Im Zuge der Corona-Pandemie erinnern sich Experten nicht zuletzt durch die dubiose Rolle des chinesischen „Wuhan-Instituts für Virologie“ wieder einmal an Gefahren eines potentielllen biologischen Waffeneinsatzes durch aggressive Regimes. Unter anderem geriet bereits vor drei Jahren der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un und seine Gefolgschaft in die Diskussion rund um biologische und chemische Waffen. So soll das kommunistische Nordkorea neben Atomwaffen auch Bio-Waffen in seinem Arsenal haben.

Bereits 2017 warnte die US-amerikanische Wissenschafterin Hattie Chung vor einem biologischen Waffenarsenal in der Verfügungsgewalt Kims. Chung forderte bereits damals die Ausbildung von Spezialisten, um im Ernstfall einen solchen Angriff abwehren zu können.

Mehr Opfer durch Bio-Kampfstoffe als durch Atomwaffen

Unter anderem hat damals auch Andy Weber, ehemaliger Vize-Verteidigungsminister für nukleare, chemische und biologische Verteidigungsprogramme unter US-Präsident Barack Obama, vor den Gefahren von Bio-Kampfstoffen gewarnt. Sie würden laut Weber mehr Opfer als Atomwaffen zur Folge haben.

Auch chemische Waffen wie etwa der extrem gefährliche Kampfstoff VX (O-Ethyl-S-2-Diisopropylaminoethyl Methylphosphonothiolat) sollen sich im Arsenal Kims befinden. Unter anderem wurde sein Halbbruder Kim Jong-nam am 13. Februar 2017 damit am Flughafen Kuala Lumpur (Malyasia) umgebracht. Die genaueren Umstände liegen bis heute im Dunkel.

Kim Jong-un

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