Berlin (DE) – Den Start seines Deutschland-Besuchs hat sich der türkische Staatspräsident Abdullah Gül sicher anders vorgestellt: Nachdem er im Vorfeld noch gegen eine angeblich menschenrechtswidrige Ausländerpolitik vom Leder zog, sorgte nun eine Bombendrohung dafür, dass er eine Rede im Audimax der Humboldt-Universität in Berlin nicht wie geplant halten konnte.

Gül hatte geplant, über die “Türkisch-Deutschen Beziehungen vom Deutschen Bund zur Europäischen Union” zu reden. Doch daraus wurde zunächst nichts: Unmittelbar vor Beginn der Rede gab es eine Bombendrohung für das gesamte Gebäude, die die Polizei sogar als “besonders ernst” einstufte. Die Rede wurde abgesagt und der gesamte Bereich rund um die Universität von der Polizei geräumt. Das Zitat des Tages äußerte daher nicht Gül, sondern ein ungenannt bleibender Berliner Bürger, der der WELT sagte: “Das begrüße ich sehr, denn Abdullah Gül ist in dieser Stadt nicht willkommen” – auch wenn die Rede kurze Zeit später an anderer Stelle nachgeholt wurde.

Am Dienstag besucht Gül übrigens zusammen mit dem bunten Präsidenten Christian Wulff dessen Geburtsstadt Osnabrück…

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Eklat im österreichischen Fernsehen! In der Castingshow „Die große Chance“ (ORF) hat ein Kandidat eine Melodie angestimmt, die einer Nazi-Hymne zum Verwechseln ähnlich ist. Jetzt werden rechtliche Schritte geprüft.
Der Mann (68) trat auf die Show-Bühne, um dort der Jury (in der auch Rapper Sido sitzt) sein Talent zu präsentieren – Mundharmonika spielen.
Was dann passierte, hatte jedoch nichts mehr mit Unterhaltung am Freitagabend zu tun.
Der Kandidat spielte das verbotene Horst-Wessel-Lied! Die Zuschauer des ORF waren entsetzt, als sie plötzlich das Kampflied der SA hörten. Die Macher der Talentshow bemerkten zunächst nichts, ebenso wenig wie die Verantwortlichen des ORF.
Der Sender bedauert den Vorgang.
Eine ORF-Sprecherin zu BILD.de: „Der Kandidat beruft sich auf ein Volkslied aus dem 19. Jahrhundert ‘Es wollt ein Mann in seine Heimat reisen’. Die sehr große Ähnlichkeit mit dem Horst-Wessel-Lied ist aber nicht zu leugnen und daher hätte dieses Lied trotzdem nicht in die Sendung dürfen. Die Ähnlichkeit ist aber niemandem aufgefallen. Es handelt sich um einen redaktionellen Fehler, den wir sehr bedauern.“
Die Vorfall passierte zwar während einer Aufzeichnung von „Die große Chance“, wurde aber ausgestrahlt. Die Sequenz mit dem Lied wurde inzwischen aus der Sendung entfernt, so dass diese auch im Rahmen einer TV-Wiederholung nicht mehr zu sehen ist.
Des Weiteren „prüfen wir in dem Zusammenhang die Rechtslage nach dem Verbotsgesetz und werden bei Vorliegen eines Tatbestands entsprechende Schritte einleiten“, so der ORF.

http://www.bild.de/unterhaltung/tv/p…mmt-nazi-lied-
an-20038646.bild.html

Was ist denn gegen ein Volkslied aus dem 19 Jahrhundert auszusetzen,versteh die Welt nicht mehr.:D

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Die deutschen Qualitätsmedien befinden sich in einer tiefen Krise: Auflagen und Einschaltquoten stürzen ab, das Anzeigengeschäft ist eingebrochen, Leser und Zuschauer flüchten in Scharen. Woran liegt das? Ist allein das Internet schuld? Keineswegs. Der Hauptgrund ist ein anderer, und der wird immer wichtiger: Unglaubwürdigkeit. Die meisten Mainstreammedien berichten inzwischen an der Meinung ihrer Kunden vorbei. Was viele dabei nicht wissen: Über drei Viertel der bundesdeutschen Journalisten wählen oder denken links-grün. Dementsprechend sind Öffentlichkeitsvertreter des konservativen, verlässlichen Wertesystems out und werden nicht selten mit medial-kollektivem Empörungsgeschrei auf unzulässige Weise diffamiert und schlecht gemacht, während die Bürger meist völlig anderer Meinung sind. Das aktuellste Beispiel der Kopp-Autorin Eva Herman verdeutlicht das wieder einmal auf beeindruckende Weise.

 

 

Herman hatte vergangene Woche einen offenen Brief an Bundesfamilienministerin Schröder geschrieben. Diese war nach zehn Wochen Mutterschaftsurlaub an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Autorin weist Schröder auf ihre Verantwortung als Familienministerin hin. Sie sei für Millionen Menschen ein Vorbild und favorisiere, und das sei vor allem beruflich gemeint, den Krippenausbau in Deutschland und das frühe Weggeben der Kleinstkinder in Fremdbetreuung.

Herman fragt Schröder, ob sie schon je einmal ein Buch über die notwendige Bindungsforschung in die Hand genommen habe und richtet einen großen Teil ihres Briefes auf die negativen Ergebnisse früher Fremdbetreuung.

 

So weit, so gut. Einige sogenannte Qualitätsmedien wie Welt Online oder Focus Online bemächtigten sich des Themas am Woche denn auch auf althergebrachte Weise: Diffamierung, Hetze, künstliche Empörung, schlechter Journalismus. Bei Welt Online ist von einem »bizarren Wut-Brief« die Rede. Der Kopp Verlag wird als »umstritten« bezeichnet. Dann werden einige unzusammenhängende Passagen herausgepickt und in entsprechend vorwurfsvollem Ton eingeleitet. Eine sachliche Auseinandersetzung gibt es nirgendwo. Gegenargumente auch nicht. Recherchen zum Thema: glatte Fehlanzeige. In der Journalistenschule gäbe es für diesen Artikel, den Sarah Maria Brech geschrieben hat, ein glattes »Mangelhaft«.

 

Es wird übrigens auch nicht darüber berichtet, dass Eva Herman selbst ein Jahr bei der Tagesschau ausgesetzt hatte, nachdem ihr Kind 1997 geboren wurde. Sondern es wird ihr vorgehalten, sie habe gerade das nicht getan. Und weil es gänzlich an einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem für die Gesellschaft mehr als relevantem Thema fehlt, rettet sich die Welt-Autorin Sarah Maria Brech am Ende in die üblichen Plattitüden: Zudem wurden immer wieder bizarre Äußerungen bekannt: So geriet sie wegen Äußerungen zum Nationalsozialismus in die Kritik und flog sogar aus der Sendung Johannes B. Kerner.

Man darf annehmen, dass die Autorin Sarah Maria Brech nicht einem werteorientierten Weltbild anhängt, sonst wäre dieser Artikel sicher anders ausgefallen. Dann nämlich hätte sich Sarah Maria Brech vorher einmal schlau gemacht und nicht einfach denkträge von anderen Links-Grünen abgedacht bzw. abgeschrieben: Krippe ist modern und deswegen gut, hingegen ist die Erziehung kleiner Kinder durch ihre Mütter altmodisch und passé. Eine fatale Oberflächlichkeit, die die Deutschen ja jetzt schon in ihren Auswirkungen einer zunehmend orientierungslosen und bildungsunfreundlichen Jugend erleben. Doch diese Zusammenhänge scheinen nur wenige erkennen zu können und zu wollen: Man könnte glatt von vorsätzlicher Blindheit und vom Unwillen deutscher »Qualitätsjournalisten« sprechen.

Die Bindungsforschung bzw. Bindungstheorie des einstigen Begründers John Bowlby, den Eva Herman in dem Schröder-Brief ebenso nennt, beschreibt all die Defizite fremdbetreuter Kinder. Und diese ist nicht etwa eine umstrittene Wissenschaft. Sondern sie ist weltweit anerkannt und warnt ausdrücklich vor den Folgen für die Kinder, für die folgenden Generationen, für ganze Gesellschaften. Doch das alles scheint Autoren wie Sarah Maria Brech nicht weiter zu interessieren. Denn es passt nicht in ihr offenbar links-grünes Weltbild.

Auch Focus Online verfuhr ähnlich wie Welt Online: Das Portal bezeichnete Hermans offenen Brief an Kristina Schröder als »Brandbrief«. Hatte Herman noch vor drei Wochen selbst einen Artikel im Focus über die Frauenquote veröffentlicht, wurde sie jetzt heftig angegriffen. Die Welt-Online-Bezeichnung »bizarrer Brief« wird von der/dem ungenannten Autor/in im Text gleich mit übernommen. Offenbar ist der Begriff »krude«, der bislang gerne für Herman von den meisten Medien verwendet wurde, nach der Sarrazin-Medien-Hetz-Jagd etwas abgegriffen.

Es dürfte sowohl in der Welt– als auch in der Focus-Redaktion übrigens eventuell für einige Überraschungen gesorgt haben, was dann kam: In den vielen Kommentaren stand es eindeutig 10:1 für Eva Herman. Ein überwältigender Teil der Leser gab den Thesen Hermans Recht. Hier einige Auszüge:

 

Tja 2 schreibt: Recht hat Frau Hermann. Meine Mutter ist auch nach einem halben Jahr wieder arbeiten gegangen. Mutter war dann für mich meine Großmutter, die war immer für mich da … (Welt Online)

 

Zohar: Eva Herman spricht aus den Herzen aller reifen, warmherzigen kinderlieben und verantwortungsvollen Menschen. Meine Hochachtung vor Eva Herman! (Focus-Online)

 

RichardBonn: So sehr ich Schröder, im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin, auch schätze, aber in diesem Punkt ist Eva Herman zuzustimmen. Die Forcierung des Krippenausbaus in Deutschland durch die Bundesregierung auf dem Rücken der gesunden Entwicklung unserer Jüngsten gemahnt an die sozialistische Familienpolitik der untergegangenen DDR … (Focus Online)

 

Alive 5:  Kristina Schröder kann sich eine Supernanny als Mutterersatz für ihr Kind leisten. Und wenn das Kind größer ist, kann es Mutti in den Nachrichten oder in der Zeitung sehen. Kinder brauchen vor allem eins. Viel Zeit und Liebe. Aber Karriere ist wichtiger als Kinder … (Welt Online)

 

Meinungsfreiheit 1: Ich vermute mal, die meisten derjenigen, die hier so herumkeifen, haben sich selbst nie um ihre Kinder gekümmert … (Welt Online)

Gloria In Excelsis Deo 1: Also wenn man sich über DIE WELT so informiert, wird sie immer als »bürgerlich-konservativ« bezeichnet, aber was Frau Brech hier veröffentlicht, ist von der selbstgerechten und verhöhnenden Kommentierung her nicht mehr als das feministische Emanzen-Gequatsche bei der taz. Im Übrigen muss ich Frau Herman vollinhaltlich recht geben und finde es ausgesprochen klasse, dass sie hier mal wieder Flagge zeigt … (Welt Online)

 

 

Schlussbemerkung:

Es ist anzunehmen, dass die Flut von Zuschriften, die Eva Hermans Thesen unterstützen, bei den Verlagen nicht unbeobachtet bleiben wird. Welt Online hatte nach dem 212. Kommentar kurzerhand die Kommentarfunktion deaktiviert.  Und die Bürger haben damit Flagge gezeigt: Sie machen deutlich: Mit uns könnt ihr das nicht mehr machen.

Das ist der einzige Weg, den sogenannten »Qualitätsjournalisten« ihr Handwerk zu legen, ihre »krude« und »bizarre« Berichterstattung zu unterbinden.

Solange Zeitungsleser und Fernsehzuschauer jedoch weiter ihr Abonnement bzw. ihre Gebühren klaglos einbezahlen, wird sich nichts ändern. Die Leserreaktionen auf Hermans offenen Brief an die Familienministerin waren ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wie es sich auch schon bei Thilo Sarrazin gezeigt hatte: Wir sind das Volk!

Die »Qualitätsjournalisten« sollten sich nicht mehr allzu sicher fühlen auf ihren wackeligen Redaktionsstühlen. Die Menschen im Land passen besser auf, als diese es glauben und es sich wünschen mögen.

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Gründung eines palästinensischen Staates

On September 19, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Palästinenser wollen UNO-Aufnahmeantrag erst Freitag stellen

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat offiziell den Freitag als Tag für den Antrag auf UNO-Mitgliedschaft eines Staates Palästina bestätigt. Abbas habe das Datum in einem Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon genannt, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen heute in New York. Zuvor gab es Berichte, wonach er das bereits heute machen könnte.
Das förmliche Schreiben solle gleich nach der Abbas-Rede vor der Vollversammlung überreicht werden. Abbas habe noch einmal bestätigt, dass er den üblichen Weg gehen werde. Das schließt eine Abstimmung im Sicherheitsrat mit ein, für die die USA bereits mit ihrem Veto gedroht haben.
Antrag trotz Vetodrohung

Die Palästinenser drängen seit langem in die UNO und haben ihre Aktivitäten in den vergangenen Wochen deutlich verstärkt. Trotz der Vetodrohung der USA, die eine Friedenslösung mit Israel zur Vorbedingung machen, will Abbas den üblichen Weg zu einer Mitgliedschaft gehen und das beim UNO-Generalsekretär beantragen.
Neuralgischer Punkt des Verfahrens ist der Sicherheitsrat. Hier kann eines der fünf ständigen Ratsmitglieder, also auch die USA, jeden Antrag blockieren.

Quelle: http://orf.at/#/stories/2080062/

Welch eine Überraschung, die USA wollen von ihrem Vetorecht Gebrauch machen, um einen Staat Palästina zu verhindern. Auf wessen Intention sie diesen Schritt machen, dürfte klar sein. Da dieser Staat den Plänen eines Groß-Israel im Wege steht, muß er aus israelischer Sicht verhindert werden. Und wer lässt sich dafür besser einspannen, als ihr willfährigster Handlanger.

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London (JF) – Unter den britischen Konservativen mehren sich die Forderungen nach einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. In einem Beitrag für den Daily Telegraph verlangte der einflußreiche Tory-Abgeordnete Mark Pritchard von Premierminister David Cameron ein Referendum über den Verbleib seines Landes in der EU. 

Für viele Britten sei die EU mittlerweile zu einer Art Besatzungsmacht geworden, die unliebsame Regeln aufstelle, Freiheiten einschränke, ihre Kultur unterdrücke und Kolonialsteuern erhebe, klagte Pritchard, hinter dem eine Gruppe von 120 konservativen Abgeordneten steht.

„Brüssel ist zu einem schweren Joch geworden“

„In weniger als vier Jahrzehnten wurde Großbritannien von Europa versklavt – eine Dienstpflicht, die das Leben von Millionen von Briten jeden Tag beeinflußt. Brüssel ist zu einem schweren Joch geworden, das die Unabhängigkeit und die Souveränität Großbritanniens zerstört“, so der Tory-Abgeordnete.

Premier Cameron solle daher in einem Referendum über den Verbleib Großbritannien in der EU abstimmen lassen: „Die konservativen Abgeordneten werden nicht weiterhin Blankoschecks für Arbeiter in Lissabon ausstellen, während die Menschen in London und Leicester vor dem Arbeitsamt Schlange stehen.“ (krk)

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FDP streitet um das Euro-Rettungspaket

On September 19, 2011, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Euro-Rebellen in der FDP um Frank Schäffler haben zwei Drittel der notwendigen Unterschriften für ihren Antrag auf eine Mitgliederbefragung der FDP-Basis über den Euro-Rettungsmechanismus zusammen. Wie der Bundestagsabgeordnete Schäffler mitteilt, liegen ihm bereits 2.100 der erforderlichen 3.400 Unterschriften vor. Schäffler forderte seine Parteiführung auf, ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen. „Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch Reden, sondern durch Handeln“, sagte er gegenüber dem Handelsblatt online. Die Partei dürfe nicht nur den Mund spitzen, sie müsse auch pfeifen.

Unterschiedliche Signale sendete Parteichef Philip Rösler. Zum einen veröffentlichte er einen Kommentar in der Welt, in dem er sich zum wiederholten Male über eine „geordnete Insolvenz Griechenlands“ ausließ. Konträr zu diesem bereits vor dem Wahlsonntag verfassten Artikel äußerte sich Rösler am Montag vor der Hauptstadtpresse plötzlich ablehnend zu einer europapolitischen Neuorientierung. „Jeder, der eine andere Partei möchte, wird auf den erbitterten Widerstand des Parteivorsitzenden treffen“, sagte er am Montag nach Beratungen der Parteigremien. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert ihn zudem mit den Worten „Ich habe es im Bundesvorstand klargemacht, daß ein solcher Kurs mit mir nicht zu machen ist.“

Pieper kritisiert Rösler

Trotz dieser Absage an eine neue, EU-kritische Haltung kritisierte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP), die Wahlkampftaktik der vergangenen Tage. Sie glaube, „daß es ein Fehler war, die Europartei FDP in Richtung Europa-Skeptiker zu profilieren“, sagte Pieper, die dem Parteivorstand angehört, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

Die FDP kehrt derweil die Scherben nach der Wahlniederlage zusammen. Der Berliner Landesverband der Liberalen ist mit nur 1,8 Prozent landesweit abgestraft worden. Noch nicht einmal in bürgerlichen Hochburgen wie Steglitz-Zehlendorf oder Charlottenburg-Wilmersdorf hat es für den Einzug in die Bezirksverordnetenversammlungen gereicht (erforderliches Quorum drei Prozent). (rg)

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Rechtsparteien üben sich in Selbstkritik

On September 19, 2011, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Nach dem für sie enttäuschenden Ausgang der Berlin-Wahl suchen die Parteivorsitzenden von Pro Deutschland (1,2 Prozent), Manfred Rouhs, und der Freiheit (1,0 Prozent), René Stadtkewitz nach Erklärungen für ihr schlechtes Abschneiden. „Das Ergebnis ist katastrophal“, sagte Stadtkewitz der JUNGEN FREIHEIT. Dennoch werde Die Freiheit an ihrem deutschlandweiten Expansionskurs festhalten und weitere Landesverbände gründen.

Auch an den kommenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein wolle man teilnehmen, kündigte der Freiheit-Chef an. In Berlin sei die Partei medial vor allem wegen ihrer Kritik am Islam wahrgenommen worden. „Wir müssen künftig stärker betonen, wofür wir stehen und nicht nur wogegen wir sind“, gab sich der der frühere CDU-Politiker selbstsicher.

Das Thema der Islamisierung Deutschlands bleibe jedoch weiter akut, unterstrich Stadtkewitz, auch wenn es undankbar sei und viele Bürger es vorzögen über das Problem nicht weiter nachzudenken.

Pro-Deutschland-Chef  will neues Bündnis schmieden

Auch Pro-Deutschland-Chef Manfred Rouhs gestand seine Wahlniederlage ein. „Wir haben aus den 1,2 Millionen Postwurfsendungen rund zehntausend Haushalte an uns binden können, wir haben jedoch letztlich auch nur diese an die Wahlurne bringen können“, sagte Rouhs der JF.

Besonders die Piratenpartei habe es geschafft, viele Protestwähler an sich zu binden. Es habe sich allerdings auch gezeigt, daß die Zersplitterung der konservativen Parteien in Berlin nicht die einzige Ursache für die Niederlage sein könne. Auch zusammen seien Pro Deutschland, Die Freiheit und Die Konservativen weit von der Fünf Prozent-Hürde entfernt.

Der 46jährige brachte erneut eine Zusammenarbeit der konservativen Parteien in der Hauptstadt ins Gespräch. Darum werde er in nächster Zeit auf Die Freiheit, die Freien Wähler und die Konservativen zugehen, um zu sehen, „ob man diese ins Boot holen kann“. Stadtkewitz hatte dies vor der Wahl noch vehement abgelehnt. (ho)

(142)

Der österreichische Truth-Rapper “Kilez More” und “Die Bandbreite” veröffentlichen ihren ersten gemeinsamen Feature-Song “Wo liegt die Wahrheit” und hier ist es zum ersten Mal zu hören. Getreu dem Motto “United we stand – Divided we fall” rufen die beiden Musiker ihre Hörerschaft zu Einigkeit und Verständnis auf. Zu lange schon verhindert das Prinzip “Teil und Herrsche”, dass sich die Menschen in politischen Dingen einig werden, weil Parteizugehörigkeit und Schubladendenken den politischen Diskurs stärker bestimmen als die Vernunft. Einigkeit in grundlegenden politischen Entscheidungen sollte eigentlich an der Tagesordnung sein, doch durch den Einfluss von Lobbygruppen wird ein Keil zwischen die Menschen getrieben. Dies zu verhindern und die uns dargebotene Realität in den Medien immer wieder zu überprüfen und zu hinterfragen, ist der eindringliche Appell dieser musikalischen Zusammenarbeit.

Der Song “Wo liegt die Wahrheit” ist erschienen auf der Debut-CD “Status Quo” von Kilez More und dem neuen Album “Reflexion” von Die Bandbreite. Zu beziehen sind die CDs im Shop von Lärmquelle Records.

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