Symphonie Nr. 4 (Anton Bruckner)

On February 15, 2011, in Nation, by admin

Sie sehen hier zur Musik von Bruckner einen kleinenExperimentalfilm mit Naturaufnahmen aus Weingarten. (bei Ravensburg) Für die Musik habe ich eine Lizenz. Ausserdem auf meinem Kanal : Donauwalzer,Wienerblut,Kaiserwalzer,An der blauen Donau,Geschichten aus dem Wienerwald,kleine Nachtmusik,Serenata,Nocturna,Moldau, Mondscheinsonate,La Traviata,Messias, Wassermusik,5 Symphonie,Air Suite, Blumenwalzer,Brandenburgisches Konzert,
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Der aller beste Komponist der je gelebt hat!!!
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2011 wird das Jahr der Lebensmittelkrise

On February 15, 2011, in Schall und Rauch, by admin

Das Welternährungsprogramm der Uno hat wegen des unablässigen Anstieges der Preise für Nahrungsmittel Alarm geschlagen. Die hohen Preise führten zu Unruhen und Instabilität, erklärte das WFP. Der Auslöser für die Revolte in Tunesien und Ägypten waren auch die stark gestiegen Lebensmittelpreise. Viele der Armen sind am verhungern oder müssen ihr ganzes Einkommen dafür ausgeben. Auch hier müssen wir uns auf steigen Kosten für die Nahrung gefasst machen. Das war auch der Grund für meinen Artikel: „Methoden der autarken Lebensmittelversorgung“, um davon weniger betroffen zu sein.

Das Bild oben zeigt Tunesier die wegen der hohen Lebensmittelpreise im Januar protestierten. In Ägypten ist es ähnlich. Fallen noch mehr Regierungen wenn die Menschen unter Hunger leiden? Jedenfalls ist es der Motor für massive Unzufriedenheit und Existenzangst und kann sich wie ein Flächenbrand ausweiten.

Anfang Februar berichtet ich hier über die extrem tiefen Temperaturen im Südwesten der USA und Mexiko, von bis zu -18 Grad. Dadurch wurden ganze Ernten vernichtet, in Gegenden die normalerweise das Wintergemüse liefern. In den US-Supermärkten haben sich deshalb die Preise für Gemüse verdoppelt und verdreifacht, die aus dem Süden stammen, wie Peperoni, Zuchini, Gurken, Salat und Spinat etc. Spargel gibt es gar keinen mehr, da diese Frucht auf den ungeschützten Feldern durch den Frost eingegangen ist.

Marktbeobachter sagen, so eine Situation haben sie seit 25 Jahren nicht mehr gesehen.

Was ganz schlimm von der extremen Kälte geschädigt wurde ist der Mais. Offizielle in Mexiko schätzen, dass vier Millionen Tonnen an Mais verloren gingen, was ca. 16 Prozent der Jahresernte bedeutet. Der Preis für das mexikanische Grundnahrungsmittel, die Tortilla die aus Mais hergestellt wird, ist vor dem Kälteeinbruch bereits gestiegen. Jetzt sind viele Experten besonders besorgt, der Preis wird weiter steigen. Zur Erinnerung, im Jahre 2007 lösten die hohen Tortilla-Preise erhebliche Unruhen in Mexiko aus.

Tortillas sind aber nur eine Sache. Mais wird für viele andere Nahrungs- mittel verwendet und wenn der Preis dafür steigt, werden diese Produkte teurer. Mais ist auch ein Futtermittel und wird den Rindern, Schweinen und Hühnern gegeben. Also wird dann Fleisch auch mehr kosten.

In den letzten sechs Monaten hat sich der Preis für Mais verdoppelt und Analysten erwarten es wird 2011 weiter nach oben gehen.

Ein zusätzlicher Preistreiber ist die Herstellung von Biokraftstoff, der in den USA hauptsächlich aus Mais gewonnen wird. Die Farmer pflanzen lieber Mais für den Biosprit an, statt ihre Felder für Nahrung zu verwenden, weil sie mehr damit verdienen. Die Beimischung von Ethanol wird ausgeweitet und von Washington gefördert und subventioniert. Die Ölkonzerne freuen sich über diese Subvention und geben sich dann auch noch “grün” in ihrer Propaganda.

Diese Perversität, das Lebensmittel verbrannt werden, um „umweltschonend“ zu Fahren, ist echt krank und haben wir den Umweltnazis zu verdanken, die uns dauernd diktieren, wie wir uns zu verhalten haben. Die Hungernden auf der Welt sind ihnen egal und sollen offenbar verrecken. Die Ausrottung der Menschheit aus Umweltschutzgründen ist ja bei ihnen Programm, denn es gibt sowieso zu viele in ihren Augen und Kinder sind schlecht für den Planeten, sagen sie.

Vergange Woche hat die USDA ihre neueste Vorhersage für die Lieferung und den Bedarf an landwirtschaftlichen Produkte (WASDE) veröffentlicht. Am Ende der diesjährigen Saison wird die USA nur 17 Mio Tonnen Mais auf Lager haben, nur 5 Prozent des jährlichen Bedarfs. Das ist der niedrigste Wert seit 1995. Die Hauptverwendung ist für Ethanol, Tierfutter und für den Export. Um zu sparen wird der Export eingeschränkt, was hauptsächlich Europa trifft.

Beim Weizen steigen die Preise auch. Wie hier berichtet wird, hat der Weizenpreis an der Wiener Getreidebörse die 300-Euro-Marke durchbrochen und markiert damit ein neues Rekordhoch seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995. Seit August ist der Weizenpreis an der Wiener Getreidebörse damit um rund 65 Prozent gestiegen.

Die Dürre in Russland und China, die Flut in Australien sowie die extreme Kälte im US-Hauptanbaugebiet haben die Weizenpreise international in die Höhe schnellen lassen. Russland hat ein Exportverbot verhängt, um ihre eigene Versorgung sicherzustellen. Weiters ist das Weizenangebot aus der Ernte 2010 knapp. “Spezifisch für Österreich ist die verregnete Ernte in Tschechien und Bayern, welche die Nachfrage nach österreichischem Weizen zusätzlich angeheizt haben“, so der Chef der Getreidebörse Josef Dietrich.

Dann berichtet der Guardian über eine Studie des amerikanischen Landwirtschaftsministerium (USDA) in der steht, „vier der üblich vorkommende Hummelarten sind in den USA um 96 Prozent in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen.“ Bienen und Hummeln sind aber für 90 Prozent der Bestäubung der angebauten Feldfrüchte verantwortlich. Sollte diese Zahl aus den USA annähernd stimmen, und in Europa gehen die Binnenvölker auch stark zurück, dann ist unsere Lebensmittel- versorgung in echten Schwierigkeiten.

Aber, „zum Glück“ haben die Agrarkonzerne neue Sorten gezüchtet, die keine Bestäubung mehr benötigen, um Früchte zu tragen. Was für ein Zufall. Es sieht so aus, wie wenn die Lebensmittelkrise diesen Gangstern einen perfekten Grund und Rechtfertigung liefern wird, die bisher eingeschränkten Märkte in Europa und Japan für ihr Dreckzeug zu öffnen, wie die von Wikileaks veröffentliche Depeschen andeuten.

Viele Experten sagen voraus, Öl wird demnächst auf 150 bis 200 Dollar steigen. Der Ölpreis hat aber eine grosse Wirkung auf die Lebensmittel- preise. Es ist der Treibstoff für die Landmaschinen, von der Aussaat bis zur Ernte, für die Herstellung der Dünger und der Pestizide notwendig, bis zur Verarbeitung und zum Transport der Lebensmittel in die Geschäfte. Wird Benzin teuerer, steigen auf die Preise für die Nahrung.

Die Spekulanten treiben auch noch die Preise für Lebensmittel hoch. Da sie aus dem fallenden Dollar und wertlosen Giftpapieren aussteigen, schichten sie auf etwas „handfestes“ wie Lebensmittel-Commodities um. Die deutsche Welthungerhilfe forderte deshalb die Bundesregierung auf, sich im Zuge der Reform der europäischen Finanzmarktrichtlinien für einen Stopp der übermässigen Spekulation mit Agrar-Derivaten einzusetzen.

Wenn die Vorräte zu Ende gehen, werden Millionen Menschen in den Hunger getrieben, weil sie sich ihre täglichen Mahlzeiten nicht mehr leisten können“, erklärte Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Eines ist klar, Nahrungsknappheit und hohe Lebensmittelpreise werden immer schlimmer und sich zu einer globalen Krise 2011 entwickeln. Menschen müssen jeden Tag essen, egal wie die Wirtschaft läuft und sie verlangen danach. Deshalb ist es sinnvoll sich mit einem Vorrat an Lebensmittel einzudecken und über eine Selbstversorgung wie bereits erwähnt nachzudenken. Wir sichern ja sonst auch alles ab, warum nicht unsere so wichtige Ernährung?

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Assange misshandelte meine Katze

On February 15, 2011, in Schall und Rauch, by admin

In seinem Buch „Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt“ hat der ehemalige Mitarbeiter von Wikileaks weitere, “schockierende” Begebenheiten veröffentlicht. Daniel Domscheid-Berg beschuldigt den Wikileaks-Gründer Julian Assange, er hätte seine Katze misshandelt.

Julian kämpfte dauernd um die Dominanz, sogar mit meinem Kater Herr Schmitt,” schreibt Domscheit-Berg.

Seit dem Julian bei mir in Wiesbaden wohnte, leidet er (der Kater) unter einer Psychose. Julian hat dauernd das Tier angegriffen. Er hat seine Finger zu einer Kralle gespreizt und die Katze am Hals gepackt.

Der “verrückte Australier” hat aber manchmal den Kürzeren gezogen, während seines Aufenthalts 2009, wenn Herr Schmitt es schaffte „Julian mit seiner Pfote eins auszuwischen.

Es muss ein Albtraum für den Kater gewesen sein,” schreibt er in seinem Buch, welches am Freitag in mehr als ein Dutzend Ländern veröffentlicht wurde.

Noch schockierender als die “Tierquälerei” ist aber die Beschreibung über das Essverhalten von Assange. “Gab es vier Scheiben Leberkäse, ass er drei und liess mir nur eine, wenn ich zu langsam war“.

Auf die Frage, warum er auf solche Details eingehe, antwortete der Autor bei der Vorstellung des Buchs in Berlin: “Das vermittelt ein Bild, was aus meiner Sicht wichtig ist.

In seinem Buch beschreibt Domscheit-Berg Assange unverblümt als selbstherrlich, niemand rechenschaftspflichtig und völlig intolerant gegenüber Personen, die seine Autorität in Frage stellen. Darüber hinaus habe Assange gedroht, ihn “zu jagen und zu töten.

Die Antwort von Mark Stephens, Anwalt von Assange, fiel entsprechend barsch aus: Domscheit-Berg sei “geisteskrank“, die Vorwürfe gegen seinen Mandanten seien völlig aus der Luft gegriffen.

Statt über Assange, sagen diese Enthüllungen von belanglosen Mist einiges über den Autor aus. Kann man so einen Scheiss überhaupt ernst nehmen? Wen interessiert das? Hier spricht der volle Neid und vermutlich noch die Geldgier, um mit einem lächerlichen “Enthüllungsbuch” abzukassieren.

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BERLIN. Unbekannte haben am vergangenen Wochenende die Straßenschilder des Rosa-Luxemburg-Platzes in Berlin-Mitte mit dem Namen des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan überklebt.

In Berlin wird seit Wochen darüber diskutiert, eine Straße nach Reagan, der vor kurzem 100 Jahre alt geworden wäre, zu benennen. Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hatte die Umbenennen einer nach Kommunisten benannten Straße angeregt.

Linkspartei und SPD haben die Vorschläge bisher abgelehnt. (ho)

 

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LONDON. Die jüdische Gemeinde Londons hat einen geplanten Auftritt des ehemaligen Bundesbankvorstands, Thilo Sarrazin (SPD), an der „London School of Economics“ (LSE) scharf kritisiert. Jüdische Gruppen warnten davor, Sarrazin eine Plattform zu geben. Es sei zu erwarten, daß er erneut „Haß schüre“.

Widerspruch kam auch von knapp 100 deutschen Dozenten und Studenten. Sie warfen Sarrazin vor, mit der Stigmatisierung von Minderheiten, den inneren Frieden zu gefährden. Er habe „maßgeblich zur Verunsachlichung der Integrationsdebatte beigetragen“. Ein Sprecher der Organisation „Unite Against Fascism“ forderte ein Einreiseverbot für den ehemaligen Berliner Finanzsenator.

Sarrazin soll am Montagabend auf der Eröffnungsveranstaltung des „German Symposium“ an der LSE zusammen mit dem Publizisten Henryk M. Broder zum Thema „Europas Zukunft – Untergang des Abendlandes“ diskutieren. Die Diskussion ist in Großbritannien nicht neu. Erst am vergangenen Wochenende hatte der britische Premierminister David Cameron (Conservative Party) am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz die „Doktrin des Multikulturalismus“ für gescheitert erklärt. (ho)

 

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Zahl der Asylbewerber erneut gestiegen

On February 15, 2011, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Die Zahl der Asylbewerberanträge ist im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut stark gestiegen. Laut dem Bundesinnenministerium beantragten im vergangenen Monat 3.748 Personen Asyl in Deutschland. Dies sind 41 Prozent mehr als im Januar 2010. Damals stellten 2.659 Personen einen Asylantrag. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Anzahl der Asylbewerber um 1,3 Prozent (49).

Die meisten Asylbewerber kamen erneut aus Afghanistan (666), gefolgt vom Irak (513), Serbien (499), dem Iran (262) und Syrien (151). Insgesamt lagen Ende Januar noch 23.831 Asylanträge vor, über die noch nicht entschieden wurde.

Der Trend zu steigenden Asylbewerbern hält damit an. Bereits 2010 war die Zahl der Asylbewerberanträge um fast 50% gestiegen. (ho)

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Nato-Abzugsplan in Gefahr

On February 15, 2011, in Junge Freiheit, by admin

WASHINGTON. Die afghanischen Streitkräfte befinden sich in einem desolaten Zustand und sind ohne westliche Hilfe zum Scheitern verurteilt. Das geht aus einem Bericht des amerikanischen Rechnungshofes (Government Accountability Office) hervor. Das 54seitige Dokument weckt Zweifel daran, daß die Nato-Staaten ihren Abzugsplan aus Afghanistan wie angekündigt einhalten können.

In dem Bericht, der auf der Einschätzung der Nato-Streitkräfte in Afghanistan beruht, heißt es, daß keine einzige Einheit der Afghanischen Nationalarmee (Ana) ohne die Führung durch amerikanische Armee eigenständig operieren kann. 2011 soll jedoch der Abzug der Amerikaner beginnen. Auch der Abzug der Bundeswehr soll 2012 einsetzen. Die Voraussetzungen dafür liegen jedoch nicht vor.

Sexueller Mißbrauch hat Tradition

2014 ist nach den Planungen der Nato die Übergabe der Kontrolle an die Ana vorgesehen. Die US-Regierung hat seit 2002 rund 15 Milliarden Euro in den Aufbau dieser Streitkräfte gesteckt. Jetzt stellt der Bericht der Regierungsbehörde fest, daß a) 86 Prozent der Armeeangehörigen Analphabeten sind, b) ein Viertel der Offiziersstellen frei sind und c) mehr als ein Viertel der Armeeangehörigen dem Dienst einfach fernbleiben.

Auch der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von unhaltbaren Zuständen bei der Ana: So seien in der Vergangenheit immer wieder junge Afghanen – die jüngsten nur neun Jahre alt  – in den Armeedienst aufgenommen worden. Sie hätten nur dem Zweck gedient, die Sollzahlen zu erreichen und seien als Sexsklaven mißbraucht worden. Der sexuelle Mißbrauch an Jungen gehe auf eine afghanische Tradition namens „Bacha Bazi“ zurück. (rg)

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BERN. Die Schweizer haben sich am Sonntag bei in einer Volksabstimmung mit 56,3 Prozent gegen eine Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen. Die Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ war von Grünen, Sozialdemokraten und linken Gruppen initiiert worden.

Diese sah eine Einschränkung des Waffenbesitzes vor. So sollten ehemalige Soldaten ihre übernommenen Armeewaffen nicht mehr zuhause lagern dürfen. Überflüssige Waffen, für die ihre Besitzer keinen Bedarf nachweisen könnten, hätten abgegeben werden müssen. Auch eine zentrale Waffenregistrierung war geplant. Bisher fiel dies in die Zuständigkeit der einzelnen Kantone.

Die Befürworter wiesen vor allem auf die hohe Selbstmordrate  und die innerfamiliäre Gewalt in der Schweiz hin. Gerade Frauen müßten stärker vor Gewalt geschützt werden. „Die Armeewaffe daheim nützt in der heutigen Zeit niemandem – sie gehört ins Zeughaus“, schrieb die Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP), Chantal Galladé.

Gegen die Initiative hatte sich besonders die Schweizerische Volkspartei (SVP) ausgesprochen. Aber auch Christdemokraten (CVP) und Liberale (FDP) lehnten die Vorschläge ab. Die Gegner argumentierten, die vorhandene Gesetzgebung sei bereits streng genug und eine weitere Verschärfung würde vor allem Kriminellen in die Hände spielen. Bundes- und Nationalrat hatten die Waffeninitiative ohne Gegenvorschlag abgelehnt.

Ablehnung besonders in der Deutschschweiz

Besonders groß war die Ablehnung in der Deutschschweiz. Hier stimmte lediglich der Kanton Zürich mit knapp 50,4 Prozent für die Annahme eines schärferen Waffenrechtes. Auch in der französischsprachigen Romandie überwogen die Befürworter knapp. Insgesamt sprachen sich 20 Kantone gegen und sechs für die Initiative aus. Umfragen vor der Wahl hatten noch auf eine Annahme des schärferen Waffenrechts hingedeutet. Allerdings hatten die Gegner im Verlauf des Wahlkampfs immer weiter aufholen können.

„Das Schweizer Volk läßt sich nicht entwaffnen“, sagte CVP-Nationalrat Jakob Büchler nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses dem Schweizer Fernsehen. Der Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Hans Schatzmann, betonte, es handele sich um einen Entscheid für die Armee und das Schützenwesen.

Der Grüne Nationalrat Jo Lang gestand ein, man habe vor allem die Landbevölkerung nicht vom eigenen Vorhaben überzeugen können. „Der Mythos des bewaffneten Schweizers hat insbesondere auf dem Land Zustimmung gefunden und mobilisiert“, hieß es in einer Mitteilung der Grünen. (ho)

(147)

BERLIN. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) plant offenbar, die Bundeswehr für Ausländer zu öffnen. Dies geht aus einem Reformpapier „zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr“ hervor, das dem Focus vorliegt. 

Darin heißt es: „Bestehende Regelungen sind so zu erweitern, daß Inländer bei entsprechender Eignung, Befähigung und Leistung auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft regelmäßig in die Streitkräfte eingestellt werden können.“ Mit dem Vorschlag will sich die Bundeswehr als attraktiver, moderner Arbeitgeber präsentieren. 

SPD und Grüne befürworteten den Vorschlag. Der Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels (SPD) sagte der Welt: „Grundsätzlich ist gegen den Einsatz von Ausländern nichts einzuwenden.“ Ähnlich äußerte sich auch der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour: Das Vorhaben sei kein Problem, solange es dabei um Menschen gehe, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Gleichzeitig kritisierte er den Zustand, daß es in Deutschland noch immer 80 bis 90 Berufe gäbe, die nicht von Ausländern ausgeübt werden dürften. 

Bundeswehr soll familienfreundlicher werden

Ablehnung kam aus der Unionsfraktion im Bundestag. CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach kritisierte gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, der Vorstoß ziele gerade auf die Menschen, die trotz eines langen Aufenthalts in Deutschland die Staatsbürgerschaft nicht annehmen wollten. „Wir erwarten von Bundesbeamten und Richtern ein besonderes Treue- und Loyalitätsverhältnis zum Staat, und das gilt für Bundeswehrangehörige in mindestens gleichem Maße.“ 

Ziel des Reformpapiers ist es zudem, die Bundeswehr insgesamt familienfreundlicher zu gestalten. So plant das Verteidigungsministerium die Einrichtung von „Eltern-Kind-Arbeitszimmern“ an 200 Standorten, finanziell zu unterstützen. Auch die Einführung von Betriebskindergärten ist geplant.

Soldaten in Elternschaft sollen künftig einen Teil ihrer Ausbildung mit Fernkursen absolvieren können. Ebenfalls vorgesehen sind eine Ausweitung des Praktikumsangebots und die Verbesserung von Studienplatzmöglichkeiten an den Bundeswehruniversitäten.

Die Bundeswehr reagiert damit auf die zu erwartenden Rekrutierungsschwierigkeiten durch die Aussetzung der Wehrpflicht. Ob die nötigen finanziellen Mittel für eine Umsetzung der Pläne bereitgestellt werden können, ist noch nicht gesichert. (ho)

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Für die Deutschen nur ein "Entenschnabel"

On February 15, 2011, in Nation, by admin
Unter der Überschrift "Für die Deutschen nur ein ‘Entenschnabel’ – Wie wir um gerechten Anteil an Bodenschätzen in der Nordsee betrogen werden" erschien 2004 in der National-Zeitung ein Artikel von Viktor Stark. Auszug:

"Wenn man Durchschnittsbürger fragt, woher die Bundesdeutschen denn hauptsächlich ihr Öl kriegen, dürfte die weit überwiegende Antwort lauten: "Von den Arabern" bzw. "von den Scheichs" oder auch "aus dem Nahen Osten" bzw. "dem Orient". Weit gefehlt! Nordsee-Öl aus Norwegen und Großbritannien steht mit um die 33 Prozent seit Jahren an der Spitze der bundesrepublikanischen Einkäufe (an zweiter Stelle folgt Öl, das wir von den Russen kaufen; weit abgeschlagen taucht in der Statistik das erste arabische Land auf, Libyen). Von noch größerer Bedeutung für die deutsche Energieversorgung sind die Erdgas-Lagerstätten unter den Wassern der Nordsee. Sie machen sogar fast 50 Prozent der gesamten Erdgas-Einfuhren der Bundesrepublik Deutschland aus. Hauptlieferant: Norwegen, die Niederlande und Großbritannien."

Der vollständige Beitrag mit zugehöriger Grafik steht im Anhang.

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