Rückblende – Walter Flex…

On July 6, 2011, in Nation, by admin
Eine Ergänzung zum Artikel über die Wildgänse, denn der Dichter des Liedtextes hätte heute Geburtstag.

Zitat:

Der Dichter und Soldat Walter Flex am 6. Juli 1887 geboren. Er fiel im ersten Weltkrieg für Deutschland auf der Insel Oesel. Ich zitiere aus dem Büchlein “Walter Flex – ein Bild seines Lebens -” von Johannes Banzhaf, erschienen im Ackerverlag, Berlin, 8. Auflage 1943, gedruckt in Holland:

“Der Dichter macht den Übergang über die Düna und die Kämpfe um Riga mit. Ganz glücklich schreibt er, dass er mit dabei sein darf. Am 12. Oktober übernimmt er die 9. Kompanie und setzt mit ihr über zur Insel Oesel. Sie landen im Nordwesten der Insel. Am Nachmittag des 14. Oktober kommen sie mit den Russen ins Gefecht. Am 15. in der Frühe kämpfen sie siegreich in der Nähe von Lewahl bei dem Kirchdorf Peude an der Strasse von Ahrensburg gegegn grosse Übermacht. Um die Mittagszeit erobern sie Kirche und Dorf Peude. Das Gut Peudehof liegt etwa 1 Kilometer vom Dorf entfernt. Dorthin sind viele Russen zurückgedrängt. Sie sind sichtlich des Kampfes müde. Da senden die Deutschen den Offiziersstellvertreter Weschkalnitz zum Hof hinüber, der die Russen auffordert, sich zu ergeben. Diese aber, die wohl die geringe Stärke der Deutschen erkennen, erklären ihn als Gefangenen. Als dieser flieht, eröffnen die Russen das Feuer auf ihn. Er findet hinter einem Steinfindling Deckung.
Walter Flex kommandiert darauf Sturm gegen das Gehöft, nimmt ein herrenloses Kosakenpferd und jagt mit gezogenem Degen allen voran.
Weschkalnitz will ihn warnen, als er schon, von einer Kugel getroffen, vom Pferd stürzt. Als er sieht, daß ein Landsturmmann den Schützen, der auf ihn geschossen hat, wütend niederschlagen will, ruft er ihm zu: “Laß ihn, er hat auch nur seine Pflicht getan!” Nach dem Ansturm der Deutschen ergeben sich die Russen kampflos.” ( S. 45 )

Walter Flex ist gefallen, wie er es schrieb:

Wir sanken hin für Deutschlands Glanz.
Blüh´Deutschland, uns als Totenkranz!
Der Bruder, der den Acker pflügt,
ist mir ein Denkmal, wohlgefügt,
Die Mutter, die ihr Kindlein hegt,
ein Blümlein überm Grab mir pflegt,
die Büblein schlank, die Dirnlein rank
blüh´n mir als Totengärtlein Dank.
Blüh´, Deutschland, überm Grabe mein,
jung, stark und schön als Heldenhain!

“Der geliebte und verehrte Kamerad wird im Gartenhaus von Peudehof aufgebahrt. Die Trauer der Soldaten ist tief und echt.” ( S.46,47 )


Quelle

(214)

(pro-nrw.net) Der Leverkusener Oberbürgermeister Buchhorn (CDU) wird nicht müde zu betonen, dass er die Zukunftsfähigkeit von Leverkusen erhalten will. Da unter seiner Führung der Stadthaushalt wegen des hohen Schuldenstandes inzwischen zwangsverwaltet wird, ist das ein ambitioniertes Ansinnen.

Umso merkwürdiger ist die Tatsache, dass Buchhorn, und mit ihm die Jamaika-Koalition, offenbar nur wenig Interesse an der Ansiedlung des französischen Sportartikelherstellers Decathlon in der Stadt hat. In der gestern im Ratssaal durchgeführten Informationsveranstaltung zum Ansiedlungsvorhaben, so die dort anwesende Ratsfrau Susanne Kutzner (PRO NRW; Bild), habe man den Eindruck gewinnen müssen, dass Buchhorn die Ansiedlung nicht wirklich unterstütze.

Streitpunkt ist der geplante Standort. Dieser ist zur Zeit nur für eine Gewerbe- und Industrieansiedlung vorgesehen, nicht aber für einen großflächigen Einzelhandel. Für eine Ansiedlung, so die Verwaltung, sei eine Änderung des Regionalplanes notwendig. Insgesamt würde das Verfahren drei bis vier Jahre dauern. Die Grünen zeigten in der Anhörung, dass sie an einer Schaffung von Arbeitsplätzen offenbar nur wenig interessiert sind. So wandte Grünen Fraktionschefin Arnold in der Diskussion ein, es würden mit dem Projekt „gerade einmal“ 50 Arbeitsplätze geschaffen werden – das sei doch „gar nicht so viel“. „Frau Arnold biederte sich wieder einmal bei Herrn Buchhorn an und redet ihm nach dem Mund“, so Kutzner.

Kutzner bewerte diese Haltung als arrogant und wunderte sich über die Auffassung der Verwaltung und Buchhorns:

„Die Grünen zeigen mit solchen Aussagen, dass ihre immer wieder zur Schau getragene Menschenliebe nur abstrakt ist oder offenbar vor allem Randgruppen gilt. Wer in diesen Tagen die Schaffung von 50 Arbeitsplätzen als ,gar nicht so viel‘ bezeichnet, den kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen. Die Verwaltung sollte sich nicht hinter der Bürokratie verstecken, sondern sie sollte vor allem daran arbeiten, diese Hürden zum Wohle der Bürger zu umschiffen. PRO NRW fordert jedenfalls, dass man Decathlon keine Steine in den Weg legt und eine Ansiedlung zügig betreibt.

Decathlon wäre nicht nur aus wirtschaftlicher Hinsicht ein Gewinn für Leverkusen, sondern auch für das Sportleben. Das Angebot dort ist wirklich einzigartig, wie sich aus den Unterlagen des Unternehmens darstellt. Die Sportarten könnten im geplanten Standort direkt ausprobiert werden. Damit könnte das Projekt Anziehungspunkt weit über die Region sein und die Attraktivität Leverkusens als Sportstadt weiter erhöhen. Die Bürger würden überdies gleichzeitig an den Sport herangeführt werden. Das Zögern Buchhorns ist um so unverständlicher, als Decathlon deutlich gemacht hat, dass nur der beabsichtigte Standort alle Kriterien erfüllt. Außerdem wurde deutlich gemacht, dass die Investitionen langfristiger Natur sind und zukünftig noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.“

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(177)

(rep.de) Republikaner kritisieren Boykott-Aufruf des hessischen Europaministers Jörg-Uwe Hahn gegen das skandinavische Nachbarland

Zum Aufruf des hessischen Europaministers Jörg-Uwe Hahn, wegen der Wiedereinführung permanenter Grenzkontrollen in Dänemark das skandinavische Nachbarland im Sommerurlaub zu boykottieren, erklärte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer (Bild):

„Herr Hahn weiß in seiner Euromanie offenkundig nicht mehr, was er sagt. Es ist Dänemarks gutes Recht als souveräner Staat, sich mit Grenzkontrollen vor grenzenloser Kriminalität und illegaler Einwanderung zu schützen, wenn das Schengen-System versagt. Die dänische Entscheidung orientiert sich vorbildlich am Sicherheitsinteresse der Bürger und würde zweifellos auch in Deutschland eine breite Mehrheit finden. Darauf mit einem besserwisserischen Boykottaufruf zu reagieren ist absurd und lächerlich.. Es wäre ungerecht, die Hessen für die euromanischen Verirrungen ihres Europaministers büßen zu lassen und jetzt von Urlaubsreisen nach Hessen abzuraten – aber aus Solidarität mit unseren skandinavischen Nachbarn empfehlen die Republikaner, den Sommerurlaub im gastfreundlichen Dänemark zu verbringen, wo friedliche und rechtstreue Reisende selbstverständlich weiterhin herzlich willkommen sind.“

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(129)

Durch das Volk, mit dem Volk, für das Volk

On July 6, 2011, in Nation, by admin
(die "Knöpfchen" im Text sind alle verlinkt und klickbar)

Zitat:

Prora/Rügen –
Am Montag wurde in einem ersten sanierten Abschnitt des 4,5 Kilometer langen, unmittelbar an der Ostseeküste gelegenen ‘KdF-Seebads Prora’ eine
Jugendherberge eröffnet. Für 16,4 Millionen Euro wurde ein 152 Meter langer Teil der von den Nationalsozialisten geplanten und auch zum größeren Teil bereits fertiggestellten Anlage ausgebaut.

Das KdF-Seebad Prora erstreckt sich über eine Länge von etwa fünf Kilometern in einem Abstand von circa 150 Metern zum Strand. Die Küste der Schmalen Heide bietet einen langen flachen Sandstrand, der von Binz bis zum neuen Fährhafen Sassnitz im Ortsteil Neu Mukran reicht und ideal für die Errichtung eines Seebades war. Der Bereich zwischen Gebäuden und Küste ist heute mit Kiefern und niedrigem Gebüsch bewachsen, die gesamte Anlage vergammelte seit Ende des Krieges immer mehr.


Die NS-Organisation ‘Kraft durch Freud’e sollte durch Projekte wie den
‘KdF-Wagen’ und günstigen Urlaub den Lebensstandard breiter Schichten des deutschen Volkes heben. Die Investitionspläne sahen 10 Seebäder (davon fünf für jeweils 20.000 Menschen), 60 ‘KdF-Schiffe’ und 20 ‘KdF-Hotels’ mit je 2.400 Betten vor. Hunderttausenden sollte es erstmalig ermöglicht werden, günstig jeweils zwei Wochen im Jahr Urlaub zu machen. Das einzige wegen des Krieges auch nur in Teilen realisierte Seebad-Projekt aus diesem Plan ist das ‘KdF-Seebad Prora. Der Aufenthalt im neuen Seebad sollte pro Tag nur 2 RM kosten, und darin sollten auch sämtliche Nebenkosten, wie z. B. Kurtaxe, Strandkorb und auch Badeanzug, Badetuch etc., enthalten sein.

Der Auftrag zur Errichtung des Seebades wurde nach einer Ausschreibung im
Februar 1936 an den Architekten Clemens Klotz erteilt. Klotz hatte diesen Prototyp eines Gebäudes für den Massentourismus im Stil der klassischen Moderne entworfen. Mit klaren Linien ordnet sich der Bau der Funktion unter: Alle Zimmer liegen zur Seeseite hin, pro Block macht das 1.118 Fenster. Die Bettenhäuser sind gerade mal zehn Meter tief, was den riesigen Baukörper überraschend schlank wirken lässt. Zur Seeseite entwickelt die Fassade mit ihren Wiederholungen einen besonderen Charme. Die Pläne von Klotz wurden nach dem Wettbewerb auf Weisung Adolf Hitlers dahingehend modifiziert, dass aus dem Entwurf des Architekten Erich Putlitz die große Festhalle als weiteres zentrales Element übernommen und architektonisch angepasst wurde. Der Gesamtentwurf wurde auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Die für das Seebad Prora benötigten Flächen wurden durch die KdF-Organisation 1935 von Malte zu Putbus erworben. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2. Mai 1936 durch Robert Ley , Chef der Deutschen Arbeitsfron. Die eigentlichen Arbeiten begannen ein halbes Jahr später.

In den drei Jahren zwischen 1936 und 1939 wurden die acht Gästeblöcke
errichtet. Neun renommierte Baufirmen (Philipp Holzmann, Hochtief,
Dyckerhoff & Widmann, Siemens-Bauunion, Boswau & Knauer, DEUBAU, Sager &
Woerner, Polensky & Zöllner, Beton- und Monierbau) waren an den
Bauarbeiten beteiligt, es arbeiteten zeitweise 9.000 Bauarbeiter am KdF-Seebad Prora. Eine von der Bauleitung 1938 erstellte Kostenzusammenstellung bezifferte die Baukosten auf 237,5 Mio. RM (heutiger Gegenwert etwa 800 Mio. Euro). Klotz hatte zusätzlich die Infrastruktur einer kompletten Kleinstadt geplant, unter anderem mit einem Kraftwerk, einem Krankenhaus, Schule, Bahnstation, Geschäften und Poststelle. Die Anlage selbst sollte ein Wellenschwimmbad, einen Turm mit Höhencafé, Restaurants, Theater und ein Kino enthalten. 2.000 Angestellte sollen in zusätzlichen Bauten untergebracht werden.

Matthäus – Kapitel 7, Vers 16 bis 20: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
(die "Knöpfchen" im Text sind alle klickbar)

Exkurs: Malte von Putbus gehörte bis 1945 ein Sechstel der Fläche Rügens, Sein Besitz umfasste 44 Güter, 152 Bauernhöfe und sieben gewerbliche Betriebe die Kreidebrüche und -schlämmereien in Jasmund, Mönkendorf, Sehlitz, Dumsevitz, Dubnitz, Groß-Volksitz und Poissow. Gemäß dem letzten Betriebsprüfungsbericht vom 31. Juli 1940 handelte es sich um 18. 360,47 Hektar Land. Dazu gehörten Schloss Putbus und Park, Seebad Lauterbach, kleine Sommerresidenzen und Förstereien; den Mittelpunkt bildeten die repräsentativen, im klassizistischen Stil gebauten Beamten- und Handwerkerhäuser der Stadt Putbus, der Marstall, das Pädagogicum, die Christuskirche. Schließlich das Jagdschloß Granitz wie das Theater von Putbus, beide von Friedrich Schinkel entworfen. Fast alles hat den Zweiten Weltkrieg überstanden, nur das Schloss selbst fehlt, es wurde 1960 von den Kommunisten kurzerhand abgerissen, weil das Geld für die schon begonnen Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten ausgegangen war.

Malte von Putbus kam in Sachsenhausen im Februar 1945 um, wurde aber von der BDR-Justiz in einer Justiz-Farce nicht als Opfer politischer Verfolgung anerkannt, weshalb sein Sohn Franz zu Putbus einen Rückerstattungsprozess anstrengte, jedoch 1999 verlor. Malte zu Putbus hatte den Ersten Weltkrieg mitgemacht, danach in den Freikorps gegen die Bolschewisten gekämpft und war der NSDAP 1932 beigetreten. Rasch zerstritt er sich mit den kleinen örtlichen NS-Funktionären. Als zu Putbus sich weigerte, an den nationalen Beflaggungstagen ausschließlich die Hakenkreuzfahne zu hissen, und deshalb vom Bürgermeister
und Ortsguppenleiter Schröder, dem örtlichen Bäcker, zur Rede gestellt wurde, beschied er den nationalsozialistischen Funktionär, "dass er zu dem alten Ärger noch jeden Augenblick neuen hinzufügt". Einen anderen Vorfall im März 1939 protokollierten die Parteirichter so: "Zu Putbus hat versucht, auf seinen Angestellten Jahn, Zellenleiter und Betriebsobmann seiner Verwaltung, einzuwirken, sein jüngstes Kind taufen zu lassen. Dessen Ablehnung hat er mit den Worten beantwortet, er sei genau so verrückt wie der Kreisleiter und die ganze Partei. Im Verlauf des Gesprächs hat er zur Judenfrage Stellung genommen und in seiner Erregung geäußert, er könne die Juden verstehen, sie würden sich an Deutschland einmal rächen, sie hätten ihre Ehre und verteidigten sie. Es sei ungerecht, sie aus Deutschland zu verweisen, Gott werde Deutschland durch die Juden strafen. Er hat weiter erklärt, das deutsche Volk sei das dümmste Volk auf der ganzen Erde und seine Führung treibe heute eine Politik, als ob ein Elefant im Porzellanladen trample."

Wenig später notierte der Putbuser Ortsgruppenleiter: "Die Bewegung steht im scharfen Gegensatz zu Herrn Malte zu Putbus." Außerdem sorgte der Ortsgruppenleiter dafür, dass der Fürst für drei Tage in Schutzhaft genommen und in Putbus Plakate angeschlagen wurden, die ihn als "Judenfreund", "Saboteur Hitlers" und "Landesverräter" bezeichneten. Trotz einiger verteidigenden Einlassungen wurde Malte zu Putbus aus der NSDAP ausgeschlossen. Ein Verfahren vor dem Sondergericht Stettin wegen "Heimtücke" nach einer Intervention des Reichsjustizministeriums mit einer Verwarnung eingestellt.

Das Sondergericht Stettin leitet der notorische Blutrichter Johannes Paulick . Er hatte es soweit getrieben, dass er später nicht einmal mehr in den BDR- Justizdienst übernommen wurde. Paulick war in Stettin Gaurechtsberater gewesen. "Er galt", wie es in einer Urkunde der Ludwigsburger Zentralstelle zur Verfolgung von NS-Verbrechen heißt, "als rechte Hand des Gauleiters von Pommern Schwede-Coburg." In den letzten Kriegswochen leitete er das Standgericht und sorgte dafür, dass sämtliche Akten des Sondergerichts am 28. April 1945 in Greifswald, wohin sie verlagert worden waren, verbrannt wurden. Anfang Februar 1945 leitete er als kommissarischer Richter des Volksgerichtshofs mindestens eine Verhandlung in Stettin. Diese Verhandlungen fanden in der letzten Kriegsphase auch außerhalb von Berlin statt. Paulick leitete die Räumung der pommerschen Gefängnisse, entschied täglich über Leben und Tod.

Bis zum Tag der Überstellung nach Sachsenhausen besaß dieser Mann die Gewalt über den Untersuchungsgefangenen Malte zu Putbus, der am 21. Januar 1945 an seinen Sohn Franz schrieb, er erwarte seinen Prozess in Stettin. Paulick war, auch das ist aktenkundig, ein erklärter persönlicher und politischer Gegner des Fürsten zu Putbus. Alle diese Fakten hat die BRD-Justiz ignoriert. Nicht die geringste Anstrengung hat sie unternommen, die Szene und die handelnden Personen zu beleuchten. Gauleiter Franz Schwede, ein gelernter Maschinenschlosser, war seit der gemeinsamen Kampfzeit in Bayern eng mit Heinrich Himmler verbunden. Schwede war der Inbegriff des nationalen Arbeiters – Malte zu Putbus, ein weltläufiger, gelegentlich starrsinniger und gewissensfester Konservativer, sein natürlicher Feind.

Längst schon angefeindet, von einem Betriebsführer verwaltet, hielt sich die Begüterung Putbus bis 1945 in der Rechtsform des Familienfideikommisses. Sie war also unverkäuflich, ihren Besitzern kamen nur die Erträge aus den Ländereien zu, gegebenenfalls die Schulden. Eigentlich hatte der Artikel 155 der Weimarer Verfassung diese Form feudaler Besitzstandswahrung ausdrücklich verboten. Selbst das entsprechende Reichsgesetz vom 6. Juli 1938, das der republikanischen Verfassungsnorm endlich zur Geltung verhelfen sollte, drang hier nicht durch, bis es 1947 vom Alliierten Kontrollrat endgültig durchgesetzt wurde.

Selbst wenn Franz zu Putbus nicht nachweisen konntet, dass sein Vater Malte zu Putbus noch von den Behörden Hitlerdeutschlands enteignet wurde, so sprechen alle historischen Fakten dafür, dass diese Enteignung vorgesehen war. Seine politische Verfolgung, sein gewaltsamer Tod im KZ dienten dazu, die Verfügung über seinen Besitz zu ermöglichen. Im Winter 1944/45 waren die Neusiedler bereits im Anmarsch. Heinrich Himmler hatte schon im August 1944 durchgesetzt, dass sie auf den enteigneten Gütern der ‘Verbrecher des 20. Juli’ angesiedelt werden sollten. Zu Putbus unterhielt zu den Verschwörern lockere, vielleicht nur verwandtschaftliche Beziehungen. Ob er als Mitwisser oder einfach im Schatten der großen Razzia am Tag nach dem gescheiterten Attentat verhaftet wurde, ist unklar.

Epilog: Die zeitgenössische Justitia: Auf den Augen die Binde, in den Ohren die Watte, im Mund den Knebel.


YouTube Video

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Quelle

Wie man aus der Vogelperspektive sehr schön sehen kann, fügt sich die Anlage, trotz ihrer gewaltigen Ausmaße, harmonisch in die Landschaft ein. Gar kein Vergleich mit den heutigen Beton-Betten-Burgen in den Urlaubs-"Paradiesen".

Angehängte Grafiken
Dateityp: gif Prora5.gif (149,8 KB)

(294)

(pro-nrw.net) Der Leverkusener Oberbürgermeister Buchhorn (CDU) wird nicht müde zu betonen, dass er die Zukunftsfähigkeit von Leverkusen erhalten will. Da unter seiner Führung der Stadthaushalt wegen des hohen Schuldenstandes inzwischen zwangsverwaltet wird, ist das ein ambitioniertes Ansinnen.

Umso merkwürdiger ist die Tatsache, dass Buchhorn, und mit ihm die Jamaika-Koalition, offenbar nur wenig Interesse an der Ansiedlung des französischen Sportartikelherstellers Decathlon in der Stadt hat. In der gestern im Ratssaal durchgeführten Informationsveranstaltung zum Ansiedlungsvorhaben, so die dort anwesende Ratsfrau Susanne Kutzner (PRO NRW; Bild), habe man den Eindruck gewinnen müssen, dass Buchhorn die Ansiedlung nicht wirklich unterstütze.

 

Streitpunkt ist der geplante Standort. Dieser ist zur Zeit nur für eine Gewerbe- und Industrieansiedlung vorgesehen, nicht aber für einen großflächigen Einzelhandel. Für eine Ansiedlung, so die Verwaltung, sei eine Änderung des Regionalplanes notwendig. Insgesamt würde das Verfahren drei bis vier Jahre dauern. Die Grünen zeigten in der Anhörung, dass sie an einer Schaffung von Arbeitsplätzen offenbar nur wenig interessiert sind. So wandte Grünen Fraktionschefin Arnold in der Diskussion ein, es würden mit dem Projekt „gerade einmal“ 50 Arbeitsplätze geschaffen werden – das sei doch „gar nicht so viel“. „Frau Arnold biederte sich wieder einmal bei Herrn Buchhorn an und redet ihm nach dem Mund“, so Kutzner.

Kutzner bewerte diese Haltung als arrogant und wunderte sich über die Auffassung der Verwaltung und Buchhorns:

„Die Grünen zeigen mit solchen Aussagen, dass ihre immer wieder zur Schau getragene Menschenliebe nur abstrakt ist oder offenbar vor allem Randgruppen gilt. Wer in diesen Tagen die Schaffung von 50 Arbeitsplätzen als ,gar nicht so viel‘ bezeichnet, den kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen. Die Verwaltung sollte sich nicht hinter der Bürokratie verstecken, sondern sie sollte vor allem daran arbeiten, diese Hürden zum Wohle der Bürger zu umschiffen. PRO NRW fordert jedenfalls, dass man Decathlon keine Steine in den Weg legt und eine Ansiedlung zügig betreibt.

Decathlon wäre nicht nur aus wirtschaftlicher Hinsicht ein Gewinn für Leverkusen, sondern auch für das Sportleben. Das Angebot dort ist wirklich einzigartig, wie sich aus den Unterlagen des Unternehmens darstellt. Die Sportarten könnten im geplanten Standort direkt ausprobiert werden. Damit könnte das Projekt Anziehungspunkt weit über die Region sein und die Attraktivität Leverkusens als Sportstadt weiter erhöhen. Die Bürger würden überdies gleichzeitig an den Sport herangeführt werden. Das Zögern Buchhorns ist um so unverständlicher, als Decathlon deutlich gemacht hat, dass nur der beabsichtigte Standort alle Kriterien erfüllt. Außerdem wurde deutlich gemacht, dass die Investitionen langfristiger Natur sind und zukünftig noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.“

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(346)

(rep.de) Republikaner kritisieren Boykott-Aufruf des hessischen Europaministers Jörg-Uwe Hahn gegen das skandinavische Nachbarland

Zum Aufruf des hessischen Europaministers Jörg-Uwe Hahn, wegen der Wiedereinführung permanenter Grenzkontrollen in Dänemark das skandinavische Nachbarland im Sommerurlaub zu boykottieren, erklärte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer (Bild):

„Herr Hahn weiß in seiner Euromanie offenkundig nicht mehr, was er sagt. Es ist Dänemarks gutes Recht als souveräner Staat, sich mit Grenzkontrollen vor grenzenloser Kriminalität und illegaler Einwanderung zu schützen, wenn das Schengen-System versagt. Die dänische Entscheidung orientiert sich vorbildlich am Sicherheitsinteresse der Bürger und würde zweifellos auch in Deutschland eine breite Mehrheit finden. Darauf mit einem besserwisserischen Boykottaufruf zu reagieren ist absurd und lächerlich.. Es wäre ungerecht, die Hessen für die euromanischen Verirrungen ihres Europaministers büßen zu lassen und jetzt von Urlaubsreisen nach Hessen abzuraten – aber aus Solidarität mit unseren skandinavischen Nachbarn empfehlen die Republikaner, den Sommerurlaub im gastfreundlichen Dänemark zu verbringen, wo friedliche und rechtstreue Reisende selbstverständlich weiterhin herzlich willkommen sind.“

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(145)

(rep.de) Rolf Schlierer: „Die schwarz-gelbe Koalition muß weder bis 2013 warten noch faule Kompromisse im Bundesrat schließen, wenn sie die Bürger wirklich entlasten will“

Die Republikaner haben die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, mit der steuerlichen Entlastung der Bürger ernst zu machen und den Solidaritätszuschlag auf die Einkommensteuer sofort abzuschaffen. „Der ‚Soli’ ist ein Anachronismus und muß schleunigst verschwinden“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer. Für die weitere Beibehaltung des Solidaritätszuschlags gebe es keinen sachlichen Grund, da das Steueraufkommen des Soli nicht zweckgebunden für den Aufbau Ost verwendet werde und dafür auch schon längst nicht mehr nötig sei. Es sei eine Schande, daß die Bundesregierung jederzeit und ohne mit der Wimper zu zucken Abermilliarden für die Bezahlung griechischer Staatsschulden und für die „Rettung“ von Banken und Finanzinvestoren lockermache, die sich mit Griechenland-Anleihen verspekuliert hätten, aber die eigene Bürger mit vagen Versprechungen für eine Schmalspur-Steuersenkung irgendwann in zwei Jahren vertröste.

„Den Solidaritätszuschlag kann die Bundesregierung streichen, ohne den Bundesrat zu fragen und faule Kompromisse mit den SPD-Ländern zu schließen“, sagte Schlierer. Es gebe also keine Ausrede für weitere Untätigkeit. Dem Bundesfinanzminister sei nur in einem Punkt zuzustimmen: Jede Steuersenkung muß durch Ausgabenkürzungen ausgeglichen werden. Auch einer Entlastung der Bürger um zwölf Milliarden Euro durch Abschaffung des Solidaritätszuschlags müssten deshalb entsprechende Einsparungen bei den Bundesausgaben gegenüberstehen, forderte der Bundesvorsitzende der Republikaner: „Die beste Gegenfinanzierung für eine Steuersenkung wäre die Nichtbeteiligung Deutschlands an den inflationär aufgespannten europäischen Rettungsschirmen und Rettungspaketen.“

Filed under: Deutschland, Wirtschaft

(154)

Frankreichs Innenminister Claude Guéant rückt im Wahlkampf immer weiter nach Rechts: Er will die legale und die illegale Einwanderung vermindern und verlangt die Integration und sogar die Assimilation der in Frankreich lebenden Ausländer. Der Schatten über allem ist Marine Le Pen.

Die Wahlen in Frankreich rücken näher und ein Wahlerfolg für Marine Le Pen (Front National) wird immer wahrscheinlicher. Nicht nur die Milliardenhilfen für Griechenland, sondern auch die gesellschaftliche Wende gegen Multikulti spielen ihr in die Hände. Währenddessen steckt Präsident Sarkozy in einer Umfragekrise und Frankreichs Linke plagt sich mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Dominique Strauss-Kahn. Die Regierung will retten, was zu retten ist und versucht sich als Trittbrettfahrer bei der erfolgreichen Rechtsdemokratin.

Unter starken Beifallsstürmen positionierte sich Innenminister Guéant gegen die wildwuchernde Multikultiplage im eigenen Land. Er musste das ganz Selbstverständliche klar machen: “Ich sage, dass ein Ausländer, der in Frankreich leben will, sich integrieren muss. Und wenn er dauerhaft in unserem Lande bleiben will, wenn er die französische Staatsbürgerschaft erhalten will, muss er sich assimilieren.”

Dass der französische Innenminister nicht nur redet, sondern auch handelt, beweisen die Massenabschiebungen von Zigeunern im letzten Jahr. So wie es aussieht, wird der Kampf gegen die illegale Einwanderung und der Umgang mit Ausländern zum Hauptthema der Präsidentschaftswahl im Jahre 2012. Es ist zu hoffen, dass dies dem Original vom Front National in die Hände spielt. Denn die neue konservative Einwanderungskritik ist gut, doch eine Präsidentin mit dem Namen Marine Le Pen ist viel besser und würde in Europa viel bewirken.

Filed under: Allgemein

(191)

Seit April 2005 ist die Bundeswehr im Sudan, vornehmlich im Südsudan, eingesetzt.

Nun soll der Einsatz um ein weiteres Jahr verlängert werden. 50 Soldaten sollen die „Friedensmission“ in dem kriegsgebeutelten Land fortführen. Zusätzlich sollen noch 20 Polizisten im Südsudan zum Aufbau der örtlichen Polizei entsendet werden. Die Verlängerung ist bis zum 15. November 2012 befristet. Dann muss erneut abgestimmt werden. Für die neuerliche Verlängerung werden Kosten von 490.000 Euro für den Steuerzahler veranschlagt.

2005 war das Kontingent, das aus bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern und Stabspersonal bestand, mit Einsatzkosten von 1,3 Millionen Euro veranschlagt worden. Damals ging man, nach Angaben der Politik, zunächst von einem sechs monatigen Einsatz aus.

Der Auswärtige Ausschuss hat am heutigen Mittwochmittag dem Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte in Darfur (Sudan) zugestimmt. Dafür waren neben der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP auch die SPD und die Grünen. Lediglich die Linkspartei verweigerte die Zustimmung. So wird ganz praktisch auch der Schein von ernsthafter Oppositionsarbeit gewahrt.

Der Südsudan will am 09. Juli diesen Jahres die Unabhängigkeit als souveräner Staat erklären. Wie souverän er Dank der friedensmissionierenden, bewaffneten „Freunde“ sein wird, muss sich dann erst noch herausstellen. Welches Interesse Deutschland im Südsudan verfolgt schien bei der Debatte zumindest für die Öffentlichkeit nicht vernehmbar. Vermutlich wird Deutschland dann eben nicht nur „am Hindukusch verteidigt“ (Peter Struck)  sondern  auch in den Wüsten und Wäldern des Sudan.

Filed under: Ausland, Deutschland, Politik

(138)

Heil dem FredericusRex!

On July 6, 2011, in Nation, by admin
Lieber Fredericus Rex!

Wie ich gestern erfahren musste, bist Du erst kürzlich nach einem langem und schweren Kampf gegen den Krebs mittels Chemotherapie, mit ihren häßlichen Nebenwirkungen, aus dem Krankenhaus entlassen worden, und siehst nun hoffnungsvoll der kommenden Reha entgegen.

Ich spreche hier für die gesamte Forenleitung, wenn ich Dir eine baldige und vollständige Gesundung und damit Rückkehr in die Kreise Deiner Kameraden in alter Frische und neuem Tatendrang wünsche!

Heil Dir!

Den Arm zur Sonne,

Horst

(151)

Weboy