Jetzt kommen sie auch aus Westen: Immer mehr Boote mit illegalen Einwanderern erreichen Europa über den Ärmelkanal.

Rückführung nach Nordafrika

Doch anders als viele andere europäische Staaten will die britische Regierung gegen das Problem nun verstärkt vorgehen. Innenministerin Priti Patel erklärte am Sonntag, „den Weg unrentabel zu machen und die Kriminellen zu verhaften, die diese Überfahrten erleichtern.“

Dafür ernannte sie den ehemaligen Marinesoldaten und Experten für maritime Sicherheit, Dan O‘Mahoney, zum Leiter der neuen Mission. Geplant ist, dass britische Marine- und Grenzschutzschiffe die Migranten nach Nordfrankreich zurückbringen.

Einwanderer aus dem Orient

Am Samstag waren 33 Bootsmigranten auf dem Weg nach Großbritannien allein von den französischen Behörden aufgegriffen worden. Laut britischen Medienberichten stammen die „Flüchtlinge“ aus Pakistan, Bangladesch, dem Iran oder Irak.

Laut der britischen Nachrichtenagentur PA glückte in diesem Jahr bereits mehr als 4.100 Menschen die Landung in Großbritannien. Lediglich 810 seien aufgegriffen worden.

Nur wenige werden erwischt

Während sich etwa der ORF freut, dass erneut ein privates Schiff zur „Seenotrettung“ demnächst aus Spanien auslaufen soll, ordnet der britische Premierminister Boris Johnson die Lage anders ein: Die Überquerungen seien von Schleusern organisiert, die Überfahrten in kleinen Booten „sehr schlecht, dumm, gefährlich und kriminell“. Johnson sagte am Montag in London:

Wir wollen das beenden und dabei mit Frankreich zusammenarbeiten.

Der Beitrag Einwanderung per Schlauchboot: „Sehr schlecht, dumm, gefährlich und kriminell“ erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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