Berlin (DE) – Deutschland soll, nach Angaben von N-TV, 100 Millionen Euro nach dem Ende des Diktators Muammar Abu Minyar al-Gaddafi nach Libyen zahlen.

Laut Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) soll es sich hierbei um eine Art Überbrückungsdarlehen für die Zeit nach dem Zusammenbruch des bisherigen Regimes handeln. Dies solle verhindern, dass in der Ära nach Gaddafi das Chaos in dem ölreichen Land die Oberhand gewinne. Es bleibt abzuwarten, was sich in Libyen nun etabliert. Entweder ein vom Westen gesteuertes Marionettenregime oder islamistische Machthaber. Beides wäre denkbar. In Tunesien und Ägypten traten nach dem Ende der Despoten auch keine „blühenden Landschaften“ ein. Und das trotz Finanzmitteln aus Europa und politischer wie militärischer Rückendeckung herrscht dort nach wie vor keine Demokratie und der Wohlstand brach auch nicht aus.

Ob das Darlehen wirklich zurückgezahlt wird bleibt zweifelhaft. Erst kürzlich hatte die Bundesrepublik Ägypten 390 Millionen Euro geschenkt. Davon waren auch 240 Millionen Euro Altschulden. Diese wurden erlassen. Generell ist die Bundesrepublik bei der Vergabe von „Darlehen“ locker und bei der Rückforderung sehr lasch und nachsichtig. Als „Politik mit dem Scheckbuch“ wird dies bezeichnet. Angeblich soll das förderlich sein. Fragt sich bloß für wen. Für den deutschen Steuerzahler wohl weniger.

Gaddafi war nicht immer der „Irre aus Tripolis“ wie er in den letzten Monaten in deutschen Medien stellenweise bezeichnet wurde. Der Westen hat mit ihm, wie auch mit Muhammad Husni Mubarak (Ägypten) und Zine el-Abidine Ben Ali (Tunesien), jahrzehntelang Geschäfte gemacht und Handel betrieben. Da störten die Menschenrechtsverletzungen nicht. Erst nachdem diese Staaten begannen auch mit Ländern wie China und Russland (wieder) stärker zusammenzuarbeiten, fielen dem Westen die „Schurkenstaaten“ auf.

Aus Deutschland unterhielten übrigens die Grünen gute Kontakte zum Tyrannen aus Tripolis. 1982 besuchte eine 20-köpfige Delegation der Grünen „Bruder Gaddafi“, wie er genannt wurde, und war auch augenscheinlich ganz begeistert. Auch vom „Grünen Buch“ – dem Manifest des Diktators – zeigte man sich bei den Grünen erfreut. Gaddafi sagte damals zu seinen grünen Freunden: „Wir haben eine gemeinsame Ideologie, das sind die Ideen des Grünen Buches. Es scheint, wir haben eine gemeinsame Bewegung gegründet.“

Aber nur Erfolg macht attraktiv. Kein Wunder lassen die Grünen diesen Teil der Vergangenheit lieber unter den Tisch kullern. Beim Nato-Angriff gegen den Diktator kritisierten sie dann Westerwelle für dessen Enthaltung im Sicherheitsrat. Die Grünen haben ihren „Bruder Gaddafi“ fallen gelassen. Der Tyrann hat sich wohl schlechte Freunde gesucht.

 

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(175)

Das ist mal eine gute Nachricht 😀

Zitat:

Wikileaks-Aussteiger löscht angeblich Zehntausende NPD-Mails

Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg hat nach eigenen Angaben mehr als 3500 unveröffentlichte Dateien zerstört, die er beim Verlassen der Enthüllungsplattform mitgenommen hatte. Er habe die Dateien „in den letzten Tagen geschreddert, um sicherzustellen, dass die Quellen nicht gefährdet werden“, sagte Domscheit-Berg dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Nach Angaben von Wikileaks enthielt das bis August 2010 zurückgehende Material unter anderem 60 000 E-Mails der rechtsextremen NPD und „Interna von rund 20 Neo-Nazi-Organisationen“. Außerdem seien darunter fünf Gigabyte an Daten der Bank of America gewesen, erklärte Wikileaks über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter. Zu dem Datensatz habe weiterhin die US-Liste von Personen gehört, denen der Zutritt zu Flugzeugen verwehrt bleibt. Das Material sei „unersetzlich“, beklagte Wikileaks.

Zwischen den einstigen Weggefährten Domscheit-Berg und Wikileaks-Gründer Julian Assange war es zu einem tiefen Zerwürfnis gekommen. Wikileaks und Assange forderten wiederholt die Rückgabe der Daten. Domscheit-Berg lehnte dies mit dem Hinweis ab, Assange könne nicht für die Sicherheit der Informanten garantieren, da Wikileaks kein funktionierendes technisches System für die Annahme und Aufbewahrung brisanter Daten mehr habe.

Der deutsche Wikileaks-Aussteiger versucht gerade, eine eigene Enthüllungs-Plattform mit dem Namen Openleaks aufzubauen. Vor einer Woche kam es zu einem weiteren Eklat als der deutsche Chaos Computer Club (CCC) sein Mitglied Domscheit-Berg ausschloss, weil dieser den Eindruck erweckt habe, die Hacker-Vereinigung werde die Sicherheit von Openleaks auf den Prüfstand stellen. CCC-Führungsmitglied Andy Müller-Maguhn hatte sich zuvor als Vermittler im Streit zwischen Assange und Domscheit-Berg zurückgezogen.

dpa


http://www.goettinger-tageblatt.de/N…ende-NPD-Mails

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Helsinki (DE) – Bringt das skandinavische Finnland den kostspieligen Rettungsschirm für die marode Kunstwährung Euro zu Fall?

Die Finnen wollen mehr Sicherheit, wenn sie schon das Geld ihrer Bürger in die kostspielige Eurorettung stecken. Das missfällt den Eurokraten natürlich. Ihnen ist es, die deutschen Politiker voran, recht egal, wie hoch die Rechnung schlussendlich für die Steuerzahler wird. Die Finnen sehen das anders. Sie drohen nun damit, aus dem Rettungsschirm auszusteigen. Das könnte zumindest den Zeitplan ins Schwanken bringen, wenn nicht sogar den ganzen Rettungsschirm stürzen lassen. So sagte der Premierminister Finnlands, Jyrki Katainen, laut SPIEGEL:

„Es ist die Entscheidung unseres Parlaments, dass wir Sicherheiten als Bedingung unserer Teilnahme verlangen.”

Hieraufhin wurde er gefragt, ob Finnland sich bei einer Ablehnung durch die Europartner für die Sicherheitsbedingungen aus dem Hilfspaket zurückziehen könnte. Die knappe aber eindeutige Antwort saß: “Ja”.

Das neue Hilfspaket für Griechenland läuft über den Eurorettungsschirm. Zieht sich Finnland, es hält am Schirm 1,8 Prozent, zurück, würde dies die ganze ohnehin unbeständige Finanzkonstruktion weiter destabilisieren. Ein Schock für die blindwütigen Eurokraten und Eurofanatiker. Ein Rückzug Finnlands, aus Sicht der Finnen und aller Völker der Eurozone wünschenswert, wäre auch eine Schlappe für den zentralistischen Moloch Brüssel. Eine schallende Ohrfeige wäre es auch für die besonders eurohörigen deutschen Politiker. Etablierte Parteivertreter setzen das Wohl des Euros über alles andere. Das Wohl des eigenen Volkes kümmert sie dagegen offenkundig nicht. Euro, Euro über alles scheint es in ihren Köpfen zu spuken.

So weitgreifend sind die Forderungen der Finnen gar nicht. Wer Geld an einen anderen gibt, will ja wenigsten einen Hauch von Sicherheit. „Konkret will Finnland, dass ein Teil der Hilfen durch griechische Garantien abgedeckt ist.“, so der SPIEGEL. Das neuerliche monströse Hilfspaket für Griechenland beträgt unfassbare 109 Milliarden Euro. Wie gesagt, es ist nicht das erste und wird wohl nicht das letzte sein.

Unterdessen sieht die Ratingagentur Moody`s das ganze Treiben kritisch. Die ohnehin wertlose Kreditwürdigkeit Griechenlands könnte dann endgültig auf „D“ für „zahlungsunfähig“ fallen. Offen zweifelt die Agentur daran, dass alle Euroländer Willens und fähig sind das Eurosystem am Leben zu halten. Das wären dann aber nicht die schlechtesten Nachrichten.

 

 

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(134)

Berlin (DE) – Die Finger sollte sich der CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel verbrennen. Dies war nach Angaben von linken Antidemokraten das Ziel der Briefbombenaktion.

DeutschlandEcho hatte bereits über den Anschlag aus dem linksradikalen Spektrum gegen den profillosen CDU-Mann informiert. Im Netz hatten Linke von Ihrem Anschlag berichtet. Henkel sei ihnen angeblich negativ durch Äußerungen aufgefallen. So verbreite der farblose Kandidat nach Auffassung der Linkskriminellen „Rassismus, Sozialdarwinismus und militanten Antikommunismus“. Wo Henkel dies getan haben soll bleibt offen. Henkel hatte lediglich im Rahmen von durchsichtigen Wahlkampfmanövern vor Unruhen wie in Großbritannien gewarnt. Dabei hatte er lediglich 250 zusätzliche Polizisten gefordert. Eine lächerliche Forderung bedenkt man den massiven Stellenabbau bei der Polizei unter dem rot-roten Senat. Linke hatten derweil aufgerufen in Berlin Zustände wie in London zu schaffen. Gehäuft zünden in Berlin, wie auch der Berliner Innensenator Erhart Körting (SPD) einräumte, Linke Autos an.

Laut BERLINER MORGENPOST bestätigte die Polizei nun offiziell den Anschlag auf Frank Henkel. Die Bombe, welche Henkel am Sonntag im Briefkasten fand, war in einem braunen DIN-A4-Umschlag. Polizei und Staatsschutz griffen ein und nahmen den ungeöffneten Umschlag an sich. Lebensgefährlich sei er nicht gewesen. Henkel hätte sich aber daran tatsächlich die „Finger verbrennen“ können. Frank Henkel betonte – nachdem die Gefahr gebannt war – er wolle sich nicht von Linksextremen einschüchtern lassen. Muss er auch nicht, er springt ja schon vor den Linken im Parlament.

Ein Gutes dürfte der Vorgang dann doch noch für die CDU gehabt haben. Immerhin kam ihr Kandidat so ein wenig in die Schlagzeilen. Der Wahlkampf tobt sonst eher zwischen Renate Künast von den Grünen und Klaus Wowereit von der SPD. Die CDU spielt eine untergeordnete Rolle. Sie fällt nicht auf. Ihr Kurs ist an SPD und Grüne angepasst. Mit den Grünen will die CDU sogar koalieren.

 

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(127)

Leipzig (PM) – Nicht Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, die erneut in die Kritik geratenen Vorsitzenden der Linkspartei, waren die Absender des kritiklosen Glückwunschschreibens der deutschen Genossen an Fidel Castro, den 85 gewordenen kommunistischen Revolutionsführer von Kuba, sondern der von Mitarbeitern bediente Unterschriftenautomat der Berliner Parteiführung.

Das berichtet die “Leipziger Volkszeitung” (Mittwoch-Ausgabe) unter Berufung auf ihr vorliegende entsprechende interne Kommunikation in der Parteizentrale der Linken. Die Parteiführung zog jetzt als Konsequenz die Notbremse und legte fest, dass nur noch solche Schreiben von Ernst und Lötzsch original und zu beachten seien, die handschriftlich und nicht lediglich elektronisch unterschrieben seien.

Das Glückwunschschreiben (“Lieber Genosse Fidel Castro”) wurde danach vom Apparat der Linksparteizentrale erstellt und versandt und von den beiden Vorsitzenden nur vage vorab zur Kenntnis genommen. Die Unterschriften unter das Schreiben erfolgten elektronisch aus dem Parteicomputer.

Nach der heftigen öffentlichen und internen Kritik an dem kritiklosen Schreiben an Castro zogen die Parteivorsitzenden jetzt Konsequenzen aus diesem Vorgang mit dem Unterschriftenautomaten. Per Hausmitteilung, die an alle einschlägigen Stellen des Karl-Liebknecht-Hauses, der Parteizentrale in Berlin, mit Datum 23. August, um 11.59 Uhr herausging, stellte das Vorsitzendenbüro jetzt klar: “Liebe Genossinnen und Genossen, im Auftrag der Vorsitzenden teile ich euch mit, dass wir ab sofort keine elektronischen Unterschriften der Vorsitzenden mehr verwenden. Schreiben im Namen der Vorsitzenden werden nur dann verschickt, wenn sie persönlich von ihnen unterzeichnet sind.”

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(148)

Zwei Deutsche in Afghanistan vermisst

On August 23, 2011, in Deutschlandecho, by admin

Kabul (DE) – Der Krieg in Afghanistan ist sehr gefährlich. Ständig sterben Menschen. Hierunter auch Soldaten der Bundeswehr. Auch kommt es immer wieder zu Entführungen von Menschen und Lösegelderpressungen.

Den Entführern geht es dabei selten um politische Ziele. Die Erpressung von Lösegeld steht bei diesen Verbrechen im Vordergrund. Manchem Leser mag dabei spontan die spektakuläre Entführung von Susanne Osthoff im Irak ins Gedächtnis gerufen worden sein. Die 1962 in München geborene Archäologin war 2005 im Irak entführt worden. Die Entführung dauert vom 25. November bis 18. Dezember 2005. Bekannt wurde der damalige Fall durch Spekulationen, das Entführungsopfer habe möglicherweise mit den Tätern oder mit dem Bundesnachrichtendienst zusammengearbeitet. Diese Spekulationen konnten jedoch nicht mit Beweisen unterfüttert werden. Nährboden für diese Spekulationen gab auch ein umstrittener Auftritt Osthoffs im „heute-journal“ mit einer Gesichtsverschleierung, welche nur einen schmalen Sichtschlitz frei ließ. Bei dem Gespräch wirkte Osthoff sichtlich verwirrt.

Wie REUTERS berichtet, sind seit Freitag nun zwei Deutsche in Afghanistan vermisst. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) teilte mit, dass nicht auszuschließen sei, dass es sich um eine Entführungstat handle.

Die beiden Deutschen hatten ein Gebiet im Bezirk Salang erkunden wollen. Dabei verschwanden sie bislang spurlos. Das Gebiet wird mit Hubschraubern und Truppen abgesucht. Die radikal-islamischen Taliban teilten gegenüber REUTERS mit, dass ihnen derzeit keine Informationen zu den Vermissten vorlägen. Dies könnte ein Hinweis auf ein „gewöhnliches“ Verbrechen sein.

 

 

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(153)

STUTTGART. Der baden-württembergische Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Christian Bäumler, hat den Rücktritt von Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) gefordert. Durch die von ihr betriebene „Stimmungsmache gegen Türken“ sei deutlich geworden, daß die Politikerin ein „krasser personeller Fehlgriff ist“, sagte der CDU-Politiker am Montag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa.

Öney hatte zuvor behauptet, Türken würden fünfmal mehr Fernsehen schauen als Deutsche. Zudem hatte sie die Aufhebung der Visumspflicht für türkische Staatsangehörige mit der Begründung abgelehnt, je mehr von diesen ins Land kämen, desto mehr Unruhe werde herrschen, berichtet Welt Online.

„Eine Integrationsministerin sollte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenführen und nicht gegeneinander ausspielen“, warnte Bäumler. Auch Thilo Sarrazin habe sich mit solchen Thesen schon in „die rechte Ecke manövriert“. Der Christdemokrat wies zudem daraufhin, daß 90 Prozent der Türken in Baden-Württemberg einer Beschäftigung nachgingen.

Scharfe Kritik von Türkischer Gemeinde

Unterstützung bekam er dabei von der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Der stellvertretende Vorsitzende Hilmi Kaya Turan kritisierte, die Politikerin habe an populistische Klischees angeknüpft. Außerdem sei klar, daß Vielfalt immer auch Risiken berge.

Unterdessen hat die Integrationsministerin die Kritik zurückgewiesen. Die Zitate seien nicht autorisiert und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Zudem sei es nicht einfach, den Spagat zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu üben, beklagte die SPD-Politikerin.

SPD-Landeschef Nils Schmid sagte, die Diskussion um Öney sei übertrieben. „Ich sehe bei ihr eine große inhaltliche Kompetenz.“ Gerade weil sie das Thema Integration so offen und ehrlich diskutiert, habe er sie nach Baden-Württemberg geholt. (ho)

(325)

Dieses Gespenst ist ja schon oft angesprochen worden und hat sich
in einzelnen Äusserungen bekannter Muslime auch in Ansätzen
bestätigt gefunden .

Das Auftauchen muslimischer Parteien bei Wahlen in Berlin und Niedersachsen
lässt den Verdacht zu , dass dies sogar gesteuert ist – denn die Finanzierung
dieser Parteien ist undurchsichtig und könnte aus dem Ausland erfolgen .
Das ist der tatsächliche Beginn des Kampfes um das Sagen im Haus
" Deutschland " …….

Hier nun die website , welche den Plan grob ausrollt :

Ich habe ein Traum, freiheitlich unabhängiges Türkland FDPT

http://turkishpress.de/2011/08/19/ic…nd-fdpt/id3938

Ihr werdet erstaunt sein , wie detailliert die Unterwanderungs- und
Ausschaltungspläne bereits dort formuliert werden !

Der Verfasser will 2013 für den Bundestag kandidieren !

PS.
Wenn ich nicht dieses System ablehnen würde , wäre ja ein sofortiger
Hinweis an den VS angebracht ……
Wobei ich nicht glaube , das die Schnarchnasen dort die Gefahr selbst
für das jetzige System einräumen würden und etwas unternehmen
würden …..

(135)

Anonymous legt GEMA-Seite lahm

On August 23, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:

Anonymous legt GEMA-Seite lahm

Das Hackerkollektiv Anonymous hat die Website der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA angegriffen. Statt Informationen zur Verwertung von Musikrechten bekamen Besucher der Website vorübergehend die Meldung angezeigt, dass "diese Seite in Deutschland nicht verfügbar [ist], da sie auf ein Unternehmen verweisen könnte, für das Anonymous die erforderlichen Freiheitsrechte nicht einräumt". Dazu lief im Hintergrund ein passender Soundtrack.

Dabei handelt es sich um eine Weiterleitung auf eine Seite, die beim anonym nutzbaren Hoster Paste HTML abgelegt ist. Die Weiterleitung könnte durch einen modifizierten DNS-Eintrag oder durch eine ausgenutzte Sicherheitslücke der GEMA-Website eingeschleust worden sein. Nachdem sich Original-GEMA-Seite und Weiterleitung am Montagmorgen immer wieder abwechselten, bereiteten die GEMA-Techniker gegen Mittag dem Spiel ein Ende und nahmen die Seite komplett vom Netz. Eine GEMA-Sprecherin konnte sich auf Anfrage von heise online noch nicht zum Vorfall äußern. [Update 13:30 Uhr: GEMA-Pressechefin Bettina Müller erklärte gegenüber heise online, es handele sich "um eine echte Attacke auf die Inhalte des Webservers." Zur Vorgehensweise der Hacker und zu den Folgen des Angriffs könnten noch keine Angaben gemacht werden. Techniker der Organisation arbeiteten gegenwärtig an der Wiederherstellung von Website und Online-Services.]

[2. Update 17:30 Uhr: Inzwischen hat sich auch der mutmaßliche Hacker zu Wort gemeldet. Die Website der GEMA sei erneut angegriffen worden, weil die Verwertungsgesellschaft auch nach einer Ddos-Attacke auf ihre Server im Juni an den nach Ansicht des Hackers überhöhten Forderungen für ihre Inhalte festhalten würden. ]

Die Anzeige ist offensichtlich eine Anspielung auf eine Fehlermeldung, die Nutzer der Videoplattform Youtube beim Aufruf vieler Musikclips angezeigt bekommen. Mit dem Konflikt zwischen Verwertungsgesellschaft und Youtube-Betreiber Google über eine angemessene Vergütung der Urheber beschäftigen sich seit Jahren die Gerichte. Die GEMA besteht auf einer festen Vergütung pro Videoaufruf, während Google die Urheber wie in anderen Ländern an den Werbeeinnahmen beteiligen will. Inzwischen drängt auch die Musikindustrie auf eine Einigung.


Quelle: Heise

Na da haben die Leute von Anonymous ja mal eine gute Aktion durchgeführt :thumbup
Wollte vorhin mal auf die GEMA-Seite schauen, die ist aber scheinbar immer noch nicht erreichbar. 😀

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