Der grüne Postenschacher feiert unter Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober in seinem Ressort fröhliche Urständ‘. Still und heimlich wurde die ehemalige grüne Bundessprecherin (1994 bis 1996) Madeleine Petrovic als „Tierschutzexpertin“ ins Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) geholt.

Petrovic soll seit Anfang Juli 2020 im Sozialministerium tätig sein und den grünen Minister in Tierschutzagenden unterstützen. Immerhin leitete die heute 64-Jährige ja seit 2008 den ehemaligen Wiener Tierschutzverein (heute „Tierschutz Austria“). Diese und andere Personalentscheidungen in seinem Ressort erklärt Anschober mit einer „kompetenzmäßigen Aufrüstung“ zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie.

Ob das durch eine Pannenserie bei den Corona-Maßnahmen negativ aufgefallene Gesundheitsministerium zur Krisenbewältigung nun ausgerechnet eine Tierschutzexpertin braucht, scheint zumindest hinterfragenswert. Immerhin verfügt Petrovic auch über einen Jura-Abschluss, den die Anschober-Truppe derzeit dringender nötig hätte.

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz geißelt grünen Postenschacher

Auf heftige Kritik stößt die Personalentscheidung bei FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, der diese Art des grünen Postenschachers scharf kritisiert:

Nach Ulrike Lunacek als glückloser Kultur-Staatssekretärin wird nun die zweite ehemalige gescheiterte Parteichefin der Grünen mit einem Posten im Staatsdienst belohnt. Diese Vorgangsweise widerspricht jener sauberen Politik, die von den Grünen im Wahlkampf propagiert wurde. Koglers grüne Truppe ist mittendrin in jener Freunderlwirtschaft, die sie stets bekämpfen wollte.

Madeleine Petrovic

Der Beitrag Nächster grüner Postenschacher: Madeleine Petrovic wurde „Tierschutzexpertin“ bei Anschober erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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