PORTLAND. In Portland im US-Bundesstaat Oregon haben Linksextreme am Mittwoch die örtliche Parteizentrale der Demokraten angegriffen. Sie protestierten gegen die neue Regierung unter US-Präsident Joe Biden, der zeitgleich in der Hauptstadt Washington vereidigt wurde. Auf Schildern forderten sie unter anderem Rache für angebliche „faschistische Massaker“ und Morde durch Polizisten, berichtete unter anderem die New York Times.

 Die Menge umfaßte demnach rund 200 Personen. Sie zerstörten Scheiben und zündeten Müllcontainer an. Bei den Demonstranten habe es sich um eine Mischung aus Anarchisten, Antifa und Anti-Rassismuskämpfern gehandelt. In Portland war es im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der „Black Lives Matter“-Proteste über Monate hinweg zu Ausschreitungen gekommen.

 Die Polizei nahm acht Personen fest. Dabei stellte sie Molotov-Cocktails, Messer, Schlagstöcke und Pfefferspray sicher, teilte sie via Twitter mit.

 Portland und Seattle sind Zentren linksextremer Ausschreitungen

Auch in Seattle im Bundesstaat Washington kam es zu ähnlichen Vorfällen, als rund 150 Demonstranten durch die Stadt zogen. Sie forderten die Abschaffung der Polizei, von Gefängnissen, Grenzen und der Regierung.

Beide Städte waren 2020 Zentren der Ausschreitungen gegen angeblich rassistische Polizeigewalt und die Politik das damaligen Präsidenten Donald Trump. In Seattle hatten Linksextreme zeitweise eine sogenannte autonome Zone errichtet. (ag)

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