BERLIN. ARD und ZDF haben für die Altersvorsorge für zwei ihrer Intendanten rund zehn Millionen Euro angehäuft. Für ZDF-Intendant Thomas Bellut seien 5,2 Millionen Euro zurückgestellt worden, errechnete das Medien-Magazin kress pro. Die Berechnung orientiere sich an Angaben eines Sachverständigen, da die Sendeanstalten selbst keine Angaben dazu machen.

Belluts Pensionsansprüche belaufen sich demnach auf mindestens 20.000 Euro pro Monat. Das ZDF habe für seine sechs Führungsmitglieder 17,3 Millionen Euro zur Seite gelegt.

Buhrow ist Spitzenverdiener der ARD-Intendanten

Laut WDR-Geschäftsbericht beträgt der Barwert der Pensionsverpflichtung für WDR-Intendant Tom Buhrow Ende 2018 rund 4,1 Millionen Euro. Somit dürfte sein monatlicher Pensionsanspruch derzeit bei rund 15.000 Euro im Monat liegen. Der Sender mit Sitz in Köln soll insgesamt 10,9 Millionen Euro für die vier Mitglieder seiner Geschäftsleitung zurückgestellt habe.

Unter den Intendanten der ARD ist Buhrow der Spitzenverdiener mit Jahresbezügen in Höhe von 395.000 Euro. Auf dem zweiten Rang liegt der Intendant des Bayrischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, der jährlich 388.000 Euro verdient. Das Schlußlicht bildet mit 245.000 Euro Thomas Kleist vom SR. Im Januar hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die hohen Bezüge der Intendanten kritisiert. (ag)

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