Macht & Ehre & Division Germania – Hass schürender Lärm – Könige Europas

Die Oppositionskräfte haben eine katastrophale Niederlage heute erlebt. Das libysche Militär hat die strategisch wichtige Stadt Ras Lanuf zurückerobert. Die Rebellen wurden entweder alle von den pro-Gaddafi-Kräften nach heftigen Kämpfen getötet oder sie sind geflohen. Viele Gebäude der Stadt sind schwer beschädigt und auf den Strassen liegen überall Leichen herum. Sogar das Spital von Ras Lanuf wurde von Bomben getroffen. Die naheliegende Ölanlage brennt.

Das libysche Militär griff vom Meer mit Kriegsschiffen, aus der Luft mit Jagdbombern und auf dem Land mit Artillerie und Mörsern brutal an. Dieser Übermacht waren die Aufständischen nicht gewachsen, welche die Stadt seit einer Woche hielten. Wer nicht weglaufen konnte wurde von den einmarschierenden pro-Gaddafi-Truppen sofort erschossen. Auch die wehrlosen Verwundeten die im Spital lagen wurden im Bett ermordet.

Dieser Angriff zeigt, die Rebellen haben keine Chance gegen die professionellen Truppen von Gaddafi. Sie sind ein wilder Haufen von hauptsächlich sehr engagierten jungen Männern, die aber noch nie eine Waffe in der Hand hatten, ohne Führung und Erfahrung. Der bisherige Vormarsch in Richtung Westen war nur wegen dem geringen Widerstand von Gaddafi möglich. Jetzt schlägt er zurück und die libysche Luftwaffe bombardierte auch Brega weiter im Osten.

Der Mangel an Training ist fataler als ihre geringe Bewaffnung. Die Kämpfer an der Front zeigen wohl sehr viel Mut, haben auch einen funktionierenden Nachschub für Munition, Treibstoff und Essen aufgestellt, aber sie haben keine organisierte Hierarchie und Befehlsstruktur. Es gibt keine Befehlshaber, welche den Angriff koordinieren, sondern jeder macht was er will. So kann man aber gegen geschultes Militär nichts erreichen.

So wie es aussieht, läuft jetzt eine Grossoffensive und Gaddafi wird den Osten Libyens sich zurückholen. In der Rebellenhochburg Bengasi haben die Bewohner grosse Angst, sie werden demnächst auch angegriffen. Dazu kommt noch, die Lebensmittel gehen zur Neige und es gibt keine richtig funktionierende Infrastruktur.

Der zweitälteste Sohn von Gaddafi, Saif al Islam Gaddafi, sagte heute, “die Zeit für eine volle Militäraktion ist gekommen“, gegen die Rebellen.

Wenn nicht ein Wunder passiert, dann ist die libysche Revolution gelaufen, bevor der Westen überhaupt sich auf irgendeine Intervention einigt. Ist sowieso nur Bla-Bla, tun werden sie vermutlich gar nichts. Nur wenn die libysche Armee die Seiten welchselt und sich gegen Gaddafi wendet, kann ein Wandel passieren.

Ach ja, aus was bestehen die Aufständischen schon wieder? Gaddafi sagt, es sind Mitglieder des Terrornetzwerk Al-Kaida, die von Bin Laden geführt werden, um ihn als Bollwerk des Westen und Zionistenpuppe zu stürzen. Andererseits behaupten gewisse Oberdurchblicker, es sind von der CIA und Mossad ausgebildete, ausgerüstete und aufgestachelte Kämpfer, um ihn als Bollwerk des afrikanischen Sozialismus zu stürzen, das Land zu erobern, damit der Westen das Öl stehlen kann.

Ich lach mich kaputt. Beide Behauptungen sind idiotisch und stammen von völligen Spinnern, die in allem eine Verschwörung sehen. Das Öl hat ja der Westen schon lange, oder geht es etwa nach China? Und die Rebellen sind ganz normale Libyer, reine Amateure ohne Unterstützung von Aussen, mit einem grossen Drang nach Freiheit, welche die 40 jährige Tyrannei von Gaddafi satt haben. Leider reicht der Freiheitswille und eine Kalaschnikow alleine möglicherweise nicht aus. Mal schauen wie es weitergeht.

Der beste Beweis, die Revolte wird nicht von westlichen Geheimdiensten gesteuert, ist die Aussage von Obamas obersten Geheimdienstchef. James Clapper hat vor dem Verteidigungsausschuss des Senats ausgesagt: “Das Gaddafi-Regime wird sich durchsetzen“, was dem Weissen Haus jetzt sehr peinlich ist. “Was die Rebellen betrifft, die werden es sehr schwer haben,” und er fügte hinzu, Gaddafi hat die Oberhand. “Ich glaube nicht er hat die Absicht zu gehen. Alle Hinweise die wir haben zeigen, er hat sich für einen langen Kampf eingerichtet.

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Türkei versinkt im Schnee

On March 11, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Viele Schulen in der gesamten Türkei bleiben schon den dritten Tag wegen heftiger Schneefälle geschlossen und überhaupt ist das öffentliche Leben in vielen Provinzen zu einem Stillstand gekommen.

Winterlandschaft in Ankara:

In Ankara und Konya sind alle Schulen und Universitäten zu und der Schnee hat den Verkehr lahmgelegt. Der Bürgermeister Melih Gökçek warnte die Einwohner von Ankara, nicht mit ihren Autos mit Sommerreifen auf den Strassen zu fahren, damit diese nicht
blockiert sind. Tausende Menschen mussten am Dienstag über viele Kilometer nach Hause laufen, da kein Fahrzeug die Hügel in Teilen von Ankara mehr hochkam.

Auch die sonst warmen Regionen im Süden, wie Antalya, melden eine weisse Pracht. In İzmir erlebten die Bewohner den ersten Schnee im Monat März seit 1968.

Der Wetterbericht für Istanbul meldet für heute Donnerstag 0 Grad und Schneetreiben. Gestern fielen die Temperaturen in der Stadt auf -3 Grad. Auf der asiatischen Seite waren einige Strassen wegen den glatten Verhältnissen gesperrt. Wegen der starken Winde kam teilweise die Fährverbindung über den Bosporus zum Stillstand.

Schwere Schneefälle blockieren den Zugang zu Hunderten von abgelegen Dörfern im Osten und Norden der Türkei.

Griechenland erlebt auch tiefsten Winter

Schneetreiben und heftige Winde haben in vielen Teilen Griechenlands zu grossen Problemen geführt. Auch dort sind Schulen, Häfen und Strassen schon seit zwei Tagen geschlossen, wie in Athen.

Der nördliche Teil der Stadt liegt unter einer Schneedecke:

Auf einigen Inseln, wie Skiathos, Skopelos, Alonissos, Andros und Tinos, ist wegen dem Wetter der Strom ausgefallen. Auch auf dem Festland und in einigen Bereichen von Attica gibt es keinen Strom schon seit 24 Stunden.

Das Wetteramt sagt weitere Schneefälle für Nordgriechenland voraus und die Autofahrer und Fussgänger wurden vor Glatteis in Athen gewarnt.

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Ja, auch die Agenten der CIA gehen in Pension und bekommen eine Rente. 64 Jahre nach der Gründung gibt es einen immer grösser werdenden Kreis an ex-Agenten, dessen Lebensabend finanziert werden muss, aber die Rücklagen dafür reichen nicht aus.

Das Central Intelligence Agency Retirement and Disability System (CIARDS) könnte bis Ende 2012 pleite gehen, wenn nicht ein Zuschuss von 513,7 Millionen genehmigt wird, wie eine Budgetanfrage an den Kongress in Washington für das Jahr 2012 zeigt.

Der Pensionskassenexperte vom Pensions & Investments Magazin, Tim Inklebarger, berichtet:

Unabhängige Vorhersagen der Verbindlichkeiten zeigen, der CIARDS Fonds wird bis Ende 2012 pleite sein, mit einer unfinanzierten Forderungen von 6,4 Milliarden Dollar,“ laut Budgetanfrage.

Die Bitte um Gelder zeigt die Kosten für die Rekapitalisierung des Systems über 20 Jahre, laut Budgetanfrage.

Die Pensionskasse der CIA erhielt im Haushaltsjahr 2009 einen Zuschuss von 280 Millionen, im Jahre 2010, welches am 30. September endete, 291 Millionen Dollar, und benötigt für 2012 nun 514 Millionen, um die Unterdeckung zu füllen. Der Zuschuss für 2011 ist nicht bekannt.

Der Sprecher der CIA, Preston Golson, verweigerte die Auskunft über die Höhe des Pensionsfonds, dessen Unterdeckung und wo die Gelder angelegt sind.

Die CIA kann keine Angaben zu ihren spezifischen Fragen machen, die im Zusammenhang mit dem CIARDS-Budget gestellt werden, denn sie sind vertraulich,” sagte Golson.

Die genaue Anzahl der CIA-Mitarbeiter ist nicht bekannt, aber Schätzungen sprechen von ca. 20’000. Das Mindestrentenalter liegt zwischen 55 und 57 Jahre. Wenn man mindestens 5 Jahre im Ausland im Einsatz war, dann kann man nach 20 Dienstjahren mit 50 in Rente gehen.

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BERLIN. Das Amtsgericht Moabit hat den Prozeß gegen den Betreiber eines Buchladens wegen des Vertriebs linksextremer Zeitschriften ohne Auflagen eingestellt. Dem 50 Jahre alten Angeklagten war von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen worden, gegen das Waffengesetz verstoßen und „Beihilfe zur Anleitung von Straftaten“ geleistet zu haben. 

Der Beschuldigten hatte in seinem Laden die linksextremen Zeitschriften Interim und Prisma angeboten, in denen detaillierte Anleitungen zum Bau von „Molotow-Cocktails“, Brand- und Splitterbomben sowie explosionsfähigen Gaskartuschen abgedruckt waren.

Gericht und Staatsanwaltschaft sehen keinen Grund zur Strafverfolgung

Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, daß der Ladenbetreiber von dem Inhalt der Publikationen wußte. Ein Sprecher des Gerichts sagte der JUNGEN FREIHEIT, der Prozeß sei dennoch wegen „Geringfügigkeit“ eingestellt worden. Damit sei auch die Anklage einverstanden gewesen.

Die Verteidigung zeigte sich erfreut über die Entscheidung. Der Vorstoß sei auch für ihn sehr überraschend gekommen, sagte einer der Anwälte des Buchhändlers der Jungen Welt. Es sei jedoch ein „Signal“ für ähnliche Verfahren. Für die kommenden Wochen sind zwei weitere Prozesse gegen Inhaber anderer linker Buchläden geplant. (ho) 

PASSAU. Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kasparick hat den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer wegen Volksverhetzung angezeigt. Seehofer habe mit seiner Rede auf dem politischen Aschermittwoch der CSU am Mittwoch in Passau eindeutig eine „Rote Linie“ überschritten, schreibt der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete auf seiner Internetseite

Der CSU-Chef hatte in seiner Rede gesagt, er werde sich „gegen die Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen“ einsetzen und in der Koalition „bis zur letzten Patrone“ dafür kämpfen, um die „Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme“ zu verhindern. 

Damit, , hätte er einen „Bevölkerungsteil absichtlich herabgewürdigt“. Bisher habe er in seinem Leben noch nie jemanden anzeigen müssen, aber in dieser Situation sei „das Schreiben von Texten“ nicht mehr ausreichend. Gerade in Zeiten, in denen, durch Thilo Sarrazins Buch und dessen Lesungen vor „Hunderttausenden“ Zuhörern der „Rechtsextremismus aus der Mitte der Gesellschaft“ komme, klängen die Worte Seehofers besonders brisant.

Erinnerungen an den Nationalsozialismus

Kasparick fühlt sich an Aussagen aus der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Schon beim „Kampf um Berlin“ sei der Befehl ausgeben worden, „bis zur letzten Patrone“ zu kämpfen. Dies alles müsse man bedenken, wenn man „die Bilder aus Passau sieht“. Aus diesem Grund, und auch weil er sich sein Leben lang intensiv mit dem Nationalsozialismus beschäftigt habe, könne er nicht mehr schweigen.

Schon damals, wie auch heute, habe das „Bürgertum“ zum „kommenden Unrecht“ geschwiegen. Die Menschen müßten nun endlich handeln: „Es begann mit den Worten. Es begann mit den Reden. Deshalb: wehret den Anfängen! Denn aus den Worten werden Taten…“, schreibt der früher Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium in seinem Internetblog. 

Die CSU wollte sich auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT nicht zu dem Vorgang äußern. Die Staatsanwaltschaft Passau konnte den Eingang der Strafanzeige nicht bestätigen. (ho)

BERLIN. Der Politologe und CSU-Experte Heinrich Oberreuter rechnet für die nächste Bundestagswahl mit einer Rückkehr Karl-Theodor zu Guttenbergs (CSU) auf die politische Bühne. Er erwarte, daß Guttenberg 2013 wieder in seinem Wahlkreis in Franken antreten und auch die Mehrheit der Stimmen erhalten werde. „Damit wäre er wieder im Spiel: neues Mandat, neue Legitimation, neuer Angriff auf die Führungsämter“, sagte Oberreuter der JUNGEN FREIHEIT.

Die Wähler sähen in Guttenberg, unterstützt durch die Medien, einen anderen Typus von Politiker: „unabhängig, authentisch, ehrlich, gerade, nicht jedes Wort opportunistisch abwägend und nicht von einer Parteikarriere glattgeschliffen“, begründete Oberreuter die Popularität des CSU-Politikers. Für Guttenbergs Aufstieg seien nie politische Inhalte verantwortlich gewesen, sondern die Erwartungen und Sehnsüchte der Menschen.

Dennoch sei Guttenberg kein Populist, sondern ein Charismatiker. Es gebe von ihm nicht ein einziges populistisches Argument und er habe auch nie dem Volk nach dem Mund geredet oder populistische Äußerungen seiner Partei wie in der Zuwanderungsdebatte übernommen. „Zu Guttenberg hat genau das Gegenteil dessen getan, was ein Populist tut, er hat gerade nicht die politischen, sondern die unpolitischen Sehnsüchte des Volkes befriedigt“, betonte Oberreuter. (JF)

Bürgerkriegstagebuch

On March 11, 2011, in Junge Freiheit, by admin

2. März 2011 Amsaad

Einreise Amsaad von Ägypten aus, etwa dreihundert afrikanische Flüchtlinge (Arbeiter) im Transitbereich, Ausreisestempel Ägypten, auf libyscher Seite nur eine Handvoll Milizionäre, Papiere werden nicht kontrolliert. 

3. März 2011 Amsaad – Tobruk

Nahrungsmittel- und Treibstoff-Zufuhr läuft von Ägypten aus reibungslos, Libyer nehmen Ausländer freudig mit, Besichtigung Kriegerdenkmal, Übernachtung im Zelt auf Märtyrer-Platz, nachts zahlreiche Freudenschüsse, drei Kampfpanzer rollen unter Jubel durch die Straßen, Gespräche mit Bürgermilizen am Feuer.

4. März 2011 Tobruk

Freitagsgebet und Demo auf Märtyrer-Platz, Besichtigung niedergebrannter Gebäude (Grünes Buch, Polizei, Gerichtsgebäude, Marine), gemeinsames Kettenbasteln aus verschossener Munition und Anti-Gaddafi-Bildermalen mit Jugendlichen.

5. März 2011 Tobruk – Darnah (Derna)

Panzer und Flugabwehr entlang der Straße, Sandsturm, Freuden-Feiern auf dem Hof der Sahaba Moschee, Weltnetz funktioniert dank umgebastelter Satelliten, Besichtigung historischer Moscheen und Friedhöfe.

6. März 2011 Darnah (Derna)

Bin in mehreren Privathaushalten zu Gast. Libyer sind froh über die Anwesenheit westlicher Journalisten und fest entschlossen, Gaddafi zu beseitigen. Wanderung in den Bergen, angeblich sollen sich noch flüchtige Ex-Söldner aus Schwarzafrika herumtreiben. Leute hier sammeln ungeachtet der revolutionären Ereingisse alte römische Tonscherben und suchen nach Römerschätzen

7. März 2011 Darnah (Derna) – Susah – Shahat – Al Bayda

Besichtigung einer geplünderten Villen-und-Hafen-Anlage von Gaddafi-Sohn Saif al Islam. Zum Glück: Der römische Apollonia-Tempel in Susah und das antike Cyrene sind unbeschädigt. Die Rebellen bewachen die Anlagen und Museen. Das Hotel in Susah leer und unbeschädigt.

Eine 25köpfige Touristengruppe konnte noch am 17. Feburar Richtung Bengasi unverletzt entkommen. In Shahat habe ich erstmals Schwierigkeiten mit Bewaffneten, die sich aber klären lassen. Die Militäranlage ist völlig zerschossen, fünf Panzer bewachen den abgesperrten Flughafen Labrak. Erdwälle wurden errichtet. Ich besuche Schwerverletzte im Al-Shohada-Krankenhaus, Al Bayda. Schwere Regenfälle setzen ein.

8. März 2011 Al Bayda – Tukrah

Anhaltend schwerer Regen und Hagel, Panzer am Stadtausgang, alle dreißig Kilometer sind Straßensperren in den Bergen. In Tukrah Übernachtung beim Wachpersonal des Gefängnis. Dort werden sieben gefangene Tschader festgehalten, die gestern wegen militärischer Aktionen für Gaddafi festgenommen wurden. Wie es aussieht, wurden sie nicht mißhandelt. Junge Männer spielen mit Handgranaten, einer hat sich bei Explosion die Hand verletzt.

9. März 2011 Tukrah – Ad Darsia – Bengasi

Römische Tempelanlage Ptolemäus unbeschädigt, aber von Schafherden überlaufen. Fahrt mit einem Fahrer, der sich als Geheimdienstmann von Gaddafi entpuppt. Angeblich bemüht er sich um Vermittlung zwischen beiden Seiten. 1.000 bis 2.000 Demonstranten marschieren am späten Nachmittag entlang der Meerespromenade von Bengasi. Ras-Lanuf-Veteran zeigt nicht explodierte Gaddafi-Bombe in der Menge umher. Zu hören sind in einiger Entfernung dumpfe Explosionen, aber auch Freudenschüsse. Viele Journalisten sind in Bengasi unterwegs. Militärs lassen mich Fotos machen.

Bürgerkriegstagebuch I, Bürgerkriegstagebuch II

 

 

 

WIEN. Das Ministerium für Auslandstürken in der Türkei hat die Einführung von in der Türkei zu absolvierenden Deutschkursen mit scharfen Worten abgelehnt. Derartige Absichten würden in Ankara als Provokation wahrgenommen, sagte der Politikwissenschaftler und Organisator der sich im Aufbau befindenden Behörde, Gürsel Dönmez.

„Ein Türke wird sich immer als Türke fühlen. Wir haben einfach ein sehr starkes Nationalbewußtsein“, verteidigte Dönmez seine Position gegenüber der österreichischen Zeitung Kurier

Konrad-Adenauer-Stiftung berichtet von massiven Widerstand

Der Türkei-Chef der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Jan Senkyr, bestätigte die ablehnende Haltung der Türken gegen die Sprachkurse: „Als wir in Deutschland verpflichtende Deutschkurse vor Ort eingeführt haben, war man in der Türkei alles andere als begeistert. Es gab Widerstand.“

Der Grund ist für Senkyr offensichtlich: „Institutionen wie das Religionsamt oder die neue Auslandsbehörde sollen den Einfluß auf die Auslandstürken langfristig sichern. Das ist ein politisches Faktum. Egal, ob man das gut oder schlecht findet.“ (FA)

Keine Bundesliga-Spiele am 1. Mai

On March 11, 2011, in Junge Freiheit, by admin

FRANKFURT/MAIN. Am 1. Mai werden in diesem Jahr keine Fußballspiele der ersten und zweiten Bundesliga stattfinden. Der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), Reinhard Rauball, begründet die Entscheidung mit der starken Belastung der Polizeikräfte durch die 1.-Mai-Demonstrationen, bei denen es regelmäßig zu Ausschreitungen von Linksextremisten kommt.

„Die Arbeitsbelastung der Polizei ist am 1. Mai aus Gründen, die nichts mit Fußball zu tun haben, überdurchschnittlich hoch.“ Der Profifußball übernehme so Verantwortung für Fans und Polizei. Statt dessen sollen alle anstehenden Spiele bereits am 30. April angepfiffen werden.

Die DFL reagierte damit auf Kritik der Polizei und der Innenministerkonferenz. Diese hatten in den vergangenen Jahren immer wieder eine Doppelbelastung der Polizeikräfte durch Sportveranstaltungen und politischen Demonstrationen am „Tag der Arbeit“ beklagt. 

Innenminister fordern spielfreies Wochenende

Die Sport- und Innenminister der Länder hatten für ein komplett spielfreies Wochenende plädiert. Mit Hinweis auf bestehende Spielpläne und Fernsehverträgen lehnte die Liga das jedoch ab. 

Unterdessen forderte der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Schäfer (SPD) eine finanzielle Beteiligung von Fußballvereinen und Veranstaltern an den Kosten der Polizeieinsätze.

Allein in Berlin waren im vergangenen Jahr mehr als 7.000 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen worden. Deutschlandweit waren mehr als 12.000 Polizisten im Einsatz. Dabei kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit linksextremistischen Demonstranten, bei denen annähernd 150 Polizisten verletzt wurden. 2009 waren fast 500 Beamte Opfer linker Gewalt geworden. (ho)

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