Hohe Wellen schlugen die Berichte von unzensuriert über ein hunderte Menschen fassendes Roma- und Sinti-Lager bei Tulln (Niederösterreich). Dass das „Wandervolk“ trotz strenger Corona-Maßnahmen in einem 1.500-Personen fassenden Zelt feiern darf, Hygienestandards missachtet und die Bürger der Stadt terrorisiert, führte vor allem bei der FPÖ zu massiver Kritik an den Behörden und ÖVP-Bürgermeister Peter Eisenschenk. Da man dort bisher wegsieht und tatenlos bleibt, wurde nun die Volksanwaltschaft eingeschaltet.

500 Roma, 170 Wohnwägen und genehmigtes Festzelt

Alleine in den letzten 14 Tagen machten sich bei der Tullner Südumfahrung mehr als 500 „Notreisende“ in Wohnwägen breit. Obwohl nur zwischen 60 und 70 Wohnwägen bei der Stadt angemeldet worden waren, kamen am Schluss 170 (!). Die Behörden blieben aber nicht nur tatenlos, sie genehmigten dem fahrenden Volk auch noch die Errichtung eines großen Veranstaltungszelts innklusive Veranstaltungs-Technik. Ohne Probleme durften Roma und Sinti trotz Coronamaßnahmen ein großes Fest feiern, während in Wien die seit Monaten gesperrten Clubs eingehen.

FPÖ und TOP schalteten Volksanwaltschaft ein

„Warum wurde das zugelassen?“, fragen sich daher zurecht FPÖ-Gemeinderat Andreas Bors und Stadtrat Michael Hanzl von der Liste TOP.

„Weiters wurden einige illegale Arbeiten in der Region gegen Barbezahlung angeboten. Wo sind die Registrierkassen, die in Österreich bei Bargeschäften zwingend notwendig sind? Das Polit- und Behördenversagen rund um den Roma/Sinti-Wahnsinn in Tulln muss aufgeklärt werden“, so die beiden Lokalpolitiker, die gleichzeitig die Volksanwaltschaft eingeschaltet und eine gemeinsame Beschwerde eingereicht haben.

Der Beitrag Volksanwaltschaft eingeschaltet: „Corona-Skandal“ rund um riesiges Zigeuner-Lager bei Tulln hat Nachspiel erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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