Nürnberg-Fürth (DE) – Wo fühlen sich die Kinderschänder dieser Welt besonders wohl? Richtig im Kinderschänderparadies Deutschland. Hier kommen selbst hochgefährliche Pädophile mit ein paar billigen Lügentricks aus der Haft.

Wer sich die irrwitzige und realitätsferne Urteilsbegründung antut, kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Fernab des Grundsatzes „Schaden vom Volke abzuwenden“ entscheiden Richter gegen Kinder, sprich die zukünftigen Opfer, und zu Gunsten pädophiler Triebtäter. Man muss schon von Vorsatz oder zumindest grober Fahrlässigkeit des Gerichtes ausgehen. Vielleicht sollten geschädigte Familien einmal versuchen solche Richter auf Schmerzensgeld zu verklagen. Eventuell würden dann solch krasse Fehlentscheidungen beendet. Eine Haftung für offensichtlichen Widersinn für Richter wäre doch einmal für eine Oppositionelle Kraft eine Forderung wert.

Ein Kinderschänder in Franken ist 2003 zu 8,5 Jahren Haft verurteilt worden. Weil der Mann schwer gefährlich ist und man davon ausgehen muss, dass er jederzeit wieder rückfällig wird, sollte er in eine Sicherungsverwahrung. Die Richter lehnten dies ab. Kaum zu glauben: Der Täter bescheinigt sich selbst zu 60% die Wahrscheinlichkeit wieder pädokriminell zuzuschlagen. Die Richter sehen darin aber keinen Grund ihr Fehlurteil abzuändern; auch wenn sie selbst einräumen, dass von dem 43jährige weitere „schwerste Sexualstraftaten“ zu erwarten sind.

Angeblich läge eine „Justizpanne“ vor faseln die Richter. Das ist falsch. Der Täter hatte mit wahrheitswidrigen Angaben die Justizvollzugsanstalt (JVA) über den Tisch gezogen. Er hatte angegeben eine Therapie zu machen, was allerdings gar nicht stimmte. Die Richter bemängelten, dies sei nicht richtig von der JVA geprüft worden. Man habe es daher versäumt dem Kriminellen „verstärkt Angebote“ zu machen. Die Richter blenden die Mitwirkungspflicht des Kinderschänders einfach aus. Ein Witz! Wer will hier eigentlich was von wem? Gibt es für Kinderschänder nur Rechte aber keine Pflichten? Wer ist hier Täter und wer Opfer? Das Gericht verdreht einfach die Rollen und öffnet damit Kinderschändern Tür und Tor. Willkommen im Kinderschänderparadies Deutschland!

In Deutschland werden Pädophile sanft behandelt

 

flattr this!

(196)

Verurteilt wegen Alpen-Donau Forum Beitrag

On September 16, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:

18 Monate bedingte Haft für 19-Jährigen Niederösterreicher

16. September 2011 15:32

Lehrling soll auf Internetplattform Alpen-Donau-Info nationalsozialistisches Gedankengut gepostet haben – Interesse nun "verflogen" – Urteil ist rechtskräftig

St. Pölten – Zu 18 Monaten bedingter Haft ist ein 19-jähriger Niederösterreicher am Donnerstag am Landesgericht St. Pölten wegen Wiederbetätigung verurteilt worden. Der damals 17-Jährige aus dem Bezirk Melk soll u.a. auf der mittlerweile verbotenen, rechtsextremen Internetplattform Alpen-Donau-Info nationalsozialistisches Gedankengut gepostet haben. Sein "Interesse" sei nun "verflogen", wurde er in der Tageszeitung "Kurier" (Freitagausgabe) zitiert. Das Urteil ist rechtskräftig, bestätigte die Staatsanwaltschaft St. Pölten.

E-Mails über Sprengstoff-Herstellung

Unter dem Pseudonym "Frontsoldat" und vor dem Hintergrund eines Werbeplakats der SS-Leibstandarte dürfte der Bursch eineinhalb Jahre lang diverses NS-Gedankengut, darunter auch das 25-Punkte-Programm der NSDAP, auf der Website gepostet haben. Auch E-Mails über Sprengstoff-Herstellung, einen Bombenanschlag auf die US-Botschaft und Fastfood-Filialen sowie eine mögliche Entführung des ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz hat er laut Anklage geschrieben. 2010 soll er zudem in einem Wiener Neonazi-Vereinslokal Hitlers Geburtstag gefeiert, die Hand zum Hitlergruß gehoben und dreimal "Heil Hitler" gerufen haben.

Seine Gesinnung sei jetzt nicht mehr so, sagte der 19-Jährige auf Nachfrage des Richters: "Mein Interesse daran ist verflogen. Das ist kompletter Schwachsinn, da sitzen Leute herum, um über Rassenthemen zu diskutieren", wurde er in dem Blatt zitiert. Der Name "Frontsoldat" entstamme einem Computerspiel, auf die rechtsextreme Gesinnung sei er durch "Werwolf"-Literatur und Musik gekommen. Warum er all diese Dinge geschrieben habe, wisse er heute nicht mehr.


@(APA)

Soweit ich weiss, wurden im Alpen-Donau Forum keine IP Adressen gespeichert. Deshalb ist die ganze Sache etwas mysteriös.

(141)

Berlin (DE) – Die Zustimmung zur EU sinkt weiter. Mittlerweile sehen 60% der Deutschen ein, dass die EU schlecht für die Bundesrepublik ist.

Laut NACHRICHTEN.COM glauben immer noch 40%, Deutschland profitiere von der EU. 60% haben mittlerweile verstanden, dass dem eben nicht so ist. Paradoxerweise wollen dennoch 58% mehr Kompetenzen an die EU-Diktatur abtreten. Ein Widerspruch in sich, der zeigt, dass noch mehr Aufklärung über die Schädlichkeit der EU dringend von Nöten ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Regierung stehen noch schlechter als die Eurokraten da. 82% bescheinigen der Bundeskoalition ein schlechtes Krisenmanagement. Lediglich 18% geben an, Merkel und ihre Truppe würden eine eher gute Arbeit leisten. Damit sind selbst die Wähler der CDU, diese liegt in Umfragen knapp über 30%, nicht mit der Politik einverstanden, wählen aber weiterhin die Parteien der desaströsen Europolitik. Eine weitere Groteske des Wahlverhaltens in der Bundesrepublik.

Befragt wurden 1035 Bundesbürger ab 16 Jahren in einer repräsentativen Online-Erhebung zwischen dem 9. und 13. September durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov.

 

flattr this!

(151)

Karlsruhe (DE)- Clever angestellt hat sich eine Frau auf der Stellensuche. Weil sie sich diskriminiert fühlte kassierte sie nun 13.000 Euro ab.

Das dürft eine deutliche Lehre für das schuldig gesprochene Unternehmen sein. Das nun im Büßergewand 13.000 Euro wegen einer angeblichen Diskriminierung abdrücken muss.

Wie N-TV berichtet, hatte eine Frau geklagt und vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe gewonnen. Die Frau hatte sich diskriminiert gefühlt. In einer Stellenanzeige war, ganz schlimm und sicher für arbeitssuchende Frauen abschreckend, nur von einem Geschäftsführer und nicht von einem/einer Geschäftsführer/in oder politisch ganz korrekt Geschäftsführer_in die Rede. Der Unterstrich soll für die Menschen sein, die sich keinen der beiden Geschlechter zugehörig fühlen oder dieses wechseln könne. Schließlich sind laut TAZ verschiedene Geschlechter nur ein „Gedankenkonstrukt“.

Bei Stellenausschreibungen soll nicht rein die männliche Form, diese ist in der Regel kürzer, einfacher und damit verständlicher, gewählt werden, sondern auch um ein weibliches „in“ oder „innen“ ergänzt werden. Damit soll verhindert werden, dass sich Frauen abgestoßen fühlen und womöglich Hemmungen haben sich zu bewerben. Wer allerdings nur eine Sekretärin nicht jedoch einen Sekretär sucht, muss nicht mit Klagen rechnen. Merke: Diskriminierung geht hier nur gegen Frauen und solche die nicht wissen wo sie hingehören.

Glücklicherweise haben die Grünen auch die Abschaffung der Geschlechter beschlossen und fordern Unisextoiletten und -duschen. Praktisch eine Toilette für alle. Das hat dann auch zugleich den Vorteil, dass nicht mehr durch schiefe Ritzen gespannt werden muss sondern das nichtexistente andere Geschlecht von Auge zu Auge begutachtet werden kann. Die Ökopartei behauptet zwar, für die Natur zu sein, doch das geht nur solange gut, wie die Natur macht, was die Grünen sagen. Verschiedene Geschlechter gehen da aber auf keinen Fall. Daran hat sich auch die Natur zu halten.

Wirft sich nur die Frage auf: Wenn es gar keine Geschlechter gibt, wie konnte sich dann eine Frau diskriminiert fühlen? Vielleicht sollte man konsequenterweise darüber nachdenken, ob man in Stellenbeschreibungen einfach gar keine weiblichen oder männlichen Wörter benutzt und stattdessen nur noch überall ein „das“ davor setzt. Sicher ein neues Thema von bundespolitischer Bedeutung.

 

 

flattr this!

(121)

Istanbul (DE) – Tarkan Tevetoğlu, dessen Vornamen zugleich auch sein Künstlernamen ist, ist sicherlich kein unsympathischer Mensch. Der 1972 in Rheinland-Pfalz geborene Türke macht moderne Popmusik und hat auch schon internationale Erfolge einfahren können.

Bekannt wurde er in Deutschland vor allem mit seinem bei Frauen sehr beliebten Musikstück „Şımarık“. Auch wer kein türkisch kann, kann zumindest den leicht einprägsamen Refrain „Kiss Kiss“ mit Schmatzgeräusch wiedergeben.

Tarkan ist der Sohn einer türkischen Einwandererfamilie und lebt in Deutschland. Ausgerechnet in seiner Heimat, der Türkei, ist er konservativen Kreisen eher ein Dorn im Auge. Gegen Zahlung von 16.000 Dollar durfte er den Wehrdienst auf einen Monat reduzieren. Wegen seiner Texte und seines eher westlichen Auftretens wird er in der islamisch geprägten Türkei teilweise abgelehnt. Dienlich dürften ihm hierbei auch immer wieder aufkeimende Gerüchte über eine angebliche Homosexualität nicht sein. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Homosexualität gefördert und sogar als eine Art Bereicherung und Talent dargestellt wird, ist diese in der Türkei gar nicht gut angesehen. Homosexuelle müssen dort eher um ihr Leben bangen. Kein Wunder also, dass solche Gerüchte für den Sänger Tarkan nicht schön sind.

Nun verursachte der verwestlichte Türke in seiner Heimat neuen Unmut. Er wurde, wie N-TV berichtet, mit Drogen erwischt. Tarkan betont, dies täte ihm leid. Um mit dem Druck aus der Öffentlichkeit klar zu kommen, habe er Kokain genommen. Nachdem er von der Polizei erwischt wurde, habe er damit aber sofort aufgehört. Drogenkonsum unter Musikern ist nichts Neues. Man denke nur an die dieses Jahr verstorbene Amy Winehouse. Die unter jungen Leuten populäre Sängerin mit durchaus hörenswerter Musik war auch für ihr Drogenproblem bekannt. Sie starb mit 27 Jahren in London. Das Problem: Viele Jugendliche haben diese Menschen als Vorbild und wollen ihnen, wie diverse „Talentsendungen“ wie Deutschland sucht den Superstar, das Supertalent oder Popstars belegen, nacheifern. Hier werden ständig neue Eintagsfliegen produziert. Wie im Kapitalismus üblich können diese dann für weitere „Trashformate“ (englisch für billige Schrottsendungen) wie Dschungelcamp, die Alm oder Big Brother weiterverwertet werden.

Die Verhandlung in Istanbul läuft noch. Ob und in welchem Umfang der Vorzeigetürke verurteilt wird ist unklar. Klar ist aber, er hat sich vorbildlich in die westlich-dekadente Gesellschaft integriert. Wenn er jetzt noch homosexuell wäre, würde man ihm doch glatt einen Mitgliedsantrag für die Grünen vorlegen wollen.

flattr this!

(272)

Berlin (DE) – Wolfgang Bosbach, bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und seitdem Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags, pflegt offenbar Kontakt zum islamkritischen Internetportal POLITICALLY INCORRECT (PI).

Das berichtet die BERLINER ZEITUNG, der interne E-Mails und Briefe vorliegen. Als ihn die PI-Redaktion im Mai 2010 fragte, ob er ein “Interview zum Thema Islam/Integration” geben wolle, antworte Bosbach am, er sei dazu “gern bereit” und bat um Zusendung der Fragen. Zwar waren ihm diese offenbar zu heikel, so dass er dann doch “dankend” ablehnte, aber der Kontakt zu PI litt darunter nicht: Als die PI-Ortsgruppe Bonn den CDU-Politiker am 27. Juli 2011 zu einem ihrer Treffen einlud, sagte Bosbach allein aus Zeitgründen ab. In der Sitzungswoche des Bundestages herrsche “strenge Präsenzpflicht hier in Berlin”, so dass er “leider nicht zeitgleich” auf der Veranstaltung sein könne. Bosbach sagte auf Anfrage des Blattes, er kenne zwar PI, aber keine Ortsgruppe. Er könne sich aufgrund der Vielzahl an Anfragen nicht an jeden Schriftwechsel erinnern.

Auch einem anderen CDU-Mann droht derzeit das Aus, weil er Kontakt zu PI pflegt: Der Geschäftsführer der Senioren-Union, Dirk Hülsenbeck, hatte PI im Mai eine Kooperation angeboten. Der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, sagte dazu der BERLINER ZEITUNG: “Wer eine andere Meinung vertritt als Respekt vor anderen Religionen zu haben, hat in der Senioren-Union nichts zu suchen. “Das ist zwar alles andere als “christlich-demokratisch”, aber wenn scheinkonservative Blender wie Bosbach, die regelmäßig in Talkshows den Rechtsausleger geben, um danach nicht durch Taten aufzufallen, durch die nun wohl zu erwartende Medienkampagne aus Amt und Würden verdrängt werden, kann dies den echten Rechten nur gelegen kommen…

flattr this!

(381)

Kopenhagen (UZ) – In Dänemark steht nach den gestrigen Parlamentswahlen ein Regierungswechsel bevor. Die sozialdemokratische Spitzenkandidatin Helle Thorning-Schmidt wird voraussichtlich neue Regierungschefin. Die verschärften Ausländergesetze, die unter der von der patriotischen Dänischen Volkspartei geduldeten rechtsliberalen Regierung geschaffen wurden, dürften dennoch nicht angetastet werden. Auch die Sozialdemokraten unterstützen sie.

Die Entscheidung zwischen den beiden Lagern war extrem knapp. Die Sozialdemokraten werden mit den drei anderen linken Parteien zusammen auf etwa 50,2 Prozent kommen und damit eine knappe Abgeordnetenmehrheit stellen. Zuwächse erzielten jene beiden Parteien, die eine Lockerung der harten Einwanderungsrichtlinien fordern, allerdings erreichten auch sie zusammen nur rund 16 Prozent. Eine klare Mehrheit des Landes bekennt sich also zu den neuen Regelungen, die zuletzt darin mündeten, dass Dänemark als einziges EU-Land wieder Grenzkontrollen zum Schutz vor importierte Kriminalität einführte. Dänemark war es auch, das als erstes Land den wirtschaftlichen Nutzen der Einwanderung berechnete und dabei herausfand, dass nicht-westliche Zuwanderer den Staat jährlich mit rund 2,1 Milliarden Euro belasten würden.

Insgesamt könnte Dänemark durch den Wahlausgang an Stabilität verlieren, ist doch zu erwarten, dass die Sozialdemokraten sich in Fragen der Fremdengesetzgebung Unterstützung bei der neuen Opposition holen werden, während die eigenen Regierungspartner mit ihren Forderungen nach Aufweichung der Gesetze wohl nicht durchdringen werden.

>> WIKIPEDIA: Die Ergebnisse im Detail
>> Dänemark: Überraschend Neuwahlen am 15. September angesetzt
>> Wegen Breivik-Massaker: Norwegens Rechte erleidet bei Kommunalwahlen herbe Verluste

flattr this!

(171)

Eva Herman

zunächst möchte ich Ihnen herzlich zu Ihrer Tochter gratulieren.

Allerdings, das ist nur meine ganz persönliche Meinung, hätte ich mir gewünscht, dass das kleine Mädchen mehr von ihrer Mama gehabt hätte, gerade in den ersten so wichtigen drei Lebensjahren, in denen das gesamte, restliche Leben eines Menschen geformt und geprägt wird. Doch das ist natürlich Ihre Privatsache.

 

Vielleicht hatten Sie ja bislang noch keine Zeit, sich einmal ein Buch von internationalen Entwicklungsexperten wie dem Kinder-und Jugendtherapeuten Wolfgang Bergmann, dem US-Forscher Stanley Greenspan oder einem der Begründer der Bindungsforschung, dem Briten John Bowlby oder dem Schweizer Forscher René Spitz, vorzunehmen. Das meine ich nicht privat, sondern beruflich.

 

Sicher, das haben Millionen andere Mütter und Väter auch nicht getan, aber da gibt es ja diesen gewaltigen Unterschied: Diese Millionen andere Menschen im Land tragen nicht die Verantwortung für eine ganze Gesellschaft, vor allem auch für die nachfolgenden Generationen, für unsere Kinder.

Sie, Frau Schröder, Sie tragen allerdings diese Verantwortung. Und deswegen wären bessere Kenntnisse Ihrerseits über die lebenswichtige Bindungsforschung nicht nur wünschenswert, sondern diese sind allererste Grundvoraussetzung für Ihren Job!

 

Dass Sie diese Grundvoraussetzungen nicht mitbringen, haben Sie mit Ihrer Vorbildfunktions-Entscheidung deutlich gemacht, so früh in Ihren Fulltime-Job als Bundesministerin zurückzukehren. Klar, sie arbeiten in einem Haifischbecken, und zahlreiche Raubfische lauern nur auf Ihren Platz. Doch geht es wirklich alleine darum? Jeder kann sich doch jetzt an seinen zehn Fingern ausrechnen, wann Sie Ihrer kleinen Maus einige Minuten, ganz alleine nur für Sie beide alleine, widmen können…Gewiss, ein grausamer Spagat, aber Millionen andere Frauen müssen ihn auch hinkriegen. Weil es doch modern ist. Und weil von Ihnen in Berlin ja nichts anderes gefordert wird, als die kleinen Kinder ganz früh zu verlassen.

 

Da ich mich selber, vor vierzehn Jahren Mutter geworden, an diese schwierige Zeit gut erinnern kann, weiß ich von den inneren Kämpfen, die man als berufstätige Frau durchzustehen hat. Aber anders als offenbar Sie hatte ich großes Interesse an der Frage, ob sich das, was mir weiterhin Spaß machen würde (meine Karriere), für mein neugeborenes Kind ebenso lustig anfühlen mochte. Und weil ich daran Zweifel hatte, packte ich meinen Säugling in ein Umhängetuch und besuchte mit ihm mehrere Kongresse zur Bindungsforschung. Ich führte Interviews mit Wissenschaftlern und Experten, die noch nicht auf der Pay-Roll von Beratungsinstituten und Ministerien  standen, und die unumwunden klarmachten: Eine Mutter gehört (mindestens) in den ersten drei Jahren zu ihrem Kind. Unter uns Müttern: Nach diesen drei Jahren brauchen die Kinder die Mamas auch weiterhin, weswegen man über völlig andere Teilzeitmodelle diskutieren müsste, als Sie es derzeit immer wieder ankündigen.

 

Ja, Frau Ministerin, in Dutzenden von Fachgesprächen mit Erziehungswissenschaftlern und Kinderärzten wurden mir meine modernen Flausen, dass Beruf und Familie locker vereinbar seien, gründlich ausgetrieben.  Denn auf der Strecke bleiben in erster Linie die Kinder. Dann die Mütter und Väter. Und auch der Job. Also: Keinem nützt dieser Stress wirklich. Haben Sie darüber eigentlich schon einmal nachgedacht? Wenn eine Sache gut und förderlich ist, dann funktioniert sie wie geschmiert. Und hier?

 

Bis zum heutigen Tage wundere ich mich über Leute wie Sie, und ich frage mich, wie man als Bundesfamilienministerin in völlig verklärter, doch überzeugter  Unwissenheit den Krippenausbau im Lande derartig forcieren und damit einen verheerenden Schaden anrichten kann. Einen unendlichen Schaden. Denn jedes schon früh fremdbetreute Kleinkind ist eines zu viel. Sie hören das nicht gerne? Das kann ich mir gut vorstellen. Es ist aber die Wahrheit:

 

Die Bedürfnisse eines kleinen Kindes zu dessen Lebensbeginn sind immer dieselben: Mama! Ja, auch Papa, aber erst einmal, wenn die Neugeborenen ins Leben eintauchen, benötigen sie dringend jenen Menschen hautnah bei sich, den sie schon neun Monate lang kannten: Mama! Die Kleinen kennen Mamas, ihren Geruch, ihren Geschmack (Fruchtwasser und Muttermilch schmecken gleich), sie fühlen sich sicher bei Mama, die Welt ist in Ordnung.

 

Wenn Mama aber keine Zeit für das Kleine hat und es weggibt in fremde Hände, dann wird ein elementares und selbstverständliches Grundbedürfnis eben nicht erfüllt. Muss das Kind diese Erfahrung öfter, schlimmstenfalls jeden Morgen, machen, dann lernt es: Meine Grundbedürfnisse werden nicht erfüllt, also scheinen diese nicht richtig zu sein. Endergebnis für die Seele: Ich bin nicht richtig!

 

Glauben Sie, Frau Schröder, dass das eine gute Voraussetzung für den Start ins Leben ist? Für das Urvertrauen und Selbstbewusstsein eines Menschen? Ich wiederhole noch einmal das Grundgefühl, das wir Mütter bei unseren fremdbetreuten Kleinkindern manifestieren: Ich bin nicht richtig… Die Psychopraxen im Land sind übrigens heute hoffnungslos überfüllt mit Menschen, die sich nicht richtig fühlen….Der Stempel auf der Seele sitzt für immer.

 

Ach, liebe Frau Schröder, wenn Sie wüssten, wie wichtig diese ersten Jahre für Ihr Töchterlein und Sie selbst sind. Hier wird Ihre gemeinsame Bindung manifestiert. Und wenn Sie später, alt geworden, auf den sonntäglichen Besuch von Lotte Marie warten, aber diese keine Lust hat, zu kommen, dann geschieht das vielleicht deswegen, weil es ihr an der notwendigen Bindung zu Ihnen fehlt. Denn diese kann nur in den ersten drei Jahren (naturgemäß, und wissenschaftlich einwandfrei erwiesen)  mit aller Stärke manifestiert werden. Eine unendlich wichtige Zeit, finden Sie nicht?

 

Wissen Sie eigentlich, wie viele alte Mütter heutzutage mit frischgebackenem Kuchen auf ihre erwachsenen Kinder immer wieder vergeblich warten? Ganze Seen sind schon mit ihren Tränen gefüllt worden. Zu pathetisch? Mitnichten. Sprechen Sie mit den Menschen, dann hören Sie diese Geschichten. Es sind viel zu viele…

 

Und wenn Sie, Frau Schröder, erst recht wüssten, dass es mir mit meinem Brief wirklich nicht nur alleine um Ihr persönliches Mutter-Kind-Verhältnis geht, sondern in allererster Linie um unsere ganze Gesellschaft, dann könnten Sie vielleicht doch einen Hauch dieser enormen Verantwortung wahrnehmen, die auf Ihren Schultern lastet.

 

Sie sind als Bundesfamilienministerin verantwortlich für Millionen Menschen. Von Ihnen hängen Wohl und Wehe unserer Zukunft ab. Warum bejubeln Sie sich in Ihrer neuesten Pressemitteilung selbst, dass der Staat überhaupt Elterngeld zahle? Ich sage Ihnen etwas: Der Staat müsste endlich Gerechtigkeit gegenüber seinen Bürgern ausüben. Und das bedeutet nicht, im ersten Lebensjahr eines Kindes einen Klacks Elterngeld zu bezahlen, um die Mütter danach in die Erwerbstätigkeit zu jagen, weil sie sonst wirtschaftlich nicht überleben könnten, und die Kinder massenweise in die überfüllten Krippen zu stopfen. Das ist in Wahrheit Zwang! Sklaventum! Wahnsinn!

 

Auch wenn Sie derzeit von den Medien als erfolgreiche Karrieremutter gefeiert werden, die Kind und Beruf lässig wuppt: Ist das wirklich die Wahrheit? Oder beschummeln Sie uns?

 

Warum vermitteln Sie als Bundesministerin den Müttern im Land stets das Gefühl, nur etwas wert zu sein, wenn sie einen Lohnzettel in der Hand halten? Warum lernen Mütter in Deutschland jeden Tag aufs Neue, dass es langweilig und verstaubt ist, sich den ganzen Tag mit seinen Kindern zu beschäftigen? Ach, ja? Ist der Job an der berühmten Supermarktkasse etwa interessanter? Oder eine knallharte, stundenlange Konferenz? Ehrlich? Ich habe mich früher auf dem Abenteuer- Kinderspielplatz deutlich besser amüsiert als in der Nachrichtenredaktion.

 

Es ist doch eine völlig verkehrte Welt, die Sie hier mit Ihren Kolleg/innen geschaffen haben. Und durch die tägliche Gehirnwäsche der Medien glauben die Menschen der Propaganda inzwischen manchmal schon mehr als ihrem Herzen und Gewissen. Sie sind verunsichert.

 

Selbstverständlich können Sie, ebenso wie Ihre Vorgängerinnen Ursula von der Leyen und  Renate Schmidt, dem sozialistischen Krippenlied von Margot Honecker weitere Strophen hinzufügen. Aber Sie könnten auch, und das ist doch Ihre Chance, endlich einmal der Wahrheit ins Gesicht sehen und mutig den ersten Schritt in die richtige Richtung wagen: Sie könnten endlich einmal die ganz normalen Naturgesetze beachten, nämlich, dass ein Säugling in den ersten drei Jahren zu seiner Mutter gehört.

 

Ja, Frau Schröder, es geht hier wirklich »nur« um Naturgesetze, die jedem Menschen doch auch klar sind, im Geist, im Verstand und im Gewissen. Letztes meldet sich immer wieder, um uns zu mahnen, wenn wir falsche Wege einschlagen. In Deutschland nennt man das abfällig Rabenmutter-Syndrom, und man versucht, das rumorende Gewissen wegzudiskutieren mit modernen Erklärungen.

 

Doch das alles nutzt nichts, denn wir Menschen können uns, ebenso wenig wie die Tiere und Pflanzen, nicht einfach aus den Naturgesetzen herausoperieren, nur, weil wir jetzt so fortschrittlich sind. Schauen Sie sich einmal um, wohin uns dieser Fortschritt derzeit führt: Der deutsche Hundezüchterverband darf die Welpen nicht vor der zwölften Woche von der Mutter wegnehmen, weil die Tiere sonst eine Macke kriegen könnten. Und wir Menschen?

 

Sehr geehrte Frau Schröder, die Naturgesetze werden heutzutage als biologistischer Quatsch weggeredet, und niemand achtet darauf, dass sie dennoch, trotz aller schlauen Zwischenrufe, einfach weiterbestehen und Gültigkeit haben. Sie sind nämlich ewig…..

 

Merkwürdig, dass Politiker die bestehenden Naturgesetze immer nur dann beachtet haben wollen, oder sie sogar ausdrücklich hervorheben, wenn es ihnen gerade in den Kram passt, so wie etwa beim Umweltschutz oder den Kernkraftwerken, oder dem Artenschutz und so weiter. Wer zum Beispiel in der Raumfahrt wissenschaftlich forscht, der weiß selbstverständlich auch, dass man die bestehenden Naturgesetze wie Fliehkraft, Erdanziehung und Gravitation nicht einfach aushebeln kann, weil man dann ganz schnell im wahrsten Sinne eine Bauchlandung erlebt.

 

Ja, hier werden die Naturgesetze plötzlich zu prima Argumenten. Nur wenn es um uns Menschen und um unsere Zukunft geht, dann werden diese zu biologistischen und sexistischen Vergehen.

 

Nein, Frau Schröder, es liegt mir fern, mich hier in den Vordergrund stellen und Ihnen den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Diese Eitelkeiten habe ich mir vor ein paar Jahren abgewöhnt. Denn die unerfreulichen Erlebnisse, die ich gleichermaßen mit Politikern wie auch Journalisten in der Vergangenheit zu diesem Thema erlebte, hätte ich niemals durchstehen können, wenn es in erster Linie nur um mein Ego gegangen wäre. Wissen Sie, warum ich all das auf mich genommen habe und auch weitermache? Weil mir die Menschen im Land wichtig sind. Und weil ich mittlerweile viel zu viel über das für uns Menschen so wichtige Thema Bindungsforschung weiß. Haben Sie eigentlich mitbekommen, dass wir als bindungslose Gesellschaft beschrieben werden? Haben Sie einmal darüber nachgedacht, woher das kommt?

 

Haben Sie die allerneueste Unicef-Studie gelesen, wonach den Kindern in Großbritannien Nestwärme und Geborgenheit fehlt? Weil ihre Eltern arbeiten müssen und keine Zeit für sie haben? Premier Cameron sprach gestern von einer kaputten Gesellschaft. Die Kinder sind einsam, gefangen in einer materialistischen Kultur, wie es heißt.

 

Wie wir also alle in der Tagespresse lesen durften, sind Sie jetzt nach zehn Wochen Mutterschaftsurlaub ins politische Tagesgeschäft zurückgekehrt. Zu Ihren ersten Amtshandlungen gehören einige Pressemitteilungen.

 

Heute flatterte vielen Journalisten das flammende Bekenntnis auf den Schreibtisch: Kristina Schröder: »Familie zuerst! Eltern können sich auf Unterstützung des Staates verlassen.«

 

Sehr geehrte Frau Schröder, auf die Unterstützung, die wir Familien, Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen, derzeit vom Staat erhalten, ist gepfiffen! Wir fordern endlich ein anderes Handeln. Hier in Deutschland existiert keine Politik FÜR, sondern GEGEN Familien. Der Staat will unsere Kinder in der Krippe fremdbetreut und die Mütter am Arbeitsplatz sehen. Familie heißt jedoch Gemeinschaft, Frau Schröder.

 

Es handelt sich also mitnichten um Familienpolitik, die Sie derzeit machen, sondern um ein neumodernes Luftschloss, das bereits am Zusammenbrechen ist. Die Depressionsraten und die trostlose Geburtenrate, mit der wir weltweit die Schlusslaterne tragen, sind nur zwei von Hunderten von Beispielen für das Versagen auf ganzer Linie! Und die Verantwortung dafür tragen Sie derzeit mit!

 

Meine Mutter sagte immer: Wichtig ist allein die Spur, die ein Mensch  hinterlässt. Nun denn, Frau Schröder, jetzt sind Sie dran!

 

Mit besten Grüßen

 

Eva Herman

(158)

WIEN. Ein Anti-Terror-Paket der österreichischen Bundesregierung, über das derzeit verhandelt wird, beabsichtigt unter anderem die Verunglimpfung Homosexueller zu verbieten. „Künftig ist zum Beispiel auch die Verhetzung, die sich auf Homosexuelle bezieht, strafrechtlich relevant“, kündigte Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) im Ö1-Radio an.

Das Maßnahmenpaket verschärft deutlich das Delikt der Verhetzung. So sieht der Gesetzesentwurf vor, Aufrufe zur Gewalt oder einer sonstigen feindlichen Handlung gegen jemanden wegen seines Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung mit bis zu zwei Jahren Haft zu ahnden. Waren bisher nur Gruppen vor Verhetzung geschützt, so soll dies nun auch für Einzelpersonen gelten.

Auch wird die Aufforderung oder das Gutheißen von Terrorakten bereits strafbar, wenn dies vor nur dreißig Personen geäußert wird. Zuvor mußten in Österreich noch mindestens 150 Personen anwesend sein. Auch hier liegt das Strafmaß bei bis zu zwei Jahren Haft.

„Gefährlicher Schritt Richtung Polizeistaat“

Für Streit zwischen den Parteien sorgt die sogenannte erweiterte Gefahrenerforschung durch die Polizei. Künftig soll es dieser möglich sein, auch gegen Einzelpersonen zu ermitteln, die sich verdächtigt gemacht haben. „Der vorliegende Gesetzesentwurf ist mit einer offenen Gesellschaft nicht mehr in Einklang zu bringen“, empörte sich SPÖ-Verfassungssprecher Peter Wittmann gegenüber dem Standard.

Während bei Gruppen eine gewisse Organisation vorausgesetzt werden müsse, gelte dies nicht mehr für Einzelpersonen. Mit diesem unspezifischen Bild werde aber der Willkür „Tür und Tor geöffnet“. Dies sei ein „gefährlicher Schritt Richtung Polizeistaat“, kritisierte Wittmann.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) dagegen sieht sich durch das Norwegen-Attentat in ihrer Politik bestätigt. Wenn Personen etwa über das Internet auffällig würden, müsse die Polizei ermitteln können. Politiker von ÖVP und SPÖ hoffen, noch dieses Jahr eine Einigung über das Anti-Terror-Paket zu erzielen. (FA)

 

(129)

Premium WordPress Themes