Berlin (DE) – Die rechte Partei PRO Deutschland muss Plakate, die mit dem Slogan “Wählen gehen für Thilos Thesen!” Bezug auf Thilo Sarrazin nehmen, überkleben. Das entschied das Landgericht Berlin.

Sarrazin selbst hatte das Verbot beantragt und eine Verletzung des Rechts am eigenen Namen beanstandet. Obwohl die Partei nun die entsprechenden Plakate überkleben muss, dürfte sich die Werbung für sie bezahlt gemacht haben: Schon zu Beginn der Plakatieraktion berichtete beispielsweise die “B.Z.” auf der Titelseite über PRO Deutschland und auch die jetzige Gerichtsentscheidung sorgt für Schlagzeilen in der Presselandschaft.

Weniger positiv dagegen dürfte sich eine andere Meldung über PRO Deutschland auswirken: Wie die Berliner Polizei mitteilte, sollen zwei Wahlkampfhelfer im Stadtteil Steglitz gewalttätig geworden sein., als ein Libanese sie wegen eines Plakates mit einer durchgestrichenen Moschee anpöbelte. Angeblich habe einer der beiden dem Libanesen gedroht, ihn “totzuschlagen”, woraufhin ein Zivilpolizist, der das Geschehen zufällig beobachtet habe, einschritt und dabei von den Wahlkämpfern mit Pfefferspray attackiert worden sein soll. PRO Deutschland dagegen stellt den Fall anders dar: Der Libanese habe Bekannte herbeitelefoniert und den Wahlkämpfern angekündigt, ihnen die Kehle durchzuschneiden, woraufhin die beiden den Polizeinotruf wählten. Nach wenigen Minuten sei ein zweiter nicht ehnischer Deutscher erschienen, der “brutal und ohne jede Vorwarnung” auf einen der beiden Aktivisten eingetreten habe, worauf sich dieser mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt habe. Daraufhin hätten sich zwei herbeieilende Polizisten nicht etwa auf den Angreifer, sondern auf die Wahlkämpfer gestürzt; danach dann habe sich der zweite Angreifer als besagter Zivilpolizist herausgestellt. PRO Deutschland-Chef Manfred Rouhs erklärte dazu, dass “staatliche Stellen” aus dem Vorfall “eine Räuberpistole gemacht und diese an die Presse lanciert” hätten. “In diesem Fall wird indessen so dick aufgetragen, daß die Frage erlaubt sein muß: Wer ist so naiv und fällt darauf herein? Warum sollten PRO Deutschland-Mitglieder erst selbst die Polizei rufen – ein beim Polizei-Notruf dokumentierter Vorgang, der sich nicht leugnen läßt – und dann einen Polizisten tätlich angreifen? Da pfeift die Inszenierung aus allen Ritzen!”

Für den kommenden Samstag rief die Partei derweil zu einer Demonstration unter dem Motto “Gegen die Mauer in den Köpfen” auf. Es gelte, die Einheit Deutschlands auch im Inneren zu vollenden, weil es nur ein Deutschland gebe, so der Demonstrationsaufruf.

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Berlin (JF) – In der Nacht zum Donnerstag brannten in Berlin neun Autos. Alleine in der Zehlendorfer Bolchenerstraße standen fünf Autos in Flammen. Wenig später brannte es auch im Nachbarbezirk Steglitz. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus. Ein politischer Hintergrund werde derzeit überprüft, gab die Polizei bekannt.

Seit Jahren hält eine Serie von Brandstiftungen die Berliner Polizei in Atem. Fahndungserfolge gibt es wenige. Mit Detlef M. stand einer der wenigen Brandstifter vor Gericht, der der Polizei ins Netz gegangen ist. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den 43jährigen am Mittwoch zu lediglich einem Jahr und 10 Monaten Haft auf Bewährung und 300 Sozialstunden.

Anleitungen zum Bau von Brandsätzen

Richter André Muhmood begründete das milde Urteil damit, daß Detlef M. nur aus einer Spontantat heraus versuchte, am 16. Mai einen BMW anzuzünden. Die von einem Ehepaar gerufene Polizei konnte den Brand rechtzeitig löschen und den Täter verhaften. Laut dem Tagesspiegel fand die Polizei in der Wohnung des Kriminellen Anleitungen zum Bau von Brandsätzen. Sicherheitsexperten warnten bereits vor einer „Renaissance der RAF“. (FA)

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Jetzt auch Straßenschlachten in Spanien

On August 11, 2011, in Thiazi Forum, by admin
So langsam überschlagen sich die Ereignisse. Erst London, dann ganz England, und jetzt auch in einem spanischen Urlaubsort an der Costa Brava:

>> Straßenschlachten im Urlaubsort Lloret de Mar

Touristen berichten von bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Hunderte Jugendliche lieferten sich Gefechte mit der Polizei. <<

Link mit Video:
http://videos.t-online.de/strassensc…48816650/index

>> Im spanischen Urlaubsort Lloret de Mar ist es in der Nacht zu Donnerstag erneut zu heftigen Krawallen gekommen. Hunderte Jugendliche lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. <<

http://web.de/magazine/nachrichten/p…html#.A1000107

Man kann wohl davon ausgehen, daß dies erst der Beginn eines wohl größeren Bürgerkrieges in gesamt Europa ist, der auch hoffentlich bald das Ende dieser korrupten EU-Diktatur einleiten wird.

(112)

LONDON. Der britische Premierminister David Cameron (Conservative Party) hat angekündigt, bei weiteren Unruhen das Militär einzusetzen. Er werde nicht zulassen, daß sich auf den Straßen eine „Kultur der Angst“ entwickelt, sagte Cameron während einer Sondersitzung des britischen Unterhauses. Zuvor hatten sich in Umfragen mehr als 80 Prozent der Befragten für den Einsatz der Armee ausgesprochen.

Daß gesamte Land sei angesichts der Gewalt, Plünderungen und Diebstähle schockiert. Für diese gäbe es „absolut keine Entschuldigung“ betonte der Premierminister und drohte den Randalierern mit schweren Konsequenzen: „Wir werden sie aufzuspüren, wir werden sie finden und sie für das Zahlen lassen, was sie getan haben.“

Soziale Netzwerke sollen besser kontrolliert werden

Einer der Hauptgründe für die Unruhen sieht Cameron in der Vernachlässigung vieler Kinder durch ihre Eltern. Künftig müsse es deswegen an den Schulen wieder „mehr Disziplin“ geben. Auch die sozialen Netzwerke im Internet bereiten dem konservativen Politiker sorgen: „Wenn die Leute soziale Medien nutzen, um Gewalt zu schüren, müssen wir sie aufhalten.“

Dazu sollen Polizei, Geheimdienste und die Industrie Vorschläge erarbeiten, wie randalierende Gewalttäter von Plattformen wie „Facebook“ und „Twitter“ verbannt werden können.

Schnellverfahren für Plünderer

Unterdessen haben die britischen Gerichte damit begonnen, die ersten der mittlerweile mehr als 1.400 Festgenommenen in Schnellverfahren zu verurteilen. Mehrere Dutzend Personen sind bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, berichtet Tagesschau.de.

In der Nacht zum Donnerstag war es Polizei und Bürgerwehren gelungen, Krawalle weitgehend zu verhindern. Landesweit wurden etwa 200 Personen festgenommen. Auch in London, Birmingham und Manchester kam es nur zu vereinzelten Zwischenfällen. Ein Polizeisprecher sagte, daß besonders die starken Regenfälle den Randalierern die Lust an weiteren Ausschreitungen genommen hätten, berichtet der Daily Telegraph. (ho)

(117)

BERLIN. Der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte ehemalige Wehrmachtsoffizier Josef Scheungraber muß höchstwahrscheinlich nicht ins Gefängnis. Laut eines von der Münchner Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen medizinischen Gutachtens leidet der 92 Jahre alte frühere Gebirgsjäger unter fortschreitender Demenz. Das bestätigte Scheungrabers Anwalt, Gunter Widmaier, der JUNGEN FREIHEIT. „Herr Scheungraber ist nicht mehr von dieser Welt“, sagte er.

Scheungraber war im August 2009 für schuldig befunden worden, im Juni 1944 an der Erschießung von Zivilisten in einem italienischen Dorf beteiligt gewesen zu sein. Er selbst bestritt die Vorwürfe bis zuletzt. Im Oktober 2010 hatte der Bundesgerichtshof die von Scheungrabers Verteidigung eingelegte Revision abgewiesen. Seitdem ist das Urteil rechtskräftig.

„Die Strafe ist nicht vollstreckbar“

Nach Angaben von Widmaier zeigten sich zu diesem Zeitpunkt bereits deutliche Anzeichen für den geistigen Verfall des ehemaligen Leutnants. „Ich konnte mit ihm am Telefon nicht mehr über seinen Fall reden. Er hat kein Wort mehr verstanden“, sagte der Anwalt. Er habe daher die Staatsanwaltschaft darum gebeten, von einer sofortigen Verhaftung Scheungrabers abzusehen und statt dessen ein medizinisches Gutachten angeregt.

„Scheungraber hat von der Strafe keine Vorstellung mehr und kann sie nicht mehr mit seinem Leben in Verbindung bringen“, erläuterte Widmaier die nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse. Laut Paragraph 455 der Strafprozeßordnung ist die Aussetzung des Strafvollzugs „zwingend vorgegeben“, „wenn der Verurteilte in Geisteskrankheit verfällt“.

Widmaier geht davon aus, daß die Staatsanwaltschaft, die noch nicht endgültig über den Fall entschieden hat, dem Gutachten folgen wird. „Die Strafe wird nicht vollstreckt, weil sie nicht vollstreckbar ist“, sagte er. (ms)

(122)

Berlin (DE) – Dass die Berliner NPD mit “Gas geben”-Plakaten in den Abgeordnetenhaus-Wahlkampf geht und damit Assoziationen mit dem dritten Reich hervorruft, bringt erneut parteiinterne Kritiker auf die Barrikaden. Der hessische Landesvorsitzende Jörg Krebs nannte das Motiv einen “propagandistischen Rülpser”. Auch aus Mecklenburg-Vorpommern, wo es im Gegensatz zu Berlin um den Wiedereinzug in das Landesparlament geht, ist hinter vorgehaltener Hand Missfallen zu vernehmen.

Krebs, der bereits das im Juni von der Berliner NPD verbreitete “Adolf”-Kreuzworträtsel offen als “dämlichste PR-Aktion aller Zeiten” kritisiert hatte, schrieb in einem Kommentar auf DeutschlandEcho, der Spruch “Gas geben” sei “mit Verlaub, ein propagandistischer Rülpser.” Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Mannschaft von Spitzenkandidat Udo Pastörs den letzten Umfragen zufolge um den Wiedereinzug in den Landtag zittern muss, wird der Nostalgie-Wahlkampf in der Hauptstadt mit wenig Begeisterung verfolgt, könnten die dadurch verursachten Negativ-Schlagzeilen doch entscheidend mit dazu beitragen, dass das Schweriner Schloss ab dem 4. September nach nur einer Legislaturperiode wieder ohne NPD-Fraktion dasteht. Offiziell hielt man sich im Nordosten aber mit Kritik – zumindest für den Moment – zurück.

Anders dagegen die Kommentatoren auf DeutschlandEcho. “Die Parole ´Gas geben´ ist ohne einen inhaltlich positiven Bezug. Wofür also ´Gas geben´? Die in dieser Form einzige assoziative Möglichkeit kann entsprechend nur negativ sein”, schreibt “Franz von Sickingen”. Nutzer “Stolzer Thüringer” stellt fest, normalerweise stelle der Spruch kein Problem dar, “im Zusammenhang mit der NPD aber schon”, da der Durchschnittswähler bei ihr darin eine Anspielung auf die Gaskammern sehe. ”So ein Wahlkampfspruch ist einfach nur dämlich. Nicht positiv provozierend, nicht Aufmerksamkeit weckend, einfach nur dämlich”, schreibt “Friedrich II.” – und hofft auf “genug intelligente Funktionäre in der NPD, die diesen offensichtlich gesteuerten(!!) Mist erkennen”. In die selbe Kerbe haut Nutzer “Alex”, der vermutet, dass es “sich da ja wirklich nur um eine gezielte Sabotageaktion von V-Männern handeln” könne. Dagegen hat “beobachter” den Eindruck, “dass da Praktikanten Politik spielen, mehr nicht” – und “Kritiker” unkt, dass das nächste Plakat dann wohl wie folgt aussehen wird: “Udo Voigt in einem Mercedes mit einer Spritrechnung in der Hand – 88€ , das Maß ist voll!” Ein weiterer Nutzer schließlich formuliert, er werde zwar “NPD wählen, aus Prinzip, aber nicht weil solche hirnlosen Plakate mich dazu bringen.” Und: “Es wird immer wieder deutlich, solange Voigt und seine Gruppe die Partei führt wird die NPD nicht den Durchbruch erreichen können der politisch unbedingt notwendig ist.”

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(149)

JENA. Die sächsische Polizei hat am Mittwoch die Wohnung und das Dienstzimmer des Jenaer Jugendpfarrers Lothar König wegen des Verdachts des „aufwieglerischen Landfriedensbruchs“ durchsucht. Ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft sagte der JUNGEN FREIHEIT, aus dem von König geführten Lautsprecherwagen soll während eines Aufmarsches der linksextremen Szene am 13. Februar in Dresden mehrfach zur Gewalt gegen Polizeibeamte aufgerufen worden sein.

So sei unter anderem gerufen worden: „Deckt die Bullen mit Steinen ein!“ Der Pfarrer,der auch im Stadtrat sitzt, habe zudem versucht, ein Polizeifahrzeug abzudrängen und sich danach der Strafverfolgung entzogen. Während der Proteste gegen den jährlichen „Trauermarsch“ der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“ zur Erinnerung an die alliierte Bombardierung der Stadt wurden mehr als 100 Polizisten zum Teil schwer verletzt. Anhänger der linken Szene hatten die Sicherheitskräfte mit Steinen angegriffen und versucht mehrere Polizeiketten zu durchbrechen.

Die von König geleitete Junge Gemeinde (JG) war in der Vergangenheit immer wieder als Anlaufstelle für gewaltbereite Jugendliche vornehmlich aus der linken Szene aufegfallen. Bei Razzien wurden Graffiti-Utensilien, Farbbeutel und Haschisch gefunden. Auch Angriffe auf Jenaer Studentenverbindungen sollen mutmaßlich aus dem Umfeld des Gemeindeshauses verübt worden seien.

Evangelische Kirche verurteilt Durchsuchung

Evangelische Kirchenvertreter zeigten sich empört über die Hausdurchsuchung. Der stellvertretende Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Hans Mikosch, bezeichnete den Polizeieinsatz als „unangemessen“. Zumindest hätten zuvor die Vorgesetzten des Jugendpfarrers informiert werden müssen, beklagte der Theologe.

Medienberichte, wonach die sächsischen Behörden den Einsatz nicht mit der thüringischen Polizei abgestimmt haben sollen, wies die Dresdner Staatsanwaltschaft gegenüber der JF zurück. Die Polizei in Thüringen sei telefonisch über den Einsatz informiert worden. (ho)

(108)

Durch die Ereignisse in London und anderen britischen Städten, den Protest und der Randale der Jugendlichen, und die Reaktion darauf, erkennt man wer auf welcher Seite steht, wer die wirklichen Täter sind, um was es tatsächlich geht und wer ein Verräter an unserer Gesellschaft ist.

Jetzt geben sich die „Füdlibürger“, wie wir in der Schweiz sagen, die Quartierwächter, Duckmäuser, Untertanen, Kleingeiste und Nachplapper zu erkennen. Jetzt schreien sie nach Gesetz und Ordnung, regen sich fürchterlich über die Zerstörung und den Diebstahl auf, bezeichnen die Jugendlichen als übelste Kriminelle, die man mit aller Härte bestrafen, oder noch besser, einfach abknallen sollte. Jetzt kommt ihre feige rassistische braune Gesinnung zu Tage.

Sie applaudieren den Politikern, Experten und Schreiberlingen zu, die jetzt ein Grossaufgebot der Polizei und drakonische Strafen verlangen, oder sogar den Einsatz des Militärs und die Ausrufung des Kriegsrechts. Schliesslich ist diese Sachbeschädigung in ihren Augen völlig unakzeptabel und die Gesellschaft muss vor dem Mob geschützt werden.

Ach ja? Wo sind aber diese „aufrechten Bürger“, wenn die Obrigkeit mit ihrer Politik genau das gleiche macht, aber im ganz grossen Stiel? Wenn die britische Elite die Gesellschaft ausplündert, ein Land nach dem anderen vergewaltigt und mit Kriegen überzieht, Millionen Menschen ihr Zuhause wegnimmt, ihre Lebensgrundlage vernichtet, hunderttausende Menschen dabei ermordet und nur verbrannte Erde hinterlässt.

Grossbritannien ist bei allen Kriegen federführenden neben den Amis dabei. Die britische Herrscherkaste war schon immer gut wenn es um die Abschlachtung anders farbiger Menschen geht, angefangen bei den Kreuzzügen bis hin zu ihrer Kolonialherrschaft. Für Kriege und für die Ausweitung des Imperialismus gibt es immer Geld, für die Sozialaufgaben im eigenen Lande nicht. Die Reichen können ihre Sprösslinge in Eliteschulen schicken, die dann alle Führungspositionen besetzten, eine Möglichkeit welche die Unterschicht nie bekommt.

Ja wo sind denn die aufgebrachten Moralapostel, wenn die Mächtigen den Geldwert zerstören, Arbeitsplätze vernichten, Menschen wie Sklaven behandeln, zu einem Hungerlohn arbeiten lassen, gewisse Volksgruppen als Sündenböcke hinstellen, mit ihren Medien nur Lügen verbreiten und selber sich die Taschen vollstopfen und die Gesellschaft betrügen? Keinen Ton hört man von diesen Duckmäusern, die jetzt gross das Maul aufmachen.

Ich will den Vandalismus der Jugendlichen in England hiermit überhaupt nicht gutheissen, aber in welchem Verhältnis stehen diese Sachbeschädigungen zu dem gigantischen Schaden den die verbrecherische Machtelite verursacht? Wer sind denn die wirklichen Kriminellen? Von welchen Leuten muss unsere Gesellschaft tatsächlich geschützt werden? Wer ist denn der Grund für alle Probleme der Welt? Wer müsste schon längst mit aller Härte bestraft werden? Wen müsste die Polizei verhaften und wer sollte vor Gericht sich verantworten und ewig im Gefängnis sitzen?

Wohl die, welche den Bankstern das ganze Geld nachschmeissen, diesen profitgierigen Blutsaugern, die ganze Länder in den Ruin treiben, in die Schuldenfalle gelockt haben, sich mit Zins und Zinseszins, Spekulationen und Betrug unverschämt bereichern. Die Regierenden und ihre Geldsäcke, welche ihnen die Befehle geben, sollte man an den Pranger stellen. Sie sind die Verursacher der sozialen Ungerechtigkeit, der Grund für die Ausschreitungen in London und anderswo.

Wer hat die Streichung aller Sozialprogramme mit der Ausrede der Notwendigkeit zu sparen beschlossen, weil der Staat wegen der Bankenrettung pleite ist? Wer hat die Studiengebühren verdreifacht? Wer kürzt die Gelder für ein gutes Ausbildungssystem? Wer vernichtet Arbeitsplätze, zerstört die herstellende Industrie und lässt Firmen in Billiglohnländer auswandern? Wer hat die Jugendtreffs geschlossen und die Jugendlichen auf die Strasse gejagt? Wer hat ihnen jegliche Perspektive genommen und sie ausgegrenzt?

Wer hat überhaupt diese Unruhen provoziert und verursacht? Es die Regierung Cameron und das britische Parlament, genau die, welche jetzt den Polizeistaat fordern und die Jugendlichen als faule, nichtsnutzige, gewalttätige Bande titulieren, die man alle einsperren sollte. Dabei sitzen die wirklichen Verbrecher an der Downing Street Nr. 10, im Westminster, im Buckingham Palast und in der City von London, diese Kaste an Reichen und Mächtigen, an Oligarchen und Spekulanten, an Imperialisten und Kriegshetzern, die sich einen Dreck um das gemeine Volk kümmern, und sie nur als dummes Vieh betrachten, das man ausnutzen, melken und anschliessend schlachten kann.

Und es gibt immer dumme, opportunistische und verräterische Rindviecher in den eigenen Reihen, die den wirklichen Besitzer des Landes in den Arsch kriechen und jetzt die niedermachen, die sich gegen diese Tierhaltung auflehnen. Sie erledigen die Drecksarbeit für die Herdenbesitzer, in dem sie auf die ärmsten unter den Armen losgehen und ihre Bestrafung fordern. Nein, nicht die herrschende Klasse ist am Aufruhr schuld, die welche die ganze Macht haben und alles entscheiden, es sind die Jugendlichen, die völlig machtlos sind und nichts bestimmen können.

Es sind junge Menschen, um die sich niemand kümmert und für die niemand was tut, die von der Polizei ständig drangsaliert werden, auf dem Weg zur Schule an die Wand gestellt und durchsucht werden, die man wegen jeder Kleinigkeit verhaftet und einsperrt. 333 Personen sind von 1998 bis 2010 im Polizeigewahrsam zu Tode gekommen und kein einziger Polizist ist deswegen bestraft worden. Grosse und friedliche Demonstrationen dagegen wurden von der Politik, der Justiz und den Medien völlig ignoriert.

Mit der Ermordung von Mark Duggan durch die Polizei und der Lüge, sie hätten in Notwehr gehandelt und der Platzierung von falschen Beweisen, wurde für die Jugendlichen, die völlig wütend auf das System sind, eine Schwelle überschritten. Als sie vor die Polizeistation zogen, um gegen die Tötung zu protestieren und Aufklärung über den Hergang verlangten, wurde ein Mädchen welches vorlaut war, von den Polizisten zusammengeschlagen. Das brachte das Fass zum überlaufen und war dann der Auslöser für die Krawalle, denn sie merkten, ihr friedlicher Protest bringt nichts. Sicher gab es dann auch Trittbrettfahrer, welche die Gelegenheit zur Plünderung nutzten aber apolitisch sind. Die müssen klar bestraft werden.

Mittlerweile hat sich sogar herausgestellt, die Kugel die Duggan tötete war ein Dum-Dum-Geschoss und es war eine gezielte Liquidierung eines angeblichen Bandenmitglieds durch die Polizei, der zufällig Schwarz war.

Jetzt kommen die rechten Schmeissfliegen und Rassisten aus ihren Löchern und behaupten, Migranten, Schwarze und Muslime würden die britische Gesellschaft zerstören und sie wären hauptsächlich für die Brandstiftungen und Plünderungen verantwortlich. Da haben wir den Sündenbock. Dabei dienen diese Lügner nur der regierenden Elite, in dem sie von den wahren Verursachern ablenken und die Bevölkerung aufspalten und gegeneinander aufhetzen. Dazu gehören die Mitglieder der ziofaschistischen „Englisch Defence League“ (EDL) und ihre Sympathisanten.

Es zeigt sich jetzt, bekannte EDL-Aktivisten waren an den Unruhen in Tottenham beteiligt. Sie mischten sich unter die Menge und stachelten sie auf. Dabei stellen die Medien die 1’000 EDL-Braunhemden die unterwegs waren als Beschützer der Quartiere hin und nicht als die Agitatoren. In der Zeitung Globe wurde der Anführer der EDL Stephen Lennon mit den Worten zitiert: „Wir werden die Unruhen beenden – die Polizei schafft das nicht.“ Ziel war es aber die Schwarzen, Asiaten und Moslems schlecht aussehen zu lassen, denn seine eigene Wohngegend zu verwüsten bringt die Bevölkerung gegen sich auf und kann nur den Faschisten helfen. Die EDL hatte übrigens enge Verbindungen zum Massenmörder und christlichen Zionisten Breivik.

So sehen die “Schwarzen” aus, die geplündert haben:

Es ist sogar so, die “bösen Mirgranten” versuchten ihr Gebiet zu bewachen. Dabei wurden drei Asiaten in Birmingham getötet, welche Geschäfte und eine Tankstelle vor Plünderern schützen wollten. Ein Autofahrer knallte mit über 70 Sachen in die Gruppe die an der Strasse stand und überfuhr sie mutwillig. Zwei starben sofort, der dritte im Spital. Es handelt sich um den 21-jährigen Haroon Jahan und die Brüder Shazad Ali 30 und Abdul Musavir 31. Es wird vermutet bei dem Täter handelt es sich um einen Briten der ausländerfeindlich ist. So ist die Saat der Islamhetze aufgegangen.

Mich würde es nicht wundern, wenn die Regierung, die Polizei und die Rassisten der EDL zusammenarbeiten und das explosive Gemisch zusammengebraut und dann angezündet haben, die sozialen Verhältnisse bewusst in den betroffenen Stadtteilen verschlimmerten, damit es bei der geringsten Provokation zur Entladung kommt. Es ist kein Zufall, dass genau in den Hochburgen der EDL die Randale stattfand. Jetzt kann Cameron die Unterdrückungsmaschinerie ungehindert in Gang setzen, die Freiheitsrechte noch mehr einschränken, den Einsatz von Wasserwerfer und Gummigeschosse befehlen und Ausgangssperren verhängen, denn die von den Murdoch-Medien aufgehetzten Dummbürger schreien nach dem starken Staat.

Premierminister Cameron ist sogar hergegangen und hat die Absicht verkündet, die Bürgerechte auszusetzen, um mit den Demonstranten fertig zu werden, mit der Erlaubnis für die Polizei, die sogenannten “Plünderer” sofort zu erschiessen. Der Lissabon-Vertrag der EU lässt grüssen, mit dem die Möglichkeit geschaffen wurde, bei Aufständen tödlich vorzugehen.

Hier die Aussage von Darcus Howe, ein Schriftsteller und Medienschaffender der ursprünglich aus der Karibik stammt, der schon 50 Jahre in England wohnt. Er spricht über die Misshandlung der Jugendlichen durch die Polizei und was wirklich passiert ist:

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