Das Lied “Im Krieg gegen ein Scheiss-System” von der Band Stahlgewitter. Album “Germania über Alles”… das Album selber ist Indiziert, das Lied jedoch nicht verboten …

Stahlgewitter – ZOG II (Album: Germania über alles), ist nicht genau zum Thema aber im Sommer kommt ein neues raus wozu die Bilder und Videos auch wirklich genau zum Lied passen werden, das ist daweil nur provisorisch weil ich nur das lied reinhauen wollt
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Iran gewinnt, Amerika verliert

On March 9, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Aus einer geopolitischen Betrachtung gesehen, sind die Ereignisse auf der arabischen Halbinsel viel wichtiger, als was in Libyen gerade passiert. Der Fokus der Weltöffentlichkeit ist jetzt auf Libyen gerichtet, aber der Ausgang der Demonstrationen in den Ländern am Persischen Golf ist eigentlich entscheidend. Die Unzufriedenheit in Bahrain, Saudi Arabien, Oman, Jemen und auch neu in Kuwait, darf nicht ausser Acht gelassen werden und was dort passiert ist massgebend für die Region und für die Welt. Die grosse Frage lautet, wird Washington dadurch seinen Einfluss dort verlieren und der Iran seinen erweitern?

Seit dem Fall des Osmanischen Reich, hat der Westen versucht den Einfluss des Iran auf die Golfregion einzudämmen. Zuerst Gross- britannien und dann die Vereinigten Staaten, die kontinuierlich die Länder auf der arabischen Halbinsel beeinflusst und deren Machthaber am Ruder gehalten haben. Es ging nicht nur um die wichtigen Ölressourcen, sondern auch um eine vermeintliche Dominanz des Iran zu verhindern. Das gipfelte in der Entfernung der demokratisch gewählten iranischen Mossadeq-Regierung und Einsatz des prowestlichen Diktators Schah Mohammad Reza Pahlavi, ein Umsturz bekannt unter dem Namen „Operation Ajax“ der CIA.

Es war immer schon die Politik der Westmächte, die Region aufzuspalten und gegeneinander aufzuhetzen. Deshalb wurde auch die Marionette des Westens, Saddam Hussein, dazu animiert, einen Krieg gegen den Iran anzuzetteln. Es ging darum, den Iran mit einem Krieg zu schwächen. Sie lieferten dem Irak alle erdenkliche Unterstützung, mit Waffen, Logistik und Beratung, um den Krieg der acht Jahre andauernde zu führen, der Millionen von Opfern auf beiden Seiten kostete.

Als Saddam nicht mehr mitspielen wollte und der Irak selber geschwächt war, haben sie ihn zum bösen Diktator umgemünzt, ihn als grosse Gefahr für die Nachbarländer hingestellt und den Irak mit der Lüge der Massenvernichtungswaffen angegriffen und besetzt. Geleichzeitig gelang es den Amerikanern, ihre Militärbasen auf der arabischen Halbinsel massiv auszubauen. So konnten sie ihre Präsenz in der Region begründen und die Scheichs haben ihnen alle Türen geöffnet und das US-Militär in ihre Länder reingelassen. Es ging dabei aber immer nur um den Iran.

Trotz der Hochrüstung der Staaten am Golf durch die USA, sind diese Länder schwach und in der Bevölkerung rumort es. Die absolute Herrschaft eines königlichen Despoten nach dem anderen wird dort in Frage gestellt und damit auch die Präsenz des US-Militär.

Die Iraker selber wollen sie endlich loswerden und deshalb hat Washington quasi einen Rückzug per Ende 2011 angekündigt. Das Vakuum könnte der Iran füllen, der jetzt schon sehr viel Einfluss auf die irakische Politik hat. Die Iraker haben erkannt, von Amerika „demokratisiert“ zu werden bringt nur Unheil, Tod und Zerstörung. Viele wünschen sich die Zeit von Saddam Hussein zurück, da funktionierte wenigstens die Infrastruktur und die Sicherheit war gewährleistet. Das totale Chaos kam erst mit der „Befreiung“ durch Washington.

Wer Amerika als Freund hat, hat den schlimmsten Feind im Haus, wissen mittlerweile alle Araber und nicht nur die.

Die Menschen in den arabischen Ländern haben realisiert, die USA hat nur eigene egoistische Interessen und will keine wirkliche Demokratie. Sie haben erlebt, wie Washington die brutalen Diktatoren seit Jahrzehnten gegen ihren Willen an der Macht halten, wie diese Königsfamilien das ganze Vermögen der Länder nur für sich nutzen, wie die Einnahmen aus dem Öl verprasst werden und wie diese Parasiten wie Maden im Speck leben, während sie unterdrückt und in Armut gehalten werden. Diese verfehlte Aussenpolitik Amerikas rächt sich jetzt. Die Machtbalance in der Region dreht sich gegen Washington, zum Vorteil des Iran.

Der Iran muss gar nicht gross etwas dabei tun, sondern nur zuschauen, wie die Bevölkerung in den arabischen Ländern ihren aufgestauten Frust und ihre Wut zum Ausdruck bringen und einen Wandel verlangen. Sogar unter dem restriktivsten aller Regime in Saudi Arabien kocht es. Das Herrscherhaus versucht mit drakonischen Massnahmen, wie mit einem totalen Demonstrationsverbot und massiven Polizei- und Militär- aufmarsch, jedes Aufbegehren im Keim zu ersticken. Am kommenden Freitag den 11. März ist dort ein landesweiter „Tag des Zorns“ geplant, der mit aller Macht verhindert werden soll.

Auch die Bestechungsversuche mit Geld und anderen Massnahmen von “Brot und Spiele” funktioniert nicht mehr, denn die Protestwelle hat Kuwait erfasst. Jugendgruppen verlangen Mitsprache und demokratische Freiheiten. Nach dem Vorbild der Aufstände in Tunesien und Ägypten fordern sie die Absetzung des Ministerpräsidenten und mehr politische Freiheiten. Die jungen Kuwaiter sind trotzt Demonstrationsverbot auf die Strasse gegangen. Im einer der engsten Verbündeten Washingtons gibt es nicht mal die Möglichkeit Parteien zu gründen und das Parlament ist eine Farce. Die selbe Herrscherfamilie regiert schon seit 250 Jahren.

Bemerkenswert ist, beim ersten Golfkrieg den Vater Bush inszenierte und dadurch begann, in dem er Saddam in eine Falle gelockt hat, liessen sich junge Amerikaner töten, um dieses kuwaitische Regime wieder an die Macht zu bringen.

Aber der Testfall ist Bahrain. Dort wird die Bevölkerungsmehrheit der Schiiten massiv unterdrückt und nur die sunnitische Oberschicht geniesst alle Privilegien. Historisch gesehen gehört der Inselstaat aber zum Iran. Die Briten haben nach dem II. WK eine prowestliche Marionette daraus gemacht, die selbstverständlich nur ihren strategischen Interessen dient.

Mittlerweile haben die Amerikaner dort übernommen und es ist der Heimathafen der 5. Flotte der US Navy, dessen Hauptzweck ist, den Iran in Schach zu halten. Bahrain hat keine Ölquellen, sondern lebt hauptsächlich von den Einnahmen als Finanzzentrum. Faktisch ist es ein Teil von Saudi Arabien und das Haus von Saud betrachtet es so.

Ein Sturz der Regierung von Bahrain, durch die unterdrückte schiitische Mehrheit, würde die schiitische Minderheit in Saudi Arabien stärken. Ausserdem würde es die militärische Präsenz der USA in der Region schwächen. Der Hass auf die Despoten würde sich automatisch auf die Amerikaner im Land übertragen, denn nur sie sind es, welche die Unterdrückung toleriert, ermöglicht und gutgeheissen haben. Ein erzwungener Rückzug aus der Region wäre ein mögliches Resultat. Der Iran würde davon profitieren und als lachender Dritter herauskommen.

Die Iraner lachen jetzt schon und gewinnen, denn der steigende Ölpreis durch die Aufstände in den arabischen Ländern spühlt ihnen als einer der grössten Öl- und Gasproduzenten der Welt mehr Geld in die Kassen. Auf der anderen Seite ziehen die hohen Benzinpreise den amerikanischen Bürgern mehr Geld aus der Tasche, es bleibt weniger für den Konsum übrig, die Wirtschaft stagniert und das Handelsdefizit steigt noch mehr.

Sollten die Saudis in Bahrain mit eigenen Militär intervenieren, um einen Machtwechsel zu verhindern, dann würde es die Position des Iran noch mehr stärken. Sie hätten das perfekte Argument um zu zeigen, wer wirklich demokratische Bestrebungen verhindert und würden noch mehr Sympathie in der arabischen Welt gewinnen. Egal wie, die Amerikaner verlieren so oder so.

Sie sind in einem Dilemma. Wenn sie den Machthabern dabei helfen, den Demokratisierungsprozess niederzuschlagen, verlieren sie. Wenn sie ihn zulassen, verlieren sie auch. Denn egal wer dann regiert, die Menschen werden nicht vergessen, wem sie die bisherigen Freiheitsein- schränkungen durch ihre Despoten zu verdanken haben.

Was in Bahrain passiert ist der Schlüssel zu allen weiteren Ereignissen und hat weitreichende Auswirkungen, könnte sogar zum Fall des saudischen Regimes führen, das Kernland auf der arabischen Halbinsel. Das würde die Situation in der Region dramatisch verändern und den Iran als Sieger dastehen lassen.

Aber Washington hat sich diese mögliche Niederlage selber zuzuschreiben. Man kann nicht jahrzehntelang brutale Diktaturen, die ihre Bevölkerung unterdrücken, an der Macht halten, ohne irgendwann die negativen Konsequenzen daraus zu kassieren.

Die Türkei hat sich bereits schon länger kritisch gegenüber der verfehlten Politik Washingtons in der Region geäussert, hat seine eigene Stärke erkannt und sieht kein Problem mit dem Nachbarn Iran zusammenzuarbeiten. Das strategisch wichtige Ägypten mit ihrem besten Freund Hossni Mubarak ist ihnen abhandengekommen, Ben Ali aus Tunesien auch, in Marokko und Algerien gärt es, in Libyen findet gerade ein blutige Revolution statt, der Thron in Jordanien wackelt und die ganze arabische Halbinsel ist in Aufruhr.

Mit dieser realistischen Betrachtung der Situation, ist es sehr verwunderlich wie jemand behaupten kann, die Amerikaner haben diese Umwälzung in der arabischen Welt gewollt oder stecken sogar dahinter. Logisch ist wohl eher, sie wollen alles andere, als ihre mit Billionen an Dollar und in Jahrzehnten aufgebaute „Stabilität“ gefährden, sind durch die Ereignisse völlig überrascht und müssen mit Schrecken feststellen, ausgerechnet der Iran könnte davon profitieren. Jetzt brennt es an allen Ecken und sie müssen zuschauen, wie ihr strategisches Kartenhaus im Nahen Osten zusammenbricht. Egal was sie jetzt machen, es ist falsch.

Um die Priorität Washingtons zu deuten muss man nur schauen, wo die Flugzeugträger im Augenblick stationiert sind. Die Enterprise ist im Roten Meer, die Carl Vinson im Arabischen Meer, die anderen im Pazifik oder in ihrem Heimathafen. Es gibt keinen Flugzeugträger im Mittelmeer. Das heisst, zwei sind um die arabische Halbinsel platziert, dort scheint es wichtig zu sein. Vor Kreta liegt nur der Hubschrauberträger Kearsarge. Mit dem alleine kann man keinen Angriff auf Libyen machen und eine Flugverbotszone sowieso nicht.

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat gerade geäussert, wer eine Flugverbotszone über Libyen will, dem muss klar sein, das bedeutet ein neuer Krieg. Und er sagte weiter, wer dem Präsidenten noch einen Krieg empfiehlt, der muss seinen Kopf untersuchen lassen. Das heisst, die Amerikaner sind kriegsmüde, völlig pleite und tanzen schon auf zu vielen Hochzeiten, sprich führen zu viele Kriege und müssen Drohkulissen in alle Richtungen aufrecht erhalten, sind damit völlig überfordert.

Ein gesamtes Verteidigungs- und Kriegsbudget von realistisch 1,2 Billionen Dollar, ja, 1’200 Milliarden pro Jahr, ist nicht mehr finanzierbar. So viel kostet diese Militärmaschinerie. Von jedem Dollar den sie ausgeben, müssen sie 40 Cents sich borgen. Die Chinesen machen das nicht mehr länger mit. Washington hat für den Monat Februar ein Defizit von 223 Milliarden Dollar eingefahren, das grösste in der Geschichte. Ich wiederhole, ein 223 Milliarden Defizit nur in einem Monat, das fast so hoch ist wie die gesamten Steuereinahmen der BRD in einem Jahr!!!

Die USA sind so was von bankrott, nicht nur finanziell, sondern auch moralisch, es übersteigt jede Vorstellungskraft.

Das kommt davon wenn man meint, eine Weltherrschaft aufbauen zu müssen, überall präsent zu sein und sich in allem einzumischen. Der Grössenwahn hat zur Selbstzerstörung geführt. Diese schmerzhafte Lektion haben schon ganz andere Imperien erlebt, die alle früher oder später verschwunden sind.

Heute wie damals, gibt es die Annahme, weil das amerikanische Imperium beeindruckend und allmächtig erscheint, kann es alle „Feinde“ nur mit militärischer Stärke besiegen und alle Völker seinen Willen aufdrücken, ausbeuten und beherrschen. Nur ihre arrogante, überhebliche und egoistische Denkensart ist die richtige, ist gut und gerechtfertigt, ausserdem siegen sie immer. Die Römer haben gleich gedacht, denn die letzten Münzen die geprägt wurden hatten den Spruch darauf „Roma Invicta“, Rom ist unbezwingbar, nur dann war Schluss.

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BERLIN. Israel und die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) wollen sich künftig für eine weltweite Stärkung des Holocaust-Unterrichts einsetzen. Ein entsprechendes Abkommen sei am Montag von der Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa und Israels ständigem Vertreter bei der Weltbildungsorganisation, Nimrod Barkan, in Paris unterzeichnet worden, teilte die israelische Regierung mit.

Vorgesehen ist die Einrichtung eines Unesco-Zentrums, das sich der weltweiten Bildungsarbeit über die Verbrechen des Nationalsozialismus widmet und sich gegen die Leugnung des Holocaust einsetzt.

Laut dem israelischen Außenministerium geht die Gründung des Zentrums auf eine von der Vollversammlung der Vereinten Nationen und der Unesco beschlossenen Resolution zurück. (krk)

BERLIN. Der Berliner Anwalt Stefan Hambura hat noch für März die Gründung einer polnischen Partei in Deutschland angekündigt. Der Jurist sagte Zeit Online am Montag, er wolle so für mehr „Gleichberechtigung im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen“ sorgen. Bisher hätte die deutsche Minderheit in Polen wesentlich mehr Rechte als die Polen in Deutschland.

Hauptziele der neuen Partei seien die Anerkennung der „Deutschpolen“ als nationale Minderheit sowie die verstärkte finanzielle Förderung von polnischer Kultur und Sprache in Deutschland. Bisher erhielten polnische Kulturvereine nur einige tausend Euro im Jahr, während die Deutschen in Polen mehr als 25 Millionen Euro bekommen würden.

Dem Juristen, der seit Jahren im Auftrag polnischer Verbände für die Rechte der Polen in Deutschland kämpft, geht es dabei vor allem um die sogenannten „Ruhrpolen“, also die Nachkommen der im 19. Jahrhundert eingewanderten Industrie- und Bergbauarbeiter. Auf 1,5 Millionen Menschen schätzt Hambura das Wählerpotential seiner neuen Partei.

Unterstützung vom Europarat

Während die Bundesregierung die Anerkennung der Polen als „ethnische Minderheit“ bisher strikt ablehnt, bekommt der Jurist Unterstützung vom Europarat, dem alle europäischen Staaten, mit Ausnahme Weißrußlands, angehören. Dieser hatte der Bundesregierung bereits im vergangenen Jahr nahegelegt, die Konvention über den Minderheitenschutz auf die Polen auszudehnen.

Bisher stehen lediglich Friesen, Dänen, Sorben sowie Zigeunern besondere kulturelle Minderheitenrechte zu. „Angesichts der wachsenden kulturellen Vielfalt in der deutschen Gesellschaft darf man die Polen nicht willkürlich von den Vorteilen“ ausschließen, heißt es in der Empfehlung des Europarates.

Deutschland hat bereits angekündigt, bei der Sprachförderung nachzubessern und künftig ein „Büro der Verbände der Deutschpolen“ zu finanzieren. Mehr sei allerdings nicht möglich. Die Zeit berichtet, zu mehr Zugeständnissen sei die Bundesregierung mit Blick auf andere Bevölkerungsgruppen, wie den „Deutschtürken“, nicht bereit. Für ein Zuwanderungsland wie Deutschland wäre das ein sozialer Sprengsatz. (ho)

Ein Porträt Stefan Hamburas erscheint am Freitag in der Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT (11/11)

DRESDEN. Die SPD-Fraktion im sächsischen Landtag hat im Streit um ein Kreuz im Sitzungssaal der CDU eingelenkt. SPD-Chef Martin Dullig sagte nach einem Bericht der Bild-Zeitung, seine Fraktion werde keine weiteren juristischen Schritte gegen das Kreuz unternehmen. „Diese Forderung war ein Fehler, auch wenn wir formaljuristisch im Recht sind“, sagte Dullig.

Die SPD hatte laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dapd die CDU aufgefordert, das Kreuz aus dem Beratungssaal zu entfernen, wenn bei Veranstaltungen auch andere Fraktionen anwesend sind.

Begründet hatten die Sozialdemokraten der Forderung mit dem Neutralitätsgebot für öffentliche Gebäude. Dem hatte CDU-Fraktionschef Steffen Flath entgegnet, daß das Kreuz bereits seit 1993 an der Stelle hänge, ohne daß sich bislang jemand daran gestört habe. Die CDU werde das Kreuz daher auch in Zukunft nicht abnehmen.

Dullig, der dem Bericht nach der einzige Christ in seiner Fraktion ist, sagte nun, er hätte den „Kreuzzug“ von sich aus niemals zum Thema gemacht. Allerdings habe der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Stefan Brangs, auf die Forderung, das Kreuz abzunehmen, bestanden. (krk)

 

DRESDEN. Der DDR-Bürgerrechtler und Schriftsteller Lutz Rathenow hat seine Bereitschaft signalisiert, das Amt des sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen zu übernehmen. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung sagte er, die Landesregierung habe ihn bereits vor vier Wochen gefragt. Er sei jetzt bereit das Amt zu übernehmen.

Rathenow kündigte an, nach seiner Wahl durch den sächsischen Landtag, den Fokus zukünftig sehr viel mehr auf die Opfer der DDR-Diktatur zu legen. Diese seien bisher in der Öffentlichkeit noch nicht stark genug wahrgenommen worden. Er plädierte in diesem Zusammenhang für eine Ausweitung der Kompetenzen des Stasi-Beauftragten. Sachsen müsse das Amt, ähnlich wie Brandenburg, zu einem Landesbeauftragten für die gesamte DDR-Diktatur ausbauen.

Angesprochen auf seine Qualifikation, wies Rathenow auf seine wissenschaftliche Ausbildung als Historiker hin. Er habe sich schon immer journalistisch und analytisch mit der DDR beschäftigt. Über ihn selbst habe die Stasi 15.000 Seiten an Unterlagen zusammengeschrieben.

Kandidatensuche gestaltete sich als schwierig

Zuvor war es bei der Besetzung des Postens zu einigen Diskussionen gekommen. Der anfangs von Innenminister Jürgen Martens (FDP) favorisierte FDP-Politiker Konrad Felber hatte eine Ernennung abgelehnt, nachdem die Landesregierung der Bürgerrechtlerin Freya Klier öffentlich abgesagt hatte. Felber hatte die Personaldebatte danach als „unwürdig“ bezeichnet.

Das Amt ist seit dem Rückzug von Michael Baltes im November 2010 unbesetzt. Das sächsische Innenministerium betonte jedoch, die Stasi-Unterlagenbehörde sei auch ohne Leiter arbeitsfähig.

Der Beauftragte für die Stasi-Unterlagen wird von der Landesregierung vorgeschlagen und durch die Abgeordneten des Landtags gewählt. Rathenow will sich deswegen allen Fraktionen für Fragen und Klärungswünsche stellen, abgesehen von der NPD. „Auf deren Stimmen lege er keinen Wert“, sagte Rathenow, deswegen werde er sich bei der NPD nicht vorstellen. Sich selbst betrachtet er als überparteilich. (ho)

MÜNCHEN. Die bayerische Sozial- und Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) hat die Aufnahme nordafrikanischer Flüchtlinge abgelehnt. „Wir dürfen nicht die Illusion wecken, daß wir sämtliche nordafrikanische Bürger aufnehmen können“, sagte sie dem Münchner Merkur.

Mit Blick auf die tunesischen Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa erklärte die Ministerin, es handele sich eben nicht um politisch Verfolgte im Sinne des Asylrechts, sondern um Wirtschaftsflüchtlinge auf der Suche nach einem neuen Leben. Gerade jetzt aber bräuchte man diese Menschen in ihrer Heimat, um dort eine funktionierende Demokratie aufzubauen.

Vom neuen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erwartet Haderthauer die Durchsetzung einer schärfen Asyl- und Integrationspolitik. Besonders wichtig sei die Heraufsetzung des Nachzugsalters für Ehegatten von 18 auf 21 Jahre. Damit gäbe es endlich ein wirksames „Mittel gegen das Phänomen der Importbräute“, meint die Minsterin.

Von Ausländern in Deutschland forderte sie, innerhalb eines Jahres Deutsch zu lernen. Wer sich weigere, müsse zukünftig mit härteren Strafen rechnen. Das gelte auch für junge Mütter. „Kleine Kinder zu haben, darf keine Ausrede mehr sein, um Integrationskurse zu verweigern.“

Scharfe Kritik an Islamverbänden

Scharf kritisierte die CSU-Politikerin die muslimischen und türkischen Verbände in Deutschland. Die islamischen Gruppen und Organisationen, die jetzt den Innenminister wegen seiner Äußerungen zur Rolle des Islams in Deutschland attackieren, hätten schon in der Vergangenheit jede Gelegenheit wahrgenommen, um bewußt mißzuverstehen. Sie selbst erlebe, „daß gerade die gut integrierten Zuwanderer sich von diesen Stimmen nicht vertreten fühlen“.

In der Debatte um die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland stärkte Haderthauer indes dem Innenminister den Rücken. Friedrich habe zu Recht auf die christliche Prägung Deutschlands hingewiesen. Der „Islam war nie Antrieb unserer Kultur“. Deswegen könne er auch nie die Wurzel unserer Werte sein. Wer das verkennt, habe nicht verstanden, wie wichtig „Aufklärung und Christentum“ gewesen sind. (ho)

Die großen Schlachten haben sie gewonnen – hier im äußersten Osten von Libyen. Bereits am 18. und 19. Februar ist es den Aufständischen in Tobruk und Derna gelungen, den Einfluß von Machthaber Muammar al Gaddafi zu brechen. Verglichen mit dem Gemetzel im Rest des Landes war der Blutzoll gering: Drei Demonstranten und ein Gaddafi-Mann sollen in Tobruk ums Leben gekommen sein. Fünf Regierungsgegner und drei Tripolis-Getreue seien bei den Schießereien beim Sturm auf die zentrale Polizeistation von Derna gestorben. Die Gräber der neuen Märtyrer sind noch frisch. Sie ruhen jetzt auf dem Gelände der Al Sahaba Moschee.

Auch zwei Wochen später ist den Menschen die Freude über das Erreichte anzumerken, das 42 Jahre lang als unmöglich galt. Tag und Nacht schießen sie in die Luft – mit Kalaschnikows, Pistolen und uralten Gewehren. Patronenhülsen überall. Eine bunte Mischung von Jung und Alt, hauptsächlich in Zivil, teilweise in Tarnuniform gekleidet, ist auf den Beinen. Doch gefährlich erscheint die Lage nicht. Statt sie zu lynchen, haben die Rebellen die ehemaligen Polizisten und Geheimdienstler nach Hause gehen lassen, als sich die Armee auf die Seite der Oppositionellen stellte. „Wir wollen nur Gaddafi“, wird immer wieder gesagt.

Keine Plünderungen

Bürgerwehren kontrollieren die Straßen. Anders als im revolutionären Ägypten gab es zumindest in Tobruk und Derna keine Plünderungen. Geschäfte und Banken haben schon wieder geöffnet. Die Versorgung mit Wasser und Strom läuft. Nur Schulen und Universitäten sind nach wie vor geschlossen.

Besonders auffällig: Westliche Ausländer sind herzlich willkommen – auch ohne Visum und Einreisestempel. Reporter werden freundlich aufgefordert, zum Spaß mit unterschiedlichen Waffen in den Himmel zu schießen und in einem der elf Zelte auf dem Tobruker Platz vor der Königsmoschee zu übernachten.

Zum Freitagsgebet am 4. März erscheinen mehrere hundert Menschen. Etwa vierhundert von ihnen bleiben für eine politische Abschlußveranstaltung. „Gaddafi soll gehen“, schreien sie. Anschließend herrscht Leere. Den freien Tag genießt der Tobruker nun lieber mit der Familie, bevor sich der Arbeitsalltag Stück für Stück normalisiert. Kinder spielen in den ausgebrannten Autos der verwüsteten Polizeistation.

Das Grüne Buch ist besonders verhaßt

Der Aufruhr war zielgerichtet gegen die Staatsgewalt gerichtet. Neben den Sicherheitskräften sind in Tobruk nur eine Marineeinrichtung, ein Regierungsbüro und die Ausgabestelle für das Grüne Buch in Flammen aufgegangen. Die dreiteilige Schrift des libyschen Diktators ist bei den Libyern besonders verhaßt. Gaddafis Ideen vom „dritten Weg“ jenseits von Kapitalismus und Kommunismus wurden dem Volk seit 1975 eingetrichtert. Daß es dabei um islamisches Gedankengut gehe, stünde nur auf dem Papier, beschweren sich die revoltierenden Libyer. Vielmehr habe Gaddafi versucht, mit seiner Schrift den Koran, die alleinige Wahrheit, zu verdrängen.

Die Religion ist die Haupttriebfeder. Wie überall in der islamischen Welt. Doch daß man ein „islamisches Emirat“ wolle oder gar mit Al Kaida sympathisiere, wird von jedem Libyer, der die Frage versteht, vehement bestritten: „Juden und Christen sind unsere Brüder.“ Sie seien ausschließlich interessiert an einem Ende von „Unterdrückung, Bevormundung und Ausbeutung“. Viele Libyer wünschen sich ihr Land als ein anerkanntes Mitglied der „Staatengemeinschaft“. Über Gaddafis Aktionen, vom Lockerbie-Anschlag bis zur Verhaftung der bulgarischen Krankenschwestern, schütteln sie nur den Kopf. „Es wird schwer, ein neues Libyen aufzubauen“, sagt der 29jährige Linguistik-Professor Sirag Shinnieb, ein Organisator im Revolutionskomitee, mit Blick auf fehlende politische Strukturen. Die Panzer und Flugabwehrstellungen entlang der Mittelmeerstraße weisen darauf hin, daß erst das Hauptproblem zu lösen ist: die Entmachtung des Diktators, ob mit oder ohne ausländische Hilfe.

Der nächste Beitrag aus Bily Six’ Bürgerkriegstagebuch erscheint am Mittwoch.

Harburg: Ein Einkauf 1954

On March 9, 2011, in Nation, by admin
Liebe Freunde, ich habe heute ein bisschen in meinen Internet-Lesezeichen gekramt und dabei einen hübschen Artikel (wieder)gefunden, der mich schwer an meine eigene Kindheit erinnert:

Zitat:

Harburg: Ein Einkauf 1954

von Manfred Pierling

Supermärkte, Kaufhäuser, Bäckerfilialen. Das ist Heute. Damals: Tante-Emma-Läden, Milch in der Kanne, loses Sauerkraut und Gurken aus dem Fass! Ein Leser der Harburger Rundschau erinnert sich, wie er vor 50 Jahren einkaufen musste:

Ich will euch mal eine Geschichte erzählen, wie ich sie als 10-jähriger Buttje hier in Harburg erlebt habe. Einkaufen für Oma Lina, so hieß meine Großmutter, Opa hieß Heini, und meine Mutter wurde "Puppe" genannt; mich nannte man übrigens Goldi, wegen meiner strohblonden Haare als Kind.

Es war ein besonderer Akt, für Oma Lina einzukaufen, hier werdet ihr erfahren warum. Ich war jetzt zehn Jahre alt und konnte nun größere Aufträge übernehmen, meinte meine Oma.

Freitags nach der Schule und dem Mittagessen ging es los.

Wir wohnten in der Schüttstraße, und überall gab es noch die kleinen Krämer an der Ecke. Meine Einkaufstour begann bei Bäcker Kähling, hier musste ich ein großes Kastenweißbrot holen, dann nebenan zu Schlachter Tschentscher, gekochten Schinken kaufen; der hatte den besten gekochten Schinken in Harburg, noch mit einem Fettrand, nicht son trockenen Schiet wie heute. Dann zu Schlachter Riebesehl, dort musste ich Landleberwurst und Mettwurst kaufen.

Ihr werdet euch jetzt fragen, warum hat er denn die Wurst nicht auch beim anderen Schlachter gekauft? Jeder Schlachter hatte seine eigenen Gewürze, und Oma Lina war da sehr eigen mit, was den Geschmack der Wurst betraf. Danach ging es zu Pferdeschlachter Meyer, einen Kringel Gekochte holen, hier gingen wir als Kinder besonders gerne hin, denn für uns gab es immer ein Stück Pferdewurst auf die Faust. Nun die Straße runter bis in den Küchgarten, dort gab es den Milchmann Derboven, der hatte den besten Sahneschichtkäse. Auf dem Rückweg zum Gemüsemann Leßmann, vielleicht einen Blumenkohl besorgen.

Endlich geschafft, dachte ich, als ich zu Hause ankam, nun kann ich zum Bolzen gehen, die anderen Jungs waren schon lange dabei. Denkste, Oma Lina schickte mich noch zu Schlachter Richter, etwa zwei Kilometer entfernt, dort musste ich noch Zwiebelwurst holen. Woanders würde die nicht schmecken, meinte Oma. So in etwa waren meine Einkäufe 1954. Dann die vielen kleinen Tante-Emma-Läden, mein Onkel Hermann hatte auch so einen Laden, hierhin wurde ich geschickt, wenn ich so die kleinen Sachen einkaufen musste: Mehl, Zucker und so. Onkel Hermann hatte noch alles lose, in so großen Schubladen zum Aufziehen. Es roch immer so toll im Laden, fand ich.

Seifenartikel holte ich immer bei Budni, hier gab es noch lose grüne Seife und Bleichsoda für die Wäsche, auch lose Stärke hatten die noch. Das waren richtige Einkaufstouren, heute hat alles der Supermarkt. Dann gab es da noch Sauerkohl-Prigge, der stellte selber Sauerkohl her, hier habe ich mir oft für einen Groschen Sauerkohl geholt, einfach so auf ein Stück Pergamentpapier. Dann Milchmann Wübbe, hier holte ich die tägliche Frischmilch in einer Milchkanne, ein Schluck auf dem Heimweg musste sein. Oma merkte es sofort, denn meistens hatte ich einen kleinen weißen Schnurrbart von der Milch. Dann das Kaffeegeschäft, 50 Gramm Kaffee, aber gemahlen, reichte wohl gerade für eine Kanne. Aber am liebsten ging ich mit Oma zum Wochenmarkt. Bevor Oma etwas kaufte, probierte sie alles, hier eine Kirsche, dort eine Erdbeere, so nach Jahreszeit. Wenn sie dann nichts kaufte, dann war mir das immer peinlich. Oma feilschte auch um jeden Groschen, meist bekam sie auch ihr Recht. Aber am schönsten war es bei Butter-Eiche, einem Fachgeschäft für lose Butter; aus Holzfässern wurde die Butter geholt und dann mit zwei großen Holzklatschen von den Verkäuferinnen zu einem kleinen Block geformt, toll hörte sich das immer an. Dann hatten sie hier den besten Tilsiter Käse, der stank die ganze Straße längs, aber der schmeckte einmalig.

Das Einkaufen damals war vielleicht ein bisschen umständlich, aber dafür bekam man auch überall noch kleine Portionen, keinen abgepackten Schiet. Man konnte noch zwei Scheiben Bierschinken kaufen und eine Scheibe Gouda und niemand meckerte; auch der Geschmack war noch anders, heute schmeckt jede Wurst gleich, alles 08/15 gewürzt. Der Schlachter, der seine Wurst noch selber machte, hatte da ein ganz anderes Gefühl. Einkaufen war zwar komplizierter, aber man wusste, was man in der Tasche hatte.

Die Geschichte hat sich in Harburg 1954 zugetragen und befindet sich auch auf meiner Homepage www.mpierling.de

(Quelle: Hamburger Abendblatt)


Ich fand diese Geschichte so schön nostalgisch, dass ich sie mit euch teilen wollte; speziell mit den "älteren Semestern" hier. Ich hoffe, sie hat euch gefallen.

Auch ich erinnere mich noch gut, wie ich in den 60ern als kleiner Steppke von 5, 6 Jahren mich darum gerissen habe, die Einkäufe zu erledigen. Weil ich sicher sein konnte, dass für mich immer eine kleine "Belohnung" dafür herausspringen würde! Eine "Leckmuschel" oder ein Tütchen "Ahoi"-Brause für 5 Pf zum Beispiel, oder ein in Stanniol eingewickeltes Milcheis von Langnese, für 20 Pf. Damals noch ‘ne Menge Geld! (War mir meine Mutter besonders gewogen, gabs sogar ein "Felix"-Heft am Kiosk!)

Die kleinen Läden des täglichen Bedarfs lagen alle an unserer Straße in unmittelbarer Nähe. Mehr als 500 Meter musste ich nicht zurücklegen. (Heute muss ich mich aufs Fahrrad setzen, um ins weit entfernte "Einkaufszentrum" zu fahren…)

Mein erster Anlaufpunkt war der Krämer "Golland", dort gabs so ziemlich alles: vom Fliegenfänger über Einweckgummis bis zur begehrten Tüte mit "Gruselbildern". (Unglaublich der Duft von Milch und Käse, der einen schon auf der Straße empfing! Werd ich mein’ Lebtag nicht vergessen!)
Der alte Golland pumpte dann Milch in meine mitgebrachte verbeulte Blechkanne. (Vorher dran denken, Geld und Einkaufszettel herauszunehmen, sonst gibts Mecker!) Zwar hielt sich diese Milch im Sommer nur 1-2 Tage, und böse Zungen munkelten, sie wäre mit Wasser gepanscht, aber sie schmeckte einfach prima! Selbst wenn sie mal sauer wurde, konnte man sie mit Zucker und Zimt noch prima als "Stippmilch" genießen. Heute geht das ja nicht mehr, mit dieser pasteurisierten Industrie-Plörre…

Danach zu Bäcker "Weckermann" (sic!), der Brot und Brötchen und seine legendären "Cäcilienschnitten" (ein rechteckiges Teilchen aus Mürbteig, gemahlenen Nüssen und Mandeln, an der Oberseite mit Karamel überzogen, und am Schluss zur Hälfte diagonal in Bitterschokolade getaucht! Die bekannten "Nuss-Ecken" kommen diesem köstlichen Kuchenstück halbwegs nahe, sind aber nicht annährend so lecker!) noch richtig selber buk! Die goldfarbenen Brötchen waren handgeformt, längliche Meisterstücke, außen knusprig und innen fluffig-fest – keine Fabrikbrötchen von klebriger, gummiartiger Konsistenz, mit riesengroßen Löchern (wenn sie nach dem Auftauen zu lange vor sich hin blähen), so wie heute. Für Herrn Weckermann war es übrigens selbstverständlich, seine leckeren Brötchen morgens an die Haustür zu liefern, rechtzeitig zum Frühstück – für einen Mehrpreis von wenigen Pfennigen! Man zeige mir einen Bäcker, der heute noch einen solchen Service bietet…)
Bei Weckermann jedenfalls wurde jeden zweiten Tag ein Kasseler Brot gekauft: duftig, speckig glänzend und noch handwarm, und dieses auf dem Nachhauseweg kräftig ausgepult und mit fetter kalter Milch heruntergespült. Was für ein Leben!

Meine letzte Station war dann meist der Obst- und Gemüseladen von Herrn und Frau Möller. Die importierten keine wie geleckt aussehenden, dafür aber faden und geschmacklosen Äpfel aus Neuseeland, oder Porree aus Israel, sondern zogen und ernteten das, was sie verkauften, in ihrem großen Garten- und Treibhausgrundstück hinter dem Laden noch selbst!

Paul und Erna Möller sind heute längst tot. In ihrem Laden ein schweineteures "Hair-Studio", in das ich mich niemals reintrauen würde! Und ihr "Garten Eden", in dem ich nach der Schule manchmal Äppel oder Kohlrabi geklaut habe, wurde von den Erben an eine Immobiliengesellschaft verkauft.

So ändern sich die Zeiten…

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Proxomitron

On March 9, 2011, in Nation, by admin
Seit langem nutze ich diesen Werbefilter für Internetseiten, ich möchte ihn Euch nicht lange vorenthalten.

Proxomitron läuft als lokaler HTTP-Proxy im Hintergrund. Aufgrund festgelegter Regeln verarbeitet dieser den Datenstrom zwischen Internet und Browser.

Proxomitron ist völlig frei konfigurierbar, regelbasiert, browserunabhängig, HTTP-Proxy und ein Werkzeug für Individualisten.

Anhang 23930

Nachdem Download und der Installation/ Kopieren konfiguriert man den Browser.

Firefox: Extras-> Einstellungen-> Erweitert-> Netzwerk-> Einstellungen

Proxomitron starten (Vorher jedoch den Browser Cache löschen)

"Bypass" bedeutet das Netzseiten ungefiltert übertragen werden.

(Die einzelnen Konfigurationsdateien sind jederzeit anpassbar.) In der Standardkonfiguration bietet Proxomitron jedoch einen recht guten Schutz.

Tip: Legt Euch Proxomitron in den Autostart.

Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg prox1.JPG (49,1 KB)
Dateityp: jpg rpx2.jpg (87,7 KB)
Dateityp: jpg prox3.JPG (83,3 KB)
Angehängte Dateien
Dateityp: zip Proxomitron4.51-P-2.3.2.zip (1,77 MB)
WordPress主题