Unter

http://www.sauberer-himmel.de/

läuft derzeit eine neue Bürgerinitiative zur Untersuchung und Klagevorbereitung gegen die allgegenwärtigen Chemtrails über Schlant:

Unser Himmel – voller chemischer Wolken!

Fragen Sie sich nicht auch….

….was da Seltsames an unserem Himmel passiert?
….warum der Himmel immer mehr ausbleicht?
….was es mit den vielen “Streifen” auf sich hat, die die Flugzeuge hinterlassen?
….warum es im Frühling kaum mehr regnet?
….warum immer mehr Menschen über chronischen Husten, Müdigkeit und Allergien klagen?
….warum immer mehr Ärzte auf hohe Aluminium- und Bariumwerte in Haarproben hinweisen?

Was für viele Menschen noch wie von Flugzeugen verursachte Kondensstreifen aussieht, sind keine gewöhnlichen Kondensstreifen. Es handelt sich vielmehr um diverse chemische Substanzen (sog. “Chemtrails”), die im Zuge des Geo-Engineering über unseren Köpfen ohne gesetzliche Grundlage versprüht werden. Behörden und Politiker werden Ihnen jedoch sagen, dass kein Grund zur Sorge bestehe und die Erscheinungen am Himmel von gewöhnlichen Kondensstreifen herrühren, die von Flugzeugen hinterlassen werden. Diese Einlassung durch Behörden und Politiker steht jedoch im krassen Widerspruch zu fundamentalen physikalischen Prinzipien. Sie führt zu einem kritischen Basisbewusstsein – getragen von Tausenden von besorgten Bürgern. Unser Ziel ist es, dem Versprühen von chemischen Wolken und der dadurch bedingten Wettermanipulation ein Ende zu bereiten. Unterstützen Sie uns dabei und schließen Sie sich dieser Bürgerinitiative an!

http://www.sauberer-himmel.de/mitmachen/

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Machtkampf entschieden

On July 29, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Wozu das alles, fragen sich jetzt viele in der Focus-Redaktion. Wozu wurde extra Wolfram Weimer angeheuert? Wozu wurde das Nachrichtenmagazin komplett umgekrempelt? 

Bei der Blattkritik am Dienstagvormittag um zehn Uhr wurde bekanntgegeben, daß Wolfram Weimer den Verlag wieder verläßt. Nach nur einem Jahr. Rausschmiß oder freiwilliger Abgang? Aus der Vorstandsetage des Magazins heißt es, Weimer habe die Reißleine gezogen, weil er sich nicht habe durchsetzen können. 

Der Focus scheint wieder dort angekommen, wo er vor zwölf Monaten gestartet ist. Damals war nach erheblichem Auflagerückgang der Gründer Helmut Markwort, der noch in diesem Jahr 75 Jahre alt wird, verdienstvoll verabschiedet worden. Die Spitze des Burda-Verlags traute seinem verbliebenen Co-Chefredakteur Uli Baur eine dringend nötige Kehrtwende aber nicht zu.

Konservative Einstellung paßt nicht zur Grundausrichtung des Verlages

Daher wurde Weimer auf die Kommandobrücke geholt. Der heute 46jährige paßte mit seiner konservativen Einstellung gut zur Grundausrichtung des Verlages. Und weltanschaulich funkt er mit Markwort auf einer Wellenlänge. Wenn man den verbliebenen Lesern den nötigen Wandel schon zumuten mußte, dann sollte wenigstens politisch eine gewisse Kontinuität erkennbar bleiben.

Während unter Markwort die konservative Seele nur im „Tagebuch“ gestreichelt wurde, dehnte Weimer seine politisch unkorrekte Linie auf das gesamte Blatt aus. Daß Focus ein Konzept für eine Partei rechts der CDU oder eine fiktive Rede Erich Honeckers zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung veröffentlichte, machte das Blatt für jene interessant, die den politischen und publizistischen Einheitsbrei nicht mehr ertragen konnten. 

Weimer öffnete das Magazin für neue Leser – für sogenannte Nichtleser, die aus Frust gar nicht mehr zum Kiosk gehen. Während die Mitbewerber Stern und Spiegel Auflage verlieren, konnte das Blatt zwei Quartale in Folge zulegen. Die positiven Zahlen (zuletzt 578.000 verkaufte Exemplare) waren ein Silberstreif für Burdas Flaggschiff, doch der Streit in der Chefetage überlagerte alles.

Weimer soll bereits eine neue Aufgabe haben

Vor einer Woche berichtete die Süddeutsche Zeitung, daß Weimer und Baur mehrfach aneinandergeraten seien. Auf einer Redaktionskonferenz vor drei Wochen habe es einen Eklat gegeben. Zuvor hatte Baur Weimers Urlaub genutzt, um ein unpolitisches Sommer-Sonne-Strand-Heft nach seinem Gusto zu produzieren, weswegen Weimer der Kamm mächtig angeschwollen sein soll. 

Jetzt hat er den Rückzug angetreten. Künftig werde Weimer als Berater für den Verlag tätig sein, heißt es. Typische Formulierungen, hinter denen solche Trennungen gerne versteckt werden. Wie die JUNGE FREIHEIT in Erfahrung bringen konnte, hat Weimer in Wahrheit bereits eine neue Tätigkeit gefunden, die er zum Jahreswechsel antreten wird.  

Daß Baur nun alleiniger Chefredakteur wird, hat er ausschließlich seinem Mentor Markwort zu verdanken. Die Frage ist: Hat Baur den Esprit, das Blatt mit geistreichen Themen zu füllen? Der 55jährige Porsche-Fahrer ist ein „Bauchrechter“, der die linke Dominanz beklagt, aber unfähig ist, ihr etwas Intelligentes entgegenzusetzen. Es sagt eine Menge über die Bedeutung Baurs, daß er der einzige Chefredakteur eines großen deutschen Blattes ist, über den es keinen Wikipedia-Eintrag gibt.

Baur war Weimer intellektuell unterlegen. Er ist ein Journalist der alten Schule, der den aktuellen Teil des Magazins mit Geschichten rund um Blau-, Rotlicht und ein wenig Stammtisch füllt. Garniert wird dies mit Service-Geschichten über die besten Handys, Versicherungen oder Kliniken. Genau dahin will Baur das Magazin zurückführen – zu einer Ratgeber-Zeitschrift mit bedingtem politischen Anspruch. 

Blattlinie wurde von beiden Seiten ideologisch überhöht

Andererseits wird er nicht alles umwerfen, was sein Co-Chef an Neuigkeiten eingeführt hat. Denn letztlich war es primär ein unversöhnlicher Streit zwischen zwei Alphatieren. Die Blattlinie spielte auch eine Rolle, wurde aber von beiden Seiten ideologisch überhöht. Auch Baur weiß, daß er sein Blatt nicht nur mit Verbrauchergeschichten vollmachen kann, die sich die Leser heutzutage vorwiegend aus dem Internet holen.

Dieses Konzept, für das auch Markwort stand, führte bereits nahe an den Abgrund. Am Kiosk verkaufte Focus vor Weimer deutlich weniger als 100.000 Exemplare. Die sehr bescheidene Marke, die in früheren Zeiten kein Problem darstellte, schien in weiter Ferne. Erst Weimer, der zwischenzeitlich auch die Welt auf Vordermann gebracht hatte, schaffte die Wende. Die Auflage hatte sich gegen den Trend stabilisiert. Das Magazin war auch bei Anzeigenkunden wieder ein wenig interessanter geworden. 

Denn Weimer hatte eine klare Perspektive, die an den eigentlichen Ursprung des Focus zurückführen sollte; nämlich in unmittelbaren Wettbewerb mit dem Spiegel zu treten. Dafür hätte das Magazin politische Relevanz benötigt. Gleichzeitig kämpfte er aber mit eigenen Unzulänglichkeiten: Weimer ist ein Künstlertyp, der auch mal nach Hause fuhr, wenn er keine Lust mehr hatte. „Es war eine gute Atmosphäre“, sagt ein Untergebener, aber sie habe auch etwas von Schlamperei gehabt. Weimer hatte nicht das Sitzfleisch und die Beharrlichkeit, um so ein großes Magazin wie den Focus zu führen. Sein Konkurrent Baur offenbar schon.

JF 31-32/11

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Libysches Bürgerkriegstagebuch XX

On July 29, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Bengasi, 29. Juli.

Plötzlich erschüttert eine laute Explosion das Areal zwischen Hafen und Gerichtshof – gebastelter „Fischer-Sprengstoff“. Schreie hallen durch die Nacht. „Ihr Journalisten müsst die Wahrheit schreiben“, ruft ein junger Mann. „Nehmt keine Rücksicht auf diese Idioten. Ich habe meinen Bruder an der Frontlinie verloren – aber der Schuldige sitzt in Tripolis, nicht hier in Bengasi.“

Der angestaute Frust über die verfahrene Lage im Wüstenstaat hat sich Luft verschafft. Das Feuern in den Himmel setzt eine nicht ungefährliche Kettenreaktion in Gang. Es grenzt an ein Wunder, daß in dieser Nacht keine Toten zu beklagen sind. Verletzte aber sehr wohl. Eine Blutlache kündet von einem Treffer in die Hand eines Unbekannten. Und unbekannt ist so Vieles in dieser chaotischen Nacht. Wo starben der General und seine zwei Begleiter genau? Unter welchen Umständen? Es fällt schwer, zu glauben, daß Gaddafi-Anhänger die Tat verübt haben. Die „fünfte Kolonne“ hatte sich bei den März-Kämpfen offen aus der Deckung gewagt – und wurde größtenteils ausgeräuchert.

Abdel Fattah Jounis al Obeidi, selbst aus den Grünen Bergen stammend, hatte nicht nur Freunde in der Cyrenaika. Hinter vorgehaltener Hand sprach so mancher davon, daß er angeblich bis heute Sympathien für den Machthaber hege. Es kursierten Erzählungen, der Oberbefehlshaber selbst wolle keinen weiteren Vormarsch nach Brega und in den Westen. Und über sein angebliches Zerwürfnis mit Chalifa Hefter – einem weiteren führenden Kopf der bewaffneten Rebelleneinheiten. Tatsache ist nur, daß Jounis 1969 am Putsch der jungen Offiziere um Muammer Gaddafi beteiligt war. 42 Jahre im System – zuletzt als Innenminister.

Oberst Mohammed Imsalaty raucht seine Zigarette im Lobby-Sessel des Ousu-Hotels. Draußen ist es wieder ruhig. „Junis war ein guter Mann – und unser Land hat so viele Probleme“, meint der 47jährige Militär nüchtern. Zwar hat er bereits vor Stunden die Nachricht vom Führungsverlust übers Telefon erfahren – Hintergründe aber nicht. Ein nicht unbedeutendes Detail kann der Oberst dennoch preisgeben: „Ja, es war Innenminister Junis, der im Februar die Polizei landesweit anwies, nach Hause zu gehen.“ Die meisten Städte Libyens konnten so von den Volksmassen übernommen werden – zügig und mit einem recht geringeren Blutzoll, als gemeinhin behauptet. Was Abdul Fattah Junis vor fünf Monaten zu seiner Entscheidung bewogen haben mag – dieses Geheimnis nahm der General mit ins Grab. 

 

(204)

VAALS. Die Stadt Vaals in der niederländischen Provinz Limburg verweigert Arbeitslosen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union den dauerhaften Aufenthalt. Wer keine Arbeit nachweisen kann, darf sich nicht in dem Städtchen mit seinen 10.000 Bürgern niederlassen. Die Stadtverwaltung begründet diesen Schritt mit dem hohen Anteil von Sozialhilfeempfängern aus anderen EU-Staaten.

Von den dreihundert Sozialhilfeempfängern, die in der Stadt an der Grenze zu Deutschland und Belgien leben, kommen 40 Prozent aus dem EU-Ausland. Dieser Anteil sei höher als beispielsweise in Rotterdam, sagte Stadtrat Jean-Paul Kompier. Insbesondere Polen und Rumänen hätten aufgrund von Sprachproblemen große Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche.

Jährliche Kosten von 400.000 Euro

Nach einem Bericht von Radio Netherlands Worldwide ist derzeit jeder zehnte, der nach Vaals ziehen möchte, auf Sozialhilfe angewiesen. Die Niederlande sind innerhalb der EU eines der Länder, das den höchsten Betrag an Sozialhilfe gewährt. Alleine in Vaals fallen dadurch jährliche Kosten in Höhe von 400.000 Euro an. (FA)

(198)

Der neue Hexenhammer

On July 29, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Anders Breivik ist der ultimative feuchte Traum der Linken. Ist das wirklich zynisch? Daß gerade in dem Moment, als die linken Lebenslügen europaweit zu bröseln beginnen, eine perfekte rechte Haßikone auftaucht, und ihnen einen breiten Hexenhammer in die Hand drückt, muß manchem Linken wohl wie ein Geschenk des Himmels vorkommen.

Der ohnehin dauerbeliebte Modus des „Verdachts“ und der „Entlarvung“ gegenüber der Rechten läuft nun auf Hochtouren und erreicht neue Spitzen an Hemmungslosigkeit. „Verdächtigen“ und „entlarven“ kann bekanntlich jeder Depp, ob mit oder ohne akademischen Titel, und kein Depp läßt sich jemals diese Chance entgehen. Anders’ sogenanntes „Manifest“, in erster Linie ein Kompendium von im Internet gesammelten Texten und Pamphleten, ist voluminös genug, daß sich jeder, der es nötig hat, reichlich daraus bedienen kann.

Weil Breivik ein Wahnsinniger ist, kann nun unterstellt werden, daß jeder einzelne Gedanke in dem Manifest Wahnsinn sei, und daß nur Wahnsinnige solche Gedanken haben, und daß, wer solche wahnsinnigen Gedanken hat, gewiß auch insgeheim Massenmorde plant.

Kuddelmuddel aus hingefetzten Vereinfachungen

Wie sehr den politischen Denunzianten das gefundene Fressen schmeckt, zeigen sie ungeniert durch lautes Schmatzen. Ein nicht-linker Sündenbock nach dem anderen wird beschuldigt, beleidigt, diffamiert und dämonisiert, was das Zeug hält. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die JUNGE FREIHEIT an die Reihe kam.

Den Job übernahm ein Profi seiner Zunft, Volker Weiß, ein in linksextremen Publikationen wie der Jungle World umtriebiger Autor, der zuletzt ein sogar nach Genremaßstäben unsägliches Buch über den „Angriff der Eliten von Spengler bis Sarrazin“ vorgelegt hat. Nun versucht Weiß auf Spiegel Online die JF, wie die Redensart geht, „in die Nähe“ des norwegischen Attentäters zu rücken, den er einen „rechten Bruder der Dschihadisten“ nennt. Dabei wird natürlich gebogen und gelogen, daß die Balken krachen. 

Seinen Kuddelmuddel aus hingefetzten Vereinfachungen über die „Konservative Revolution“ auseinanderzunehmen, ist hier ebenso müßig, wie ein weiteres Mal den ermüdenden Grundsatz-Evergreen des „Ich sehe etwas, was du nicht siehst“ zu spielen.  Die Wahnvorstellungen der Linken und Liberalen sind hartnäckig wie Beton. Sie glauben immer noch, in der besten aller „offenen Gesellschaften“ zu leben, ohne zu merken, daß diese „offene Gesellschaft“ vor ihren Augen mit Vollgas dabei ist, sich selbst zugrundezurichten, und ganz Europa mit sich zu ziehen.  

Durch Unklarheit lassen sich Insinuationen besser raunen

Darum sei hier aus Platzgründen nur das Gröbste kommentiert. Weiß behauptet: „Es gibt heute eine europäische Rechte, die sich auf die Theoretiker der zwanziger Jahre bezieht. Sie hat den Mythenkanon des Faschismus, den Glauben an ein reinigendes Blutbad zur kulturellen Wiedergeburt, übernommen und an die Zeit angepaßt.“  Es geht aus dem Text nicht ganz klar hervor, wen denn Weiß nun genau mit dieser „europäischen Rechten“ meint, aber diese Unklarheit hat ja auch den Vorteil, daß sich die Insinuationen besser raunen lassen.

Mag sein, daß es Anhänger einer solchen Rechten heute irgendwo gibt, nur wird Weiß sie sowohl in den Seiten der JUNGEN FREIHEIT als auch der von ihm ebenfalls erwähnten Sezession vergeblich suchen. Er kann sich getrost an die Arbeit machen: er wird nicht den geringsten Beleg dafür finden, daß diese Publikationen jemals „den Glauben an ein reinigendes Blutbad zur kulturellen Wiedergeburt“ propagiert hätten.

Der Preis für die größte Peinlichkeit geht an diesen Satz:

„Der ‘Vor-Bürgerkrieg’, ausgerufen von Carl Schmitt, einem weiteren ihrer geistigen Ahnen, hat in ihren Augen längst seinen Höhepunkt erreicht.“

Wieder davon ausgegangen, daß wir Autoren der oben genannten Publikationen uns angesprochen fühlen sollen: auch den Begriff „Vor-Bürgerkrieg“ wird Weiß bei Carl Schmitt vergeblich suchen, er stammt nämlich von Hans Magnus Enzensberger, und dieser hat ihn auch nicht „ausgerufen“, sondern lediglich konstatiert. „Vorbürgerkrieg“ beschreibt jene Symptome, die eine Polarisierung und Verrohung der Gesellschaft ankündigen, deren Fluchtpunkt der Bürgerkrieg ist. Seinen „Höhepunkt“ kann der Vorbürgerkrieg nur im Ausbruch des „echten“ Bürgerkriegs erreichen. Es geht aber nicht darum, den Bürgerkrieg auszurufen, sondern im Gegenteil seine Menetekel frühzeitig wahrzunehmen, um ihn zu verhindern.

Politisches Wunschdenken

 Ein lachhaft hanebüchenes Konstrukt ist Weiß’ Versuch, eine Symmetrie zwischen „Dschihadisten“ und „Kreuzfahrern“ – einer Art neuen Form von christlichen Taliban – zu behaupten. Denn diese „Kreuzfahrer“ existieren allenfalls in der Phantasie eines Anders Breivik, oder auch im perversen politischen Wunschdenken eines Weiß, der ja auch seine eigene Causa füttern muß.  Breivik ist ein soziopathischer Einzeltäter, der weder die Sympathien seines Volkes noch irgendeines politischen Lagers, schon gar nicht des konservativen oder christlichen, auf seiner Seite hat.

Sein „Christentum“ ist kein „Fundamentalismus“, sondern eine reine Verkleidung, die er nicht religiös, also aus dem Glauben heraus, sondern „kulturell“-pragmatisch begründet. Es ist nur Teil seines identitären Flickwerks, zu dem auch noch Zionismus, Altliberalismus und Freimaurertum zählen. Dieser exzentrische Einzeltäter soll aber nun allen Ernstes als Beleg für eine allgemeine „Talibanisierung der christlichen Rechten“ herhalten.

Demgegenüber steht ein internationales dschihadistisches Netzwerk, das tatsächlich religiös-fundamentalistisch motiviert ist, erheblichen Rückhalt in breiten muslimischen Schichten besitzt, und seit Jahrzehnten einen weltpolitischen Faktor stellt.

Schreckbild „christlicher“ Terror

Um das Schreckbild eines potentiellen „christlichen“ Terrors mit entsprechenden Milieus im Hintergrund an die Wand zu malen, muß Weiß noch mehr biegen, andeuteln und unterstellen. Da ist er sich auch nicht zu schade, nach Gusto völlig willkürliche Verleumdungen aus dem Ärmel schütteln: „Die Welt des Anders Breivik deckt sich sehr mit der Welt der JUNGEN FREIHEIT und ihrer Freunde.“ 

Wieviel Ahnung er von der „Welt“ der JF hat, zeigt unter anderem seine fälschliche Behauptung, die Zeitung hätte „sich in den letzten Jahren zunehmend dem christlichen Fundamentalismus zugewandt“,  was dadurch „bewiesen“ wird, daß sie einmal eine Titelseite über die Piusbrüder brachte. Mehr als das hat Weiß als Argument nicht in petto, aber seine Hauptmission hat er ja erfüllt: sich, auf der Affektwelle von Oslo reitend, durch namedropping, Lügen und Diffamieren selbst einen politischen Vorteil zu verschaffen.

> Umfrage: Tragen Islamkritiker und Rechtspopulisten eine Mitverantwortung für das Massaker in Norwegen?

 

(166)

Zitat:

Hacker-Angriff
Anonymous klaut 13.000 Daten bei den Grünen

Anonymous loggte sich auf der Website der österreichischen Grünen ein und hat dabei 13.000 Login-Daten von Administratoren, Webredakteuren und Usern gestohlen. Das gab die Partei am Donnerstag bekannt. AnonAustria hat sich am Abend von dem Angriff distanziert. Man habe nichts davon gewusst.

Am Mittwoch kam es zu einem Hacker-Angriff auf den Webserver der österreichischen Grünen. Bereits in den letzten Tagen habe es vermehrt Angriffsversuche gegeben. Gelungen sei ein Zugriff am Mittwochnachmittag. Das bestätigte Wallner gegenüber der futurezone. In einer versteckten Nachricht in einem Log-File sei ein Hinweis auf die Hackergruppe "Anonymous" hinterlegt gewesen, heißt es.

Nach der ersten Prüfung mit IT-Spezialisten wurde festgestellt, dass rund 13.000 Login-Daten von Administratoren und Webredakteuren der Grünen, sowie von Usern der Website gruene.at gestohlen wurden. "Um die Inhalte der Website individualisieren zu können, musste man sich mit Usernamen und Passwort einloggen", so Wallner.

AnonAustria distanziert sich
Eine Stellungnahme seitens Anonymous Austria über den offiziellen Twitterkanal blieb zunächst aus. Am Abend veröffentlichte die Gruppe schließlich ein Dokument auf Pastebin, wonach sich AnonAustria von den Geschehnissen rund um die Grünen distanziert. Allerdings sei nicht auszuschließen, "dass ein oder mehrere Mitglieder von AnonAustria an dieser Aktion beteiligt waren", heißt es in dem Schreiben. Und weiter: "Diese Aktion wurde aber weder mit dem Wissen noch mit dem Einverständnis der Gruppierung durchgeführt und dergleichen wird auch innerhalb des Kollektivs nicht geduldet."

Auch Online-Petitionen betroffen

Weiters wurden beim Angriff auf die Grünen-Seite Daten von Unterstützern öffentlich zugänglicher Online-Petitionen illegal kopiert. Hier handelt es sich nicht um eine Username-Passwort-Kombination, sondern um Namen, E-Mail-Adressen und – teilweise auch Wohnadressen der Unterzeichner. Eine genaue Zahl der Betroffenen konnte Wallner in diesem Bereich nicht nennen.

Wallner bestätigte gegenüber der futurezone, dass die Grünen die Sicherheitsbehörden informiert und eine Anzeige gegen Unbekannt bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Wien eingebracht haben.

Betroffene werden informiert
Es wurde zudem am Donnerstag damit begonnen, User, deren Passwörter entwendet wurden, darüber zu informieren. Diese werden darauf hingewiesen, dass diese Username-Passwort-Kombination nicht mehr sicher ist und diese daher bei allen anderen Logins geändert werden sollte. "Wir werden versuchen, alle Betroffenen zu erreichen, auch wenn diese mittlerweile ihre E-Mail-Adressen gewechselt haben", erzählt Wallner. Bis auf weiteres steht der Login-Bereich auf www.gruene.at nicht zur Verfügung. Die Webseite selbst ist nach wie vor erreichbar.

"Der Diebstahl von persönlichen Daten ist zu verurteilen“, stellt Wallner zudem fest. „Die Grünen entschuldigen sich bei den Usern für die Unannehmlichkeiten, die durch den illegalen Zugriff entstanden sind. Wir werden alles Nötige tun, um das System sicher zu machen“.

Angriff auch auf FPÖ

Auch die Homepage der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) wurde am Donnerstag wieder Opfer eines Hacker-Angriffs. Anstelle des offiziellen Auftrittes war das Anonymous-Pony zu sehen, kurz darauf war die Seite gar nicht erreichbar. Mittlerweile kann wieder normal auf die Homepage zugegriffen werden.


Jetzt sind die Grünen am heulen aber sobald eine ihrer menschenverachtenden Politik nicht gewogenen Seite gehackt wird vollführen sie Luftsprünge.

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Weboy