TUTZING. Der bayerische Verfassungsschutz hat Kritik an einer geplanten Veranstaltung der Akademie für Politische Bildung Tutzing zum Thema Rechtsextremismus geübt, weil an dieser auch Referenten mit Kontakten zur linksextremen Szene teilnehmen. „Es ist ein Problem, wenn Vertreter von Organisationen, die wir nicht ohne Grund in unseren Jahresberichten als linksextremistisch aufführen, von anerkannten Bildungseinrichtungen als Experten eingeladen werden“, sagte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT.

Hintergrund ist ein Fortbildungsseminar für Lehrer vom 6. bis 10. Juni mit dem Titel „Rechtsextremismus – Gefahr für Toleranz und Wertegemeinschaft“, zu dem auch die beiden Antifa-Journalisten Andrea Röpke und Robert Andreasch als Referenten geladen sind. Andreasch, der mit bürgerlichem Namen Tobias-Raphael Bezler heißen soll, ist Mitglied der vom bayerischen Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften „antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München“ (aida).

Zwar erwirkte aida erst kürzlich vor Gericht die Streichung eines Satzes über sich im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2009, an der grundsätzlichen Einschätzung des Vereins als linksextrem durch die Behörde und die damit verbundene weitere Erwähnung in den Jahresberichten ändert dies jedoch nichts.

Akademie verteidigt Einladung

Andreasch ist zum regelmäßig als Autor diverser Antifa-Blätter wie beispielsweise den Antifaschistischen Nachrichten oder dem Antifaschistischen Info-Blatt tätig. Bei letzterem handelt es sich laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz um eine „relevante Publikation der linksextremen Szene“. Auch von Röpke, die zumindest zeitweise der linksextremen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)“, angehörte, erschienen bereits Beiträge in dem Blatt.

Für die Akademie Tutzing, die der Rechtsaufsicht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus unterliegt und die sich im wesentlichen aus Mitteln des bayerischen Staatshaushaltes finanziert, ist die Einladung Andreaschs dennoch kein Problem. Es sei nicht das erste Mal, daß man einen Vertreter von aida eingeladen habe, verteidigte der verantwortliche Tagungsleiter Michael Schröder die Veranstaltung gegenüber der JF.

Die antifaschistische Informationsstelle sei in der Vergangenheit bereits für ihre gute Arbeit ausgezeichnet worden, und auch die Akademie für politische Bildung habe bislang nur gute Erfahrungen mit dem Verein gemacht, sagte Schröder. Im übrigen sei auch Andrea Röpke eine anerkannte Expertin auf ihrem Gebiet.

Goppel: „Akademie vernachlässigt Aufsichtspflicht“

Der bayerische Verfassungsschutz jedoch sieht dies anders: Es sei bekannt, daß aida versuche, eigene Positionen durch Vortragstätigkeit und die Mitwirkung in Initiativen gegen Rechtsextremismus zu verbreiten und dabei vorgebe, politische Bildungsarbeit zu leisten. Dies habe dazu geführt, daß der linksextremistische Verein sein Ansehen in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft erheblich verbessern konnte.

Deutliche Kritik kommt auch vom früheren bayerischen Wissenschaftsminister und ehemaligen CSU-Generalsekretär Thomas Goppel: „Ich habe den Eindruck, daß sich die Führung der Akademie in Tutzing im Augenblick mit anderen Dingen befaßt als mit ihrer Aufsichtspflicht“, sagte er der JF. Goppel hatte sich Anfang des Jahres für das Amt des scheidenden Präsidenten der Akademie, Heinrich Oberreuter, beworben, war aber vom zuständigen Kuratorium abgelehnt worden. Er kündigte an, sich wegen der Einladung Andreaschs an das bayerische Kultusministerium wenden zu wollen.

Für aida könnte die Strategie der politischen und gesellschaftlichen Reinwaschung durch die Zusammenarbeit mit der Akademie für Politische Bildung durchaus aufgehen. Schließlich heißt es im Gesetz über die Errichtung der Institution aus dem Jahr 1957, sie diene „der Festigung des Gedankengutes der freiheitlich-demokratischen Staatsordnung“. Zudem legt die Akademie in den Richtlinien zu ihrer Arbeit Wert darauf, das „Gegenteil einer Schulungsstätte politischer Weltanschauung im Sinne totalitärer Bewegungen“ zu sein. (krk)

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Iran-Affäre: Israel fürchtet Imageschaden

31.05.2011, 15:07 Uhr
Der mutmaßliche Handel einer israelischen Firma mit dem Erzfeind Iran erhitzt in Israel die Gemüter. Auch der israelische Geheimdienst Mossad soll in der peinlichen Affäre Öl ins Feuer gießen .

Bei Protesten im Iran wird eine Israel-Flagge verbrannt. Quelle: REUTERS

Tel Aviv
Peinlicher kann es kaum werden: Ausgerechnet eine israelische Firma soll am Verkauf eines Tankschiffs an den Erzfeind Iran beteiligt gewesen sein. Israels Führung, die auf jedem internationalen Podium auf strengere Sanktionen gegen die Ajatollahs in Teheran pocht, fürchtet nun einen schweren Imageschaden. Die einflussreiche Firma Ofer-Brüder sieht sich hingegen als Opfer eines „bedauerlichen Fehlers“ und beteuert ihre Unschuld.
Das US-Außenministerium in Washington ließ die Bombe vergangene Woche platzen: Die Ofer-Brüder sowie die Firma Tanker Pacific aus Singapur erscheinen auf einer schwarzen Liste von Firmen, die gegen das Iran-Embargo verstoßen haben. Im Zentrum der Affäre steht der Verkauf des großen Tankschiffs an die staatliche iranische Reederei im vergangenen September. „Wir haben herausgefunden, dass die Ofer Holdings Group die Muttergesellschaft einer Firma namens Tanker Pacific ist, und das ist die Firma, die dieses Tankschiff an die Iraner verkauft hat“, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Ein Anwalt der Ofer-Brüder bestritt jedoch am Dienstag jegliche Verbindung mit Tanker Pacific.
Besonders pikant wurde die Affäre, nachdem sich am Montag überraschend der ehemalige Chef des Auslandsgeheimdienstes Mossad mit kryptischen Bemerkungen einschaltete. Die Beschäftigung mit den Vorwürfen gegen die Ofer-Brüder sei „übertrieben“, sagte Meir Dagan, wollte aber nicht weiter ins Detail gehen. Israelische Medien hatten zuvor spekuliert, womöglich habe die private Reederei mit den Reisen in den Iran nicht zum Schaden, sondern im Dienste des Heimatlands gehandelt und Agenten auf Spähmission mit an Bord gehabt. In diesem Fall hätte Israels Führung natürlich kein Interesse an polizeilichen Ermittlungen gegen die Finanzierfamilie, wie sie von allen Seiten gefordert werden.
Die aus Rumänien stammende Familie Ofer gehört zu den reichsten und einflussreichsten Finanzdynastien Israels. Begonnen hatte alles mit einer kleinen Schiffsagentur des Firmengründers Joseph Herschovici in Haifa. Seine Söhne Sammy und Yuli änderte den Familiennamen zu Ofer (Hebräisch für Rehkitz) und bauten den väterlichen Betrieb zu einem Riesenkonglomerat aus. Ihr milliardenschweres Imperium, das von Kritikern mit einem gefährlichen Kraken verglichen wird, umfasst unter anderem Einkaufszentren, Hotelketten, Immobilien sowie einen großen Anteil an der viertgrößten israelischen Bank Mizrahi Tefahot, die auch Zweigstellen in den USA hat.
Die Ofer-Brüder Sammy und Yuli, die beide schon auf die 90 zugehen, treten gerne als großzügige Spender für israelische Institutionen auf. An der Spitze der größten privaten Reederei Israels, die mit dem Iran Handel getrieben haben soll, steht Sammys Sohn Idan Ofer. Schiffe dieser Reederei haben nach israelischen Medienberichten in den letzten Jahren häufiger in iranischen Häfen angelegt und dort Rohöl getankt.
Sollten sich die Vorwürfe weiter erhärten, müssten die Ofer-Brüder mit juristischen Folgen rechnen. Das israelische Gesetz verbietet ausdrücklich den Handel mit feindlichen Ländern wie dem Iran. Der israelische Geschäftsmann Nachum Manbar war 1998 wegen Waffenhandels mit dem Iran zu 16 Jahren Haft verurteilt worden.
Ein Kommentator der Zeitung „Israel Hajom“ sprach sich am Dienstag für Härte gegen die Firmenleitung aus, um Israels Glaubwürdigkeit im Kampf gegen den Iran nicht zu untergraben. „Man kann nicht auf der einen Seite von der Welt verlangen, entschlossener gegen das Ajatollah-Regime vorzugehen, und auf der anderen Seite Nachsicht gegen Israelis walten lassen, die direkt oder indirekt Handel mit dem Iran getrieben haben“, schrieb Boaz Bismuth.

dpa

>> Quelle : Handelsblatt <<

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Einmal mehr zeigen die Juden ihr wahres Gesicht !

Das Geschäft und Geld ist (war) ihnen schon immer wichtiger als jegliche Moral !

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Kein Staat ohne Souveränität

On June 2, 2011, in Nation, by admin
Souveränität

Mladic wird vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt, Gaddafi steht dasselbe bevor, wenn es nach dem Willen der „Staatengemeinschaft“ geht, die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden geben Strauss-Kahn nicht frei, Pakistan protestiert gegen die Verletzung seines Hoheitsgebiets, Dänemark führt wieder Grenzkontrollen ein, Griechenland ist außerstande, seinen Staatshaushalt ohne Hilfe der EU in Ordnung zu bringen.

Alle diese Nachrichten, so unterschiedlich sie sein mögen, beziehen sich auf ein Thema: „Souveränität“.
Ganz gleich, ob es sich darum handelt, wie man eines Kriegsverbrechers habhaft wird, den ein Teil der eigenen Leute als Volkshelden verehrt, oder ein Staatsoberhaupt als gewöhnlichen Kriminellen vor Gericht stellt, oder ob es um die Sorge geht, daß ein Straftäter durch Abgang in sein Heimatland ungerechtfertigten Schutz vor Verfolgung gewinnt, ob man diskutiert, wie territoriale Integrität im Zeitalter von globalisiertem Kampf gegen den Terrorismus oder supranationaler Zusammenschlüsse noch vorhanden sein kann und was geschieht, wenn man mit einem maroden Staat in demselben „europäischen Haus“ lebt und für ihn mithaften soll: Immer geht es darum, wer die Letztentscheidung fällt, wer also über die Souveränität verfügt.

Man hat in den vergangenen Jahrzehnten, im Grunde schon seit 1945, viel getan, um das vergessen zu machen. Souveränität galt als „antiquierter Begriff“, vor allem aber als unheilvoller. Die staatliche Souveränität, so die gängige Rede, war das Unheil, das zuletzt nach dem Ersten Weltkrieg zu immer neuen Konflikten geführt hatte. Das Heilmittel war Souveränitäts- und das heißt Gewaltverzicht, Kooperation, Integration. Welche Wirkung diese Art Verschleierung von Herrschaftsverhältnissen tatsächlich hat, zeichnet sich erst jetzt mit letzter Deutlichkeit ab.

Das gilt vor allem im Hinblick auf die USA, die sich nach wie vor als einzige souveräne Macht verstehen. Denn selbstverständlich war die Souveränität niemals aus dem Spiel, weil ohne sie kein Staat zu machen ist – ein Sachverhalt, auf den Carl Schmitt unermüdlich hingewiesen hat, so wie auf die Tatsache, daß der Ausnahmefall, nicht der Normalfall darüber belehrt, was gilt, was nicht.

Quellen Angabe: http://www.sezession.de

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Abt. Rückversicherung: Wenn deutsche Juden in Israel plötzlich ihre Wurzeln entdecken

“Gestatten Sie, daß ich hier einen banalen Vergleich ausführe, den ich schon sonst in Reden vorgebracht habe: ein Pferd, das im Kuhstall geboren wurde, ist noch lange keine Kuh. Ein Jude, der in Deutschland geboren ist, ist noch lange kein Deutscher, er ist immer noch ein Jude.”
Der pommersche Reichstagsabgeordnete Hermann Ahlwardt (1846-1914) am 6. März 1895 im Deutschen Reichstag

Hier geht es weiter im Text

Kostprobe aus dem Text:
“…Die Zahl der Anträge auf eine deutsche Staatsbürgerschaft sei heute in Israel etwa zehnmal so hoch wie jene für andere europäische Staaten wie etwa Polen oder Rumänien, schrieb das Blatt. Viele Israelis hätten keine Scheu mehr, eine Wiedereinbürgerung zu verlangen. Es handelt sich dabei vor allem um die Nachfahren deutscher Juden, die im Dritten Reich von den Nationalsozialisten rechtswidrig ausgebürgert wurden.

Der 28-jährige Roi Horowitz ist einer der jungen Israelis, die einen deutschen Pass bekommen haben. “Ich respektiere die Israelis, die Deutschland boykottieren, aber ich denke nicht wie sie”, sagte er gegenüber “Jediot Aharonot”. “Der Pass spart mir viel Geld für ein Visum bei Reisen in die USA und andere Länder und erlaubt es mir, in Länder zu reisen, die keinen israelischen Pass akzeptieren.”

Geschäft ist eben Geschäft.

In Italien gilt der Vesuv als erloschener Vulkan, allerdings glaubte man dies in der Nähe des Berges auch im August 79 n. Chr.. –

Ein Fehler.
So kann man irren.

Quellen Angabe.:http://de.altermedia.info/

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Provider geben jährlich 3,6 Millionen Nutzerdaten an Abmahnindustrie weiter



Der Providerverband ECO berichtet in einer Pressemitteilung, dass Provider in Deutschland pro Jahr rund 3,6 Millionen Nutzerdaten per Auskunftsersuchen an Anwälte der Rechteindustrie weitergeben. Diese Nutzerdaten werden dann oft verwendet, um kostenpflichtige Abmahnungen wegen Urheberrechtsverstössen zu verschicken.

Die Wahrscheinlichkeit, bei illegalen Downloads entdeckt und belangt zu werden, steigt ständig. eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft ermittelte, dass deutsche Internet Provider jeden Monat die Benutzerdaten zu 300.000 Internetverbindungen an die Rechteinhaber-Industrie geben, nachdem diese entsprechende Gerichtsbeschlüsse erwirkt hat. Die Zusammenarbeit von Rechteinhabern, Gerichten und Internetwirtschaft gegen die Online-Piraterie funktioniert somit inzwischen auf sehr hohem Niveau. Stärkere Verfolgung und ein Ausbau der legalen Download-Angebote führten dazu, dass die Zahl der Online-Piraten seit 2008 um mehr als 20 Prozent zurückging.

Die Intention der Pressemitteilung zum jetzigen Zeitpunkt ist wohl, dass man sich gegen 2-/3-Strikes Wünsche der Politik und Rechteindustrie positioniert und die Ausuferungen der Abmahn-Industrie aus Sicht des Providerverbandes als das kleinere Übel angesehen wird. Soweit alles toll aus Sicht des ECO? Wünschenswerter aus Nutzersicht wäre aber eine Lösung der Urheberrechtsproblematik, die beide Verfahren unnötig machen.

Quellen Angabe: http://www.netzpolitik.org/

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Vorstellung von Naturgewalt

On June 2, 2011, in Nation, by admin
Hallo,
nachdem ich doch so einiges über das FNN gelesen habe (natürlich nur Gutes), habe ich mich letztendlich dafür entschlossen, mich hier endlich mal anzumelden.

Gesagt, getan.

Geboren, aufgewachsen und derzeitiger Wohnort ist die freie und Hansestadt Hamburg. Meine politische Einstellung würde ich als volksgebunden bezeichnen, die desöfteren stark den nationalen/völkischen Sozialismus ähnelt. Musik höre ich viel und unterschiedliche Richtungen, wie z.B. Klassik, Rock, RAC, Metal, Punk, Hate/Hardcore und so weiter. Ich möchte mich nur ungern festlegen. So, das reicht erstmal. Sollten dennoch weitere Fragen offen sein, scheut euch nicht, fragt mich einfach.

Beste Grüße
Naturgewalt

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Beim Geldverteilen scheint der Internationale Währungsfonds (IWF) wahrlich keine Hemmungen mehr zu kennen. Nach Nordafrika fasst man Weißrussland schon als nächstes Fass ohne Boden ins Blickfeld.

Deutschland ist zahlendes Mitglied des IWF. Im IWF sind 185 Staaten Mitglied. Der Kapitalanteil der Bundesrepublik beträgt 5,88%. Die Bundesrepublik ist damit der drittgrößte Einzahler. Der IWF will wieder Geld locker machen. Damit verteilt er auch eine Portion Geld des deutschen Steuerzahlers. Zuletzt hatte der IWF die G8-Staaten aufgefordert an islamische Länder in Nordafrika 160 Milliarden Euro zu zahlen. Geld anderer zu verteilen fällt dem IWF offenbar recht leicht.

Nun gibt es schon den nächsten Bittsteller. Der vom Westen isolierte und sanktioniert Staat Weißrussland ist pleite. Der Diktatur von Alexander Lukaschenko (Bild) gehen laut N-TV die Finanzmittel aus. Praktisch, dass er da den IWF und somit zum Teil auch Deutschland anpumpen kann. Aber auch Russland wurde um einen Kredit gebeten. Ob diese Kredite jemals wieder zurückgezahlt werden steht in den Sternen und unterliegt dem Prinzip Hoffnung. Die Ex-Sowjetrepublik wird größtenteils noch nach kommunistischem Muster regiert. Menschenrechte und Demokratie sind dort fremd. So verbat Lukaschenko den Medien in Weißrussland von der Staatskrise überhaupt zu berichten.

Das Land braucht nach eigenen Angaben bis zu 6,3 Milliarden Euro. Die Einkommen der Bürger sind binnen einer Woche um die Hälfte des Wertes gefallen. Viele Weißrussen beginnen sich mit tauschbaren Gegenständen wie Elektrogeräte einzudecken. Die Staatsbetriebe mussten tausende Menschen entlassen. Täglich wandern rund 6.000 Weißrussen nach Russland aus.

Deutschland zahlt so oder so. Vermutlich aber gleich doppelt. Einmal für das marode Land und weiter für seine Staatsangehörigen, die irgendwann den Weg nach Deutschland und in seine Sozialsysteme finden werden. So wie es zuvor schon millionenfach andere Ausländer auch taten.

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(presseportal.de) Die CDU hatte Ende April nur noch 500387 Parteimitglieder und ist im Mai nach Angaben aus Parteikreisen vermutlich ebenso wie zuvor die SPD unter die 500000er-Marke gerutscht. Das berichtet die in Halle erscheinende “Mitteldeutsche Zeitung” (Online-Ausgabe) unter Berufung auf Parteikreise und mit Blick auf die bisherige Mitgliederentwicklung.

So hat die CDU seit Jahresbeginn monatlich etwa 1000 Mitglieder verloren. Ende März waren es 501190, Ende 2010 noch 505314 Mitglieder gewesen. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist von einst 60000 auf 11000 Mitglieder zusammen gesackt. Von ihnen sind nach Informationen des Blattes drei Viertel älter als 60 Jahre. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatte kürzlich bekannt gegeben, dass die SPD auf 495000 Mitglieder gefallen war. Sie hatte zu Spitzenzeiten 1,2 Millionen Mitglieder, bei der CDU waren es 735000.

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(117)

In Nordrhein-Westfalen werden künftig mehr Polizisten, Lehrer und Beamte ausländischer Herkunft eingestellt werden. Das hat die rot-grüne Landesregierung in einer Kabinettssitzung am Dienstag beschlossen.

“Auch in der öffentlichen Verwaltung muss sich widerspiegeln, dass Deutschland ein Zuwanderungsland ist”, sagte Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) anlässlich des Beschlusses. Die rot-grüne Landesregierung kündigte an, gezielt um Menschen aus Zuwandererfamilien werben, um sie für die Ausbildung bei der Polizei oder ein Lehramtsstudium zu gewinnen.

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Demokratieabbau beginnt im Kleinen

On June 2, 2011, in Deutschlandecho, by admin

Gerade auf kommunaler Ebene treten die beiden „großen Volksparteien“ CDU und SPD gerne als Demokratieabbauer auf.

In Wiesbaden gehen CDU und SPD gegen kleinere Fraktionen wie die der Republikaner (REP) vor und wollen durch Aberkennung des Fraktionsstatus die Opposition finanziell und rechtlich ausbluten. Diese Strategie des Demokratieabbaus im Kleinen fällt vielen Bürgern nicht auf. Welcher Bürger liest schon Kreissatzungen, die Gemeindeordnung oder irgendwelche trockenen Anträge?

Ein weiteres Beispiel für dieses dreiste Verhalten der Machthaber ist die Reform des Wahlgesetzes für die Bundestagwahl. Hier blamierte sich die Bundesregierung mit ihrer Inkompetenz kürzlich erst selbst. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Wahlrechtsreform gefordert, da bei der Bundestagwahl die sogenannte „negative Stimmgewichtung“ das Wahlergebnis und somit den Wählerwillen verfälscht. CDU und FDP wollen nun das Wahlrecht so abändern, dass es insbesondere den großen Parteien die Macht zementiert und Mitbewerber einschränkt.

Ebenso das krampfhafte und unsachliche Festhalten an der antidemokratischen Fünfprozenthürde bei der Europawahl gilt als Musterbeispiel für Demokratieabbau und Demokratieverhinderung durch die Altparteien. Wegen der Fünfprozenthürde kamen bei der letzten Europawahl satte acht (!) Mandate kleinerer Parteien nicht zum Zug. Auch hier eine krasse Verfälschung des Wählerwillens zu Gunsten der großen Altparteien. Aus diesem Grunde klagte u. A. der  als Parteienkritiker bekannte Staatsrechtler Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim gegen die Hürde zur Demokratieeinschränkung.

Man muss die Linkspartei nicht mögen. Die Partei ist tiefzerstritten, mobbt ihre Mitglieder, hängt menschenverachtenden Ideologien nach und einige Genossen halten Stalin eigentlich für einen ganz duften Typen. Dennoch hat die Partei Mandate bei, zumindest offiziell, demokratischen Wahlen gewonnen. Dass die Wahlen durch Vorteile für die Altparteien und die entsprechende Medienberichterstattung oftmals verzerrt werden und man wie in Bremen 2007 auch mit Wahlmanipulationen rechnen muss, ist leider in der Bundesrepublik keine Seltenheit.

Auch im Landkreis Fulda errang die SED-Linke zwei Mandate für den Kreistag. Nach den bislang gültigen Regeln wäre sie damit eine Fraktion und hätte eben auch die Rechte und Finanzen einer solchen. Dies passte jedoch der CDU, sie hat die Mehrheit im Parlament, ganz und gar nicht. Wie gesagt, man muss die Partei der Mauermörder und Stasispitzel nicht mögen, aber demokratische Spielregeln müssen für alle gelten, egal welcher politischen Couleur sie angehören mögen.

Die CDU hatte, wie OSTHESSEN NEWS berichtet, auf der konstituierenden Kreistagssitzung einen Antrag eingebracht, der die Definition einer Fraktionsgröße ändern sollte. Bislang konnte eine Fraktion ab einer Zahl von zwei Abgeordneten bestehen. Die Linkspartei hat genau zwei Mandate und hätte, wäre der Antrag nicht dank CDU-Mehrheit durchgegangen, nun eine Fraktion im Kreistag. Nach der Änderung sind dies von nun an jedoch drei Abgeordnete. Die Linke steht damit ohne Fraktion da. Nochmal: Man muss diese Partei wahrlich nicht mögen, doch demokratische Regeln abzuändern, nur um eine politische Gesinnung zu unterdrücken und mundtot zu machen ist schäbig.

Die Linkspartei kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Auch als Beispiel für andere mit Repressionen beladene Abgeordnete anderer Parteien möchte man ihr hier sogar ausnahmsweise mal Erfolg wünschen. CDU und SPD haben sich schon viel zu viel geleistet. Es wird Zeit sie abzuwählen.

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