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Wo sind Gaddafis Freunde geblieben?

On March 1, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Die libysche Hauptstadt scheint der einzig verbleibende Ort zu sein, den die Unterstützer von Muammar Gaddafi noch unter Kontrolle haben und dort verschanzt sich der Despot. Fast alle anderen wichtigen Städte haben prodemokratischen Kräfte übernommen. Immer grössere Teil der Armee und der Luftwaffe laufen zu den Gegenern von Gaddafi über.

In den östlichen Teilen Libyens, wie in Bengasi, ist mehr oder weniger die Normalität eingekehrt. Die Supermärkte und die Banken sind nach acht Tagen wieder offen. Gruppen von engagierten Bürgern organisieren das Leben, übernehmen die staatlichen Aufgaben und füllen das Vakuum, welches durch die Entmachtung der Vertreter des Gaddafi-Regimes hinterlassen wurde.

Die Meldung, der ehemalige Justizminister Mustafa Abdeljalil wäre der Chef einer Übergangsregierung, ist wohl etwas voreilig. Vielmehr schlössen sich Vertreter der Stadträte aus dem Osten des Landes zu einem provisorischen Gremium zusammen, um das tägliche Leben in der Region zu organisieren. Er sei lediglich der Sprecher des Gremiums.

Gegenüber Al Jazeera sagte Abdeljalil: “Was wir in Libyen sehen, ist eine vom Volk getragene Revolution, die von der Jugend angeführt wird, unterstützt von der Bevölkerung, gegen die Unterdrückung des Dikators, der nur eine singuläre Sichtweise hat und ein blutdrünstiges Vorgehen. Jetzt verkünden wir der Welt, wir haben vor, eine demokratische Nation aufzubauen, mit Institutionen, die internationale Verpflichtungen und Verträge einhalten.

Sieht aus wie wenn die Tage von Gaddafi gezählt sind, wenn in den nächsten Tagen die prodemokratischen Kräfte sich Tripoli nähern, möglichweise mit Unterstützung des Militärs und dann das ganze Land befreien.

Muammar scheint völlig alleine zu sein. Da fragt man sich, wo sind seine Freunde unter den westliche Staatsführern geblieben? Jetzt verlangen sie seinen Rücktritt, ja seine Verurteilung wegen Menschenrechts- verletzungen. Wie wenn er das nicht vorher, wo sie ihm die Hand geschüttelt haben, auch schon gemacht hat.

Gaddafi und Obama

Gaddafi und Sarkozi

Gaddafi und Berlusconi

Gaddafi und Blair

Gaddafi und Aznar

Gaddafi und Schröder

Gaddafi und Van Rompuy

Gaddafi und Papandreou

Gaddafi und Brown

Hier noch seine “Kollegen” aus den Nachbarländern, die schon entmachtet wurden, Mubarak …

… und Ben Ali

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Ich halte ja nichts von diesem Propaganda- spektakel der Selbstbeweihräucherung, aber der Film “Inside Job” gewann einen Oscar für den besten Dokumentarfilm am Sonntag, eine kritische Auseinander- setzung über die betrügerischen Machen- schaften der Wall Street und der Finanzindustrie überhaupt. Der Regisseur des Films, Charles Ferguson, benutzte seine Ansprache bei der Preisverleihung für eine pointierte Botschaft, auch an die Bankster-Marionette Obama:

Vergeben sie mir, ich muss damit anfangen darauf hinzuweisen, das drei Jahre nach der fürchterlichen Finanzkrise, die durch Betrug verursacht wurde, ist kein einziges Mitglied der Geschäftsleitung (der Banken) im Gefängnis gelandet, und das ist falsch,” sagte Ferguson.

Hier ein Ausschnitt aus “Inside Job”:

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Auch in Oman gibt es eine Revolte

On March 1, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Im nächsten engen Verbündeten der USA brodelt es und die Bevölkerung von Oman protestiert gegen die 40-jährige absolute Macht des Sultans Kabus bin Said. Zwei Menschen starben laut Augenzeugen am Sonntag, als die Polizei mit Regierungsgegnern in Sohar zusammenstiess. Weitere 10 Personen wurden durch Gummigeschosse und Tränengas verletzt. In Oman sind Parteien verboten und die Bevölkerung verlangt auf diesem Weg politische Reformen, da sie sich sonst nicht ausdrücken kann.

Am Montag blockierten etwa 1’000 Demonstranten die Strassen zum Hafen und der Raffinerie der Stadt. Ein Supermarkt wurde geplündert und anschliessend in Brand gesetzt. Dabei sollen weitere vier Menschen getötet worden sein.

Als Antwort auf den wachsenden Unmut im Lande hat Sultan Kabus sechs Minister entlassen und begründete seine Handlung mit den Worten, es diene “dem öffentlichen Interesse“. Er versprach auch die staatliche Unterstützung für Studenten zu erhöhen, die in einer ähnlichen Situation wie in den anderen arabischen Ländern stecken. Trotz Ausbildung keine Arbeit und damit keine Perspektive für die Zukunft.

Der Sultan regiert absolutistisch mit Dekreten und die Regierung und das Parlament haben nur eine beratende Funktion. Von Demokratie keine Spur. Die Korruption und Vetternwirtschaft ist enorm, die wirtschaftliche Situation für die Unterschicht katastrophal. Nur ein Teil der Omanis dürfen überhaupt wählen. Ein Grossteil der Bevölkerung sind Ausländer, die wie rechtlose Sklaven behandelt werden und die Drecksarbeit erledigen dürfen.

Aber Washington und London stützen dieses despotische Regime schon seit Jahrzehnten, wegen der strategischen Lage am Arabischen Meer und wegen dem Ölreichtum. Die US Air Force ist auf der Thumrait Luftwaffenbasis stationiert und unterhält dort ein grosses Logistikzentrum für den Nachschub und als “Kriegsreserve”. Der Oman ist wahrscheinlich der grösste Unterstützer der US-Militärstrategie in der Golfregion.

Aber ich habe ja vergessen, die “Oberdurchblicker” sagen, die Revolten in den arabischen Ländern sind von der CIA inszeniert und kommen nicht aus der Bevölkerung. Ich bin nur zu blöd um den Sinn dahinter zu verstehen. Fragt sich nur wer wirklich der Blöde ist und jeden Verschwörungsmist glaubt.

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Merkel lobt Türkei – trotz Erdogans Rede

On March 1, 2011, in Nation, by admin
Ich habe grad mal diesen Artikel gefunden und wollte diesen euch nicht vorenthalten….

Zitat:

Merkel lobt Türkei – trotz Erdogans Rede

28.02.2011, 20:35 Uhr
Der türkische Premier Erdogan will weiter Investoren ins Land holen – mit seiner Rede hat er sich in Deutschland etwas unbeliebter gemacht. Der IT-Branche ist das egal – sie erwartet neue Umsatzschübe von der CeBIT.
_

HannoverStartschuss für die CeBIT 2011: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan haben am Montagabend die weltgrößte Computermesse in Hannover
eröffnet. Die Türkei ist in diesem Jahr CeBIT-Partnerland. „Es gibt eine unglaublich dynamische Entwicklung“, sagte Merkel im Kongresszentrum der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die Türkei sei daher ein „Partnerland par excellence“ lobte Merkel.
Erdogan betonte, sein Land habe weiterhin ein großes Interesse daran, neue Investoren ins Land zu holen. Die Anteile der IT- Wirtschaft an der gesamten Wirtschaftsleistung und am Export seien
zuletzt deutlich gewachsen. Der Branche komme außerdem eine wichtige Aufgabe bei der weiteren Annäherung der Türkei an die Europäische Union zu.
Genau über die hatte Erdogan bei seiner Rede in Düsseldorf am Sonntag gesprochen. Erdogan hat wieder heftige Reaktionen ausgelöst mit seinem Aufruf, Kinder seiner Landsleute in Deutschland sollten zuerst Türkisch lernen. Während Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dies nicht so kritisch sieht, sind ihre Partei und FDP-Chef Guido Westerwelle empört. Merkel sagte am Abend am Rande der Eröffnung der CeBIT in Hannover, die deutsche Sprache sei weiterhin unerlässlich für eine erfolgreiche Integration der türkischen Gemeinde in Deutschland. Es sei wichtig, dass auch Deutsch frühzeitig gelernt werde


Quelle:http://www.handelsblatt.com/unterneh…l?p3893734=all

Bin auf eure Meinungen dazu gespannt :daumenh:

(unzensuriert.at) Bei Berichten über Verbrechen aller Art, die in Österreich stattfinden, verschweigen die Medien meist vornehm die Provenienz des jeweiligen Tatverdächtigen.

So soll der Öffentlichkeit vorgegaukelt werden, dass Ausländerkriminalität in unserem Land – sofern überhaupt vorhanden – nur ein unbedeutendes Randphänomen darstellt. Dies steht allerdings im krassen Widerspruch zum subjektiven Empfinden der Bevölkerung.

Mittels parlamentarischer Anfrage an Innenministerin Fekter ging der FPÖ-Abgeordnete Harald Vilimsky der Wahrheit auf den Grund.

Überproportional viele Tatverdächtige sind Ausländer

Die Anfragebeantwortung bringt zu Tage, dass im Jahr 2010 von 239.954 ermittelten Tatverdächtigen 69.188 Personen nicht österreichische Staatsbürger waren. Das sind 28,8 Prozent. 9.693 Personen werden davon als Touristen bezeichnet. 8.524 Tatverdächtige waren Asylwerber. Der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung beträgt hingegen

nur 10,7 Prozent. Das zeigt, dass rund ein Zehntel der Bevölkerung für über ein Viertel aller Straftaten verantwortlich ist. Die kolportierte und vor allem von den Grünen stets wiederholte These, dass nach Österreich gekommene Ausländer nicht krimineller seien als Einheimische und hauptsächlich Kriminaltouristen für die hohe Deliktzahl verantwortlich seien, ist damit eindeutig widerlegt.

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Nachfolgend die Besucherstatistiken* für Februar 2011.

Besucher: 99.427 (Vormonat: 105.396)
Besucher-Tagesschnitt: 3.550 (Vormonat: 3.399)
Seitenaufrufe: 193.501 (Vormonat: 216.612)
Seitenaufrufe-Tagesschnitt: 6.910 (Vormonat: 6.987)
Besucher-Tagesrekord: 5.024 am 20.02. (Vormonat: 3.805 am 04.01.)

Flattr-Einnahmen: 9,32 €uro (Vormonat: 8,18 €uro)

Rückblick:

Eine positive Entwicklung, die fast die bewusst hoch gesteckten Erwartungen erreicht.

Ausblick:

Das Ziel für den März ist, die Marke von im Schnitt 3.800 Lesern am Tag zu knacken. Dafür benötigen wir die Unterstützung aller wohlmeinender Leser: Empfehlen Sie uns weiter, verlinken Sie uns, verbreiten Sie unsere Inhalte über Twitter, Facebook und andere soziale Netzwerke (siehe Schaltflächen am Ende jedes Artikels). Vielen Dank!

Siehe auch:

>> Monatsstatistik Januar 2011
>> Monatsstatistik Dezember 2010
>> Monatsstatistik November 2010
>> Monatsstatistik Oktober 2010


*Gezählt wird jeden Tag neu und nach IP-Adresse.
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Vielen herzlichen Dank!

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Karl-Theodor zu Guttenberg hat, um es sanft zu formulieren, gewaltig gemogelt. Wer seinen Rücktritt fordert liegt damit sicher nicht falsch.

Der Guttenberg-Plagiatsskandal zieht nun weitere Kreise. Dabei zeigt die antidemokratische und kommunistisch-stalinistische Partei von Dietmar Bartsch, die SED-Linke, wieder ihr wahres Gesicht. Die Dauernörgelbacke der Schießbefehl- und Gulagpartei forderte nun Karl-Theodor zu Guttenberg indirekt zum Selbstmord auf. Dabei bekam er lachenden Applaus von den anderen Genossen der Stasispitzel- und Mauermördertruppe.

Die SED-Linke hat zu Guttenberg schon länger auf dem Kieker. Ende 2010 wollte sie im Kampf gegen ihn und seine große Popularität sogar die Adelstitel abschaffen.

Der 1958 in der DDR geborene Bartsch hatte in der aktuellen Stunde des Bundestages zum Fall Guttenberg eine Rede gehalten, in der er, laut WELT, den angeschlagenen Kriegsminister mit einem ertappten „Ladendieb“ verglich, der seine Beute zurückgeben muss. Dann forderte er zu Guttenberg auf, Selbstmord zu begehen:

„Ich appelliere an Ihre Ehre: Früher wusste der Adel, was an so einer Stelle zu tun ist!“

Früher, also noch zu Kaiserzeiten, kam es durchaus vor, dass sich der Adel bei Entdeckung eines Vergehens selbst richtete um der Schmach zu entgehen. Die Aussage des Linkspolitikers ist daher eine klar inhaltlich verständliche Botschaft an zu Guttenberg.

Dieser Vorgang, vom lachenden Beifall der Parteigenossen getragen,  ist nicht nur makaber, er zeigt auch die Denkweise der SED-Linken. Die Folterknastpartei geht mit ihren politischen Gegner nach wie vor menschenverachtend um. In der DDR wurde, wer nicht spurte mit psychischer und physischer Gewalt auf Linientreue getrimmt. Bei wem das nicht funktionierte, wurden andere Lösungen gefunden. Der Folterknast Bautzen war dann oftmals die Endstation.

Heute haben die SED-Erben ein neues Tummelfeld gefunden. Im, einer Demokratie unwürdigen, „Kampf gegen Rechts“ wird auf jeden Menschen eingehackt, welcher sich für deutsche Interessen einsetzt. Auch hier werden keine Hemmungen gekannt. Was politisch nicht durchgesetzt werden kann, erledigt die Straßenkampftruppe „Antifa“ in Rotfrontmanier. Da werden dann von besorgten Bürgern die Autos angezündet oder patriotische Volksvertreter ins Krankenhaus geprügelt. In ihrer ideologischen Verblendung wird auch nicht vor der Hatz auf Kinder Halt gemacht. Die Selbstmordaufforderung an zu Guttenberg zeigt hier nur eine Eisspitze. Dass sie folgenlos in einem angeblich demokratischen Parlament von einem stalinistischkommunistischen Abgeordneten frei formuliert werden darf, zeugt von einem katastrophalen Zustand dieser Republik.

Übrigens sind an Dietmar Bartsch dagegen Zweifel angebracht, weil das Corpus delicti für seinen Doktortitel nicht zu finden ist.

Von 1986 bis 1990  war Bartsch Aspirant an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau. 1990 promovierte er dort zum Dr. rer. oec. mit einer Arbeit über „Verteilungsverhältnisse beim Übergang zum intensiven Reproduktionstyp“. Auf die Anfrage, ob und wo man seine Dissertation einsehen könne, antworte Bartsch um den heißen Brei schwafelnd:

„Ich habe die Arbeit im Mai 1990 an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften verteidigt. Dies geschah in der damaligen Sowjetunion und es handelte sich um die höchste Bildungseinrichtung der KPdSU, deren Generalsekretär damals Michail Gorbatschow war, heute in Deutschland hoch dekoriert und hoch gelobt. Die Arbeit ist in russischer Sprache verfasst und von den zuständigen Behörden im Jahre 1990 in Deutschland anerkannt worden. Zweifelsfrei erfolgte die Promotion in einer anderen Zeit. Die Politische Ökonomie des Sozialismus wird heute in Deutschland weniger wissenschaftlich bearbeitet.“

Im Artikel der WELT wird auch auf Gregor Gysi und dessen Doktorarbeit ausführlich eingegangen. Unter anderem heißt es in dem empfehlenswerten Artikel:

„[…] Hat man sich so weit durch den Text gearbeitet, wird auch dem Nicht-Juristen klar, dass Gysi nicht nur die seinerzeit üblichen Polit-Phrasen von der Überlegenheit der sozialistischen gegenüber der bürgerlichen Demokratie recycelt, man begreift auch, dass seine „Abhandlung“ auf zwei Säulen ruht.

Erstens: Die Partei hat immer Recht. Zweitens: Die sozialistische Lehre ist die theoretische Grundlage des gesellschaftlichen Fundaments. Nur wer davon ausgeht, dass Marxismus-Leninismus eine Wissenschaft ist, die „objektiv“ die Realität analysiert, nur der kann der Doktorarbeit das Prädikat „wissenschaftlich“ zuerkennen. In Wahrheit ist es eine Übung in angewandter Redundanz, die jedes Mal in dem Refrain endet, der „Partei der Arbeiterklasse“ komme „eine führende Rolle“ bei der „Rechtsetzung und Rechtsverwirklichung“ in der sozialistischen Gesellschaft zu. […]“

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Die SED-Linke ist nichts anderes als die alte SED mit optischer Umlackierung und dem Gutmenschenterror.

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Man könnte beinahe glauben unsere etablierten Politiker, oder besser „Politiker“, hätten nicht mit dem Inhalt der neuen Rede von Recep Tayyip Erdogan in Düsseldorf rechnen können.

Es war absehbar, dass der Ministerpräsident der Türkei den Besuch seiner Landsleute in Deutschland wie eine Art Truppenbesuch gestaltet. Wieder fordert der selbsternannte „Schutzherr“ von seinen Landsleuten, das Türkentum aufrecht zu halten. Für Deutsche sicherlich eine ungewohnte Aufforderung. Hiesige Politiker machen es oftmals gerade andersrum und wollen den multikulturellen und beliebigen Menschen ohne Bezug zu den eigenen Wurzeln.

Wie es sich für einen Kolonialherrn, der sich gerade  seinen immer stärker werdenden Siedlern widmet, forderte Erdogan erneut, die Türken sollten zuerst Türkisch und dann Deutsch lernen. Auch sei Kritik an der Islamisierung Europas ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Immerhin sind die Türken lernfähig. Sie wissen genau mit welchem Vokabular sie die dumm-naiven Deutschen ködern können. Immer schön die Opfergruppe raushängen lassen und dabei ständig neue Maximalforderungen stellen. Irgendwann drückt man dann auch den letzten Unfug erfolgreich durch.

Deutsche Politiker der etablierten Parteien reagierten konzeptionslos auf so viel Vaterlandstreue. Einem Wort, in anderen Ländern völlig normal, dass man aber hier kaum mehr in den Mund nehmen möchte. Wie ein Haufen aufgeschreckter Hühner, der gerade beim Hickhack um die letzten Körner am Boden gestört wurde, versuchten sie ihre Empörung zu artikulieren. Als hätten sie es nicht vorher schon gewusst, was Erdogan verbreiten würde. Und auch als sei es nicht ihre jahrzehntelange Politik gewesen, die diese Zustände erst möglich machte. So sprach, laut WELT, die CSU von einer “nicht hinnehmbaren Entgleisung”. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, der in seinem Anfall von hohlen Phrasen auch schon ein Verbot der kommunistisch-stalinistischen Linkspartei ohne Folgen gefordert hatte, sagte:

„Dieser Auftritt von Erdogan hat unsere Integrationsbemühungen in Deutschland um Jahre zurückgeworfen. Es ist ein beispielloser Vorgang, dass ein ausländischer Regierungschef in regelmäßigen Abständen seine bei uns lebenden Landsleute aufwiegelt. Seine Aussage, die Türkei ist die Schutzmacht für alle Türken, auch in Deutschland und Libyen, ist eine nicht hinnehmbare Entgleisung. Wir lassen uns von Herrn Erdogan nicht mit Libyen vergleichen.“

Da gräbt die CDU ganz „mutig“ die „harten“ Bandagen aus. Libyen und Deutschland vergleichen geht natürlich nicht. Der irre Diktator in Libyen gibt wenigstens zu, dass er gegen sein eigenes Volk agiert. Etablierte Politiker in Deutschland schaukeln ja dem vergesslichen Wahlvolk noch vor, sie würden irgendetwas in Zukunft besser machen wollen. Die CSU forderte derweil, ganz „furchtlos“ die Einbestellung des türkischen Botschafters.

Auch CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich stellte ganz erbost fest:

„Erdogan geht es nicht darum, dass Auswanderer aus der Türkei sich ihrer Heimat möglichst lange verbunden fühlen. Er will sie als Interessenvertreter der Türkei in Deutschland missbrauchen.“

Das hätte Herr Friedrich auch schon früher bemerken können. Doch in seinem politischen Elfenbeinturm ist ihm das sicher entgangen. Als Politiker nutzt er sicher auch nicht so häufig die Berliner U-Bahn oder ist noch nicht einem ausländischen Messerstecher in Hamburg begegnet. Verständlich, dass er da nun so aufschrecken muss. Ein besonders fleißiges Hühnchen eben.

Regierungssprecher Steffen Seibert (vorher ZDF, ein Schelm wer Böses dabei denkt) versuchte sofort zu beschwichtigen und machte gleich einen großen Schritt auf den Lideri (türk. = Führer) der Türkei  zu. So sei die Regierung der festen Überzeugung, „dass das Deutschlernen in der Bedeutung dem Türkischlernen zumindest gleichgestellt“ wäre.

Man stelle sich vor, ein Deutscher würde in die Türkei auswandern und von der dortigen Regierung lauthals einfordern,  dass Deutschlernen mit Türkischlernen gleichgestellt wäre. Der weitere Aufenthalt wäre wohl nicht mehr so angenehm.

Auch die Bundesausländerlobbyistin und Befürworterin der Islamisierung, Maria Böhmer (CDU), sagte:

„Eine erfolgreiche Integration ist nicht mit Assimilation gleichzusetzen. Niemand muss seine kulturellen Wurzeln aufgeben. Um sich in Deutschland einbringen zu können, muss man sich aber nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen zu Deutschland bekennen.“

Rührige Worte mit knallhartem Inhalt. Ein paar herzige Lippenbekenntnisse genügen und man hat sich schon erfolgreich integriert? So einfach gestrickt ist die Welt der GutmenschIn Maria Böhmer also. Schnell kann sie da wieder weiter nach einem Körnchen am Boden suchen. Die Welt der etablierten Politiker ist nach der Absonderung der warmen Luft wieder ganz in Ordnung und der dumme Deutsche wählt ihn dafür auch noch. Schöner kann es Frau Böhmer sich gar nicht vorstellen.

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Die NPD in Sachsen-Anhalt, knapp drei Wochen vor der Landtagswahl am 20. März in Umfragen bei fünf Prozent, wirbt nun mit einem Computerspiel um Stimmen bei Jung- und Erstwählern.

Benannt ist es nach dem Spitzenkandidaten Matthias Heyder: In “Heyder räumt auf” geht es im ersten Level darum, den Landtag auszufegen und über die Pfeiltasten der Tastatur von möglichst vielen CDU-, FDP-, SPD- und Linke-Politikern zu befreien. Im zweiten Level dagegen soll der Spieler Euro-Geldstücke und Gen-Mais abschießen, sich also spielerisch für gesunde Nahrung und die Wiedereinführung der D-Mark einsetzen. Zu finden ist das Spiel auf der Internetseite der Partei.

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