Richard Wagner – Parsifal – Parsifal! Weile! Parsifal, James King Kundry, Gwyneth Jones Gurnemanz, Franz Crass Amfortas, Thomas Stewart Klingsor, Donald McIntyre Titurel, Karl Ridderbusch Dir. Pierre Boulez Bayreuther Festspiele KUNDRY Parsifal! – Stay! PARSIFAL “Parsifal”…? Once in a dream my mother called me that. KUNDRY Stay here! Parsifal! – Bliss and surpassing delight await you. You wantoning children, let him be; flowers soon to wither, with you he is not destined to play. Go home, tend the wounded; many a lonely hero awaits you. THE MAIDENS (reluctantly leave Parsifal) Must we leave you? Must we not see you? Alas! Oh what sorrow! We would gladly be parted from all men, to be with you alone. Farewell, farewell! you charming, fair boy, you – fool!
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Die Überlebenden in den zerstörten Gebieten Japans stehen vor einem weiteren Problem. Die wichtigen Grundbedürfnisse fehlen in dem totalen Chaos. Die ganze Infrastruktur ist zerstört. 390’000 Menschen sind nach Medienberichten vor den verheerenden Zerstörungen geflohen. In fünf Provinzen des Landes wurden demnach mehr als 1400 Notlager eingerichtet, etwa in Schulen und Gemeindehäusern. Vielerorts werde mit Tankwagen Trinkwasser herangeschafft.

Das Bild zeigt eine Schlange von Menschen die für Wasser in einem Park anstehen.

Augenzeugen berichten von Hamsterkäufen in Supermärkten, an vielen Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Die Autofahrer wollen einen vollen Tank haben, damit sie im atomaren Notfall flüchten können. Es werden aber nur 20 Liter pro Fahrzeug abgegeben. Die Menschen decken sich dort auch mit Heizöl ein, denn im Nord-Osten Japans ist es kalt. Es sind Suppenküchen eingerichtet, um die obdachlosen Menschen mit warmen Essen zu versorgen.

Gerade das betroffenen Gebiet nördlich der 35 Millionen Stadt Tokio ist Landwirtschaftszone. Die Bauernhöfe, Ackerflächen und Gewächshäuser sind dort durch die Tsunami-Welle völlig verwüstet. Die Ernte und damit die Nahrungsproduktion aus dieser Region fällt aus und trägt zur Verknappung noch bei.

Die Behörden senden Ladungen an humanitärer Hilfe in die am schlimmsten betroffenen Gebiete. Einige Distrikte sind immer noch komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Bis zu 100’000 Soldaten sind aufgeboten um den Menschen zu helfen. Die Temperaturen sind gefallen und die Behörden fordern die Firmen auf, Energie zu sparen und warnen vor möglichen Stromabschaltungen ab Montag.

Lange Autoschlangen mit Flüchtenden aus dem Katastrophengebiet:

Die Stärke des Erdbebens hat die Wetterbehörde mittlerweile auf 9,0 revidiert. Der japanische Premier- minister Naoto Kan sprach am Sonntag von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, der das Land gegenüberstehe. Die drittgrösste Industrienation der Welt ist sehr hart getroffen. Durch die Globalisierung und enge Vernetzung der Wirtschaft, wird das weltweite negative Auswirkungen haben, auch auf uns.

Und wenn das alles nicht schon genung wäre, laut Medienmeldungen spuckt der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in den Himmel. Der Vulkan liegt im Südwesten des Landes. Erst im Januar sei der Vulkan ausgebrochen. Die Asche sei dabei bis in eine Höhe von 4.000 Metern gelangt, teilen die Behörden laut Medienberichten mit. Shinmoedake ist 1420 Meter hoch und liegt rund 1.000 Kilometer vom Erdbebengebiet entfernt.

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Der Aufstand in der arabischen Welt wirkt sich auch auf die besetzten Gebiete in Palästina aus. Über 130’000 Facebook-Benutzer haben bereits positiv auf die Botschaft „Palästina wird frei sein und wir werden es befreien“ reagiert. Diese Facebook-Seite ruft zu einer „Dritten Intifada“ gegen die Besetzung ihrer angestammten Heimat und der Unterdrückung der Palästinenser auf.

Sie rufen auch zu einem Marsch am 15. Mai auf, dem Jahrestages der Vertreibung und Besetzung ihrer Heimatlandes 1948.

Zwischen Dezember 1947 und Dezember 1950, wurden über 530 palästinensische Dörfer und Städte mit Planierraupen und Sprengstoff zerstört und dem Erdboden gleich gemacht. Die Hälfte der Palästinenser erlebten eine ethnische Säuberung durch im Untergrund operierende zionistische Kampfgruppen, sogar bevor Israel sich einseitig als Staat ausrief.

Die ersten wirklichen Terroristen waren die Zionisten, die Bomben- anschläge gegen die damalige britischen Besatzungssoldaten verübten, wie gegen das britische Hauptquartier im King David Hotel in Jerusalem am 22. Juli 1946, bei dem 91 Menschen getötet und 46 verwundet wurden. Durchgeführt hat den Anschlag die Terrororganisation Irgun, dessen Anführer Menachem Begin später israelischer Premierminister wurde und den Friendensnobelpreis bekam.

Als die Briten aus Palästina abzogen, ermordeten marodierende Vandalen des Zionismus unschuldige Menschen, zerstörten Tausende Häuser, planierten Hunderte Dörfer und vertrieben einen Grossteil der Palästinenser von ihrem angestammten Heimatland. Die Palästinenser nennen diese Vertreibung die Nakba, oder die grosse Katastrophe. Damit wurde “Platz geschaffen” für die jüdischen Einwanderer aus aller Welt.

Die Palästinenser sind die grösste Gruppe an Flüchtlingen auf der Welt. Sieben Millionen der 10 Millionen Palästinenser sind Vertriebene oder Heimatlose. Sie werden daran gehindert in ihre Dörfer und Städte zurückzukehren, obwohl das internationale Recht und viele UNO-Resolutionen dies verlangen. Deshalb tragen die Palästinenser einen Schlüssel als Symbol (Foto oben), der Schlüssel zu ihren Häusern, die sie zwangsweise verlassen mussten.

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Die Türkei macht blau

On March 14, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat in seiner Düsseldorfer Rede angekündigt, Türken, welche die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder anstreben, eine „blaue Karte“ als eine Art türkischen Personalausweis auszustellen.

Dieser „abgespeckten Form“ der Staatsbürgerschaft soll nur das Wahlrecht fehlen. Diese Initiative Erdogans sollte in Deutschland die Alarmglocken schrillen lassen, denn sie zielt darauf ab, das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht mit gefährlichen Auswirkungen auch auf das Wahlrecht zu umgehen.

Nach Paragraph 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes kann ein Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit grundsätzlich nur dann erwerben, wenn er seinen bisherigen Paß aufgibt. Erwirbt er die frühere Staatsangehörigkeit auf seinen Antrag zurück, so geht die deutsche Staatsangehörigkeit wieder verloren.

Mindestens 50.000 illegale türkische Wähler

Im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2005 kam heraus, daß viele „Deutsch-Türken“, die zur Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft auf die türkische verzichtet hatten, sich ohne Wissen der deutschen Behörden die türkische (wieder) beschafft haben.

Das geschah mit völkerrechtswidriger Unterstützung der Türkei (JF 18/05). Die türkische Regierung hat damals zugegeben, daß es mindestens 50.000 solcher Fälle gegeben hat. Die Meldeämter erfuhren von diesen Vorgängen nichts, die Wählerlisten blieben unverändert, und die Scheindeutschen konnten an der Bundestagswahl teilnehmen, obwohl eine solche Tat mit Strafe bedroht ist.

Die deutsche Politik hat damals die eingebürgerten Türken schriftlich um Aufklärung ersucht. Dadurch wurden die Wählerlisten teilweise berichtigt. Daß alle Fälle erfaßt wurden, muß bezweifelt werden, infolgedessen auch die Gültigkeit der Wahl 2005. Es kam zu Einspruchsverfahren, die die Gültigkeit der Bundestagswahl zwar nicht in Frage stellen konnten, aber doch einen wichtigen Teilerfolg erzielten:

Türkei zeigt sich nicht kooperativ

In einem Beschluß hat der Bundestag das Anliegen 2006 aufgenommen und die Regierung gebeten zu prüfen, ob durch geeignete Maßnahmen „sichergestellt werden kann, daß keine Personen an Bundestagswahlen teilnehmen, die gemäß Paragraph 25 Absatz 1 des Staatsangehörigkeitsgesetzes durch Erlangung einer ausländischen Staatsangehörigkeit die deutsche Staatsangehörigkeit und damit das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag verloren haben.“

Außerdem sollten die bislang erfolglosen Bemühungen der Bundesregierung, von der türkischen Seite detaillierte Informationen über von der Türkei vorgenommene Einbürgerungen deutscher Staatsangehöriger zu erhalten, fortgesetzt werden. >>

 

Dieses Problem wird durch die Ankündigung der Türkei, solchen Ausländern, die türkischer Abstammung sind (anderen nicht), in Gestalt einer „blauen Karte“ Rechte einzuräumen, die für die Staatsbürgerschaft typisch sind, wieder hochaktuell. Das deutsche Recht läßt nicht zu, daß Bewerber um die deutsche Staatsbürgerschaft etwa nur teilweise oder eingeschränkt oder mit Vorbehalt auf ihre frühere Staatsangehörigkeit verzichten.

Umgekehrt geht die deutsche Staatsbürgerschaft verloren, wenn sich herausstellt, daß der „Deutsch-Türke“ wesentliche Elemente seiner früheren Staatsangehörigkeit beibehalten hat. Es kann nicht sein, daß durch die Türkei eine im Völkerrecht bisher unbekannte „eingeschränkte Staatsbürgerschaft“ eingeführt wird, um das Recht eines anderen Staates zu unterlaufen.

Im Widerspruch zu allen Gepflogenheiten

Es widerspricht allen internationalen Gepflogenheiten, wenn der türkische Staat Ausländern, die türkischer Abstammung sind, Personalausweise welcher Art auch immer ausstellt. Pässe und Personalausweise werden immer nur den eigenen Staatsbürgern erteilt, so ist es auch im deutschen Paß- und Personalausweisrecht.

Die Initiative Erdogans ist somit ein Angriff auf Grundlagen des deutschen demokratischen Staates. Sie führt zu einer im deutschen Staatsrecht grundsätzlich abgelehnten doppelten Staatsbürgerschaft. Ein „Zwischending“ zwischen doppelter und einfacher Staatsangehörigkeit kann es nicht geben, schafft falsche Loyalitäten und weitreichende Rechtsunsicherheiten.

Die Bundesregierung muß auf diplomatischem Wege dafür sorgen, daß diese „blaue Karte“ in der Türkei nicht eingeführt wird. Nur dadurch kann das deutsche Staatsbürgerschaftsrecht durchgesetzt und können außerdem die Deutsch-Türken vor der Gefahr, sich strafbar zu machen, bewahrt werden.

Erdogan betrachtet Türken im Ausland als „Staatsbürger“

Für eine solche Initiative spricht auch der im Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch geregelte sogenannte „ordre public“: „Eine Rechtsnorm eines anderen Staates ist nicht anzuwenden, wenn ihre Anwendung zu einem Ergebnis führt, das mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts offensichtlich unvereinbar ist. Sie ist insbesondere nicht anzuwenden, wenn die Anwendung mit den Grundrechten unvereinbar ist.“ Zu diesen Grundrechten gehört auch das Wahlrecht jedes Deutschen nach Artikel 38 des Grundgesetzes.

Erdogan hat in Düsseldorf die in Deutschland lebenden eingebürgerten „Deutsch-Türken“ als „meine Staatsbürger, meine Mitbürger“ bezeichnet, sieht sie also nach wie vor als Türken an. Genau das soll durch die „blaue Karte“ dokumentiert werden. Irgendeinen „Kompromiß“ kann es in dieser Sache nicht geben, schon weil dieser Rechtsfragen aufwerfen würde, deren Beantwortung erst nach Jahren beim Bundesverfassungsgericht zu erwarten wäre.

Bis dahin könnten zahlreiche Wahlen in Deutschland angefochten werden. Das alles spricht dafür, dem Versuch Erdogans, in Deutschland türkische Staatsgewalt auszuüben, entschieden entgegenzutreten.

(JF 11/11)

 

Nach dem Erdbeben in Japan steht das Land am Rand einer nuklearen Katastrophe. In zwei Reaktoren des 250 Kilometer von Tokio gelegenen Atomkraftwerks Fukushima droht eine Kernschmelze. Einige Experten gehen sogar davon aus, daß sie schon begonnen hat.

Sollte es zum sogenannten Super-GAU (größter anzunehmender Unfall) kommen, wären die Folgen für Mensch und Natur kaum absehbar. In Deutschland ist daher die Debatte über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken neu entbrannt. Während die Opposition in der Atompolitik eine Kehrtwende verlangt und auf den Ausstieg aus der Kernenergie drängt, will die Bundesregierung an der Atomkraft als Brückentechnologie festhalten.

Die JUNGE FREIHEIT will daher von ihren Lesern wissen: Sollte Deutschland aus der Kernenergie aussteigen, oder sind wir auch weiterhin auf Atomstrom angewiesen? Diskutieren Sie im Kommentarbereich auf unserer Seite. (JF)

Im Netz bin ich auf ein interessantes Video gestoßen, das belegt, dass Deutschland den Krieg nicht begonnen hat und dass der Führer ein sozialer Staatsmann war, der ein "Herz" für Europa hatte und den Frieden wollte.

http://www.youtube.com/watch?v=Nw-U5…eature=related

Dieter Graumann scheint das Tätigkeits- und Kompetenzprofil seiner Arbeit im Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ) immer weiter auszubauen.

Nachdem er schon die Islamisierung Deutschlands toll findet, scheint er nun bemerkt zu haben, dass es in islamischen Staaten nicht so gut um seine Klientel steht. Man könnte auch sagen, dort gibt es die richtig heftigen Probleme für seine Leutchen.

Damit er auch hierzu eine „neue“ Information angeben kann, kritisiert Graumann nun die deutsche Wirtschaft. Diese betreibt, wie andere Länder auch, wirtschaftliche Beziehungen mit dem islamischen Gottesstaat Iran. Eventuell liest Graumann DeutschlandEcho, möglich wäre es jedenfalls, da er nun ganz entsetzt feststellt, dass eben dieser Staat den Antisemitismus als Programm hat:

 ”Viel zu viele deutsche Firmen betreiben übereifrig ihre Geschäfte mit diesem Weltmeister in Sachen Antisemitismus. Das ist eine Schande. Das iranische Regime ist das einzige auf der ganzen Welt, das den Holocaust leugnet und Israel von der Landkarte tilgen will. Es sollte daher noch stärker als bisher politisch geächtet werden, auch von der deutschen Politik. Aber vor allen Dingen ist hier die deutsche Wirtschaft angesprochen.”

Herr Graumann liegt hier wieder falsch. Nicht nur im Iran, sondern in der gesamten muslimischen Welt ist die Ablehnung und Bekämpfung von Nichtmuslimen normal. Dazu gehören dann leider eben auch die Bürger jüdischen Glaubens. Der Iran gibt es nur offen und aggressiv zu, das ist der Unterschied. Eventuell wäre es sinnvoll, Herr Graumann unterhielte sich mal mit den koptischen Christen. Diese können nur zu gut berichten, wie es einer religiösen Minderheit in einem islamischen Land geht. Koptische Christen werden auch in Deutschland mittlerweile von Muslimen diskriminiert und bedroht.

Doch das stört Herrn Graumann nicht. Hauptsache er und seine muslimischen „Freunde“ fühlen sich in Deutschland wohl.  


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Weil fünf Abgeordnete der SED-Linken im November letzten Jahres ein Hemd gegen das Bahnbauprojekt Stuttgart 21 (S21) im Bundestag anhatten, wollte sie Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) für zwei Sitzungen ausschließen.

Soweit kommt es nun doch nicht. Die Angeordneten hatten sich beim Bundesverfassungsgericht erfolgreich gewährt. Lammert kassierte eine Zurechtweisung. Man einigte sich nun. Die betroffenen zogen den Antrag auf Rechtsschutz beim Bundesverfassungsgericht wieder zurück.

Wie NACHRICHTEN.COM berichtet, hatten die Parlamentarier bei einer Debatte im November 2010 im Bundestag Hemden mit einem Aufdruck gegen S21 getragen. Lammert hatte die Abgeordneten des Saals verwiesen. Seine Ankündigung, diese für zwei weitere Sitzungstage auszuschließen, setzte er zunächst vorübergehend aus, nachdem die Abgeordneten beim Verfassungsgericht Beschwerde eingelegt hatten.

Der zuständige Richter wies  nun Bundestagspräsidenten Lammert schriftlich auf die “fundamentale Bedeutung des Rede- und Abstimmungsrechts” der Abgeordneten hin. Dies ist eine wichtige Aussage. Gerade oppositionelle patriotische Politiker im Parlament sollten sich diesen Vorgang merken, um ihn eventuell selbst einmal nutzen zu können, wenn die linke Meinungszensur wieder zuschlägt.

Um zukünftig eine breitere Möglichkeit für Sanktionen gegen unliebsame Abgeordnete zur Hand zu haben, wird eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages erwogen. So könnten auch Geldbußen bei „falschem“ Verhalten möglich werden.


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Hackerangriffe auf Bundesfinanzagentur

On March 14, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Wieder mal ein schönes Beispiel wenn zu viele Guttenbergs am Steuer sind aber keine Ahnung vom lenken haben.

http://www.handelsblatt.com/technolo…e/3941710.html

Bundesfinanzagentur stellt Strafanzeige

11.03.2011, 16:01 Uhr
Die Finanzagentur des Bundes hat nach einem Angriff auf ihr Internet-Angebot die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die Website bleibt wegen Sicherheitslücken zunächst offline.
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FrankfurtSeit Donnerstagmittag ist das Online-Angebot der Behörde nicht verfügbar, die zum Beispiel Bundesschatzbriefe verkauft und die Schulden des Bundes verwaltet.
Die Website „www.bundeswertpapiere.de“ sei am Donnerstag „offenbar Ziel einer Webattacke geworden“, erklärte ein Sprecher der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH am Freitag in Frankfurt. Bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft sei Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet worden.
„Wir versuchen zu klären, ob und inwiefern Kundendaten auslesbar waren“, sagte der Sprecher. Nach seinen Angaben nutzen derzeit etwa 70.000 der knapp 400.000 Privatkunden ein Online-Depot. Kunden könnten Wertpapieraufträge jederzeit über das Kundenservicezentrum der Finanzagentur erteilen.
Der Chaos Computer Club (CCC) hatte am Donnerstagabend erklärt, jeder Internet-Nutzer habe auf der Seite der Agentur jahrelang über seinen Browser eigene Angebote für Geldgeschäfte einstellen und Angebote der Finanzagentur verändern können. Der Club habe die Webserver der Bundesfinanzagentur nach einem anonymen Hinweis überprüft. Dabei seien „gravierende Sicherheitslücken“ entdeckt worden, auch im Angebot für das Online-Banking. Benutzerdaten hätten ohne großen Aufwand abgefangen werden können.
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"Sprecher der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH"
sind das nicht auch die die uns mit dem Personalausweis der BRD beglücken?

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