Das wahre Gesicht unserer Demokratie

On July 13, 2011, in Nation, by admin
Zitat:

Die Vorstellung, dass es sich bei Demokratie um die einzig akzeptierbare Regierungsform handelt, hat sich tief in unsere Gemüter eingeprägt. So tief, dass kaum mehr hinterfragt wird, was unter diesem Deckmantel alles geschieht, was sich gegen unsere Interessen richtet. Was denn sonst, mag der gemeine Bürger denken. Doch nicht Kommunismus, Diktatur, absolute Monarchie. All dies hat doch in der Vergangenheit versagt. Auch die Marxisten haben die politischen System der Vergangenheit verurteilt. Und auch die Faschisten. Und irgendwann, in ferner Zukunft, sollte die menschliche Zivilisation vielleicht doch wieder einmal gesunden, wird man sich auch einer Analyse jener Verbrechen widmen, die heute Demokratie genannt werden. Demokratie ist ein sehr dehnbarer Begriff. Selten werden wir daran erinnert. Es wird jedoch kaum jemand bezweifeln, dass die Staatsform Athens in der Antike nur wenige Gemeinsamkeiten mit Demokratien des 20. und 21. Jahrhundert aufzuweisen hat. Und gab es nicht auch einmal einen Teil Deutschlands, der sich „Demokratische Republik“ nannte?

Abgesehen davon, auch wenn wir alle wissen, dass es sich bei „Demokratie“ um eine Regierungsform handelt und bei „Kapitalismus“ um ein Wirtschaftssystem, warum scheint beides so untrennbar miteinander verbunden? Widmen wir uns aber zuerst einmal der Frage, warum wir immer in Schablonen denken, in denen ein Extrem ausnahmslos einem anderen Extrem gegenüber steht. Wenn Sie sich selbst auch nicht als arm bezeichnen, dann halten Sie sich trotzdem noch lange nicht für reich. Nicht alles, was als nicht wünschenswert gilt, ist gleichzeitig so schlimm, dass man es als abstoßend bezeichnen würde. Das derzeitige kapitalistische System zu kritisieren, bedeutet noch lange nicht, dem sowjetischen Kommunismus den Vorzug einzuräumen.

Übrigens, sind Ihnen jemals die vielen Parallelen zwischen diesen beiden Systemen, dem Sowjetkommunismus und dem internationalen Kapitalismus, aufgefallen?
Nehmen wir die markantesten Punkte in ihrem Kern heraus, ohne diese und jene Ausnahme dabei zu berücksichtigen.
Sowjetischer Kommunismus:

  • Das Banken- und Wirtschaftssystem wird vom Staat verwaltet. Privates Unternehmertum ist fast ausnahmslos untersagt.
  • Per Gesetz sind Frauen und Männer absolut gleichgestellt. Demzufolge haben auch verheiratete Frauen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
  • Kinder werden schon im jüngsten Alter von ausgebildetem Fachpersonal in Kindergärten zu Mitgliedern einer kommunistischen Gesellschaft erzogen.
  • Nachdem alle Menschen gleich sind, werden Höflichkeitsanreden abgeschafft und durch „Genosse“ bzw. „Genossin“ ersetzt.
  • Neue Begriffe werden in den Sprachgebrauch eingeführt, wie etwa „Weichmaterialbehältnis“, „Stadtbilderklärer“ oder „Jahresendflügelfigur“.
  • Regimekritiker gelten als Dissidenten.
  • Informationen finden durch staatliche Medien Verbreitung.
  • Kunst und Literatur wird vom Staat geregelt.

Internationaler Kapitalismus:

  • Die Wirtschaft wird von Banken und Konzernen dominiert. Klein- und Mittelbetriebe fallen der mächtigen Konkurrenz von international verketteten Großbetrieben zum Opfer. Nicht durch Gesetze, sondern durch die Mechanismen des freien Marktes, wird der Bürger in die unselbständige Erwerbstätigkeit gedrängt.
  • Frauen kämpfen aus eigenem Antrieb um die Gleichstellung in der Gesellschaft. Das Recht, einen eigenen Beruf zu ergreifen, wird aus wirtschaftlichen Gründen auch für Ehefrauen und Mütter zur Notwendigkeit, nachdem das Einkommen einer Person nicht mehr ausreicht, um eine Familie zu ernähren. (Angeblich, weil die Ansprüche heutzutage höher seien.)
  • Nachdem Mütter einer Arbeit außer Haus nachgehen, werden Kinder von ausgebildetem Fachpersonal zu anpassungsfähigen Mitgliedern unserer Gesellschaft erzogen.
  • Von förmlichen Ansprachen abgesehen, werden Höflichkeitsanreden immer mehr verdrängt. Dem Einzelnen wird immer weniger Respekt entgegen gebracht.
  • Die Sprache entwickelt eine neue Dynamik. Begriffe wie „cool“, „Meeting“, „Event“, um nur wenige hervorzuheben, werden im Alltag immer gebräuchlicher.
  • Kritiker gelten als Verschwörungstheoretiker.
  • Informationen finden durch „freie Medien“ Verbreitung, die, mittels Werbung, von Großkonzernen finanziert werden.
  • Kunst und Literatur findet nur dann Verbreitung, wenn sich damit entsprechende Umsätze erzielen lassen.

Bei jedem einzelnen der genannten Punkte, drängen sich natürlich wieder einmal eine ganze Menge „Ja-Aber-Argumente“ auf. Menschen lieben es, den Gesamteindruck kleinlichen Rechtfertigungen zu opfern, was jenen Kreisen, durch welche unsere Demokratie gesteuert wird, auch durchaus willkommen ist. Die von mir angeführten Parallelen zwischen Kommunismus und Kapitalismus sind gewiss nicht vollständig. Auch ist nicht alles unbedingt als negativ zu bewerten. Ich finde bloß diese Ähnlichkeiten in der Entwicklung erstaunlich, die im Westen lediglich durch blinkende Neonlichter freundlicher wirkt. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, darüber nachzudenken, könnte sich durchaus ein Aha-Erlebnis einstellen.
Jetzt stellen Sie sich aber vor, in einer Diskussion mit einer entsprechenden Anzahl von Beteiligten werden diese Themen zur Sprache gebracht. Nachdem es nicht in des Menschen Natur liegt, sich von nie gehörten Annahmen überzeugen zu lassen, bewegen sich auch die ersten Gedanken nicht in eine Richtung der Zustimmung, sondern erst einmal wird dagegen gewettert. Polemik setzt ein. Immer weiter entfernen sich die Argumente vom eigentlichen Kern der Darstellung. Und vermutlich wird die Diskussion beim dritten oder vierten der angeführten Punkte, des entstehenden Chaos’ wegen, einfach abgebrochen.
Erinnert dies nicht etwas an die angewandte Demokratie? Das Ablenken von jeder Kernfrage? Das immer wieder kehrende Abgleiten in Teilbereiche, während die echten Probleme unangetastet bleiben?

Über welche politischen Themen wird seit so vielen Jahren diskutiert, bei denen es einfach zu keiner einheitlichen Meinung kommen kann?

Da gäbe es die Einwanderung. Die Integrationsprobleme. Die Frage, wie hoch der Anteil jener Zuwanderer ist, die es tatsächlich anstreben, ihre Kinder zu Deutschen zu erziehen. Und warum sollen sie? Warum nicht? Wir müssen toleranter sein. Nein, sie müssen toleranter sein. Warum? Wir müssen doch unseren Wohlstand teilen. Welchen Wohlstand? Ausländerfeindlichkeit, Gutmenschentum, Rechtslastigkeit, Linkslastigkeit. Es lässt sich endlos weiter diskutieren.
Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen. Wenn nicht jeder zweite Chefsessel von einer Frau besetzt ist, dann beweist dies Unterdrückung. Es gibt nicht genügend Frauen, die sich dafür interessieren. Unsinn, es werden ihnen einfach die Möglichkeiten genommen. Ja aber, wenn sich keine Frau findet? Dann stell eben die schlechter qualifizierte Person ein. Das erfordert die Gerechtigkeit.

Eheschließung zwischen Mann und Mann, zwischen Frau und Frau. Widerspricht das nicht dem Grundgedanken einer ehelichen Verbindung? Warum, wenn sie sich lieb haben. Gut, was ist, wenn jemand seine Schwester liebt? Pfui, was für ein schmutziger Gedanke. Aha.

Was lesen wir noch so alles in den Zeitungen, worüber sich endlos streiten lässt?
Gäbe es da nicht einige Probleme, die vorrangig zu behandeln wären? Etwa eine Umstrukturierung des Bankensystems. Die Förderung von Klein- und Mittelbetrieben, auf dass sich wieder ein gesunder Mittelstand entwickelt, der nicht nur eine Menge Familien ernährt, sondern auch menschlichere Arbeitsplätze schafft? Das Loslösen aus internationalen Abkommen, an denen Länder teilhaben, deren Preisniveau so niedrig liegt, dass wir weder mit ihnen konkurrieren können noch wollen?

Wir leben in einer Demokratie. Richtig. Doch die Spielregeln, an die sich dieses zur Zeit angewandte demokratische System hält, haben nichts mit Demokratie zu tun, sondern sie entstammen dem Wirtschaftssystem des Kapitalismus. Man braucht kein Anhänger marxistischer Lehren zu sein, um zu erkennen, dass uneingeschränkter Kapitalismus im Laufe der Zeit eine Kapitalkonzentration mit sich bringt, der alles andere zum Opfer fällt. Davon auszugehen, dass sich die Märkte von selbst regeln, wie es von so vielen Experten gerne, unter Zuhilfenahme kaum verständlicher Terminologie, erläutert wird, bringt Konsequenzen mit sich, die sich nur ganz wenige Menschen wünschen, und zwar diejenigen, die in diesem Rennen bereits eine Spitzenposition innehaben.

Zur dieser Selbstregelung der Märkte gehört, dass Betriebe, die dem Konkurrenzdruck nicht standhalten können, vom Markt verschwinden. Und wie sieht es mit Arbeitskräften aus? Wohin sollen die verschwinden, wenn ihnen die Marktsituation nicht mehr erlaubt, auch nur das Geld zu verdienen, das sie zum nackten Überleben brauchen?

Ein wirklich freier Markt würde dem Einzelnen natürlich gestatten, an der nächsten Straßenecke Würste zu braten und zu verkaufen. Am kleinen Kohlegrill, ohne Investition und ohne staatliche Bewilligung. Nachdem die Demokratie dies dem Bürger aber verbietet, darf er Hartz IV beantragen und sich dementsprechend miserabel fühlen.

Wo sollte das denn hinführen, wenn jeder einfach alles verkaufen darf? Wie soll das Finanzamt die Einnahmen eines Straßenverkäufers kontrollieren? Das würde doch zu einer Parallelwirtschaft führen. Parallelwirtschaft. Was für ein grauenhaftes Wort. Wenn es jemand schafft, gerade genug zu verdienen, um sich und seine Familie zu ernähren, weder Steuern noch Miete bezahlt, dafür aber auch keine Unterstützung beansprucht, dann wird dies von unserer Gesellschaft abgelehnt. Was für einen Stellenwert genießt der Mensch in diesem System?
Ein kleines Detail am Rande: Die Revolution in Tunesien soll damit begonnen haben, dass sich ein Mann selbst in Brand setzte, nachdem ihm ein korrupter Polizist zu viel Geld abverlangt hat, um von seinem Handwagen aus in den Straßen Obst und Gemüse zu verkaufen. Glaubten die Tunesier tatsächlich, dass es in einer Demokratie erlaubt ist, einfach auf die Straße zu gehen, um Geld zu verdienen?

Nachdem der „böse Diktator“ Saddam Hussein zu Fall gebracht war, wurde erst einmal die staatliche Ölindustrie privatisiert. Was für ein nobler Ausdruck für den Diebstahl von Volksvermögen. Nach dem Fall der kommunistischen Diktatur in Russland wurden die großen Staatsbetriebe, insbesondere im Rohstoffbereich, ebenfalls privatisiert. Staatsbetriebe passen einfach nicht in die Demokratie. Warum nicht? Selbst die Wasserversorgung von Gemeinden, das öffentliche Verkehrswesen, immer mehr Bereiche, die der Allgemeinheit dienen, werden privatisiert. In den Vereinigten Staaten sind sogar die Gefängnisse Privatbetriebe. Das ist kein Scherz. Glauben Sie mir. Jeder Verurteilte, der in den Knast geschickt wird, bringt dadurch einem Unternehmen Umsätze, die von Steuergeldern finanziert werden. Könnte dies vielleicht der Grund dafür sein, dass der Pro-Kopf-Anteil von Häftlingen in den USA siebenmal (!!!) höher liegt als in jedem anderen Land, inklusive China?

So wie Demokratie regelmäßig mit Kapitalismus gleichgesetzt wird, gehen wir – und ich weiß nicht einmal warum – irgendwie auch davon aus, dass Privatisierung etwas Demokratisches sei und Verstaatlichung etwas Diktatorisches. Sollte das Volk tatsächlich regieren, was man von einer Demokratie ja schließlich erwartet, warum soll dieses regierende Volk die einträchtigsten Einnahmequellen aus der Hand geben?

Stellen Sie sich ein Fürstentum vor, dessen Herrscher ein großes Spielkasino besitzt, mit dessen Einnahmen er nicht nur sein eigenes Leben finanziert, sondern auch die Verwaltung des kleinen Landes. Plötzlich fordern die Bürger, dass Demokratie und freie Marktwirtschaft eingeführt werden sollen. Das Kasino wird ausländischen Investoren übergeben, die noch dazu hoch gelobt werden, weil sie Arbeitsplätze zur Verfügung stellen (auch wenn sie nicht neu geschaffen sind). Und wodurch sollen die Einnahmenverluste ersetzt werden? Natürlich, durch Steuern, wie in jedem anderen demokratischen Land.

Um was für einen Schwachsinn handelt es sich, systemerhaltende Großunternehmen, allen voran Banken, einer internationalen Finanzlobby zu überlassen. Zuerst ruinieren sie mittelständische Betriebe, erwirtschaften Vermögen, und wenn immer Probleme auftreten, werden sie mit öffentlichen Mitteln unterstützt, nachdem sie schließlich systemerhaltend sind. Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein gewinnbringendes Restaurant, überlassen dieses einem Investor und bedanken sich am Ende noch dafür, dass er Sie als Kellner anstellt.

Im Gegensatz zu manchen Proletarierverbänden, geht es mir keineswegs darum, jedem, der mehr besitzt als der Durchschnitt, seinen Besitz streitig zu machen. Leistung muss honoriert werden. Um Ideen zu verwirklichen, um wirklich aktiv und kreativ zu sein, bedarf es eines Ansporns. Wer eine Million im Jahr verdient, soll sich daran erfreuen – und soviel wie möglich davon auch wieder ausgeben. Wir vergönnen ihm seinen Luxus. Doch wenn sich in einem Land das Volk tatsächlich selbst regiert, was wir von einer Demokratie letztendlich alle erwarten, dann handelt es sich um die größte Dummheit und Fahrlässigkeit dieses souveränen Volkes, systemtragende Unternehmen aus der Hand zu geben. Und wenn die Konkurrenz aus dem Ausland billiger produziert, weil dort die Arbeitskräfte ausgebeutet werden, weil sie den unmenschlichen Regeln des hemmungslosen Kapitalismus unterliegen, dann belegt das Volk die Importe solcher Waren eben mit Schutzzöllen. Wenn der verstaatlichten Industrie vorgeworfen wird, nicht konkurrenzfähig zu sein, dann liegt das doch in erste Linie daran, dass die soziale Aufgabe im Vordergrund steht. Und wenn ein Land wirklich von der eigenen Bevölkerung regiert wird, dann sollte doch das Wohlergehen dieser Menschen im Vordergrund stehen – und nicht die Konkurrenzfähigkeit mit den Sweat-Shops in China und in Indien.

Würden wir wirklich in einer Demokratie leben, dann würden derartige Themen zur Sprache gebracht werden. Dann würde das Volk daran erinnert werden, dass es der eigentliche Regent des Landes ist. Dann würde ausländischen Investoren der Zugang zur heimischen Wirtschaft verwehrt werden. Warum findet sich kein Politiker, der derartige Vorschläge unterbreitet? Der ein Team von Wirtschaftsexperten damit beauftragt, ein ausführliches Konzept für Verstaatlichungen auszuarbeiten, die dem Gemeinwohl dienen, ohne die positiven Kriterien eines menschlichen Kapitalismus abzuschaffen. Ein System, das Einzelnen durchaus erlaubt, reich zu werden, ohne aber gleichzeitig Millionen in die Armut zu drängen.

Die Antwort ist natürlich einfach. Die Beliebtheit eines Politikers hängt davon ab, wie ihn die Medien präsentieren. Wehe dem, der des Populismus beschuldigt wird. Für jeden Wirtschaftsfachmann, der die Ideen eines solchen Rebellen unterstützt, finden sich zehn andere, die das Gegenteil behaupten. Es kommt immer darauf an, wer des Experten Brötchengeber ist.
Jetzt könnte man natürlich auch davon ausgehen, dass es sich bei den Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte durchaus um demokratische handelt. Solange die Mehrheit des Volkes nicht aus eigenem Antrieb derartige Ideen gebärt, stünde es der dominierenden Minderheit durchaus zu, ihr Lügenspiel weiter zu treiben. Solange sich nicht mehr Menschen für die Hintergründe interessieren, gebühre ihnen nichts besseres. Würden sich alle Chinesen gleichzeitig gegen die kommunistische Diktatur erheben, die Panzerfahrer eingeschlossen, würde diese zu einem Ende kommen. Hätten alle Russen 1917 den Zar unterstützt, wäre die dortige Monarchie erhalten geblieben. Hätten sich alle Deutschen schon 1933 gegen die Regierung Hitlers erhoben, würde das Geschichtsbild anders aussehen.

Die überwiegende Mehrheit zerbricht sich nicht den Kopf über das Wirtschaftssystem und über politische Grundsätze. Sie diskutieren die Ausländerfrage, unterstützen oder verachten Homosexuelle, begrüßen oder verwerfen die Erziehung von Kleinstkindern in Kindergärten, ergötzen sich am Anblick von Lady Kaka oder wie sie heißt und schauen sich danach ein Fußballspiel im Fernsehen an.

Wer darüber hinaus noch Lust zum Denken verspürt, dem würde ich dazu raten, für dieses verlogene System, in dem wir alle gefangen sind, für diese Kapital-, anstatt einer Volksherrschaft, das Wort Demokratie nicht mehr zu verwenden. Im Angedenken Kleisthenes’, der vor zweieinhalb Jahrtausenden dem Volk der Athener ein faires politisches System unterbreitet hatte, sollten wir diesen durchaus edlen Begriff nicht weiterhin mit Füßen treten.


Quelle

Bei diesen Zusammenhängen ergibt auch die Aussage der IM Erika Angela Merkel einen Sinn, den sie am 16. Juni 2005 anläßlich der Festveranstaltung "60 Jahre BRD" von sich gegeben hat:

Zitat:

"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit."


(155)

Islamismus: Alarm in Grazer Exekutive

On July 13, 2011, in Nation, by admin
Zitat:

Der steirische Sicherheitsdirektor Klamminger warnt vor terroristischen Entwicklungen rund um Österreich und engen Verbindungen in die heimische radikale Szene. Er fordert daher ein ausgeweitetes Verbotsgesetz.
Graz. Ein weißes Partyzelt, darunter auf Klapptischen Bücher, CDs und einschlägige Informationsfolder über den Islam. Männer verteilen Broschüren zum Thema Koran, werben für ein Konvertieren: Eine Werbeaktion der als glaubenskonservativ geltenden Salafisten Anfang Juli vor dem Grazer Hauptbahnhof hat die steirischen Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt.

„Es gibt in Österreich zwar aktuell keine unmittelbare Bedrohung“, beruhigt Steiermarks Sicherheitsdirektor Josef Klamminger. Dennoch müsse man „vorsichtig sein“, sagt er im „Presse“-Gespräch. Mit sorgenvoller Miene blickt er diesbezüglich auf Verbindungen der heimischen Szene zu ultrakonservativen Muslimen in Bosnien und Herzegowina. Ein kleines Dorf in der Nähe von Brcko steht dabei seit Längerem im Visier der Ermittler. In Gornja Maoca lebt eine Gruppe ultrakonservativer Muslime (Wahhabiten). Neben regelmäßigen Kontakten in die Wiener Szene soll es auch Verbindungen nach Graz geben. Anhaltspunkt ist ein Auto mit einem Grazer Kennzeichen, das bei einer Polizeirazzia in Maoca entdeckt wurde. Später wurden auch große Waffenlager sichergestellt.
Dreistellig sei die Personenanzahl, die in der Steiermark der islamistischen Szene zuzurechnen sei, heißt es bei der Polizei. Auch Kontakte nach Deutschland werden intensiv überwacht, wo eigene Ausbildungsstätten für Terroristen im Blickpunkt der Ermittler stehen. Zudem werden die „Grauen Wölfe“ beobachtet, eine als gewaltbereit und minderheitenfeindlich geltende Splittergruppe der türkisch-nationalistischen Partei MHP, die unter Beobachtung des deutschen Verfassungsdienstes steht.

„Schlachtmesser am Auto“

Die Polizei beobachtet außerdem unter anderem ein über einen malaysischen Server im Internet veröffentlichtes islamistisches Magazin. Unter anderem findet man dort eine Anleitung zum Bau einer „ultimativen Mähmaschine“, um „Straßen zu reinigen“: Auf einem Geländewagen sollen demnach „auf beiden Seiten Schlachtmesser in Hüfthöhe montiert werden“. Zum Einsatz kommen sollte ein derart martialisch aufgerüstetes Fahrzeug „in Fußgängerzonen in westlichen Großstädten“. Wer am Leben bleibt, den richtet der Fahrer mit einer Schusswaffe, bevor dieser sich selbst das Leben nimmt.
„Es geht nicht um jene islamischen Vereine, die bei uns in der Glaubensgemeinschaft organisiert sind und mit denen man in Dialog steht“, betont Klamminger. Vielmehr bereite ihm die generelle Entwicklung abseits der kooperationsbereiten Vertretungsorganisationen Sorge. „Da müssen wir in die Zukunft blicken – das kann uns nicht kalt lassen“, warnt Klamminger vor einem Überschwappen radikaler Auswüchse auf Österreich. Derzeit sind den Ermittlern bei der Bekämpfung aber vielfach die Hände gebunden. Fragwürdige Gruppierungen würden ihre Religionsausübung hinter den Sicherheitsmauern des Vereinsgesetzes praktizieren. „Was in den Gebetshäusern passiert, wissen wir aber nicht“, sagt Klamminger.

„Verbotsgesetz nicht antasten“

Der Sicherheitschef hält für die generelle Bekämpfung von Extremismus die gesetzlichen Regeln in Österreich für nicht ausreichend. Er wünscht sich ein Reglement, dass „extreme fundamentalistische Betätigung in allen politischen oder religiösen Richtungen im Sinne extremistischer Vereinigungen unter Strafe stellt“. Dafür müssten zu verbietende Symbole wie die drei Halbmonde der „Grauen Wölfe“ oder die „Jihad-Fahne“ als Zeichen für die Ausweisung eines islamistischen Kampfgebiets klar definiert werden. „Derzeit sind uns da die Hände gebunden“, bedauert Klamminger. Die gesetzliche Verschärfung will er als Ergänzung zum Verbotsgesetz gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung verstanden wissen. Klamminger: „Das Verbotsgesetz will ich nicht antasten.“ Auch wenn er diesbezüglich ebenfalls Reformbedarf ortet. Denn: „Der rechte Extremismus hat mit den Nazis nichts mehr zu tun. Er ist ungleich gefährlicher.“
Klammingers Vorstöße werden wohl auch Thema bei einem Termin heute, Dienstag, mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sein.


Quelle

Die Meldung betrifft zwar Österreichs Multikulti-Problem, aber man soll nicht glauben, daß die Typen hier auf unserer Seite der Grenze nicht ähnliche Mordphantasien gegen uns Ur-Deutsche hegen und diese nicht von der Moschee-Kanzel herab gepredigt würden.

(157)

Andreas Claus – Das Deutschland Protokoll 2

On July 13, 2011, in Nation, by admin
Andreas Claus – Das Deutschland Protokoll 2

Zitat:

Wie einer der ersten Bankiers, Mr. Rothschild, bereits im Jahr 1863 treffend erkannte:
„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird.

Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“
Anhand der jüngsten Finanzkrise und der gegenwärtigen Rechtslage und Rechtssprechung in Deutschland zeigt der Autor, dass die Gültigkeit des Zitates aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch zutrifft. Doch geht es in unserer globalisierten Welt um ganz andere Dimensionen, die Welt droht in eine Schieflage zu geraten, wie sie nur mit der großen Wirtschaftskrise der 20er Jahre zu vergleichen ist.

Auf unterhaltsame und informative Weise führt Sie der Autor in die Hintergründe der Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Ihr Leben ein. Gleichzeitig erhalten Sie Ideen und Anregungen, wie man sich selbst diesem Teufelskreis aus Misstrauen und verantwortungslosem Kasino-Kapitalismus entziehen kann.
In Fortsetzung des ersten Bandes zeigt der Autor persönliche Wege aus der Geld-, Steuer- und Abhängigkeitsfalle.
Sie bekommen ein paar Ideen, auf welchem Wege es gelingen wird, sich über das Thema Gemeinnützigkeit und Ausland, dem Geld- und (Un)Rechtssystem der BRD zu entziehen, ohne gleich das Land verlassen zu müssen.

Nach den Worten des Autors setzt sich das Wort Wertpapier aus zwei unterschiedlichen Substantiven zusammen. Wert und Papier. Wie Sie mittlerweile selbst den Mainstreammedien entnehmen können gehen diese getrennte Wege.

Wenige besitzen die Werte, viele haben das Papier.

Der Tausch Ihres Papiergeldes gegen das bedruckte Papier zwischen diesen beiden Klappdeckeln, könnte sich als eine sinnvolle Investition erweisen, im Finale auf der richtigen Seite zu stehen. Gleichzeitig bekommen sie die Idee, dass es um sehr viel mehr, als um Geld geht. Es geht um den Erhalt Ihrer Reproduktionsfähigkeit, denn Sie können weder Ihr Geld noch dieses Buch essen.

Es geht um Sie, um unser Volk, um unser Land.

Es geht um den Unterschied zwischen Staats- und Privatrecht und wie man es zu unserem Wohle wieder richtig anwendet.

Es geht um lebensfähige Alternativen.


(346)

Ruhmeshalle Walhalla bei Regensburg

On July 13, 2011, in Nation, by admin
Dorthin wollte ich immer mal fahren, ist leider noch nicht gelungen. Vielleicht am kommenden Sommerferien mit Kindern!

http://www.walhalla-regensburg.de/

(146)

Nach Silvana Koch-Mehrin büßt nun auch der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis seinen Doktortitel ein. Über das Plagiatsverfahren gegen den 45jährigen Politiker hat DeutschlandEcho bereits berichtet.

Wie der STERN berichtet wurde der Titel von der Universität Bonn aberkannt. Dies teilte der Dekan der  philosophischen Fakultät der Universität Bonn, Prof. Dr. Günther Schulz, am heutigen Mittwoch mit.

Die Universität sah es als erwiesen an,  dass der Politiker die Doktorarbeit zu mehr als die Hälft abgeschrieben habe und dabei nur sehr mangelhaft auf die tatsächlichen Autoren verwiesen habe. Chatzimarkakis betonte, er bedauere den Vorgang. Er zeigte sich froh darüber, dass (wenn wundert es?)  keine strafrechtlichen Konsequenzen drohen. Ob Chatzimarkakis Konsequenzen ziehen wird ist zur Stunde unklar. Eine Aufgabe des hochdotierten EU-Versorgungspostens dürfte für den unredlichen FDPler allerdings nicht in Frage kommen.

Derzeit läuft noch eine Plagiatsprüfung gegen den FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai im Auswärtigen Amt. Für die FDP sind die Affären also noch nicht ausgestanden.

 >>> Silvana Koch Mehrin und das Plagiat

>>> Karl-Theodor zu Guttenberg gibt auf

Filed under: Deutschland, Politik

(186)

Wie das nationale Infoportal Deutschlandecho.info heute meldete, haben bislang Unbekannte die Parole "Tötet alle Deutschen" an eine Kirche gesprüht.
Es handelt sich vermutlich um Täter aus der Linksextremen Szene oder um Migranten.

Zitat:

Die Bochumer Christuskirche ist bereits vor zwei Wochen mit der deutschenfeindlichen Parole "Tötet die Deutschen" beschmiert worden. Doch erst nachdem Pfarrer Thomas Wessel den Fall öffentlich machte, schaltete sich der Staatsschutz der Polizei ein.

“Das darf nicht totgeschwiegen werden. So was an eine Moschee oder Synagoge gesprüht, gäbe einen riesigen Aufschrei”, so Wessel. Und weiter: “Der Begriff der ‚Deutsch-Feindlichkeit‘ erscheint schräg, dennoch muss darüber geredet werden. Manche Migranten neigen dazu, sich in die Opferrolle zurückzuziehen.” Bei der Stadt Bochum dagegen hat man schon einen konkreten Plan für das weitere Vorgehen: “Wir können versuchen, die Aufklärung und Integration zu intensivieren — mehr nicht.”


Ein weiterer Beweis für misslungene Integration und den radikalen Hass auf Deutsche seitens der Migranten/-bzw. der Linken.

Solch ein Verbrechen schafft in den lokal Teil einer Dorfzeitung und eine Schmiererei auf eine Moschee oder gar eine heilige Synagoge würde für eine Debatte über die Verschärfung von §130 führen.

Interessant, was sich der Deutsche gefallen lassen muss.

Aber Hauptsache die Demokraten lachen weiter.:thumbup

(172)

(biw-bremen.de) Der BIW-Bundesvorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete Jan Timke ist in die Innendeputation des Bremer Landtages gewählt worden. Auch in der neuen Legislaturperiode wird die Innere Sicherheit den Schwerpunkt der politisch-parlamentarischen Arbeit von BÜRGER IN WUT in Bremen bilden.

Auf der konstituierenden Sitzung der Bremischen Bürgerschaft ist Jan Timke mit den Stimmen aller im Landtag vertretenen Parteien in die Innendeputation des Parlaments gewählt worden. Zuvor war der BIW-Bundesvorsitzende Mitglied in der Bildungsdeputation.

„Ich freue mich auf die Arbeit in der Innendeputation, weil ich hier meine umfangreiche berufliche Erfahrung als Polizeibeamter einbringen kann. Innensenator Ulrich Mäurer kann sicher sein, daß ich seine Amtsführung nun auch in diesem Kontrollgremium kritisch beobachten und mich immer dann zu Wort melden werde, wenn die Innenbehörde die nötige Konsequenz bei der Kriminalitätsbekämpfung vermissen läßt“, so Jan Timke in einer ersten Reaktion.

Außerdem ist Timke von der Bürgerschaft erneut in den Ausschuß für Integration, Bundes- und Europaangelegenheiten, internationale Kontakte und Entwicklungszusammenarbeit berufen worden. Hier war er in seiner Eigenschaft als Landtagsabgeordneter bereits in den vergangenen vier Jahren tätig. Die Innere Sicherheit wird auch in den kommenden vier Jahren das politische Schwerpunktthema der BÜRGER IN WUT in den Parlamenten sein. Ein weiterer Fokus soll auf der Bildungs- und Finanzpolitik liegen. Das teilte der Bremer Landesvorsitzende Werner Fincke nach einem Treffen des Landesvorstandes mit den BIW-Abgeordneten mit. Jan Timke wird in Kürze den Antrag ins Landesparlament einbringen, im Bundesland Bremen eine freiwillige Sicherheitswacht nach dem Vorbild Bayerns und Sachsens zu schaffen.

Filed under: Deutschland, Politik

(123)

WIEN. Die österreichischen Parteien SPÖ, ÖVP und Grüne haben sich darauf geeinigt, den Text der österreichischen Bundeshymne „geschlechtergerecht“ zu ändern. In der ersten Strophe sollen künftigt nicht nur die „Söhne“, sondern auch die „Töchter“ Österreichs besungen werden.

Die SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm sprach von einer „wichtigen Nebensache“. Nach Pressemeldungen hat auch das BZÖ seine Zustimmung zu dem Drei-Parteien-Antrag signalisiert. Der BZÖ-Fraktionschef Josef Bucher erklärte, „daß nicht alles so bleiben muß.“ Das BZÖ sei durchaus aufgeschlossen gegenüber einer vernünftigen Änderung.

Geänderter Hymnentext soll schon am 1. Januar 2012 gelten

Kritik kam lediglich von der FPÖ. Deren Frauensprecherin Carmen Gartelgruber nannte es ein „Armutszeugnis für die beiden Regierungsparteien, seriöse Frauenpolitik mit dieser Aktion derartig ins Lächerliche zu ziehen“. Sie warf der ÖVP vor, die „GrünInnen links zu überholen“. Dieses „Genderklamauk“ könne dazu führen, daß „dem allzu männlichen Bundesadler noch ein Schminktäschchen statt der Sichel verpaßt“ werde.

Die geänderte Fassung der Hymne könnte bereits zum 1. Januar 2012 gültig werden. Wie der Text der Hymne dann kronkret lauten wird, ist allerdings noch unklar. Eine erste Lesung des gemeinsamen Antrags von SPÖ, ÖVP und Grüne soll am 21. September im Parlament stattfinden. Im Oktober könnte der Verfassungsausschuß darüber befinden. (cs)

(180)

Anschluß Österreichs

On July 13, 2011, in Nation, by admin
Ein kurzer Abriß zur Vorgeschichte:

Zitat:

Die Wiedervereinigung Deutschlands und Österreichs 1938, genannt „der Anschluß“, hat eine sehr lange Vorgeschichte. Die staatliche Gemeinsamkeit der deutschen Länder einschließlich derer, die später den Staat Österreich bilden, beginnt im Jahr 911 mit der Wahl Konrad I. zum König des Ostfrankenreiches, für das sich bald der Name “Reich der Deutschen” und später “Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation” durchsetzt. Im Jahr 1273 geht die Krone dieses Reiches erstmals an einen Fürsten aus dem Hause Habsburg über, ehe sie dann ab 1438 in ununterbrochener Herrscherfolge bis 1806 dort verbleibt. So sind die Landesteile des Hauses Habsburg fast ein Jahrtausend lang ein integraler Teil des Deutschen Reichs, und die Fürsten Habsburgs während der letzten 368 Jahre zugleich die Könige und Kaiser Deutschlands. Auch nach Auflösung des ersten deutschen Reichs im Jahre 1806, als 1815 der Deutsche Bund gegründet wird, steht diesem bis 1866 wieder der Chef des Hauses Habsburg, vor.

Es folgt ein halbes Jahrhundert der österreichisch-deutschen Trennung. Als 1918 das geschlagene Österreich und das geschlagene Deutschland Republiken gründen, beschließen die ersten Parlamente in Berlin und Wien, ihren Staaten neue Verfassungen zu geben. In beide Verfassungen schreiben die Abgeordneten ein Wiedervereinigungsgebot. In der österreichischen heißt es:

„Deutsch-Österreich ist eine demokratische Republik. … Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der deutschen Republik.“

In der ersten deutschen Verfassung steht ein vergleichbarer Satz. Am 6. September 1919, verkündet der österreichische Staatskanzler Dr. Renner noch einmal in der Wiener Nationalversammlung:

“Deutsch-Österreich wird niemals darauf verzichten, die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich als das Ziel seiner friedlichen Politik zu betrachten.”

Beide Wiedervereinigungsgebote, sowohl das österreichische als auch das deutsche, müssen bald darauf auf Druck der Siegermächte aus den zwei Verfassungen entfernt werden. Doch der Wunsch nach einer Vereinigung Österreichs und Deutschlands ist damit nicht erloschen.

Die Zeit der deutsch-österreichischen Trennung von 1866 bis 1918 hat Ähnlichkeit mit der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die 54 Jahre der deutsch-deutschen Trennung seit 1866 haben das Empfinden, zum selben Volke zu gehören, in Deutschland und in Österreich genausowenig sterben lassen, wie die 45 Jahre deutscher Teilung bei den Deutschen in West- und Mitteldeutschland nach 1945.

1931 wagen Österreich und Deutschland noch einmal einen Annäherungsversuch, die deutsch-österreichische Zollunion. Auch diese scheitert wieder am Protest der Sieger. Aus der Sicht der Sieger hat das Verbot der deutsch-österreichischen Vereinigung zunächst durchaus einen Sinn. Mit einem angeschlossenen Österreich hätte das besiegte Deutschland seine Verluste an Land und Menschen wieder ausgeglichen. Doch dieses Rechenspiel der Sieger mißachtet ihre selbst aufgestellte Regel vom Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Quelle und weiterlesen: http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/20/36/



12. März 1938: Rund 65.000 Deutsche Soldaten und Polizisten werden in der Ostmark von Deutschen mit Jubel empfangen.
Der damalige Bundeskanzler Kurt von Schusschnigg war über seinen Machtverlust weniger erfreut und versuchte den Anschluß zusammen mit den illegalen Kommunisten und Sozialisten mit einer Volksabstimmung zu verhindern, verfügte unter anderem, in den Wahllokalen nur Stimmzettel mit dem Aufdruck "JA" für eine weitere "Unabhängigkeit" auszugeben. Die Wahlbetrüger scheiterten, Schuschnigg kam in Schutzhaft des Deutschen Reiches.


Der alpenländische Teil des Deutschen Reichs feiert den Führer und heißt von nun an "Ostmark".


12. und 13. März 1938: Eine Deutsch-Deutsche Grenze fällt unter dem Jubel der Grenzer!


21.03.1938, Wien: Der Führer fährt in einem offenen Wagen auf einer Landstraße an der Donau in Richtung Wien, den Deutschen Gruß der Jugendlichen erwidernd.


Ein Propagandaplakat für eine nachträglich durchgeführte Volksabstimmung über den Anschluß.


Spruchbänder schmückten die Straßen – Deutschland war vereint!

(157)

Ohne grosses Aufhebens hat ein wichtiger Personalwechsel in der US-Regierung stattgefunden. Obama hat den bisherigen CIA-Chef Leon Panetta seit 1. Juli zum neuen Kriegsminister erklärt und damit Robert Gates abgelöst, der in den Ruhestand geht. Was hat das zu bedeuten und was wird sich ändern? Wer ist Leon Panetta überhaupt? Als Direktor der CIA war er für das Drohnen-Programm verantwortlich, mit dem Tausende Zivilisten in Pakistan in den letzten Jahren aus der Luft ermordet wurden. Damit hat ein Kriegsverbrecher den Chefposten über die mächtigste Kriegsmaschine der Welt übernommen, kein gutes Zeichen.

Nach der Genfer Konvention und anderen internationalen Gesetzen, ist es ein Kriegsverbrechen, wahllos Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen zu führen. Speziell dann, wenn man Kenntnis hat, diese Angriffe werden zum Tod von Frauen und Kindern führen, Zivilisten erheblich verletzen und deren Besitz zerstören. Die Unterscheidung zwischen feindlichen Kämpfern und der zivilen Bevölkerung ist dabei massgebend und bestimmt die humanitären Gesetze. Gegen diese Prinzipien hat Panetta systematisch mit den Drohnen-Angriffen verstossen.

Laut pakistanischen Medien haben im Jahre 2009, von den 44 Angriffen die mit Drohnen durchgeführt wurden, nur 5 ihr Ziel getroffen. Es wurden 5 angebliche Al-Kaida und Taliban Anführer getötet, auf Kosten von über 700 unschuldigen Zivilisten. Für jeden mutmasslichen Terroristen mussten 140 Pakistaner sterben. Hochzeiten, Beerdigungen und sonstige Feste und Zusammenkünfte wurden gezielt bombardiert, mit zahllosen daraus resultierenden Toten und Verletzten. Kein Wunder sind die Pakistaner über das verbrecherische Vorgehen der Amerikaner völlig aufgebracht.

Dafür ist Leon Panetta als CIA-Chef verantwortlich.

Diese Luftangriffe mit unbemannten Drohnen gegen Pakistan, sind nicht nur ein Kriegsverbrechen, es ist ein System von aussergerichtlichen Exekutionen, in dem Menschen ohne den Nachweis einer Schuld, ohne juristisches Verfahren und ohne in Kämpfe verwickelt zu sein, hingerichtet werden. Die CIA hat genau so wenig Recht auf dem Territorium des „Alliierten“ Amerikas Hinrichtungen durchzuführen, wie der pakistanische Geheimdienst umgekehrt mutmassliche Terroristen in New York oder Washington ermorden darf.

Aber Panetta hat nicht nur in seiner Amtszeit als CIA-Chef die Ermordung von Menschen aus der Luft mit Drohnen zu verantworten, er hat auch die Folter von Gefangenen gefördert, bzw. die Untersuchung in die Foltermethoden der CIA verhindert. Obwohl es laut US-Gesetzen und auch internationalen Vereinbarungen verboten ist, Folter anzuwenden, hat er dafür gesorgt, dass die welche gefoltert haben straffrei ausgehen und diese Methode zur Erpressung von Geständnissen akzeptabel wird.

Dabei nennt sich Panetta ein Christ, der nach eigenen Bekunden ein strenger Katholik ist und sogar ein Jurastudium absolvierte und als Anwalt tätig war. Pfui Deubel!

Und so ein Mensch, mit diesem abscheulichen, menschenverachtenden Karakter, wird oberster Chef der grössten Armee der Welt? Jemand der völlig skrupellos ist, über Leichen geht, ohne Achtung für Menschenleben und Rechtsgrundsätzen? Die Entscheidung, Panetta als obersten zivilen Befehlshaber über das Pentagon einzusetzen, zeigt auch die moralische Verantwortungslosigkeit und Verwerflichkeit von Präsident Obama. Panetta wurde auch ausgelesen, weil er als „Bezwinger“ von Osama Bin Laden gilt (noch ein gezielter Mord) und deshalb in gewissen Kreisen in Amerika als Held gefeiert wird. Das hilft Obama beim kommenden Wahlkampf um die Präsidentschaft.

Gleich nach seiner Vereidigung am 1. Juli, machte Panetta eine Rundreise durch die Länder in denen Washington Krieg führt. Nach Afghanistan kam er in den Irak. Am Montag hat er dort vor US-Soldaten die Behauptung aufgestellt, der Iran würde Aufständische im Irak mit Waffen beliefern, die US-Soldaten töten, und er drohte mit “unilateralen Aktionen, um gegen diese Bedrohung vorzugehen.” Er droht also dem Iran mit Krieg, heisst das ganz klar. Hat er sie noch alle?

Panetta sagte: “Wir sind sehr in Sorge über den Iran und den Waffen die sie an die Extremisten hier im Irak liefern … Im Juni haben wir verdammt viel Amerikaner wegen diesen Angriffen verloren. Und wir können nicht einfach dastehen und es weiter geschehen lassen …

Kurz nach Panettas Ankunft in Bagdad, schlugen drei Katjuscha-Raketen in der schwer befestigten “Grünen Zone” ein, der Standort des gigantischen US-Botschaft-Komplexes und der irakischen Regierungs- gebäude. Es wird vermutet, das war ein Willkommensgruss der Aufständischen für den neuen US-Kriegsminister.

Dabei hat ein ranghoher Offizieller des US-Aussenministeriums gerade zugeben müssen, Washington hat keine Beweise, der Iran würde Waffen in den Irak liefern. Das heisst, Panetta lügt und behauptet Sachen die gar nicht stimmen, nur um wieder einen Kriegsgrund zu haben, oder im Minimum, um die weitere Besetzung des Irak durch US-Truppen zu rechtfertigen.

Der stellvertretenden US-Aussenminister, zuständig für Management und Ressourcen, Thomas Nides, sagte in der kurdischen Stadt Erbil in Nordirak am Montag, “die USA haben Kenntnis über die finanzielle und militärische Hilfe Teherans an die Feinde der USA im Irak,“ aber er musste zugeben, die USA haben keine „handfesten Belege“ dafür, um diese Behauptung zu beweisen. „Das heisst, es gibt keine Beweise, sondern nur Geheimdienstinformationen,“ fügte er hinzu.

Ja, diese sogenannten unbeweisbaren „Geheimdienstinformationen“ kennen wir zu genüge. Damals 2002 wurde auch behauptet, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen, um den Angriffskrieg gegen den Irak rechtfertigen zu können. Der Überläufer mit Decknamen „Curveball“ hätte es ihnen verraten. Dabei stellte sich alles als Lüge und Erfindung heraus und der BND und die CIA wussten es von Anfang an.

Teheran hat die Beschuldigungen vehement zurückgewiesen und sagte, die USA versuchen die Schuld für ihr Versagen im Irak und den Angriffen auf ihre Soldaten auf andere zu lenken. Ausserdem wollen sie damit die Iraker überzeugen, es sei notwendig einer Verlängerung der Besatzung zuzustimmen.

Diese Aussagen sind Wiederholungen und zeigen, die Vereinigten Staaten haben Probleme das irakische Parlament und die Regierung davon zu überzeugen, ihre Präsenz im Irak zu verlängern,“ sagte der Gesandte Irans in Bagdad, Hassan Danayeefar. „Diese Aussagen sind eine Lüge und zielen darauf, die Schuld auf andere Länder zu legen,“ fügte er hinzu.

Der iranische Gesandte sagte weiter: “Amerika sucht Ausreden, um ihre Pläne der Iranphobie umzusetzen und will Ängste unter den irakischen Politikern schüren. Sie wollen vorgeben, der Irak wird durch den Iran bedroht, wenn Amerika das Land verlässt.

Washington hat noch 46’000 Soldaten im Irak stationiert, mehr als 8 Jahre nach der Invasion 2003 und soll laut Vereinbarung mit der irakischen Regierung bis Ende 2011 die Truppen abziehen. Panetta und andere US-offizielle drängen aber Bagdad dazu, die Truppenpräsenz über den vereinbarten Stichtag hinaus zu verlängern. Irakische Offizielle, sowie politische und religiöse Führer des Landes, verurteilen die Versuche der USA ihre Stationierung weiterzuführen.

Panettas Behauptung, die armen US-Boys werden durch iranische Waffen getötet, ist auch innenpolitisch abgezielt, um die amerikanische Bevölkerung für ein Vorgehen gegen den Iran zu konditionieren. Damit kann man sie immer mit Patriotismus packen und zur emotionalen Aussage bringen „let’s Nuke ’em!“ oder auf Deutsch „hauen wir Atombomben drauf!

Aber es gibt noch andere Anzeichen, da könnte sich was zusammen- brauen. Panettas Vorgänger, Robert Gates, hat kurz vor seinem Ausscheiden gesagt, er hätte die Kriegshetzer um Dick Cheney während der Bush-Ära frustriert, weil sie den Iran angreifen wollten und er nicht. Dazu kommt, ein weiterer Gegner so eines Wahnsinns wird auch demnächst ausscheiden, nämlich der Vorsitzende des Generalstabs im Pentagon, Admiral Mike Mullen, der durch General Martin Dempsey im September ersetzt wird.

Als neuer CIA-Chef ist General David Petraeus (oder „betray us“ wie er im Volksmund genannt wird, also Verräter) vorgesehen, bisher oberster ISAF-Befehlshaber in Afghanistan, der am 18. Juli das Amt übernimmt.

Die ganze oberste amerikanische Militärführung, einschliesslich CIA, ist dann ausgetauscht. Werden die Neuen eher einen Angriff zustimmen? Amerika sitzt wirtschaftlich so in der Scheisse, ist völlig bankrott und im Niedergang begriffen, der Militärisch-Industrielle-Komplex könnte in einem grossen Krieg den einzigen Ausweg sehen.

Übrigens, in Israel ist genau das gleiche passiert. Netanyahu hat auch die ganze Topführung ersetzt. Der ehemalige Mossad-Chef Meir Dagan hat sich kürzlich sehr negativ über Premierminister Netanyahu und Kriegsminister Barak geäussert, in dem er sie beschuldigte, 2010 einen Angriff auf den Iran geplant zu haben, den er aber verhindert hat. Siehe “Der frühere Mossad-Chef Meir Dagan: Angriff auf den Iran – das dümmste was ich gehört habe.

Der Grund warum Dagan sehr ungewöhnlich an die Öffentlichkeit ging, er sagte, die oberste Führungsspitze des Militärs und der Geheimdienste, die gegen einen Angriff auf den Iran waren, sind alle weg, wie er selber vom Mossad (Auslandsgeheimdienst), Yuval Diskin vom Shabak (Inlandsgeheimdienst), Gabi Ashkenazi vom IDF (israelische Armee) und Amos Yadlin vom Aman (militärischer Geheimdienst). Es gibt neue Figuren welche diese Dienste jetzt leiten, die alle Barak und Netanyahu gefallen wollen und möglicherweise eher einen Angriff zustimmen.

Wenn Meir Dagan, der als Mossad-Chef immer die Öffentlichkeit gemieden und nie was gesagt hat, jetzt seinen Mund aufmacht und warnt, plus was ich oben über Panetta alles beschrieben habe und die katastrophale Lage des Euro und des Dollars sehe, dann ist ein Grund zur Sorge angebracht.

Verwandter Artikel:
Israel ist in Alarmzustand und bereit für einen Krieg

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


(221)

Free WordPress Theme