Michael Winkler in seinem Tageskommentar vom 18. März 2011:

140 Feuerwehrmänner aus Tokio haben sich zum lebensgefährlichen Einsatz in Fukushima freiwillig gemeldet. Ihr Chef hat zum Abschied jedem von ihnen die Hand gedrückt. In Merkeldeutschland wäre das natürlich undenkbar. Unsere Gleichstellungsbeauftragten und vor allem die Grüninnen würden dagegen sofort protestieren und auf die Einhaltung der Frauenquote bestehen. Danach hätten sich die Integrationsbeauftragten gemeldet und dafür gesorgt, daß Frauen und Männer mit Migrationshintergrund anteilig vertreten sind. Schließlich hätte sich der Zentralrat der Muslime dafür eingesetzt, daß die mohammedanischen Feuerwehrmänninnen bei ihrem Einsatz Kopftücher tragen dürfen. Sollte ein Rettungseinsatz nötig werden, dann sind nur solche Sanitätsfahrzeuge berechtigt, Muselmanen zu bergen, bei denen vorher die roten Kreuze übermalt worden sind. Inzwischen wurde eine Bürgerinitiative gegründet, die Unterschriften für das Selbstbestimmungsrecht schmelzender Reaktorkerne sammelt. Danach muß nur noch die NPD ankündigen, ein Plakat aufhängen zu wollen, und schon stellen sich 20.000 linksautonome Gegendemonstranten vor die Ruinen der Kernkraftwerke und skandieren: Unsere Schrottreaktoren strahlen bunt statt braun!

Sie sehen, die Eigenheiten der merkeldeutschen Alltagsgesellschaft lassen es einfach nicht zu, daß Freiwillige versuchen, eine Atomkatastrophe abzuwenden. Deshalb haben wir keine Wahl als den schnellstmöglichen Ausstieg – aus dieser Gesellschaft, nicht aus der Kernkraft.

Während die Protestierer in Bahrain, die auf dem Perlenplatz campierten, von der Polizei und Soldaten mit Gewalt verjagt wurden, man friedliche Demonstranten zusammenschiesst, das Salmaniya Spital belagert und die Ärzte und Verletzten darin zusammenschlägt und jetzt Aktivisten und Oppositionsführer von Zuhause verschleppt und eingesperrt werden, tut Washington ganz scheinheilig und sagt, sie wussten von keinem Einmarsch des saudischen Militärs und sie verurteilen die Gewalt gegen die Bevölkerung. Was für ein Lügenpack.

Selbstverständlich haben die Amerikaner es gewusst. Das scharfe Vorgehen gegen die Opposition wurde sogar mit ihnen abgesprochen, denn schliesslich war US-Verteidigungsminister Robert Gates nur zwei Tage vorher zu einem Besuch da und ohne Genehmigung aus Washington hätten sie es nicht gemacht.

Warum war er sonst dort? Um Kaffee zu trinken und über das Wetter zu reden? Ganz klar ging es dabei um die Sicherung der strategisch wichtigen Flottenbasis und um den Machterhalt des bisherigen Regimes. Denn durch eine Demokratisierung und Zugewinn am politischen Geschehen durch die Opposition, wäre die Stationierung der Amerikaner möglicherweise in Frage gestellt.

Noch ein Hinweis, es ist alles mit ihnen abgesprochen, war das Treffen zwischen dem Kommandeur der 5. Flotte, Vizeadmiral Mark I. Fox, und dem Oberkommandierenden des bahrainischen Militärs, Shaikh Khalifa bin Ahmed Al-Khalifa am Montag, genau an dem Tag, an dem die Kolonne saudischer Militärfahrzeuge mit 1’500 Mann nach Bahrain eindrangen. Wie wenn beide nicht den Einmarsch als Hauptthema gehabt hätten.

Hier ist sogar ein Foto des Treffens:

Mittlerweile wurden Oppositionsführer in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag systematisch verhaftet, wie der Generalsekretär der Haq-Bewegung, Hassan Mushaima, sowie Ebrahim Sharif der säkularen Al Wa’ad Gruppe und Al Singace, welcher der Haq Bewegung angehört, zusammen mit anderen bekannten Aktivisten, wie ein Reporter von Al Jazeera berichtet.

Die Opposition wird jetzt niedergeknüppelt, zusammengeschossen und eingesperrt, mit voller Duldung der Amerikaner, ist doch klar. Schliesslich behauptet man, der Iran stecke hinter der Oppositionsbewegung und es handle sich um einen nationalen Notstand.

Amnesty International (AI) hat die Munition, die nach den Angriff auf den Perlenplatz am 17. Februar eingesetzt wurde, identifiziert. Sie sagen, es waren Tränengaspatronen und 37 mm Gummigeschosse „Made in USA“, sowie auch aus Frankreich.

AI verlangte von den Regierungen der USA und EU, sie sollen sofort mit der Lieferung von Waffen und Munition an Bahrain aufhören, die gegen die friedlichen Demonstranten eingesetzt und mit denen Menschen- rechtsverletzungen verübt werden. Ausserdem sollen sie das Ausbildungsprogramm für die Militär-, Sicherheits- und Polizeikräfte von Bahrain beenden.

Es wird auch die Berichterstattung über die blutigen Ereignisse verhindert und das offizielle Staatsfernsehen behauptet, es gebe gar keinen Proteste. Der Reporter von CNN, Mohammed JamJoom, wurde am Donnerstag des Landes verwiesen und zum Flughafen eskortiert. Die Wahrheit darf die Welt über die Medien nicht erfahren, so zeigen nur die Amateuraufnahmen der Ereignisse das schreckliche Geschehen.

Im folgenden Video sieht man wie brutal die Polizei gegen die Menschen vorgeht. Sie schiessen aus vorbeifahrenden Polizeiautos auf sie:

Der UNO-Sicherheitsrat wird wahrscheinlich der Flubverbotszone zustimmen, um die Regimegegner in Libyen zu schützen. Nur, wer schützt die Regimegegner in Bahrain? Ach, das ist ja wieder was anderes, denn der Diktator dort ist ja unser Freund, der die Stationierung unserer 5. Flotte erlaubt. Der darf die Bevölkerung zusammenschiessen, Gaddafi nicht. Wie immer gibt es für die Amerikaner gute und schlechte Diktatoren. Die guten dürfen alles, die schlechten werden bombardiert.

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Die japanische Regierung warnt die Bevölkerung, es könnte zu massiven Stromausfällen in Tokyo in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kommen, da der Strombedarf wegen der kalten Temperaturen gestiegen ist. Aus diesem Grund hat auch das Transportministerium die Eisenbahnen welche das Stadtgebiet bedienen aufgefordert, während der kritischen Zeit des hohen Stromverbrauchs, die Anzahl Zugfahrten zu reduzieren. Andere Ministerien haben die Wirtschaft und auch den Privatkonsumenten aufgefordert, so viel wie möglich an Strom zu sparen.

Wirtschaftsminister Kaieda sagte, massive Stromausfälle könnten stattfinden, trotz der bereits eingeführten planmässigen abwechselnden Rationierung, die von TEPCO seit vier Tagen durchgeführt wird. Der Stromversorger sagte, am Donnerstag wurden kurzzeitig 33,3 Millionen Kilowatt im Netz benötigt, was fast an die maximale Kapazität von 33,5 Millionen Kilowatt herankam.

Die abwechselnden Stromabschaltungen von Gebiet zu Gebiet haben Geschäfte gezwungen ihre Ladenöffnungszeiten entsprechend anzupassen oder sie mussten ganz schliessen. Firmen haben ihre Produktion teilweise eingestellt. Viele Menschen werden damit überrascht und bleiben in den Fahrstühlen der Hochhäuser stecken. Nach dieser Warnung muss mit plötzlichen Stromausfällen noch mehr gerechnet werden.

Die Stromsparmassnahmen im Stadtgebiet von Tokyo werden mindestens bis in den April andauern, was einen wirtschaftlichen Schaden anrichtet und das Leben der Menschen noch schwieriger macht. Was man bisher als selbstverständlich angenommen hat, ist eben nicht mehr selbstverständlich.

Daran sieht man wie Energieabhängig unsere so hochtechnisierter Gesellschaft ist. Ohne Strom läuft mal gar nichts und man fällt sofort in eine dunkle und kalte Steinzeit. Wer ist darauf vorbereit? Ach, das kann bei uns nicht passieren? Das haben die Japaner bis letzten Freitag auch gedacht. Das positive daran, die Geburtenrate könnte in neuen Monaten steigen 😉

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Ein Flash-Crash fand statt

On March 18, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Solche Kursstürze innerhalb kürzester Zeit hab ich schon lang nicht mehr gesehen. Der Dollar und der Euro sowie Gold waren im Sturzflug in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegenüber den Franken und Yen. Die Aktienbörsen während des Tages sowieso.

Der Euro fiel von 1,2819 am Vortag auf 1,2510 gegen den Franken und von 112,90 auf 109,08 gegenüber den Yen. Der US-Dollar von 0,9179 auf 0,8996 gegen den Franken und von 80,80 auf 76,25 gegenüber den Yen. Das sind Rekordtiefstände.

Mehrere Faktoren könnten der Grund sein.

1. Nach dem verheerenden Erdbeben holen die Japaner ihr Geld nach Hause. Sie verkaufen was sie im Ausland angelegt haben, um die erwarteten Aufbaukosten im Heimatland zu stemmen.

2. Investoren benötigen dringend Yen, um nach dem Kurssturz der japanischen Börsen in den vergangenen Tagen die gestiegenen Sicherheitsleistungen (Margen) ihrer Terminkontrakte zu erfüllen.

3. Die Angst, die globale Konjunktur wird durch die Katastrophe in der drittgrössten Industrienation der Welt leiden.

4. Der Euro wird angesichts neuer Zweifel an der Zahlungsfähigkeit Portugals als gefährdet angesehen.

5. Und vom totalen Bankrott der USA wollen wir gar nicht mehr reden.

In dieser Paniksituation gehen die Investoren in den sicheren Hafen des Schweizer Franken und der verzeichnet Rekordhöhen gegenüber dem Dollar, Euro, Pfund und vielen anderen Währungen. Die Talfahrt des Euros und des Dollars hat sich beschleunigt. Die Katastrophe in Japan hat die Finanzkrise noch mehr ins Negative gedreht.

Die Bankster flüchten aus Tokyo in Scharen

Speziell die ausländischen Bankster hauen jetzt ab und alles was fliegen kann ist ausgebucht. BNP Paribas, Standard Chartered und Morgan Stanley sind einige Banken dessen Belegschaft wegen der Atomkatastrophe Tokyo verlassen haben.

Der Exodus der Bankster hat den Airlines und Charterfirmen ein enormes Geschäft beschärt und der Preis spielt dabei keine Rolle. Ein Betreiber von Privatjets in Hong Kong sagte, die Kosten für einen Flug von Tokyo nach Hong Kong war mehr als 160’000 Dollar, aber das war den Kunden egal, Hauptsache nichts wie weg.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!

Geldautomaten funktionieren nicht mehr

Bei der zweitgrössten Bank Japans, der Mizuho Bank, sind die Geldautomaten im ganzen Land ausgefallen. Auch ihr Onlinebanking funktioniert nicht mehr. Ein Sprecher der Bank sagte, der Grund für das Problem an den rund 5600 Geräten sei ihnen nicht bekannt, aber es könnte daran liegen, viele Kunden hätten verstärkt Bargeld abgehoben und viele Transaktionen wären nicht verarbeitet. Jetzt stehen viele ohne Geld vor den Automaten und ein Kunde kommentierte die Situation vor TV-Kameras mit den Worten: “Das wird mir eine Lehre sein, mehr Bargeld in Zukunft zu Hause zu haben.

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MÜNCHEN. Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag, Helga Schmitt-Bussinger, hat dem Verfassungsschutz des Freistaats „politische Stimmungsmache gegen kritische Linke“ vorgeworfen. Der Bericht für das Jahr 2010 „diffamiert demokratische Organisationen und Gruppierungen und verharmlost den Rechtsextremismus“, sagte Schmitt-Bussinger am Mittwoch anläßlich dessen Vorstellung durch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im bayerischen Landtag.

Auf Kritik stieß vor allem die Einstufung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen“ (VVN-BdA) und der „Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München“ (Aida) als linksextrem und verfassungsfeindlich durch die Behörde.

„Wertvolle Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus“

Dies sei ungerechtfertigt, kritisierte die SPD-Politikerin. Die Organisationen würden dadurch „gesellschaftlich ausgegrenzt“. VVN-BdA und Aida seien keine Verfassungsfeinde, „sondern leisteten wertvolle Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus“.

Dagegen blieben „rechtsextreme Vereinigungen wie die Burschenschaft Danubia und die Kameradschaft München“ im Verfassungsschutzbericht unerwähnt. Empörend sei außerdem, daß die Islamische Gemeinde Penzberg ohne konkrete Verdachtsmomente in die Nähe von radikalen Islamisten gerückt werde. 

Schmitt-Bussinger forderte die Verfassungsschützer daher auf, zur objektiven Arbeit zurückzukehren und sich nicht parteipolitisch instrumentalisieren zu lassen. (krk) 

HAMBURG. Der ehemalige Sprecher der Hamburger SPD, Bülent Ciftlik, ist wegen des Verdachts der Körperverletzung und Urkundenfälschung verhaftet worden. Dem 38jährigen wird zudem die versuchte Manipulation und Beeinflussung von Zeugen vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft der JUNGEN FREIHEIT. 

Die Vollstreckung des Haftbefehls hat jedoch laut dem zuständigen Oberstaatsanwalt nichts mit dem aktuellen Berufungsverfahren gegen Ciftlik in einem Scheinehe-Prozeß zu tun, berichtet die Nachrichtenagentur dapd. Es bestehe jedoch akute Verdunkelungsgefahr in mehreren Fällen.

Hintergrund der Inhaftierung ist die Zeugenaussage des Vorstandsmitgliedes der Altonaer SPD, Serkan Bicen. Dieser gab gegenüber der Polizei an, Ciftlik habe ihn am 15. Februar in sein Abgeordnetenbüro bestellt. Dort soll es zu einem Streit über eine Zeugenaussage gekommen sein, in dessen Verlauf er Bicen ins Gesicht geschlagen habe.

Darüber hinaus wirft die Staatsanwaltschaft dem ehemaligen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten vor, in 56 Fällen Wahlhelfer angewiesen zu haben, Briefwahlunterlagen von türkischstämmigen Wählern zu fälschen. 

Die Justiz ermittelte bereits mehrfach gegen den „Obama von Altona“ 

Der einst als „Obama von Altona“ gefeierte Hoffnungsträger der Sozialdemokraten stritt die Vorwürfe vor Gericht ab. Er habe Bicen schon seit Wochen nicht gesehen, ließ er über einen seiner beiden Verteidiger ausrichten. Insgesamt ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen mehr als elf Straftatbeständen gegen den früheren SPD-Sprecher. 

Ciftlik war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ins Visier der Behörden geraten. So ermittelte die Hamburger Polizei bereits 2008 wegen der Beleidigung von mehreren Polizisten als „Scheißbullen“ gegen ihn. Im vergangenen Jahr wurde der Politiker wegen der Anstiftung zu einer Scheinehe zu einer Geldstrafe verurteilt

Ein Sprecher der Hamburger SPD sagte der JUNGEN FREIHEIT, der Fall habe der SPD einen „schweren Schaden zugefügt“. Ein Parteiausschlußverfahren gegen den Politiker solle noch in diesem Jahr beendet werden. Bisher habe Ciftlik mehrfach Einspruch gegen seinen Ausschluss eingelegt. (ho)

KITZINGEN. Das Amtsgericht Kitzingen hat einen türkischen Amateurfußballer wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer 14monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Staatsanwaltschaft und Gericht sahen es laut einem Bericht der Mainpost als erwiesen an, daß der 34 Jahre alte Angeklagte einen am Boden liegenden gegnerischen Spieler mindestens einmal gegen den Kopf getreten hat. 

Die Verteidigung hatte einen Freispruch für den Kapitän des FC Ülkemspor Kitzingen gefordert. Im Verlauf des Verfahrens seien zu viele Widersprüche aufgetreten. Eine Schuld könne so nicht nachgewiesen werden. Richter Marc Beltz folgte dieser Argumentation nicht. Zwei Zeugen hatten unabhängig voneinander die Tritte bestätigt. 

„Wenn jemand am Boden liegt, muß Schluß sein“, begründete Beltz das Urteil. Eine Bewährung komme ohne Reue und Geständnis nicht in Frage. Ähnlich hatte sich auch der Staatsanwalt geäußert: „Wenn jemand auf einen am Boden liegenden wehrlosen Menschen eintritt, kann es Gefängnis geben.“ Das Strafgesetzbuch sieht in einem solchen Fall eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren vor.

Kein Spiel mehr gegen Ülkemspor Kitzingen

Der Vorfall ereignete sich bereits Ende Februar 2010. In einem Freundschaftsspiel zwischen Bayern Kitzingen und dem FC Ülkemspor Kitzingen war es nach einem Foul zu einer Rangelei gekommen in dessen Verlauf der angeklagte Türke, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, das spätere Opfer bespuckte und ins Gesicht schlug. Als dieses zu Boden ging, trat er ihm noch gegen den Kopf.

Der Schiedsrichter brach die Partie daraufhin ab. Das Opfer litt noch Monate nach der Attacke unter den Folgen seiner schweren Verletzung. Der Trainer des FC Ülkemspor Kitzingen, Özkan Sarioglan, hatte den 34jährigen nach dem Angriff aus der Mannschaft geworfen. Der Sportleiter von Bayern Kitzingen kündigte dennoch an, mit seiner Mannschaft nicht mehr gegen Ülkemspor anzutreten. (ho)

Bacque, James – Der geplante Tod. Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945-1946

Fast 1 Million Kriegsgefangene starben in amerikanischen und französischen Kriegefangenlagern. Eine beträchtliche Anzahl, wobei vor allem die Tatsache erschütternd ist, wie diese 1 Million Menschen zu Tode kamen. James Baqcue arbeitete detailliert und mit akribischer Gewissenheit, was den Inhalt manchmal langamtig erscheinen lässt. Erschütternd sind vor allem die Schilderungen aus den Lagern. Ein weißer Fleck in der Geschichtsschreibung, da sich nur wenige bislang ernsthaft mit diesem Thema beschäftigten, von den Massenmedien natürlich gänzlich zu schweigen. Ein unverzichtbares Werk zur Vergangenheitsbewältigung.

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MacDonogh, Giles – After the Reich. The Brutal History of the Allied Occupation

After the Reich: The Brutal History of the Allied Occupation
Basic Books | 2009-02-23 | ISBN: 0465003389 | 656 pages | PDF | 2 MB

When Hitler’s government collapsed in 1945, Germany was immediately subjected to brutal occupation by vengeful victors. General Eisenhower denied the Germans access to foreign aid, forcing Germans to subsist on about 1,200 calories a day. Over a million German POWs died in Allied captivity, as many as 2 million women were raped by Soviet occupiers, and hundreds of thousands of Germans died in the course of brutal deportations. In After the Reich, Giles MacDonogh has drawn from a vast array of first-person accounts to give a voice to the millions of German civilians who, having lost a brutal war, found themselves struggling to survive a hellish “peace.”

Zitat:

Nach dem "Reich". Die grausame Geschichte der alliierten Besetzung

Als Hitlers Reich 1945 zusammenbrach, wurde Deutschland umgehend zum Opfer gewalttätiger Besetzung durch die rachsüchtigen Siegermächte. General Eisenhower verweigerte den Deutschen jede fremde Hilfe, sodass sie gezwungen waren, von etwa 1.200 Kalorien/Tag zu überleben. Mehr als eine Million Kriegsgefangene starben in den Lagern der Sieger, mindestens 2 Millionen Frauen wurden von russischen Besatzern geschändet, und Hunderttausende Deutsche starben in Folge brutaler Vertreibungen. In seinem Buch "After the Reich" zitiert Giles MacDonogh aus einer Unmenge von Augenzeugenberichten, um den Millionen von Deutschen eine Stimme zu geben, die sich nach einem verheerenden, verlorenen Krieg in einem höllischen Überlebenskampf namens "Frieden" wiederfanden…

(Deutsch von RANX. Verbesserungsvorschläge willkommen!)


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