Ungutmenschen

On August 16, 2011, in Michael Winkler Pranger, by admin

Ich bin der Guru! Der Messias! Im alleinigen Besitz der Wahrheit! Und wer etwas sagt, was von meinen Verkündigungen abweicht, stellt sich gegen das Universum, die Schöpfung und Gott den Allmächtigen!

Ja, ja, das ist nicht ernst gemeint, ich bin nicht übergeschnappt und noch nicht einmal betrunken. Ich möchte Sie nur für eine kurze Minute darum bitten, einmal darüber nachzudenken, welche Folgen es hätte, wenn jemand, vielleicht sogar ich, wirklich diese Eigenschaften besäße. Nicht Känguruh, sondern echter Guru, und nach meinen Worten richtet sich die Beschaffenheit der Welt.

Die Erde ist flach! Frau Dr. Angela Merkel arbeitet zum Wohle Deutschlands! Der Hunger in der Welt ist verschwunden! Die BRD ist ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat!

Das glauben Sie nicht? Das ist Blasphemie! Ich bin schließlich im alleinigen Besitz der Wahrheit, siehe oben. Daraus folgt, daß Sie nicht das Recht haben zu zweifeln. Reduziere ich den Guru auf Westentaschen-Format, also zu einem Inquisitor oder Staatsanwalt, dann haben dessen Worte zwar nicht mehr die Macht, das Universum zu verändern, sondern nur jene kleine Macht über Menschen, ihnen vorzuschreiben, was sie für wahr anzusehen haben und was nicht.

Die Protokolle der Weisen von Zion sind eine Fälschung, die Wannsee-Protokolle hingegen echt. Sechs Millionen Juden wurden irgendwie ermordet, dafür gab es in Dresden höchstens 25.000 Tote. Der Leuchter-Report ist blühender Unsinn, das Tagebuch der Anne Frank ein vollkommen objektiver Tatsachenbericht. Eigene Überlegungen und abweichende Meinungen bezüglich der Lehren der Westentaschen-Gurus sind nicht erlaubt, sie werden in diesem freiheitlichsten Staat auf deutschen Boden sogar von der Staatsmacht verfolgt.

Es geht aber auch noch eine Nummer kleiner, im privaten Bereich. Da treffen wir auf jene Scheuklappen tragenden Fanatiker, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit glauben, weil diese in der Bibel, im Grundgesetz, im Parteiprogramm oder in der BILD-Zeitung steht. Diese Leute empfinden sich als gut, als pflichtgetreue Staatsbürger, als Träger der Gesellschaft. Sie wissen, was für uns alle das Beste ist, und erwarten, daß alle Anderen nach ihren Vorstellungen glücklich sein müssen.

Gutmenschen, Bessermenschen – sie wollen nicht etwa selbst die Welt verbessern, denn das artet schließlich in Arbeit aus. Es ist viel angenehmer, Andere arbeiten zu lassen, Andere dazu anzustiften, Gutes zu tun. Der echte Gutmensch spendet nicht, er sammelt Spenden für gute Zwecke. Seine Arbeitskraft ist die Spende, sagt er sich, und diese Zeit setzt er im Wert sehr hoch an. Der wahre Gutmensch betrachtet sich als Messias, nicht im Sinne des Erlösers, sondern als Sendboten, der die Welt zum Guten bekehren soll.

Jetzt verstehen Sie meine Einleitung, denn der Gutmensch geht davon aus, daß die Erkenntnisse seines Lebens die absolute Wahrheit sind, die alle Mitmenschen anerkennen müssen. Dabei ist ein Gutmensch sogar lernfähig, manchmal jedenfalls. Wenn er dazu lernt, kann es durchaus vorkommen, daß die gestrige absolute Wahrheit heute sinnloses Geschwätz darstellt und das genaue Gegenteil zum Gipfelpunkt der Erkenntnis aufrückt.

Wodurch ein Gutmensch lernt, ist schwer nachzuvollziehen. Auf keinen Fall läßt er sich durch Gespräche und bessere Argumente überzeugen. Der Gutmensch weiß schließlich nicht nur alles, sondern das auch noch besser. Der Gutmensch belehrt, er läßt sich nicht belehren. Das ist wie mit dem Spinat, der Eisen enthält, aber nur Spuren. Diese im Labor nachgewiesene Erkenntnis sickert nur ganz langsam in den Kopf der Mütter ein, die nach wie vor das verkünden, mit dem sie selbst traktiert wurden, um ihren Spinat zu essen.

Gutmenschen haben für alles Verständnis, nur nicht für das, was sie zu ihrem eigenen Wohl verstehen sollten. Gutmenschen sind auf jeden Fall gegen Kernkraft, solange der Strom in jeder gewünschten Menge aus der Steckdose kommt. Gutmenschen sind gegen die Autos ihrer Nachbarn, fliegen aber gerne etwas weiter fort in den Urlaub. Windräder finden Gutmenschen gut, solange sie dort stehen, wo sie niemals hingucken. Der Strom sollte jedoch drahtlos zum Abnehmer gelangen, denn Stromleitungen mag ein Gutmensch nicht. Wobei, drahtlos ist auch nicht so gut, denn das gäbe wieder Elektrosmog.

Richtige Gutmenschen sind belesen, sie kennen fast jedes Buch, das ihre eigene Meinung vertritt. Wenn Sie eine falsche Ansicht vertreten, werden Sie mit Alfons Meier, Gustav Beck und Martin Weinbrandt konfrontiert, die zwar Soziologie, Philosophie und Ägyptologie studiert haben, jedoch nach Ansicht des Gutmenschen die Einzigen sind, die wirklich die Physik verstanden haben.

Diese anerkannten Quellen können einen Gutmenschen beeinflussen. Wenn eine Koryphäe wie der Soziologe Alfons Meier, der bisher gegen Kernkraftwerke geschrieben hat, neue medizinische Erkenntnisse über die Sumpfdotterblume verkündet, saugt der Gutmensch diese Wunderheilungen in sich auf und wird zum überzeugten Anhänger der alternativen Sumpfdotterblumen-Medizin. Und er kennt Lukrezia Hinterhuber, deren Sumpfdotterblumen-Öle, -Pastillen, -Salben und -Tees wahre Wunder gegen Alzheimer, Fußpilz, Lungenkrebs und Achselnässe bewirken.

Weil Gutmenschen von der Richtigkeit ihrer Überzeugungen voll und ganz eingenommen sind, wehren sie sich gegen jegliche abweichende Erkenntnis. Sie unterliegen der selektiven Wahrnehmung. Wobei die wahre Ursache hinter diesem Gutmenschentum geistige Faulheit ist, oder, weniger negativ ausgedrückt, Desinteresse.

Der durchschnittliche Gutmensch möchte einen Bezugsrahmen finden, in dem er sich einbringen kann. Stellen Sie sich ein Kinderzimmer vor, mit Spiel-, Schlaf- und Arbeitsbereich. Eine Wand besteht aus einem großen Regal mit sehr vielen Fächern. Dieses Kinderzimmer steht für das geistige Umfeld des Gutmenschen, in dem alles wohlgeordnet ist. Die ganze Welt, alles, was “da draußen” liegt, ist in dem Regal einsortiert. Alles ist an seinem Platz, alles überschaubar, alles festgelegt. Tritt eine Störung aus dem Außenbereich ins Leben, greift der Gutmensch blind ins Regal und antwortet mit dem, was er da vorfindet. Dieses Verfahren befreit den Gutmenschen von Anstrengungen, er kann sich mit seiner ganze Energie auf den Rest des Kinderzimmers werfen.

Dieses Kinderzimmer gibt Geborgenheit. Die Alternative sehen Sie vereinzelt in Werbefilmchen, hin und wieder als Requisite in einem “Problemfilm”: Möbel auf der grünen Wiese, allseits offen. Es gibt keine schützenden Wände, kein schirmendes Dach, sondern nur Stuhl, Tisch, Schrank und Bett – den Elementen preisgegeben. Die Wirklichkeit spaziert einfach auf Sie zu, legt sich ungebeten zu Ihnen ins Bett – das ist der Preis für den ungehinderten Blick bis zum Horizont, für die allseits auf Sie eindringende Erkenntnis.

Der Gutmensch ist ein Haustier, das in einem Käfig lebt und so tut, als sei das die Welt. Der Gutmensch ist auf das angewiesen, was er von dritter Seite bekommt, auf jene Brosamen des Wissens, die Dritte ihm zufallen lassen. Diese betet er bereitwillig nach, denn alles, was jene selbstgewählte Beschränktheit durchbricht, wird als Gefahr empfunden.

Der geistig freie Mensch wird Meilen gehen, um an die Quelle der Erkenntnis zu gelangen, um aus ihr zu schöpfen und sich sattzutrinken. Der Gutmensch fürchtet die Gefahren des Weges und er fürchtet, daß in der Quelle noch mehr als Wasser sein könnte. Er bevorzugt das Wasser in Flaschen, gefiltert von allem Schädlichen, untersucht von amtlichen Historikern gleich vereidigten Lebensmittelchemikern, deren Analyse auf dem Etikett abgedruckt ist und deren Name die Freiheit von unerwünschten Wahrheiten garantiert. Das gibt Sicherheit, die Sicherheit des Käfigs.

Der geistig freie Mensch verzweifelt an der Ignoranz der Gutmenschen, die verlernt haben, die Welt mit eigenen Augen zu sehen. Die Gutmenschen sind gegen Nazis, weil man ihnen gesagt hat, Nazis seien böse. Sie sind für Zuwanderung, weil man ihnen gesagt hat, daß wir die Zuwanderer bräuchten und sie unsere Kultur bereichern. Für die Gutmenschen ist die BRD tatsächlich ein Rechtsstaat, weil sie nie versucht haben, jene Rechte zu nutzen, die ihnen angeblich gewährt werden. Gutmenschen kennen keine Demokratie, sondern nur die Wahlzettel, die sie für Demokratie halten.

Meerschweinchen im Käfig interessieren sich nicht für die Tapeten in dem Raum, in dem ihr Käfig steht. Sie nehmen die Temperatur als gottgegeben hin, weil sie nicht wissen, daß drei Käfiglängen entfernt ein Thermostat existiert, mit dem sich diese Temperatur regeln ließe. Wie Meerschweinchen werden sie gelegentlich aus dem Käfig genommen und ein bißchen gestreichelt, bevor sie wieder zurückgesetzt werden.

Und ja, Gutmenschen lassen sich als Schafherde benutzen, auf die Straße treiben, hinter Schildern versammeln, daß Hinterdeppendorf eben bunt sei. Wie viel dieser Buntheit ist wirklich in den Alltag der Hinterdeppendorfer eingedrungen? Eine der zwei alten Dorfwirtschaften ist heute eine Pizzeria, auf dem Dorfplatz, wo früher Kurzwaren verkauft wurden, ist vor drei Jahren ein Döner-Imbiß eingezogen. Ein Fünftel der Schulkinder haben “Migrationshintergrund”. (Wir sind in Hinterdeppendorf, Sie fahren bis zum Schild “Ende der Welt”, dann zwei Kilometer weiter, biegen rechts ab und schon nach einem halben Kilometer sind Sie dort. Deshalb gibt es so wenige Zudringlinge.) Wie viel ist da bunt? Die Damen und Herren “Zuwanderer” tauchen gelegentlich in geschlossener Formation beim Dorffest auf, ansonsten schauen sie Heimat-Fernsehen über Satellit. Die Bräuche der Eingeborenen sind ihnen fremd, und wenn gerade einmal kein Kamerateam da ist, gibt es keine gegenseitigen Besuche. Man lebt nebeneinander her, das ist keine Toleranz, sondern wohlwollende Ignoranz.

Neue Steuern? Der Hinterdeppendorfer Gutmensch murrt, wenn er die Nachrichten hört, doch eine Minute später kommt Fußball, da ist das vergessen. Alles wird teurer? Der Gutmensch schüttelt den Kopf, aber man hat ihm gesagt, der Euro sei gut für ihn und für Deutschland, also hat die Preiserhöhung andere Ursachen. Gold und Silber sind seit zehn Jahren ständig im Preis gestiegen? Na und? Hat ein Goldbesitzer in dieser Zeit auch nur ein einziges Prozent Zinsen bezahlt bekommen? Lebensversicherungen sind sicher, Bausparverträge sind sicher, Riesterverträge sind sicher und daß die Rente sicher ist, hat schließlich schon Norbert Blüm gesagt.

Gutmenschen machen der Obrigkeit wenige Probleme, solange die Obrigkeit ihnen keine Bahnhöfe, Stromtrassen oder Speicherseen bescheren möchte. Gutmenschen lassen sich wie Schafe scheren, ohne sich dagegen zur Wehr zu setzen. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Vorbildliche Staatsbürger nehmen alles hin, bringen Opfer, geben Gold für Eisen, sind sogar tapfer, wenn die Obrigkeit sie in Uniformen steckt und nach Rußland schickt.

Wenn es jedoch darum geht, den Staat und die Volksgemeinschaft voranzubringen, mit eigenen Ideen beizutragen, zu gestalten anstatt hinzunehmen, sind Gutmenschen wahre Ungutmenschen, eine Plage ihrer Zeit und eine Plage für ihre geistig freien Zeitgenossen.

©Michael Winkler

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Oslo (JF) – Die Vorsitzende der norwegischen Fortschrittspartei, Siv Jensen, will trotz des Doppelattentats von Oslo und Utya im Kommunalwahlkampf für eine strengere Einwanderungspolitik kämpfen. „Ich werde mich auch künftig politisch schwierigen Debatten nicht verweigern“, sagte die 42jährige Oppositionspolitikerin zum Wahlkampfauftakt. 

Es gebe immer noch Frauen aus ethnischen Minderheiten, deren Genitalien verstümmelt, die gegen ihren Willen verheiratet würden oder sich nicht frei in Norwegen bewegen könnten. Das werde sie nicht ignorieren, sagte Jensen.

Fortschrittspartei in Umfragen abgestürzt

Die Chefin der rechtsliberalen Fortschrittspartei wies nochmals jede Mitschuld an dem Massaker vom 22. Juli zurück, bei dem 77 Menschen starben. Es gebe nur eine Person, die für das Geschehen verantwortlich sei, nämlich der Täter Anders Behring Breivik.

Dieser hatte der Fortschrittspartei bis 2006 angehört und die Partei nach der Tat in die Schlagzeilen gebracht. In aktuellen Umfragen stürzte die Fortschrittspartei um 5,5 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent ab. Die regierende sozialdemokratische Arbeiterpartei, die durch den Anschlag auf ihr Jugendferienlager die meisten Opfer zu beklagen hat, stieg hingegen auf 40,4 Prozent.

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Die Medien ignorieren wieder Ron Paul

On August 16, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Und es passiert wieder. Genau wie bei den letzten Vorwahlen der Republi- kaner zur Bestimmung ihres Präsident- schaftskadidaten 2007, wird Ron Paul auch jetzt völlig von den Medien ignioriert, obwohl er ganz vorne liegt. Hier zeigt der Moderator Jon Stewart in seiner Show, wie die US-Medien so tun wie wenn Ron Paul gar nicht existiert.

Bei der “Straw Poll” in Iowa bekam Bachmann 4’823 Stimmen und Ron Paul war knapp dahinter mit 4’671, nur 152 Stimmen weniger. Alle anderen Kandidaten lagen weit abgeschlagen. Trotzdem ignorieren die Medien Ron Paul und zeigen nur die anderen.

Damit ist bewiesen, es handelt sich um ein Medienkomplott, um ihn dem amerikanischen Publikum vorzuenthalten. Und unsere Medien sind nicht besser, übernehmen diesen Boykott von den US-Medien, weil sie nur nachplappern können. Alle reden nur von diesen Marionetten, Palin, Bachmann, Perry und Romney. Stewart sagt treffend, Ron Paul wird behandelt wie das 13. Stockwerk in einem Hotel. Das gibts auch nicht, obwohl vorhanden.

Ron Paul ist der einzige Präsidentschaftskandidat der Republikaner und der Demokraten, der die Verursacher für die Finanzkrise beim Namen nennt, nämlich die Verbrecher der Wall Street und der Fed, und er ist der einzige der die Kriege beenden will. Deshalb wird er völlig ignoriert. So einer der die Wahrheit sagt darf nicht ins Weisse Haus.

Ron Paul is the real deal!

Ab Minute 4:45 wird über Ron Paul gesprochen:

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Kopenhagen (PAZ) – Dänemarks Finanzminister Jan Kees de Jager hat in einem Brief an das dänische Parlament die Existenz einer Bürgschaft über 35 Milliarden Euro für Griechenland bestätigt.

Die zusätzlich zum 109 Milliarden Euro-Hilfspaket gegebene Garantie der Eurozonen-Staaten gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) soll es griechischen Banken erlauben, sich während der Phase des erwarteten „teilweisen Zahlungsausfalls“ weiterhin bei der EZB mit Liquidität versorgen zu können. Die bisher in der Öffentlichkeit nicht bekannte Bürgschaft soll Teil der Vereinbarungen des Gipfels der EU-Regierungschefs vom 21. Juli sein.

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ROM/Stuttgart (JF) – Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind am vergangenen Wochenende erneut mehr als 2.000 Afrikaner angekommen. Darunter befinden sich zahlreiche Frauen und Kinder, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die meisten von ihnen stammen demnach aus Libyen und Tunesien.

Auch auf Sardinien trafen zwei Boote mit 48 Personen ein. Bereits in den vergangenen Monaten hatten Zehntausende zumeist junge Nordafrikaner die Europäische Union über Lampedusa erreicht.

Mehr Geld für Flüchtlinge

Unterdessen rief die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD/Bild) die Kommunen auf, sich künftig auf mehr Asylbewerber einzustellen. Insgesamt rechne sie mit 50 Prozent mehr Anträgen als im vergangenen Jahr.

Öney forderte die Bundesregierung am vergangenen Freitag deswegen auf, mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um den Asylbewerber einen menschenwürdigen Aufenthalt zu sichern und ihre Integration zu fördern, berichtet der SWR. Sie verwies dabei auf neue Gerichtsurteile, die höhere Zuwendungen für Flüchtlinge gefordert hatten.

Baden-Württemberg müsse die jetzt im Landeshaushalt vorgesehenen 37,8 Millionen Euro, die für Asylbewerber vorgesehen sind, deutlich aufstocken, kündigte die SPD-Politikerin an. „Die Neigung, für Flüchtlinge mehr Geld auszugeben, ist zurzeit sehr gering.“ Es sei deswegen noch viel Aufklärungsarbeit nötig.

 

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BERLIN (JF) – 31 Künstler, Politiker, Schriftsteller, Bürgerrechtler, Wissenschaftler und Maueropfer haben die Führung der Linkspartei in einem offenen Brief aufgefordert, sich von der Tageszeitung Junge Welt (JW) zu distanzieren. Am Ende des zweiseitigen Schreibens werden Gesine Lötzsch, Klaus Ernst und Gregor Gysi aufgefordert, der JW keine Interviews mehr zu geben und in ihr keine Anzeigen mehr zu schalten.

Hintergrund ist die Titelseite der JW vom vergangenen Sonnabend, dem Jahrestag des Mauerbaus. Über einem Foto von einer bewaffneten DDR-Einheit vor dem Brandenburger Tor hatte die Redaktion geschrieben: „Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke“. Darunter standen vermeintliche Gründe dafür. Zum Beispiel „für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe“, „für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und Tafeln“ oder „für 28 Jahre Bildung für alle“.

Wörtlich heißt es in dem Brief: „Da die Verherrlichung kommunistischer Verbrechen in Deutschland nicht verboten ist, stellen wir uns mit diesem Brief vor die Opfer von Mauer und Staatssicherheitsdienst.“ Das Titelblatt sei an Zynismus nicht zu überbieten, klagen die Autoren, unter denen sich Vertreter aller Parteien außer der Linkspartei befinden: zum Beispiel Vera Lengsfeld (CDU), Markus Meckel (SPD), Christian Lindner (FDP), oder Michael Cramer (Grüne). Zu den wichtigsten Unterzeichnern gehören Henryk M. Broder, Sigmar Faust, Freya Klier, Andreas Nachama und Michael Wolffsohn.

In der Linkspartei ist inzwischen eine Debatte über die Rechtfertigung des Mauerbaus losgetreten worden. Die Vorsitzende Gesine Lötzsch kritisierte die Zeitung. „Ich halte die Titelseite für nicht akzeptabel“, sagte sie gestern in Berlin. Auch der frühere Vorsitzende Lothar Bisky nannte Teile seiner Partei „verbissen“ und „verblendet“. Er warnte die „Ideologie-Ajatollahs“ seiner Partei vor einer Relativierung des Mauerbaus.

 

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BERLIN (JF) – Der Berliner Landesvorsitzende der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Lars Seidensticker, ist am Montag von einem mutmaßlichen Linksextremisten angegriffen und mit Reizgas attackiert worden. Ein Sprecher der Polizei sagte der JUNGEN FREIHEIT, der Staatsschutz ermittele derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung.

Seidensticker teilte der JF mit, er habe zusammen mit einem Parteikollegen in Berlin-Pankow Wahlplakate aufgehängt, als er von einer vermummten Person an der Schulter gepackt und aus kürzester Entfernung mit einer „ätzenden Flüssigkeit“ besprüht wurde. Nachdem er sich in einen Hauseingang gerettet habe, sei er von den mittlerweile eingetroffenen Rettungssanitätern ins Krankenhaus gefahren worden. Der Täter konnte entkommen.

Der 38 Jahre alte Politiker führte die zunehmende Aggression gegen Wahlkämpfer von Pro Deutschland auf das sich „zuspitzende Klima“ in der Stadt zurück, das durch die Berichterstattung der Medien in den vergangenen Tagen noch angeheizt worden sei.

Auseinandersetzung mit Libanesen

Bereits in der vergangenen Woche war der Kreisvorsitzende von Pro Deutschland in Neukölln, Oliver Ackermann, mit einem weiteren Wahlkämpfer festgenommen worden, nachdem sie einen Libanesen bedroht und einen Zivilpolizisten mit Pfefferspray attackiert haben sollen.

Ackermann wies die Anschuldigungen gegenüber der JF scharf zurück. Nachdem der Libanese beobachtet habe, wie sie Wahlplakate mit einer durchgestrichenen Moschee an einer Laterne anbrachten, sei dieser laut brüllend auf sie zugestürmt und habe gedroht, ihnen die Kehle durchzuschneiden.

Nachdem dann die Polizei eintraf, sei er von einer weiteren Person angegriffen worden, gegen die er sich mit Pfefferspray gewehrt habe. „Erst danach hat der Unbekannte sich als Zivilpolizist ausgegeben“, betonte Ackermann, der seinerseits Anzeige wegen Körperverletzung im Amt erstattete.

 

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FRANKFURT/MAIN (JF)  Der Freiburger Rechtswissenschaftler Dietrich Murswiek hat den Kauf von italienischen, spanischen und griechischen Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) scharf kritisiert.

Gegenüber der FAZ bezeichnete der Staatsrechtler, die seit Mai 2010 betriebene Ankaufpolitik als Verstoß gegen den Lissabon-Vertrag. „Die Ankäufe dienen der Zinssenkung für die betreffenden Problemstaaten und somit der indirekten Staatsfinanzierung. Dies ist der EZB nach dem Vertrag verboten.“

Zudem verstoße die EZB gegen das geltende Demokratieprinzip, da sie als von der Politik unabhängiges Organ dem Prozeß der demokratischen Legitimation weitgehend entzogen sei.

Besonders brisant wirke sich das unrechtmäßige Handeln der Zentralbank auf die heimischen Haushalte aus, betonte Murswiek, der als Prozeßbevollmächtigter die Klage des Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler (CSU) gegen den Lissabon-Vertrag vor dem Bundesverfassungsgericht vertreten hatte. Die durch den enormen Ankauf von Staatsanleihen entstandenen Verluste der EZB müßten die Euro-Staaten in Form von Kapitalerhöhungen ausgleichen, welche zu Lasten des einzelnen Steuerzahlers gingen.

EU fordert Ausweitung des Euro-Rettungsschirms

Bereits in der vergangenen Woche hatte FDP-Generalsekretär Christian Linder EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso vorgeworfen, die Ergebnisse des EU-Sondergipfels offiziell anzuzweifeln. Barroso hatte in einem Rundbrief an die Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten eine erneute Aufstockung des 440 Milliarden beinhaltenden Euro-Krisenfonds gefordert.

 

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Linke Zeitung sagt "Danke" für die Mauer

On August 16, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Ich reg mich schon wieder auf, wenn ich lesen muss, die diese roten Hetzer ungestraft ihre kommunistische Propagada verbreiten können :thumbdown

Immerhin wird es hier sogar in einen Systemblatt ausführlich dargestellt…

Zitat:

Linke Zeitung sagt "Danke" für die Mauer

Die "Junge Welt" bedankt sich zum Mauerjubiläum für "Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen" und "ohne Hartz IV".

In Mecklenburg-Vorpommern will die Linke wieder das erreichen, was sie in Berlin schon lange tut: Regieren. Ausgerechnet zum 50. Jahrestag des Mauerbaus und mitten in den Wahlkämpfen beider Länder ist in der Partei ein heftiger Mauer-Streit entbrannt. Ausgelöst wurde dieser durch ein Positionspapier von Genossen aus dem Nordosten.

Sie verteidigten auf dem Parteitag in Rostock am Wochenende offen den Bau des „antiimperialistischen Schutzwalls“ als notwendig. „Die Entscheidung über den Mauerbau war 1961 für die Führungen der Sowjetunion und der DDR ohne vernünftige Alternative“, heißt es in dem Dokument. Die Gefahr eines neuen Krieges sei damals real gewesen. „Heiligt dessen Verhinderung nicht die Sicherung einer Staatsgrenze?“, fragte der Mitverfasser Arnold Schoenenburg.

Handvoll blieb zur Schweigeminute sitzen

Der Rostocker Parteikonvent begann denn auch mit einem Eklat, der in den Hauptnachrichten lief und erneut Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Linken nährt. Das Tagungspräsidium hatte am 13. August die versammelten Linken aufgefordert, sich zu einer Schweigeminute für die Opfer der Berliner Mauer zu erheben.

Rund 100 Delegierte standen auf, eine Handvoll blieb jedoch sitzen. Darunter war auch die ehemalige Sozialministerin und heute Landtagsabgeordnete Marianne Linke. Während ihr demonstrativer Sitzboykott in Teilen der Parteibasis ungeteilte Zustimmung findet, reagierte die Parteispitze vor Ort verärgert. Sie fürchtet Stimmenverluste bei der Wahl am 4. September.

Halbherzige Erklärung

So distanzierten sich Spitzenkandidat Helmut Holter und Landesparteichef Steffen Bockhahn zwar von den Mauer-Freunden. Die Chefs der Bundespartei, Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, gaben aber eine halbherzige Erklärung heraus: „Demokratischer Sozialismus braucht Mehrheiten, keine Mauern.“ Eine Klärung brachte der Parteitag nicht. Erst nach der Wahl soll eine Konferenz zum Thema Mauerbau einberufen werden, um dort alles Weitere zu bereden.

Die Position, die Arnold Schoenenburg vorstellte, betrachtet den Mauerbau als eine Folge der politischen Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg. Ähnlich hatte zuvor durchaus auch Lötzsch argumentiert, die die Mauer als logische Folge des Weltkriegs ansieht. Sie ist davon überzeugt, dass der Überfall des Deutschen Reichs auf die Sowjetunion vor 70 und der Mauerbau vor 50 Jahren eng zusammenhängen. Prompt hagelte es Kritik. Die Junge Union sprach von „Geschichtsklitterung“, und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt verlangte eine verschärfte Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz.

"Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke.“

Dass diese Forderung nicht abwegig ist, zeigt auch die Titelseite einer Zeitung, deren Leser sich nicht zuletzt aus Mitgliedern der Linkspartei rekrutieren. Die „Junge Welt“ titelte am Samstag: „Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke.“ Die Schlagzeile ist illustriert mit einem Bild einer DDR-Betriebskampfgruppe, die am 13. August 1961 mit der Waffe in der Hand den Bau der Mauer absicherten.

Ulbrichts Bollwerk habe 28 Jahre lang Club Cola, die Freikörperkultur (FKK) und Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe gesichert. Letzteres ist besonders infam, denn die heutige von Knabe geleitete Gedenkstätte Hohenschönhausen war zu Zeiten der SED-Diktatur das zentrale Stasigefängnis. „Die Leugnung der kommunistischen Verbrechen muss endlich verboten werden. Die ,Junge Welt‘ ist ,Der Stürmer‘ von links, der in einer zynischen Weise die SED-Diktatur hochleben lässt“, sagte Knabe dieser Zeitung.

"Printmedium in der linksextremistischen Szene"

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht charakterisiert die „Junge Welt“ als „das bedeutendste Printmedium in der linksextremistischen Szene“. Das marxistische Blatt habe „der Klassenkampfidee nicht abgeschworen“ und propagiere „die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft, wobei die politische und moralische Rechtfertigung der DDR und die Diffamierung der Bundesrepublik eine bedeutende Rolle spielen“, heißt es dort. Regelmäßig gerät „Deutschlands kleinste überregionale Zeitung“ – wie sie sich selbst bezeichnet – in Konflikt mit dem Gesetz.

Im April dieses Jahres verhängte das Berliner Amtsgericht Tiergarten gegen den Autor Thies Gleis einen Strafbefehl über 2500 Euro, weil er Bundeswehrsoldaten als „von SPD und Grüne geschickte Mördersoldaten“ diffamierte. Chefredakteur Arno Schölzel, der 1967 aus der Bundeswehr desertierte und sich in die DDR absetzte, wo er sich als Stasi-Spitzel verpflichtete, muss sich bald ebenfalls vor Gericht verantworten – weil er einen Text von Ex-RAF-Terroristin Inge Viett gedruckt hatte, der das „Abfackeln“ von Bundeswehrgerät als legitime Widerstandsaktion billigte.

Der Plan zum Bau der Berliner Mauer war ein Staatsgeheimnis der DDR . Entsprechend entsetzt reagierten Menschen und die Presse, als mit der Grenzerrichtung am 13. August 1961 begonnen wurde. So titelten die Zeitungen des Axel-Springer-Verlages.
Verlagsgeschäftsführer Dietmar Koschmieder hat derzeit wegen „öffentlicher Aufforderung zu Straftaten“ ebenfalls Ärger mit der Justiz. Der Grund: Um Castor-Transporte zu verhindern, hatte die „Junge Welt“ einen Text gedruckt, der dazu ermunterte, den Bahnverkehr landesweit durch „das Betätigen der Notbremse“ in Zügen zum Stillstand zu bringen. Mit einem Anteil von 48 Prozent am Stammkapital der Verlag 8. Mai GmbH, in dem die „Junge Welt“ erscheint, ist Koschmieder der starke Mann des Blatts.

Er habe in dem Verlag, würdigte ihn seine Redaktion einmal, „mitten in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung … schon mal die Diktatur des Proletariats errichtet“. Seit Jahrzehnten ist Koschmieder bekennender DKP-Aktivist. Gleiches gilt für Innenpolitik-Chefin Wera Richter oder Reportage-Chef Peter Wolter, der 1994 vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen Spionage für die DDR zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

SED-Geheimpolizei wird immer wieder glorifiziert

Neben ehemaligen Stasi-Agenten bietet die „Junge Welt“, in der die SED-Geheimpolizei immer wieder glorifiziert wird, auch unbelehrbaren RAF-Aktivisten ein Podium. Für die Linkspartei stellt das offenbar kein Problem dar. Namhafte Exponenten der Partei wie Gesine Lötzsch oder Bodo Ramelow stehen ständig für Interviews zur Verfügung. Die Bundestagsfraktion unterstützt das Blatt, aus dem der alte Geist der SED-Diktatur wie aus der Gruft spricht, auch materiell mit Online-Anzeigen.

Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke schreibt regelmäßig für die „Junge Welt“, deren Innenpolitik-Ressort sie von 2003 bis 2005 geleitet hatte. Angesichts solcher Verflechtungen ist der Einfluss der Zeitung auf die Partei kaum zu unterschätzen. Anfang des Jahres erst hatte das Blatt ihr mit ihrer Rosa-Luxemburg-Konferenz zum Thema: „Wo bitte geht’s zum Kommunismus“ eine lange Kommunismusdebatte aufgezwungen.

Mauerbekenntnisse nur für SPD brisant

Die neuesten Mauer-Bekenntnisse der Linken sind auch für die SPD brisant. Während Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) da aufhorcht, schreckt das Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) nicht. Er liebäugelt trotzdem mit einer rot-roten Koalition nach der Wahl. Zwar wirft für ihn die Diskussion in der Linken „Fragen“ auf, doch sei es falsch die Partei als nicht regierungsfähig zu bezeichnen. Denn die SPD habe mit ihr acht Jahre lang gut regiert.

Sellering geriet auch mit einer zweifelhaften Geste am Jahrestag des Mauerbaus in die Kritik. Statt an einer Gedenkfeier im früheren Grenzort Zarrentin teilzunehmen, führte er lieber Wirtschaftsgespräche auf der Rostocker Hanse-Sail, die er am 11. August eröffnete. „Die Gedenkfeier anlässlich des Mauerbaus muss Chefsache für den Ministerpräsidenten sein. Die Hanse-Sail ist eine mehrtägige Veranstaltung.

"Herr Sellering spielt den Ost-Versteher"

Da muss eine Stunde Zeit für den Regierungschef sein, um an der Gedenkfeier in Zarrentin teilzunehmen“, empört sich Fred Mrotzek, der Bezirksvorsitzende der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) in Rostock. Die 1950 in Berlin gegründete Organisation ist der größte Opferverband, der bundesweit Tausende Opfer der SED-Diktatur und deren Sympathisanten vereint.

„Herr Sellering, der aus dem Westen kommt, spielt den Ost-Versteher. Seine Anbiederei gehört sich nicht für einen Ministerpräsidenten“, sagte der ehemalige Berliner Justizsenator Wolfgang Wieland (Grüne) "Welt Online". Statt die Diskussion innerhalb der Linken passiv zu verfolgen, so Wieland, müsse Sellering doch erklären:

Wowereit zeigt kein Verständis

„Ohne Klarheit in Fragen wie der Mauer scheidet ein Bündnis der SPD mit der Linken aus.“ Distanzierungen und Beschlüsse der Linken-Parteispitze seien ohnehin nicht viel wert: „Die Mauer-Erklärung der Mecklenburger drückt doch nur das aus, was Teile der Linken denken.“ Wieland, Bundestagsabgeordneter aus Berlin, kritisiert aber auch Wowereit: „Er hat kein Wort zur Linkspartei, kein Wort zur Parteichefin Lötzsch und kein Wort zur Kontroverse seines Koalitionspartners über den Mauerbau verloren.“ Allerdings sei die Debatte lehrreich und füge der Linkspartei „großen Schaden“ zu.

Wowereit zeigte immerhin kein Verständnis für jene, die Teilung und Mauer nostalgisch verklären. „Die Mauer war Teil eines diktatorischen Systems, eines Unrechtsstaates“, sagte der Regierende während der zentralen Mauer-Gedenkfeier in Berlin. Allein dort gab es einst mindestens 136 Mauertote. Insgesamt verloren an Ulbrichts Sperrwerk schätzungsweise 1000 Menschen ihr Leben.


http://www.welt.de/politik/deutschla…die-Mauer.html

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