf.

Höfinghoff sagte daraufhin der taz: „Es macht den Eindruck, als wenn die Polizei genau hier eskalieren wollte. Offenbar sollte die Demo nicht in Mitte ankommen.“ Über den Kurznachrichtendienst Twitter warnte der Piratenpolitiker die Demonstrationsteilnehmer im Anschluß: „Seid vorsichtig. Die Cops sind aufgestachelt, kommt gut heim.“

Auch wenn die Krawalle insgesamt wohl schwächer ausfielen als in den vergangenen Jahren, warnt Pfalzgraf davor, den diesjährigen 1. Mai rückblickend als friedlich zu bewerten. „Wir sollten uns vorsehen, jetzt eine vermeintliche Friedlichkeit herbeizureden, die es so nicht gab. Friedlich ist es, wenn keine Steine, keine Flaschen und keine Böller fliegen. Genau das war aber der Fall, und in sofern war die Demonstration auch nicht friedlich.“ (krk)

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So sagt es jedenfalls der Volksmund. Und der hat ja meistens Recht. Wir möchten Euch hier nicht die Geschichte des 1. Mai näherbringen oder über die Weltrevolution schwafeln. Stattdessen wollen wir Euch ein Paar Gedanken nahebringen, die wir uns in letzter Zeit zum Thema Kapitalismus/Weg zur Neuen Nation gemacht haben. Wir sollten uns klarmachen, wer es ist, für den wir kämpfen und für den wir Arbeit in Würde und Gerechtigkeit fordern. Es handelt sich nur noch sehr selten um den Arbeiter, am besten in der Metallindustrie, der schon gewerkschaftlich vorgeprägt ist. Hier sind wir an Bildern aus den 30er bis 80er Jahren hängen geblieben. In Deutschland findet eine rapide Deindustrialisierung statt. Ein großer Teil aller Beschäftigten ist im Dienstleistungssektor tätig, in Teilzeitarbeit, in Leiharbeit, mit befristeten Verträgen, und ist nicht gewerkschaftlich organisiert. Das revolutionäre Subjekt hat sich also verändert und das muss sich in unserer politischen Arbeit widerspiegeln.

Der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin von heute lebt oft in prekären, d.h. unsicheren Lebensumständen. Durch die bereits oben angesprochenen Rahmenbedingungen (Leiharbeit, Jobs, die nicht zum Lebensunterhalt ausreichen, verminderter Kündigungsschutz etc.) sind seine Möglichkeiten, sich zu wehren, deutlich geringer als bei einem Kollegen mit unbefristetem Festvertrag. Auch sind die Möglichkeiten, sich mit Kollegen zusammenzuschließen, Solidarität zu üben und sich organisiert zu wehren, erschwert. Dazu kommt die ethnische Zersplitterung an vielen Arbeitsstätten.Viele Ausländer sind aus ihrer Heimat viel geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen gewohnt und sind deshalb eher bereit, diese hinzunehmen. Aber sollen deshalb deutsche Arbeitnehmer unter den Arbeitsbedingungen von Sklavenarbeitern in Südostasien schuften? Niemals!

Der BRD-Bürger wird massiv geprägt von den Medien. Wenn ihm bei den Nachrichten der Irrsinn der Börsen in einem Format präsentiert wird, das an den Wetterbericht erinnert, dann fällt ihm gar nicht mehr auf, dass dieser Irrsinn nicht so irreversibel und naturgesetzlich ist wie das Wetter. Und der Gedanke, sich gegen den Ausverkauf unseres Volkes zu wehren, kommt dann schon gar nicht mehr auf.

Der Kapitalismus ist in seiner radikalsten Form die Umwertung aller Werte, Kulturgüter, Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen in Warenwerte. Und zwar in Waren, die man kaufen, verkaufen und handeln kann. Und die man mit Preisen versehen und auch teurer und billiger machen kann. Eine Gesellschaft, die von ihm geprägt ist, muss zwangsläufig kalt und blutleer sein.

Ob ihr am heutigen 1.Mai rebelliert, Euren Protest auf die Straße tragt, bei Bratwürstchen und Bier bei den Systemgewerkschaften vor Euch hindümpelt, Euch von Multikulti-Maifesten blenden lasst oder was auch immer, ist Eure Entscheidung. Wichtiger ist, über unsere Thesen nachzudenken und im täglichen Leben die richtigen Schlüsse zu ziehen und richtig zu handeln. Und das heißt nicht rechts oder links zu handeln, sondern DEUTSCH zu handeln! Wir werden jedenfalls auch weiterhin versuchen, möglichst viel Sand in das Getriebe dieser Maschine zu werfen, die darauf programmiert ist, das deutsche Volk und alle Völker dieser Erde auszusaugen und zu vernichten.

Ihr findet uns auf den Straßen unserer Stadt!

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Weboy