Berlin (DE) – Gestern wurde bekannt, dass in Berlin-Lichtenberg die Stimmen von Grünen und Linken/SED verwechselt wurden. Man könnte natürlich sagen: “Kann passieren!”,  da sich die beiden Parteien sowieso kaum unterscheiden, weder von den Gesichtern noch vom Programm.

Doch die Stümperei oder gar Manipulation geht unentwegt weiter. In Berlin-Lichterfelde wurden in großen Mengen Briefwahlunterlagen im Müll gefunden und wurden auch nicht berücksichtigt. Es sind mindestens 379 Briefwahlumschläge, die  nicht ordnungsgemäß zur Zählstelle in der Fischerhüttenstraße gebracht, sondern in der Mülltonne gelandet sind. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt.

Gerade in Berlin, das immer mehr im Chaos aus Multikulti und Antifaterror auseinander genommen wird, bildet sich der Untergang einer Kulturnation ab. Wo früher Pünktlichkeit und Genauigkeit von Bedeutung war, ist jetzt Laxheit und Gleichgültigkeit gegenüber allen Sekundärtugenden am Herrschen. Die richtige Durchführung von Wahlen scheint uns genau so abhanden zu kommen, wie das Aufrechterhalten von schlaglochfreien Straßen. Man hat inzwischen das Gefühl, dass man die “Facharbeiter” aus der Dritten Welt mit dem Lebensgefühl aus der Dritten Welt willkommen heißen will.

flattr this!

(135)

Und munter geht die Facebook-Reise in den totalen öffentlichen Exibitionismus weiter

– und damit einhergehend die totale Überwachung des letzten Restes unseres privaten Lebens (bzw. des Privatlebens der glücklichen Besitzer eines Facebook-Profils).

Wenn die Facebook-Geschichte mal nicht irgendwann ganz böse endet…


Facebook will Lebensarchiv werden

Von Christian Stöcker

AFP

Mark Zuckerberg will alles: Jedes Kochrezept, jeden gesehenen Film, jeden gehörten Song. Geburten, Hochzeiten, Zeugnisse. Facebook soll zentrales Lebensarchiv all seiner Nutzer werden und Angelpunkt allen Medienkonsums. Die Pläne sind atemberaubend – und für manche Branche furchteinflößend.

Alle Fotos, alle Videos, alle gelesenen Bücher, jedes selbstgekochte oder im Restaurant eingenommene Essen, überhaupt alle Lebensereignisse in einer Art Endlos-Steckbrief vereint, unten die Geburt, oben die Gegenwart – das ist Facebooks neue Vision von der eigenen Rolle im Leben seiner Nutzer. Bei der Entwicklerkonferenz f8 stellte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg fundamentale Änderungen des größten Social Networks der Welt vor. Über 100.000 Nutzer rund um den Globus verfolgten den Livestream des Vortrags.


Alle Neuerungen haben ein zentrales Ziel: Die Nutzer der Netzcommunity sollen möglichst viele Aspekte ihrer alltäglichen Existenz mit ihrem digital verknüpften Freundeskreis teilen – und damit gleichzeitig mehr Information als je zuvor auf den Servern des Datenkonzerns Facebook hinterlassen. Facebook soll zur totalen Archiv- und Konsumplattform werden, zum Spiegel der Existenz von Hunderten von Millionen. Und damit zum effektivsten, attraktivsten Werbeumfeld in der Geschichte. Denn wer alles über seine Kundschaft weiß, kann ihr auch in idealer Weise Produkte anpreisen.
Zentrale Punkte: Timeline und Open Graph
Zuckerberg stellte, nach einem kurzen, durchaus bissigen Auftritt des US-Komikers Andy Samberg, die Neuerungen persönlich vor. Die zwei zentralen Säulen seiner Präsentation: Eine neue Facebook-Zentrale namens Timeline, die das herkömmliche Social-Network-Profil ersetzen soll, und drastische Erweiterungen dessen, was bei Facebook "Open Graph" heißt – der Mechanismus, dass bei Facebook unternommene oder mitgeteilte Dinge automatisch dem eigenen digialen Bekanntenkreis mitgeteilt werden. Auch dann, wenn der Nutzer gar keinen Facebook-eigenen Dienst, sondern eine von externen Entwicklern angebotene App innerhalb des Social Networks nutzt. Wer wo joggen geht, was er kocht, welche Musik er hört – all das soll ganz automatisch archiviert werden, für alle Ewigkeit auf den Servern Facebooks gespeichert werden. Ein digital-multimediales Tagebuch.

Stichwort "Lifestream"
"Timeline" erinnert an das, was unter dem Stichwort "Lifestream" schon seit Jahren als nächste große Killeranwendung digitaler Technologie prognostiziert wird: Die halb selbstbestimmte, halb automatische Aufzeichnung aller Aktivitäten des Nutzers. Vom hochgeladenen Foto von der ersten Freundin über eine auf einer Landkarte markierte Route der eigenen Hochzeitsreise bis hin zu einem Video von den ersten Schritten des eigenen Nachwuchses.
Bislang, sagte Zuckerberg, sei es bei Facebook unendlich schwierig, über jemanden mehr herauszufinden als die unmittelbaren Profilangaben – Alter, Ausbildung, Hobbies etc. – und aktuelle Ereingisse. "Alles, was schon ein bisschen länger zurückliegt, rutscht unten von der Wall herunter und verschwindet nahezu vollständig." Die neue "Timeline" soll aus dem gewaltigen Wust an digitaler Information, den ein habitueller Facebook-Intensivnutzer im Laufe der Zeit erzeugt, eine gewichtete, chronologisch geordnete Sammlung all der im Netzwerk mitgeteilten Information machen. "Wichtige" Ereignisse sollen sichtbar bleiben, weniger wichtige werden zusammengeklappt und nur auf Wunsch wieder hervorgeholt. Je weiter der Nutzer in der Zeit zurückgeht – also je weiter nach unten er auf einer Endlosseite scrollt – desto konzentrierter, kondensierter werden die Schnipselchen. Zuckerberg selbst zeigte als Beginn seiner eigenen "Timeline" ein Babyfoto von sich selbst aus dem Jahr 1984.
Der Nutzer soll natürlich auch die Möglichkeit haben, dem Algorithmus ins Lenkrad zu greifen, Ereignisse, Fotos, Joggingstrecken selbst für wichtig oder unwichtig zu erklären, sie sichtbar oder unsichtbar, sie nur engen Freunden, dem ganzen Bekanntenkreis oder aller Welt zugänglich zu machen. "Wir geben Ihnen die Möglichkeit, die Geschichte ihres eigenen Lebens zu kuratieren", sagte Zuckerberg ernsthaft und ohne jeden Anflug von Ironie.

Niederschwellige Konsumentenbeobachtung
Weil das Ziel von Facebook ist, so viel Information wie möglich über seine Nutzer anzusammeln, jedem einzelnen Nutzer aber natürlich nur eine begrenzte Zeit zum Mitteilen zur Verfügung steht, werden den Apps innerhalb von Facebook zudem größere Rechte eingeräumt. Man werde in vielen Fällen nicht mehr die Aufforderung sehen müssen, "wollen Sie dies auf Facebook mitteilen?", sagte Zuckerberg. Viele Apps, etwa solche, die einem das Hören von Musik oder den Konsum von Fernsehserien innerhalb von Facebook erlauben, machen ihre Nachrichten künftig selbst. Mehr Information fürs Netzwerk, gleicher Aufwand für den Nutzer, das ist die Logik.
Diese niederschwellige Art der Konsumentenbeobachtung soll den eigenen Facebook-Freundeskreis aber nicht belästigen. Sie wird deshalb in einen sehr Twitter-artigen, bereits vor der F8 vorgestellten Seitenstreifen namens "Ticker" ausgelagert. Dort wird ständig zu sehen sein, was die eigenen Netzwerkkontakte gerade in diesem Moment tun. Wer liest, dass ein Freund gerade über die Spotify-Musik-App einen bestimmten Song hört, kann mit zwei Klicks einsteigen und synchron den gleichen Song hören, die gleiche Serienfolge (via die TV-Serien-Streaming-Plattform Hulu) oder den gleichen Film (via die Film-Streaming-Plattform Netflix) sehen. Wenn mehrere Freunde gerade das gleiche tun oder kürzlich getan haben, merkt das ein Algorithmus und verschiebt die Information ins eigentliche, langsamere, wichtigere Newsfeed. "4 Freunde haben gerade einen Film mit Johnny Depp gesehen."
Facebook will zum globalen Sofa werden. Filme, Musik, TV-Serien – all das sei fundamental sozial, sagte Zuckerberg. Mit Facebook als neuem zentralen Knotenpunkt könnten diverse Branchen "von Grund auf neu gedacht werden". Dem einen oder anderen in Hollywood oder der Chefetage eines großen Musiklabels dürfte bei diesen Worten ein Schauer über den Rücken gelaufen sein. Auch soziale "News Apps" wurden vorgeführt, als Beispiele demonstrierte der Facebook-Chef eine Anwendung der "Washington Post" und die von Rupert Murdochs iPad-Zeitung "The Daily".


Funktionieren wird all das allerdings nur, wenn die Facebook-Nutzerschaft auch mitmacht. Das ist keineswegs gesagt – auch Social-Network-Nutzer haben ihre konservativen Seiten, und längst nicht jede Änderung wird begrüßt und angenommen. Vergangenes Jahr stellte Facebook eine zentrale Kommunikationsplattform vor , die SMS, E-Mail, Facebook-Nachrichten und Instant Messaging vereinigen sollte, jede Art von digitaler Kommunikation sollte künftig über Facebooks Server gelenkt werden. Bis heute hat sich dieser Dienst nicht durchgesetzt.
Diversen Branchen die Bedingungen diktieren
Wenn die Neuerungen jedoch ankommen, kann Zuckerberg bald diversen Branchen ebenso die Bedingungen diktieren wie Apple-Chef Steve Jobs das mit iTunes mit der Musikindustrie getan hat und seit Einführung des iPads auch mit der Verlagsbranche tut. Das Pfund, mit dem Facebook dabei wuchern kann: 800 Millionen Nutzer. In der vergangenen Woche habe es eine Premiere gegeben, verriet der Facebook-Chef zu Anfang seiner Präsentation: "Eine Halbe Milliarde Menschen war gleichzeitig auf Facebook." Für die Branchen, die nun ihre Inhalte als soziales Schmiermittel für Facebooks neue digital-sozial-archivarische Rundumversorgung zur Verfügung stellen sollen, ist diese Zahl das wohl schlagendste Argument der F8-Tagung. Die Chefs von Spotify und Netflix kamen persönlich vorbei, um ihrer Begeisterung über die Umarmung Ausdruck zu verleihen. Mit Hulu als weiterem Kooperationspartner hat Facebook Zugriff auf einen gewaltigen multimedialen Schatz. Das Aushandeln von Nutzungsrechten überlassen die Netzwerker Spotify und Co.
Zuckerbergs schlichte Botschaft ist: Wir organisieren das digitale Sozialleben weiter Teile der entwickelten Welt. Unsere Plattform wird als Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungszentrale für immer mehr Menschen unverzichtbar. Das soziale Netz ist der zentrale Knotenpunkt des medialen Kommunikationsverhaltens der Zukunft. Entweder ihr macht mit – oder ihr geht unter.

Quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,787927,00.html

(118)

DeutschlandEcho: Herr Schäfer, Sie sind Bundesvorsitzender der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) und stehen auf der Wunschliste Holger Apfels, des Herausforderers des amtierenden Parteivorsitzenden, für die Neubesetzung des Parteivorstandes. Angenommen, Sie würden von den Delegierten in den selbigen gewählt: Wofür würden Sie sich stark machen?

Michael Schäfer: Ganz einfach, für einen echten Neuanfang. Die NPD besteht aus vielen fleißigen und überzeugten Idealisten, die ihr Land lieben. Doch fragt man die Leute auf der Straße, die uns nur aus der verzerrten Medienwahrnehmung kennen, dann stehen wir für alles Mögliche, auch Wählerabschreckende, aber eben nicht für die Freiheit Deutschlands, die Gemeinschaft der Deutschen und die Zukunft eines Europas der Vaterländer. Leider tragen wir selbst viel zu dieser falschen Wahrnehmung bei.

Wir müssen uns zuerst klar machen, was die Hauptaufgabe der NPD als parlamentarischer Arm der nationalen Opposition ist. Das wurde in den letzten Jahren durch strategische Planlosigkeit oft vergessen. Die NPD ist eine nationale Wahlpartei! Sie will und muß Erfolg bei Wahlen haben, sonst hat sie ihren Daseinszweck verfehlt. Das heißt im Falle von Wahlerfolgen natürlich nicht, daß wir in der Parlamentsarbeit versumpfen und verspießern, sondern die personellen, finanziellen und medialen Möglichkeiten von Mandaten für unseren politischen Kampfauftrag nutzen. Die Einheit von parlamentarischen und außerparlamentarischen Aktivitäten ist dabei selbstverständlich. In Botschaft, Wortwahl und Auftreten darf dabei nicht zuerst an den “Szene”-Angehörigen gedacht werden, sondern an den deutschen Wähler, an unseren belogenen und betrogenen Landsmann, der endlich eine konsequente Vertreterin seiner Interessen sucht. Und das muß endlich auf breiter Front – d.h. auch im Westen – unsere NPD werden!

Dabei darf es keine selbstaufgestellten Tabus und Dogmen geben. Wir haben zu oft Themen gesetzt, die in erster Linie uns interessieren, die für unsere Landsleute aber nicht wichtig waren. Wir wundern uns dann, daß wir die Herzen und Köpfe nicht in nennenswerter Zahl erreichen. Wir müssen aber die Sprache der Menschen sprechen und politisch an ihre Alltagsprobleme und Sorgen anknüpfen – was auch sonst? Das geht aber nicht mit dauernden Anspielungen auf die 1930er und 40er Jahre und den Schlachtordnungen des vergangenen Jahrhunderts. Interessanterweise sagen mir das sogar Vertreter von Kameradschaften und radikaleren Gruppen, die sich fragen, was “wir” da eigentlich machen.

DeutschlandEcho: Weshalb ist ein Führungswechsel überhaupt notwendig? Udo Voigt hat die Partei ja zumindest zu einem gewissen Grad aus der Bedeutungslosigkeit geholt…

Schäfer: Der Führungswechsel ist notwendig, um nach innen und nach außen zu zeigen, daß sich bei uns endlich etwas bewegt und wieder Visionen entwickelt werden. Der Aufbruch muß für das gesamte nationale Lager spürbar werden und vor allem auch ins Bewußtsein der Wähler dringen. Bewegung statt Stillstand sollte für eine fundamentaloppositionelle Kraft doch eine Selbstverständlichkeit sein! Derzeit stagnieren wir bestenfalls, und vom gegenwärtigen Parteivorstand kommen keine Vorgaben, keine Ideen und keine Zukunftskonzepte – auch die Fähigkeit zur Selbst- und Manöverkritik scheint verlorengegangen zu sein. Das erwarte ich von einem neuen Vorstand, und bin gerne bereit, dabei mitzuarbeiten.

Im übrigen kenne, respektiere und würdige ich die Leistungen von Udo Voigt. Das möchte ich noch einmal betonen. Ich wäre froh, wenn man die Erneuerung der Partei ohne unvernünftige Konkurrenzantritte (und vor allem ohne das Waschen schmutziger Wäsche) ganz professionell über die Bühne bringen könnte. Leider mußte ich aus der “taz” erfahren, dass dem nicht so ist und Udo nach 15 Jahren noch einmal antreten will, obwohl jetzt – genauso wie 1996 mit seinem Amtsantritt – neue Impulse notwendig wären. Das kann ich nicht verstehen. Ich hoffe, daß Udo die Partei jetzt nicht wieder mit der Einrichtung von irgendwelchen Arbeitskreisen ruhigstellen will, dessen Ergebnisse dann wegen Führungsschwäche sowieso nicht umgesetzt werden (Beispiel: “Die soziale Heimatpartei”). Hier trifft der Spruch zu: Wenn ich mal nicht weiter weiß, bilde ich einen Arbeitskreis. Wohin das führt, haben wir in den letzten Monaten gesehen, denken Sie z.B. an die Erkenntnisse der Strategiekommission oder das jüngste Thesenpapier von Karl Richter.

Ich möchte, daß wir eine wirklich volksnahe Linie mit klarem weltanschaulichen Fundament bekommen und Schluß machen mit dem Wischi-Waschi-Kurs, der es allen Recht machen will, nur nicht dem deutschen Wähler. Das klare weltanschauliche Fundament ist für mich natürlich das neue Parteiprogramm von Bamberg, das uns ganz klar als nationale und soziale Heimatpartei positioniert. Eine Programmdebatte muß und will daher niemand vom Zaun brechen.

DeutschlandEcho: Holger Apfel möchte als Stellvertreter Udo Pastörs, Frank Franz und Karl Richter. Eine gute Wahl?

Schäfer: Ich vertraue dem Gespann Apfel-Pastörs bei der Wahl ihrer Mannschaft – gerade Holger Apfel kennt die Partei mit ihren Stärken und Schwächen wie kein Zweiter. Wenn ich mir die Namen anschaue, die im Gespräch sind, so ist das eine gute Mischung aus allen Spektren und Altersgruppen der Partei. Alle eint die Einsicht, daß wir nicht mehr die rückwärtsgewandte Kaspertruppe spielen dürfen, die unsere Gegner brauchen, um uns mit dem Makel der Unwählbarkeit zu versehen.

DeutschlandEcho: Die NPD war, bis die Piratenpartei auf der Bildfläche erschien, die Partei mit den im Durchschnitt jüngsten Mitgliedern. 37 Lenze zählt das durchschnittliche Mitglied – aber in Parteivorstand und -präsidium befinden sich überwiegend Personen, die deutlich älter sind. Freut es Sie als JN-Chef daher besonders, dass nicht nur der mögliche neue Vorsitzende knapp 20 Jahre jünger ist, sondern mit den eventuell neu dazukommenden Parteifreunden Frank Franz, Patrick Wieschke, Arne Schimmer, Andy Knape, Ronny Zasowk und Ihrer Person ein regelrechter Generationswechsel ins Haus steht?

Schäfer: Ja natürlich. Diese Verjüngung ist mehr als überfällig. Die NPD hat in der zweiten und dritten Reihe viele gute Leute, die hoffentlich schon in wenigen Wochen aktiv auf Bundesebene mitgestalten können. Wir haben Potenziale, die wir bisher nicht nutzen.

Außerdem haben gerade die jüngeren Kameraden eine andere Sicht der NPD. Wir kennen keine Zeiten mit Null-Komma-Ergebnissen. Wir kennen die Partei als eine selbstbewußte, politisch offensive und regional erfolgreiche Partei, die in Stadträte, Kreistage und Landesparlamente einziehen kann. Die jüngere Generation von Nationalisten schimpft nicht nur auf den ach so gemeinen Staat und die bösen Medien. Natürlich bekämpft uns das antideutsche System und sein Medienapparat. Glaubt denn jemand ernsthaft, daß uns der politische Sieg hinterhergetragen wird? Wir müssen die Fehler aber zuerst bei uns suchen und unsere Erfolgsmöglichkeiten ausloten – diese Aufgabe fällt der jungen Generation in der NPD zu.

Die Gurkentruppe der “Piraten” macht mir weniger Sorgen. Mich ärgert vielmehr, daß wir ein halbes Jahr nach dem ersten großen Hacker-Angriff und Datenklau, der uns leider in Sachsen-Anhalt geschadet hat, scheinbar nicht in der Lage waren, unsere Netzarbeit vor neuen Antifa-Angriffen zu schützen. Damit werden wir gerade vor Jungwählern der Lächerlichkeit preisgegeben, die vielleicht auch deshalb mit den “Piraten” liebäugeln, weil die NPD netztechnisch so unbeholfen agiert. Aber wie gesagt: wir müssen ein “Weiter so” in der NPD verhindern und uns kraftvoll erneuern!

DeutschlandEcho: Herr Schäfer, vielen Dank für das Gespräch!

flattr this!

(176)

Ahmadinejad sorgt wieder für Eklat

On September 22, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:

Neuer Eklat bei der UN-Vollversammlung: Irans Präsident Ahmadinedschad wirft dem Westen vor, für Kriege und Massenmord verantwortlich zu sein. Die Reihen leerten sich.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Donnerstag erneut einen Eklat in der UN-Vollversammlung in New York provoziert. Die Reihe leerten sich, als er den Westen und vor allem die USA für Kriege, Massenmord und die Armut in weiten Teilen der Welt verantwortlich machte.

„Einige europäische Länder nutzen jetzt noch, nach sechs Jahrzehnten, den Holocaust als Ausrede, die Zionisten in Israel mit Geld zu versorgen“, sagte Ahmadinedschad laut UN-Übersetzung n New York.

Der Iraner warf Washington erneut vor, die Anschläge vom 11. September 2001 selbst angezettelt zu haben, um in Afghanistan einmarschieren zu können. Die Befreiung Libyens von Muammar al-Gaddafis Regime kommentierte Ahmadinedschad mit der Frage, wie aus Nato-Bomben Demokratie erwachsen könne. Der Westen hätte das Geld für die Bomben besser an die Hungernden der Welt geben sollen, sagte er.

Ahmadinedschad griff die Vereinigten Staaten auch für ihre Geschichte der Sklaverei an. Zudem warf er ihnen vor, zwei Weltkriege verursacht sowie eine Atombombe gegen „wehrlose Menschen“ eingesetzt zu haben


Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/a…gezettelt.html

Zitat:

Minutenlang Fragen gestellt

Ansonsten stellte er minutenlang Fragen, die die Geschichte der letzten Jahrhunderte aus seiner Sicht umfassten: «Wer hat so viele Menschen aus Afrika verschleppt und den Kontinent kolonisiert? … Wer hat den Ersten und Zweiten Weltkrieg ausgelöst, die Kriege in Korea und Vietnam und den Massenmord an den Palästinensern? …»

«Welches Land gibt 1000 Milliarden Dollar für Rüstung aus, dominiert die Weltwirtschaft und ist für deren Krise verantwortlich. … Wer wirft Bomben, versorgt aber nicht die Hungernden in Somalia? … Kann die Blume der Demokratie aus den Raketen und Gewehren der Nato blühen?»


Quelle:http://www.nzz.ch/nachrichten/politi….12616660.html

Aua!

Welch ein Skandal, aber der Skandal ist das Dutzende Delegierte am Donnerstag in New York demonstrativ den Saal verliessen.

Er und Präsident Hugo Chávez sind die einzigen die noch sagen was sie denken. Chávez ging nach einen US Vertreter ans Pult und meinte: Er könne den Schwefel Geruch des Teufels noch riechen:D

Wahrheit macht frei, aber zuerst Pisst sie dir ans Bein:D

(162)

Frankreich greift durch: Geldstrafe für Burqa

On September 22, 2011, in Thiazi Forum, by admin
http://www.newspoint.cc/artikel/Welt…bb029ea88757c9

Zitat:

Geldstrafen
Die beiden Frauen waren im Mai demonstrativ vollverschleiert bei einem konservativen Politiker erschienen, um ihm einen Geburtstagskuchen zu überreichen. Von dem Gericht seien sie zu 120 beziehungsweise 80 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Das Gesetzt sieht Geldstrafen bis 150 Euro vor. Zusätzlich kann das Gericht den Besuch eines Kurses in Staatsbürgerkunde verlangen.

Berufung angekündigt
Der Anwalt der Frauen kündigte Berufung an und drohte, notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen, um gegen das Urteil zu kämpfen. Seit April ist es in Frankreich verboten, sich in der Öffentlichkeit voll zu verschleiern. Seitdem wurden dutzende Frauen von den Behörden angehalten die Burka abzulegen. Bisher hatten die Gerichte auf Geldstrafen verzichtet.


Gut, dass das in Frankreich jetzt konsequent durchgesetzt wird. Eine Lösung für das Einwanderer-Problem, von dem das Land betroffen ist, ist das noch lange nicht, aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

(134)

NPD-Dorf – Allein gegen den Nazi-Dreck

On September 22, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:

Allein gegen den Nazi-Dreck

Von news.de-Redakteuren Björn Menzel und Jens Kiffmeier, Jamel
Artikel vom 21.09.2011
Ratten im Briefkasten, Misthaufen in der Einfahrt: Seit Jahren werden Birgit und Horst Lohmeyer in Jamel terrorisiert. Ihr Dorf ist fast komplett in Neonazi-Hand. Trotzdem geben sie nicht auf – und zerren die braune Tristesse ans Tageslicht.




Jamel liegt wie eine Trutzburg in der mecklenburgischen Landschaft. Komplett umgeben von Wald, nur eine einzige schmale Straße führt zum Dorf. Sackgasse. Hier ist die Welt zu Ende. Und fast so sieht es auch aus. An einem Hauseingang pappen Klebeschildchen. «Für Familie, Volk und Heimat» steht da drauf. Der nächste Blick fällt auf einen Haufen Schrott. In Runenschrift wirbt der Schrotthändler, der inmitten des vermeintlichen Vorzeigedorfs der Neonazis seinen Müll sammelt, für Demontagen. Das passt zum Dorfbild (Sehen Sie dazu auch unsere Fotostrecke über diesem Text). Der Inhaber ist der Rechtsextreme Sven K.

Er saß nicht nur des Öfteren im Knast, sondern erwarb auch nach und nach die Häuser und Grundstücke in Jamel. Darin wohnen nun seine Gleichgesinnten und prahlen in der Szene mit ihrer national befreiten Zone. In den Vorgärten warten Kampfhunde. Es weht eine schwarze Fahne, in der Bushaltestelle haben die rechten Kameraden eine aufgehende Sonne aufgemalt. Nazis hatten mit diesem Symbol schon in den 1930er Jahren zeigen wollen, dass sie neues Licht und Hoffnung nach Deutschland bringen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Eine Scheune ist kurz vor dem Zusammenbruch, davor treffen sich die Rechten, sitzen um ein Lagerfeuer und singen besoffen Lieder. «Sieg Heil»-Rufe schallen nicht selten durch das nächtliche Jamel.

40 Einwohner hat das Dorf. Mehr als 60 Prozent von ihnen sind Rechtsextreme. Und es sollen noch mehr werden. «Die Nazis produzieren viele Kinder, seit sie hier wohnen», klagt Birgit Lohmeyer. «Vorher gab es hier nur zwei Jugendliche.» Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann Horst mitten in der Nazi-Hochburg. Seit Jahren stemmen sie sich gegen die braune Übernahme. Seit Jahren sind sie die einzigen Aufrechten im Dorf.

Herr und Frau Lohmeyer, wie lebt es sich mitten unter den Nazis?

Birgit Lohmeyer: Wenn man nicht rechtsextrem ist, dann lebt man hier eher angefeindet. Als Außenseiter.

Wie äußert sich das konkret?

Horst Lohmeyer: Das äußert sich in Behinderungen im Straßenverkehr.
Birgit Lohmeyer: Oder wir bekommen den typischen Gruß in den Briefkasten, mit einer toten Ratte. Ein Misthaufen ist uns in der Nacht auch schon in die Einfahrt gelegt worden. Und unser Rock-Festival, das wir jedes Jahr im August gegen Rechtsextremismus veranstalten, wird für gewöhnlich mit Sabotageakten überzogen. Mit Anzeigen, Beschwerden bei der Verwaltung, die nutzen alle Kanäle.

Stehen Sie mit Ihrem Kampf gegen Rechts wirklich alleine da oder gibt es noch den ein oder anderen Nachbarn, der Ihnen beisteht?

Birgit Lohmeyer: Am Anfang hatten wir vereinzelt noch Kontakt zu einigen Nachbarn. Aber inzwischen sind die meisten übergelaufen und haben sich mit den Rechten solidarisiert. Da findet mittlerweile mehr als nur ein Gespräch über den Gartenzaun statt. Sie führen jetzt zusammen Hunde aus.

Eigentlich kommen Sie aus Hamburg. Warum haben Sie sich überhaupt in Jamel ein Haus gekauft?

Birgit Lohmeyer: Man muss die Vorgeschichte kennen: Als wir das Haus gekauft haben, lebte Herr K. hier alleine. Die Situation, dass mehr als 60 Prozent der Dorfbewohner rechtsextrem sind, war damals anders. Er hat erst später Häuser hinzugekauft. Sonst denkt man ja: Sind die Lohmeyers doof? Wieso kaufen sie dort ein Haus? Das war damals nicht so. Die Entwicklung war für uns nicht einschätzbar.

Aber wieso gehen Sie jetzt nicht einfach weg?

Birgit Lohmeyer: Wir haben hier unser Zuhause. Wir haben Freunde und Bekannte, zwar nicht im Dorf selber. Aber im Umkreis leben sehr viele nette Menschen.

Haben Sie denn keine Angst?

Birgit Lohmeyer: Es wäre unklug, keine Angst zu haben. Also sind wir sehr wachsam. Wegen der vielen Mobbingaktionen denkt man schon jedes Mal darüber nach, wenn man zum Briefkasten geht: Was ist jetzt wieder los? Welchen Zettel muss ich jetzt abreißen? Ein Grundunwohlsein hat man, wenn man hier lebt.
Horst Lohmeyer: Es hat sich auf der anderen Seite aber auch ein Pool gebildet mit Leuten, die uns hier unterstützen. Das gibt uns natürlich auch Kraft.

Kraft braucht das Ehepaar. Mit vielen Aktionen haben sie auf die rechten Untriebe in Jamel bundesweit aufmerksam gemacht. Um gegen die Neonazis mobil zu machen, organisieren die beiden seit 2007 auf ihrem Gehöft das Festival «Jamel rockt den Förster». Dabei bekommen sie mittlerweile Unterstützung aus der benachbarten Gemeinde. Die Landrätin hilft mit Genehmigungen, der Bürgermeister von Gägelow lässt seine Mitarbeiter die Rasenflächen mähen. Mit Erfolg: Bis zu 200 Besucher lockt das Festival bereits an. Die Lohmeyers sind zufrieden, auch wenn der richtige Kultcharakter noch auf sich warten lässt. «So etwas dauert acht, neun Jahre», sagen sie.

Was genau bedeutet das Festival für Ihren Kampf gegen Rechts? Ist es eher als Provokation für die Rechten gemeint oder als eine Art eine Lebensversicherung für Sie?

Birgit Lohmeyer: Es ist für uns das beste Mittel, unser Dorf nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das ist unser Ziel. Wir wollen Menschen nach Jamel locken. Alle sollen sehen, wie es in dem Dorf aussieht, in dem Sven K. und seine Leute das Ruder vermeintlich herumgerissen haben. Wie sieht denn das nationalistische Dorfleben aus, wie sie sich das wünschen und vorstellen?

Angesicht der Schrotthaufen und der verfallenden Häuser ahnt man nichts Gutes.

Birgit Lohmeyer: Das Dorf spricht für sich. Jeder, der hineinfährt, sieht sofort, dass Jamel kein Musterdorf ist. Wenn das ein Musterdorf für nationalsozialistische Untriebe sein soll, dann wird sich wahrscheinlich niemand wünschen, hier freiwillig zu leben. Dafür wollen wir die Aufmerksamkeit wecken. Das ist die größte Schwierigkeit. Denn wir stellen fest, dass hier in der Bevölkerung eine große Grundträgheit herrscht, sich einzumischen. Auch aus Angst vor dem NPD-Terror natürlich.

Scheinbar mühelos hat sich die NPD in Mecklenburg-Vorpommern verankert. Sie unterwandert Kinderkrippen und Jugendfeuerwehren. Finanziert wird der braune Spuk zum Teil durch die Gelder der Landtagsfraktion. Bereits zum zweiten Mal hintereinander sitzen braune Kameraden im Schweriner Landtag. Bei der vergangenen Landtagswahl konnte die NPD ihre Hochburgen verteidigen. Allein in der Gemeinde Koblentz holte die rechtsextreme Partei 33 Prozent der Stimmen. Angesichts solcher Ergebnisse reagieren die Politiker der demokratischen Parteien zunehmend ratlos.


Solche Dörfer müsste es mehr geben.

(200)

Putschpläne gegen NPD-Chef

On September 22, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:

Nahkampf unter Neonazis

Von Fabian Reinbold


Herausforderer Apfel, Parteichef Voigt (Archivbild): "Seriöse Radikalität"

Sachsens NPD-Chef Holger Apfel will den langjährigen Parteivorsitzenden Udo Voigt aus dem Amt drängen – und der rechtsextremen Truppe einen bürgerlich-seriösen Anstrich verpassen. Dabei verbündet er sich ausgerechnet mit einem der größten Hetzer.

Holger Apfel gibt sich größte Mühe, nicht als Putschist dazustehen: Er komme "dem Wunsch zahlreicher Parteifreunde aus vielen Landesverbänden nach". Gerade "an der Parteibasis, aber auch auf der Vorstandsebene vieler Verbände" werde der "Ruf nach einem Wechsel auf Bundesebene lauter", betont er.
Vermutlich muss man das so machen, wenn man sich wie Apfel in einer Partei, die sonst den Führerkult zelebriert, zum Königsmord anschickt. Denn Holger Apfel, Chef der rechtsextremen NPD in Sachsen will den langjährigen Bundesvorsitzenden der Partei, Udo Voigt, stürzen. Beim Bundesparteitag, der Mitte Oktober stattfinden soll, will der 40-Jährige für den Chefposten kandidieren.
Doch Voigt, der seit 15 Jahren die Partei führt, will nicht abtreten. Allerdings steht er, der auch Landeschef in Berlin ist, nach dem für die Neonazis enttäuschenden Ergebnis in der Hauptstadt schlechter da denn je. Die Partei kam auf magere 2,1 Prozent der Stimmen (0,5 Prozentpunkte weniger als 2006), sie verlor in den Bezirksparlamenten Sitze und damit den Fraktionsstatus.

Selbst die Freunde Voigts rücken von ihm ab: Auf einer für die Rechtsextremen wichtigen Internetseite gibt Eckhard Bräuniger, der frühere Bundesgeschäftsführer und eine der wichtigsten Identifikationsfiguren der Partei, seinen langjährigen Freund Voigt zum Abschuss frei. Bräuniger sagte, die "NPD hat in den letzten zwei Jahren de facto bundesweit abgebaut". Man müsse sich neu positionieren, dürfe nicht länger im eigenen Saft schmoren. Und dann: "Man sollte Udo Voigt nicht schlechtreden, aber nun ist die Zeit für den Wechsel da!"
Apfel hat nicht nur den Segen Bräunigers, sondern auch den des mächtigen NPD-Chefs in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, der gerade den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag geschafft hat – und den Apfel im Gegenzug als seinen künftigen Stellvertreter an der Parteispitze will.

Die neue Strategie heißt "seriöse Radikalität"

Aber welchen Kurs würden die Rechtsextremen nach der Revolte einschlagen? Apfel sagt, er wolle die Partei moderner und professioneller machen.

Parteichef Voigt war kaum ein Nazi-Bezug zu peinlich. Im Berliner Wahlkampf ließ er Plakate mit seinem Foto und dem Slogan "GAS geben!" kleben. In einer Wahlkampfzeitschrift lautete beim Kreuzworträtsel das Lösungswort für einen "deutschen Vornamen, der etwas aus der Mode gekommen" ist: "Adolf". Und im Interview mit einem iranischen Journalisten zweifelte Voigt den Holocaust an.

Sein möglicher Nachfolger Apfel hingegen gibt sich gemäßigter. Wiederholt hat er gegen "unpolitische Nostalgiepflege und ziellosen Verbalradikalismus" der Neonazis gewettert. Als einen der wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte einer von ihm geführten NPD nannte er den Themenkomplex EU und Euro. Aufgabe der Partei müsse es sein, die NPD als "zukunftsgewandte nationale Partei" zu verankern. Apfels Strategie lautet "seriöse Radikalität".

Trimmt der Sachse die Neonazi-Partei nun auf moderne Rechtspartei? Experten glauben nicht daran. "Auf diese Sprüche sollte man nicht reinfallen", sagt Politikwissenschaftler Hajo Funke, der viele Jahre an der Freien Universität Berlin zum Rechtsextremismus in Deutschland geforscht hat. Die Sprüche Apfels seien "keine neue Strategie, sondern nur Taktik". Für Funke ist klar: "Die NPD ist eine ideologische Partei, die auch weiterhin lügt, was ihren Kurs angeht."

Einer hetzt, der andere beschwichtigt

Denn Apfel braucht den mächtigen Pastörs – und der ist einer der größten Hetzer der Partei. Pastörs wurde vor knapp einem Jahr wegen Volkshetzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte türkische Männer als "Samenkanonen" verunglimpft und über die deutsche "Judenrepublik" hergezogen. Selbst Schulkinder bombardiert Pastörs mit den kruden Neonazi-Thesen.

Apfel und Pastörs werden sich wohl künftig die Arbeit teilen. "Pastörs darf nach innen hetzen, während Apfel nach außen den Moderaten gibt", sagt Politikwissenschaftler Funke. Die Doppelstrategie lautet: Einer hetzt, der andere beschwichtigt.

Apfel hatte Pastörs schon engagiert im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Und auch er selbst verfällt immer wieder in antisemitische Tiraden. Im Landtag in Dresden verunglimpfte Apfel Israel mehrfach, sprach vom "jüdischen Terrorstaat" – wurde aus dem Saal geworfen.
Statt einer Neuausrichtung zeigen die Putschpläne Apfels vor allem die Machtverschiebung im Inneren der Partei: Wahlverlierer Voigt trauen viele Rechtsextremisten nicht mehr die Erneuerung der Partei zu. Er ist beschädigt durch schlechte Wahlergebnisse, Finanzpannen und einen erneuten Datenskandal , in dem zehntausende NPD-Mails an die Öffentlichkeit gelangten. Apfel und Pastörs hingegen haben an Einfluss gewonnen – ihre Verbände sind als einzige in Landtagen vertreten.

Die Macht hat sich verschoben, der Kurs wird wohl beibehalten. Über Apfels neue Politik des "seriösen Radikalismus" kann Politikwissenschaftler Funke nur schmunzeln. "Seriös heißt dann wohl, sich einen Schlips umzubinden", sagt er. "Die Hetze wird aber dieselbe bleiben."


Quelle: Spiegel Online

Ist an den Putschplänen etwas dran oder ist es wie der Rest des Artikels reinste Medienhetze?

(151)

Und ein ganz dämliches noch dazu!

Ruprecht Polenz beehrte uns mit folgendem Satz:

26 Mitgliedsländer sind der Meinung, Deutschland sei das Land, was vom Euro und von dem gemeinsamen Binnenmarkt am meisten profitiere. Ein Land, nämlich Deutschland, hält sich für den Zahlmeister der ganzen Veranstaltung. Da muss auch politische Führung, da müssen wir alle – ich schließe mich da mit ein – immer wieder dafür werben, dass hier die Dinge klargerückt werden.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1538902/

Was ist nun unlogisch an diesem Satz?

Polenz will ja damit sagen, dass sich die zumeist wohlstandsverblendeten Bundesbürger irren, wenn sie annehmen, von der politischen Kaste ausgesaugt zu werden. Nur würden die 26 anderen Nationen uns das ehrlicherweise ins Gesicht sagen?

Nehmen wir an, wir sind der Zahlmeister. Die anderen werden sich hüten, uns das auch noch zu sagen. Die werden natürlich immer behaupten, dass wir der “Gewinner” sind und daraus ableiten, dass der dumme Deutsche weiter zahlen darf. Eine “Steuernummer” haben sie uns ja schon gegeben, die BRD-Verbrecher. Wie ein Stück Vieh sind wir registriert. Nur wollte man nicht so weit gehen, uns diese Nummer einzutätowieren. Hätte auch zu sehr an KZ erinnert – die Funktion der Entmenschlichung indes ist dieselbe. Mna kontrolliert unsere Telefonate und Netzaktivitäten, hält unsere Steuererklärungen elektronisch nach (“Elster”) und hätte beinahe auch noch unsere Arbeitszeiten kontrolliert (Stichwort “Elena”). Gerade letzteres wäre zur Ausbeutung der Deutschen ein gut geeignetes Instrument gewesen.

Wie verlautbarte Prof. Hankel, einer der vier Euro-Kritiker vor dem BVerfG: Das Ende des Euros lässt sich ziemlich genau datieren – es ist die Zahlungsunfähigkeit Deutschlands.

Deshalb liebe Leser, sollten wir das tun, was der Deutsche immer schon getan hat: der Obrigkeit gehorchen, uns von dieser überwachen lassen und arbeiten, bis wir tot umfallen. Arbeit macht ja bekanntlich ….

…. glücklich, nicht wahr?

PS: Es gibt auch noch mehr Polenz-Kritiker, etwa hier: http://jennifernathalie.blogspot.com/2011/08/mit-ruprecht-polenz-gegen-den-terror.html

PPS: Der Artikel zur Analyse der Außendarstellung der NPD muss leider aufgrund technischer Probleme noch etwas auf sich warten.

flattr this!

(121)

BERLIN. Die öffentlich-rechtliche Medien haben für die Jahre 2013 bis 2016 einen erheblich gestiegenen Finanzierungsbedarf angemeldet. Alleine die ARD verlangt für diesen Zeitraum 900 Millionen Euro mehr, gefolgt vom ZDF mit 429 Millionen Euro. Zusammen mit dem Deutschlandfunk und dem Sender Arte kommen die mit Zwangsgebühren finanzierten Medien auf einen Mehrbedarf von 1,47 Milliarden Euro.

Dies würde einer Erhebung der Abgaben von derzeit 17,98 Euro pro Haushalt und Monat um 88 Cent bedeuten, berichtet die Zeit. Die ARD-Vorsitzende Monika Piel verteidigte ihren Finanzplan. Angesichts der zu erwartenden Inflation stelle man sich sogar „auf ein reales Minus ein“, sagte sie der Zeitung. Auch ihr ZDF-Kollege Markus Schächter sprach von einer faktischen „Reduzierung der Substanz“.

Derzeit erhält die ARD im Jahr 5,5 Milliarden Euro. Das ZDF bekam dieses Jahr 1,82 Milliarden Euro. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sind damit die deutschen öffentlich-rechtlichen Medien die teuersten der Welt. In Großbritannien zahlt man derzeit für das öffentlich-rechtliches Fernsehen monatlich 12,98 Euro, in Frankreich 9,66 Euro und in Italien nur 9,08 Euro an Gebühren. In vielen Ländern gibt es keine öffentlich-rechtliche Medien. (FA)

(133)

Internetcertificate von CIA und Mossad gehackt

On September 22, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Das ist ein richtiger SSL Gau, hinter diesen Hacks stehen wohl die Iraner.
aber lest selber vielleicht hat jemand weitere Infos

http://www.heise.de/security/meldung…t-1336603.html

Über 500 Zertifikate: Ausmaß des CA-Hacks schlimmer als erwartet



Bei dem Angriff auf die Zertifizierungsstelle DigiNotar im Juli wurden mehr als doppelt so viele Zertifikate ausgestellt wie bisher angenommen. Die niederländische Regierung hat den Entwicklern des Tor-Projekt eine Liste mit 531 Zertifikaten ausgehändigt, in der sich auch die Domains zahlreicher Geheimdienste wiederfinden: Die Angreifer konnten jeweils mehrere Zertifikate für www.sis.gov.uk (MI6), www.cia.gov und www.mossad.gov.il ausstellen. Auch für diverse Microsoft-Domains wurden missbräuchlich Zertifikate ausgestellt, darunter microsoft.com, windowsupdate.com, login.live.com und skype.com. Weitere Prominente Opfer sind facebook.com, twitter.com, aol.com, android.com und secure.logmein.com.

Zudem haben die Angreifer die Wildcard-Zertifikate *.*.org und *.*.com ausgestellt, die jedoch von keinem Browser akzeptiert werden dürften. Zur Ausstellung beliebiger weiterer Zertifikate waren offenbar diverse Intermediate-Zertifikate gedacht, die auf Namen wie Thawte Root CA, Equifax Root CA und VeriSign Root CA ausgestellt worden sind. Mit der Liste wird ein Bericht von vergangener Woche bestätigt, laut dem die Angreifer auch für google.com, wordpress.com, addons.mozilla.org, login.yahoo.com und torproject.org Zertifikate ausstellen konnten.
Der Gesamtumfang überrascht: Bislang ging man aufgrund von Änderungen im Quellcode von Google Chrome lediglich von 247 falschen Zertifikaten aus. Damit handelt es sich um den bislang schwerwiegendsten Einbruch bei einer Certificate Authority (CA). Unklar ist derzeit, wer hinter dem Angriff steckt und wie viele der Zertifikate für die Überwachung von Internetnutzern genutzt wurden. Zumindest mit Google-Zertifikat wurden im Iran bereits aktiv Gmail-Nutzer ausspioniert.
Einen Hinweis auf den Urheber des Hacks liefert ein Zertifikat, das auf die zum Zeitpunkt der Ausstellung ungültige Domain RamzShekaneBozorg.com ausgestellt wurde. Laut dem Blogeintrag auf der Seite des Tor-Projekts ist der Domainname persisch und bedeutet übersetzt "great cracker", der Name des Zertifikate-Inhabers "Hameyeh Ramzaro Mishkanam" bedeutet "I will crack all encryption" – ich knacke jede Verschlüsselung.
Unterdessen mehren sich die Beschwerden der betroffenen Domaininhaber, da sich DigiNotar nicht unmittelbar mit ihnen in Verbindung gesetzt hat. Die Mozilla-Entwickler kritisieren das Vorgehen der kompromittierten Zertifizierungsstelle harsch: "Die Statements, die DigiNotar und der Mutterkonzern VASCO über das Ausmaß und die Auswirkungen der Kompromittierung gemacht haben, waren bestenfalls unvollständig und schlimmstenfalls bewusst irreführend." (rei)

(147)

Premium WordPress Themes