Jetzt ist „Schluss mit lustig“ beim eigenen Klientel für die grünen Regierungsmitglieder. Nach Ex-Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek musste dies nun auch Umweltministerin Leonore Gewessler sprichwörtlich sogar am eigenen Ministeriumsgebäude miterleben. Mitglieder der radikalen Protestbewegung „Extinction Rebellion“ verstellten gestern, Montag, ab 8.00 Uhr Früh den Eingang ins Bürogebäude des Klimaministeriums und besprühten die Wände mit einer schwarzen Flüssigkeit.

Der Protest richtete sich gegen die schwarz-grüne Bundesregierung und insbesondere die grüne Umweltministerin. Gewessler und ihren Regierungskollegen wurde vorgeworfen, dass sie nach der Corona-Krise zurück zur „fossilen Normalität“ wollten. Damit würden sie aber einer noch viel größeren Katastrophe zusteuern, so die Aktivisten von „Extinction Rebellion“.

Polizei beendete Ministeriums-Blockade

Eine Polizeiaufforderung, die Blockade zu beenden, wurde von den „Extinction Rebellion“-Aktivisten ignoriert. Nach der Ausweis- und Identitätskontrolle durch die Exekutivbeamten am Tatort verließen die „Rebellenn“ um 9.00 Uhr den Eingangsbereich des Ministeriums.

Nachdem es sich bei der eingesetzten schwarzen Flüssigkeit gegen das Ministerium um eine unschädliche und leicht abwaschbare Mischung auf Wasserbasis handeln soll, wurde von einer Anzeige wegen Sachbeschädigung abgesehen.

Leonore Gewessler

Der Beitrag Aktion gegen Gewessler: Radikale Umweltschützer besprühten ihr Ministerium mit schwarzer Farbe erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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