Die massiven Ausschreitungen im Wiener „Ausländerbezirk“ Favoriten zwischen nationalistischen Türken und Linksextremen sowie Kurden erschüttern derzeit die Hauptstadt. Während zu Recht von vielen Seiten die gescheiterte Migrations- und Einwanderungspolitik der rot-grünen Stadtregierung dafür verantwortlich gemacht wird, hat die nicht unumstrittene Grün-Politikerin Berîvan Aslan offenbar den „wahren Schuldigen“ ausgemacht: die FPÖ.

FPÖ hat „Erdogans Leute“ salonfähig gemacht

Just die FPÖ soll nämlich dafür verantwortlich sein , dass „Erdoğan’s Leute und die Grauen Wölfe in Österreich salonfähig werden“, so Aslan auf Twitter. Denn Schuld an der Gesinnung der ultra-nationalistischen Türken sei nicht etwa deren latenter Integrationsunwille oder die blinde Vergötterung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, sondern das fehlende Zugehörigkeitsgefühl zu Österreich, welches von der FPÖ geschürt werde:

Auch die FPÖ hat es zugelassen, dass Erdoğan’s Leute und die Graue Wölfe in Österreich salonfähig werden.
Diese Gesinnungen profitierten v Zustand, dass d türkeistämmigen MigrantInnen kein Zugehörigkeitsgefühl zu Österreich entwickeln.
Das haben sie leider geschafft!#Wien #EKH

— Berîvan Aslan (@Berivan_Aslan_) June 25, 2020

Graue Wölfe erst durch FPÖ verboten

Dabei ist es seit jeher die FPÖ ,welche gegen den Einfluss Erdogans und nationalistischer und islamistischer Strömungen aus der Türkei in Österreich kämpft. Und auch der FPÖ ist es in ihrer Regierungszeit zu verdanken, dass Symbole und Handzeichen der „Grauen Wölfe“ in Österreich überhaupt verboten und in das Symbolgesetz aufgenommen wurden. Das klammerte Aslan offenbar bewusst aus.

Der Beitrag Völlig irre: Grüne Berîvan Aslan gibt FPÖ Schuld für Türken- und Kurdenrandale in Wien erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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