Rund um den mutmaßlich im tschetschenischen Exilanten-Milieu verübten Mord an Mamichan Umarow Anfang Juli 2020 treten bei den Ermittlungen von Polizei und Verfassungsschutz jetzt offensichtlich massive Probleme auf. Wie einem Medienbericht zu entnehmen ist, haben die Ermittler mit „gezielten Desinformationen“ rund um den Tathergang und das Umfeld des Opfers bzw. der Verdächtigen zu kämpfen.

Die immer wieder auftauchenden Informationen an die Ermittler würden nur schwer und zeitaufwendig zu verifizieren und falsifizieren sein, wird die Landespolizeidirektion Niederösterreich zitiert. So würden sich Personen als Zeugen anbieten und dann lediglich Wissen aus einschlägigen Blog-Eintragungen wiedergeben.

Gezielte Desinformation als Einflussnahme auf die Ermittlungen?

Offenbar gehen die Polizeibehörden von gezielter Desinformation als Einflussnahmen auf die Ermittlungen im Mordfall Mamichan Umarow aus. Wie medial aus dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Niederösterreich (LVT NÖ) verlautet, würde mit „Hochdruck“ an der Lösung des Kriminalfalles und der dazugehörenden Hintergründe gearbeitet.

Für die Ermittler aus dem LVT NÖ doppelt „spannend“ ist die kolportierte Konstellation, dass das Mordopfer Umarow auch jahrelang Informant des österreichischen Verfassungsschutzes aus dem hiesigen Tschetschenen-Milieu gewesen sein soll. Zuletzt meldete die Schwester Umarows Zweifel an der österreichischen Vorgangsweise gegen tschetschenische Spione an.

Makarow-Pistole

Der Beitrag Umarow-Mord: Soll gesteuerte Informationsflut polizeiliche Ermittlungsarbeit lahmlegen? erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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