Wahn! Wahn! Uberall Wahn! Friedrich Schorr Sachs’s Monologue from Die Meistersinger von Nürnberg (Richard Wagner) Friedrich Schorr (September 2, 1888, Oradea (Nagyvarad at the time) – August 14, 1953, Farmington, New York) was an Austrian-Hungarian bass-baritone opera singer of Jewish origin. He later became a naturalized American. The son of a hazzan who reportedly had a beautiful voice himself, Schorr studied in Brno and Vienna. He made his stage debut in Graz (1912-1916). Afterwards he worked in Prague (1916-1918), Cologne (1918-1923), Berlin (State Opera Unter den Linden, 1923-1931). He had guest appearances at Covent Garden (1924-1931), Metropolitan Opera (1924-1943) and the Wagnerian Bayreuth Festival (1925-1933). After the rise to power of Nazism in 1933, Schorr emigrated to the United States where he lived in New York City and worked at the Met (until 1943) and later as director and concert singer (together with Lotte Lehmann, Lauritz Melchior, Kirsten Flagstad and Helen Traubel). Schorr is recognized as the greatest Wagnerian bass-baritone of his generation, arguably of the 20th century, and was famous for his portrayals of Wotan in Der Ring des Nibelungen and Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg. He made a number of recordings both in Europe and America. These recordings (although some of them were produced after he reached his artistic zenith) demonstrate Schorr’s clear articulation, his excellent breathing technique and his great emotional
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Einige Kongressabgeordnete beider Parteien haben sich beschwert, Obama hätte die ausdrückliche Zustimmung des US-Kongress einholen müssen, bevor er den Angriff gegen Libyen befahl. Sie sind auch besorgt, der Krieg könnte eine weitere kostspielige und nie endende Operation werden. Sie betonten, der Präsident hat nicht die Vollmacht ein anderes Land anzugreifen, nur der Kongress darf das genehmigen.

Die Mitglieder der Demokraten, Barbara Lee, Mike Honda, Lynn Woolsey und Raul Grijalva haben Obama beschuldigt, “in den Krieg gestürzte zu sein, mit nur einem beschränkten Verständnis über die Situation am Boden und ohne Plan und Strategie für das Ende.

Wir werden im Kongress dafür kämpfen, dass die Vereinigten Staaten nicht schon wieder in einem destabilisierenden militärischen Morast in Libyen versinkt, ohne einen Ausstiegsplan oder einer diplomatischen Strategie für einen Frieden zu haben,“ wie sie in einer gemeinsamen Verlautbarung äusserten.

Die Abgeordneten sagten, nur der US-Kongress hat laut amerikanischer Verfassung das Recht einen Krieg zu erklären, deshalb hätten sie diesen gegen Libyen genehmigen müssen. Der Abgeordnete der Demokraten Dennis Kucinich hat sogar vorher schon gesagt, das Obama sich nicht grünes Licht vom Kongress eingeholt hat, wäre ein Vergehen für ein Amtsenthebungsverfahren.

Kucinich sagte am Dienstag, die Kriege im Irak und Afghanistan sind “nicht gewinnbare Moraste” und er sagte, er würde dafür sorgen, das Geld für die Operation gegen Libyen abzuschneiden. Er beschuldigte Obama, die „Vereinigten Staaten in noch einen Krieg den wir uns nicht leisten können zu stürzen.

Zur Erläuterung, der Kongress muss jede Staatsausgabe und Budget genehmigen, auch die Kosten für diesen neuen Krieg. Wie ich hier aufgezeigt habe, hat nur der erste Angriffstag schon über 100 Millionen Dollar gekostet.

Mittlerweile kursiert in Washington ein Video aus dem Jahre 2007, wo der jetzige Vizepräsident Joe Biden, damals noch Senator, in einem Ansprache sagte, George W. Bush sollte des Amtes enthoben werden, wenn er den Iran angreift, ohne eindeutiger Zustimmung des Kongress. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bush mit einem Angriff gedroht, obwohl die US-Geheimdienste berichteten, der Iran hätte kein Atomwaffen- programm.

Der Präsident hat kein verfassungsmässiges Recht diese Nation in einen Krieg zu führen,“ sagte Biden damals, „ausser wir werden angegriffen oder es gibt Beweise, es steht ein Angriff kurz bevor. Und wenn er es tut, wenn er es wirklich macht, werde ich für seine Amtsenthebung sorgen.

Der gleiche Typ der das gesagt hat, ist jetzt Vizepräsident der Regierung, die genau das macht wovon er Bush gewarnt hat, Amerika in noch einen Krieg zu führen.

Wie sagt man auf Englisch dazu? “Politicians are full of shit!” oder auf Deutsch, “was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“.

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SATIRE
Angespornt durch die Ereignisse in den arabischen Ländern, die einen historischen Wandel erleben, aber speziell durch den Aufstand in Libyen, hat sich nun in Deutschland auch eine Gruppe gebildet, die das „bestehende Regime“ wie sie es nennen entfernen wollen. Ich hatte die Gelegenheit mit dem Anführer der Aufständischen in ihrem Hauptquartier in der Rebellenhochburg in Ostdeutschland ein Interview zu führen.

Frage: Wie darf ich sie nennen, wie bezeichnen sie sich?

Kobra: Nennen sich mich einfach Kommandant der Befreiungsarmee … oder KOBRA.

Frage: Aha. Wie sind sie darauf gekommen einen bewaffneten Regimewechsel durchzuführen?

Kobra: Wir sind schon lange sehr unzufrieden mit den Machthabern in Berlin und sehen nur noch einen erzwungenen Wechsel als Lösung. Diese Parteiendiktatur und Personenkult rund um Merkel ist völlig unakzeptabel. Es geht nur noch um Machterhalt und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Ausserdem lassen sie zu, dass unsere deutsche Kultur durch Horden von Moslems zersetzt wird. Dagegen müssen wir uns wehren. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Weigerung des Regimes beim militärischen Angriff gegen Gaddafi mitzumachen. Dieses Abseitsstehen, wieder nur aus wahltaktischen Gründen, ist unerträglich.

Frage: Wie viele Kämpfer stehen unter ihrem Kommando?

Kobra: Einige hundert engagierte Rebellen, die zu allem bereit sind.

Frage: Aber damit ist doch keine Revolution durchführbar?

Kobra: Doch, denn wir rechnen wie in Libyen mit der Unterstützung der Westmächte.

Frage: Ach so. Wer unterstützt sie denn genau?

Kobra: Wir werden in militärisch taktischen Fragen von Zbigniew Brzeziński beraten, der seine ganze Erfahrung aus dem erfolgreichen Aufstand der afghanischen Mudjahedin gegen die Sowjets einbringt.

Frage: Ja wirklich? Und sonst, wer steht noch hinter ihnen?

Kobra: Die CIA beliefert uns mit Waffen und gibt uns logistische Unterstützung. In den Wäldern hier in der Umgebung haben wir Trainingslager errichtet, wo Einheiten der US-Special Forces uns im Freiheitskampf ausbilden. Finanziert wird die Revolution von George Soros.

Frage: Handelt es sich also wieder um eine von Soros und dem Enterprise Institute geplante Farbrevolution?

Kobra: Ja genau. Wir nennen es die Goldene Revolution, sie wissen, wegen Schwarz, Rot, Gold und ausserdem sind die anderen Farben schon von den bisherigen Umstürzen belegt, es war sonst keine mehr frei.

Frage: Aber mit so wenig Mann können sie doch nicht gegen die Regierung vorgehen? Was ist wenn sie die Bundeswehr einsetzten um den Aufstand niederzuschlagen?

Kobra: Doch, doch, wir rechnen mit vielen Überläufern, mit Militärs die dann auf unsere Seite wechseln. Die sind ganz sauer, weil sie nicht gegen Libyen mitmachen dürfen. Ausserdem sehen wir ja an Hand von Libyen wie das dann positiv läuft.

Frage: Wie meinen sie das?

Kobra: Wenn wir angegriffen werden und in Not sind, dann rufen wir die UNO und NATO um Hilfe, die beschützen uns dann. Über die kontrollierten westlichen Medien wird mit Propaganda der Weltgemeinschaft gezeigt, wie arm und hilflos wird sind und dringend Unterstützung benötigen. Aus humanitären Gründen wird dann von Aussen interveniert.

Frage: Sie meinen, die helfen ihnen wirklich?

Kobra: Ja sicher. Wir verlangen eine Flugverbotszone über ganz Deutschland, es wird eine Resolution im UNO-Sicherheitsrat verabschiedet und dann werden wir von oben beschützt. Es wird sich wie gegen Libyen eine Koalition der Willigen formieren, die dann mit Bombenangriffen die Regierungstruppen ausser Gefecht setzen.

Frage: Diese Rebellion wäre doch eine innerdeutsche Angelegenheit. Wieso soll sich das Ausland einmischen?

Kobra: Es gibt keine souveränen Staaten mehr und territoriale Integrität. Heute greifen die Westmächte überall ein und bestimmen was passiert, das müssten sie doch langsam wissen. Ausserdem geht es um den Schutz der Zivilbevölkerung, die mit den NATO-Bombenangriffen gewährleistet ist. Die Menschen im Irak und Afghanistan sind doch darüber auch sehr glücklich, endlich von der NATO befreit worden zu sein. Das Bisschen Kollateralschaden dabei muss man in Kauf nehmen.

Frage: Aber die Regierung in Berlin ist doch mit den Westmächten befreundet, wie soll das gehen?

Kobra: Das war bei Gaddafi auch so, denn Sarkozi, Belusconi, Brown und Obama haben ihm alle die Hand gegeben, waren seine Freunde, haben ihn zum G20 Gipfel eingeladen und ihm das Öl abgekauft, bis er in Ungnade gefallen ist. Sarkozi hat sich sogar von Gaddafi den Wahlkampf finanzieren lassen und jetzt bombardiert er ihn. So eine Ummünzung von einem guten in einen schlechten Diktator macht der Westen andauernd. Das ist bei Merkel auch so, sie ist jetzt auch die Böse.

Angefangen hat es mit ihrer Widerspenstigkeit, die ganze finanziellen Lasten der Eurorettung zu tragen. Dann die Schelte gegenüber Israel wegen der Siedlungspolitik. Und jetzt neu die 180 Grad Wende wegen dem Atomausstieg, was den Briten, Italienern und speziell den Franzosen überhaupt nicht passt. Die Weigerung, bei der Bombardierung von Libyen mitzumachen hat dann zur Entscheidung geführt, so kann es nicht weiter gehen, es muss ein Regimewechsel in Berlin her.

Jetzt hat Merkel sogar die deutschen Soldaten aus der AWACS-Operationen und der Seeblockade der NATO abgezogen und die vier Kriegsschiffe der Bundesmarine im Mittelmeer wieder dem eigenen Kommando unterstellt. Faktisch ist das ein Austritt aus der NATO der nicht geduldet werden kann.

Frage: Gibt es keinen anderen Weg eine Veränderung herbeizuführen?

Kobra: Das haben wir ja letzten Mittwoch versucht, aber leider ist Merkel zu früh aus dem Hubschrauber ausgestiegen.

Frage: Verstehe nicht was sie meinen, aber weiter. So selbstlos ist der Westen nicht, wenn sie militärisch intervenieren. Das kostet ja viel Geld. Was liegt für die Koalition der Willigen drin, wenn sie ihnen helfen und an die Macht bringen?

Kobra: Ja klar müssen wir ihnen was versprechen. Ihre Konzerne dürfen dann die Atomkraftwerke weiter betreiben, auch neue bauen, die Öl- und Gasvorkommen ausbeuten und das ganze Wasser privatisieren. Dazu erhalten sie noch die Einnahmen aus einer Autobahnmaut, die dann eingeführt wird. Die Privatisierung der ganzen deutschen Gesellschaft wird richtig durchgezogen und rank und schlank gemacht. Privatunternehmen können die staatlichen Aufgaben viel besser erledigen und was gut ist für Konzerne, ist auch gut für die Bevölkerung.

Frage: Sie sind also der Meinung, einen erfolgreichen Aufstand durchführen zu können?

Kobra: Ja sicher, mit dem Schutzschirm der NATO sind wir sehr zuversichtlich nach Berlin einmarschieren zu können und wieder ein gehorsames Regime, ich meine, eine demokratische Regierung einzusetzen.

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Passend dazu, Abschuss der Tomahawk Marschflugkörper von einem US-Kriegsschiff und wie sie in Libyen einschlagen. Jeder Schuss kostet 1,5 Mio Dollar:

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DRESDEN. Die linksextreme Gewalt ist in Sachsen im vergangenem Jahr stark angestiegen. Laut dem aktuellen Kriminalitätsbericht, der am Dienstag von Innenminister Markus Ulbig (CDU) vorgestellt wurde, verzeichnete die Polizei mit 130 Gewalttaten von Linksextremisten einen Anstieg von über 45 Prozent.

Sachsens Polizei registrierte im vergangenem Jahr 563 linksextreme Straftaten, 2009 waren es 513. Die rechtsextremen Straftaten gingen leicht auf 1.809 Fälle (2009: 1.972) zurück. Davon ordnete die Polizei etwa 70 Prozent den sogenannten „Propagandadelikten“ zu.

Insgesamt zählten die Sicherheitsbehörden mit 290.647 Straftaten 11.180 Delikte mehr als 2009 (Plus vier Prozent). Ulbig betonte, Sachsen sei dennoch eines der sichersten Bundesländer Deutschlands. Besonders Gewalt, Raub und Überfälle seien zum Teil deutlich zurückgegangen.

Sorge bereitet dem Innenminister vor allem die steigenden Buntmetalldiebstähle. Hier verzeichnete die Polizei mit 2.803 Delikten einen Anstieg von 145 Prozent gegenüber 2009. Besonders stark betroffen ist der Landkreis Görlitz an der polnischen Grenze. Hier richtete die Polizei eine spezielle „Sonderkommission Metall“ ein.

Starker Anstieg der Grenz- und Buntmetallkriminalität

Wie der MDR berichtet, verzichten immer mehr Menschen in Ostsachsen wegen der steigenden Zahl an Buntmetalldiebstähle auf die Installation von echten Kupferdachrinnen. Erst am Montag war zudem bekannt geworden, daß sich durch Metalldiebe die Sanierung der Bahnstrecke Berlin-Cottbus um sechs Wochen verzögert.

Auch die Grenzkriminalität nahm deutlich zu. Insgesamt registrierte die Polizei über 22.000 Straftaten in den Grenzregionen. Dies bedeutet einen Anstieg um fast acht Prozent. Besonders stark betroffen waren die Gemeinden an der Grenze zu Polen. Hier zählte die Polizei über elf Prozent mehr Delikte als noch 2009.

Wie ein Sprecher des sächsischen Innenministeriums gegenüber der JUNGEN FREIHEIT angab, lag der Anteil der Ausländer unter allen Tatverdächtigen in der Kriminalitätsstatistik bei 11,2 Prozent. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung in Sachsen beträgt etwa 2,7 Prozent. (ho)

MÜNCHEN. Im Prozeß gegen den mutmaßlichen KZ-Wachmann John Demjanjuk hat die Staatsanwaltschaft eine sechsjährige Haftstrafe gefordert. Sie wirft dem Angeklagten vor, während des Zweiten Weltkrieg an der Ermordung von 27.900 Juden im Konzentrationslager Sobibor beteiligt gewesen zu sein.

Der 90 Jahre alte Demjanjuk habe hohe Schuld auf sich geladen, sagte Staatsanwalt Hans-Joachim Lutz nach einem Bericht von Welt Online. Trotz seines hohen Alters gelte der Grundsatz „Mord verjährt nicht“. Der Beschuldigte sei als Wachmann im KZ „grausam, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen“ an den Massenmorden der Nazis beteiligt gewesen.

Auf die Forderung nach der Höchststrafe von 15 Jahren habe man nur verzichtet, weil Demjanjuk bereits einige Jahre in israelischer Haft verbracht hat. Dort war er wegen seiner Tätigkeit als sogenannter Trawnik (Hilfskraft) im KZ Treblinka zum Tode verurteilt worden. Nachdem Zweifel aufkamen, ob er dort wirklich als Wachmann gearbeitet hatte, wurde er aus der Haft entlassen und freigesprochen.

Verteidigung hält das Verfahren für einen „politischen Schauprozess“

Die Verteidigung hatte die deutsche Justiz während des Verfahrens scharf angegriffen und kritisiert, es handele sich um einen „politischen Schauprozeß“. Die Schuld seines Mandanten sei nicht nachgewiesen worden, führte Verteidiger Ulrich Busch an, der während des Verfahrens über 400 Beweis- und 20 Befangenheitsanträge gestellt hatte.

Demjanjuk selbst hatte sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Während des Prozesses drohte er jedoch mit einem Hungerstreik, sollte das Gericht nicht alle Beweise der Verteidigung zulassen.

In dem Verfahren steht mit dem gebürtigen Ukrainer erstmals ein nichtdeutscher Angeklagter wegen seiner Beteiligung am Holocaust vor einem deutschen Gericht. Die Verteidigung hatte der Bundesrepublik deshalb vorgeworfen, die Alleinschuld der Deutschen an den Nazi-Verbrechen relativieren zu wollen. Das Urteil wird für Mitte Mai erwartet. (ho)

BERLIN. Grüne und SPD haben sich dafür ausgesprochen, Einwanderer aus Nordafrika als Flüchtlinge aufzunehmen. Es wäre ein wichtiges humanitäres Signal auch an andere EU-Staaten, wenn Deutschland tausend Flüchtlinge als Soforthilfe aufnimmt“, sagte der Integrationssprecher der Grünen im Bundestag, Memet Kilic, der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Als „zweiten Schritt“ forderte Kilic „einen vernünftigen Verteilungsschlüssel“, mit dem die Einwanderungsströme „aus den Ländern Nordafrikas insgesamt“ zu bewältigen seien. Ähnlich äußerte sich Innenexperte Sebastian Edathy (SPD): „Die Bundesregierung kann nicht den Widerstand gegen diktatorische Regime begrüßen, sich aber einen schlanken Fuß machen, wenn Menschen dabei in Not geraten.“

Angeblich gesunkene Asylbewerberzahl

Als Begründung führte Edathy auch eine angeblich gesunkene Zahl von Asylantragstellern an: „Auch angesichts dramatisch gesunkener Asylbewerberzahlen in Deutschland würde die Aufnahme eines Kontigents berechtigter Asylbewerber die Integrationskraft des Landes sicher nicht übersteigen.“ In Wirklichkeit steigt die Zahl der Asylanten in Deutschland seit Jahren stark an. (FA)

Herr Professor Patzelt, mit welchem Ergebnis rechnen Sie für die Landtagswahl in Baden-Württemberg? 

Patzelt: Die Union wird zwar stärkste Partei werden, aber große Verluste erleiden. Für Schwarz-Gelb wird es wohl nicht mehr reichen. Die Bürger wollen die CDU nicht länger in der Regierungsverantwortung und werden sie deshalb abwählen. Der Wahltag wird also auf einen Regierungswechsel hinlaufen.

Was ist Ihrer Ansicht nach im Wahlkampf falsch gelaufen?

Patzelt: Die CDU geht immer noch davon aus, daß ihr die Wählerstimmen wie von selbst zufallen, wenn sie in Wahlkampfzeiten nur kräftig genug nach links austeilt. Dabei übersieht sie, daß einiges, was sie als links brandmarkt, durchaus dem entspricht, was den eigenen Wählern einleuchtet. Die Grünen beispielsweise vertreten mittlerweile auch Positionen, die dem bürgerlichen Lager entsprechen.

Wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht, was raten Sie dann der CDU? Eine Koalition mit den Grünen, mit der SPD oder den Gang in die Opposition?

Patzelt: Es wird keine Siegerpartei mit der Union koalieren wollen. Ihr wird also nichts anderes übrigbleiben, als mit Anstand in die Opposition zu gehen. Dort sollte sie die Gelegenheit nutzen, gründlich darüber nachzudenken, was die Ursachen ihrer Niederlage sind.

„Mappus verkörpert intellektuelle Entleerung seiner Partei“

Nämlich?

Patzelt: Bei einer Fehleranalyse muß die Situation sowohl in Baden-Württemberg als auch auf Bundesebene betrachtet werden. In Baden-Württemberg verkörpert Stefan Mappus die substantielle intellektuelle Entleerung seiner Partei. Er gehört zu der Sorte von Führungskräften, die außer Politik nichts gelernt haben. Es reicht aber nicht, ein dünnes Konservativismus-Papier mitzuverfassen, wenn da nicht mehr an stimmigen Überzeugungen ist. Entsprechend steht es um seine politische Anziehungskraft und Glaubwürdigkeit. Beispielhaft ist doch sein Umschwung in der Atompolitik: Jeder erkennt, daß dafür allein wahltaktische Gründe verantwortlich waren.

Mappus – und freilich nicht er allein – steht für eine CDU, die nicht nur intellektuell unattraktiv, sondern darauf auch noch stolz ist. Im Übrigen sollte die Union in Baden-Württemberg zur Einsicht gelangen, daß es nicht gut ist, auf Königsmörder zu setzen. Erst stürzte Günther Oettinger Erwin Teufel, um dann selbst von Mappus abgesägt zu werden – mit immer weiter sinkendem Vertrauen in die Partei und ihre Führer, die seit Lothar Späth ja nicht besser geworden sind. Ein solches Verhalten führt über kurz oder lang in die Opposition.

Und was läuft auf Bundesebene falsch?

Patzelt: Da sieht es ähnlich aus: Die Union hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Sie hat einfach kein gesamtpolitisches Konzept, das Anhänger von der linken Mitte bis zum rechten Flügel integriert. Hinzu kommt das schlechte Gesamtbild, das die Bundesregierung bietet. Da war die nicht vermittelbare Steuersenkung für Hoteliers, dann ein halbes Jahr Stillstand wegen der Wahl in Nordrhein-Westfalen.

Es folgte die durchgeboxte Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke, wodurch die CDU schwarz-grüne Koalitionsmöglichkeiten verscherzt und sich an die FDP gebunden hat. Dann kam die Abschaffung der Wehrpflicht ohne ausreichendes Konzept. Anschließend bekennt die Kanzlerin in der Plagiatsaffäre ihres Verteidigungsministers, daß man Werte wie Ehrlichkeit als Regierungsmitglied nicht braucht. Zu guter Letzt noch die 180-Grad-Kehrtwende in der Atompolitik nach der Katastrophe in Japan. Und zwischendrin Europapolitik unter Mißachtung des Bundestages. 

Innerparteiliches Erdbeben

Welche Konsequenzen hätte eine Niederlage in Baden-Württemberg für die Bundes-CDU?

Patzelt: Es wird eine breite innerparteiliche Diskussion geben, wofür die CDU überhaupt steht, was sie aufrechterhalten will, und was ihr Wertefundament ist. In dieser Diskussion wird sich auch zeigen, wer in der Partei das Zeug hat, glaubhaft für einen erkennbaren Markenkern der CDU zu stehen und entsprechende Verantwortung zu übernehmen. Als vor etwa einem Jahr einige Führungsleute öffentlichkeitswirksam beklagten, der konservative Flügel werde nicht mehr ausreichend repräsentiert, war das nur ein Vorgeschmack auf das, was die CDU nach der Wahlniederlage in Baden-Württemberg erwartet.

Wäre Angela Merkels Vorsitz dadurch gefährdet?

Patzelt: Bei einer Niederlage in Baden-Württemberg wird Merkels Parteivorsitz schwanken, und damit wackelt auch ihr Kanzlerstuhl. Doch sie wird nach einem parteiinternen Erdbeben wohl weiterregieren, weil es in der Partei an Alternativen mangelt. Fähige Köpfe wie Roland Koch wurden nicht gehalten oder wie Friedrich Merz weggebissen. Statt dessen setzte Merkel auf Blender wie zu Guttenberg.

Wer könnte denn Ihrer Meinung nach Angela Merkel beerben?

Patzelt: Sollte es zum Aufstand gegen die Parteivorsitzende und Kanzlerin kommen, muß ihr Nachfolger eine Person sein, die den Bruch mit dem „System Merkel“ verkörpert. Dies wäre beispielsweise bei Ursula von der Leyen nicht der Fall. Auch Norbert Röttgen könnte sich wohl nicht durchsetzten, denn er steht für einen Kurswechsel in der Atompolitik, der in der Partei noch nicht mehrheitsfähig ist. Das Zeug zum Erben hätte gewiß Thomas de Maizière, der sich als politische Allzweckwaffe entpuppt hat. Doch will er reüssieren, darf er nicht zulange auf dem Schleudersitz des Verteidigungsministers bleiben.

Aber gehört nicht auch er zum „System Merkel“?

Patzelt: Er war schon vor Merkel und ohne Merkel ein erfolgreicher Politiker – und kann es auch nach ihr sein. 

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Prof. Dr. Werner Patzelt, Politikwissenschaftler an der TU Dresden. 1953 in Passau geboren, war er nach der Wende Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden und hat dort seit 1992 den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich inne. 1994 erhielt er den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestags für seine Arbeit „Abgeordnete und Repräsentation. Amtsverständnis und Wahlkreisarbeit“.

Lustiges Friedmann-Lied

On March 24, 2011, in Nation, by admin
Auf Youtube bin ich über ein lustiges Lied über Friedmann gestolpert. 😀
http://www.youtube.com/watch?v=F8DNR…eature=related

20 Jugendliche treten 17jährigen im Wedding halbtot


Hier wurde der 17jährige fast totgeschlagen

Er wollte nur seiner Freundin helfen – aber dafür wird man in Berlin jetzt halbtot geschlagen. Gestern Abend wurden sechs ausländische Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren im Wedding festgenommen. Teil einer Schläger-Truppe von 20 Mann – sie hatte am Sonnabend einen 17-Jährigen Jugendlichen bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen.

Die Vorgeschichte: auf einer Internetseite erschienen Hetzbeiträge gegen die 18-jährige deutsche Freundin des 17-Jährigen. Diese besucht die Carl-Bosch-Oberschule in Hermsdorf, deren Schüler sich regelmäßig auf der Internetplattform isharegossip mobben. Der 17-Jährige litt mit seiner u.a. als "Schlampe" bezeichneten Freundin unter dem virtuellen Terror, versuchte am Sonnabend in einem einberufenen Streitgespräch zu vermitteln und den Konflikt zu schlichten. Das Gespräch scheiterte, da sich immer mehr Kumpane der Mobber zusammenrotteten.

Gegen 21 Uhr traf der 17jährige am U-Bahnhof Osloer Straße erneut auf die mittlerweile auf rund 20 Jugendliche angewachsene Gruppe. Diesmal kam er nicht mehr zu Wort, sondern wurde auf einen nahegelegenen Parkplatz gezerrt, wo er mit Schlägen und Tritten zu Fall gebracht und auch am Boden liegend weiter attackiert wurde. Als der wütende Mob von ihm abließ, hatte der 17-Jährige bereits das Bewusstsein verloren, lag reglos auf dem Boden. Im nahegelegen Krankenhaus wurden bei dem Schwerverletzten ein Schädelhirntrauma sowie mehrere Hämatome am Kopf diagnostiziert, welche eine stationäre Aufnahme erforderlich machten.
Quelle

Die Nachrichten zu obiger Meldung kommen mehrmals am Tag in den Radionachrichten und ich habe sie nun auch im Netz gefunden. Es heißt im Radio, dass die Website isharegossip nun auf dem Index stehen soll.
Ich habe ein wenig recheriert und unter anderem folgendes dazu noch gefunden:

Zitat:

Internet-Lästereien

Mobbing ist das Erfolgskonzept von isharegossip

Die Betreiber von isharegossip.com haben eine Webseite für anonyme Online-Attacken gegründet. Nach dem Überfall auf einen 17-Jährigen fordern Eltern die Abschaltung.

Gossensprache und Pöbeleien:
Die Betreiber von isharegossip.com werben damit, dass man anonym Lästern kann.
Die IP-Adressen der Nutzer seien nicht zu ermitteln

"Mit der Rechtschreibung hapert es häufig, der Wortschatz hingegen scheint insbesondere bei Beschimpfungen und Beleidigungen unerschöpflich", so beschreibt ein mit Internetkriminalität befasster Polizeibeamter die Kommentarseiten der Internetplattform isharegossip. Zurzeit befassen sich die Beamten vor allem mit den Internetaktivitäten von Schülern der Carl-Bosch-Oberschule in Berlin-Hermsdorf. Sie ermitteln wegen des brutalen Übergriffs auf den 17-jährigen Bahadir D., der letztlich durch vorangegangene Hasstiraden ausgelöst wurde.

Ein Blick auf das, was die Jugendlichen auf dieser Seite von sich geben, reicht, um die Einschätzungen des Beamten zu teilen. Gossensprache ist der Normalfall, nicht nur Beleidigungen übelster Art, auch massive Drohungen sind an der Tagesordnung. Der Beliebtheit der Seite bei Schülern tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Die Chance, sich zumindest verbal einmal so richtig auszutoben, wird gern genutzt.

Welche Auswirkungen die Interplattform haben kann, scheint die anonymen Betreiber wenig zu interessieren. Sie schieben die Verantwortung weit von sich: „Nicht die Seite ist schlimm. Die Nutzer machen sie zu dem, was sie ist“, sagt einer der Betreiber anonym in einem Interview. Den Angaben zufolge wird die Seite isharegossip jeden Tag rund 20.000 Mal besucht. Sie wurde in Neuseeland gegründet, weil nach dortigen Gesetzen „strafrechtlich alles wasserdicht“ sei.

"Da steckt eine gewisse Feigheit dahinter, und auch ein Machtgefühl"

Weiter heißt es: „Das Lästern ist das Erfolgskonzept der Seite, die Leute gucken morgens, mittags, abends rein. Da geht es um Rache, das ist ein Kreislauf. Wenn man wüsste, wer dahintersteckt, würden die Leute das alles nie sagen. Da steckt eine gewisse Feigheit dahinter, und auch ein Machtgefühl. Wenn wir die Seite schließen würden, machen andere weiter. Das ist ein Kreislauf, eine logische Entwicklung des Internets.“

Den Angaben zufolge würden die Betreiber der Seite die wirklich schlimmen Einträge löschen, auch komplette Vor- und Zunamen und diffamierende Fotos würden gelöscht. Allerdings kämen sie aufgrund der Fülle der Lösch-Anfragen nicht mehr hinterher.

Die Idee zu der Seite sei den Betreibern durch die amerikanische Fernsehserie „Gossip Girl“ gekommen, in der Leute anonym Gerüchte verbreiten.

Zuerst hätten sie einen Server in England benutzt, jetzt einen in Schweden. Sie seien beim gleichen Anbieter wie Wikileaks. Aber das nützt den Betreibern von isharegossip nun wenig: Wenn sie bis Donnerstag keine Stellungnahme bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien abgegeben haben, wird die Seite auf die Index-Liste gesetzt und schon in der nächsten Woche über Suchmaschinen nicht mehr zu finden sein.

Pöbeleien weit unter der Gürtellinie

Auf der Internetseite sind mehr als 100 Berliner Schulen aufgelistet, vor allem Oberschulen und Oberstufenzentren. Allerdings sind die Aktivitäten sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auf einigen Seiten finden sich gar keine Einträge, auf anderen dagegen zahlreiche.

Der Versuch der Betreiber, auch Hochschulen in die Internet-Pöbeleien mit einzubeziehen, ist bislang fehlgeschlagen. Zwar finden sich auf der Homepage eigene Ordner zu den Hochschulen, bislang hat dort aber noch niemand einen Eintrag formuliert.

Der Schulleiter der Carl-Bosch-Oberschule, Dietmar Weißleder, hat seinen Schülerinnen und Schülern geraten, sich durch provozierende Kommentare nicht reizen zu lassen. Er habe von dem Übergriff auf den Jugendlichen gehört, habe aber nicht gewusst, dass es eine Verbindung zu der Internetplattform gibt, sagte Weißleder. Im Vergleich zu anderen Schulen gebe es von seinen Schülern nur wenige Kommentare.

Zudem ginge der 17-Jährige nicht auf seine Schule. Nach Angaben der Senatsbildungsverwaltung sind bereits Schulpsychologen im Einsatz, beraten die Schulleitungen und unterstützen die von Beleidigungen und Mobbing betroffenen Schüler sowie die Lehrkräfte. „Wir verurteilen diesen Übergriff auf den Jugendlichen auf Schärfste“, sagt die Sprecherin Beate Stoffers.

Die Einträge auf der Internetplattform isharegossip hatte in der vergangenen Woche eine berlinweite Diskussion ausgelöst. Auf der Seite waren Amokdrohungen gegen drei Berliner Schulen veröffentlicht worden. So gab es neben den anonymen Drohungen am Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf auch Amokdrohungen gegen das Hans-Carossa-Gymnasium im Bezirk Spandau und das Primo-Levi-Gymnasium in Weißensee.

Die IP-Adressen der Nutzer können nicht ermittelt werden

Am Schadow-Gymnasium kamen die Schüler zwei Tage aus Angst nicht zum Unterricht. An den anderen beiden Schulen war der Großteil der Schüler trotz der Drohung anwesend. Von der Polizei wurden die Amokandrohungen als nicht ernst zu nehmend eingestuft.

Der Betreiber der Seite wirbt mit der Anonymität: So könnten die IP-Adressen der Nutzer nicht ermittelt werden, was auch die Ermittlungen der Berliner Polizei gegen diejenigen erschwert, die die Amokdrohungen ins Netz gestellt haben.

Das für Internetkriminalität zuständige Dezernat der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt bereits seit Ende Januar gegen den Betreiber. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird seit den Amokdrohungen an mehreren Schulen inzwischen auch in Berlin ermittelt. Dies gelte für den Betreiber als auch für die bislang unbekannten Nutzer, deren Eintragungen Straftatbestände darstellen, sagte er. Unterdessen scheinen einige Nutzer der Internetseite zur Vernunft zu kommen. „Jetzt sieht man, wo dieser Hass hinführt“, kommentierte am ein Nutzer von isharegossip – mit Verweis auf den brutalen Überfall auf den 17-jährigen Schüler.

Eltern fordern unterdessen die Abschaltung der Internetseite: „Diese unsägliche Mobbing-Seite muss umgehend abgeschaltet werden“, sagte der Vorsitzende des Berliner Landeselternausschusses, Günter Peiritsch.
Quelle


Für mich sieht das so aus, als wäre der 17jährige wohl seinen eigenen Landsleuten zum Opfer gefallen…

Wendig, Dr. Heinrich – Richtigstellungen zur Zeitgeschichte – Heft 9 (62 S.)

Inhalt:
Die deutsche Stadt Danzig
Wer plünderte in Montecassino
Ilja Ehrenburg
Massaker von Webling 1945
Beispiel alliierter Siegerjustiz
Falsches über Auschwitz 1995
Adenauer und die Gefangenen
Die UNO – Organ der Sieger
Politiker nennen falsche Zahlen
Fälschung bei Übersetzungen
Jenninger und Bubis.
u. a.

Weboy