Leicester (ZK) – Sie sind zu viert. Sie schlagen, treten und prügeln auf ein anderes Mädchen ein. Sie rufen „Tötet die weiße Nutte!“ und reißen ihr Haarbüschel aus. Die vier Mädchen sind somalische Musliminnen und allein dieser Umstand rechtfertigt eine milde Bestrafung von sechs Monaten auf Bewährung. Nachem das Thema in den britischen Medien schon für Furore sorgte, wachte auch die deutsche Presse auf, wenn auch nicht ohne einem relativierenden Unterton, der neben dem Urteil der eigentliche Skandal, aber schon obligatorisch ist.

Rhea Page wartete am 18. Juni mit ihrem Freund Lewis Moore in der britischen Stadt Leicester auf ein Taxi, als die vier somalischen Mädchen zielstrebig auf die beiden zugingen und sie angriffen. Neben Schlägen, Tritten und wilden Beschimpfungen ruft eine der Angreiferinnen „Bringt die weiße Schlampe um!“. Eine Überwachungskamera hat das Geschehen gefilmt, die Polizei war glücklicherweise schnell vor Ort, um Schlimmeres zu verhindern. Wie auf den Aufnahmen zu sehen ist, sind die Musliminnen völlig von Sinnen, sind sogar im ersten Moment versucht, die Polizisten anzugreifen, die Schwierigkeiten haben, die Mädchen von ihrem Opfer loszureißen.

Nach dem Schock auf der Straße folgte der Schock im Gericht. Richter Robert Brown folgte den Argumenten des Verteidigers Ambaro Maxamed: “Die Frauen sind somalische Musliminnen, mit Alkohol und Drogen sind sie nicht vertraut.” Der schlimme Alkohol, den die schweren Damen nicht vertrugen, war also schuld an dem Angriff. Ein doppelter und dreifacher Schlag ins Gesicht des Opfers. Rhea Page befindet sich seit dem Vorfall in therapeutischer Behandlung, verlor wegen Panikattacken, Angstzuständen und Flashbacks ihren Job. Sie selbst sagt, sie sei nur angegriffen worden, weil sie weiß ist. Da dies aber nicht sein darf, kann es auch nicht sein.

Während des Lesens des Spiegel-Artikels reibt man sich mehrfach verwundert die Augen, liest verschiedene Sätze noch mal, um sicherzugehen. Hier ist von Nachsicht, und Verständnis von Integration die Rede. Traumatisierte, schwerverletzte, oder gar getötete Menschen kann man dabei schon mal als Kollateralschaden abtun und sich damit weiter im Kampf gegen Rechts™ profilieren. Ein bedauerlicher Einzelfall, aber kein Rassismus.

Dass die Angreiferinnen ihr Opfer töten wollten, verschweigt der Spiegel natürlich und konstruiert zusätzlich eine Instrumentalisierung seitens der EDL (English Defense League), die den (vermeintlichen) „Rassismus gegen Weiße“ anprangere. Selbstverständlich gibt es keinen Rassismus gegen Weiße, so die einhellige Meinung in der Spiegel-Redaktion. Man könne beim lesen des Spiegel-Artikels fast auf die Idee kommen, Rhea Page habe den Angriff selbst zu verschulden, möglichweise, weil sie die falsche Hautfarbe hat. Da dies aber noch nicht reicht, beruft man sich zusätzlich auf Page`s Freund, der durch sein Eingreifen die Mädels provoziert haben könnte. Wie sich die Schreiberlinge und Redakteure beim Spiegel morgens im Spiegel ohne flauem Magengefühl bewundern können, bleibt ein großes Mysterium. Ganz sicher ist aber, dass der Realitätsverlust vor allem in den deutschen Redaktionen immer akuter wird. Dies allein wäre nicht sehr schlimm, immerhin sich immer mehr Leser ihrer Fähigkeit gewahr, selbst zu denken und sich eigene Meinungen zu bilden. Der fade Beigeschmack bleibt dennoch, denn machen sich jene Autoren durch tendenziöse Berichterstattung am tatsächlich existierenden Rassismus gegen Weiße und der daraus folgenden Gewalt nicht mitschuldig? Auf welchem Auge ist man hier blind?

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(229)

Ciao Euro: Ken Jebsen über die globale Finanzkatastrophe

Redaktion

 

Eurokrise – Schuldenkrise – USA-Krise: Die Welt steckt in Riesenproblemen. Aber wer ist eigentlich schuld an der ganzen Misere? Der Berliner Journalist Ken Jebsen ist überzeugt:  Eine internationale Finanzoligarchie hat den Globus fest im Griff. Die Wurzeln des Elends wuchern in den USA.

 

Großkonzerne, Großbanken und Großinvestoren streiten um den maximalen Einfluss auf diesem Planeten. In seinem aktuellen Beitrag fragt Jebsen, welche Rolle Amerika und seine (selbst hochverschuldeten) Ratingagenturen dabei spielen. Diese stufen derzeit alles herab, was ihnen zwischen die Finger kommt: Amerikanische Banken, vor allem jedoch europäische Banken, deutsche Banken, ganze Länder und Staaten geraten in ihr Visier, sogar die Europäische Union.  Was steckt dahinter?

 

»Wenn sich US-Präsident Obama vor die Presse stellt und die Europäer auffordert, die eigenen Haushalte in Ordnung zu bringen, während der eigene Staatshaushalt derartig in den roten Bereich dreht, dass die USA kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehen, ist das ein gut gemachter Witz – auf europäische Kosten!«

 

Es würde Obama nur einen Anruf kosten, die Ratingagenturen anzuweisen, mit ihren Spielchen aufzuhören, aber das will er gar nicht. Denn: Ein stark angeschlagener Euro verbessert den Dollar nicht nur, er rettet ihn. Eine genauere Untersuchung hilft weiter: Der Dollar hat nämlich schon länger fertig! Und der Euro? Auch bald. Den US-Rating-Agenturen sei »Dank«.

 

Jebsen blickt zurück in die letzten Jahrzehnte der globalen Finanz- und Bankenentwicklung. Er beleuchtet die Gründe für die Erschaffung des Euro einschließlich zahlreicher Lügen und leerer Versprechungen an die EU-Bürger.


Und er untersucht die privaten US-amerikanischen Rating- Agenturen genauer: Diese werden ganz offensichtlich als politische Tools missbraucht, um den Konkurrenten aus der Alten Welt wieder in seine Schranken zu weisen. Daneben laufen die Notenpressen heiß, um immer wieder neues Geld auf den Markt zu werfen.

 

Klar ist: Dieses betrügerische System nähert sich in großer Eile seinem Ende.

Alleine die Vorherrschaft des Dollar, die enorme Menge, die jetzt weltweit im Umlauf ist, hatte dazu beigetragen, dass die USA langsam aber sicher in die größte Pleite ihrer Geschichte schlitterten. In Europa schien man das zunächst kaum zu bemerken.  Es folgte allerdings ein heftiges Erwachen. Und nun steht die Welt vor einem Scherbenhaufen. Denn der Euro und der Dollar sind zu harten Konkurrenten geworden. Wer gewinnt? Hier finden Sie den gesamten Beitrag.

Ken Jebsen spricht Klartext in einer vernebelten Welt, das hat ihm seinen Job bei rbb gekostet. Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg beim Kampf gegen das System.

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Frankfurt (DE) – Wie das Internetportal POLITICALLY INCORRECT (PI) berichtet, wurde auf dem Bundesparteitag der islamkritischen Partei DIE FREIHEIT in Frankfurt der Gründer und Vorsitzende der Partei, René Stadtkewitz (Foto r.), im Amt bestätigt.

Er erhielt 95 Delegiertenstimmen, sein Herausforderer, der bayerische Landesvorsitzende Christian Jung (l.), kam auf 57 Stimmen. Die drei neuen Stellvertreter sind Andrea Falkenstein, Marco Pino (beide Hessen) und Marc Doll (Berlin), außerdem wurde PI-Autor Michael Stürzenberger zu einem der Beisitzer gewählt.

>> Stadtkewitz-Partei: Bayern-Landeschef Jung will Parteigründer stürzen

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>> TAGESSPIEGEL: V-Mann soll Jenaer Neonazi-Trio finanziell unterstützt haben

>> Alle Artikel zum Thema (Stichwortsuche)
>> Alle Artikel zum Thema (chronologisch):
>> NSU-Morde: Ex-NPD-Funktionär Ralf Wohlleben festgenommen
>> US-Geheimdienst: Verfassungsschützer waren bei NSU-Mord an Polizistin Michèle Kiesewetter in der Nähe
>> NSU: Das Ende eines Possenspieles? Beate Zschäpe offenbar vom Verfassungsschutz gedeckt
>> NSU: Zschäpe soll 2008 unbehelligt in Geithain demonstriert haben – NPD-Stadtrat dementiert
>> NSU-Morde: Offenbar doch V-Mann oder -Frau im Zwickauer Trio tätig
>> Weitere Ungereimtheiten in der NSU-Mordserie: Eisenacher Anwohner hörten keine Todesschüsse – Projektil steckte in Hauswand
>> NSU-Mörder: Hinweis auf Aufenthaltsort vergammelte beim MAD – Thüringens LKA riet Mundlos-Vater von Suche nach Sohn ab
>> NSU-Morde: Tatort-Verfassungsschützer führte V-Männer, Daten wurden vernichtet, SEK-Kommando kurz vor Festnahme zurückgepfiffen
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>> Terror-Rätsel vor der Auflösung? NSU-Terroristin Beate Zschäpe will am Mittwoch aussagen
>> Geheimdienst-Skandal weitet sich aus: Verfassungsschützer war in der Nähe von sechs NSU-Tatorten
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>> NPD-Chef Apfel: Verbotsforderung wegen NSU ist “plumpes Ablenkungsmanöver” – sächsische Landtagsfraktion fordert Aufklärung über Rolle des VS
>> “Nationalsozialistischer Untergrund”: Komplize verhaftet – Hatten NSU-Terroristen gefälschte Pässe vom Verfassungsschutz?
>> “Nationalsozialistischer Untergrund”: NSU-Terroristin Zschäpe will Kronzeugenregelung, Zentralrat der Juden fordert NPD-Verbot
>> “Nationalsozialistischer Untergrund”: Polizisten- und Dönermord-Trio wollte Bekennervideos an Nachrichtenagenturen senden – Verfassungsschutz will von nichts gewusst haben
>> NS-Terrorismus? Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen wegen “Dönermord”-Serie und Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn

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CIA-Geheimgefängnis enttarnt

On December 11, 2011, in Thiazi Forum, by admin
CIA-Geheimgefängnis enttarnt

+++ Rumänisches Regierungsgebäude als Tarnung +++

(gb). Wie WeltOnline berichtete, wurde in Rumäniens Hauptstadt Bukarest ein Geheimgefängnis des US-Geheimdienstes CIA enttarnt. Die CIA lehnte dazu jede Stellungnahme ab. Die CIA nutzte ein rumänisches Regierungsgebäude mit dem Codenamen „Bright Light“ (Helles Licht), das in einem Wohnviertel im Norden Bukarests liegt, als Gefängnis. Seit längerer Zeit gibt es Berichte über Geheimgefängnisse in Rumänien, doch noch nie wurde ein Standort öffentlich bekannt.

Die Nachrichtenagentur AP und die ARD machten das Geheimgefängnis nun ausfindig. In diesen Geheimgefängnissen wird gefoltert, was oft verharmlosend als rauhe Verhörmethoden beschrieben wird. Das Geheimgefängnis ist Teil eines Netzwerkes, das mit anderen Standorten in Thailand, Polen und Litauen von der CIA betrieben wird. In Polen und Litauen liegen diese Art Gefängnisse eher in ländlichen, abgelegenen Gebieten oder auf Militärbasen.

Das Gebäude in Bukarest wird offiziell von der Regierungsorganisation ORNISS benutzt, die dort geheime Informationen von NATO und EU lagert. Das Gebäude wurde gegenüber der ARD von ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern als CIA-Gefängnis identifiziert. Noch im November wurde die Existenz eines Geheimgefängnisses gegenüber PANORAMA, an diesem Ort, durch einen hohen ORNISS-Funktionär bestritten. WeltOnline zitiert ihn mit den Worten: „Nein, nein. Unmöglich“.

Nach Angaben von US-Vertretern wurde dieses Gefängnis im Jahr 2003 in Betrieb genommen, nachdem die CIA entschied die Gefängnisse in Polen auslaufen zu lassen. Die Zellen waren auf Federn gelagert, was zur Desorientierung der Gefangen führen sollte. Während des ersten Monats werden solch „rauhe“ Verhörmethoden angewandt wie Schlagen, Überschütten mit Wasser, Schlafentzug oder Verharren in schmerzhaften Positionen, wie ehemalige Mitarbeiter berichteten. Das berüchtigte „Waterboarding“, der Schwedentrunk auf US-amerikanisch, sei nicht angewandt worden. Wer daran glauben mag, der glaube.

Auch die Staatschefs der betroffenen Staaten bestreiten, von den Geheimgefängnissen zu wissen. Die Nachrichtenagentur AP zitiert den rumänischen Präsidenten Traian Basescu, der sich im September noch wie folgt äußerte: „Wir kennen die Kritik, aber wir haben keine Erkenntnisse in der Angelegenheit“. Nach dem Amtsantritt des US-Präsidenten Obama wurde das Programm der geheimen Gefängnisse offiziell beendet. „Diese Kontroverse hat sich weitgehend beruhigt“, so der CIA-Anwalt Stephen Preston vor kurzem auf einer Pressekonferenz. Wie es sich zeigt, werden weiterhin geheime Foltergefängnisse betrieben, die Gefangenen werden entführt, ohne rechtlichen Beistand inhaftiert, gefoltert, niemand weiß wo sich die Gefangenen befinden und nicht einmal das Internationale Rote Kreuz bekommt Zugang.

Also ein vollkommen rechtloser Zustand, in dem sich die Gefangenen befinden. Die rumänische Regierung wies erwartungsgemäß auch den Bericht von PANORAMA zurück. Eine Sprecherin der ORNISS sagte, dieser Bericht sei „reine Spekulation“. Seit Gründung der Behörde im Jahr 2002 sei das Gebäude für nichts anderes benutzt worden, als für die Arbeit dieser Behörde. Aus dieser Aussage kann man allerdings vieles interpretieren, je nachdem, was die Aufgaben dieser Behörde sind. In diesem Bereich gibt es offizielle Tätigkeiten und inoffizielle.

http://kompakt-nachrichten.de/2011/1…gnis-enttarnt/

Das Europäische Guantanamo,es gibt glaub ich nichts wo die C.I.A ihre Drecksfinger nicht mit im Spiel hat.Wer jemanden vermissen sollte kann sich ja ma da erkundigen Drecks USA:thumbdown

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Die unverzichtbare Nation

On December 11, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Kurz nach Erscheinen des Sammelbandes „Westbindung“ (Propyläen, 1993) wurde einer der Herausgeber zum Gespräch mit einem Berater des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl geladen. Bemerkenswerterweise ging es nicht um inhaltliche Aspekte oder die politische Verortung der beteiligten Linken, Sozialdemokraten, Liberalen, Konservativen und undogmatischen Rechten, sondern nur um ein Thema: die Westbindung als solche, das heißt nicht aus ideologischer Erwägung, weil man Teil der „freien Welt“ sei, den Amerikanern zu Dank verpflichtet, sich an London und Paris ein Vorbild nehmen müsse, sondern die Westbindung als Aspekt Bonner Realpolitik, Folge der Einsicht, daß jede noch so zarte Infragestellung ins Unglück führe und das wiedervereinigte Deutschland sich rasch in einer ähnlichen Lage wiederfinde, „wie vor ’45“.

Es wird bei dieser Formel nie ganz klar, was genau gemeint ist: „wie ’14“?; „wie ’33“? oder „wie ’39“? Andererseits darf man die politische Klasse der alten Bundesrepublik nicht derart unterschätzen, daß man annimmt, sie habe den Kurs der europäischen und der Nato-Integration (nur) aus weltanschaulichen Motiven verfolgt. Offenbar gehörte zum Wissen der Mächtigen immer auch, daß man in einer potentiell feindlichen Umwelt lebte, daß vor allem die europäischen „Partner“ ein langes Gedächtnis haben, zu dessen Kernbestand die Sorge vor der deutschen Macht gehört, ein aus Vernunft und Unvernunft gemischter Vorbehalt, der auch, aber nicht nur mit tatsächlichen historischen Erfahrungen zu tun hat.

Politik der Dauerbeschwichtigung gegenüber Deutschlands Nachbarn

Die deutsche Daseinsberechtigung verlangte deshalb nicht nur eine Politik der Dauerbeschwichtigung gegenüber den Nachbarn (und insofern war die Neue Ostpolitik nur die Fortsetzung der Strategie Adenauers), unter Einschluß militärischer und diplomatischer Selbstverzwergung, sondern auch den Entwurf eines Geschichtsbildes, das in seiner finalen Form alles zwischen der Reichsgründung und dem Zusammenbruch des NS-Regimes in eine Abfolge von Aggressionsakten umdeutete, bei denen es nur einen Verantwortlichen gab.

Wenn deshalb heute jemand in einem Leitmedium den „Vansittartismus“ – also die auf den englischen Diplomaten Robert Gilbert Vansittart (1881–1957) zurückgehende rassistische britische Denkschule, die auf die vollständige Vernichtung Deutschlands setzte – als „von Hellsicht“ (Edo Reents) getragen bezeichnet, ist das längst keine Bizarrerie mehr, sondern die Konsequenz der geschilderten Entwicklung. Dasselbe gilt für die dogmatische Fixierung der deutschen Verantwortung für den Ersten wie den Zweiten Weltkrieg oder die kanonische Deutung der Nationalgeschichte unter dem Aspekt des „langen Wegs nach Westen“ (Heinrich August Winkler).

Schreckgespenst des „deutschen Nationalismus“

Allerdings kehren als Nebenfolge der Euro-Krise, der Weigerung Merkels, die Schulden zu vergemeinschaften und das eigene Zentralbankmodell aufzugeben, altbekannte Reflexe in Großbritannien, Frankreich, Italien und Polen wieder, wo jede Weigerung Berlins, den falschen Kurs fortzusetzen, eine „antideutsche Welle“ (Le Monde) auslöst oder gleich als Aufgang des „Vierten Reichs“ gedeutet wird. Wenn man vor allem in Paris vor der „Bismarckschen Politik“ (Arnaud Montebourg) und dem „deutschen Nationalismus“ warnt, dann verwundert auch nicht, daß es wieder um die Möglichkeit oder Gefahr einer drohenden „Isolierung“ (Helmut Schmidt), das heißt „Einkreisung“ beziehungsweise „Auskreisung“ Deutschlands durch die anderen Mitglieder der Union geht.

So oft seit dem Zusammenbruch des Ostblocks wiederholt wurde, daß wir „von Freunden umzingelt“ seien, tatsächlich kann jeder wissen, wie brüchig die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Ordnung war, daß zu ihren wichtigsten Konstruktionselementen die Hegemonie der USA gehörte, daß deren Wegfall fast automatisch zur Wiederkehr alter Rivalitäten in Europa führt, daß dessen Reorganisation nur von Deutschland ausgehen kann, aber Großbritannien wie Frankreich an ihrem Widerstand dagegen schon deshalb festhalten, weil sie eine Verletzung ihrer nationalen Eitelkeit nicht ertragen, und im Zweifel lieber auf anachronistische Handlungsmuster zurückgreifen.

„Für die Hegemonie zu klein, für das Gleichgewicht zu groß“

Wenn selbst ein so auf die Nachkriegszeit fixiertes Blatt wie Die Welt mutmaßt, es könne – angesichts der gescheiterten Versteigerung von Bundesanleihen – eine „Verschwörung“ (Günther Lachmann) gegen Deutschland geben, und die FAZ in bezug auf die denkbare Zuspitzung des Konflikts lapidar-besorgt anmerkt: „Das hatten wir schon einmal“ (Klaus-Dieter Frankenberger), dann wird es Zeit für eine Ernüchterung der innerdeutschen Diskussion über das, was das Ziel unserer Europapolitik sein kann – und was eben nicht. Bündig hat der Historiker und Autor Michael Stürmer festgestellt: „Die deutsche Frage ist wieder da, diesmal in der wirtschaftlichen und finanziellen Variante. Sie aber hat niemals den Deutschen allein gehört. Für die Hegemonie zu klein, für das Gleichgewicht zu groß – das gilt seit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Wiener Kongreß, seit Bismarcks Reichsgründung und dem Friedensdiktat zu Versailles.“

Der Verweis Stürmers auf den Dreißigjährigen Krieg ist für das Verständnis dessen, was heute vorgeht, entscheidend. Denn seit dem Westfälischen Frieden von 1648 gab es zwischen den Mächten Europas eine Übereinkunft, die Mitte schwach zu halten. Jeder Versuch, das Zentrum des Kontinents zu reorganisieren, führte zu feindseligen Reaktionen. Vor allem Frankreich sah sich seit je in der Wächterrolle, oder weniger beschönigend: verpflichtet auf „Richelieus Testament“. Dessen Kerngedanke war der Zusammenhang von Frankreichs Größe und Deutschlands Impotenz. Entsprechende Vorstellungen sind in der französischen Führungsschicht nie ganz verschwunden.

Deshalb genügt es auch nicht, wenn Merkel Sarkozys Empfindlichkeit schont, man von einer „Konvergenz“ der Reformabsichten redet: Paris muß sich in das Unvermeidliche fügen und das heißt faktisch die Funktion der „indispensible nation“ – der „unverzichtbaren Nation“ – anerkennen, die es selbst nicht erfüllen kann und deshalb Deutschland zu überlassen hat. Das ist der rationale Kern aller Rede vom „deutschen Europa“.

Der Historiker Karlheinz Weißmann hat 1993 zusammen mit Rainer Zitelmann und Michael Großheim den Sammelband „Westbindung. Chancen und Risiken für Deutschland“ (Propyläen) herausgegeben.

JF 50/11

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Brüssel: Weihnachtsgipfel für Bankster

On December 11, 2011, in Endzeit, by admin

Brüssel: Weihnachtsgipfel für Bankster

John Lanta über Bankster

 

Am Ende war’s dann doch nur Großbritannien, das nicht mitmachen wollte. Natürlich sagen jetzt manche, unsere britischen Freunde seien ja ohnedies nie überzeugte Europäer gewesen, eine Art amerikanisches U-Boot im europäischen Einigungsprozess, ewiger Quertreiber und so weiter. Schon spekulieren andere Europäer, wie und ob es ganz ohne die Briten ginge – hoffen die zahlreichen und hoch aktiven britischen EU-Gegner auf den baldigen Austritt. 71 Prozent befürworteten in einer nicht-repräsentativen Internet-Umfrage unter Spiegellesern den EU-Austritt des Vereinigten Königreiches.

 

Von drohenden rechtlichen Schwierigkeiten mit der Beschlusslage abgesehen, weil Premier Cameron gerade die Anfechtung prüft: Kommt es denn jetzt auf England entscheidend an? Überhaupt nicht: Immer noch wird immer mehr Geld in ein Währungssystem gesteckt, das auch dann nicht funktionieren kann, wenn ab sofort keines der Euro-Länder auch nur einen Cent mehr

Neuschulden macht. Auch die regierungsfreundlichen Blätter mögen nicht von einem historischen Durchbruch sprechen.Denn die Grundkriterien bleiben: Unterschiedliche Wirtschafts- und Finanzsysteme und -strukturen, unterschiedliche Politiken, unterschiedliche Methoden.

 

Erst wenn alles sehr nah beieinander ist, nach ’zig Jahren harter, gemeinschaftlicher und solider Arbeit, hat eine Währung auch nur eine geringe Chance. Das steht derzeit außer Frage. England habe mit Rücksicht auf den starken Banken- und Finanzsektor, auf die Londoner Börse, Rücksicht nehmen müssen, heißt es. Finanzinstitutionen, Banken und Fonds trügen zehn Prozent zum britischen Bruttosozialprodukt bei. Zehn Prozent Abhängigkeit einer ganzen Volkswirtschaft von den Bankstern – kann das denn gut gehen? Auf gar keinen Fall. Dieser Einfluss schadet ja schon dem übrigen Europa jeden Tag erheblich – und hier erwirtschaftet das Finanzsystem in manchen Fällen sehr viel weniger, bis deutlich unter ein Prozent.

 

Das ganze Ausmaß der Fehlleistungen wird erst im Kleingedruckten deutlich: Eine weitere Beteiligung privater Gläubiger an Verlusten soll es nicht geben – auch nicht im künftigen ESM, wo dies eigentlich verankert war! Der ESFS (European System for Financial Supervision = Europäisches System für  Finanzaufsicht, »Rettungsschirm«) wird dreifach gehebelt, aus den derzeit noch 250 Milliarden Euro würden so 750 Milliarden. Mit allen Risiken für die Unterzeichner. Auch im ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus), der nun schon im Juli starten und nach einer Übergangsphase den ESFS ersetzen soll, ist eine private Gläubigerbeteiligung nicht mehr vorgesehen. Was nützen nun quasi-automatische Sanktionen bei Schuldenüberschreitung, wenn die Banken derart ermutigt werden? Wie harmlos sind die Bankster denn in den Augen der höchsten EU-Regierungsspitzen?

 

Nach allen Erfahrungen mit faulen Tricks, vor allem in Griechenland – aber nicht nur: Wer hält denn eine Regierung davon ab, unter starkem Druck mit den Bankstern beim Austricksen der Steuerzahler gemeinsame Sache zu machen? Haben nicht auch wir Deutsche den gesamten HypoRealEstate- Rettungskomplex aus dem Haushalt »ausgeklammert«? Das und mehr sollen andere EU-Partner nicht können oder dürfen? Garantiert Bundeskanzlerin Merkel dafür mit ihrem Häuschen? Ihr würde das nicht wehtun – aber vielen anderen schon, die nicht mehr als eines besitzen, nicht wahr? Denn bei den Vermögenden könnte abgegriffen werden, wenn es bei uns zur Sache geht, deshalb verlagern ja viele ihre Werte ins Ausland, nach Kanada zum Beispiel…

 

Jetzt schreiten wir also mit einem Mehr an Fiskalaufsicht, das in einem Vertrag festgeschrieben werden soll, der erst im März vorliegt (zur allfälligen nachträglichen Verwässerung) in die ESM-Ära, die die letzten Sargnägel für Europa bereithält – und uns ganz nebenbei erstmals Verwaltungsstrukturen beschert, die nicht mehr kontrolliert werden können sollen und damit praktisch über dem Gesetz stehen. A propos Machtergreifung: Hitlers Weg zur Diktatur war juristisch bedeutend schlechter abgesichert.

 

Und dann wurde doch in Brüssel wieder nur über Finanzen gesprochen, nicht ein Wort zu dringend benötigten Programmen zur wirtschaftlichen Belebung gerade der klammen EU-Partner, zu Reformen dafür, möglichst nachhaltigen. Der knallharte Sparkurs fährt doch demnächst überall die Volkswirtschaften an die Wand, die auch die zinsermäßigten Kredite nicht mehr bedienen können, weil die Steuerausfälle alle Rechnungen durchkreuzen.


Im spanischen Mittelstand gibt es 80 Prozent mehr Sozialhilfeempfänger. Solche Zeichen werden immer vor Revolutionen sichtbar. In Griechenland bricht nach dem Rentensystem auch das Gesundheitssystem zusammen.

 

Nur ganz nebenbei: Wie der Teufel das Weihwasser meiden viele ein Nachdenken über unser Zinssystem. Dabei gibt es in der islamischen Welt, die ja derlei Schuldenkrisen nur dort produziert, wo sie sich nicht an ihre koranischen Regeln hält (Dubai), sehr interessante und auch richtungweisende Erfahrungen mit alternativen Methoden. »Islamic banking« bieten viele Großbanken an, mit eigens trainiertem Hochkarat-Personal, Vorreiterin war ausgerechnet die Deutsche Bank. Kein Wort wurde auf dem Gipfel über die überfällige Transaktionssteuer und auch nur den Hauch von Bankenreform verloren. Um es zusammenzufassen: Die Bankster haben sich in Brüssel zu Weihnachten einen Wunsch-Gipfel geschenkt.

 

Meistens unerwähnt bleibt auch, was Börsenguru Dirk Müller (»Mr. Dax«) zuletzt am Monatsbeginn in Berlin noch vehement gefordert hatte: den Ausstieg aus Termingeschäften mit Lebensmitteln, an denen auch Banken und Bankster brillant verdienen.

 

Brüssel war mit dem vorliegenden Ergebnis eine weitere Luftnummer, da gibt es keinen Zweifel. Die Süddeutsche phantasiert heute, für das kommende Jahr sei die Eurozone nun finanziell ausreichend aufgestellt. Für wie dumm hält das nicht ganz billige Blatt seine besserverdienenden Leser?

Im Alten Testament beschreibt* Prophet Jesaja die Endzeit so: (10) Beschließet einen Ratschlag, und er soll vereitelt werden; redet ein Wort, und es soll nicht zustande kommen; denn Gott ist mit uns. (11) Denn also hat Jehova zu mir gesprochen, indem seine Hand stark auf mir war und er mich warnte, nicht auf dem Wege dieses Volkes zu wandeln: (12) Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dieses Volk Verschwörung nennt; und fürchtet nicht ihre Furcht und erschrecket nicht davor. (13) Jehova der Heerscharen, den sollt ihr heiligen; und er sei eure Furcht, und er sei euer Schrecken.

 

Und gleich vor diesem Text (im Vers 9) wird der Leser in nahezu hörbarer Schärfe eindringlich vorgewarnt: Tobet, ihr Völker, und werdet zerschmettert! Und nehmet es zu Ohren, alle ihr Fernen der Erde! Gürtet euch und werdet zerschmettert, gürtet euch und werdet zerschmettert!

 

Für Saudi-Arabien, Israel und manche andere, zum Beispiel Griechenland mit 400 US-Panzern, gerade jetzt! – lässt das auch nichts Gutes ahnen.

Ja, die Bankster werden schon noch ihrer gerechten Strafe zugeführt.

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Deutscher Spion bei der Bank Credit Suisse

On December 11, 2011, in Thiazi Forum, by admin

Deutscher Spion bei der Bank Credit Suisse

Ein BRD Bürger mit asiatischer Abstammung hat bei der Credit Suisse, Kundendaten für deutsche Finanzämter ausspioniert.
Er war machte dort eine Banklehre. In Udo Ulfkottes Buch “Marktplatz der Diebe” wird die Masche auch beschrieben.
Firmen werden am meisten von Lehrlingen und Praktikanten ausspioniert.

Rein rechtlich dürften diese Daten aber nicht verwendet werden, und nach Alliiertengesetz darf Deutschland nicht in anderen Ländern spionieren. Es müsste rein theoretisch möglich sein das die Schweiz bei der UNO klagt, und eine Entschädigung für bekommt. Damit könnte die BRD weiter blossgestellt werden

Deutsche hatten Spion bei der CS

Ein Mitarbeiter der CS lieferte Deutschland heimlich mehr als 1000 Kundendaten über mutmassliche Steuerhinterzieher. Seine Dienste wurden fürstlich entlöhnt.

Deutschlands System mit verdeckten Informanten geriet im Zusammenhang mit Morden dreier Nazi-Killern aus Zwickau in jüngster Zeit arg in Kritik. Trotz Mittelsmänner im Umfeld der Täter konnten diese nicht aufgehalten werden. Erfolgreicher war die Maulwurftaktik hingegen bei der Schweizer Bank Credit Suisse. So konnten Steuerfahnder aus Deutschland im Jahre 2008 bei einem Mitarbeiter der Credit Suisse monatelang geheime Kundendaten bestellen. Und er lieferte.
Der Angestellte der Grossbank übergab Daten von mehr als 1000 Credit-Suisse-Kunden und mutmasslichen Steuerhinterziehern nach Deutschland, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Die Lieferung erfolgte über einen österreichischen Mittelsmann, der sich mehrere Male mit Vertretern des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen traf und diesen die bestellten Daten übergab. Datendieb und Mittelsmann erhielten von den Deutschen im Gegenzug nach Informationen der Zeitung eine Belohnung von 2,5 Millionen Euro.
Beim Bankmitarbeiter handelt es sich um einen heute 28-jährigen Mann, der aus Asien stammt, in einer Zürcher Landgemeinde lebt und bei der Credit Suisse eine Banklehre gemacht hat, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt. Er muss sich nächste Woche vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten. Der Mittelsmann, der in Winterthur gewohnt hatte, nahm sich vor einem Jahr im Regionalgefängnis Bern das Leben.
Trotzdem ermittelt die Bundesanwaltschaft noch immer gegen den Toten. Sie will auf diese Weise das Geld einziehen, das die beiden Männer für Datendiebstahl und Datenvermittlung erhalten haben. Dieses befindet sich auf Konten in Deutschland, Österreich und Tschechien und ist teilweise blockiert. Ein Teil des Geldes war seinerzeit auch an die Freundin des Credit-Suisse-Mitarbeiters in Tschechien geflossen.

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